Hochwasser Pakistan versinkt in den Fluten des Monsuns
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Auch im Nachbarland Afghanistan breiten sich die Fluten aus

Im Nachbarland Afghanistan starben nach Behördenangaben mindestens 65 Menschen in den Fluten. Tausende mussten aus dem entlegenen Gebiet an der Grenze zu Pakistan in Sicherheit gebracht werden. In den afghanischen Provinzen Nagahar und Kunar brachten Soldaten der Nato-Schutztruppen zusammen mit der im Aufbau befindlichen heimischen Luftwaffe mehr als 2000 Menschen in Sicherheit. Für den Einsatz seien die Einsatzkräfte auch in Gebiete geflogen, die von Aufständischen kontrolliert würden.

Die EU stellte 30 Millionen Euro Soforthilfe für Pakistan bereit. Mit dem Geld sollen Notunterkünfte, Decken sowie die Aufbereitung von Trinkwasser und der Bau von Toiletten finanziert werden, teilte die EU-Kommission in Brüssel mit. Die Sanitäranlagen werden dringend benötigt, um weitere Infektionskrankheiten zu vermeiden. Eine akute Gefahr für die Menschen geht von verunreinigtem Wasser aus. Durchfallerkrankungen und Infektionen mit Shigellen-Bakterien sind wahrscheinlich. Diese Erkrankungen lösen Fieber und Darmbeschwerden, schlimmstenfalls Nierenversagen aus. Nur mit Latrinen und Trinkwasser sind sie in den Griff zu bekommen.

Die humanitäre Hilfe sei hingegen nicht nur für Flutopfer bestimmt, sondern auch für Menschen, die vor Gewalt und Terror auf der Flucht seien. Das Geld werde an Betroffene gehen, die ihr Hab und Gut verloren haben oder deren Häuser zerstört wurden. "Die Sicherheitslage und die humanitäre Situation in Pakistan sind sehr unsicher", sagte die zuständige EU-Kommissarin Kristalina Georgieva.

Angesichts des Ausmaßes der Überschwemmungen erhöhte auch Deutschland seine Hilfen auf bis zu eine Million Euro. Der Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) erklärte am Samstag, mit 500.000 Euro aus seinem Ministerium sollen Notleidende schnell mit Nahrungsmitteln versorgt werden. Zuvor hatte bereits das Auswärtige Amt bis zu 500.000 Euro unter anderem für Notunterkünfte, Decken und Trinkwasser zur Verfügung gestellt. Die Hilfe der Caritas für die Opfer ist bereits angelaufen. Katastrophenhelfer versorgen derzeit etwa 1300 besonders schwer betroffene Familien; 3000 Patienten werden vom Caritas-Gesundheitsteam medizinisch versorgt. Caritas international, das Hilfswerk der deutschen Caritas, stellt für diese Nothilfe in der Region Punjab 50.000 Euro zur Verfügung.

Eine Aussicht, dass sich die Lage in nächster Zeit verbessert, gibt es nicht. Meteorologen warnen bereits vor neuen Regenfällen. Der Monsun beginnt in Südasien in der Regel Anfang Juni und dauert bis September. In diesem Zeitraum wandert das Regengebiet vom Süden des indischen Subkontinents in Richtung Norden. Den Nordwesten Pakistans hatte der Monsun Mitte Juli erreicht.

 
Leser-Kommentare
  1. als ob das Land nicht schon genug durch den Terror der dort
    herrscht bestraft wäre,müssen nun dieMenschen dort auch noch durch Überschwemmungen ihr bisschen Hab und Gut
    verlieren,viele sogar ihr Leben, für solche Fälle hat das
    Land keine Vorsorge getroffen,treffen können , es sind keine
    Medikamente vorhanden ,noch das wichtigste ,sauberes Wasser,
    nun wird es noch mehr Lager geben müssen in welchen die Menschen unter schrecklichen Verhältnissen leben ,wenn diese Länder nicht einsehen ,dass es ohne Fortschritt ihrer
    doch zum Teil noch fast mittelalterlichen
    Strukturen ,niemals eine Besserung geben wird ,dann hat
    das Volk keine Aussicht für ein bisschen mehr Lebens-
    qualität.Allein ihre Zuversicht auf Hilfe von Allah wird
    da nicht helfen.

    • k2
    • 01.08.2010 um 19:59 Uhr

    Die Taunsa-Staumauer, weil
    die Fluten da nun steigen.

    Dieses Stauwehr wurde erneuert und wird halten ?

    "
    World Bank's Stance on Taunsa Barrage Emergency Rehabilitation and Modernization Project
    "

    http://www.worldbank.org....

    Folgendes Video zeigt den Anstieg zum
    Fluthochwasser.

    Nach 38 Sekunden auf diesem Video das
    Taunsa-Stauwehr:

    http://www.samaa.tv/newsv...

  2. Da müsst ihr jetzt unbedingt 30.000 Soldaten
    hinschicken, um das Land wieder aufzubauen!

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