Fotos nach dem Unglück:
Ein Meer von Trümmern
Am dritten Tag nach dem verheerenden Erdbeben wird das Ausmaß der Verwüstung in Japan deutlich.
Noch immer sind einige Orte von der Außenwelt abgeschnitten und völlig ungewiss ist, wie hoch die Opferzahlen wirklich sein werden. Die Polizei geht von mindestens 10.000 Toten aus. Unterdessen haben internationale Rettungskräfte Japan erreicht. Die Suche nach Überlebenden geht weiter. Landesweit wurden 300.000 Menschen aus gefährdeten Gebieten geholt.
Diese Bewohner der Stadt Sendai blicken fassungslos auf die Zerstörung durch den Tsunami.
- Datum 13.03.2011 - 12:10 Uhr
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Unanbhängig davon, dass ich von der Katastrophe in Japan und dem unsäglichen Leid für die Menschen dort, sehr betroffen bin, bin ich doch auch froh, dass solche Zusammenhänge wie Standort und Möglichkeiten der Notkühlung mit natürlichen Ressourcen bei Atomkraftwerken (Fukushima Meerwasser) an einem Beispiel öffentlich werden das nicht vor meiner Haustür liegt.
Heute ist mir klargeworden, warum der Reaktor Neckarwestheim direkt neben dem Neckar unterhalb dessen Niveau gebaut wurde. 6-8 Meter unterhalb das Flusspiegels sollten wohl ausreichen einen außer Kontrolle geratenen Reaktor zu fluten.
Im Ländle ist also mal wieder an alles gedacht worden.
...bei einem derartigen Erdbeben helfen würde? Die Japaner sind ja auch nicht blöd und nichts ist zuverlässiger als Meerwasser, in D gibts oft in heißen Sommermonaten schon Probleme bei den KKWs, weil die Flußspiegel zu niedrig werden.
Wenn sich bei einem Erdbeben beispielsweise der Flußlauf ändert oder (das Wahrscheinlichste) die Rohre etc. kaputt gehen? Dann nützt es gar nichts, wenn man unterhalb des Flußniveaus ist, im Extremfall flutet der Fluß das Kraftwerk, das kühlt auch schön, erleben möchte ich es trotzdem nicht, radioaktiver Schlamm über die nächsten Dörfer und strahlendes Grundwasser.
Zum Glück braucht man Erdbeben in japanischen Dimensionen hier nicht erwarten, ich schätze die wenigsten deutschen KKWs würden damit auch nur ansatzweise klarkommen, wenn es selbst bei den erdbebenerprobten Japanern zu solchen Problemen kommen kann. Und an "alles denken" kann niemand, auch im "Ländle" wird nur mit Wasser gekocht und das Geld ist ständig knapp...
...bei einem derartigen Erdbeben helfen würde? Die Japaner sind ja auch nicht blöd und nichts ist zuverlässiger als Meerwasser, in D gibts oft in heißen Sommermonaten schon Probleme bei den KKWs, weil die Flußspiegel zu niedrig werden.
Wenn sich bei einem Erdbeben beispielsweise der Flußlauf ändert oder (das Wahrscheinlichste) die Rohre etc. kaputt gehen? Dann nützt es gar nichts, wenn man unterhalb des Flußniveaus ist, im Extremfall flutet der Fluß das Kraftwerk, das kühlt auch schön, erleben möchte ich es trotzdem nicht, radioaktiver Schlamm über die nächsten Dörfer und strahlendes Grundwasser.
Zum Glück braucht man Erdbeben in japanischen Dimensionen hier nicht erwarten, ich schätze die wenigsten deutschen KKWs würden damit auch nur ansatzweise klarkommen, wenn es selbst bei den erdbebenerprobten Japanern zu solchen Problemen kommen kann. Und an "alles denken" kann niemand, auch im "Ländle" wird nur mit Wasser gekocht und das Geld ist ständig knapp...
Herr Beck, glauben Sie wirklich, dass mit einer Neckarflutung die Folgen einer Kernschmelze in Neckarwestheim unter Kontrolle gebracht werden können? Das Ländle in Ehren, aber das hört sich für mich doch reichlich naiv an!
Diese schlimmen Ereignisse in Japan belegen nach Harrisburg, Sellafield, Tschernobyl und und und (!) einmal mehr, dass Atomkraft lebensfeindlich ist. Nur der sofortige konsequente weltweite Ausstieg aus dieser Wahnsinnstechnologie ist vertretbar, insbesondere gegenüber unseren Kindern und Kindeskindern (darüber, dass Plutnium auch in 12.000 Jahren noch strahlt und eine sogenannte Endlagerung nicht sicher organisiert werden kann diskutieren wir dabei noch nicht einmal). Doch zunächst einmal gilt es, den Menschen in Japan ad hoc zu helften, vielleicht kann das Ländle ja mitdenken und handeln (...)?!?
Lieber den Bell zum Beck als den Bock zum Gärtner machen.
Hallo Marimart,
die Verwechslung ist wohl von Freud´scher Art. Der Herr Beck wäre dann nämlich, im Augenblick zumindest der, der das auszubaden hätte.
Der Rhein, der dann ebenso wie der Neckar, massiv verseucht wäre, ist nämlich länger in Rheinland-Pfalz unterwegs als die paar Flusskilometer (etwa 130)die dem Neckar im Ländle verbleiben.
NRW und die Niederlande hätten sicher auch noch etwas Spass mit dem Dreck was da todsicher aus dem Musterländle angespült wird.
Aber eine Laufzeitverlängerung, die ist doch ein gewisses Risiko wert, oder?
Hallo Marimart,
die Verwechslung ist wohl von Freud´scher Art. Der Herr Beck wäre dann nämlich, im Augenblick zumindest der, der das auszubaden hätte.
Der Rhein, der dann ebenso wie der Neckar, massiv verseucht wäre, ist nämlich länger in Rheinland-Pfalz unterwegs als die paar Flusskilometer (etwa 130)die dem Neckar im Ländle verbleiben.
NRW und die Niederlande hätten sicher auch noch etwas Spass mit dem Dreck was da todsicher aus dem Musterländle angespült wird.
Aber eine Laufzeitverlängerung, die ist doch ein gewisses Risiko wert, oder?
Hallo Marimart,
die Verwechslung ist wohl von Freud´scher Art. Der Herr Beck wäre dann nämlich, im Augenblick zumindest der, der das auszubaden hätte.
Der Rhein, der dann ebenso wie der Neckar, massiv verseucht wäre, ist nämlich länger in Rheinland-Pfalz unterwegs als die paar Flusskilometer (etwa 130)die dem Neckar im Ländle verbleiben.
NRW und die Niederlande hätten sicher auch noch etwas Spass mit dem Dreck was da todsicher aus dem Musterländle angespült wird.
Aber eine Laufzeitverlängerung, die ist doch ein gewisses Risiko wert, oder?
...bei einem derartigen Erdbeben helfen würde? Die Japaner sind ja auch nicht blöd und nichts ist zuverlässiger als Meerwasser, in D gibts oft in heißen Sommermonaten schon Probleme bei den KKWs, weil die Flußspiegel zu niedrig werden.
Wenn sich bei einem Erdbeben beispielsweise der Flußlauf ändert oder (das Wahrscheinlichste) die Rohre etc. kaputt gehen? Dann nützt es gar nichts, wenn man unterhalb des Flußniveaus ist, im Extremfall flutet der Fluß das Kraftwerk, das kühlt auch schön, erleben möchte ich es trotzdem nicht, radioaktiver Schlamm über die nächsten Dörfer und strahlendes Grundwasser.
Zum Glück braucht man Erdbeben in japanischen Dimensionen hier nicht erwarten, ich schätze die wenigsten deutschen KKWs würden damit auch nur ansatzweise klarkommen, wenn es selbst bei den erdbebenerprobten Japanern zu solchen Problemen kommen kann. Und an "alles denken" kann niemand, auch im "Ländle" wird nur mit Wasser gekocht und das Geld ist ständig knapp...
Wenn ein AKW geflutet wird, wurde es zuvor aufgegeben.
Dies geht auch aus der Berichterstattung eindeutig hervor.
In einem AKW sind keine Brennstoffe, die sich durch
Wasser löschen lassen.
Das Kühlen dient nur noch dazu, dass die Struktur des AKW
nicht in sich zusammenbricht.
Der entstehende Wasserdampf muss aus dem Gebäude entweichen.
Damit tritt auch die Radioaktivtät aus. Wie der Dampf von Fachkräften kontrolliert abgelassen wird, würde ich gerne gezeigt bekommen.
Die Polizisten auf den Bildern tragen nicht umsonst die Schutzmasken.
Schön zu sehen ist, dass die Polizisten als Vertreter der
öffentlichen Hand einigermaßen geschützt sind, wärend das
gewöhnliche Volk meistens ohne jeden Schutz herumlaufen muss.
Machen wir uns nichts vor, wenn so etwas bei uns passiert, sieht es genau so aus, und die, die heute dastehen und uns erklären, dass unsere AKWs sicher sind, werden sagen: "Das haben wir nicht gewollt".
Kernenergie ist ein Tanz um das goldene Kalb, natürlich mit
verschlossenen Augen. Die Priester sahnen ab. Das Volk erhält dafür, dass es das Risiko trägt, billigen Strom.
Haben Sie sich schon einmal Ihre Stromrechnung und die Strompreisentwicklung der letzten Jahre angeschaut? Ich glaube nicht. Der Strom wird teuer an den Verbraucher gekauft aber mit Uraltatommeilern spottbillig produziert.
Fragen Sie sich nicht, bei wem die Differenz verbleibt?
Haben Sie sich schon einmal Ihre Stromrechnung und die Strompreisentwicklung der letzten Jahre angeschaut? Ich glaube nicht. Der Strom wird teuer an den Verbraucher gekauft aber mit Uraltatommeilern spottbillig produziert.
Fragen Sie sich nicht, bei wem die Differenz verbleibt?
... und ein Meer der Tränen aus Fassungslosigkeit über das Ausmass der Zerstörungen durch Erdbeben und Tsunami-Fluten ... aus Sorge über den Verbleib der Angehörigen ... aus Trauer über den Verlust der Liebsten ... aus Angst vor radioaktiven Strahlungen ... aus Ungewissheit, wie es weiter gehen soll - mein tiefes Mitgefühl mit den Menschen in Japan. Auch meine Wertschätzung, wie Japaner mit dieser grauenhaften Situation umgehen.
Angesichts der Bilder würde ich es schätzen, wenn wir nicht zu allererst unsere eigenen Befindlichkeiten austragen wollten.
Nun werden die Ereignisse auch dem sorglosesten Bürger eines klar machen: Kernkraft ist nicht sicher und nicht beherrschbar. Also ist doch spätestens jetzt auf europäischer Ebene dringender Handlungsbedarf. Wenn französische KKW´s hochgehen, werden wir in Deutschland genauso betroffen sein wie bei einem Supergau im eigenen Land. Werdet wach Europäer! Japan kann überall sein!!
Gleiches gilt natürlich für alle Länder/Kontinente dieser Erde.
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