Mittelmeer Italien verhängt Notstand wegen des Flüchtlingsstroms
Tausende Tunesier flüchten auf die italienische Insel Lampedusa. Rom hat mittlerweile ein großes Flüchtlingslager wieder geöffnet.
© AFP/Getty Images

Italienische Grenzpolizisten mit einer Gruppe tunesischer Flüchtlinge auf einem Boot vor dem Hafen der italienischen Insel Lampedusa
Tausende Tunesier fliehen wegen der schwierigen Lage in ihrer Heimat auf die italienische Insel Lampedusa südlich von Sizilien. Binnen vier Tagen sind inzwischen 5000 Bootsflüchtlinge auf der Insel angekommen, sodass die italienische Regierung am Sonntag anordnete, ein großes Flüchtlingslager wieder zu öffnen. Am Sonntagabend wurden italienischen Medienberichten zufolge rund 1000 Menschen in das einst als Erste-Hilfe-Lager konzipierte Zentrum Contrada d'Imbriacola verlegt.
Mindestens 230 Menschen wurden mit Flugzeugen und Fähren nach Sizilien und aufs italienische Festland gebracht, wo sie auf andere Lager verteilt wurden, wie italienische Medien berichteten. Nach Polizeiangaben befanden sich am Nachmittag noch 2300 Flüchtlinge auf der Insel. Rund 300 weitere Flüchtlinge wurden auf See gesichtet und werden gegen Abend erwartet.
Seit den Unruhen im nordafrikanischen Land Tunesien und dem anschließenden Sturz des langjährigen Staatschefs Sein al-Abidin Ben Ali Mitte Januar treffen in Italien vermehrt Bootsflüchtlinge ein. Seit Mittwoch erreichten den Behörden zufolge rund 5000 illegale Einwanderer aus Nordafrika Italiens Küsten – mehr als 1000 allein in der Nacht zum Sonntag. Daher hat die italienische Regierung für die Insel Lampedusa den Notstand ausgerufen. Dieser Schritt ermögliche es den Zivilschutzbehörden, unverzüglich notwendige Maßnahmen einzuleiten, teilte die Regierung mit.
Zusätzlich will die italienische Regierung nun eigene Polizisten nach Tunesien entsenden, um zu verhindern, dass sich weitere Flüchtlinge auf den Weg nach Italien machen. Das sagte der italienische Innenminister Roberto Maroni dem Fernsehsender TG5. Man werde das tunesische Außenministerium um eine Erlaubnis für den Polizeieinsatz ersuchen, sagte Maroni, der der rechtspopulistischen Lega Nord angehört.
Maroni warf zudem der EU vor, Italien in der Flüchtlingsfrage "wie üblich alleine zu lassen". "Europa macht nichts", sagte Maroni. Der Maghreb sei dabei zu "explodieren", deswegen sei eine Intervention der EU unabdingbar.
Mit einer Luftbrücke sollen jetzt alle Neuankömmlinge in kürzester Zeit von der rund 150 Kilometer vor der nordafrikanischen Küste gelegenen Insel in süditalienische Auffanglager gebracht werden. Andere Flüchtlinge werden mit Fähren in Lager auf Sizilien gebracht. Die meisten Ankömmlinge der letzten Tage waren von den Behörden bisher nur provisorisch am Hafen und in Einrichtungen des einzigen Ortes der Insel untergebracht worden. Rom hatte die Wiedereröffnung eines großen Lagers auf Lampedusa zunächst abgelehnt, um die Flüchtlinge "nicht zusätzlich zu ermutigen".
Italiens Innenminister Maroni hatte bereits am Freitag vor dem Notstand gewarnt. "Die Situation ist schwierig", sagte Morana. "Es kommen unaufhörlich weitere Schiffe an." Aus seiner Sicht bestehe die große Gefahr, dass sich in den Wirren nach dem Volksaufstand in Tunesien aus tunesischen Gefängnissen entflohene "Terroristen" unter die Immigranten mischen könnten. Es gebe dort wegen der Krise keine Kontrollen mehr.
Die Lager der Insel südlich von Sizilien waren geschlossen worden, nachdem wegen der umstrittenen Flüchtlingspolitik der italienischen Regierung kaum noch Menschen dort eintrafen. Zuvor waren von Juli 2008 bis Juli 2009 noch mehr als 20.000 Bootsflüchtlinge dort angekommen.
Außenminister Franco Frattini hat rasche Maßnahmen der EU zur Bewältigung des Flüchtlingsstroms verlangt. Brüssel solle umgehend Einheiten der EU-Grenzschutzagentur Frontex nach Tunesien schicken und diese entlang der Küste patrouillieren lassen, hieß es in einer Mitteilung des Außenministeriums. Weiter wolle Frattini mit der neuen Regierung in Tunis über eine Lösung sprechen. Rom hatte ein Abkommen mit Tunesien getroffen. Italien schickt Flüchtlinge zumeist sofort zurück.
Der Vizechef der konservativen EVP-Mehrheitsfraktion im Europaparlament, Manfred Weber, bestreitet die Vorwürfe des italienischen Innenministers Maroni, die EU lasse Italien "alleine". Weber sagte dem Tagesspiegel, er gehe davon aus, dass Rom den Ansturm von Flüchtlingen aus Nordafrika alleine meistern kann. "Italien ist angesichts der gemeldeten Flüchtlingszahlen kein Staat, der überfordert ist." Er erwarte von den italienischen Behörden, dass sie im Umgang mit den Flüchtlingen die menschenrechtlichen Mindeststandards einhielten, sagte der CSU-Politiker weiter. Gleichzeitig ermutigte er die Regierung in Rom, Gelder aus dem Europäischen Flüchtlingsfonds in Anspruch zu nehmen, mit dessen Hilfe die Aufnahmebedingungen für besonders schutzbedürftige Flüchtlinge verbessert werden sollen.
- Datum 13.02.2011 - 13:21 Uhr
- Quelle AFP, dpa
- Kommentare 58
- Versenden E-Mail verschicken
- Empfehlen Facebook, Twitter, Google+
- Artikel Drucken Druckversion | PDF
-
Artikel-Tools präsentiert von:







....mit Italien, Tunesien und vermutlich bald Ägypten oder Algerien zeigen. Nach Revolutionen fliehen viele Menschen. Man kann nicht erwarten, dass das ausbleibt. Wenn die EU meint, was sie mit ihren ehrwürdigen Worten über Menschenrechte verkündet, würde sie diese Menschen aufnehmen und die damit verbundenen Probleme alleine den Italienern aufs Auge drücken.
Zu hoffen wäre es, dass die EU endlich eine kohärente, unter den Mitgliedsstaaten gerechte und vis-à-vis den Migranten menschliche Einwanderungspolitik betreiben würde, sicher.
Aber schauen wir uns einmal die Realität an: die EU hat sich doch bereits mit dem Dublin II-Abkommen die Absurditäts-Krone aufgesetzt. Flüchtlinge, die nun von Italien in die BRD kommen, werden systematisch von der BRD wieder nach Italien abgeschoben, und das auf Italiens Kosten!
Die Führung der BRD ist an einer Lösung gar nicht interessiert. Und Italien (wo, ich erinnere, Rechtsextreme in der Regierung sitzen) versucht nun, die Flüchtlinge so gut wie möglich abzuwimmeln, sprich ertrinken zu lassen. Man erinnere sich nur an die Verurteilung der Fischer, die 44 Migranten vom sicheren Tod gerettet haben.
www.independent.co.uk/new...
Gleiches gilt für Malta. Das erzkatholische Land kennt Mitgefühl nur mit Nationalen, regelmäßig hält die Küstenwache Boote solange auf Abstand, bis sie einfach untergehen, die Migranten ertrinken. www.borderline-europe.de/...
Und über die Flüchtlingshölle in Griechenland empfehle ich dringend folgenden Artikel: www.heise.de/tp/r4/artike...
Machen wir uns nichts vor, die Menschenrechtslage in und um Europa ist alles andere als strahlend. Besonders für Flüchtlinge. Und das wird sich mit dem neofaschistischen Orban als Ratspräsidenten nicht ändern.
Auf den Fotos und Videos sieht man nur wohlgenährte, durchtrainierte junge Männer - keine "armen Flüchtlinge"...
Es ist offensichtlich: Hier sind Polizisten auf der Flucht. Und sonstige Apparatschicks aus dem Fussvolk der Kleptokratie.
Weshalb sollten normale Tunesier ausgerechnet jetzt nach der Entsorgung ihres Polizeistaates "flüchten"? Vor wem oder was?
Warum hört man von unseren Politikern wieder einmal keinen Klartext? Man kann diese dämlichen Sprechblasen nicht mehr hören!
Zu hoffen wäre es, dass die EU endlich eine kohärente, unter den Mitgliedsstaaten gerechte und vis-à-vis den Migranten menschliche Einwanderungspolitik betreiben würde, sicher.
Aber schauen wir uns einmal die Realität an: die EU hat sich doch bereits mit dem Dublin II-Abkommen die Absurditäts-Krone aufgesetzt. Flüchtlinge, die nun von Italien in die BRD kommen, werden systematisch von der BRD wieder nach Italien abgeschoben, und das auf Italiens Kosten!
Die Führung der BRD ist an einer Lösung gar nicht interessiert. Und Italien (wo, ich erinnere, Rechtsextreme in der Regierung sitzen) versucht nun, die Flüchtlinge so gut wie möglich abzuwimmeln, sprich ertrinken zu lassen. Man erinnere sich nur an die Verurteilung der Fischer, die 44 Migranten vom sicheren Tod gerettet haben.
www.independent.co.uk/new...
Gleiches gilt für Malta. Das erzkatholische Land kennt Mitgefühl nur mit Nationalen, regelmäßig hält die Küstenwache Boote solange auf Abstand, bis sie einfach untergehen, die Migranten ertrinken. www.borderline-europe.de/...
Und über die Flüchtlingshölle in Griechenland empfehle ich dringend folgenden Artikel: www.heise.de/tp/r4/artike...
Machen wir uns nichts vor, die Menschenrechtslage in und um Europa ist alles andere als strahlend. Besonders für Flüchtlinge. Und das wird sich mit dem neofaschistischen Orban als Ratspräsidenten nicht ändern.
Auf den Fotos und Videos sieht man nur wohlgenährte, durchtrainierte junge Männer - keine "armen Flüchtlinge"...
Es ist offensichtlich: Hier sind Polizisten auf der Flucht. Und sonstige Apparatschicks aus dem Fussvolk der Kleptokratie.
Weshalb sollten normale Tunesier ausgerechnet jetzt nach der Entsorgung ihres Polizeistaates "flüchten"? Vor wem oder was?
Warum hört man von unseren Politikern wieder einmal keinen Klartext? Man kann diese dämlichen Sprechblasen nicht mehr hören!
Diese Flüchtlingsströme gibt es jetzt seit Jahren. Es ist richtig, wenn die EU hier einschreitet. Ich bin nicht gegen Einwanderung an sich. Diese muss allerdings gesteuert werden.
Gerade mit Hinblick auf die nächsten Jahren (Stichwort: Klimaveränderung, Hungerkrisen, Wasserknappheit, Überbevölkerung in bestimmten Gebieten) stehen uns größere Einwanderungswellen bevor. Kanada könnte in puncto Einwanderung ein sehr hilfreiches Vorbild sein. Ich teile zwar nicht die Sarrazin'schen Ängste oder gar deren Ableitungen, doch muss die EU hier mehr tun. Wir können nicht jeden aufnehmen. Damit wäre weder den Bürgern Europas gedient, noch denjenigen die hier einwandern wollen.
Italien, sowie auch die weiteren Grenzstaaten müssen besser unterstützt werden.
"Dieser Schritt ermögliche es den Zivilschutzbehörden, unverzüglich notwendige Maßnahmen einzuleiten, teilte die Regierung mit."
Eine sehr euphemistische Beschreibung für das, was dort abgeht. Man könnte auch sagen: Vollmacht abzuschieben und zu prügeln.
Jetzt kann Europa zeigen, wie es wirklich zu Freiheit und Menschenrechten steht.
Zu hoffen wäre es, dass die EU endlich eine kohärente, unter den Mitgliedsstaaten gerechte und vis-à-vis den Migranten menschliche Einwanderungspolitik betreiben würde, sicher.
Aber schauen wir uns einmal die Realität an: die EU hat sich doch bereits mit dem Dublin II-Abkommen die Absurditäts-Krone aufgesetzt. Flüchtlinge, die nun von Italien in die BRD kommen, werden systematisch von der BRD wieder nach Italien abgeschoben, und das auf Italiens Kosten!
Die Führung der BRD ist an einer Lösung gar nicht interessiert. Und Italien (wo, ich erinnere, Rechtsextreme in der Regierung sitzen) versucht nun, die Flüchtlinge so gut wie möglich abzuwimmeln, sprich ertrinken zu lassen. Man erinnere sich nur an die Verurteilung der Fischer, die 44 Migranten vom sicheren Tod gerettet haben.
www.independent.co.uk/new...
Gleiches gilt für Malta. Das erzkatholische Land kennt Mitgefühl nur mit Nationalen, regelmäßig hält die Küstenwache Boote solange auf Abstand, bis sie einfach untergehen, die Migranten ertrinken. www.borderline-europe.de/...
Und über die Flüchtlingshölle in Griechenland empfehle ich dringend folgenden Artikel: www.heise.de/tp/r4/artike...
Machen wir uns nichts vor, die Menschenrechtslage in und um Europa ist alles andere als strahlend. Besonders für Flüchtlinge. Und das wird sich mit dem neofaschistischen Orban als Ratspräsidenten nicht ändern.
Entfernt. Bitte diskutieren Sie das Thema des Artikels. Danke. die Redaktion/wg
Die Behauptung "Und Italien (wo, ich erinnere, Rechtsextreme in der Regierung sitzen) versucht nun, die Flüchtlinge so gut wie möglich abzuwimmeln, sprich ertrinken zu lassen" entspricht nicht der aktuellen Haltung Italiens in dieser Situation. Der Kommentator sollte hier kein Pauschalurteil abgeben. Italien fürchtet, dass noch mehr Flüchtlinge aus dem nordafrikanischen Raum in Süditalien eintreffen und fühlt sich allein gelassen.
....ziemlich schwer mit den moralischen Vorwürfen gegen andere Länder und deren Politiker zu vereinbaren, die aus den hiesigen Medien, von der regionalen Politik oder auch in den Foren kommen. Wo man selbst gewohnheitsmäßig Dinge tut, die argumentierbar mindestens so schlimm wenn nicht noch schlimmer sind, aber nichts unternimmt dagegen etwas zu tun, ja sogar die Politiker wählt, die das tun, könnte man Verlogenheit vermuten.
Entfernt. Bitte diskutieren Sie das Thema des Artikels. Danke. die Redaktion/wg
Die Behauptung "Und Italien (wo, ich erinnere, Rechtsextreme in der Regierung sitzen) versucht nun, die Flüchtlinge so gut wie möglich abzuwimmeln, sprich ertrinken zu lassen" entspricht nicht der aktuellen Haltung Italiens in dieser Situation. Der Kommentator sollte hier kein Pauschalurteil abgeben. Italien fürchtet, dass noch mehr Flüchtlinge aus dem nordafrikanischen Raum in Süditalien eintreffen und fühlt sich allein gelassen.
....ziemlich schwer mit den moralischen Vorwürfen gegen andere Länder und deren Politiker zu vereinbaren, die aus den hiesigen Medien, von der regionalen Politik oder auch in den Foren kommen. Wo man selbst gewohnheitsmäßig Dinge tut, die argumentierbar mindestens so schlimm wenn nicht noch schlimmer sind, aber nichts unternimmt dagegen etwas zu tun, ja sogar die Politiker wählt, die das tun, könnte man Verlogenheit vermuten.
...werden wohl ausgerechnet jetzt aus ihrem Land fliehen wollen? Die, die jahrelang unterdrückt und ausgebeutet wurden, oder diejenigen, die den Unterdrückern hilfreich zur Hand gingen und sich nun vor der Rache fürchten?
Wahrscheinlicher erscheint letzteres, aber welche Konsequenzen sollten wir Europäer daraus ziehen? Kein Asyl für Menschenrechtsverletzter? Dann würden wir selbst nicht besser dastehen, was allerdings historisch betrachtet nichts wirklich Neues wäre...leider!
"Welche Teile der tunesischen Gesellschaft werden wohl ausgerechnet jetzt aus ihrem Land fliehen wollen?"
Eben; das können nur Polizisten auf der Flucht sein.
Hunderttausende parasitärer Handlanger der nordafrikanischen Kleptokratie bekommen zu Hause wohl kalte Füsse...
Was ist da "näherliegend" als Berlusconis Italien ;-))
"Welche Teile der tunesischen Gesellschaft werden wohl ausgerechnet jetzt aus ihrem Land fliehen wollen?"
Eben; das können nur Polizisten auf der Flucht sein.
Hunderttausende parasitärer Handlanger der nordafrikanischen Kleptokratie bekommen zu Hause wohl kalte Füsse...
Was ist da "näherliegend" als Berlusconis Italien ;-))
Entfernt. Bitte diskutieren Sie das Thema des Artikels. Danke. die Redaktion/wg
....und die fliehenden Menschen hängen und verstecken dies hinter undurchsichtigen und komplexen Gesetzen und Absprachen Strukturen. Diese Art der Tarnung ist die gleiche, die wir im Umgang mit den Diktatoren benutzen. Von den Diktatoren die Fliehenden abfangen zu lassen, die sie (oft) dann in der Wüste absetzen oder in Lagern aufbewahren, die Guantanamo als Urlaubsdomizil scheinen lassen ist doch hässlich. Man könnte dieses Verhalten als Fratze bezeichnen, die wir verstecken hinter unseren hohen Worte und moralisierenden Aussprüchen. Nichts anderes hatte ich geschrieben, nur in weniger Worten. Da aber jeder die einzelnen Punkte kennt, braucht man hoffentlich nicht jedes Mal die gesamte Liternei, um den Zusammenhang zwischen Notstand, Flüchtlingen und unseren doppelten Standards in Erinnerung zu bringen. Oder glauben Sie es sei in Ordnung hier die Werte und Rechte der tapferen Araber zu loben, während wir sie hinterlistig unmenschlich behandeln.
....und die fliehenden Menschen hängen und verstecken dies hinter undurchsichtigen und komplexen Gesetzen und Absprachen Strukturen. Diese Art der Tarnung ist die gleiche, die wir im Umgang mit den Diktatoren benutzen. Von den Diktatoren die Fliehenden abfangen zu lassen, die sie (oft) dann in der Wüste absetzen oder in Lagern aufbewahren, die Guantanamo als Urlaubsdomizil scheinen lassen ist doch hässlich. Man könnte dieses Verhalten als Fratze bezeichnen, die wir verstecken hinter unseren hohen Worte und moralisierenden Aussprüchen. Nichts anderes hatte ich geschrieben, nur in weniger Worten. Da aber jeder die einzelnen Punkte kennt, braucht man hoffentlich nicht jedes Mal die gesamte Liternei, um den Zusammenhang zwischen Notstand, Flüchtlingen und unseren doppelten Standards in Erinnerung zu bringen. Oder glauben Sie es sei in Ordnung hier die Werte und Rechte der tapferen Araber zu loben, während wir sie hinterlistig unmenschlich behandeln.
bedenkt,das noch vor Tagen ,Mubarak hier in deutschland Asyl finden sollte,dann finde ich,sollte man den Flüchtlingen,sofern Sie nicht am system beteiligt waren auf jeden Fall Asyl gewehren.
Hey - Herzlich Willkomm', herzlich Willkomm'
in unser schönen, neuen Welt
ab heute bleibt nichts wie es war - alles wird auf den Kopf gestellt
Herzlich willkomm' herzlich willkomm'
in unser schönen, neuen Welt
was morgen wird ist scheiß egal - wir feiern bis alles zerfällt
Bitte diskutieren Sie sachlich und konstruktiv. Danke. Die Redaktion/ew
Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren