Berliner Zoo Eisbär Knut ist tot

Er war der wohl berühmteste Eisbär der Welt: Nun ist Knut mit nur vier Jahren überraschend im Berliner Zoo verstorben. Woran er starb, ist unklar.

Eisbär Knut bettelt in seinem Freigehege im Berliner Zoo

Eisbär Knut bettelt in seinem Freigehege im Berliner Zoo

Der weltweit bekannteste Eisbär ist tot. "Knut ist am Nachmittag ins Wasser gegangen, zuckte noch und war kurz danach tot": Dies teilte der für die Bären zuständige Mitarbeiter des Berliner Zoos, Heiner Klös, mit. Seine drei Gefährtinnen – Mutter Tosca sowie die Eisbärinnen Nancy und Katjuscha – befanden sich zum Zeitpunkt von Knuts Tod bereits nicht mehr im Gehege, sagte Zoosprecherin Claudia Bienek. Warum der Eisbär so plötzlich verstarb, ist unklar. Am Montag soll die Sektion von Knut stattfinden.

"Alle hier sind total geschockt", beschrieb Bienek die Situation im Zoo. Auch der Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, Wolfgang Apel, äußerte sich betroffen. Gleichzeitig übte er Kritik an der Haltung des Tieres. "Das kurze und qualvolle Leben von Knut zeigt erneut, dass Eisbären nicht in den Zoo gehören, auch wenn sie Knut heißen", sagte Apel. Er nehme das Schicksal von Knut zum Anlass, die komplette Haltung von Wildtieren in deutschen Zoos auf den Prüfstand zu stellen, kündigte er an.

Anzeige

Im Berliner Zoo war Knuts Geburt eine kleine Sensation, denn es war die erste Geburt eines Eisbären seit über dreißig Jahren. Das Muttertier nahm das Junge aber nicht an. Tierpfleger Thomas Dörflein zog ihn daraufhin per Hand auf, bis Kurt schließlich der Öffentlichkeit vorgestellt werden konnte. Dörflein wurde durch seine liebevolle Aufzucht selbst bekannt – er starb im Jahr 2008 mit nur 44 Jahren an einem Herzinfarkt.

Am kommenden Mittwoch jährt sich zum vierten Mal der Tag, an dem die Zoobesucher Knut erstmals öffentlich sehen konnten. Der damalige Bundesumweltminister und heutige SPD-Chef Sigmar Gabriel übernahm damals seine Patenschaft, die ersten Bilder von Knut gingen um die ganze Welt. In der weiteren Zeit besuchten auch Prominente Knut, 2007 etwa kam Moderator Thomas Gottschalk zu seinem Gehege. Außerdem wurde Knut zu einem beliebten Motiv für Souvenirs und kam auf eine Sonderbriefmarke für den Umweltschutz. Dem Zoologischen Garten bescherte die Beliebtheit des Tiers Rekordeinnahmen.

 
Leser-Kommentare
  1. Romantiker würden sicherlich gern einen Zusammenhang zwischen dem frühen Tod des Eisbären und dem seines Ziehvaters sehen.
    Deutsche Sprache, schwere Sprache : "weltweit" wird natürlich auch nach der Rechtschreibreform in einem Wort geschrieben. Ferner ist auch der Genitiv von "das Junge" nicht "des Junges", sondern "des Jungen", so daß es im dritten Absatz "Geburt eines Eisbärenjungen" heißen muß.
    Beides nachzulesen im "Duden."

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    • belahu
    • 20.03.2011 um 8:07 Uhr

    Ich liebe diese ewig besserwissenden Grammatiklehrer, die Foren dazu benutzen, die Sprachkenntnisse ihrer Mitmenschen - auch ohne Staatsexamen - zu verbessern. Vielleicht sollte sich 'Die Zeit' mal ueberlegen, Parallelforen fuer solche Nutzer einzurichten, damit alle Kommentare, die sich nicht mit dem Inhalt, sondern der Form beschaeftigen, an anderer Stelle konsultiert werden koennen.

    Bitte bleiben Sie beim Thema. Danke. Die Redaktion/er

    Wer einen Rerchtschreib- oder Grammatikfehler findet, der darf ihn behalten.

    • belahu
    • 20.03.2011 um 8:07 Uhr

    Ich liebe diese ewig besserwissenden Grammatiklehrer, die Foren dazu benutzen, die Sprachkenntnisse ihrer Mitmenschen - auch ohne Staatsexamen - zu verbessern. Vielleicht sollte sich 'Die Zeit' mal ueberlegen, Parallelforen fuer solche Nutzer einzurichten, damit alle Kommentare, die sich nicht mit dem Inhalt, sondern der Form beschaeftigen, an anderer Stelle konsultiert werden koennen.

    Bitte bleiben Sie beim Thema. Danke. Die Redaktion/er

    Wer einen Rerchtschreib- oder Grammatikfehler findet, der darf ihn behalten.

    • iawdw
    • 19.03.2011 um 19:34 Uhr
  2. Endlich ist diese arme Kreatur erlöst.
    Wildtiere gehören nicht in " Zoologische Gärten " !
    Es gibt keine Artgerechte Haltung für diese Tiere , außer in ihrer natürlichen Umgebung.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Ich hätte gerne gesehen, wie der Bär in der "freien Natur" überleben würde, nachdem ihn seine Mutter verstoßen hatte.

    Ich hätte gerne gesehen, wie der Bär in der "freien Natur" überleben würde, nachdem ihn seine Mutter verstoßen hatte.

  3. Ich hätte gerne gesehen, wie der Bär in der "freien Natur" überleben würde, nachdem ihn seine Mutter verstoßen hatte.

    Antwort auf "Die Erlösung"
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    • cs
    • 20.03.2011 um 8:22 Uhr

    ... verstoßen, wäre er unter natürlichen Umständen geboren worden ... aber wir Menschen arbeiten ja fleissig daran, die natürlichen Lebensräume der Eisbären zu zerschmelzen ...

    • Lykke
    • 20.03.2011 um 9:24 Uhr

    Natürlich wäre er dann auch gestorben. Das nennt man den Lauf der Natur. Mit diesem hat Wildtierhaltung in Zoos allerdings nichts zu tun.

    • cs
    • 20.03.2011 um 8:22 Uhr

    ... verstoßen, wäre er unter natürlichen Umständen geboren worden ... aber wir Menschen arbeiten ja fleissig daran, die natürlichen Lebensräume der Eisbären zu zerschmelzen ...

    • Lykke
    • 20.03.2011 um 9:24 Uhr

    Natürlich wäre er dann auch gestorben. Das nennt man den Lauf der Natur. Mit diesem hat Wildtierhaltung in Zoos allerdings nichts zu tun.

  4. Was hat ein Eisbär im Zoo zu suchen?

    Wer bereitet dieser Tierquälerei ein Ende? Hauptsache, die Kassen klingeln!

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    • Kometa
    • 24.03.2011 um 11:33 Uhr

    Ist vollkommen richtig die Kritik:

    Eine anständig-kritische Diskussion verhaltenbiologischer Argumente über Eisbär-Haltung in blödsinnig beschränkten, offenen Geländen und zu absolut unzureichenden Wintertemperaturen mit monatelangem Halbschlaf in Schneehöhlen zur Winterszeit ... in "unseren" Zoos wollen selbst Biologen nicht führen.

    Insbesondere die Jungtierzeit mit der Prägung erfolgt fast anderthalbe Jahre in einer Schneehöhle, völlig ungestört.
    In Zoos wird die Bärenmutter nach ein/zwei Wochen in den Betonkral "gerufen"; da weiß sie nicht, was los ist; und die Jungtiere kriechen nach - und werden von den Augen und Linsen der Homines ad spectandum et monetam eorum "gezogen".

    • Kometa
    • 24.03.2011 um 11:33 Uhr

    Ist vollkommen richtig die Kritik:

    Eine anständig-kritische Diskussion verhaltenbiologischer Argumente über Eisbär-Haltung in blödsinnig beschränkten, offenen Geländen und zu absolut unzureichenden Wintertemperaturen mit monatelangem Halbschlaf in Schneehöhlen zur Winterszeit ... in "unseren" Zoos wollen selbst Biologen nicht führen.

    Insbesondere die Jungtierzeit mit der Prägung erfolgt fast anderthalbe Jahre in einer Schneehöhle, völlig ungestört.
    In Zoos wird die Bärenmutter nach ein/zwei Wochen in den Betonkral "gerufen"; da weiß sie nicht, was los ist; und die Jungtiere kriechen nach - und werden von den Augen und Linsen der Homines ad spectandum et monetam eorum "gezogen".

  5. 6. Knut,

    Genauso ist es,Hauptsache die Kasse stimmt.
    Der arme Eisbär Knut war doch dem Zoo total
    unwichtig aber nicht so das viele Geld das sie mit und durch ihm gemacht haben.
    Sein Ziehvater Starb, er wurde Teuer Verkauft
    er ist ganz sicher an Einsamkeit Gestorben.
    Ein Eisbär gehört nicht in den Zoo sondern dahin wo er herkommt in die Natur der Meinung bin auch ich.
    Er hat endlich seinen Frieden gefunden.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    "Ein Eisbär gehört nicht in den Zoo sondern dahin wo er herkommt ..."
    Meinen Sie die Natur, wo der kleine eisbäre bereits nach wenigen Tagen gestorben wäre, weil seine mutter ihn nicht versorgte? Nicht zu vergessen, dass es jene Natur ist, die dank der Klimaerwärmung den Lebensraum der Eisbären jeden Tag kleiner werden lässt.
    Und wer sich gegen Zoos und Tierparks ausspricht, sollte sich vor Augen führen, das es inzwischen hunderte Tierarten gibt, die es dank der mühevollen Bewahrungs- und Zuchtprogramme in eben jenen Zoos garnicht mehr gebe. Nur deren akribische Arbeit ermöglicht es, diese Tierarten wieder auszuwildern und so ein Überleben zu ermöglichen.
    Auch sollte sich darüber klar sein, dass die für jeden ansehbaren Tiere in den Zoos mehr zu Umweltbewusstsein Artenschutz beitragen als alle Naturschützer der Welt. Nur was man kennt, möchte man auch bewahren.

    • macey
    • 20.03.2011 um 14:16 Uhr

    Man muss sich vor der Vermenschlichung der Tiere hüten. An Einsamkeit können Eisbären nicht sterben, denn sie sind von Natur aus Einzelgänger und gehen außerhalb der Paarungszeit ihren Artgenossen aus dem Weg, vermutlich weil das Nahrungsangebot in Schneelandschaften nur für wenige Tiere reicht. In den Gletschergegenden, wo ihr natürlicher Lebensraum ist, wandern Eisbären alleine täglich viele Kilometer. Im Gegenteil litt Knut vermutlich unter der Daueranspannung der ständigen Nähe der drei Eisbärendamen und der Mutter. Die Gruppenhaltung von Eisbärchen widerspricht komplett den natürlichen Bedürfnissen dieser Tiere, die ja keineswegs Kuscheltiere mit körperlichen Kontaktbedürfnissen sind, auch wenn sie als Babies niedlich aussehen.

    "Ein Eisbär gehört nicht in den Zoo sondern dahin wo er herkommt ..."
    Meinen Sie die Natur, wo der kleine eisbäre bereits nach wenigen Tagen gestorben wäre, weil seine mutter ihn nicht versorgte? Nicht zu vergessen, dass es jene Natur ist, die dank der Klimaerwärmung den Lebensraum der Eisbären jeden Tag kleiner werden lässt.
    Und wer sich gegen Zoos und Tierparks ausspricht, sollte sich vor Augen führen, das es inzwischen hunderte Tierarten gibt, die es dank der mühevollen Bewahrungs- und Zuchtprogramme in eben jenen Zoos garnicht mehr gebe. Nur deren akribische Arbeit ermöglicht es, diese Tierarten wieder auszuwildern und so ein Überleben zu ermöglichen.
    Auch sollte sich darüber klar sein, dass die für jeden ansehbaren Tiere in den Zoos mehr zu Umweltbewusstsein Artenschutz beitragen als alle Naturschützer der Welt. Nur was man kennt, möchte man auch bewahren.

    • macey
    • 20.03.2011 um 14:16 Uhr

    Man muss sich vor der Vermenschlichung der Tiere hüten. An Einsamkeit können Eisbären nicht sterben, denn sie sind von Natur aus Einzelgänger und gehen außerhalb der Paarungszeit ihren Artgenossen aus dem Weg, vermutlich weil das Nahrungsangebot in Schneelandschaften nur für wenige Tiere reicht. In den Gletschergegenden, wo ihr natürlicher Lebensraum ist, wandern Eisbären alleine täglich viele Kilometer. Im Gegenteil litt Knut vermutlich unter der Daueranspannung der ständigen Nähe der drei Eisbärendamen und der Mutter. Die Gruppenhaltung von Eisbärchen widerspricht komplett den natürlichen Bedürfnissen dieser Tiere, die ja keineswegs Kuscheltiere mit körperlichen Kontaktbedürfnissen sind, auch wenn sie als Babies niedlich aussehen.

    • Anja66
    • 19.03.2011 um 20:47 Uhr

    da Eisbären tendenziell Einzelgänger sind - vor allem weils im natürlichen Lebensraum für mehrere auf einem Platz nicht genug zu fressen gibt - ist er schwerlich an Einsamkeit gestorben. Dass sicher die Haltung der Tiere in dem einen oder anderen Zoo auch verbesserungsfähig ist sollte nicht darüber hinweg täuschen, dass viele dieser Tiere in der sogenannten freien Wildbahn eben diese nicht mehr vorfinden (würden) ist bei 7 mrd Menschen schlicht nicht möglich.
    Die riesigen Reviere die manche Tiere außerhalb von Zoos haben, beanspruchen diese auch nicht zum Spaß oder aus Freiheitsliebe (ist sowieso ein so ziemlich rein menschliches Konzept), sondern weil sie sonst schlicht verhungern würden. Im Zoo bekommen sie regelmäßig und verlässlich Futter, haben Gelegenheit zur Weitergabe ihrer Gene und keine (Fress)Feinde.
    Dass ihnen das durchaus mehr wert ist, als "die große Freiheit" sieht man beispielsweise an den Vögeln in Flugschauen, die in eben diesen jederzeit abhauen könnten, aber siehe oben, warum sollten sie.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    • Ja_na
    • 22.03.2011 um 7:52 Uhr

    Ob es den wilden Tieren "mehr wert" ist eingesperrt und ohne ihren natürlichen Lebensraum regelmäßig gefüttert zu werden, vermag kein Mensch zu sagen. Das ist die erste Vermenschlichung in dem Kommentar.
    Aus dem Verhalten einer Spezies, die möglicherweise in ihrem natürlichen Lebensraum einen Fütterungsort hat, zu dem sie zurückkehrt, auf eine andere Spezies, deren Lebensraum definitiv nicht das gemäßigte Klima ist, zu schließen ist an "Vermenschlichung" kaum noch zu übertreffen.
    Dass es manchen Tieren- denken Sie bitte, dass Sie eine Spezie nicht einfach mit einer anderen gleichsetzen können- im Zoo alles andere als gut geht, ist der Tatsache zu entnehmen, dass sie ihre Gene mitnichten so gut verbreiten, wie sie es in der Natur tun.
    Auch der Grund, dass Tiermütter ihre Kinder verstoßen findet sich zuweilen in der Gefangenschaft: Naiv oder makaber, dann ausgerechnet diese Gefangenschaft als Rettung zu deklarieren. Eine weitere Vermenschlichung.
    Interessant auch, dass so eine Aufruhr um einen 4jährigen Eisbären gemacht wird, während sein gleichaltriger Verwandter, der es "wagte" nach über 300 Jahren als wilder Bär in Bayern aufzukreuzen, gleich mal liquidiert wurde.
    Mich würde auch interessieren, wie viele der Knut-Unterstützer sich im Klaren darüber sind, dass der natürliche Lebensraum der Eisbären täglich zerstört wird und Eisbären verhungern oder auf dem - jetzt viel zu weiten Weg zur nächsten Scholle- an Entkräftung verenden.

    • Ja_na
    • 22.03.2011 um 7:52 Uhr

    Ob es den wilden Tieren "mehr wert" ist eingesperrt und ohne ihren natürlichen Lebensraum regelmäßig gefüttert zu werden, vermag kein Mensch zu sagen. Das ist die erste Vermenschlichung in dem Kommentar.
    Aus dem Verhalten einer Spezies, die möglicherweise in ihrem natürlichen Lebensraum einen Fütterungsort hat, zu dem sie zurückkehrt, auf eine andere Spezies, deren Lebensraum definitiv nicht das gemäßigte Klima ist, zu schließen ist an "Vermenschlichung" kaum noch zu übertreffen.
    Dass es manchen Tieren- denken Sie bitte, dass Sie eine Spezie nicht einfach mit einer anderen gleichsetzen können- im Zoo alles andere als gut geht, ist der Tatsache zu entnehmen, dass sie ihre Gene mitnichten so gut verbreiten, wie sie es in der Natur tun.
    Auch der Grund, dass Tiermütter ihre Kinder verstoßen findet sich zuweilen in der Gefangenschaft: Naiv oder makaber, dann ausgerechnet diese Gefangenschaft als Rettung zu deklarieren. Eine weitere Vermenschlichung.
    Interessant auch, dass so eine Aufruhr um einen 4jährigen Eisbären gemacht wird, während sein gleichaltriger Verwandter, der es "wagte" nach über 300 Jahren als wilder Bär in Bayern aufzukreuzen, gleich mal liquidiert wurde.
    Mich würde auch interessieren, wie viele der Knut-Unterstützer sich im Klaren darüber sind, dass der natürliche Lebensraum der Eisbären täglich zerstört wird und Eisbären verhungern oder auf dem - jetzt viel zu weiten Weg zur nächsten Scholle- an Entkräftung verenden.

  6. Irgendwie war das zu erwarten. Dass die intelligenteste Bärenart in Gefangenschaft und unter täglichem Besucherstress nicht zu höchsten vitalen Momenten aufblühen wird, kann man sich denken.

    Und klar, dass ein in Gefangenschaft geborenes Tier selten in der freien Natur allein zu recht kommen würde, wenn man es frei ließe, wie hier kommentiert wurde. Dennoch sollte die Zoopolitik zumindest bei einigen Tierarten endlich mal hinterfragt werden ohne die Finanzen dabei sofort ins Auge zu fassen.

    Die ganze Sache mit Knut zeigt nicht nur die blinde Neugier und abstruse "Popularisierungsmentalität" der Menschen, sondern auch wie verlogen allgemein in diesem Staat der Status von Tieren angesehen wird. Einerseits sind sie Massennahrungsquelle und werden so gehalten, andererseits werden sie zu Opfern von irrationalen Vermenschlichungsversuchen, wie bei vielen Hunden, Hauskatzen und auch bei Knut, dem Popstar der "deutschen" Eisbären. *Ironie an* Und dass das sogar rassistische Tendezen aufweist, zeigte der peinliche Umgang mit dem Bären Bruno und dessen Tötung. *Ironie aus*

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren

  • Quelle AFP, dpa, Reuters
  • Kommentare 70
  • Versenden E-Mail verschicken
  • Empfehlen Facebook, Twitter, Google+
  • Artikel Drucken Druckversion | PDF
  • Schlagworte Sigmar Gabriel | Berliner Zoo | Thomas Gottschalk | Seine
  • Artikel-Tools präsentiert von:

Service