Nach dem Beben

Japans Nordosten liegt in Trümmern

© Kyodo/Reuters

Am Tag nach dem großen Beben schaut alles nach Fukushima: Kam es am dortigen Reaktor zu einer Kernschmelze? Zunächst hieß es, die Behörden hätten das bestätigt. Dann kam ein halbherziges Dementi von der Regierung: Die Explosion werde zu keinem größeren radioaktiven Leck führen, sagte anschließend Regierungssprecher Yukio Edano. Wir dokumentieren die Entwicklung der Nachrichtenlage im News-Blog.

Die vorläufige Schadensbilanz: Hunderttausende sind obdachlos, mehr als 1000 Menschen offiziellen Angaben zufolge gestorben. Die Tsunami-Welle, die nach dem Beben über den Pazifik schwappte, richtete außerhalb Japans allerdings geringere Schäden an als befürchtet. Die USA und die Pazifikanrainer Lateinamerikas kamen glimpflich davon.

Das Bild zeigt brennende Gebäude in der Iwate Präfektur. Katastrophenhelfer versuchen, den Brand zu löschen.