Vorurteile in Europa Islamfeindlich, rassistisch und antisemitisch
Eine Studie ergibt ein düsteres Bild der Vorurteile und der Intoleranz vieler Europäer. Nicht nur Randgruppen neigen dazu, mehrere gesellschaftliche Gruppen herabzusetzen.
© Anne-Christine Poujoulat/AFP/Getty Images

Demonstranten in Marseille protestieren gegen Fremdenfeindlichkeit und die Abschiebung von Dutzenden Roma im September 2010.
Die Ergebnisse der Studie "Die Abwertung der Anderen" zeigen, dass besonders die Islamfeindlichkeit in Europa weit stärker verbreitet ist als bisher angenommen. Rund die Hälfte aller befragten Deutschen stimmte der Aussage zu, dass der Islam "eine Religion der Intoleranz" sei. In den Niederlanden, Portugal und Polen stimmten sogar 60 Prozent diesem Vorurteil zu. "Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit ist in Europa weit verbreitet", sagte der für die Studie verantwortliche Wissenschaftler Andreas Zick.
Jeweils 1000 Menschen aus Deutschland, Großbritannien, Frankreich, den Niederlanden, Italien, Portugal, Polen und Ungarn wurden für die 2,5 Millionen Euro teure Studie, die die Friedrich-Ebert-Stiftung in Auftrag gegeben hat, im Jahr 2008 befragt. Finanziert wurde das Projekt durch Spenden privater Stiftungen. Die Wissenschaftler der Universität Bielefeld sprachen von "ebenso aufschlussreichen wie besorgniserregenden" Ergebnissen. Ziel sei es, "konstruktive Impulse für die Arbeit gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus und für mehr Demokratie" zu geben.
Neben Islamfeindlichkeit könne man vor allem klassischen Rassismus und Antisemitismus deutlich erkennen. 30 Prozent der Deutschen sagten, sie glaubten an eine "natürliche Hierarchie zwischen schwarzen und weißen Völkern". In Portugal war etwa die Hälfte der Befragten dieser Meinung. In fast allen Ländern sagte im Durchschnitt jeder Zweite, es gebe zu viele Zuwanderer, obwohl viele die Einwanderer gleichzeitig als Bereicherung für die eigene Kultur sahen.
Überraschend stark ausgeprägt sind antisemitische und schwulenfeindliche Vorurteile im katholisch geprägten Polen und Ungarn. Knapp 90 Prozent der Polen und 70 Prozent der Ungarn sprechen sich gegen gleichgeschlechtliche Ehen aus. Dass Menschen jüdischen Glaubens angeblich "Vorteile daraus ziehen, dass sie während der Nazi-Zeit die Opfer gewesen sind", denken in Polen 72 Prozent und Ungarn 68 Prozent der Befragten. In Deutschland stimmen dieser Aussage immer noch 48 Prozent zu. Bemerkenswert offen und liberal zeigten sich die Menschen in diesen Fragen in den Niederlanden. Hier gab es in nahezu allen Fragen die niedrigsten Werte, obwohl in diesem Land die rassistische Partei des Rechtspopulisten Geert Wilders viel Zulauf erhält.
Insgesamt stellten die Wissenschaftler ein "Syndrom der Abwertung" fest. Wer Vorurteile gegen eine bestimmte Gruppe habe, neige auch gegenüber anderen Teilen der Gesellschaft zu gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit. Dieser Effekt sei kein Phänomen von Randgruppen, sondern auch in der Mitte der Gesellschaft vorhanden.
Auffallend sei, dass viele Menschen sich politisch machtlos fühlten und sich einen "starken Mann an der Spitze" wünschten, "der sich nicht um das Parlament oder Wahlen schert". Andreas Zick spricht von einem "fundamentalen Demokratiedefizit in Europa", das oft mit Intoleranz und Diskriminierung anderer einhergehe.
Als wichtigste Schutzfaktoren sehen die Vorurteilsforscher das Vertrauen in andere Menschen, feste Freundschaften mit Einwanderern oder zumindest Kontakt zu ihnen. Sie fordern eine engere Zusammenarbeit innerhalb der EU, um länderübergreifende Projekte gegen Diskriminierung zu unterstützen.
Die Studie kann in deutscher und englischer Sprache kostenlos als pdf-Datei heruntergeladen werden: www.fes-gegen-rechtsextremismus.de
- Datum 11.03.2011 - 17:06 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE
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...Bezug auf die Studie oder den Bericht hat, denn darin gehts um Europa.
Wenn man "Der Islam ist intolerant" als Vorurteil bezeichnet, wie es anscheinend in der Studie gemacht wurde, dann passt die Bemerkung sehr wohl zur Studie.
Da wir hier ja staendig mit Artikeln bombadiert werden,die behaupten, dass der Islam zu Deutschland gehoert, ist diese der im Kommentar 1 gemachte Bezug sehr wohl angebracht.
Entfernt wegen Doppelpostings. Die Redaktion/ew
Wenn man "Der Islam ist intolerant" als Vorurteil bezeichnet, wie es anscheinend in der Studie gemacht wurde, dann passt die Bemerkung sehr wohl zur Studie.
Da wir hier ja staendig mit Artikeln bombadiert werden,die behaupten, dass der Islam zu Deutschland gehoert, ist diese der im Kommentar 1 gemachte Bezug sehr wohl angebracht.
Entfernt wegen Doppelpostings. Die Redaktion/ew
Feindlich gegenüber einer Religion sein?
Darf man (zumindest für sich) sagen: Ich lehne diese oder jene Religion kategorisch ab und möchte mit der Religion, und wenn ein Gläubiger den Glauben zu öffentlich lebt, auch mit dem Träger dieser Religion nichts zu tun haben?
Man ist dann in einem objektiven Sinne intolerant. Sicher.
Aber die Frage ist doch, ist das eine Intoleranz, die moralisch verwerflich ist?
Herzlichst Crest
JA.
Das kommt darauf an, mit welchem Grad an gedanklicher Differenziertheit man sich zufrieden gibt.
"ich lehne diese Form von Religion ab." Denke ist das moralisch noch nicht verwerflich. Sie dürfen ja nach Ihrem Weltbild frei leben. Es soll ja auch Atheisten geben, die persönlich nichts mit einer Religion zu tun haben/ haben wollen. Ich denke es ist moralisch dann verwerflich, wenn Sie der anderen "religiösen" Gruppe, das Recht absprechen, die Religion auszuüben. So lange Sie die anderen Personen nicht mit ihrem Verhalten einschränken, ist Ihr Verhalten (oder besser gesagt das Verhalten welches Sie vorweg geschildert haben) zwar intolerant aber noch nicht moralisch verwerflich. Erst wenn Sie mit Ihrem Verhalten andere Menschen diskriminieren. Aber das ist so einem hellen Kopf wie Ihnen ja klar. Also würde ich diese Frage aus Toleranzdefintion mit JA beantworten, aus persönlichen Gründen mit Jein. Denn es steht Ihnen ja frei Ihre Freundschaften/ Kontakte im Privaten mit Menschen zu pflegen, die Ihrem Weltbild entsprechen. Schwierig wird es wenn Sie ein ablehnendes Verhalten beruflich zu Tage fördern, da es einmal schwierig ist unter diesen Umständen zu arbeiten und dann schnell in die Diskrimminierung (die ich nicht unterstütze) abrutschen kann.
Best E.
Ich finde den Zusatz "zumindest fuer sich" entscheidend. Jeder hat in allen Bereichen Vorlieben, Abneigungen, oder auch staerkere positive wie negative Emotionen.
Dies hat im Uebrigen auch meistens irgendwelche Gruende. Das heißt nicht unbedingt, dass alles gerechtfertigt ist, aber es gibt doch zumindest Gruende, z.B. eigene Erlebnisse, die eigene Vorlieben und Abneigungen erklaeren.
Ein soziales und gesellschaftliches Problem entsteht konkret aber erst dort, wo man seine Abneigungen nach außen traegt. Entweder gegenueber den Leuten (die einem selbst nichts getan haben, aber durch ihre Zugehoerigkeit zu einer Gruppe abgelehnt werden) oder gegenueber Mitbuergern, die sich durch Kommentare in ihrer offenen Feindlichkeit gestaerkt fuehlen. - Da wird es dann (spaetestens) auch "moralisch" relevant.
Genau bei dem Unterschied zwischen dem Denken in den eigenen vier Waenden (oder Diskussionen mit Freunden, oder auch mit Fachleuten) und dem (relativ leichtfertig in anderen Situationen) Oeffentlichmachen wuerde ich die Linie ziehen, die in letzter Zeit immer oefter ueberschritten wird, und ueber die m.E. jeder nochmal nachdenken sollte, der sich sicher ist, trotz aller Abneigungen nicht fremdenfeindlich zu sein.
"Darf man (zumindest für sich) sagen: Ich lehne diese oder jene Religion kategorisch ab und möchte mit der Religion, und wenn ein Gläubiger den Glauben zu öffentlich lebt, auch mit dem Träger dieser Religion nichts zu tun haben?
Man ist dann in einem objektiven Sinne intolerant. Sicher.
Aber die Frage ist doch, ist das eine Intoleranz, die moralisch verwerflich ist?"
Ist sie. Das was diese Intoleranz moralisch verwerflich macht ist nämlich, dass Sie sie mit der gelebten Religionszugehörigkeit des Gläubigen begründen und nicht aus dessen Intoleranz heraus. Damit sind Sie genau bei der im Artikel genannten "gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit". Sie bewerten nicht mehr Verhalten und Werte jedes einzelnen Individuums sondern bewerten pauschal eine ganze Gruppe und tun somit den Gläubigen unrecht, die tolerant verhalten.
Natürlich nicht, solange es bei der Ablehnung bleibt und sie sich nicht in diskriminierenden Gestzen oder gewaltsamen Handlungen niederschlägt.
Nur man begibt sich etwas. Nämlich der Kontakte zu Andersdenkenden- und fühlenden. Das erschwert die Akzeptanz der Unterschiede ohne die eine Integration und ein Friede niemals gegeben sein kann.
..um welche Religion oder Glauben es sich handelt.
Sie dürfen,
sofern es sich handelt um:
Zeugen Jehovas
Scientology Church
Bibeltreue Christen (Christlicher Fundamentalismus generell)
Mormonen
Hinduismus
als durchgeknallt geltende Sekten (der westl.Hemisphäre)
notfalls Katholizismus
Sie dürfen NICHT,
sofern es sich handelt um:
Buddhismus
sonstige Religionen nahöstlichen Ursprungs(Vorsicht angeraten-das kann böse enden!)
als ein wenig seltsam geltende Sekten fernöstlichen Ursprungs
Die Liste ist leider nicht ganz vollständig.Kommunizieren sie mit kompetenten Personen Ihres Vertrauens darüber,was wo noch einzuordnen wäre
Wenn es Intoleranz gibt, dann in islamischen Ländern und bei streng gläubigen Moslems.
Im Koran steht, dass andere Religionen weit unter dem Islam stehen und auch entsprechend behandelt werden sollten, nämlich respektlos, teilweise sogar gewalttätig!
Für mich steht deshalb außer Frage, dass ich mit dem Islam nichts zu tun haben möchte, ich bin intolerant den Intoleranten gegenüber. Das heißt aber nicht, dass ich Muslime ablehne. Ich kann nur mit ihrer Religion nichts anfangen und sie macht mir Angst.
Hallo Crest,
klar darf man das. Denn nur der Staat ist zur Gleichbehandlung verpflichtet. Der
Bürger unter sich darf so viel diskriminieren wie er will. Sonst müssten wir ja auch
schon die Liebesbeziehung als rassistisch staatlich strafverfolgen lassen.
Umgekehrt darf aber auch jeder sagen: Ich lehne diese oder jene sexuelle oder andere
Orientierung ab und möchte mit Menschen dieses Schlages nichts zu tun haben.
Ich glaube das Problem in unserer Gesellschaft ist nach wie vor, dass viele allen
zustehenden Rechte für sich allein sichern möchten. Wenn dann gilt aber gleiches
Recht für alle:
Schwule dürfen Katholiken ablehnen.
Atheisten dürfen gegen Religiöse sein.
Muslime dürfen gegen Broder sein.
Etc. etc. etc.
Und jeder hat das Recht, dies auch zu sagen und sich entsprechend zu verhalten, also
auch nur mit Leuten seines Schlages zusammen zu leben oder seine Auffassungen im
Rahmen der geltenden Gesetze öffentlich zu zeigen.
Das ist eben der Stolperstein der Toleranz: Gestehen wir es Menschen zu in unserer
Gesellschaft im Rahmen von Grundgesetz und Menschenrechten fundamental anderen
Werteauffassungen zu folgen?
Oder wollen alle zwar das Recht haben, z. B. gegen Muslime zu sein, dann aber sofort
Zeter und Mordio schreien, wenn sich jemand, z.B. einzelne Muslime, gegen sie und
die von ihnen vertretenen Auffassungen positioniert?
Toleranz ist schwierig aber genauso wie die Menschenrechte eben in sich unteilbar.
Herzlichst
Hainer
JA.
Das kommt darauf an, mit welchem Grad an gedanklicher Differenziertheit man sich zufrieden gibt.
"ich lehne diese Form von Religion ab." Denke ist das moralisch noch nicht verwerflich. Sie dürfen ja nach Ihrem Weltbild frei leben. Es soll ja auch Atheisten geben, die persönlich nichts mit einer Religion zu tun haben/ haben wollen. Ich denke es ist moralisch dann verwerflich, wenn Sie der anderen "religiösen" Gruppe, das Recht absprechen, die Religion auszuüben. So lange Sie die anderen Personen nicht mit ihrem Verhalten einschränken, ist Ihr Verhalten (oder besser gesagt das Verhalten welches Sie vorweg geschildert haben) zwar intolerant aber noch nicht moralisch verwerflich. Erst wenn Sie mit Ihrem Verhalten andere Menschen diskriminieren. Aber das ist so einem hellen Kopf wie Ihnen ja klar. Also würde ich diese Frage aus Toleranzdefintion mit JA beantworten, aus persönlichen Gründen mit Jein. Denn es steht Ihnen ja frei Ihre Freundschaften/ Kontakte im Privaten mit Menschen zu pflegen, die Ihrem Weltbild entsprechen. Schwierig wird es wenn Sie ein ablehnendes Verhalten beruflich zu Tage fördern, da es einmal schwierig ist unter diesen Umständen zu arbeiten und dann schnell in die Diskrimminierung (die ich nicht unterstütze) abrutschen kann.
Best E.
Ich finde den Zusatz "zumindest fuer sich" entscheidend. Jeder hat in allen Bereichen Vorlieben, Abneigungen, oder auch staerkere positive wie negative Emotionen.
Dies hat im Uebrigen auch meistens irgendwelche Gruende. Das heißt nicht unbedingt, dass alles gerechtfertigt ist, aber es gibt doch zumindest Gruende, z.B. eigene Erlebnisse, die eigene Vorlieben und Abneigungen erklaeren.
Ein soziales und gesellschaftliches Problem entsteht konkret aber erst dort, wo man seine Abneigungen nach außen traegt. Entweder gegenueber den Leuten (die einem selbst nichts getan haben, aber durch ihre Zugehoerigkeit zu einer Gruppe abgelehnt werden) oder gegenueber Mitbuergern, die sich durch Kommentare in ihrer offenen Feindlichkeit gestaerkt fuehlen. - Da wird es dann (spaetestens) auch "moralisch" relevant.
Genau bei dem Unterschied zwischen dem Denken in den eigenen vier Waenden (oder Diskussionen mit Freunden, oder auch mit Fachleuten) und dem (relativ leichtfertig in anderen Situationen) Oeffentlichmachen wuerde ich die Linie ziehen, die in letzter Zeit immer oefter ueberschritten wird, und ueber die m.E. jeder nochmal nachdenken sollte, der sich sicher ist, trotz aller Abneigungen nicht fremdenfeindlich zu sein.
"Darf man (zumindest für sich) sagen: Ich lehne diese oder jene Religion kategorisch ab und möchte mit der Religion, und wenn ein Gläubiger den Glauben zu öffentlich lebt, auch mit dem Träger dieser Religion nichts zu tun haben?
Man ist dann in einem objektiven Sinne intolerant. Sicher.
Aber die Frage ist doch, ist das eine Intoleranz, die moralisch verwerflich ist?"
Ist sie. Das was diese Intoleranz moralisch verwerflich macht ist nämlich, dass Sie sie mit der gelebten Religionszugehörigkeit des Gläubigen begründen und nicht aus dessen Intoleranz heraus. Damit sind Sie genau bei der im Artikel genannten "gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit". Sie bewerten nicht mehr Verhalten und Werte jedes einzelnen Individuums sondern bewerten pauschal eine ganze Gruppe und tun somit den Gläubigen unrecht, die tolerant verhalten.
Natürlich nicht, solange es bei der Ablehnung bleibt und sie sich nicht in diskriminierenden Gestzen oder gewaltsamen Handlungen niederschlägt.
Nur man begibt sich etwas. Nämlich der Kontakte zu Andersdenkenden- und fühlenden. Das erschwert die Akzeptanz der Unterschiede ohne die eine Integration und ein Friede niemals gegeben sein kann.
..um welche Religion oder Glauben es sich handelt.
Sie dürfen,
sofern es sich handelt um:
Zeugen Jehovas
Scientology Church
Bibeltreue Christen (Christlicher Fundamentalismus generell)
Mormonen
Hinduismus
als durchgeknallt geltende Sekten (der westl.Hemisphäre)
notfalls Katholizismus
Sie dürfen NICHT,
sofern es sich handelt um:
Buddhismus
sonstige Religionen nahöstlichen Ursprungs(Vorsicht angeraten-das kann böse enden!)
als ein wenig seltsam geltende Sekten fernöstlichen Ursprungs
Die Liste ist leider nicht ganz vollständig.Kommunizieren sie mit kompetenten Personen Ihres Vertrauens darüber,was wo noch einzuordnen wäre
Wenn es Intoleranz gibt, dann in islamischen Ländern und bei streng gläubigen Moslems.
Im Koran steht, dass andere Religionen weit unter dem Islam stehen und auch entsprechend behandelt werden sollten, nämlich respektlos, teilweise sogar gewalttätig!
Für mich steht deshalb außer Frage, dass ich mit dem Islam nichts zu tun haben möchte, ich bin intolerant den Intoleranten gegenüber. Das heißt aber nicht, dass ich Muslime ablehne. Ich kann nur mit ihrer Religion nichts anfangen und sie macht mir Angst.
Hallo Crest,
klar darf man das. Denn nur der Staat ist zur Gleichbehandlung verpflichtet. Der
Bürger unter sich darf so viel diskriminieren wie er will. Sonst müssten wir ja auch
schon die Liebesbeziehung als rassistisch staatlich strafverfolgen lassen.
Umgekehrt darf aber auch jeder sagen: Ich lehne diese oder jene sexuelle oder andere
Orientierung ab und möchte mit Menschen dieses Schlages nichts zu tun haben.
Ich glaube das Problem in unserer Gesellschaft ist nach wie vor, dass viele allen
zustehenden Rechte für sich allein sichern möchten. Wenn dann gilt aber gleiches
Recht für alle:
Schwule dürfen Katholiken ablehnen.
Atheisten dürfen gegen Religiöse sein.
Muslime dürfen gegen Broder sein.
Etc. etc. etc.
Und jeder hat das Recht, dies auch zu sagen und sich entsprechend zu verhalten, also
auch nur mit Leuten seines Schlages zusammen zu leben oder seine Auffassungen im
Rahmen der geltenden Gesetze öffentlich zu zeigen.
Das ist eben der Stolperstein der Toleranz: Gestehen wir es Menschen zu in unserer
Gesellschaft im Rahmen von Grundgesetz und Menschenrechten fundamental anderen
Werteauffassungen zu folgen?
Oder wollen alle zwar das Recht haben, z. B. gegen Muslime zu sein, dann aber sofort
Zeter und Mordio schreien, wenn sich jemand, z.B. einzelne Muslime, gegen sie und
die von ihnen vertretenen Auffassungen positioniert?
Toleranz ist schwierig aber genauso wie die Menschenrechte eben in sich unteilbar.
Herzlichst
Hainer
JA.
Und wenn die Religion an sich moralisch verwerflich ist?
Und wenn die Religion an sich moralisch verwerflich ist?
Entfernt. Bitte verzichten Sie auf Polemik und argumentieren Sie differenziert. Danke. Die Redaktion/wg
Entfernt. Bitte diskutieren Sie das Thema des Artikels. Sachliche Kritik an der Moderation richten Sie bitte direkt an community@zeit.de. Danke. Die Redaktion/wg
Entfernt. Bitte diskutieren Sie das Thema des Artikels. Sachliche Kritik an der Moderation richten Sie bitte direkt an community@zeit.de. Danke. Die Redaktion/wg
[...] Statt "30 % der Deutschen" sollte es aber korrekter heißen "30% der befragten Deutschen". Und "islamfeindlich" mit fremdenfeindlich gleichzusetzen, ist sehr billig, denn Alice Schwarzer und Bassam Tibi sind wohl mitnichten fremdenfeindlich. Übrigens ist der Islam selbst auch alles andere als tolerant,,,
Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen. Danke. Die Redaktion/wg
Da ich gerade Ihren Kommentar lese, antworte ich darauf. Das 'Argument' taucht natuerlich auch anderswo immer wieder auf.
Wie auch immer das mit der Toleranz in anderen Laendern oder Religionen sein mag, solche Vergleiche koennen nur ein Kriterium sein, wenn man gerne selbst intolerant ist, oder gerne hinnimmt, dass viele im eigenen Land intolerant sind. Ich unterstelle Ihnen dies nicht; ich moechte nur darauf hinweisen, dass man genauer hinschauen muss, was man mit einem solchen Argument eigentlich genau verteidigt oder verteidigen kann. - Wenn die eigenen Maßstaebe von Toleranz gepraegt sind oder sein sollen (was nicht das gleiche ist wie Alles-Hinnehemn, aber das ist wieder ein anderer Punkt), dann sind sie selbst Grundlage und Ziel genug. Was andere machen, ob im eigenen Land, in anderen Laendern oder anderen Religionen, ist dann dafuer unerheblich. Es geht ja darum, was man selber moechte, vertritt und tut.
Entfernt. Bei Kritik an unserer Moderation bitten wir Sie, sich an community@zeit.de zu wenden. Der oeffentliche Raum ist fuer die Themenbezogene Debatte vorgesehen. Danke. Die Redaktion/ew
6."Und "islamfeindlich" mit fremdenfeindlich gleichzusetzen, ist sehr billig, denn Alice Schwarzer und Bassam Tibi sind wohl mitnichten fremdenfeindlich."
Das ist nicht nur billig sondern an Unklugheit nicht mehr zu übertreffen.Im übrigen sind nicht nur Schwarzer und Tibi
nicht fremdenfeindlich,aber äußerst kritisch "Religionen" wie Islam und Scientologie etc gegenüber,sondern Unzählige! andere Menschen auch!Bekannte (wie zb Ralph Giordano,Necla Kelek,Seyran Ates,Kirsten Heisig,Udo Ulfkotte ,Helmut Schmidt,Hans-Peter Raddatz,Hirsi Ali etc etc) von den unzähligen Menschenin Europa,und natürlich nicht nur da, die unbekannt sind ganz zu schweigen!
Da ich gerade Ihren Kommentar lese, antworte ich darauf. Das 'Argument' taucht natuerlich auch anderswo immer wieder auf.
Wie auch immer das mit der Toleranz in anderen Laendern oder Religionen sein mag, solche Vergleiche koennen nur ein Kriterium sein, wenn man gerne selbst intolerant ist, oder gerne hinnimmt, dass viele im eigenen Land intolerant sind. Ich unterstelle Ihnen dies nicht; ich moechte nur darauf hinweisen, dass man genauer hinschauen muss, was man mit einem solchen Argument eigentlich genau verteidigt oder verteidigen kann. - Wenn die eigenen Maßstaebe von Toleranz gepraegt sind oder sein sollen (was nicht das gleiche ist wie Alles-Hinnehemn, aber das ist wieder ein anderer Punkt), dann sind sie selbst Grundlage und Ziel genug. Was andere machen, ob im eigenen Land, in anderen Laendern oder anderen Religionen, ist dann dafuer unerheblich. Es geht ja darum, was man selber moechte, vertritt und tut.
Entfernt. Bei Kritik an unserer Moderation bitten wir Sie, sich an community@zeit.de zu wenden. Der oeffentliche Raum ist fuer die Themenbezogene Debatte vorgesehen. Danke. Die Redaktion/ew
6."Und "islamfeindlich" mit fremdenfeindlich gleichzusetzen, ist sehr billig, denn Alice Schwarzer und Bassam Tibi sind wohl mitnichten fremdenfeindlich."
Das ist nicht nur billig sondern an Unklugheit nicht mehr zu übertreffen.Im übrigen sind nicht nur Schwarzer und Tibi
nicht fremdenfeindlich,aber äußerst kritisch "Religionen" wie Islam und Scientologie etc gegenüber,sondern Unzählige! andere Menschen auch!Bekannte (wie zb Ralph Giordano,Necla Kelek,Seyran Ates,Kirsten Heisig,Udo Ulfkotte ,Helmut Schmidt,Hans-Peter Raddatz,Hirsi Ali etc etc) von den unzähligen Menschenin Europa,und natürlich nicht nur da, die unbekannt sind ganz zu schweigen!
die stehen dann also mit ihrer Meinung, und nichts anderes ist es, für fast 500 Millionen Europäer und 27 EU-Mitgliedsstaaten?
Das Geld hätte man lieber in ein soziales Projekt stecken sollen.
es kligt zwar abgedroschen aber trotzdem denke ich hier: Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefaelscht hast!
In Deutschland werden von den Meinungsforschern regelmäßig 1000 Leute befragt und es kommt ein Meinungsbild raus, das bis auf 2 % an das tatsächliche Wahlergebnis heranreicht. Das Zauberwort heißt repräsentative Stichprobe. Wenn in Deutschland 1000 Leute eine repräsentative Meinung abgeben können, passt das in den anderen Ländern allemal, denn dort ist die Bevölkerung niedriger, d.h. die Stichprobe größer.
Abgesehen davon: Was glauben Sie, wie es ist? Genau umgekehrt? Oder wollen wir hier darüber diskutieren, dass 28 % ja nicht so schlimm ist wie 33?
es kligt zwar abgedroschen aber trotzdem denke ich hier: Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefaelscht hast!
In Deutschland werden von den Meinungsforschern regelmäßig 1000 Leute befragt und es kommt ein Meinungsbild raus, das bis auf 2 % an das tatsächliche Wahlergebnis heranreicht. Das Zauberwort heißt repräsentative Stichprobe. Wenn in Deutschland 1000 Leute eine repräsentative Meinung abgeben können, passt das in den anderen Ländern allemal, denn dort ist die Bevölkerung niedriger, d.h. die Stichprobe größer.
Abgesehen davon: Was glauben Sie, wie es ist? Genau umgekehrt? Oder wollen wir hier darüber diskutieren, dass 28 % ja nicht so schlimm ist wie 33?
Da gibt es Haßprediger, da gibt es Terrorismus, da gibt es Diskriminierung von Frauen, da gibt es aggressive Religionsausübung, da gibt es Versuche unser Bildungseinrichtungen religiös zu bestimmen (mit Gebetsraum in der Schule,bei Klassenfahrten, im Sportunterricht). Das alles gibt es.
Wer gibt mir einen Rat? Ich betrachte mich als Teil des nun gescholtenen Bürgertums. Wie kann man diese Entwicklung kritisieren ohne als Islamfeind, als Panikmacher, als Rassist, als Rechtspopulist, als Nazi oder ähnliches benannt zu werden
Mir ist es mittlerweilen tatsächlich egal,wenn ich mit den Begriffen Rassist oder islamfeindlich belegt werden.
Beim Islam stimmt es sogar.Allerdings finde ich wie ein anderer Mitforist alle prophetischen Religionen durch ihren jeweiligen Anspruch die absolute Wahrheit zu vertreten problematisch.
Wir können hier nur deshalb nahezu unbehelligt von Normen antiker nomadischer Ziegenhirten leben,weil das Christentum durch das Feuer der Aufklärung musste.
Ich wuerde sagen, Kritik ist dann nicht 'rassistisch', 'fremdenfeindlich', 'populistisch' oder 'panikmacherisch', wenn sie in einem Rahmen konkreter Loesungsorientierung geschieht.
Zweitens wuerde ich unterscheiden zwischen dem Erwaehnen von eigenen Aengsten und darueber hinausgehenden Aussagen wie z.B. Verallgemeinerungen ueber Gruppen.
Drittens kommt es sehr darauf an, wem gegenueber man sich 'aufregt'.
Gegenueber Fachleuten, oder allen, denen man vertraut, dass sie nicht 'fremdenfeindlich' sind, kann man Fragen fuer sich klaeren oder Dinge verbessern. Sobald man sich aber nicht ganz sicher sein kann, was der andere mit der Kritik macht - ob er sich z.B. in seiner Fremdenfeindlichkeit bestaetigt fuehlen wird -, sollte man m.E. erstmal einen Gang zurueckschalten.
Deshalb haben fuer mich die Medien durchaus auch eine besondere Rolle und koennen nicht einfach alles so dahinsagen.
Wenn man drueber nachdenkt, kann man (hoffe ich) die Situationen, in denen es sozusagen etwas Positives bringt, kritisch zu sein, gut unterscheiden von denen, die nur Emotionen erzeugen. In letzteren 'bringt es nichts', es entstehen hoechstens gefaehrliche Ressentiments. Deshalb ist es, wenn man nicht fremdenfeindlich ist, auch kein Problem (keinerlei Einschraenkung, und auch kein Blind-Hinnehmen von schrecklichen Dingen), dann nichts Kritisches zu sagen.
Verallgemeinerungen gehen fuer mein Empfinden oft in Richtung Feindlichkeit, da sie mindestens nicht sachlich genau sind.
Alles, was Sie da aufzählen machen das doch schlicht am Islam fest. Ich will Sie gar nicht fragen, ob Sie den Islam eigentlich wirklich kennen. Aber ein paar Fragen stelle ich mir schon. Und zwar:
1. Hassprediger: die gibt es schon länger, als es das Christentum gibt. Was ist daran jetzt neu, und vor allem: was macht es so viel bedenklicher, als frühere religiös motivierte Hassprediger?
2. Da gibt es Terrorismus. Was bitte waren die Kreuzzüge? Weniger effektiv, weil die Terroristen heute Bomben haben?
3. Diskriminierung von Frauen. In Deutschland bekommen Frauen immer noch nicht denselben Lohn wie die Männer, obwohl sie denselben Job machen.
4. die Versuche, unsere Bildungseinrichtungen religiös zu bestimmen. Also erstens mal, musste ich in der Schule vor dem Unterricht beten, worum ich nicht gebeten hatte. Und zweitens: was schadet denn ein Gebetsraum? Wieso dürfen denn nur die Christen in der Schule beten?
Ich empfehle Ihnen, sich mal eingehend mit Muslims zu unterhalten. Sie werden feststellen: das sind ganz normale Menschen, die in sehr vielen Fragen sogar die selben Werte vertreten, wie christlich geprägte Deutsche.
Ein Urteil über Andere auf der Basis von Spekulation zu fällen und die entsprechenden Menschen dann herabzusetzen - das ist nun mal leider Fremdenfeindlichkeit.
Das ist nicht zu ändern. Nur zu vermeiden.
Bin voll Ihrer Meinung.Ich frage mich, wer eigentlich festlegt, was Rassismus, Islamfeindlichkeite, etc., ist. Wir sind wohl eins der tolerantesten Länder der Welt. Den Redakteur, der diesen Bericht geschrieben hat, kann an wohl nur als weltfremden Populist der übelsten Sorte bezeichnen. In islamischen Ländern werden Kirchen angezündet und wir bauen immer mehr Moscheen. Erdogan (Ministerpräsidet der Türkei) ruft zur Desintegration einer in Deutschland lebenden Landsleute auf und wir sind rassistisch und aisländerfeindlich. Das ich nicht Lache liegt nur daran, dass ich befürchte, dass bald wieder nach einem "Führer" gerufen wird, wenn nicht endlich auch konstruktive Kritik in dieser Sache möglich ist. Wenn die Mehrheit der deutschen Bürger Ihrer Meinung nach islamfeindlich ist, dann hat das seinen Grund. Und entsprechende Entscheidungen sind danndemokratisch gefällt. Kennen Sie ein demokratisch geführtes Land in dem das islamische Recht gilt? Doch es gibt eins:Deutschland.
Man könnte beispielsweise zurück fragen, ob man Guido Westerwelle ( oder sonst wen) kritisiern kann und sollte. Bei einem Ja, was hier sehr wahrscheinlich ist, dann antworten: "aha, ein Feind der Demokratie."
Ist vielleicht etwas flach, aber wie Sie auch schon richtig erkannt haben, wird man auch bei jeder Kritik zum Islam oder zur Integration in die "böse" Ecke gestellt.
Manchmal muss man überzogene Dinge, einfach überzogen zurückgeben. Intelligente Menschen denken dann wenigstens drüber nach...
Mir ist es mittlerweilen tatsächlich egal,wenn ich mit den Begriffen Rassist oder islamfeindlich belegt werden.
Beim Islam stimmt es sogar.Allerdings finde ich wie ein anderer Mitforist alle prophetischen Religionen durch ihren jeweiligen Anspruch die absolute Wahrheit zu vertreten problematisch.
Wir können hier nur deshalb nahezu unbehelligt von Normen antiker nomadischer Ziegenhirten leben,weil das Christentum durch das Feuer der Aufklärung musste.
Ich wuerde sagen, Kritik ist dann nicht 'rassistisch', 'fremdenfeindlich', 'populistisch' oder 'panikmacherisch', wenn sie in einem Rahmen konkreter Loesungsorientierung geschieht.
Zweitens wuerde ich unterscheiden zwischen dem Erwaehnen von eigenen Aengsten und darueber hinausgehenden Aussagen wie z.B. Verallgemeinerungen ueber Gruppen.
Drittens kommt es sehr darauf an, wem gegenueber man sich 'aufregt'.
Gegenueber Fachleuten, oder allen, denen man vertraut, dass sie nicht 'fremdenfeindlich' sind, kann man Fragen fuer sich klaeren oder Dinge verbessern. Sobald man sich aber nicht ganz sicher sein kann, was der andere mit der Kritik macht - ob er sich z.B. in seiner Fremdenfeindlichkeit bestaetigt fuehlen wird -, sollte man m.E. erstmal einen Gang zurueckschalten.
Deshalb haben fuer mich die Medien durchaus auch eine besondere Rolle und koennen nicht einfach alles so dahinsagen.
Wenn man drueber nachdenkt, kann man (hoffe ich) die Situationen, in denen es sozusagen etwas Positives bringt, kritisch zu sein, gut unterscheiden von denen, die nur Emotionen erzeugen. In letzteren 'bringt es nichts', es entstehen hoechstens gefaehrliche Ressentiments. Deshalb ist es, wenn man nicht fremdenfeindlich ist, auch kein Problem (keinerlei Einschraenkung, und auch kein Blind-Hinnehmen von schrecklichen Dingen), dann nichts Kritisches zu sagen.
Verallgemeinerungen gehen fuer mein Empfinden oft in Richtung Feindlichkeit, da sie mindestens nicht sachlich genau sind.
Alles, was Sie da aufzählen machen das doch schlicht am Islam fest. Ich will Sie gar nicht fragen, ob Sie den Islam eigentlich wirklich kennen. Aber ein paar Fragen stelle ich mir schon. Und zwar:
1. Hassprediger: die gibt es schon länger, als es das Christentum gibt. Was ist daran jetzt neu, und vor allem: was macht es so viel bedenklicher, als frühere religiös motivierte Hassprediger?
2. Da gibt es Terrorismus. Was bitte waren die Kreuzzüge? Weniger effektiv, weil die Terroristen heute Bomben haben?
3. Diskriminierung von Frauen. In Deutschland bekommen Frauen immer noch nicht denselben Lohn wie die Männer, obwohl sie denselben Job machen.
4. die Versuche, unsere Bildungseinrichtungen religiös zu bestimmen. Also erstens mal, musste ich in der Schule vor dem Unterricht beten, worum ich nicht gebeten hatte. Und zweitens: was schadet denn ein Gebetsraum? Wieso dürfen denn nur die Christen in der Schule beten?
Ich empfehle Ihnen, sich mal eingehend mit Muslims zu unterhalten. Sie werden feststellen: das sind ganz normale Menschen, die in sehr vielen Fragen sogar die selben Werte vertreten, wie christlich geprägte Deutsche.
Ein Urteil über Andere auf der Basis von Spekulation zu fällen und die entsprechenden Menschen dann herabzusetzen - das ist nun mal leider Fremdenfeindlichkeit.
Das ist nicht zu ändern. Nur zu vermeiden.
Bin voll Ihrer Meinung.Ich frage mich, wer eigentlich festlegt, was Rassismus, Islamfeindlichkeite, etc., ist. Wir sind wohl eins der tolerantesten Länder der Welt. Den Redakteur, der diesen Bericht geschrieben hat, kann an wohl nur als weltfremden Populist der übelsten Sorte bezeichnen. In islamischen Ländern werden Kirchen angezündet und wir bauen immer mehr Moscheen. Erdogan (Ministerpräsidet der Türkei) ruft zur Desintegration einer in Deutschland lebenden Landsleute auf und wir sind rassistisch und aisländerfeindlich. Das ich nicht Lache liegt nur daran, dass ich befürchte, dass bald wieder nach einem "Führer" gerufen wird, wenn nicht endlich auch konstruktive Kritik in dieser Sache möglich ist. Wenn die Mehrheit der deutschen Bürger Ihrer Meinung nach islamfeindlich ist, dann hat das seinen Grund. Und entsprechende Entscheidungen sind danndemokratisch gefällt. Kennen Sie ein demokratisch geführtes Land in dem das islamische Recht gilt? Doch es gibt eins:Deutschland.
Man könnte beispielsweise zurück fragen, ob man Guido Westerwelle ( oder sonst wen) kritisiern kann und sollte. Bei einem Ja, was hier sehr wahrscheinlich ist, dann antworten: "aha, ein Feind der Demokratie."
Ist vielleicht etwas flach, aber wie Sie auch schon richtig erkannt haben, wird man auch bei jeder Kritik zum Islam oder zur Integration in die "böse" Ecke gestellt.
Manchmal muss man überzogene Dinge, einfach überzogen zurückgeben. Intelligente Menschen denken dann wenigstens drüber nach...
Die Studie bietet einen guten Ansatzpunkt, um ueber viele Dinge zu diskutieren.
Zunaechst einmal betrachtet sie Europa. Dies ist der toleranteste und offenste Landstrich der Welt. Weder Nord-noch Suedamerika, Arabien, Afrika oder Asien koennen da mithalten.
Mit anderen Worten, die hier gezeigten Zahlen sind Ausdruck von Gesellschaften, die deutlich toleranter sind als der Durchschnitt der Gesellschaften der Welt. Wollen wir dann von Intoleranz reden? Wenn ja, dann brauchen wir eine objektive Definition von Toleranz, die allerdings nicht mitgeliefert wird.
Desweiteren benutzt die Studie meist indirekte Fragen, um dann Rueckschluesse auf die Motivation der Antworter zu ziehen. Zum Beispiel wird aus dem Zeit-Artikel deutlich, dass auf Antisemitismus geschlossen wird, wenn gesagt wir, dass Juden von ihrem frueheren Opferstatus profitieren. Das aber ist ein Trugschluss. Israel (zu 80% von Juden bewohnt) profitiert ganz offiziell und ganz offensichtlich vom Opferstatus der Juden. Es ist also eine Tatsachenbeschreibung, kein Antisemitismus.
Aehnliches gilt fuer Auslaenderfeindlichkeit. Ist es auslaenderfeindlich, der Meinung zu sein, dass zu viele Migranten im Lande leben? Es gibt sicherlich eine Korrelation zwischen beiden Haltungen, aus eigener Erfahrung weiss ich aber, dass die Menschen da sehr wohl differenzieren.
Die Studie bietet also einen schoenen Anlass, sowohl die Daten als auch deren Interpretation zu interpretieren.
Und uns zu fragen, was wir wollen.
können Europa Lektionen in Offenheit erteilen. Oder mal Australien oder Neuseeland. Aber die Rechthaberei und Steifigkeit macht Europa blind, so wie Ihre blinde Behauptungen hier. Ich bin mir Sicher, dass Sie nie außerhalb Europa für längere Zeit lebten. Sicherlich nicht als Migrant aus Afrika, Islamischen Ländern oder als Jüdin.
"Die Studie bietet einen guten Ansatzpunkt, um ueber viele Dinge zu diskutieren.
Zunaechst einmal betrachtet sie Europa. Dies ist der toleranteste und offenste Landstrich der Welt. Weder Nord-noch Suedamerika, Arabien, Afrika oder Asien koennen da mithalten."
Das ist der größte Bullshit, den ich in den letzten Jahren(!) zu dieser Thematik vernommen habe. Sorry, but fact.
können Europa Lektionen in Offenheit erteilen. Oder mal Australien oder Neuseeland. Aber die Rechthaberei und Steifigkeit macht Europa blind, so wie Ihre blinde Behauptungen hier. Ich bin mir Sicher, dass Sie nie außerhalb Europa für längere Zeit lebten. Sicherlich nicht als Migrant aus Afrika, Islamischen Ländern oder als Jüdin.
"Die Studie bietet einen guten Ansatzpunkt, um ueber viele Dinge zu diskutieren.
Zunaechst einmal betrachtet sie Europa. Dies ist der toleranteste und offenste Landstrich der Welt. Weder Nord-noch Suedamerika, Arabien, Afrika oder Asien koennen da mithalten."
Das ist der größte Bullshit, den ich in den letzten Jahren(!) zu dieser Thematik vernommen habe. Sorry, but fact.