Bahnprojekt Stuttgart 21 – die ersten Bäume fallen
In der Nacht sind die ersten Bäume im Stuttgarter Schlossgarten gefällt worden. Baumschredder sind im Dauerbetrieb. Demonstranten bewarfen Arbeiter und Polizeibeamte.
© REUTERS/Michael Dalder

Bauarbeiten unter Polizeischutz: Im Stuttgarter Schlossgarten wurden die ersten Bäume gefällt und zerschreddert
Trillerpfeifen und wütende Bürger, aber keine Wasserwerfer: Nach der Eskalation der Gewalt bei Protesten gegen das Milliardenprojekt Stuttgart 21 ist es in der Nacht weitgehend friedlich geblieben – obwohl Holzarbeiter die ersten Bäume fällten. Die Aktion hatte pünktlich zum 1. Oktober gegen ein Uhr im Schlossgarten der baden-württembergischen Landeshauptstadt begonnen. Innerhalb kürzester Zeit waren die ersten von 282 Bäume, die insgesamt gefällt werden sollen, gehauen und zerschreddert.
Zu Beginn der Arbeiten, die noch an diesem Freitag abgeschlossen werden sollen, standen sich rund 1000 Polizisten und mehr als 2000 Demonstranten am Absperrgitter gegenüber. Ein Polizeisprecher sprach von einem "aggressiven Grundverhalten". Polizisten seien beleidigt und beschimpft worden. Einige Demonstranten hätten Kastanien, Flaschen, Feuerwerkskörper und Farbbeutel in Richtung der Arbeiter und Beamten geworfen. Vermummte Demonstranten hätten wiederholt versucht, über die Absperrgitter zu klettern. Die Beamten setzten erneut Pfefferspray ein. Zudem stand ein Wasserwerfer bereit, falls die Lage eskalieren sollte.
Laut Polizei blockierten die Demonstranten zudem mehrere Straßen rund um das Gelände und zündeten dabei offenbar auch zwei Müllcontainer an. Nachdem gegen 4.20 Uhr die Bäume auf dem künftigen Baugelände gefällt gewesen seien, habe sich die Menge nach und nach zerstreut. Im Schlossgarten wird nun das Baufeld aufgeräumt und ein fester Bauzaun aufgebaut, allerdings auf einer deutlich kleineren Fläche als die, die derzeit von Polizei-Absperrgittern umzäumt ist.

Innenminister Rech verteidigt Polizeieinsatz, Kanzlerin Merkel ist besorgt
Die Gegner wollen auch diese Arbeiten mit weiteren Protestaktionen begleiten: "Der Kampf ist bei weitem nicht vorbei", sagte Matthias von Herrmann von der Initiative Parkschützer, die unter anderem mit Baumbesetzungen das Fällen hatte verhindern wollen. Für eine neue Großdemonstration am Abend durch die Innenstadt erwartet Herrmann bis zu 100.000 Menschen.
Am Vorabend waren die seit Wochen anhaltenden und sich stetig verschärfenden Proteste gegen das Bahnprojekt eskaliert. Die Polizei setzte Wasserwerfer und Pfefferspray ein, um ein für die Bauarbeiten benötigtes Gebiet im Schlossgarten zu räumen. Aktivisten hatten versucht, die Räumung des Parks mit Sitzblockaden zu verhindern.
- Stuttgart 21: Pro
-
Ohne Stuttgart 21 wird Baden-Württemberg vom internationalen Bahnverkehr abgehängt. So ermögliche der Bau den Lückenschluss in der europäischen Magistrale Paris-Budapest.
Die Fahrzeit zwischen Stuttgart und Ulm wird halbiert. Zudem werden Flughafen und Landesmesse an die Schnellbahnstrecke nach Ulm angebunden. Auch der Schienenregionalverkehr profitiere von dem Projekt.
Das Projekt bringt die Bauwirtschaft in Schwung und schafft rund 4000 neue Arbeitsplätze. Die verkehrsgünstige Lage des neuen Europaviertels am Bahnhof erleichtert die Ansiedlung von Dienstleistungen mit Tausenden neuen Arbeitsplätzen.
Auf derzeit noch mit Gleisen bedeckten Flächen werden Parkanlagen erweitert, außerdem entsteht neuer Wohn- und Arbeitsraum im Stadtzentrum.
Der Bau des unterirdischen Bahnhofs zieht viel weniger Probleme für die Fahrgäste nach sich als die Modernisierung des Kopfbahnhofes "unter dem rollenden Rad".
- Contra
-
Die Kosten laufen aus dem Ruder, das Geld könnte besser in Bildung, sowie das Gesundheits- und Sozialwesen gesteckt werden.
Die Modernisierung des Kopfbahnhofes (K21) würde mehrere Milliarden Euro weniger kosten, vor allem wegen weniger Tunnelkilometern. Zudem müssten Teile des denkmalgeschützten Bahnhofsgebäudes von Paul Bonatz nicht abgerissen werden.
Auch bei K21 kann der Bahnhof an die Schnellbahntrasse angeschlossen werden und dem Regionalverkehr würde wie im Fall von S21 kein Geld entzogen.
Im Schlossgarten werden alte Bäume gefällt und der Park wird durch die hohen Lichtaugen des unterirdischen Bahnhofs verschandelt.
Wird Stuttgart21 gebaut, wird sich künftig das Klima im Stuttgarter Kessel aufheizen. Bislang kühlen sich die unbebauten Flächen des Gleisvorfeldes nachts stark ab und halten dadurch die Temperaturen in Grenzen. Zudem wird die Feinstaubbelastung durch den Abtransport des Bauschutts steigen.
Nach Angaben des Deutschen Roten Kreuzes wurden 114 Demonstranten verletzt, 16 davon mussten ins Krankenhaus. Zudem seien sechs Polizisten verletzt worden. Die Organisatoren des Protests sprachen von knapp 400 Verletzten. Die Menschen hätten Augenreizungen erlitten, einige trugen Platzwunden und Nasenbrüche davon.
Die Beamten nahmen insgesamt 26 Demonstranten im Alter zwischen 15 und 68 Jahren vorübergehend fest und leiteten erste Ermittlungen gegen Demonstranten ein. Dabei geht es unter anderem um gefährliche Körperverletzung, Sachbeschädigung, Beleidigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Gegen Polizeibeamte lagen demnach bisher acht Anzeigen wegen Körperverletzung im Amt vor.
Der Bund für Umwelt und Naturschutz will die weiteren Baumfällarbeiten mit einer einstweiligen Anordnung stoppen lassen. Ein entsprechender Antrag ging am Donnerstag beim Verwaltungsgericht Stuttgart ein und wird geprüft, wie eine Gerichtssprecherin bestätigte. Die Parkschützer hatten zuvor erklärt, sie wüssten von einem Baumfäll-Stopp, den das Eisenbahnbundesamt verfügt habe.
Das Projekt Stuttgart 21 sieht den Umbau des Kopfbahnhofs in eine unterirdische Durchgangsstation und deren Anbindung an die geplante ICE-Neubaustrecke nach Ulm vor. Die Bahn rechnet mit Gesamtkosten von sieben Milliarden Euro. Kritiker befürchten eine Kostensteigerung auf bis zu 18,7 Milliarden Euro.
- Datum 01.10.2010 - 07:25 Uhr
- Quelle dpa, Reuters, AFP
- Kommentare 171
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eine Politik, die Knüppel frei in den Einsatzbefehl schreibt, gehört nicht im März abgewählt, sondern im Oktober aus dem Amt gejagt!
....und aufgehetzt ist, schwingen sich Grüne und SPD auf den populistischen Zug.
Zwischenzeitlich werden viele wenn nicht bereits die meisten politischen Themen so behandelt. Es wird auf Emotionen gesetzt, die medial aus dem Bauch aufbereitet werden und zu dem entsprechenden Meinungen kanalisieren und leiten. Das ist im Atomstreit, bei HartzIV, der Aufnahme von Guantanamohäftlingen und gefangenen Piraten, Kundus, Muslimenthemen, Anleitung zu Steuerdatenklau oder Sicherheitsverwahrung so. In allen Themen, die sich für Emotionen eignen. Die Zahlen gelten nicht, Konsistenz der Logik geht über Board und auch nicht die überbrachte Auslegung der Gesetze.
Es ist wirklich beängstigend, wie anfällig die hiesige Form der Demokratie geworden ist gegenüber den sich rapide ändernden Meinungen, Stimmungen und Gemütslagen leicht aufzubringender Mengen. Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich sagen, die hiesige Gesellschaft sei labil und momentan in ihrer Substanz gefährdet.
....und aufgehetzt ist, schwingen sich Grüne und SPD auf den populistischen Zug.
Zwischenzeitlich werden viele wenn nicht bereits die meisten politischen Themen so behandelt. Es wird auf Emotionen gesetzt, die medial aus dem Bauch aufbereitet werden und zu dem entsprechenden Meinungen kanalisieren und leiten. Das ist im Atomstreit, bei HartzIV, der Aufnahme von Guantanamohäftlingen und gefangenen Piraten, Kundus, Muslimenthemen, Anleitung zu Steuerdatenklau oder Sicherheitsverwahrung so. In allen Themen, die sich für Emotionen eignen. Die Zahlen gelten nicht, Konsistenz der Logik geht über Board und auch nicht die überbrachte Auslegung der Gesetze.
Es ist wirklich beängstigend, wie anfällig die hiesige Form der Demokratie geworden ist gegenüber den sich rapide ändernden Meinungen, Stimmungen und Gemütslagen leicht aufzubringender Mengen. Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich sagen, die hiesige Gesellschaft sei labil und momentan in ihrer Substanz gefährdet.
Was denken sich die Verantwortlichen in Politik und Polizei? Mit solcher Staatsgewalt zwingt man den Bürger doch in die Radikalisierung-es kann ja wohl kein Problem sein, einen Bereich so abzusperren, dass man nicht wild rumknüppeln muss, geht ja wenn der US Präsident kommt oder G8 gipfeln auch.
Ich würde es verstehen, wenn der Bürger seinen Protest mit Gewalt weiterführt. Wenn Demonstranten an den Augen verletzt werden oder schlimmeres, dann betrachte ich es als Notwehr, wenn Demonstranten präventiv gegen die Einsatzkräfte vorgehen.
Die Polizei muss sich auch fragen, ob sie jedem Befehl nachkommt. Als Bürger kann man staatlichen Schlägern nicht vertrauen und das gefährdet Polizisten im Alltag. Wenn man bei Ausweiskontrollen um sein Leben fürchten muss, dann schießt man in Zukunft vielleicht lieber als Erster...
... in Pseudodemokratien wie unserer. Die Gelder sind längst geflossen, jetzt muss durchgeknüppelt werden. Wie konnte die Regierung denn auch wissen, dass die Bürger nicht wie gewohnt kuschen?
nachkommt." Polizisten kennen bestenfalls nur positives Recht. Recht ist das was im Gesetz steht und der Einsatzbefehl. Nichts wird in Zweifel gezogen. Die Polizei betrachtet sich aber inzwischen auch als eine Elite, die zu ungunsten der Bürger über dem Recht steht und hat einen fatalen Korpsgeist. Außerdem ziehen Macht, Uniform, Gehalt (Anfangsgehalt Junggeselle nach Ausbildung etwa 1900 €, Krankenschwester 1400, € netto) und Waffen sehr oft vom Charakter her vollkommen ungeeignete Personen in den Polizeidienst. Weiterhin winkt bei fragloser Pflichterfüllung nach einem sicheren Arbeitsplatz eine hohe Pension, doppelt so hoch wie die Durchschnittsrente. Eine Beschäftigung mit der Geschichte der deutschen Polizei kann in dem Zusammenhang sehr aufschlussreich sein.
Auffallend ist, dass trotz der Polizei geneigter Mainstreamm, Staatsanwaltschaften und Corpsgeist die kleine Berufsgruppe der Polizisten häufig in Kriminaldelikte mehr als verstrickt ist. Das flackert in der Presse zwar meistens nur kurz auf und wird wohlwollend schnell vergessen, aber zum Erstaunen reicht es.
Übrigens würde es der Demokratie sehr nützen, wenn die politisch weisungsgebundenen Staatsanwaltschaften durch unabhängige Ermittlungsrichter ergänzt würden. Aber da sei Gott vor. Vielleicht würden die Polizeieinsätze bei Demonstrationen dann auch anders aussehen. Jedes Stück substantielle Demokratie ist in Deutschland aber vom Teufel.
... in Pseudodemokratien wie unserer. Die Gelder sind längst geflossen, jetzt muss durchgeknüppelt werden. Wie konnte die Regierung denn auch wissen, dass die Bürger nicht wie gewohnt kuschen?
nachkommt." Polizisten kennen bestenfalls nur positives Recht. Recht ist das was im Gesetz steht und der Einsatzbefehl. Nichts wird in Zweifel gezogen. Die Polizei betrachtet sich aber inzwischen auch als eine Elite, die zu ungunsten der Bürger über dem Recht steht und hat einen fatalen Korpsgeist. Außerdem ziehen Macht, Uniform, Gehalt (Anfangsgehalt Junggeselle nach Ausbildung etwa 1900 €, Krankenschwester 1400, € netto) und Waffen sehr oft vom Charakter her vollkommen ungeeignete Personen in den Polizeidienst. Weiterhin winkt bei fragloser Pflichterfüllung nach einem sicheren Arbeitsplatz eine hohe Pension, doppelt so hoch wie die Durchschnittsrente. Eine Beschäftigung mit der Geschichte der deutschen Polizei kann in dem Zusammenhang sehr aufschlussreich sein.
Auffallend ist, dass trotz der Polizei geneigter Mainstreamm, Staatsanwaltschaften und Corpsgeist die kleine Berufsgruppe der Polizisten häufig in Kriminaldelikte mehr als verstrickt ist. Das flackert in der Presse zwar meistens nur kurz auf und wird wohlwollend schnell vergessen, aber zum Erstaunen reicht es.
Übrigens würde es der Demokratie sehr nützen, wenn die politisch weisungsgebundenen Staatsanwaltschaften durch unabhängige Ermittlungsrichter ergänzt würden. Aber da sei Gott vor. Vielleicht würden die Polizeieinsätze bei Demonstrationen dann auch anders aussehen. Jedes Stück substantielle Demokratie ist in Deutschland aber vom Teufel.
was denken sich die verantwortlichen demonstranten? - marketingwirksame kollateralschäden waren auf die weise, wie sie sich verhielten vorrauszusehen.
Ganz brav und gesetzestreu, herzig. Man kann sich gut vorstellen, wie Sie jedem Befehl bedingungslos folgen. Was kann denn falsch daran sein, wenn es Gesetz ist - das stimmt ja immer. Gratulation, Menschen wie Sie braucht das Land. Allerdings nicht dieses, sondern jede beliebige Diktatur.
Ganz brav und gesetzestreu, herzig. Man kann sich gut vorstellen, wie Sie jedem Befehl bedingungslos folgen. Was kann denn falsch daran sein, wenn es Gesetz ist - das stimmt ja immer. Gratulation, Menschen wie Sie braucht das Land. Allerdings nicht dieses, sondern jede beliebige Diktatur.
dieser Regierung in Stuttgart zu zeigen, dass sie für das Wohl der Bürger zu sorgen hat, und dass es nicht umgekehrt ist.
Dieser Protest gegen das unsinnige Bahnhofsprojekt wird weiter gehen und vielleicht sind Politiker ja doch lernfähig ...
Die im Augenblick handelnden sicher nicht. Die sind an Zynismus, Menschenverachtung und angeordneter Brutalität zumindest deutschlandweit auf ganz schlimme Art 'führend'.
Ich fand die Medien-Auftritte von Rech furchtbar, entsetzlich, von völligem Demokratiedesinteresse und eben von Zynismus, Menschenverachtung bzw.-verhöhnung und Kälte geprägt, die man in der Tat von Diktaturen kennt. Und sowas hier ! Da gehen sicher jetzt einigen die Augen auf. In Karlsruhe ging ein ähnlich unsinniges Projekt leider ohne heftigsten Widerstand in 'Fakten schaffen, der Bürger zahlt, Umwelt, Bürgerwille unerwünscht (ja zu bekämpfen)' über.
Mappus ist ebenso wie Rech völligst untragbar. Die herrschende Politik der sog. christlichen Partei und seines 'liberalen' Anhängsels gleichen sich immer mehr den gelebten Strukturen der Führungsclique und den Führungs-Kadern des ehemaligen 'Feindes' aus dem Osten an.
Das Wohl der Leut ist denen schnuppe - Hauptsache die Lobbyisten, Spekulanten, Oligopolisten und die eigene Klientel werden bedient; 'Kosten' für Demokratie, Menschenwürde, Gerechtigkeit und den Geldbeutel des Untertans sind egal.
Heute kommt es darauf an, wo sie am meisten kassieren können. Nach diesem Wind richten sie ihr Fähnchen.
Die im Augenblick handelnden sicher nicht. Die sind an Zynismus, Menschenverachtung und angeordneter Brutalität zumindest deutschlandweit auf ganz schlimme Art 'führend'.
Ich fand die Medien-Auftritte von Rech furchtbar, entsetzlich, von völligem Demokratiedesinteresse und eben von Zynismus, Menschenverachtung bzw.-verhöhnung und Kälte geprägt, die man in der Tat von Diktaturen kennt. Und sowas hier ! Da gehen sicher jetzt einigen die Augen auf. In Karlsruhe ging ein ähnlich unsinniges Projekt leider ohne heftigsten Widerstand in 'Fakten schaffen, der Bürger zahlt, Umwelt, Bürgerwille unerwünscht (ja zu bekämpfen)' über.
Mappus ist ebenso wie Rech völligst untragbar. Die herrschende Politik der sog. christlichen Partei und seines 'liberalen' Anhängsels gleichen sich immer mehr den gelebten Strukturen der Führungsclique und den Führungs-Kadern des ehemaligen 'Feindes' aus dem Osten an.
Das Wohl der Leut ist denen schnuppe - Hauptsache die Lobbyisten, Spekulanten, Oligopolisten und die eigene Klientel werden bedient; 'Kosten' für Demokratie, Menschenwürde, Gerechtigkeit und den Geldbeutel des Untertans sind egal.
Heute kommt es darauf an, wo sie am meisten kassieren können. Nach diesem Wind richten sie ihr Fähnchen.
Ein derartiges gewalttätiges Vorgehen von Polizeieinheiten in der ehemaligen DDR hätte sicherlich zu einer Welle der Empörung in den westlichen Medien geführt und diverse Politiker aller Coleur hätten solche Maßnahmen gegeißelt und auf die totalitäre Ausrichtung des DDR - Regimes hingewiesen.
Was lernen wir daraus? Das Vorgehen mit unverhältnismäßiger Gewalt von Polizeieinheiten beschränkt sich keineswegs auf sogenannte totalitäre Regime.Es sagt ganz deutlich etwas über die Charactere von uniformierten Polizeibeamten aus. Das ist kein Einzellfall.Wie bei zig anderen demokratisch leitimierten Protesten kann man zu der Erkenntnis kommen, das sich unter der Polizei große Gruppen befinden, die ihre Gewaltbereitschaft gegenüber Mitmenschen unter dem Schutz des Staates freien Lauf lassen. Der Unterschied zur Polizei der ehemaligen DDR existiert nicht. Auch hier schalten die Beamten ihr Hirn, so sie denn eines besitzen aus.Es lebe die CDU - Merkel Demokratie.
... kein Ausfluss der Demokratie, sondern lediglich des Rechtsstaates, auch wenn uns die Medien ständig anderes in die Ohren blasen. Im Ggs. in einer guten Demokratie braucht es keine Demos, da die Bürger in alle Entscheidungsprozesse mit einbezogen werden. Letzteres verweigert insbesondere die CDU seit Jahrzehnten und ersteres nimmt man nach dem Fall der Mauer und 65 Jahre nach Kriegsende längst nicht mehr ernst.
Steht nicht im GG:
"(1) Alle Deutschen haben das Recht, sich ohne Anmeldung oder Erlaubnis friedlich und ohne Waffen zu versammeln."
Nur um es im selben Atemzug komplett auszuhebeln:
"(2) Für Versammlungen unter freiem Himmel kann dieses Recht durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes beschränkt werden."
Defakto gibt es in D keine anmeldungslosen Demos und die Kriterien für eine Genehmigung werden immer willkürlicher, die Polizeigewalt nimmt seit Jahren immer mehr zu, man schickt bewusst Schlägertrupps um einzuschüchtern. Sperrt Demonstranten aus, riegelt ab, wiegelt ab, drangsaliert, marginalisiert, schafft Fakten und benutzt die Justiz und evtl. finanzielle Folgen als Einschüchterung.
Und wenn es dann passiert, dann sind immer die Demonstranten schuld, die schwarzen Blocks und "Berufskrawallmacher". Dann hat der Spießbürger seine Ruhe... bis er sich plötzlich selbst mal in einer Demo befindet. Viele Stuttgarter Rentner dürften sich zum ersten Mal in dieser Lage befinden.
... kein Ausfluss der Demokratie, sondern lediglich des Rechtsstaates, auch wenn uns die Medien ständig anderes in die Ohren blasen. Im Ggs. in einer guten Demokratie braucht es keine Demos, da die Bürger in alle Entscheidungsprozesse mit einbezogen werden. Letzteres verweigert insbesondere die CDU seit Jahrzehnten und ersteres nimmt man nach dem Fall der Mauer und 65 Jahre nach Kriegsende längst nicht mehr ernst.
Steht nicht im GG:
"(1) Alle Deutschen haben das Recht, sich ohne Anmeldung oder Erlaubnis friedlich und ohne Waffen zu versammeln."
Nur um es im selben Atemzug komplett auszuhebeln:
"(2) Für Versammlungen unter freiem Himmel kann dieses Recht durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes beschränkt werden."
Defakto gibt es in D keine anmeldungslosen Demos und die Kriterien für eine Genehmigung werden immer willkürlicher, die Polizeigewalt nimmt seit Jahren immer mehr zu, man schickt bewusst Schlägertrupps um einzuschüchtern. Sperrt Demonstranten aus, riegelt ab, wiegelt ab, drangsaliert, marginalisiert, schafft Fakten und benutzt die Justiz und evtl. finanzielle Folgen als Einschüchterung.
Und wenn es dann passiert, dann sind immer die Demonstranten schuld, die schwarzen Blocks und "Berufskrawallmacher". Dann hat der Spießbürger seine Ruhe... bis er sich plötzlich selbst mal in einer Demo befindet. Viele Stuttgarter Rentner dürften sich zum ersten Mal in dieser Lage befinden.
ist nicht mehr.Hat denn jemals einer der Politiker gewusst, was es heisst, in einem TALKESSEL zu leben??? Oberhalb des Kessels gibt es oder gab es "Frischluftschneisen, die nicht verbaut werden durften. Und im Tal standen Baeume, um die Stadt bewohnbar zu erhalten. Arbeiten sie einmal in einen Bueroraum ohne Klimaanlage in S-Mitte. Sie brauchen keine Sauna.
Jetzt wird es noch ungemuetlicher ohne schattenspendende Baeume.
Das waere dasselbe wenn man in Hamburg die Binnenalster zuschuetten wuerde.
Energie wird nutzlos verschleudert, jetzt und nachher im
"glaesernen Sarg" Bahnhof.
Haben nicht ICE Zuege vorn und hinten Zugmaschinen?
Ach ja, der Zugfuehrer braucht in Stuttgart 5 min, um den Arbeitsplatz zu wechseln und die muessen ja unbedingt eingespart werden, fahren ja so viele Manager nach Ulm.
Idiotie ist das Ganze.
Die Post baute vor einigen Jahren "Briefcenter." Nun haben wir ja email und der Briefumschlag - nein nicht der, den sie meinen-
hat nachgelassen. UND NUN, riesige Hallen ungenutzt!!!
Vielleicht wird in ein paar Jahren der Transrapid durch die Landschaft brausen oder eine noch bessere Erfindung auf ganz neuen Trassen und dann, S21 ein leerstehendes Milliardengebaeude.
Auf der schwaebschen Eisebahne gibt es viele Haltstatione
Stuttgart, Ulm und Biberach usw. Darf man als Schwabe auch nicht mehr singen und aus ists mit der schwaebischen Gemuetlichkeit. WAS IST EIGENTLICH ZEITGEWINN ?/
....durch die Landschaft brausen"
Aber nur dann, wenn er in China gefertigt wurde. Hier wird er zu teuer.
....durch die Landschaft brausen"
Aber nur dann, wenn er in China gefertigt wurde. Hier wird er zu teuer.
Die Verbotsfrist endet am 30. September.
Und die Verantwortlichen sind sich nicht zu blöd, eine Stunde nach Ablauf mit der Fällaktion zu beginnen. Mitten in der Nacht. Überstunden- und Nachtzuschläge bei klammen Kassen in Kauf nehmend. Alles, um den Bürgern zu zeigen, wo es lang geht. Deutlicher hat sich die Staatsgewalt in den letzten Jahren nicht gezeigt. Die Analyse der nächsten Tage wird zeigen, von wem die eigentliche Gewalt ausging, wie es um die Verhältnismäßigkeit der Mittel bestellt war. Ob Herr Mappus mit seinem Innenminister bis zur Wahl noch im Amt ist?
Es tut mir leid, dass sich die Zeit nicht einmal ansatzweise die Zeit genommen hat, genauer zu recherchieren: Die Wasserwerfer waren ständig im Einsatz. Genauer gesagt, wurden die Wasserwerfer frontal gegen die ersten Reihen friedlicher Demonstranten eingesetzt. Von den Demonstranten ging hingegen keinerlei Aggressionspotential aus, im Gegenteil, Deeskalationsteams waren ständig im Einsatz. Diese wurden aber, obwohl eindeutig mit Aufschrift und Sicherheitswesten kenntlich gemacht, von der Polizei ohne Rücksicht niedergeknüppelt. Die Demonstranten bestanden hauptsächlich aus einem Publikum, das bei jedem Dorffest zu besichtigen ist. Herr Rech hat hier seine eigenen Bürger angegriffen!!
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