Stuttgart 21 Angst im Land der Glückseligen

Jahrelang wurde der Neubau des Stuttgarter Bahnhofs geplant. Nichts geschah. Nun protestieren Tausende. Warum? Eine Spurensuche von Carsten Lißmann

Abrissgelände des Hauptbahnhofs in Stuttgart. Wegen anhaltender Proteste finden die Bauarbeiten unter Polizeischutz statt

Abrissgelände des Hauptbahnhofs in Stuttgart. Wegen anhaltender Proteste finden die Bauarbeiten unter Polizeischutz statt

Die neue Bibliothek steht auf der Brache wie ein Mercedes auf der Überholspur. Ein silbergrauer Brocken, zehn Stockwerke hoch, der koreanische Architekt Eun Young Yi hat ihn entworfen. In ein paar Jahren soll rundum das Europaviertel entstehen, der erste Abschnitt jenes neuen Stadtgebiets, das die Planer einst Stuttgart 21 nannten. Die Bücherei haben sie schon mal hingestellt.

Drüben, man muss nur den Lichthof der Landesbank durchqueren, stehen ein paar hundert Demonstranten mit Trillerpfeifen und buhen einen Bagger aus. Der Bagger wird beschützt von einem hohen Zaun, der von Polizisten beschützt wird, die wiederum von Absperrgittern beschützt werden vor diesem bunten Haufen Protestierender. Man muss die Szene ein paar Minuten wirken lassen.

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Da ist eine Rentnerin, die mal kurz die Schuhe ausziehen muss. Ihre Freundinnen erzählen: "Dort vorn hat die Polizei geräumt, weil wir die Rettungswege versperrt haben." "Das sagen die doch nur", antwortet sie und massiert ihre Fußballen. Am Rand der Demo nimmt ein junges Pärchen Abschied von den Schwiegereltern, einmal umarmen und Schultern klopfen, auf bald, bis zum Abendbrot. Im Hintergrund beißt der Bagger wieder zu, begleitet von einer Welle wütender Pfiffe und Rufe.

Verglichen mit der Landesbank aus Glas und Beton wirkt der Nordflügel des alten Bahnhofs wie ein Pappmodell. Er muss weg, weil die Bahnschienen des Sackbahnhofs in eine unterirdische Durchgangsstation verlegt werden sollen. Dadurch werden 76 Hektar frei für jenes "neue attraktive Stadtquartier", das die Stadtoberen sich ausmalen: Europe-Plaza, City-Tower, Pariser Höfe.

Die Pläne stammen aus den neunziger Jahren, wer einen Namen hatte in der Architektenszene, war damals dabei. Eine Magnetschwebebahn vom Bahnhof in das neue Viertel hatten sich welche ausgedacht, weitläufige Terrassen und markante Bürohochhäuser.

Es war die Zeit, in der Daimler-Chef Jürgen Schrempp den Konzern mit der amerikanischen Marke Chrysler vermählte . Die Welt-AG aus Untertürkheim. Wer die alten Zeitungen liest, kann einen Geist atmen, der sich noch Jahre später in einer Werbekampagne der Landesregierung wieder fand: " Wir können alles. Außer Hochdeutsch. "

Das Stuttgart dieser Jahre war eine Burg. Die verrückte Wiedervereinigung, das Ende der Ära Kohl, die rot-grüne Bundesregierung, zog alles vorbei. In Baden-Württemberg regierte noch nie eine andere Partei als die CDU, in den sechs Jahrzehnten seit Kriegsende hatte Stuttgart drei Bürgermeister. Die Stadt ist eine der reichsten des Landes, Daimler, Porsche, Bosch, Siemens und Kodak haben sie dazu gemacht.

Vor dem Hauptbahnhof, direkt neben der Mahnwache der Protestierer, spielt einer Tuba: Märsche und die alten Hits von Abba. Er sammelt für die Straßenkinder in Indien. "Der ist doch gekauft", sagt ein anderer, "die Musik macht psychologisch was, damit die keine Lust mehr haben zu demonstrieren." Er sitzt wohl öfter hier auf der Bank und ist ein bisschen verrückt.

Ein paar Schritte weiter protestieren gerade wieder Tausende , wie jeden Montag und Freitag. Rauschebärtige Männer und welche mit gepflegtem Schnauzer, Studentinnen und Anzugträger, Hausfrauen und Versicherungsangestellte. Sie wollen ihren alten Bahnhof behalten, sie wollen die alten Bäume im Stadtpark behalten und die Mineralquellen vor den Toren der Stadt.

Achtzehn Jahre lang haben CDU, SPD und FDP, die im Landtag mehr als 87 Prozent der Sitze haben, das Projekt durch die demokratischen Institutionen gelotst. Machbarkeitsstudien, Anhörungen, Rahmenvereinbarungen, Planfeststellungsverfahren. Achtzehn Jahre lang hätten die Bürger gegen Stuttgart 21 protestieren können, sie haben es nicht getan. Nun plötzlich sind zwei Drittel der Stuttgarter gegen das Megaprojekt.

Warum erst jetzt? Eine der Antworten ist vier Meter hoch und auf jeder Postkarte drauf. Ein leuchtender Mercedes-Stern, der sich auf der Spitze des Bahnhofsturmes dreht und von da oben die Ansicht der Stadt dominiert.

Er ist einer der Hauptgründe dafür, dass Stuttgart im Januar 2009 die Hauptstadt der Kurzarbeit genannt wurde. Daimler allein hatte 50.000 Mitarbeiter wegen fehlender Aufträge vorläufig nach Hause geschickt, in der Region traf es jeden Elften. So viele wie nirgendwo sonst in der Republik. In der Zeitung erzählte damals der Betriebsrat eines mittelständischen Zulieferbetriebes von Kollegen, die ihre Häusleraten nicht mehr zahlen konnten. Die Wirtschaftskrise schwappte mit aller Macht in den Talkessel der Glückseligen.

Ungefähr zur gleichen Zeit wurde aus dem Protest einiger Linker und Umweltbewegter ein Bürgeraufstand. Betriebsräte und Gewerkschaften unterstützten das Aktionsbündnis, mit jeder Woche verdoppelten sich die Teilnehmerzahlen auf den Montagsdemos.

Der Technikbürgermeister der Stadt gab in jenen Tagen bekannt, dass keine neuen Spielplätze mehr gebaut würden. Die Rasenflächen der Stadt sollten nicht mehr viermal im Jahr gemäht werden, sondern nur noch dreimal. Die Streicheltiere auf dem Killesberg trügen nicht zur Denkmaleigenschaft des Parks bei und seien demnach entbehrlich. Flamingos ausgenommen.

Im Juli desselben Jahres wurde Porsche vom VW-Konzern übernommen , ein Stück schwäbischer Identität nach Niedersachsen verkauft. Dorthin, wo sie Hochdeutsch können. Kurz vor Weihnachten gab Daimler bekannt, dass das Volumenmodell der Marke künftig nicht mehr in Schwaben produziert werden solle, sondern in Alabama, USA.

Spätestens da war eine uralte Sicherheit hin. Die ging in etwa so: Die Politiker sollen nur machen, solange die Wirtschaft läuft. Was anderswo Korruption hieß, wurde in Baden-Württemberg liebevoll "Maultaschen-Connection" genannt. Plötzlich spielt es eine Rolle, dass Bahnchef Rüdiger Grube, der jetzt die Bagger befehligt , früher mal Manager bei Daimler war. Dass Ministerpräsident Stefan Mappus als früherer Staatssekretär für Stuttgart 21 einen Finanzierungsdeal mit der Bahn unterschrieben hat.

Darum blieben die Demonstranten, auch als es Daimler und Porsche längst wieder besser ging. Auf dem Bahnhofsvorplatz dreht ein Opa mit getönter Hornbrille seine Runden. Vorm Bauch trägt er ein Schild, darauf in Großbuchstaben: "Wir lassen uns unser Recht auf Volksbefragung von der Stuttgart 21-Mafia und der faschistischen Landesregierung nicht nehmen!" Die Monate der Wirtschaftskrise haben etwas in der Volksseele zerbrochen.

Wer mit den Leuten spricht, bekommt Worte zu hören, deftiger als die heimische Küche. "S21 – ein großer Furz von kleinen Arschlöchern" ist da auf Transparenten zu lesen.

Die Politiker haben lange nicht begriffen , was passiert ist. Nach Beginn der Abrissarbeiten, als die Proteste ihren Höhepunkt erreichten, ließ Bürgermeister Wolfgang Schuster die Rathaustüre verschließen. Und meldete sich seitdem nur noch schriftlich bei seinen Bürgern.

Die Kommunikation des Projekts überließen die Ratsherren Werbeagenturen. Kostprobe von einem der Plakate, die in der Stadt geklebt wurden: "Es stimmt, dass ein Teil des Schloßgartens über Jahre hinweg eine Baustelle sein wird. Es stimmt aber auch, dass in einer Großstadt Baustellen für den Erneuerungswillen ihrer Bürger stehen."

Doch der Erneuerungswille der Bürger äußert sich nicht mehr in milliardenteuren Großprojekten. Die Stuttgarter wollen nicht "Das neue Herz Europas" sein, wie ein anderer Werbeslogan sagt. Ein junger Musiker kommt seit Monaten zum Bahnhof, um zu protestieren: "Der Zeitgeist hat sich gedreht. Früher haben sie uns erzählt, Fortschritt wäre, wenn es immer höher, schneller und weiter geht. Aber warum? Wir haben doch alles." 

Unter einem bunten Regenschirm drängt sich ein Ehepaar. Sie sind extra für die Demo runter in die Stadt gefahren. "Es gibt so viele Kinder, die in die Vesperkirche gehen müssen, damit sie einmal am Tag etwas zu essen bekommen. Und die wollen einen Bahnhof bauen." Der soll zwischen 4,1 und 10 Milliarden Euro kosten, je nach Gutachten. Eine gemütlich wirkende Mitsechzigerin sagt: "Der Kindergarten meiner Enkel wird teurer, weil die Stadt nach der Krise die Zuschüsse gestrichen hat. Und zugleich wird uns erzählt, Stuttgart 21 wäre eine Investition für unsere Nachkommen."

Ja, es ist Angst, die da spricht. Doch die Furcht vor der Zukunft äußert sich hier im bürgerlichen Selbstbewusstsein. Denen da oben rufen sie nun entgegen: Doch, wir zählen was.

Am Abend werden auf dem Parkplatz vor dem Hauptbahnhof Kreise gebildet. Die Protestierer beraten, was als nächstes zu tun ist. Nicht länger die Straßenkreuzungen im Berufsverkehr blockieren, ist aus einer Gruppe zu hören. Blumen werfen, nicht Tomaten und Eier, schlägt eine Studentin vor. Ein anderer will mit dem Gleitschirm auf das Bahnhofsdach segeln. Nach 25 Minuten werden die Ideen gesammelt, alle mal still sein, es gibt nur ein Megafon. Wer schreibt mit?

 
Leser-Kommentare
  1. Der Neubau war von Anfang an umstritten. Aber mit Diskussionen erreicht man in diesem unseren Land nichts und gefragt wird der Bürger eh nicht. Anscheinend meinen einige Gegner, deshalb stärkere Geschütze auffahren zu müssen.

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    • joG
    • 11.09.2010 um 8:45 Uhr

    ....dass sich die sich ausgeschlossen Fühlenden, nicht ein besseres Thema suchten. Das Projekt ist zweifelsohne gut für Stuttgart und stellt eher eine kaufmännische Hochleistung der Regionalpolitiker dar. So stellen sich die Protestler einem sachlich schlecht gewähltem weil gutem Projekt entgegen und können (gerade wenn sie sich durchsetzen sollten) nur verlieren.

    • joG
    • 11.09.2010 um 8:45 Uhr

    ....dass sich die sich ausgeschlossen Fühlenden, nicht ein besseres Thema suchten. Das Projekt ist zweifelsohne gut für Stuttgart und stellt eher eine kaufmännische Hochleistung der Regionalpolitiker dar. So stellen sich die Protestler einem sachlich schlecht gewähltem weil gutem Projekt entgegen und können (gerade wenn sie sich durchsetzen sollten) nur verlieren.

  2. Es ist ganz einfach: Wir wollen diese arrogante, selbstzufriedene und korrupte CDU-Mafia nicht mehr. Wir wollen nicht mehr, dass es reicht, in der Jungen Union den dicken Max zu machen und dann irgendwann mal Baden-Württemberg zu regieren. Wir wollen den Filz nicht mehr. Wir wollen den Wechsel.

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    • joG
    • 11.09.2010 um 8:46 Uhr

    ...die SPD auch dafür war.

    Sie schreiben: "Es ist ganz einfach: Wir wollen diese arrogante, selbstzufriedene und korrupte CDU-Mafia nicht mehr..."

    ... und dafür ist einem alles recht? Dafür lässt man eine vermutliche einmalige Chance für Stuttgart über die Kline springen - was schert mich Zukunft, ich lebe jetzt? Nach uns die Sintflut?

    Diesen Eindruck vermitteln mir die Demonstrationen gegen Stuttgart 21. Lieber vervespern wir das Geld jetzt, als für die Zukunft zu investieren. Wenn wir dabei auch den Oberen eins auswischen können - um so besser.

    Ich sehe darin eine Folge aus dem Umgang zwischen Erwachsenen/Heranwachhsenden in den vergangenenen zwanzig Jahren. Er war von dem Grundsatz bestimmt: Kinder brauchen Grenzen. Ein Vater brachte es so auf den Punkt: Der Vater müsse

    /Zitat
    sich seinen Respekt ganz allein verschaffen. So unerfreulich es ihm erscheint: Es wird Krach und Streit und Tränen geben, Türen werden fliegen, und das eine oder andere wird zu Bruch gehen. Es wird vielleicht vorkommen, dass dem entrüsteten jugendlichen Nutzer der Fernseher oder der Computer vor der Nase ausgeschaltet wird. Und manchmal, wenn die stringente Begründung für eine väterliche Anordnung fehlt, muss es auch ohne gehen: "Tu gefälligst, was ich für richtig halte!"(ZEIT~21/2004)

    Solche Erfahrungen verbinden - so absurd es klingt - die Gruppe der über 60- und der unter 30-jährigen. So gebraucht man als Mächtiger (Eltern) Macht. Das haben sie gelernt. Das machen sie nach.

    Und es gibt Krach, Streit und Tränen.

    muss man doch eines feststellen: Die CDU regiert im Ländle schon bald seit 60 (!) Jahren. Mal allein, mal mit Juniorpartnern (FDP, SPD). Die SED in der DDR brachte es gerade mal auf schlappe 40 Jahre.

    Irgendwann ist das Pulver verschossen. Wer so lange regiert, verliert das Gespür, dass sich Macht in der Demokratie stets neu legitimieren muss. Vetternwirtschaft ist daher auch im Südwesten stark verbreitet, das kann ich bestätigen (ohne dass ich beurteilen kann, ob dies in anderen Bundesländern besser ist).

    Das Urvertrauen einer bisher vom materiellen Wohlstand gesegneten Bevölkerungsmehrheit, dass es die Mächtigen schon richten werden, schwindet. Ähnlich erodiert die CSU in Bayern.

    Das Bahnhofsprojekt ist in diesem Zusammenhang zu sehen. Es kann der "Tropfen" (ohne die Dimension des Vorhabens geringzuschätzen) werden, der das Fass zum Überlaufen bringen und zum Machtverlust "der Partei" 2011 führen kann.

    • joG
    • 11.09.2010 um 8:46 Uhr

    ...die SPD auch dafür war.

    Sie schreiben: "Es ist ganz einfach: Wir wollen diese arrogante, selbstzufriedene und korrupte CDU-Mafia nicht mehr..."

    ... und dafür ist einem alles recht? Dafür lässt man eine vermutliche einmalige Chance für Stuttgart über die Kline springen - was schert mich Zukunft, ich lebe jetzt? Nach uns die Sintflut?

    Diesen Eindruck vermitteln mir die Demonstrationen gegen Stuttgart 21. Lieber vervespern wir das Geld jetzt, als für die Zukunft zu investieren. Wenn wir dabei auch den Oberen eins auswischen können - um so besser.

    Ich sehe darin eine Folge aus dem Umgang zwischen Erwachsenen/Heranwachhsenden in den vergangenenen zwanzig Jahren. Er war von dem Grundsatz bestimmt: Kinder brauchen Grenzen. Ein Vater brachte es so auf den Punkt: Der Vater müsse

    /Zitat
    sich seinen Respekt ganz allein verschaffen. So unerfreulich es ihm erscheint: Es wird Krach und Streit und Tränen geben, Türen werden fliegen, und das eine oder andere wird zu Bruch gehen. Es wird vielleicht vorkommen, dass dem entrüsteten jugendlichen Nutzer der Fernseher oder der Computer vor der Nase ausgeschaltet wird. Und manchmal, wenn die stringente Begründung für eine väterliche Anordnung fehlt, muss es auch ohne gehen: "Tu gefälligst, was ich für richtig halte!"(ZEIT~21/2004)

    Solche Erfahrungen verbinden - so absurd es klingt - die Gruppe der über 60- und der unter 30-jährigen. So gebraucht man als Mächtiger (Eltern) Macht. Das haben sie gelernt. Das machen sie nach.

    Und es gibt Krach, Streit und Tränen.

    muss man doch eines feststellen: Die CDU regiert im Ländle schon bald seit 60 (!) Jahren. Mal allein, mal mit Juniorpartnern (FDP, SPD). Die SED in der DDR brachte es gerade mal auf schlappe 40 Jahre.

    Irgendwann ist das Pulver verschossen. Wer so lange regiert, verliert das Gespür, dass sich Macht in der Demokratie stets neu legitimieren muss. Vetternwirtschaft ist daher auch im Südwesten stark verbreitet, das kann ich bestätigen (ohne dass ich beurteilen kann, ob dies in anderen Bundesländern besser ist).

    Das Urvertrauen einer bisher vom materiellen Wohlstand gesegneten Bevölkerungsmehrheit, dass es die Mächtigen schon richten werden, schwindet. Ähnlich erodiert die CSU in Bayern.

    Das Bahnhofsprojekt ist in diesem Zusammenhang zu sehen. Es kann der "Tropfen" (ohne die Dimension des Vorhabens geringzuschätzen) werden, der das Fass zum Überlaufen bringen und zum Machtverlust "der Partei" 2011 führen kann.

    • dth
    • 10.09.2010 um 20:20 Uhr

    Das Projekt ist schon sehr lange umstritten. Dass es keine Protestaktionen dagegen gab, liegt sicher auch daran, dass das Projekt quasi dauernd irgendwie auf der Kippe stand, erst als die Realisierung wieder in Schwung kam, kam eben langsam auch der Protest in Schwung.
    Die wirtschaftlichen Probleme und Sparzwänge verstärken das sicher, weil die Bürger einfach weniger Verständnis für Verschwendung haben.
    Man sollte sich aber davor hüten, den Bürgern zu unterstellen, sie würden nur aus diffusen Abstiegsängsten heraus gegen ein Großprojekt demonstrieren.

  3. yeah, the wind of change IS (!!!) blowing !

    Baden-Württemberger, unterschreibt hier:

    http://www.campact.de/bah...

  4. Partei abwählen können egal ob Stadt, Land ,oder Bund, wenn diese nach der Wahl zum Diehner für wenige wird! Ich will eine Gesellschaft, die anderen Gesellschaftsordnungen ein Beispiel geben kann! Ich will, keinen einen Zwang (Irak,Afg auferlegen)keinen Krieg! Ich will endlich eine soz. Marktwirtschaft!!!!

  5. Die Schwaben sind ein bodenständiges Volk.
    Hart Arbeiten und von den Ergebnissen der eigenen Arbeit gut Leben. So soll es sein.
    Die neue Politik seit Gerhard Schröder hat heute auch bei den Schwaben zu der Erkenntnis geführt, daß an den Menschen vorbei gedacht und regiert wird.
    Die Unsummen für den überflüssigen Bahnhofsneubau passen nicht in eine Zeit, in der der Mittelstand den Boden unter den Füßen verliert.
    Dies wird nun öffentlich zum Ausdruck gebracht.
    Ähnliches kann jederzeit auch in anderen Regionen passieren und die Bundes- und Landesregierungen sollten hoffen, daß alles unter Kontrolle bleibt.
    Sonst müssen sie sich vielleicht auch einmal selbst abwickeln, wie eine andere deutsche Regierung vor 20 Jahren.

  6. die sich wegen Betruges verantworten müssen ?
    Wieso fallen Wahlversprechen nicht unter Betrug, wenn diese gebrochen werden, oder unter vortäuschen falscher Tatsachen?

  7. Entfernt, bitte bleiben Sie sachlich. Danke. /Die Redaktion pt.

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