Time-Magazin Mark Zuckerberg ist "Person des Jahres"
Für das Time-Magazin ist Mark Zuckerberg die "Person des Jahres". Begründung der Herausgeber: Der Facebook-Gründer habe "unser aller Leben verändert".
Time erkannte dem 26-Jährigen den alljährlich vergebenen Titel zu, weil er mit Facebook "unser alltägliches Leben verändert hat", wie Chefredakteur Richard Stengel schrieb. Mit 600 Millionen Nutzern erreiche Facebook inzwischen ein Zehntel der Erdbevölkerung und habe sich zum "Bindegewebe" für soziale Beziehungen entwickelt.
Gemessen an seiner Nutzerzahl wäre Facebook nun das drittgrößte Land der Erde, "und es hat sicherlich mehr Informationen über seine Bürger als jede Regierung", schreibt Stengel. "Zuckerberg ist ein Staatsoberhaupt im T-Shirt."
Allgemein war mit Wikileaks -Gründer Julian Assange als "Mann des Jahres" gerechnet worden. Die von ihm mitgegründete Internetplattform, auf der geheime Dokumente veröffentlicht werden können, hatte in diesem Jahr immer wieder die Schlagzeilen bestimmt. Auch der Australier selbst wurde zum Thema der Berichterstattung, weil die schwedische Staatsanwaltschaft gegen ihn wegen des Verdachts der Vergewaltigung ermittelt.
Obwohl Assange auch in einer Leserabstimmung vorn gelegen hatte, kam er für die Herausgeber nur auf Platz drei. Vor ihm lag noch die ultrakonservative "Tea Party"-Bewegung aus den USA. Die Plätze vier und fünf hatten der afghanische Präsident Hamid Karzai und die zwei Monate verschütteten chilenischen Bergleute.
Der "Mann des Jahres" – seit 1999 die "Person des Jahres" – wird seit 1927 von dem New Yorker Magazin bestimmt. Dabei geht es einzig um den Menschen, der die Welt das Jahr über geprägt hat, auch im negativen Sinne.
Erster Deutscher auf dem Jahrestitel war so auch 1938 Adolf Hitler. Die einzigen weiteren Deutschen waren Konrad Adenauer 1953 und Willy Brandt 1970. Zuletzt hatten US-Präsident Barack Obama (2008) und US-Notenbankchef Ben Bernanke (2009) den Titel der Zeitschrift bekommen.
- Datum 15.12.2010 - 15:19 Uhr
- Quelle dpa, AFP
- Kommentare 13
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Also meines ganz bestimmt nicht.
Für mich ist M.Z. einfach nur ein Bürschchen mit einem cleveren Geschäftskonzept, der in erstaunlich kurzer Zeit viel Pinke Pinke gemacht hat.
Ist aber noch lange kein Grund, so jemandem ins Hinterteil zu kriechen, oder?
"Wessen "alltägliches Leben"?"
-> das von 600 Millionen Menschen
("Gemessen an seiner Nutzerzahl wäre Facebook nun das drittgrößte Land der Erde")
wer lesen kann ist klar im Vorteil - trotz einer egozentristischen Perspektive....
"Wessen "alltägliches Leben"?"
-> das von 600 Millionen Menschen
("Gemessen an seiner Nutzerzahl wäre Facebook nun das drittgrößte Land der Erde")
wer lesen kann ist klar im Vorteil - trotz einer egozentristischen Perspektive....
Bürschchen mit einem cleveren Geschäftskonzept, der in erstaunlich kurzer Zeit viel Pinke Pinke gemacht hat statt Assange? Seltsam.
...ein amoralischer Smartie, der die bisher dichteste Annäherung an "den Menschen im großen Stil die Seele abluchsen" erreicht hat, nur um selbst in obszönem Reichtum zu schwimmen (ob er es nun derzeit nutzt oder nicht ist egal).
Wenn jemand dieses Jahr, in dem die viele Menschen für die Gier weniger einen heftigen Preis zahlen, repräsentiert, dann er.
...ein amoralischer Smartie, der die bisher dichteste Annäherung an "den Menschen im großen Stil die Seele abluchsen" erreicht hat, nur um selbst in obszönem Reichtum zu schwimmen (ob er es nun derzeit nutzt oder nicht ist egal).
Wenn jemand dieses Jahr, in dem die viele Menschen für die Gier weniger einen heftigen Preis zahlen, repräsentiert, dann er.
hier wird ein pickeliger Jüngling mal wieder maßlos überbewertet. Zucker brauch ich nur im Kaffee und da löst er sich ganz schnell auf.
Wer sich ein wenig mit M. Zuckerberg beschäftigt und den Film "The social network" gesehen hat, weiß, dass es ihm nicht um Geld geht. Im Gegenteil. In meinen Augen ein klassisches Beispiel für "Genie und Wahnsinn".
früher waren Menschen wie Mandela, Mutter Theresa etc.
Heute, ein "Bubi".
Ich sollte mal ein Testament machen.
Die Leser hatten zurecht Julian Assange gewählt. Aber wahrscheinlich hat die Time-Redaktion einen Drohanruf von Joe Liebermann bekommen.
...ein amoralischer Smartie, der die bisher dichteste Annäherung an "den Menschen im großen Stil die Seele abluchsen" erreicht hat, nur um selbst in obszönem Reichtum zu schwimmen (ob er es nun derzeit nutzt oder nicht ist egal).
Wenn jemand dieses Jahr, in dem die viele Menschen für die Gier weniger einen heftigen Preis zahlen, repräsentiert, dann er.
Die Tea-Party, eben mal schnell zur "Person" ernannt. Und Korruptions-Karzai!
Neinnein, bei denen muss kein Joe Liebermann anrufen. Das sind gute Amerikaner.
Ich frage mich aber gerade, was bei einer Umfrage in D passieren würde.
Assange contra Sarrazin in der Zuschauerwertung. Und die Redaktion entscheidet dann für Steffi Guttenberg, oder so.
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