Integration und Bildung "Hauptschule ist scheiße"

Von Jungs wie Kaya spricht man, wenn man über das Schulversagen der Einwanderkinder klagt. Aber Kaya will arbeiten, gerne als Fußballprofi – zur Not auch im Supermarkt.

Ich treffe Kaya* in den Räumen des Instituts für schulische und berufliche Bildung (ISBB) in Köln. Er ist 19 Jahre alt und besucht einen Lehrgang zur Berufsvorbereitung. Diese Maßnahme wird von der Agentur für Arbeit finanziert, die Teilnahme ist freiwillig.

Wenn dieser Tage landauf, landab über mangelnden Bildungserfolg von türkisch- oder arabischstämmigen Migranten berichtet wird, dann ist Kaya gemeint. Er ist hier, weil er ohne Abschluss nach der 9. Klasse der Hauptschule abgegangen ist.

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Kayas Großeltern stammen aus der Türkei, die Eltern kamen als Jugendliche nach Deutschland. Der Vater ist Lkw-Fahrer, die Mutter Hausfrau. Die Eltern trennten sich, als Kaya 10 Jahre alt war. Der ältere Bruder ist Filialleiter im Einzelhandel. Kaya ist in keinem Problemviertel aufgewachsen, alles war "soweit normal". Nur im Jugendzentrum in der Nähe gab es kiffende Jugendliche, vor denen die Eltern und der Bruder warnten.

Kaya besucht zunächst eine katholische Grundschule, er mag seine Lehrerin, sie spielt den Kindern auf der Gitarre vor. Es gibt ein Patensystem, das in jeder Klasse ein Mädchen und einen Jungen zusammenbringt. Die Patin von Kaya ist heute Fußballprofi und spielt in der türkischen Frauennationalmannschaft. Mit Mädchen hat er sich immer gut verstanden. Vielleicht etwas zu gut. Nach dem Wechsel in die Realschule hat er schon in der 5. Klasse seine erste Freundin, ein Mädchen aus Klasse 6, die auf den schönen Jungen aufmerksam geworden ist. Er ist jetzt etwas unkonzentriert im Unterricht. Er schließt sich Schülern aus höheren Jahrgangsstufen an, die es mit der Schule nicht so genau nehmen. Nach der Schule hängt man rum auf dem Spielplatz, manchmal wird der Unterricht geschwänzt: "Komm, lass uns chillen!"

Die Eltern reden dem Jungen ins Gewissen, er soll sich am Bruder ein Vorbild nehmen. Als die Leistungen einbrechen, bekommt Kaya Nachhilfe, aber er hat das Gefühl, nicht mehr mitzukommen im Unterricht, der Stoff ist ihm zu schwer. Ein schwacher Schüler, der dazu auch noch im Unterricht stört – für den Lehrer ein klarer Fall: "Du packst das nicht!" Kaya fühlt sich gedemütigt, er hatte gehofft, der Lehrer könne ihm Tipps geben, wie man besser lernen kann. 

Eines kann Kaya aber gut: Fußball spielen. Er ist 13 Jahre alt, als Bayer Leverkusen und die Borussia aus Dortmund vorstellig werden, sie wollen den Jungen fördern. Der Vater ist als Lkw-Fahrer kaum zu Hause und möchte nicht, dass der Junge mehrmals die Woche alleine unterwegs ist. Er lehnt die Angebote ab. 

In der 7. Klasse kommt Kaya auf die Hauptschule. Wie ist die Hauptschule? "Hauptschule ist scheiße!" Man könnte auch sagen, dort herrscht ein hoher Stresspegel. "Wasguckstdu?!" – hier herrscht ein harter Ton. Es ist gar nicht witzig. Der Neue, der sich so verdächtig gut mit Mädchen versteht, wird angefeindet. Beim ersten Mal wendet er sich an den Lehrer. Der gibt sich unbeeindruckt: "Du hast ja noch nichts im Gesicht. Ist ja nichts passiert!" Danach "regelt" Kaya die Sache mit dem Angreifer. Beide Schüler werden in der Folge für eine Woche suspendiert. Kaya lernt die Regeln auf dem Schulhof: "Entweder der andere schlägt zu, oder du schlägst zu. Wer sich nicht wehrt, wird zum Otto." – Ein "Otto" ist jemand, der ständig drangsaliert wird und in der Hierarchie ganz unten steht. Dieses System kann für einen 14-Jährigen eine zwingende Logik entwickeln. 

Wenn man Kayas Schilderungen folgt, verstärken sich die Zweifel an einer Schulform, die alle lernschwachen und verhaltensauffälligen Schüler konzentriert, um sie dann miteinander und mit den überforderten Lehrern alleine zu lassen.

Kayas Leistungen werden auch in der Hauptschule immer schlechter, er wiederholt die 9. Klasse. Wegen der Fehlstunden und der schlechten Noten legt man ihm den Abgang nahe. Kaya gibt niemandem die Schuld außer sich selbst. Er weiß, dass er nicht gelernt, die Schule geschwänzt und sich oft geprügelt hat.

Er möchte jedoch arbeiten, Geld verdienen, seine Mutter unterstützen und wie der Bruder eine eigene Wohnung beziehen. Er versteht nicht, wie jemand auf die Idee kommen kann, Arbeitslosigkeit sei ein erstrebenswertes Ziel.

Zum ISBB ist er über die Agentur für Arbeit gekommen. Hier möchte er den Realschulabschluss nachmachen. Gleichzeitig absolviert er Betriebspraktika. Sein erstes in einem Supermarkt hat er allerdings gekündigt, weil er den ganzen Tag Pfandflaschen sortieren musste. Das hat Ärger gegeben und beinahe hätte er die Maßnahme wieder verlassen. Aber seine Betreuerin, Frau Buchholz, hat ihn dazu motiviert, weiterzumachen. Sie redet Klartext, fordert, aber unterstützt ihn auch. Frau Buchholz ist für Kaya "wie eine Mutter, halt eine, die Deutsch kann und alles weiß." Jetzt absolviert er ein Praktikum bei einem Telekommunikationsunternehmen.

Kaya spielt weiterhin Fußball, er hofft immer noch auf eine Profikarriere, vielleicht in der Türkei. Verpasste Gelegenheiten können eine besondere Sogkraft entfalten. Der Traum vom Profifußball verheißt Geld, Ruhm und ein teures Auto. Pfandflaschen sortieren und Telefontarife auswendig lernen ist dagegen deutlich weniger glamourös.

* Name von der Redaktion geändert

 
Leser-Kommentare
    • ha007
    • 10.09.2010 um 12:46 Uhr

    Ich bin selber ein Sohn türkischer Einwanderer. Ich habe das was "Kaya" durchlebt hat zum Teil selber durchlebt und ich kenne viele denen es so geht.
    Ich persönlich habe über den zweiten Bildungsweg studiert. Hab meinen Master gemacht und nun einen tollen Job bekommen den ich gerne mache.
    Aber viel es auch nicht leicht. Anfangs bin ich auf das Gymnasium gegangen, musste es aber aufgrund schlechter Leistungen verlassen. In der Hauptschule bin ich in ein total anderes Umfeld gekommen. Zum Glück habe ich es von dort auf die Realschule geschafft, sonst wäre ich jetzt bestimmt auch eienr der nur sehr schwer einen Job findet.
    Leider ist das Bildungssystem in Deutschland immer noch so, das Kinder aus bildungsschwachen Familien benachteiligt sind. Das gilt nicht nur für Migranten, sondern auch für Kinder aus deutschen Familien. Das ist inzwischen aus statistisch erwiesen. Schließlich haben Akademikerkinder eine viel höhere Wahrscheinlichkeit eine Hochschule zu besuchen als Arbeiterkinder. Es ist auch bekannt dass es viele Länder in Europa gibt, wo dies bereits besser gelöst ist. In den skandinavischen Ländern ist es statistisch gesehen egal, ob man aus einer Akademikerfamilie kommt oder nicht. Die Wahrscheinlichkeit eine Hochschule zu besuchen ist über alle Bevölkerungruppen hinweg gleich hoch.
    In so einem System wundert es mich nicht, wenn Kinder ausländischer Einwanderer kaum Chancen haben.

    Eine Leser-Empfehlung
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    Sie waren doch erst auf dem Gymnasium. Was wollen Sie eigentlich.
    Sie widerlegen Ihre linke Propaganda doch hübsch selbst...

    Meiner Meinung nach müssten für Migranten eine Schulreform her, damit dass deutsche Bildungssystem für unsere Gesellschaft auch Tolerante Menschen erzieht. Hierzu auch eine sehr interessante Perspektive: http://www.aggromigrant.c...

    [Anmerkung: Bitte verzichten Sie auf Pauschalisierungen und untermauern Sie Ihre These mit Argumenten, damit eine fruchtbare Diskussion angeregt werden kann. Danke. Die Redaktion/ew]

    die in der 8. Klasse noch nicht einmal den Leistungsstand eines Drittklässlers erreicht haben?

    Ich gebe ehrenamtlich Mathematiknachhilfe für benachteiligte muslimische Migrantenkinder und weiß für dieses Problemkinder ehrlich gesagt keine bessere Lösung als die Hauptschule.

    Die Eltern sind echte Analphabeten und verstehen keine komplexen Sachverhalte.

    Haben Sie denn eine Lösung für diese Leute, dass sie nicht in HARTZ IV landen?
    Das sind die praktischen Probleme, die wir hier haben.
    Es ist nicht damit getan, diesen Menschen die Hauptschule zu nehmen.
    Wir in Bayern haben eine sehr gute Hauptschule, die auch handwerklich begabten Schülern eine Chance geben kann, wenn Wille und Motivation vorhanden sind. Jeder kann seinen Platz, für den er geeignet ist, in der Gesellschaft finden. Er sollte nur nicht Ansprüche stellen die unverhältnismäßig zu seinem Leistungspotenzial stehen.
    "Analphabetische" Abiturienten sind nicht die Lösung!

    Sie waren doch erst auf dem Gymnasium. Was wollen Sie eigentlich.
    Sie widerlegen Ihre linke Propaganda doch hübsch selbst...

    Meiner Meinung nach müssten für Migranten eine Schulreform her, damit dass deutsche Bildungssystem für unsere Gesellschaft auch Tolerante Menschen erzieht. Hierzu auch eine sehr interessante Perspektive: http://www.aggromigrant.c...

    [Anmerkung: Bitte verzichten Sie auf Pauschalisierungen und untermauern Sie Ihre These mit Argumenten, damit eine fruchtbare Diskussion angeregt werden kann. Danke. Die Redaktion/ew]

    die in der 8. Klasse noch nicht einmal den Leistungsstand eines Drittklässlers erreicht haben?

    Ich gebe ehrenamtlich Mathematiknachhilfe für benachteiligte muslimische Migrantenkinder und weiß für dieses Problemkinder ehrlich gesagt keine bessere Lösung als die Hauptschule.

    Die Eltern sind echte Analphabeten und verstehen keine komplexen Sachverhalte.

    Haben Sie denn eine Lösung für diese Leute, dass sie nicht in HARTZ IV landen?
    Das sind die praktischen Probleme, die wir hier haben.
    Es ist nicht damit getan, diesen Menschen die Hauptschule zu nehmen.
    Wir in Bayern haben eine sehr gute Hauptschule, die auch handwerklich begabten Schülern eine Chance geben kann, wenn Wille und Motivation vorhanden sind. Jeder kann seinen Platz, für den er geeignet ist, in der Gesellschaft finden. Er sollte nur nicht Ansprüche stellen die unverhältnismäßig zu seinem Leistungspotenzial stehen.
    "Analphabetische" Abiturienten sind nicht die Lösung!

  1. Sie waren doch erst auf dem Gymnasium. Was wollen Sie eigentlich.
    Sie widerlegen Ihre linke Propaganda doch hübsch selbst...

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    • Zack34
    • 10.09.2010 um 21:44 Uhr

    Angesichts Ihrer eigenen "Antwort" auf 1. ("Ich kenne viele wie Kaya") bleibt für Sie eins übrig: STIMMT - Realsatire!

    ...

    • Zack34
    • 10.09.2010 um 21:44 Uhr

    Angesichts Ihrer eigenen "Antwort" auf 1. ("Ich kenne viele wie Kaya") bleibt für Sie eins übrig: STIMMT - Realsatire!

    ...

  2. Wie man Vater zu sagen pflegt: "Immer diese Nazis, die uns (gemeint: aufrichtigen Republik-/ Demokratie-)Deutschen die Arbeit wegnehmen!"

    Oder ein andere Kollege von mir: "Freiheit für Deitschland, raus mit de A****löcher!"

    Beide greifen die Essenz des Ganzen auf: Global denken, aber wenn nationale Grenzen, dann so, dass man sich darin wohlfühlen kann und nicht von Idioten welcher Herkunft auch immer mit nicht tolerierbarer Intoleranz zugemüllt wird.

  3. Bis auf seine türkische Abstammung paßt Kayas Lebenslauf auch auf zahlreiche deutsche Jugendliche. Leider.
    Es ist traurig, daß Hauptschulen heute nur noch als "Versagerschulen" angesehen werden. Diesen ganzen Abwärtstrend haben wir zum allergrößten Teil der versagenden Politprofis der letzten Jahrzehnte zu verdanken.

    • joG
    • 10.09.2010 um 13:16 Uhr

    Ist das neu? Früher war es die Volksschule. Damals war ein Abschluss an ihr auch nicht viel wert. Wer auf der Volksschule blieb musste schon arg gut sein um etwas zu werden. Es sprach keiner aus, aber Volksschule bedeutete manuelle Unterklasse. Das ist offenbar heute bei der Hauptschule das Gleiche mit einem anderen Etikette.

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    war selber drauf , ist allerdings 25 Jahre her. Damls gab es dort noch Bildungschancen -> Realschulabschluss -> Höhere Handelsschule -> Ausbildung -> Studium

    Auch heute wäre dieser Weg noch möglich. Allerdings muß mann auch mal davon weg , das zur Bildung zwingend ein Studium gehört , das ist totaler Humbug

    war selber drauf , ist allerdings 25 Jahre her. Damls gab es dort noch Bildungschancen -> Realschulabschluss -> Höhere Handelsschule -> Ausbildung -> Studium

    Auch heute wäre dieser Weg noch möglich. Allerdings muß mann auch mal davon weg , das zur Bildung zwingend ein Studium gehört , das ist totaler Humbug

  4. 70% der Lehrkräfte sind heute weiblich.
    An den Grundschulen sind es 90% und an den HAuptschulen 80%.
    Das ist der wahre Grund , warum Hauptschüler nichts mehr lernen.
    Die Lehrerinnen kennen die spätere Lebensrealität der Kinder nicht, weil sie selbst meist aus der höheren Mittelschicht stammen und von den Zwängen des richtigen Arbeitsleben keine Ahnung haben.
    Notwendiges Gegenmittel: die lächerlichen Anforderungen im Studium für Grund- und Hauptschule müssen dringend erhöht werden.

    Bitte belegen Sie Ihre Thesen und sehen Sie von diskriminierenden Pauschalisierungen ab. Die Redaktion/is

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    • Gafra
    • 10.09.2010 um 22:02 Uhr

    sie die Schuld geben können.
    Übrigens, warum werden denn solche Männer wie Sie, die finden, es gebe zu viele Frauen in den Grundschulen, nicht selbst Lehrer und machen es besser. Übrigens haben Untersuchungen ergeben, dass es eben nicht die Grundschulen sind, an denen die Schüler versagen und abrauschen, es sind die Hauptschulen und die weiter führenden Schulen, die die Segregation verschärfen. Und tatsächlich sind da auch mehr männliche Lehrer. Und was sagt uns das?

    • Puella
    • 13.09.2010 um 11:41 Uhr

    Der Kommentar mag polemisch klingen,hat aber einen wahren Kern.Viele werden Lehrer,um verbeamtet zu werden,um kommen aus ausgesprochen behüteten Verhältnissen.

    • Tera
    • 13.09.2010 um 20:23 Uhr

    Entfernt. Rückmeldungen zu den hier geltenden Moderationsrichtlinien nehmen wir gerne unter community@zeit entgegen. Vielen Dank. /Die Redaktion pt.

    ich gebe ihnen recht, dass es ein problem ist, dass realität der lebenswelt der lehrer und schüler sich so stark unterscheiden können - es muss verständnis und kenntnis einer ganz anderen lebens/berufs-welt vorhanden sein, um ein/e gute/r lehrer sein zu können. (nicht unbedingt das männliche geschlecht..).. was genau mit "anforderungen" im studium gemeint ist und was diese anforderungen mit ihren beklagten mangelnden vertändnis der arbeitsrealität von schulabgängern zu tun haben, habe ich allerdings nicht verstanden.

    • Gafra
    • 10.09.2010 um 22:02 Uhr

    sie die Schuld geben können.
    Übrigens, warum werden denn solche Männer wie Sie, die finden, es gebe zu viele Frauen in den Grundschulen, nicht selbst Lehrer und machen es besser. Übrigens haben Untersuchungen ergeben, dass es eben nicht die Grundschulen sind, an denen die Schüler versagen und abrauschen, es sind die Hauptschulen und die weiter führenden Schulen, die die Segregation verschärfen. Und tatsächlich sind da auch mehr männliche Lehrer. Und was sagt uns das?

    • Puella
    • 13.09.2010 um 11:41 Uhr

    Der Kommentar mag polemisch klingen,hat aber einen wahren Kern.Viele werden Lehrer,um verbeamtet zu werden,um kommen aus ausgesprochen behüteten Verhältnissen.

    • Tera
    • 13.09.2010 um 20:23 Uhr

    Entfernt. Rückmeldungen zu den hier geltenden Moderationsrichtlinien nehmen wir gerne unter community@zeit entgegen. Vielen Dank. /Die Redaktion pt.

    ich gebe ihnen recht, dass es ein problem ist, dass realität der lebenswelt der lehrer und schüler sich so stark unterscheiden können - es muss verständnis und kenntnis einer ganz anderen lebens/berufs-welt vorhanden sein, um ein/e gute/r lehrer sein zu können. (nicht unbedingt das männliche geschlecht..).. was genau mit "anforderungen" im studium gemeint ist und was diese anforderungen mit ihren beklagten mangelnden vertändnis der arbeitsrealität von schulabgängern zu tun haben, habe ich allerdings nicht verstanden.

  5. Übrigens komme ich aus einer so genannten "Arbeiterfamilie", wurde streng religiös erzogen (in Koranschulen auch mal gerne mit der Hand gezüchtigt) und lernte zu Hause nie Deutsch.

    Das mal so gegen jene, die denken, nur Migrantenkinder aus Akademikerfamilien wären für eine gelungene Integration geschaffen.

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