Vergewaltigungsvorwurf Haftbefehl gegen Wikileaks-Chef aufgehoben

Die Stockholmer Staatsanwaltschaft hat den Haftbefehl gegen den Chef des Internetportals Wikileaks, Julian Assange, aufgehoben. Ihm wurde eine Vergewaltigung vorgeworfen.

Wikileaks-Gründer Julian Assange auf einer Konferenz in London

Wikileaks-Gründer Julian Assange auf einer Konferenz in London

Die Behörde hob am Samstagnachmittag den Haftbefehl gegen den 39-jährigen Australier wieder auf, der am Vorabend ausgestellt worden war. Behördensprecherin Eva Finné erklärte: "Es gibt für mich keinen Grund zu dem Verdacht mehr, dass er eine Vergewaltigung begangen hat."

Wikileaks hatte zuletzt durch die Veröffentlichung Zehntausender US-Geheimdokumente zum Afghanistan-Krieg weltweit Schlagzeilen gemacht. Den Haftbefehl gegen Assange hatte der Bericht von zwei Frauen ausgelöst, von denen die eine Assange Vergewaltigung und die andere zweiten sexuelle Nötigung bei zunächst freiwilligem Sex vorgeworfen hatten. Der Wikileaks-Chef war vor gut einer Woche zu einem Arbeitsbesuch nach Schweden gekommen. Er wies alle Anschuldigungen zurück.

Anzeige
 
Leser-Kommentare
    • honett
    • 21.08.2010 um 18:06 Uhr

    Bitte bleiben Sie sachliche. Danke, die Redaktion/fk.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Die schwedische Piratenpartei unterstützt Wikileaks beim Hosting, vermutlich daher ein "Arbeitsbesuch".

    Die schwedische Piratenpartei unterstützt Wikileaks beim Hosting, vermutlich daher ein "Arbeitsbesuch".

  1. Die schwedische Piratenpartei unterstützt Wikileaks beim Hosting, vermutlich daher ein "Arbeitsbesuch".

    Antwort auf "Arbeitsbesuch .."
    • joG
    • 21.08.2010 um 18:50 Uhr

    ...nach einer europäischen Angelegenheit an. Das mag Sie enttäuschen, aber nicht alles, was wir träumen wird wahr. Hoffnung gibt es allerdings noch. Vielleicht wurden die Mädels bezahlt damit sie ihn anzeigen.

    Antwort auf
  2. Schon peinlich, wenn man heute Nachmittag gleich von CIA und sonstigen Verstrickungen gewusst haben will und das hier gepostet hat ;-).
    Da war kein CIA involviert, da wollte wohl jemand bekannt werden und ist dann eingeknickt. Wie auch immer, jedenfalls gab es keine Verschwörung der USA, die Welt ist manchmal langweiliger als man denkt.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Sie sagen es. Das Ganze ist recht harmlos. Eine der [...], die zur Polizei gegangen sind, hat in der Aftonbladet geplaudert:

    http://www.aftonbladet.se...

    Ich habe mich mit Googles Hilfe an einer Übersetzung versucht:

    http://www.plapperstorch....

    Bitte bemühen Sie sich um eine sachliche Wortwahl. Danke, die Redaktion/fk.

    Es ist schon ziemlich naiv zu denken, dass zwei Frauen unabhängig voneinander auf einmal berühmt werden wollen, indem sie sich als Missbrauchsopfer von jemanden darstellen, der ja weniger mit der Boulevardpresse zu tun hat und zudem mittlerweile Staatsfeind Numero 2 der Amerikaner ist.
    Als Assange klugerweise nicht wie ähnliche Fälle erst mal einen auf Kein-Kommentar gemacht hat, sondern gleich in die Öffentlichkleit gegangen ist und jeder Vernünftige Mensch die Finte gerochen hat, da gibt die Staatsanwaltschaft auf einmal bekannt, dass er nicht mehr unter Verdacht steht. Gerade das nährt Verschwörungstheorien.
    Assange, du bist ein Held!!!

    Die Annahme, dass irgendwelche US-Geheimdienste den Versuch unternommen haben könnten, Assange mit Vergewaltigungsverdacht zu belegen, ist eine Annahem. Das stimmt. Woher Sie aber so apodiktisch genau wissen, dass diese Annahme auf keinen Fall stimmen kann, ist eben auch eine Annahme - ausser Sie haben die Vergewaltigungsverdächtigung selber in die Welt gesetzt und wissen es daher besser.
    US-Geheimdienste sind bei Mord, Staatsstreich, Kriegsgrundsuche und so weiter mit lügenhafter "Wahrheit" seit Jahrzehnten wie keine andere staatliche Behörde weltweit im "Einsatz" gewesen. Meistens entpuppten sich Annahmen von Verschwörungsbesessenen im Nachhinein noch als harmlos, verglich man sie mit dem, was sich diese Geheimdienste so alles erlaubt haben.

    Sie sagen es. Das Ganze ist recht harmlos. Eine der [...], die zur Polizei gegangen sind, hat in der Aftonbladet geplaudert:

    http://www.aftonbladet.se...

    Ich habe mich mit Googles Hilfe an einer Übersetzung versucht:

    http://www.plapperstorch....

    Bitte bemühen Sie sich um eine sachliche Wortwahl. Danke, die Redaktion/fk.

    Es ist schon ziemlich naiv zu denken, dass zwei Frauen unabhängig voneinander auf einmal berühmt werden wollen, indem sie sich als Missbrauchsopfer von jemanden darstellen, der ja weniger mit der Boulevardpresse zu tun hat und zudem mittlerweile Staatsfeind Numero 2 der Amerikaner ist.
    Als Assange klugerweise nicht wie ähnliche Fälle erst mal einen auf Kein-Kommentar gemacht hat, sondern gleich in die Öffentlichkleit gegangen ist und jeder Vernünftige Mensch die Finte gerochen hat, da gibt die Staatsanwaltschaft auf einmal bekannt, dass er nicht mehr unter Verdacht steht. Gerade das nährt Verschwörungstheorien.
    Assange, du bist ein Held!!!

    Die Annahme, dass irgendwelche US-Geheimdienste den Versuch unternommen haben könnten, Assange mit Vergewaltigungsverdacht zu belegen, ist eine Annahem. Das stimmt. Woher Sie aber so apodiktisch genau wissen, dass diese Annahme auf keinen Fall stimmen kann, ist eben auch eine Annahme - ausser Sie haben die Vergewaltigungsverdächtigung selber in die Welt gesetzt und wissen es daher besser.
    US-Geheimdienste sind bei Mord, Staatsstreich, Kriegsgrundsuche und so weiter mit lügenhafter "Wahrheit" seit Jahrzehnten wie keine andere staatliche Behörde weltweit im "Einsatz" gewesen. Meistens entpuppten sich Annahmen von Verschwörungsbesessenen im Nachhinein noch als harmlos, verglich man sie mit dem, was sich diese Geheimdienste so alles erlaubt haben.

  3. Sie sagen es. Das Ganze ist recht harmlos. Eine der [...], die zur Polizei gegangen sind, hat in der Aftonbladet geplaudert:

    http://www.aftonbladet.se...

    Ich habe mich mit Googles Hilfe an einer Übersetzung versucht:

    http://www.plapperstorch....

    Bitte bemühen Sie sich um eine sachliche Wortwahl. Danke, die Redaktion/fk.

  4. Es ist schon ziemlich naiv zu denken, dass zwei Frauen unabhängig voneinander auf einmal berühmt werden wollen, indem sie sich als Missbrauchsopfer von jemanden darstellen, der ja weniger mit der Boulevardpresse zu tun hat und zudem mittlerweile Staatsfeind Numero 2 der Amerikaner ist.
    Als Assange klugerweise nicht wie ähnliche Fälle erst mal einen auf Kein-Kommentar gemacht hat, sondern gleich in die Öffentlichkleit gegangen ist und jeder Vernünftige Mensch die Finte gerochen hat, da gibt die Staatsanwaltschaft auf einmal bekannt, dass er nicht mehr unter Verdacht steht. Gerade das nährt Verschwörungstheorien.
    Assange, du bist ein Held!!!

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Ich sehe nicht, warum Assange ein "Held" sein soll. Ganz im Gegenteil. Er gefährdet die Truppen in Afghanistan und ganz besonders afghanische Informanten. Die Taliban können so ganz einfach an Informationen kommen und sich entsprechend rächen. Und sie haben das sogar auch noch bereits angekündigt. Er publiziert geheime Informationen in der öffentlichsten Form, die überhaupt möglich ist. Wenn er die Dokumente konspirativ ein oder zwei Personen eines fremden Geheimdienstes übergeben hätte, wäre der Aufschrei wahrscheinlich allerorten groß. Aber weil's "im Internet" passiert und da ja alles irgendwie total cool ist, soll er ein Held sein?

    Was er macht ist, geheime Informationen weltweit lesbar zu veröffentlichen und zwar auch noch in unzensierter Form, so dass Menschen sterben werden. Er ist ein Verräter.

    und die usa sind auch verräter. sie waren ja einst auch mal eine kolonie. heute sind sie imperialisten.

    • joG
    • 22.08.2010 um 14:10 Uhr

    ....Person in Kauf, um das zu tun, das er als richtig sieht. Das tut A.

    Er gefährdet damit das Leben Anderer. Das ist legitim, hat sich aber als Feind derer in einen Konflikt eingemischt. Er ist faktisch ein Kämpfer. Auch deutsche Soldaten werden vermutlich sterben, weil Afghanen Angst haben werden mit den Alliierten zusamen zu arbeiten. Zumindest besteht diese Gefahr.

    Wie anders würde man hier im Inland denken, wenn es die Pubikation geheimer E-Mails von Beamten unserer Behörden wären, deren Veröffentlichung Strategien im Kampf gegen organisierte Verbrecher offen legten oder die Namen von Personen Preis gäbe, die sich den Behörden öffneten und damit die Mafia belasteten. Was würde man sagen, wenn die ersten ob Beamte oder couragierte Private, deren Namen genannt wurden gezielt getötet worden wären?

    Wie gesagt, ist die Veröffentlichung legitim. A glaubt vermutlich daran das Richtige zu tun. Nur muss er auch wissen, dass er Menschenleben gefährdet und es auch legitim ist, ihn als Feind zu behandeln.

    Ich sehe nicht, warum Assange ein "Held" sein soll. Ganz im Gegenteil. Er gefährdet die Truppen in Afghanistan und ganz besonders afghanische Informanten. Die Taliban können so ganz einfach an Informationen kommen und sich entsprechend rächen. Und sie haben das sogar auch noch bereits angekündigt. Er publiziert geheime Informationen in der öffentlichsten Form, die überhaupt möglich ist. Wenn er die Dokumente konspirativ ein oder zwei Personen eines fremden Geheimdienstes übergeben hätte, wäre der Aufschrei wahrscheinlich allerorten groß. Aber weil's "im Internet" passiert und da ja alles irgendwie total cool ist, soll er ein Held sein?

    Was er macht ist, geheime Informationen weltweit lesbar zu veröffentlichen und zwar auch noch in unzensierter Form, so dass Menschen sterben werden. Er ist ein Verräter.

    und die usa sind auch verräter. sie waren ja einst auch mal eine kolonie. heute sind sie imperialisten.

    • joG
    • 22.08.2010 um 14:10 Uhr

    ....Person in Kauf, um das zu tun, das er als richtig sieht. Das tut A.

    Er gefährdet damit das Leben Anderer. Das ist legitim, hat sich aber als Feind derer in einen Konflikt eingemischt. Er ist faktisch ein Kämpfer. Auch deutsche Soldaten werden vermutlich sterben, weil Afghanen Angst haben werden mit den Alliierten zusamen zu arbeiten. Zumindest besteht diese Gefahr.

    Wie anders würde man hier im Inland denken, wenn es die Pubikation geheimer E-Mails von Beamten unserer Behörden wären, deren Veröffentlichung Strategien im Kampf gegen organisierte Verbrecher offen legten oder die Namen von Personen Preis gäbe, die sich den Behörden öffneten und damit die Mafia belasteten. Was würde man sagen, wenn die ersten ob Beamte oder couragierte Private, deren Namen genannt wurden gezielt getötet worden wären?

    Wie gesagt, ist die Veröffentlichung legitim. A glaubt vermutlich daran das Richtige zu tun. Nur muss er auch wissen, dass er Menschenleben gefährdet und es auch legitim ist, ihn als Feind zu behandeln.

    • ilot
    • 21.08.2010 um 19:53 Uhr

    Zwei Frauen haben sich gedacht, pah, dem wischen wir eins aus.

    Daraufhin der Haftbefehl, direkt gefolgt vom internationalen Haftbefehl.

    Assange schiebt schon voll Panik und fummelt am roten Publish-Knopf.

    Seine persönlichen "Grossen Brüder" merken das und machen sofort Meldung gen Heimat(-schutzbehörde).

    Kurz darauf klingelt bei der Chefermittlerin in Schweden im Wochenendhaus das Diensttelefon:

    "Pentagon hier. Der war das nicht!!! Wir haben die kompletten letzten 4 Lebenswochen des Typen lückenlos auf Videos. Könnt ihr also
    mal bitte GAAAANNNNZ schnell den Haftbefehl zurückziehen? Wir haben gerade echt keinen Bock, dass die "Insurance" fällig wird. Ausserdem haben wir da was viel Besseres in Planung. Danke. Ciao."

    So oder so ähnlich ist es gaaarantiert abgelaufen.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Klingt durchaus plausibel. Killen werden sie ihn aber nicht, da 1. er zum Märtyrer werden würde. Als Benno Ohnesorg getötet wurde, hat die RAF fast 30 Jahre lang das Land terrorisiert. Damals waren die Menschen auch noch nicht so gut vernetzt. Was heute in einem solchen Fall passieren würde wäre beispielos und 2. würde sofort einer nachrücken.

    Klingt durchaus plausibel. Killen werden sie ihn aber nicht, da 1. er zum Märtyrer werden würde. Als Benno Ohnesorg getötet wurde, hat die RAF fast 30 Jahre lang das Land terrorisiert. Damals waren die Menschen auch noch nicht so gut vernetzt. Was heute in einem solchen Fall passieren würde wäre beispielos und 2. würde sofort einer nachrücken.

  5. Wikileaks, machen SIe bitte weiter!

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren

Service