Extremismus 18 Millionen Euro gegen Rechts

In Ostdeutschland kämpfen viele Projekte gegen Rechtsextremismus. Die Bundesregierung will die Initiativen besser unterstützen und startet dafür ein neues Förderprogramm.

Die Bundesregierung hat ein neues Förderprogramm beschlossen, um Rechtsextremismus in Ostdeutschland entgegenwirken. Das Programm, das Bundesinnenminister Thomas de Maizière in Berlin vorstellte, läuft bis 2013 und hat ein Fördervolumen von insgesamt 18 Millionen Euro. Geplant ist die finanzielle und inhaltliche Unterstützung von Projekten und Initiativen, die sich dem bürgerlichen Engagement und der Stärkung der Demokratie widmen.

"Wir wollen demokratisches Engagement vor allem in den eher strukturschwachen und ländlichen Regionen in den ostdeutschen Bundesländern fördern", sagte de Maizière. Das Programm soll sich dabei unter anderem, aber nicht ausschließlich gegen Rechtsextremismus richten. Vielmehr solle die demokratische Teilhabe insgesamt gestärkt werden.

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Damit reagiert die Bundesregierung auch auf Forderungen aus der Bevölkerung. Im Juni hatte eine Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung gezeigt, dass Rechtsextremismus vor allem durch "gemeinschaftliche Strukturen" bekämpft werden könne. Auch das ehrenamtliche Engagement von Bürgerinitiativen wurde gelobt. Diese könnten von dem neuen Programm profitieren. Immer wieder kommt es in Ostdeutschland zu Übergriffen durch Neonazis .

Die Fördermöglichkeiten werden zusätzlich zu bereits bestehenden Programmen gegen Rechtsextremismus geschaffen. Förderanträge können sofort gestellt werden. Antragsschluss für die erste Förderrunde ist der 31. Oktober 2010. Eine zweite Förderrunde wird es im ersten Quartal 2011 geben.

 
Leser-Kommentare
  1. ...wäre, Probleme, wie von Sarrazin angesprochen, ernst zu nehmen und nicht länger zu verniedlichen oder zu ignorieren.

    Die 18 Mio könnten besser investiert werden.

  2. "Gegen Rechts" oder gegen "Rechtsextremismus"? Ersteres ist eine von eigentlich nur zwei politischen Richtungen.

  3. Klar ist es sinnvoll, wenn man gegen extreme Strömungen vorgeht, aber was tut der Staat eigentlich gegen den Linksextremismus wie von der Antifa der schwarze Block, der jeden 1. Mai Berlin zum Teil verwüstet und jedes Jahr hunderte Autos anzündet; auch die erfolgreicher, integrierter Migranten??? Da wären nicht nur 18 Millionen, sondern mindestens 36 Millionen zu deren Bekämpfung nötig!
    Der Staat ist da "Left-Eye-Blind"!!!

  4. ... in westdeutschen Innenstädten?

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    • lepkeb
    • 03.09.2010 um 14:38 Uhr

    im Westteil der Republik keine Problme damit, jetzt hören Sie aber auf. Das ist ein Problem nur im Osten, dass aus mit dem Anschluss der ehemaligen DDR in die weltoffene multikulti BRD importiert wurde, so zu sagen eine Altlast.

    • lepkeb
    • 03.09.2010 um 14:38 Uhr

    im Westteil der Republik keine Problme damit, jetzt hören Sie aber auf. Das ist ein Problem nur im Osten, dass aus mit dem Anschluss der ehemaligen DDR in die weltoffene multikulti BRD importiert wurde, so zu sagen eine Altlast.

  5. ...suggerieren die Überschrift und der Großteil des Artikels.

    Höchstwahrscheinlich wird das Geld aber letztendlich der Förderung des Linksextremismus dienen.

  6. namens "Ein Dorf in Angst" gelesen?

    Ich tippe auf "Nö!".

  7. Gerade in Ostdeutschland wäre der Kampf gegen Linksextremismus weit nötiger. Dort ist ja sogar eine kommunistische Partei in mehreren Landesregierungen vertreten.

  8. Machts doch wie bei Sarrazin. Jeder Jugendliche, der sich als "rechts" outet erhält lebenslanges Berufsverbot und Deutschland und wird sozial geächtet.
    Ansonsten: habt einfach etwas Geduld. In den ländlichen Gebiete Ostdeutschlands gibts sowieso immer weniger Jugendliche, die "rechts" sein können. In ein paar Jahren hat sich das Problem erledigt und Deutschland ist ein Hort des Gemeinsinns und des Friedens.

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