Atomunglück

Besuch in den Geisterstädten rund um Tschernobyl

Mehr als 45.000 Menschen lebten in Pripjat als in ihrer Nachbarschaft die bislang größte zivile Atomkatastrophe ihren Anfang nahm. Erst mehr als einen Tag nach dem GAU, bei dem große Mengen radioaktiver Teilchen in die Atmosphäre geschleudert wurden, begann die Evakuierung der Stadt. Viel zu spät wurde reagiert, Menschen ahnten nichts von der unsichtbaren und geruchlosen Gefahr, die sich ihnen näherte. 25 Jahre nach dem Unglück ist das Sperrgebiet eine Geisterstadt.

ZEIT ONLINE zeigt Fotos von Rüdiger Lubricht aus dem Bildband Verlorene Orte | Gebrochene Biografien. Herausgeber ist das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk in Dortmund, das neben einer Wanderausstellung noch weitere Veranstaltungen zum Tschernobyl-Jahrestag plant.

Diese Aufnahme zeigt ein Riesenrad vor Wohnblocks in Pripjat im Jahr 2005.