Nach dem Beben : Japans Nordosten liegt in Trümmern

Das Beben und der Tsunami haben in Japan ganze Landstriche verwüstet. Es ist eine der schlimmsten Naturkatastrophen, die das Land je erlebt hat. Bilder der Zerstörung
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Kommentare

14 Kommentare Seite 1 von 3 Kommentieren

Unvorstellbar

Ich selber bekomme schon Angst, wenn der Boden durch den Bergbau etwas wackelt. Ich kann mir nicht im geringsten vorstellen, wie schlimm ein Erdbeben mit der Stärke von 8.9 ist.

Was ich aber weiß, ist, dass die Spekulanten widerlich sind und aus so einem schlimmen Unglück noch möglichst hohen Gewinn rausschlagen wollen. Da gehen viele über Leichen.

Nicht nur die Spekulanten sind widerlich,

sondern auch die Ökolobby. Während wahrscheinlich mehrere Tausend Menschen starben, Millionen ihren ganzen Besitz verloren haben, sehnen sich diese Fanatiker nun noch nach einem GAU in einem Nuklearreaktor.
Die Ökolobby ist so was von verlogen und menschenverachtend.

Bitte beteiligen Sie sich mit konstrktiven Beiträgen. Danke. Die Redaktion/er

ohne Worte

Zitat: "sehnen sich diese Fanatiker nun noch nach einem GAU in einem Nuklearreaktor."

Die Ignoranz dieses Kommentars sucht ihresgleichen.

Ich habe selten eine so krasse Verdrehung der Tatsachen erlebt. Atomkraftgegner machen sich doch dafür stark, das solche Unfälle vermieden werden, indem man die Reaktoren abschaltet. Das einige jetzt diesen erneuten GAU zum Anlass nehmen noch einmal eindringlich auf die Gefahren der Kenrnenergie hinzuweisen, kann man ihnen ja wohl nicht vorwerfen, im Gegenteil.

Die Katastrophe des Jahres 1755

Als in Portugal mehr als 100.000 Todesopfer vom Erdbeben und den anschließenden Riesenwellen geschaffen wurden und als die Kathedralen Lissabons dem Erdboden gleich gemacht wurden, dafür aber das Zentrum der so höchst kritisierten Dirnen und Huren fast vollkommen unversehrt gelassen hatte, geschah dies nicht als Folge menschlichen Größenwahns und aus Gründen der Hab- und Besitzgier.

Die führenden Geister Europas, die in der Gestalt der Herren Voltaire, Roussous, Goethe, Leibnitz und Descartes mit ihren Ansichten, Einschätzungen und Beurteilungen die Menschen Europas bis heute und bis in das Zentrum unserer Gefühle, Denkweisen, Empfindungen und Auffassungen beeinflussten, waren weder vor noch nach dieser Katastrophe in sehnsüchtiger Erwartung neuer Katastrophen.

Anlaß sich nach solchem "Natur-GAU" zu sehnen, war und ist nur für Untergangspropheten ein brauchbares Konzept.

Wir aber, die wir wissen, wie die lobbyistische Beeinflussung, Manipulation und Bestechung der japanischen Regierungs- und Verwaltungsangehörigen in den 1950 bis 1960er Jahren durch amerikanischen Atomkraftwerkslieferanten abliefen, für uns ist es schon Gegenstand von Überlegung und Anlaß zu stürmischer Kritik, vehementem Protest und aktivem Widerstand gegen dieser Atomstaatsverfechter, u.a. im Kabinett Merkel.

Deutschlands Erdbeben sind die Materialermüdungen der Schweissnähte und der Rohrfittings in den "sicheren" deutschen AKWs. Darum geht es. Um sonst nichts. Auch nicht um das Japan von jetzt.