Discovery drei Polizei erschießt Geiselnehmer in US-Sender

Ein radikaler Umweltschützer verschanzte sich im Gebäude von Discovery drei und nahm drei Geiseln. Die Polizeibeamte töteten den Mann.

Der offenbar geistig verwirrte Mann habe gegen 13 Uhr Ortszeit das Hauptquartier des Fernsehsenders Discovery mit einer Waffe in der Hand betreten und drei Geiseln genommen, teilte die Washingtoner Polizei mit.

Der 43-Jährige sei dann nach mehrstündigen Verhandlungen von der Polizei erschossen worden, nachdem er seine Waffe auf eine der Geiseln richtete. Die Geiseln befänden sich in Sicherheit, sagte Bezirkspolizeichef Thomas Manger.

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Allerdings blieb zunächst unklar, ob der Geiselnehmer im Gebäude Sprengsätze deponiert hatte. Nach Augenzeugenberichten trug er mehrere "metallene Behälter" am Körper.

Medienberichten zufolge hatte sich der Täter in der Vergangenheit wütend über den umweltorientierten Sender geäußert. Die Zeitung Washington Post berichtet , der Mann sei dem Sender seit längerer Zeit bekannt. Er soll schon mehrfach vor der Redaktion protestiert haben.

Die Berichterstattung von Discovery war dem Täter anscheinend nicht radikal genug. Auf einer von ihm eingerichteten Webseite prangerte der Täter an, Discovery rufe zur Geburt von Kindern auf. Menschen seien aber die "zerstörerischsten, schmutzigsten Kreaturen" auf der Erde.

 
Leser-Kommentare
    • Nimzo
    • 02.09.2010 um 8:42 Uhr

    Im Internet gibt es unzählige Videos, in denen US-Polizisten schon wegen Geringfügigkeiten umgehend zur Taserwaffe greifen und sich dann drei Leute auf den am Boden zappelnden Menschen stürzen.

    Mit einer Pistole ist das schon glatter Selbstmord. In den USA würde ich vor Polizisten nicht mal mit einer erkennbaren Banane herumfuchteln.

    Erstaunlich ist nur, wie schnell die Medien mit Formulierungen wie "offenbar geistig verwirrte Person" sind oder sich aus der Verantwortung entziehen: z.B. "Medienberichten zufolge" oder "Die Zeitung Washington Post"

    Da beruft sich eine Zeitung A auf eine andere Zeitung B. Dann beruft sich Zeitung C auf Zeitung A. Wir leben im Zeitalter des Copy & Paste...

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    @Nimzo,
    ich teile Ihre Befürchtungen, was das "lockere Händchen" der US-Polizisten angeht!

    Die 2 Jemeniten vorgestern hatten Glück, dass sie ohne ihr Gepäck in Amsterdam landeten und ihr "verdächtiges Gepäck" allein auf die Reise in den Jemen schickten.

    Handy und Pillen, das "Geschenk für Onkel Ali", mit Klebeband umwickelt, sowas geht auch überhaupt nicht in den USA!
    Das ist spontan terrorverdächtig. Und sowas schadet auch in der Regel der Gesundheit,

    [...]

    happy loser

    Bitte verzichten Sie auf Polemisierungen. Danke. Die Redaktion/ag

    @Nimzo,
    ich teile Ihre Befürchtungen, was das "lockere Händchen" der US-Polizisten angeht!

    Die 2 Jemeniten vorgestern hatten Glück, dass sie ohne ihr Gepäck in Amsterdam landeten und ihr "verdächtiges Gepäck" allein auf die Reise in den Jemen schickten.

    Handy und Pillen, das "Geschenk für Onkel Ali", mit Klebeband umwickelt, sowas geht auch überhaupt nicht in den USA!
    Das ist spontan terrorverdächtig. Und sowas schadet auch in der Regel der Gesundheit,

    [...]

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  1. @Nimzo,
    ich teile Ihre Befürchtungen, was das "lockere Händchen" der US-Polizisten angeht!

    Die 2 Jemeniten vorgestern hatten Glück, dass sie ohne ihr Gepäck in Amsterdam landeten und ihr "verdächtiges Gepäck" allein auf die Reise in den Jemen schickten.

    Handy und Pillen, das "Geschenk für Onkel Ali", mit Klebeband umwickelt, sowas geht auch überhaupt nicht in den USA!
    Das ist spontan terrorverdächtig. Und sowas schadet auch in der Regel der Gesundheit,

    [...]

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    • TDU
    • 02.09.2010 um 14:12 Uhr

    Hätte der Mann für mehr Provision zugunsten von Managern protestiert, wäre vermutlich soweit alles in Ordnung.

    Das Motiv scheint also wieder entscheidend. Die Bedrohung des Lebens der Geisel ist da wohl unbeachtlich.

    • TDU
    • 02.09.2010 um 14:12 Uhr

    Hätte der Mann für mehr Provision zugunsten von Managern protestiert, wäre vermutlich soweit alles in Ordnung.

    Das Motiv scheint also wieder entscheidend. Die Bedrohung des Lebens der Geisel ist da wohl unbeachtlich.

    • TDU
    • 02.09.2010 um 14:12 Uhr
    3. Motive

    Hätte der Mann für mehr Provision zugunsten von Managern protestiert, wäre vermutlich soweit alles in Ordnung.

    Das Motiv scheint also wieder entscheidend. Die Bedrohung des Lebens der Geisel ist da wohl unbeachtlich.

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