Fukushima Tepco dementiert eigene Angaben zur stark gestiegenen Radioaktivität

Während der Kraftwerksbetreiber seine eigenen Zahlenangaben bezweifelt, scheint die Strahlung dennoch zu steigen. Wegen erhöhter Werte wurden die AKW-Arbeiter abgezogen.

Norio Tsuzumi (Mitte), Vize-Präsident der AKW-Betreiberfirma Tepco, mit zwei Mitarbeitern bei einer Pressekonferenz (Archiv)

Norio Tsuzumi (Mitte), Vize-Präsident der AKW-Betreiberfirma Tepco, mit zwei Mitarbeitern bei einer Pressekonferenz (Archiv)

Verwirrung um die Strahlenbelastung in Japan: Der japanische Atomkonzern Tepco stellte am Sonntag seine eigenen Angaben zu Ursache und Stärke der Radioaktivität in Block 2 des Kraftwerks Fukushima infrage. Das berichteten die Nachrichtenagenturen Kyodo und Jiji. Laut Tepco seien womöglich andere radioaktive Substanzen als das bisher gemeldete Jod-131 im Wasser im Turbinenhaus enthalten. Zudem habe es bei der Berechnung der Zahlenwerte womöglich Fehler gegeben. Nach den bisherigen Angaben war die Radioaktivität in dem Wasser etwa zehn Millionen Mal höher gewesen als normalerweise. Daraufhin hatten Arbeiter das Feld räumen müssen. Nähere Angaben machte das Unternehmen zunächst nicht.

Der Wert wurde im verseuchten Wasser des Turbinen-Gebäudes des Reaktorblocks gemessen. Die Kraftwerksangestellten wurden daraufhin evakuiert, meldete die Agentur Jiji. Bereits zuvor hatte die Reaktorsicherheitsbehörde Nisa in dem Wasser am Reaktor 2 eine hohe Konzentration des Isotops Jod-131 festgestellt. Das könne auf einen Schaden am Reaktorkern hinweisen, hatte es geheißen.  

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Der Betreiber Tepco versuchte am Wochenende, das Wasser abzupumpen, damit weiter an der Verkabelung der Kühlanlagen gearbeitet werden kann. Der radioaktive Wasser steht bis zu einem Meter hoch in den Turbinen-Häusern aller vier Reaktorblöcke von Fukushima Eins. Es ist jedoch unterschiedlich stark belastet.

Auch das Meer um Fukushima wird immer stärker radioaktiv belastet. Am Sonntag übertraf die Strahlung den zulässigen Grenzwert bereits um das 1850-fache. Die Reparaturmannschaften kommen unterdessen im Kampf gegen einen Atom-GAU nur in kleinen Schritten voran. Extrem stark verstrahltes Wasser an den Reaktorblöcken macht ihren Einsatz lebensgefährlich. Die Gefahr einer Atomkatastrophe ist weiterhin nicht gebannt.

Strahlendosis

Die Strahlenwirkung auf Menschen, Tiere und Pflanzen wird häufig in Sievert pro Stunde angegeben. Mit Hilfe der Einheit lässt sich abschätzen, wie schädlich eine Strahlung für einen Organismus ist. Sie berücksichtigt dabei die Strahlungsdauer, -art und -wirkung. 1 Sievert entspricht 1.000 Millisievert oder 1.000.000 Mikrosievert. Grundsätzlich gilt eine Einzeldosis von 6.000 Millisievert als tödlich (100 Prozent Sterblichkeit innerhalb von 14 Tagen).

Ob eine Person, die einer geringen Strahlendosis ausgesetzt war, gesundheitliche Schäden zu erwarten hat, lässt sich nicht eindeutig sagen. Die Grenzwerte beziehen sich in der Regel auf ein Jahr. Manche Experten gehen davon aus, dass dieselbe Strahlendosis über einen längeren Zeitraum weniger schädlich ist. Andere sagen, die Strahlung müsse addiert werden.

Natürliche Quellen

Die durchschnittliche Strahlendosis, die ein Deutscher durch natürliche Quellen innerhalb eines Jahres aufnimmt, liegt zwischen zwei und fünf Millisievert. Diese äußere Bestrahlung, der der Mensch je nach Ort und Zeitin unterschiedlicher Höhe ausgesetzt ist, wird Gamma-Ortsdosisleistung genannt. In dieser Deutschlandkarte des Bundesamts für Strahlenschutz ist die Strahlungsstärke je nach Region verzeichnet.

Bei medizinischen Untersuchungen werden zum Teil viel höhere Einzeldosen erreicht, die aber auf einen kurzen Zeitraum beschränkt sind. So nimmt ein Mensch während einer Computertomografie (CT)seines Kopfes ungefähr zwei Millisievert auf, bei der Mammografie 0,4 Millisievert.

Andere Einheiten

Die Energiedosis einer Strahlenquelle wird in Gray angegeben. Ein Gray bedeutet, dass ein Körper von einem Kilogramm Masse eine Energiemenge von einem Joule aufgenommen hat. Für die in Atomkraftwerken vor allem freigesetzte Beta-, Gamma- und Röntgenstrahlung ist die Einheit Grayidentisch mit der Äquivalenteinheit Sievert, ein Gray ist also gleich einem Sievert. Bis Mitte der 1980er Jahre wurde die Äquivalentdosis statt in Sievert in Rem angegeben. Das meinte die Strahlendosis in Roentgen, die ein Mensch aufgenommen hat.

Der Betreiber Tepco konzentrierte sich am Wochenende zunächst darauf, mehr und mehr Süßwasser in die havarierten Reaktoren von Fukushima Eins zu pumpen. Anfangs hätten nur Pumpen von Feuerwehrwagen genutzt werden können, sagte Nisa-Sprecher Hidehiko Nishiyama. Mit der Wiederherstellung der Stromzufuhr sollen auch die stärkeren Maschinen des regulären Kühlsystems wieder anlaufen. Ein Teil der Technik benötige aber Gleichstrom, an dem noch gearbeitet werde. Nun soll testweise auch die Klimaanlage im Reaktorblock 1 eingeschaltet werden.

In die Reaktoren und Becken mit abgebrannten Brennstäben war zunächst Wasser aus dem Ozean gepumpt worden. Experten befürchten aber, dass verdampfendes Meerwasser Salzkrusten zurücklässt. Sie könnten sich etwa zwischen den heißen Brennstäben festsetzen und den Fluss des kühlenden Wassers behindern. Deswegen wird inzwischen soweit möglich Süßwasser statt Salzwasser eingesetzt. Unter anderem sei die US-Marine mit einer großen Wasser-Ladung nach Fukushima unterwegs.

Vier der sechs Reaktoren der Atomanlage Fukushima-1 (Daiichi) an der Ostküste Japans. Die Gebäude der Blöcke 1, 3 und 4 sind nach Wasserstoffexplosionen schwer, der des Reaktors 2 leicht beschädigt. Die Sicherheitsbehälter (Containments) von Block 2 und vermutlich auch 3 sind beschädigt. Sie bestehen aus Beton und Stahl und sollen die Druckbehälter mit den radioaktiven Kernbrennstäben von der Umwelt abschirmen. Experten gehen davon aus, dass in allen vier abgebildeten Blöcken eine partielle Kernschmelze bereist stattfinden könnte. In allen Reaktoren (1-6) lagern in Abklingbecken verbrauchte Brennstäbe, die gekühlt werden müssen, um die Freisetzung von Radioaktivität zu verhindern. In den Blöcken 3 und 4 gibt es wohl Lecks in den Pools, deren Wasserstände gering sind. Die Reaktoren 4 bis 6 waren vor dem Beben abgeschaltet und enthalten im Kern des Druckbehälters keine Brennelemente mehr. Nur die die Blöcke 5 und 6 gelten momentan als stabil

Vier der sechs Reaktoren der Atomanlage Fukushima-1 (Daiichi) an der Ostküste Japans. Die Gebäude der Blöcke 1, 3 und 4 sind nach Wasserstoffexplosionen schwer, der des Reaktors 2 leicht beschädigt. Die Sicherheitsbehälter (Containments) von Block 2 und vermutlich auch 3 sind beschädigt. Sie bestehen aus Beton und Stahl und sollen die Druckbehälter mit den radioaktiven Kernbrennstäben von der Umwelt abschirmen. Experten gehen davon aus, dass in allen vier abgebildeten Blöcken eine partielle Kernschmelze bereist stattfinden könnte. In allen Reaktoren (1-6) lagern in Abklingbecken verbrauchte Brennstäbe, die gekühlt werden müssen, um die Freisetzung von Radioaktivität zu verhindern. In den Blöcken 3 und 4 gibt es wohl Lecks in den Pools, deren Wasserstände gering sind. Die Reaktoren 4 bis 6 waren vor dem Beben abgeschaltet und enthalten im Kern des Druckbehälters keine Brennelemente mehr. Nur die die Blöcke 5 und 6 gelten momentan als stabil

Die Reaktorblöcke 1 bis 3 werden bereits von Meer- auf Süßwasser umgestellt. Ins Abklingbecken des vierten Reaktors, in dem abgebrannte Brennelemente gekühlt werden müssen, werde am Sonntag aber weiterhin Salzwasser geleitet, kündigte der Nisa-Sprecher an. Die Kapazitäten seien begrenzt – so stand bisher für Reaktor 1 nur eine Pumpe zur Verfügung. Auf Fernsehbildern war zu sehen, wie Dampf aus den beschädigten Reaktorgebäuden austrat.

Seit Beginn der Krise in dem Atomkraftwerk wurden 17 Arbeiter verstrahlt. Zwei kamen mit Verbrennungen ins Krankenhaus, weil sie in dem verseuchten Wasser gestanden hatten. Tepco räumte ein, dass drei am dritten Reaktorblock verstrahlte Arbeiter nicht vor dem radioaktiven Wasser im Turbinen-Gebäude gewarnt worden waren. "Wenn der Informationsaustausch ordentlich funktioniert hätte, wäre der Zwischenfall möglicherweise verhindert worden", sagte ein Manager des Unternehmens der Zeitung Yomiuri.

 
Leser-Kommentare
  1. die verbesserte Informationspolitik in Japan.
    "Ein mehr als zehn Millionen Mal höherer Strahlenwert als üblich wurde am Sonntagmorgen im verseuchten Wasser des Turbinen-Gebäudes des Reaktorblocks gemessen."
    Aha. Jetzt sinds schon Strahlenwerte, die mehr als zehn Millionen Mal höher sind als üblich. Ich bin sicher, die Befürworter der Kernkraft werden auch das noch harmlos finden.
    "Tepco räumte ein, dass drei am dritten Reaktorblock verstrahlte Arbeiter nicht vor dem radioaktiven Wasser im Turbinen-Gebäude gewarnt worden waren."
    Hieß es nicht ursprünglich, die seien selbst schuld gewesen, weil sie nicht auf die Strahlenwerte geachtet und trotzdem weitergearbeitet hätten? Es wäre doch wirklich interessant, zu erfahren, ob Tepco ihnen wenigstens die Strahlenschutzausrüstung zur Verfügung gestellt hat, oder ob die "Wegwerfarbeiter" in ihrer eigenen Kleidung arbeiten "durften".
    Der Zynismus und die Menschenverachtung, die Tepco hier zeigt, dürften kaum noch zu übertreffen sein.

    19 Leser-Empfehlungen
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    @1: hier sind sie: http://www.bbc.co.uk/news...

    Die Aussage 10 Millionenfach ist nur dummdreist und zeigt nur, dass der Artikelschreiber keine Ahnung von Physik hat.

    Dies ist keine Messbare Größe, da ihr die Basis fehlt.

    Worauf bezieht sich diese Zahl?

    Irgendwo habe ich doch bei Zeit-online eine Sparte "Wissen" entdeckt.
    Vielleicht sollten die Redakteure dort einmal nach einem Fachmann suchen, der Ihnen die Zahlen aufbereiten und erläutern kann. Oder gibt es in der ZEIT nur Gutmensch- und Multi-Kulti Ptotagonisten und keine Journalisten, die sich mit Naturwissenschaften beschäftigen?

    Auch wenn dieser Artikel als Quelle dpa/AFP angibt, sollte ein kritischer Journalist das ganze redigieren. Oder gibt es solche nicht bei der Zeit oder man müsste die Schlagzeile dann der bebilderten Zeile überlassen, weil sie nicht mehr so sensationell wäre?

    Oder trifft die Aussage zu: Das heutige Blau ist Millionenfach blauer als sonst?

    • neu2
    • 27.03.2011 um 11:40 Uhr

    Wie wäre das denn in Deutschland geregelt? Falls der Ernstfall tatsächlich - aus welchen Gründen auch immer - eintreten würde. Wie würde denn hierzulande sichergestellt, dass in ausreichendem Masse Personal für die Aufräumarbeiten, speziell auch die hochqualifizierten Ingenieure und Spezialisten vor Ort zur Verfügung stehen, um die notwendigen Sicherungsmassnahmen - ggf. auch von den verstrahlten Kontrollräumen aus - aufzunehmen? Wie würde denn sichergestellt, dass sich die benötigten Experten aus Sorge um ihre eigene Gesundheit nicht absetzen?

    Ich bitte die Atomkraftlobbyisten und alle anderen mit der Materie Vertrauten hier im Forum diesbezüglich um sachliche Beiträge. Ich möchte es schlicht wissen. Andere wohl auch.

    Zeit fuer die Menschheit sich einzugestehen, dass die Kraefte, die die Suche nach der Bombe entfesselt haben und die zur Gewinnung waffenfaehigen Plutoniums in AKW's gepresst wurde genauso wenig beherrscht wird wie die Besen des Zauberlehrlings:

    "Nein nicht länger
    Kann ichs lassen,
    Will ihn fassen.
    Das ist Tücke!
    Ach! nun wird mir immer bänger!
    Welche Mine! welche Blicke!

    O! du Ausgeburt der Hölle!
    Soll das ganze Haus ersaufen?
    ...
    Wehe! wehe!
    Beyde Theile
    Stehn, in Eile,
    Schon als Knechte
    Völlig fertig in die Höhe!
    Helft mir ach ihr hohen Mächte!
    Und sie laufen! ..."

    @1: hier sind sie: http://www.bbc.co.uk/news...

    Die Aussage 10 Millionenfach ist nur dummdreist und zeigt nur, dass der Artikelschreiber keine Ahnung von Physik hat.

    Dies ist keine Messbare Größe, da ihr die Basis fehlt.

    Worauf bezieht sich diese Zahl?

    Irgendwo habe ich doch bei Zeit-online eine Sparte "Wissen" entdeckt.
    Vielleicht sollten die Redakteure dort einmal nach einem Fachmann suchen, der Ihnen die Zahlen aufbereiten und erläutern kann. Oder gibt es in der ZEIT nur Gutmensch- und Multi-Kulti Ptotagonisten und keine Journalisten, die sich mit Naturwissenschaften beschäftigen?

    Auch wenn dieser Artikel als Quelle dpa/AFP angibt, sollte ein kritischer Journalist das ganze redigieren. Oder gibt es solche nicht bei der Zeit oder man müsste die Schlagzeile dann der bebilderten Zeile überlassen, weil sie nicht mehr so sensationell wäre?

    Oder trifft die Aussage zu: Das heutige Blau ist Millionenfach blauer als sonst?

    • neu2
    • 27.03.2011 um 11:40 Uhr

    Wie wäre das denn in Deutschland geregelt? Falls der Ernstfall tatsächlich - aus welchen Gründen auch immer - eintreten würde. Wie würde denn hierzulande sichergestellt, dass in ausreichendem Masse Personal für die Aufräumarbeiten, speziell auch die hochqualifizierten Ingenieure und Spezialisten vor Ort zur Verfügung stehen, um die notwendigen Sicherungsmassnahmen - ggf. auch von den verstrahlten Kontrollräumen aus - aufzunehmen? Wie würde denn sichergestellt, dass sich die benötigten Experten aus Sorge um ihre eigene Gesundheit nicht absetzen?

    Ich bitte die Atomkraftlobbyisten und alle anderen mit der Materie Vertrauten hier im Forum diesbezüglich um sachliche Beiträge. Ich möchte es schlicht wissen. Andere wohl auch.

    Zeit fuer die Menschheit sich einzugestehen, dass die Kraefte, die die Suche nach der Bombe entfesselt haben und die zur Gewinnung waffenfaehigen Plutoniums in AKW's gepresst wurde genauso wenig beherrscht wird wie die Besen des Zauberlehrlings:

    "Nein nicht länger
    Kann ichs lassen,
    Will ihn fassen.
    Das ist Tücke!
    Ach! nun wird mir immer bänger!
    Welche Mine! welche Blicke!

    O! du Ausgeburt der Hölle!
    Soll das ganze Haus ersaufen?
    ...
    Wehe! wehe!
    Beyde Theile
    Stehn, in Eile,
    Schon als Knechte
    Völlig fertig in die Höhe!
    Helft mir ach ihr hohen Mächte!
    Und sie laufen! ..."

  2. Antwort auf "Das ist wohl"
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    • Crest
    • 27.03.2011 um 10:09 Uhr

    Herzlichst Crest

    P.S.
    Warum sollte man nicht "verharmlosen" dürfen?

    • Jenss
    • 27.03.2011 um 11:23 Uhr

    Der Artikel in dem BBC Link ist aber arg verharmlosend. Die Opferzahlen aus Tschernobyl sind die offiziellen Zahlen, von denen bekannt ist, dass sie von rusischer Seite verharmlost wurden.

    Außerdem wurde vergessen zu erwähnen, dass das Gebiet um Tschernobyl immer noch verseucht ist und eigentlich nicht bewohnt werden sollte.

    Außer den Toten gibt es noch hunderte von totgeborenen Säuglingen und hunderte von missgebildet geborenen Kindern. Die Krebsrate bei den damals in der Nähe lebenden Menschen ist dramatisch erhöht.

    Das ganze Cäsium, dass sich in Japan angeblich in Meer verdünnt, wird wohl über die Nahrungskette wieder angereichert werden.

    Bei Eschede ist vor ein paar Jahren ein ICE verunglückt mit hunderten Toten. Da können jetzt aber wieder problemlos Züge fahren. Niemand mußte umgesiedelt werden, niemand braucht deswegen Angst vor missgeblideten Kindern zu haben und niemand hat eine erhöhte Wahrscheinlichkeit Krebs zu bekommen. Das Trinkwasser ist auch nicht in Gefahr.

    Übrigens die Strahlenmedizin, die zu recht als segensreich angesehen wird, ehöht bei den Patienten ebenfalls das Risiko erneut Krebs zu bekommen. Wenn diese Therapie eingestzt wird, wird abgeogen, dass ohne die Therapie der Patient schneller stürbe. Deswegen die Strahlendosis die zur Krebsbekämpfung eingestzt wird als unbedenklich zu bezeichen, ist nun wirklich dummdreist.

    • neu2
    • 27.03.2011 um 12:01 Uhr

    Na also. nicht mehr als 28 Tschernobyl-Tote. Friede ihrer Asche. Und leider auch noch 15 weitere Opfer, die Ihre Tabletten nicht korrekt eingenommen haben, die sich ansonsten aber noch bester Gesundheit erfreuen würden. Offensichtlich alles eine Frage der systematisch verzerrten Darstellung in den Medien. Bhopal tausendmal schlimmer als Tschernobyl. 2800 Opfer.

    Wie gross muss die Schere im Kopf der Atomlobbyisten eigentlich sein?. Radioaktivität zur Stimulierung der Selbstheilungskräfte des Körpers (Ebda.). Fukushima also kein Problem. Was kommt dann noch? Artensterben zur Stimulierung der biologischen Vielfalt? Umweltverschmutzung zur Verbesserung der Selbtreinigungskräfte der Natur? Die Plastiktüten als Kopfschutz bei Atomschlägen hatten wir ja schon in den 50ern.

    Ich moechte nicht auf den BBC Artikel im Detail eingehen, man koennte einen Roman darueber schreiben ...

    Was aber herausgedeutet werden sollte, ist dies: Beim Zietieren des UNSCEAR report, um die relative Ungefaehrlichkeit von Strahlung zu belegen anhand der (angeblich kaum vorhandenen) Opferzahlen von Tschernobyl, hat die Autorin etwas sehr wichtiges ausgelassen. Im report steht auch, dass es praktisch unmoeglich ist, konkrete Zahlen von Opfern zu ermessen, u.a. wegen fehlender Daten und Biomarkern.
    Uebrigens wurden dennoch 6,848 Faelle von Schilddruesenkrebs alleine in den 3 nahegelgendsten russischen Staaten dennoch nachgewiesen, was aber anscheinend laut der Autorin nicht erwaehnenswert ist, da ja angeblich "nur" 15 dieser Kinder verstorben sind.

    Solche Verharmlosungen sind zutiefst geschmacklos!

    Das link zum UNSCEAR report:
    http://www.unscear.org/do...

    Hier das oben erwaehnte Zitat:
    “The interpretation and communication of radiation risk projections is fraught with difficulties … Because presently there are no biomarkers specific to radiation, it is not possible to state scientifically that radiation caused a particular cancer in an individual. This means that in terms of specific individuals, it is impossible to determine whether their cancers are due to the effects of radiation or to other causes ...”

    • Crest
    • 27.03.2011 um 10:09 Uhr

    Herzlichst Crest

    P.S.
    Warum sollte man nicht "verharmlosen" dürfen?

    • Jenss
    • 27.03.2011 um 11:23 Uhr

    Der Artikel in dem BBC Link ist aber arg verharmlosend. Die Opferzahlen aus Tschernobyl sind die offiziellen Zahlen, von denen bekannt ist, dass sie von rusischer Seite verharmlost wurden.

    Außerdem wurde vergessen zu erwähnen, dass das Gebiet um Tschernobyl immer noch verseucht ist und eigentlich nicht bewohnt werden sollte.

    Außer den Toten gibt es noch hunderte von totgeborenen Säuglingen und hunderte von missgebildet geborenen Kindern. Die Krebsrate bei den damals in der Nähe lebenden Menschen ist dramatisch erhöht.

    Das ganze Cäsium, dass sich in Japan angeblich in Meer verdünnt, wird wohl über die Nahrungskette wieder angereichert werden.

    Bei Eschede ist vor ein paar Jahren ein ICE verunglückt mit hunderten Toten. Da können jetzt aber wieder problemlos Züge fahren. Niemand mußte umgesiedelt werden, niemand braucht deswegen Angst vor missgeblideten Kindern zu haben und niemand hat eine erhöhte Wahrscheinlichkeit Krebs zu bekommen. Das Trinkwasser ist auch nicht in Gefahr.

    Übrigens die Strahlenmedizin, die zu recht als segensreich angesehen wird, ehöht bei den Patienten ebenfalls das Risiko erneut Krebs zu bekommen. Wenn diese Therapie eingestzt wird, wird abgeogen, dass ohne die Therapie der Patient schneller stürbe. Deswegen die Strahlendosis die zur Krebsbekämpfung eingestzt wird als unbedenklich zu bezeichen, ist nun wirklich dummdreist.

    • neu2
    • 27.03.2011 um 12:01 Uhr

    Na also. nicht mehr als 28 Tschernobyl-Tote. Friede ihrer Asche. Und leider auch noch 15 weitere Opfer, die Ihre Tabletten nicht korrekt eingenommen haben, die sich ansonsten aber noch bester Gesundheit erfreuen würden. Offensichtlich alles eine Frage der systematisch verzerrten Darstellung in den Medien. Bhopal tausendmal schlimmer als Tschernobyl. 2800 Opfer.

    Wie gross muss die Schere im Kopf der Atomlobbyisten eigentlich sein?. Radioaktivität zur Stimulierung der Selbstheilungskräfte des Körpers (Ebda.). Fukushima also kein Problem. Was kommt dann noch? Artensterben zur Stimulierung der biologischen Vielfalt? Umweltverschmutzung zur Verbesserung der Selbtreinigungskräfte der Natur? Die Plastiktüten als Kopfschutz bei Atomschlägen hatten wir ja schon in den 50ern.

    Ich moechte nicht auf den BBC Artikel im Detail eingehen, man koennte einen Roman darueber schreiben ...

    Was aber herausgedeutet werden sollte, ist dies: Beim Zietieren des UNSCEAR report, um die relative Ungefaehrlichkeit von Strahlung zu belegen anhand der (angeblich kaum vorhandenen) Opferzahlen von Tschernobyl, hat die Autorin etwas sehr wichtiges ausgelassen. Im report steht auch, dass es praktisch unmoeglich ist, konkrete Zahlen von Opfern zu ermessen, u.a. wegen fehlender Daten und Biomarkern.
    Uebrigens wurden dennoch 6,848 Faelle von Schilddruesenkrebs alleine in den 3 nahegelgendsten russischen Staaten dennoch nachgewiesen, was aber anscheinend laut der Autorin nicht erwaehnenswert ist, da ja angeblich "nur" 15 dieser Kinder verstorben sind.

    Solche Verharmlosungen sind zutiefst geschmacklos!

    Das link zum UNSCEAR report:
    http://www.unscear.org/do...

    Hier das oben erwaehnte Zitat:
    “The interpretation and communication of radiation risk projections is fraught with difficulties … Because presently there are no biomarkers specific to radiation, it is not possible to state scientifically that radiation caused a particular cancer in an individual. This means that in terms of specific individuals, it is impossible to determine whether their cancers are due to the effects of radiation or to other causes ...”

  3. ich habe schon seit einigen Tagen den Eindruck, dass die japanische Regierung vollkommen überfordert ist, neben einemn Erdbeben und dem Tsunami auch noch eine atomare Katastrophe zu bewältigen. Allerdings ist Fukushima eine internationale Bedrohung, und mir ist völlig unverständlich, wieso der Umgang damit Tepco bzw. deren Subunternehmen überlassen wird. Hier ist mindestens so dringend wie im Falle Libyen die UN gefragt. Wenn die Japaner die Krise aus Angst vor Gesichtsverlust nicht bewältigen wollen oder können, muß die Hilfe halt (zur Not auch gegen den Willen von Tepco und der japanischen Regierung) von außen kommen. Nationale Egoismen sind in diesem Fall völlig unangebracht.

    17 Leser-Empfehlungen
    • Crest
    • 27.03.2011 um 10:09 Uhr

    Herzlichst Crest

    P.S.
    Warum sollte man nicht "verharmlosen" dürfen?

    Antwort auf "Verharmlosung"
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    fragt Crest. Damit hat Crest den Höhepunkt seiner großen Herzensanalysen erreicht.

    In der Tat: Warum soll man nicht dumm rausschwätzen dürfen? Warum sollte man nicht dumm bleiben dürfen? warum sollte man nicht lügen dürfen. Warum sollte man nicht betrügen dürfen? Warum sollte man den Arbeitern von radioaktiven Pfützen erzählen?

    Ein ganzer Kosmos neuer bunter Fragen tut sich auf, und Schreiber Crest führt die Schmalhirngesteuerten durch diesen intellektuellen Fragenhimmel. Mensch Crest, eine einzige, scheinheilige Frage im P.S. offenbart Ihr dunkles, leeres Herz. Das war eine Frage zuviel.

    fragt Crest. Damit hat Crest den Höhepunkt seiner großen Herzensanalysen erreicht.

    In der Tat: Warum soll man nicht dumm rausschwätzen dürfen? Warum sollte man nicht dumm bleiben dürfen? warum sollte man nicht lügen dürfen. Warum sollte man nicht betrügen dürfen? Warum sollte man den Arbeitern von radioaktiven Pfützen erzählen?

    Ein ganzer Kosmos neuer bunter Fragen tut sich auf, und Schreiber Crest führt die Schmalhirngesteuerten durch diesen intellektuellen Fragenhimmel. Mensch Crest, eine einzige, scheinheilige Frage im P.S. offenbart Ihr dunkles, leeres Herz. Das war eine Frage zuviel.

  4. Jod-134 hat eine Halbwertszeit von 52 Minuten.

    Eine Leser-Empfehlung
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    Cäsium eine von 30 Jahren. Da nach Ansicht einiger Physiker 10 Generationen vergehen sollten, bevor man cäsiumbelastete Produkte wieder unbedenklich verzehren kann, hat man
    30x30= 900 Jahre. Rechnen Sie selber hoch, wie lange es dauern wird, bis z.B. plutoniumbelastetes Wasser oder Lebensmittel wieder unbedenklich sind.
    http://de.wikipedia.org/w....

    Bemerkenswert ist das in dem "Abwasser" neben Jod-134 auch Lanthan-140 nachgewiesen wurde. Beides sind synhetische Elemente die ausschliesslich in einer Kernreaktion hergestellt werden können. Ihr auftretten deutet daraufhin, das ein Super-Gau längst eingeleitet wurde.
    Interressant bei dieser Angelegenheit ist zudem, dass in den 6 Kreftwerksbläcken insgesamt ca. 1900 Tonnen Brennelemente vorhanden sind (Quelle: http://de.wikipedia.org/w...). Zitat Wikipedia: "Somit lagerten im März 2010 rechnerisch die verbrauchten Brennelemente aus 14 ½ Jahren Betrieb innerhalb der Anlage."

    • mickz
    • 27.03.2011 um 12:16 Uhr

    Sehr richtig, SuspirodelMoro.

    Und das bedeutet, dass das Jod-134 direkt aus dem Reaktorkern kommt. Der indirekte Beweis, dass zumindest ein Containment und Kern nicht mehr intakt sind. Warum werden wohl keine Messwerte für andere "übliche" Isotope genannt? Ich schätze einmal, dass die Aktivitäten von Jod-131, Cäsium-134, etc bis zum Plutonium so hoch sind, dass sie niemand mehr zu nennen wagt.

    Weitere Information, die man daraus ziehen kann: die Kettenreaktion im Kern ist nach wie vor aktiv, Der Kern ist also nicht unter Kontrolle, und die Kernschmelze hat längst eingesetzt.

    Die Lage könnte kaum schlimmer sein.

    Der Reaktor ist seit 15 Tagen abgeschaltet, wenn die Halbwertszeit 52 Minuten beträgt wieso ist das dann immer noch in so hoher Konzentration vorhanden?

    Cäsium eine von 30 Jahren. Da nach Ansicht einiger Physiker 10 Generationen vergehen sollten, bevor man cäsiumbelastete Produkte wieder unbedenklich verzehren kann, hat man
    30x30= 900 Jahre. Rechnen Sie selber hoch, wie lange es dauern wird, bis z.B. plutoniumbelastetes Wasser oder Lebensmittel wieder unbedenklich sind.
    http://de.wikipedia.org/w....

    Bemerkenswert ist das in dem "Abwasser" neben Jod-134 auch Lanthan-140 nachgewiesen wurde. Beides sind synhetische Elemente die ausschliesslich in einer Kernreaktion hergestellt werden können. Ihr auftretten deutet daraufhin, das ein Super-Gau längst eingeleitet wurde.
    Interressant bei dieser Angelegenheit ist zudem, dass in den 6 Kreftwerksbläcken insgesamt ca. 1900 Tonnen Brennelemente vorhanden sind (Quelle: http://de.wikipedia.org/w...). Zitat Wikipedia: "Somit lagerten im März 2010 rechnerisch die verbrauchten Brennelemente aus 14 ½ Jahren Betrieb innerhalb der Anlage."

    • mickz
    • 27.03.2011 um 12:16 Uhr

    Sehr richtig, SuspirodelMoro.

    Und das bedeutet, dass das Jod-134 direkt aus dem Reaktorkern kommt. Der indirekte Beweis, dass zumindest ein Containment und Kern nicht mehr intakt sind. Warum werden wohl keine Messwerte für andere "übliche" Isotope genannt? Ich schätze einmal, dass die Aktivitäten von Jod-131, Cäsium-134, etc bis zum Plutonium so hoch sind, dass sie niemand mehr zu nennen wagt.

    Weitere Information, die man daraus ziehen kann: die Kettenreaktion im Kern ist nach wie vor aktiv, Der Kern ist also nicht unter Kontrolle, und die Kernschmelze hat längst eingesetzt.

    Die Lage könnte kaum schlimmer sein.

    Der Reaktor ist seit 15 Tagen abgeschaltet, wenn die Halbwertszeit 52 Minuten beträgt wieso ist das dann immer noch in so hoher Konzentration vorhanden?

    • Kiira
    • 27.03.2011 um 10:31 Uhr

    Immerhin wird jetzt zum ersten Mal berichtet, daß "Wasser aus dem Ozean" direkt in die Reaktordruckbehehälter gepumpt wird - und nicht mehr das Märchen von der Sprühkühlung der Reaktoren. Allerdings sind die Reaktorblöcke 1 bis 3 längst von Meer- auf Süßwasser umgestellt worden - Reaktor 1 bereits seit dem 25.3., die anderen beiden seit gestern morgen Ortszeit.

    Worüber ich aber bisher nichts gelesen habe: Wenn seit zwei Wochen bis zu 18t Wasser pro Stunde in die Reaktoren 1-3 gepumpt wird, wohin fließt das verseuchte Wasser ab?

    Von erneutem "Venting", dem Druckablassen aus dem Reaktordruckkessel war seit den ersten Tagen nicht mehr die Rede. In der New York Times steht lapidar, daß regelmäßig erhöhte Werte am Ende des "discharge canals" eines Reaktors gemessen wurden. Fließt das eingeleitete Kühlwasser aus dem inneren des Reaktors mit seinen beschädigten Brennelementen also seit zwei Wochen über Abwasserkanäle direkt ins Meer?

    Da muß man sich ja nicht über erhöhte Konzentrationen radioaktiver Substanzen vor der Küste des Unglücksreaktors wundern, oder?

    Wäre es nicht möglich, irgendwo in der Welt einen Experten zu finden, der diese Reaktortypen aus dem Eff-eff kennt und die vorliegenden Informationen richtig einordnen kann?

    Diese irrlichternde Art der Berichterstattung ist für so eine Katastrophe einfach nicht angemessen.

    12 Leser-Empfehlungen
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    Das ist keine irrlichternde Berichterstattung. Das ist gezielte Desinformation. Diese Nebelwerfer versuchen sich um die Information herumzudrücken, dass der GAU schon längst eingetreten ist, wie Greenpeace attestiert hat.

    Bin ja gespannt, wie lange es dauert, bis die Medien es wagen, das auch so zu formulieren. Wahrscheinlich warten sie auf eine Erlaubnis, einen Startschuss von der Betreibergesellschaft.

    Man kann sich mittlerweile gut vorstellen, dass auch in Deutschland in so einem Fall ganz genau so verharmlost und die Bevölkerung schutzlos der Strahlung preisgegeben würde. Nichts deutet auf etwas Besseres hin.

    Ist schon interessant zu beobachten, dieses "Krisenmanagement" und sehr aufschlussreich.

    Es scheint, als hätte die Welt da etwas erfunden, den Reaktordruckbehälter, und keiner weiss, was er da erfunden hat.
    Selbst dass AKW-Betreiber keine Physiker einstellen, die sich mit "Kernspaltung" und so weiter auskennen, passt in dieses Bild.
    Man glaubt mal eben, etwas Kernspaltung zu betreiben, Gott die Maschine wird es schon richten. Und keiner weiss, was er da tut.
    Wenn das nicht Hybris ist, weiss ich die Bedeutung des Wortes Hybris nicht.

    Aber es passiert ja nicht wirklich und morgen heisst es erneut: Es passiert schon nichts. Früher glaubte man mit derselben Frömmigkeit an Gott, und an das Jenseits. Man muss nur täglich in die Kirche gehen und kommt ins Himmelreich. Nein Danke. Ich bin Atom-Atheist.

    • Evolux
    • 27.03.2011 um 12:28 Uhr

    Doch,den gibt es

    Ueberblicksbeitrag: Die Atomkatastrophe in Japan, was sie fuer Japan, uns und die Welt bedeutet .../ STAND: 2011-03-25, 16:30
    Autor:CrisisMaven
    http://www.dasgelbeforum....
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    Das ist keine irrlichternde Berichterstattung. Das ist gezielte Desinformation. Diese Nebelwerfer versuchen sich um die Information herumzudrücken, dass der GAU schon längst eingetreten ist, wie Greenpeace attestiert hat.

    Bin ja gespannt, wie lange es dauert, bis die Medien es wagen, das auch so zu formulieren. Wahrscheinlich warten sie auf eine Erlaubnis, einen Startschuss von der Betreibergesellschaft.

    Man kann sich mittlerweile gut vorstellen, dass auch in Deutschland in so einem Fall ganz genau so verharmlost und die Bevölkerung schutzlos der Strahlung preisgegeben würde. Nichts deutet auf etwas Besseres hin.

    Ist schon interessant zu beobachten, dieses "Krisenmanagement" und sehr aufschlussreich.

    Es scheint, als hätte die Welt da etwas erfunden, den Reaktordruckbehälter, und keiner weiss, was er da erfunden hat.
    Selbst dass AKW-Betreiber keine Physiker einstellen, die sich mit "Kernspaltung" und so weiter auskennen, passt in dieses Bild.
    Man glaubt mal eben, etwas Kernspaltung zu betreiben, Gott die Maschine wird es schon richten. Und keiner weiss, was er da tut.
    Wenn das nicht Hybris ist, weiss ich die Bedeutung des Wortes Hybris nicht.

    Aber es passiert ja nicht wirklich und morgen heisst es erneut: Es passiert schon nichts. Früher glaubte man mit derselben Frömmigkeit an Gott, und an das Jenseits. Man muss nur täglich in die Kirche gehen und kommt ins Himmelreich. Nein Danke. Ich bin Atom-Atheist.

    • Evolux
    • 27.03.2011 um 12:28 Uhr

    Doch,den gibt es

    Ueberblicksbeitrag: Die Atomkatastrophe in Japan, was sie fuer Japan, uns und die Welt bedeutet .../ STAND: 2011-03-25, 16:30
    Autor:CrisisMaven
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    • hmber
    • 27.03.2011 um 10:36 Uhr

    es hat ja relativ lange gedauert zwischen der Meldung und den ersten Kommentaren der "Fachleute." War wohl der Zeitumstellung geschuldet. Katastrophe hin, Katastrophe her, man wird ja wohl ausschlafen dürfen. Dem Autor von Kommentar zwei kann ich nur empfehlen, er muss nicht mehr warten. Mit der gebündelten Unkenntnis sofort nach Japan. Ebenso der Autor des Kommentars Nr.4. Solche Leute werden gebraucht! Ich selbst mache mich derzeit sachkundig, was eine solche Meldung mit diesen Werten eigentlich bedeutet. Mein Vorbild ist Albert Einstein. Ich stelle mir vor, was dieser doch grosse Mensch hier sagen und denken würde. Warscheinlich würde er mit seinem unbetsreitbaren Sachverstand die Situation analysieren und dann versuchen Lösungsvorschläge zu erarbeiten, um zu helfen. Diese unqualifierten Schuldzuweisungen, diese obskuren Vorwürfe an europäische Politiker wären mit Sicherheit nicht sein Anliegen. Wem nützen die? Aber Einstein würde versuchen seinen Beitrag zur Lösung bei zu steuern. Damit kann ich mich identifizieren. Mit diesen negativen Kommentaren von Autoren mit einer allumfassenden Unkenntnis nicht. Es ist schade, dass solche Profilierungsversuche vor einem so ernsten Thema nicht halt machen

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    • nun ja
    • 27.03.2011 um 14:51 Uhr

    Entfernt. Bitte formulieren Sie Ihre Kritik sachlich. Die Redaktion/lv

    • neu2
    • 27.03.2011 um 15:00 Uhr

    Entfernt wegen Doppelposting. Die Redaktion/lv

    • nun ja
    • 27.03.2011 um 14:51 Uhr

    Entfernt. Bitte formulieren Sie Ihre Kritik sachlich. Die Redaktion/lv

    • neu2
    • 27.03.2011 um 15:00 Uhr

    Entfernt wegen Doppelposting. Die Redaktion/lv

  5. Cäsium eine von 30 Jahren. Da nach Ansicht einiger Physiker 10 Generationen vergehen sollten, bevor man cäsiumbelastete Produkte wieder unbedenklich verzehren kann, hat man
    30x30= 900 Jahre. Rechnen Sie selber hoch, wie lange es dauern wird, bis z.B. plutoniumbelastetes Wasser oder Lebensmittel wieder unbedenklich sind.
    http://de.wikipedia.org/w....

    Antwort auf "Jod-134 "
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    aber mit Generationen ist hier die Halbwertzeit gemeint, also die Zeit, in der die Hälfte der Radioaktivität verschwindet. Dann ist nach 10 x 30 Jahren = 300 Jahren das radioaktive Cäsium praktisch zerfallen, d.h. dann sind nur noch 1/1024 von der jetzigen Aktivität vorhanden.

    aber mit Generationen ist hier die Halbwertzeit gemeint, also die Zeit, in der die Hälfte der Radioaktivität verschwindet. Dann ist nach 10 x 30 Jahren = 300 Jahren das radioaktive Cäsium praktisch zerfallen, d.h. dann sind nur noch 1/1024 von der jetzigen Aktivität vorhanden.

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  • Quelle dpa, AFP
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  • Schlagworte Reaktor | Japan | Radioaktivität | Wasser | US-Marine
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