USA Wie ein US-Gouverneur Nicht-Christen ausgrenzt
Der neue republikanische US-Gouverneur von Alabama hat in seiner Antrittsrede klargestellt, wie wenig er von Nicht-Christen hält. Landesweit protestieren Bürgerrechtler.
© Joe Raedle/Getty Images

Die Saint Michaels Kirche im US-Bundesstaat Alabama
Gegenüber jenen, die ihn wählten, war er wohl weniger wählerisch. Jede Stimme war willkommen. Kurz nach seiner Vereidigung als Gouverneur von Alabama jedoch hat Robert J. Bentley klargemacht, wem er nahesteht und wem nicht: "Jedem, der heute hier ist und der nicht Jesus Christus als seinen Erlöser akzeptiert hat, sage ich: Du bist nicht mein Bruder, du bist nicht meine Schwester", sagte Bentley während einer Andacht in einer Kirche in Birmingham.
Menschen, die keine Christen seien, könnten keine so enge Beziehung zu ihm haben wie jene, die an Christus glaubten, sagte Bentley weiter.
Seine Äußerungen sorgten binnen weniger Stunden landesweit für Empörung.
Der Präsident der Bürgerrechtsvereinigung American Atheists, David Silverman, bezeichnete Bentleys Worte als "verabscheuungswürdig". "Dieser Mann stellt die Bibel über die Verfassung und seinen Prediger über den Präsidenten." Mit seinen Äußerungen würde er den Ruf von Alabama als rückwärtsgewandt und borniert verstärken, sagte Silverman.
Ein führender Vertreter der Anti-Diffamierungs-Liga (ADL) nannte es "schmerzlich", dass sich ein Gouverneur hinstelle und sage: "Nicht-Christen verdienen keine Liebe und keinen Respekt." Sollte der Gouverneur gar für den Übertritt zum Christentum werben, sei das ein Verfassungsverstoß.
Jonathan Miller, der Rabbi der größten jüdischen Synagoge in Alabama, schickte umgehend einen Beschwerdebrief an Bentley. Miller schrieb, er fühle sich durch seine Worte "missachtet" und erinnerte ihn daran, "dass Juden auch gläubige Menschen sind, die Steuern zahlen, ihre Kinder auf staatliche Schulen schicken und die Gesetze befolgen".
Erst in der letzten Woche hatte Paul LePage, der Gouverneur von Maine, für einen ähnlichen Skandal gesorgt, als er sich weigerte an einem "Martin Luther King Day" teilzunehmen.
Der Republikaner LePage hatte eine Einladung einer Bürgerrechtsorganisation ausgeschlagen, die sich für die Rechte der afro-amerikanischen Bevölkerung einsetzt. Er bezeichnete sie als eine "Interessengruppe" und beschimpfte Bürgerrechtler, die ihn für seine Absage kritisierten. Er verteidigte sich damit, dass er einen Adoptivsohn mit jamaikanischen Wurzeln habe.
Nachdem seine Worte landesweit eine Kontroverse ausgelöst haben, entschuldigte sich Bentley, der auch Diakon der Baptistenkirche von Tuscaloosa ist, für seine Äußerungen. Jetzt erklärte er, er sei der Gouverneur aller Menschen in Alabama, egal welchen Glaubens. "Wenn sich Anhänger anderer Religionen durch meine Ausdrucksweise verletzt fühlten, dann möchte ich mich dafür entschuldigen."
- Datum 20.01.2011 - 09:43 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, dpa
- Kommentare 59
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God's own country !!
Ein Musterbeispiel für religiös begründete Intolereanz. Jedoch ist in solchen Fällen die Religion nur das Vehicel. Es geht um Ausgrenzung und Macht. Hier wird der Geist der Religion genau so pervertiert wie zurzeit durch die Islamisten. Man kann solche Tendenzen nahezu in jeder Glaubensgemeinschaft finden, zumindest wenn diese sich als allein seligmachend sieht. Hier hilft nur Protest. Solche engstirnigen Menschen sollten kein öffentliches Amt bekleiden.
Dass der Mann religiös etwas übereifrig ist - zugestanden.
Aber ich verstehe grad nicht, worüber man sich hier aufregt. Hat er nicht-christliche Bürger irgendwo in seiner Funktion benachteiligt? Oder ist es schon eine erregungswürdige Benachteiligung, dass man als Nicht-Christ keine "enge Beziehung" zu Gouverneur Bentley haben kann?
Entweder, der ZEIT-Artikel ist schlecht recherchiert und es fehlen die Fakten zu echter Diskriminierung. Oder wir haben es hier mit einem merkwürdigen Fall von anlassloser Erregung zu tun.
Als Gouverneur vertritt er alle Bürger des Staates und kann dann nicht aufgrund der Religion Menschen ausgrenzen. Fänden Sie es gut, wenn Kanzlerin Merkel sagen würde dass nur Ostdeutsche oder nur Physiker ihre Freunde sein können?
StGem, Sie haben ja Recht, "echte Diskriminierung" liegt hier nicht vor. Gleichwohl liest es sich als Ankündigung von Diskriminierung und - in Anbetracht der politischen Stellung Bentleys - als Aufruf dazu. Daher ist die Aufregung kritischer Amerikaner verständlich: Den Anfängen gilt es zu wehren. Seinen Zweck dürfte der Ausrutscher erfüllt haben. Die Fundis wissen in Bentley einen Gleichgesinnten und mit nachgereichter Entschuldigung entzieht er sich härterer Kritik. Bentley lotet ausserdem aus, wie weit er gehen kann.
"Dass der Mann religiös etwas übereifrig ist - zugestanden.
Aber ich verstehe grad nicht, worüber man sich hier aufregt. Hat er nicht-christliche Bürger irgendwo in seiner Funktion benachteiligt? Oder ist es schon eine erregungswürdige Benachteiligung, dass man als Nicht-Christ keine "enge Beziehung" zu Gouverneur Bentley haben kann?"
Natürlich nicht. Aber das Betonen der eigenen (christlich-abendländischen) Kultur und dem Beharren auf dieser Identität wird von einer etablierten Empörungsindustrie bereits als Rassismus oder Ausgrenzung verunglimpft. Das gilt für die Vereinigten Staaten inzwischen mindestens genauso wie für Deutschland. Das sollten sich alle diese Kulturrelativerer und Multikultiideologen endlich mal vor Augen führen: Die USA sind, obwohl sie ein Einwanderungsland par exzellence sind, eine im Kern christliche Nation, und das ist weder fundamentalistisch noch in Richtung einer Vermengung von Kirche und Politik zu sehen (ein für die USA besonders absurder Vorwurf), sondern als Zeichen dafür, daß das die kulturelle Identität des Landes ausmacht.
"Entweder, der ZEIT-Artikel ist schlecht recherchiert und es fehlen die Fakten zu echter Diskriminierung. Oder wir haben es hier mit einem merkwürdigen Fall von anlassloser Erregung zu tun."
Beides.
Als Gouverneur vertritt er alle Bürger des Staates und kann dann nicht aufgrund der Religion Menschen ausgrenzen. Fänden Sie es gut, wenn Kanzlerin Merkel sagen würde dass nur Ostdeutsche oder nur Physiker ihre Freunde sein können?
StGem, Sie haben ja Recht, "echte Diskriminierung" liegt hier nicht vor. Gleichwohl liest es sich als Ankündigung von Diskriminierung und - in Anbetracht der politischen Stellung Bentleys - als Aufruf dazu. Daher ist die Aufregung kritischer Amerikaner verständlich: Den Anfängen gilt es zu wehren. Seinen Zweck dürfte der Ausrutscher erfüllt haben. Die Fundis wissen in Bentley einen Gleichgesinnten und mit nachgereichter Entschuldigung entzieht er sich härterer Kritik. Bentley lotet ausserdem aus, wie weit er gehen kann.
"Dass der Mann religiös etwas übereifrig ist - zugestanden.
Aber ich verstehe grad nicht, worüber man sich hier aufregt. Hat er nicht-christliche Bürger irgendwo in seiner Funktion benachteiligt? Oder ist es schon eine erregungswürdige Benachteiligung, dass man als Nicht-Christ keine "enge Beziehung" zu Gouverneur Bentley haben kann?"
Natürlich nicht. Aber das Betonen der eigenen (christlich-abendländischen) Kultur und dem Beharren auf dieser Identität wird von einer etablierten Empörungsindustrie bereits als Rassismus oder Ausgrenzung verunglimpft. Das gilt für die Vereinigten Staaten inzwischen mindestens genauso wie für Deutschland. Das sollten sich alle diese Kulturrelativerer und Multikultiideologen endlich mal vor Augen führen: Die USA sind, obwohl sie ein Einwanderungsland par exzellence sind, eine im Kern christliche Nation, und das ist weder fundamentalistisch noch in Richtung einer Vermengung von Kirche und Politik zu sehen (ein für die USA besonders absurder Vorwurf), sondern als Zeichen dafür, daß das die kulturelle Identität des Landes ausmacht.
"Entweder, der ZEIT-Artikel ist schlecht recherchiert und es fehlen die Fakten zu echter Diskriminierung. Oder wir haben es hier mit einem merkwürdigen Fall von anlassloser Erregung zu tun."
Beides.
in islamischen Ländern sind solche Aussagen eher die Regel,
In Westen eher die Ausnahme (bis jetzt)
Ich selbst gehöre keiner Kirche an, halte mich aber für der christlichen Kultur zugewandt nd möchte keine Änderung.
Als seit Längerem in einem Land mit großer islamischer Bevölkerungsmehrheit Lebender kann ich Ihre Aussage überhaupt nicht bestätigen. Ein Teil der Länder des Vorderen Orients hat laizistische Staatschefs, die mit Sorge auf interreligiöse Konflikte sehen - auch und gerade, wenn sie innerhalb des Islam, z.B. zwischen Sunni und Schii aufbrechen. Wo der Islam Staatsdoktrin ist, werden Juden und Christen erst recht "unsere Brüder und Schwestern" genannt.
Christenverfolgungen kommen außer z.Z. im noch weitgehend anarchischen Irak seltener vor als Gewalt zwischen Muslims, und dass wir viel über geplünderte Kirchen und Bombenattentate auf Kopten oder pakistanische Christen hören, ist unserer selektiven Wahrnehmung geschuldet: Woanders werden Moslems, Buddhisten, Hindi etc. ähnlich oder noch schlimmer verfolgt - allerdings nie regierungsoffiziell.
Das hinsichtlich seines Bekenntnisses zum Islam wohl härteste Land, der Iran, schafft für Juden, Christen und Parsen Freiräume, und die Rede von "unseren Brüdern" ist dort von den Regierenden oft zu hören - verfolgt werden Minderheiten wie die Baha'i - oder Atheisten, die sich dazu bekennen.
Im übrigen hoffe ich, das Beispiel der Neujahrsansprache des Herrn Wulff macht Schule - sonst ist Deutschland bald islamfeindlicher, als die Länder des Nahen Ostens christenfeindlich wären.
Ihr Kommentar ist islamophob, denn das Wort Islam kommt in dem Artikel überhaupt nicht vor. Hier geht es darum, dass ein Christ Anders- und Nichtgläubige ausgrenzt, dh. Buddhisten, Hinduisten, Atheisten, Agnostiker usw. usf.
Es ist schön, dass Sie das Christentum als Grundlage unserer Kultur erhalten wollen. Mir wäre es lieber, Deutschland würde sich in einen säkularisierten Staat verwandeln.
Ich sehe überhaupt keinen Grund, warum Bischöfe und andere Ordensträger maßgeblich an politischen Entscheidungen beteiligt werden. Und das werden sie in Deutschland (zB wenn es um den Paragrafen 218 geht). Ebenso finde ich es skandalös, dass kirchliche Institutionen wie Krankenhäuser und Kindergärten zu 85-95% staatlich finanziert werden und dann bei der Einstellung munter diskriminieren können, indem sie nur christlich-gläubige Bewerber akzeptieren.
Bevor wir uns also über andere Religionen und Länder erheben, sollten wir erstmal bei uns selbst aufräumen.
Als seit Längerem in einem Land mit großer islamischer Bevölkerungsmehrheit Lebender kann ich Ihre Aussage überhaupt nicht bestätigen. Ein Teil der Länder des Vorderen Orients hat laizistische Staatschefs, die mit Sorge auf interreligiöse Konflikte sehen - auch und gerade, wenn sie innerhalb des Islam, z.B. zwischen Sunni und Schii aufbrechen. Wo der Islam Staatsdoktrin ist, werden Juden und Christen erst recht "unsere Brüder und Schwestern" genannt.
Christenverfolgungen kommen außer z.Z. im noch weitgehend anarchischen Irak seltener vor als Gewalt zwischen Muslims, und dass wir viel über geplünderte Kirchen und Bombenattentate auf Kopten oder pakistanische Christen hören, ist unserer selektiven Wahrnehmung geschuldet: Woanders werden Moslems, Buddhisten, Hindi etc. ähnlich oder noch schlimmer verfolgt - allerdings nie regierungsoffiziell.
Das hinsichtlich seines Bekenntnisses zum Islam wohl härteste Land, der Iran, schafft für Juden, Christen und Parsen Freiräume, und die Rede von "unseren Brüdern" ist dort von den Regierenden oft zu hören - verfolgt werden Minderheiten wie die Baha'i - oder Atheisten, die sich dazu bekennen.
Im übrigen hoffe ich, das Beispiel der Neujahrsansprache des Herrn Wulff macht Schule - sonst ist Deutschland bald islamfeindlicher, als die Länder des Nahen Ostens christenfeindlich wären.
Ihr Kommentar ist islamophob, denn das Wort Islam kommt in dem Artikel überhaupt nicht vor. Hier geht es darum, dass ein Christ Anders- und Nichtgläubige ausgrenzt, dh. Buddhisten, Hinduisten, Atheisten, Agnostiker usw. usf.
Es ist schön, dass Sie das Christentum als Grundlage unserer Kultur erhalten wollen. Mir wäre es lieber, Deutschland würde sich in einen säkularisierten Staat verwandeln.
Ich sehe überhaupt keinen Grund, warum Bischöfe und andere Ordensträger maßgeblich an politischen Entscheidungen beteiligt werden. Und das werden sie in Deutschland (zB wenn es um den Paragrafen 218 geht). Ebenso finde ich es skandalös, dass kirchliche Institutionen wie Krankenhäuser und Kindergärten zu 85-95% staatlich finanziert werden und dann bei der Einstellung munter diskriminieren können, indem sie nur christlich-gläubige Bewerber akzeptieren.
Bevor wir uns also über andere Religionen und Länder erheben, sollten wir erstmal bei uns selbst aufräumen.
Als Gouverneur vertritt er alle Bürger des Staates und kann dann nicht aufgrund der Religion Menschen ausgrenzen. Fänden Sie es gut, wenn Kanzlerin Merkel sagen würde dass nur Ostdeutsche oder nur Physiker ihre Freunde sein können?
Ich möchte nicht Freund von Frau Merkel sein. Den Umstand, dass Sie das auch nicht wollen würde, fände ich deswegen nicht schlimm.
Ich verstehe immer noch nicht: Was geht uns oder die Bürger von Alabama die privaten Vorstellungen des Gouverneurs hinsichtlich Freundschaft und emotionaler Nähe an?
Unsere westliche Ordnung beruht auf der Gleichheit vor dem Gesetz und nicht auf der gleichberechtigten Chance, die persönliche Sympathie eines demokratisch Gewählten genießen zu können.
Ich möchte nicht Freund von Frau Merkel sein. Den Umstand, dass Sie das auch nicht wollen würde, fände ich deswegen nicht schlimm.
Ich verstehe immer noch nicht: Was geht uns oder die Bürger von Alabama die privaten Vorstellungen des Gouverneurs hinsichtlich Freundschaft und emotionaler Nähe an?
Unsere westliche Ordnung beruht auf der Gleichheit vor dem Gesetz und nicht auf der gleichberechtigten Chance, die persönliche Sympathie eines demokratisch Gewählten genießen zu können.
...würde er dann nicht, wenn er derart von einem Politiker für egoistische Zwecke vereinnahmt wird, diesen Politiker auf der Stelle mit Blitzen, Plagen oder einem brennenden Dornbusch darauf aufmerksam machen, daß er niemandem gehört?
Heute finde ich bedauerlich, daß es keinen Gott gibt. Blitze und Plagen für einen Demagogen, das hätte zumindest einen großen Unterhaltungswert.
Hoffentlich kommt hierzulande niemand aus einer C-Partei auf die dumme Idee, sich als christlich-staatstragend hinzustellen...
Aber Gott hat ihn doch gestraft.... zwar nicht mit Blitzen und Donner und so weiter wie Sie sih das vorstellen.. aber mit einer kritischen (für meine Begriffe überkritische) Gesellschaft und Bürgerrechtlern.
Politiker sind eitel, und nichts ist schlimmer für einen eitlen Menschen als sich öffentlich entschuldigen zu müssen.
... wenn ich weniger atheistisch orientiert bin, als Sie, muss ich Ihnen doch Recht geben.
Herr Bentley hat das Christentum nicht verstanden. Denn dann wüsste er, dass der Grundsatz der Nächstenliebe auch für "Haiden" (hier nicht negativ zu verstehen) gilt.
Die derzeitige Entwicklung des militanten Christentums in den USA beobachte ich als gläubiger Christ mit großer Sorge. Herr Bentley wird dahingehend jedoch sicher nicht zur Schlichtung beigetragen haben.
Aber Gott hat ihn doch gestraft.... zwar nicht mit Blitzen und Donner und so weiter wie Sie sih das vorstellen.. aber mit einer kritischen (für meine Begriffe überkritische) Gesellschaft und Bürgerrechtlern.
Politiker sind eitel, und nichts ist schlimmer für einen eitlen Menschen als sich öffentlich entschuldigen zu müssen.
... wenn ich weniger atheistisch orientiert bin, als Sie, muss ich Ihnen doch Recht geben.
Herr Bentley hat das Christentum nicht verstanden. Denn dann wüsste er, dass der Grundsatz der Nächstenliebe auch für "Haiden" (hier nicht negativ zu verstehen) gilt.
Die derzeitige Entwicklung des militanten Christentums in den USA beobachte ich als gläubiger Christ mit großer Sorge. Herr Bentley wird dahingehend jedoch sicher nicht zur Schlichtung beigetragen haben.
die gar keine Beziehung zu Mr. Bentley haben wollen - vermutlich auch viele Christen.
Ich möchte nicht Freund von Frau Merkel sein. Den Umstand, dass Sie das auch nicht wollen würde, fände ich deswegen nicht schlimm.
Ich verstehe immer noch nicht: Was geht uns oder die Bürger von Alabama die privaten Vorstellungen des Gouverneurs hinsichtlich Freundschaft und emotionaler Nähe an?
Unsere westliche Ordnung beruht auf der Gleichheit vor dem Gesetz und nicht auf der gleichberechtigten Chance, die persönliche Sympathie eines demokratisch Gewählten genießen zu können.
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