Physik Träumen von der Entdeckung eines neuen Elementarteilchens

Die Welt der Physik horcht auf: Der US-Teilchenbeschleuniger Tevatron liefert ungewöhnliche Messwerte. Doch ob sie die moderne Physik erschüttern werden, ist fraglich.

Techniker arbeiten am Detektor des Teilchenbeschleunigers am amerikanischen Fermilab in Batavia, westlich von Chicago

Techniker arbeiten am Detektor des Teilchenbeschleunigers am amerikanischen Fermilab in Batavia, westlich von Chicago

Hätte er doch die nette Frau nach ihrer Telefonnummer gefragt! Drei Tage sind inzwischen vergangen und er ist sich sicher: Hätte ich noch einmal die Gelegenheit, wäre ich nicht so schüchtern. Zeitreisen faszinieren die Menschen. Das zeigt sich auch an den vielen Filmen zu diesem Thema wie zum Beispiel die Kult-Trilogie Zurück in die Zukunft unter der Regie von Robert Zemeckis. Ein Hollywood-Traum.

Oder nicht? Wissenschaftler der Vanderbilt-Universität in Nashville behaupten jetzt, dass es zumindest einem bestimmten Elementarteilchen gelingen könnte, zwischen den Zeiten zu springen. In einem Aufsatz, der auf der Webseite "Arxiv.org" veröffentlicht ist, stellen sie ihre Theorie vor. Sie benötigen aber mehr als die bekannten drei Raumdimensionen plus der Zeit und arbeiten mit der "Stringtheorie".

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Thomas Weiler und Chiu Man Ho glauben, dass der Teilchenbeschleuniger LHC (Large Hadron Collider) in Genf nicht nur das gesuchte "Higgs-Boson" nachweisen wird, sondern zudem ein "Higgs-Singlet". Das könne ihrer Theorie zufolge "Abkürzungen" durch bestimmte Dimensionen nehmen, sprich: durch die Zeit reisen. Für greifbare Materie wie Menschen oder Roboter gelte das nicht, betonen die Wissenschaftler.

Doch selbst was das Singlet betrifft, gibt es große Zweifel an deren Fähigkeit, durch die Zeit zu reisen. "Das widerspricht allen bekannten und bewiesenen Naturgesetzen", sagt Wilfried Buchmüller, Physiker am Deutschen Elektronen-Synchrotron (Desy) in Hamburg. Schon mehrfach seien in Theorien faszinierende Dinge wie Zeitreisen entdeckt worden. Doch bei genauerem Hinsehen konnte das nicht bestätigt werden. "Als Wissenschaftler sollte man aber immer offen für neue Ideen sein und vermeintliche Sicherheiten auch kritisch hinterfragen", sagt Buchmüller. Möglicherweise liefert der LHC in Genf tatsächlich den Nachweis für die seltsamen Stringlets.

Der 27 Kilometer lange Ringbeschleuniger könnte vielleicht noch weitere unbekannte Teilchen aufspüren. Seit dieser Woche diskutieren Physiker, ob zur Liste hypothetischer Partikel noch ein weiterer Kandidat hinzugefügt werden muss. Forscher am Fermilab nahe Chicago haben in ihren Messreihen ungewöhnliche Daten gefunden, die möglicherweise auf ein bisher unbekanntes Teilchen verweisen. Im Ringbeschleuniger "Tevatron", sechs Kilometer lang, lassen sie Protonen und Antiprotonen mit nahezu Lichtgeschwindigkeit im Kreis umherflitzen und dann aufeinanderprallen. Mit komplizierten Messgeräten schauen sie dann, welche Teilchen sich bei den Kollisionen bilden. "Jedes Teilchen hat eine bestimmte Energie, je nachdem, welche Energie gemessen wird, können wir sagen: Das war ein 'W-Boson' oder ein 'Jet’'", erläutert Thomas Müller vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT), der am CDF-Experiment am Tevatron beteiligt ist.

Bis zu 20 Millionen Zusammenstöße finden pro Sekunde statt, so dass die Detektoren pausenlos Daten produzieren. Diese werden automatisch vorsortiert und nur ein Bruchteil der Kollisionsereignisse überhaupt gespeichert. Daraus wiederum filtert ein Computer die "interessanten Ereignisse" heraus. "Je mehr Messungen wir machen, umso genauer können wir sagen, wie die Kollisionen ablaufen, welche Eigenschaften die dabei erzeugten Teilchen haben", sagt Müller. Dazu nutzen die Physiker ein gewaltiges Formelwerk, das das Werden und Vergehen der Materie nur mit mathematischen Formeln beschreibt. "Standardmodell der Physik" nennen sie es. Durch Messungen in Experimenten können sie dieses Standardmodell immer weiter verbessern.

Leser-Kommentare
  1. Solcherlei Theorien machen sich zwar immer gut in den Medien, sind aber erst einmal mit Vorsicht zu genießen. Meistens handelt es sich im mathematische Sonderfälle, die in einer bestimmten Theorie (hier die Stringtheorie) rein rechnerisch möglich sein könnten. Das kennt man etwa von den Tachyonen (überlichtschnelle Teilchen, die noch schneller werden, wenn sie Energie verlieren (!) und die es vermutlich auch nur in der Mathematik gibt).

    Besonderes Problem hier: die Metaidee der Stringtheorie ist alles andere als als bewiesen und die Wahrscheinlichkeit, daß das Higgs-Boson gefunden wird, ist rapide gesunken; das LHC hat die ersten möglichen Energieniveaus schon ohne erfolg abgeklappert (zumindest scheint dies so - die Nachrichtenseite des LHC ist miserabel. Ist vielleicht ein Insider hier?).

    Insofern ist die Idee des Higgs-Singlets verfrüht und ein typisches Beispiel für Professoren, die mal wieder irgendwas veröffentlichen wollten/mußten und in Ermangelung richtiger Themen einfach etwas genommen haben, was auf die schnelle nicht empirisch nachprüfbar ist und darüerhinaus auch noch gut klingt.

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    Soweit ich weiß hat man ein Higgs ausschließen können, dass 4 Generationen von Elementarteilchen benötigt. Das ist nicht schlecht, sondern äußerst gut, denn nun - zumindest falls das Higgsteilchen gefunden werden sollte - hat man starke experimentelle Hinweise auf das, was die Theorie schon lange vorhersagt: Nämlich, dass es nur 3 Generationen von Elementarteilchen gibt.

    Das Standardmodell Higgs (was man also eigentlich gerne hätte) hat man noch nicht ausschließen können und es wird auch noch etwas dauern bis man ausreichend Daten hat, um vernünftige Aussagen zu treffen.

    Soweit ich weiß hat man ein Higgs ausschließen können, dass 4 Generationen von Elementarteilchen benötigt. Das ist nicht schlecht, sondern äußerst gut, denn nun - zumindest falls das Higgsteilchen gefunden werden sollte - hat man starke experimentelle Hinweise auf das, was die Theorie schon lange vorhersagt: Nämlich, dass es nur 3 Generationen von Elementarteilchen gibt.

    Das Standardmodell Higgs (was man also eigentlich gerne hätte) hat man noch nicht ausschließen können und es wird auch noch etwas dauern bis man ausreichend Daten hat, um vernünftige Aussagen zu treffen.

  2. Will man hier eventuell die Schließung dieses Teilchenbeschleunigers verhindern?

    Dass wir die Welt bisher noch nicht vollständig begreifen ist Fakt. Aber dass die Physiker immernoch jegliche Erklärungsmodelle ausschließlich auf die Materie beziehen, zeigt, dass man selbst die Erkenntnisse Einsteins ignoriert.

    Wenn man bedenkt, dass J.E. Charon oder auch Burkhard Heim bereits mathematisch konsistent mehr Dimensionen beschreiben konnten, zeigt, dass die Arbeit der Teilchenbeschleuniger überflüssig ist.

    [...]

    Ich denke dass wirtschaftliche Interessen hier eine größere Rolle spielen, als die Erkenntnisgewinnung in der Physik.

    Gekürzt. "Bitte verlinken Sie nicht fortlaufend auf diese Website. Danke. Die Redaktion/se

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    1. Heißt es Higgs Boson

    2. "Dass wir die Welt bisher noch nicht vollständig begreifen ist Fakt. Aber dass die Physiker immernoch jegliche Erklärungsmodelle ausschließlich auf die Materie beziehen, zeigt, dass man selbst die Erkenntnisse Einsteins ignoriert."
    Bitte wie meinen?

    3. "Wenn man bedenkt, dass J.E. Charon oder auch Burkhard Heim bereits mathematisch konsistent mehr Dimensionen beschreiben konnten, zeigt, dass die Arbeit der Teilchenbeschleuniger überflüssig ist."
    Diese Aussage zeigt, dass sie scheinbar überhaupt _nichts_ von Physik verstehen. Es geht nicht nur darum mehrere Dimensionen mathematisch korrekt und konsistent zu beschreiben, sondern Theorien zu finden die mit der Realität übereinstimmen. Und genau darum ist die Arbeit von Teilchenbeschleunigern _nicht_ überflüssig. Man muss diese Theorien verifizieren.

    4. Siehe dazu den fantastischen Film "EPOS DEI"
    Dem Trailer entnimmt man nur Geschwafel…

    5. Ich denke dass wirtschaftliche Interessen hier eine größere Rolle spielen, als die Erkenntnisgewinnung in der Physik.
    Und sie können bestimmt auch die Wirtschaft nennen die brennendes Interesse an Elementarteilchen hat.

    "Ich denke dass wirtschaftliche Interessen hier eine größere Rolle spielen, als die Erkenntnisgewinnung in der Physik."
    - da muß ich widersprechen. Das LHC ist unheimlich teuer und der erwartbare wirtschaftliche Nutzen liegt im Bereich von nahe Null, auch wenn die Forscher des LCH quasi im Vorbeigehen ein paar sehr nützliche Dinge entwickelt haben, etwa HTML.

    "Aber dass die Physiker immernoch jegliche Erklärungsmodelle ausschließlich auf die Materie beziehen, zeigt,dass man selbst die Erkenntnisse Einsteins ignoriert."
    - das ist so nicht richtig. Hier ist die Rede von einem Teilgebiet, in dem man sich auf "Materie", genauer gesagt Teilchen, beschränkt hat. Daran ist ja erstmal nichts falsches - man würde ja auch keinen Kardiologen dafür kritisieren, daß er sich so wenig mit der Milz befaßt.
    Es existieren andere Bereiche, die sich stark mit den Einsteinschen Implikationen auseinandersetzen. Die Stringtheorie hingegen ist ein Versuch, beide Bereiche zu verbinden.

    Und dann die Dimensionen. Sowohl Sie als auch andere verbinden mit den möglichen Extra-Dimensionen eine Art metaphysische Ebene. Die 11 bzw. 21 Dimensionen ergeben sich aus einer von vielen möglichen Theorien und sind eher eine Verlegenheit; man braucht sie halt, damit die Formeln aufgehen. Selbst wenn es sie gibt, dann sind es Dimensionen wie Länge oder Breite. Daran ist nichts metaphysisches. Es mag metaphysische Ebenen geben, doch die haben nicht mehr mit diesen Dimensionen zu tun, als die "normalen" Dimensionen.

    ...kann man viel beschreiben. nur ob das ergebnis auch auf die realität angewandt werden kann, ist eine andere sache.

    1. Heißt es Higgs Boson

    2. "Dass wir die Welt bisher noch nicht vollständig begreifen ist Fakt. Aber dass die Physiker immernoch jegliche Erklärungsmodelle ausschließlich auf die Materie beziehen, zeigt, dass man selbst die Erkenntnisse Einsteins ignoriert."
    Bitte wie meinen?

    3. "Wenn man bedenkt, dass J.E. Charon oder auch Burkhard Heim bereits mathematisch konsistent mehr Dimensionen beschreiben konnten, zeigt, dass die Arbeit der Teilchenbeschleuniger überflüssig ist."
    Diese Aussage zeigt, dass sie scheinbar überhaupt _nichts_ von Physik verstehen. Es geht nicht nur darum mehrere Dimensionen mathematisch korrekt und konsistent zu beschreiben, sondern Theorien zu finden die mit der Realität übereinstimmen. Und genau darum ist die Arbeit von Teilchenbeschleunigern _nicht_ überflüssig. Man muss diese Theorien verifizieren.

    4. Siehe dazu den fantastischen Film "EPOS DEI"
    Dem Trailer entnimmt man nur Geschwafel…

    5. Ich denke dass wirtschaftliche Interessen hier eine größere Rolle spielen, als die Erkenntnisgewinnung in der Physik.
    Und sie können bestimmt auch die Wirtschaft nennen die brennendes Interesse an Elementarteilchen hat.

    "Ich denke dass wirtschaftliche Interessen hier eine größere Rolle spielen, als die Erkenntnisgewinnung in der Physik."
    - da muß ich widersprechen. Das LHC ist unheimlich teuer und der erwartbare wirtschaftliche Nutzen liegt im Bereich von nahe Null, auch wenn die Forscher des LCH quasi im Vorbeigehen ein paar sehr nützliche Dinge entwickelt haben, etwa HTML.

    "Aber dass die Physiker immernoch jegliche Erklärungsmodelle ausschließlich auf die Materie beziehen, zeigt,dass man selbst die Erkenntnisse Einsteins ignoriert."
    - das ist so nicht richtig. Hier ist die Rede von einem Teilgebiet, in dem man sich auf "Materie", genauer gesagt Teilchen, beschränkt hat. Daran ist ja erstmal nichts falsches - man würde ja auch keinen Kardiologen dafür kritisieren, daß er sich so wenig mit der Milz befaßt.
    Es existieren andere Bereiche, die sich stark mit den Einsteinschen Implikationen auseinandersetzen. Die Stringtheorie hingegen ist ein Versuch, beide Bereiche zu verbinden.

    Und dann die Dimensionen. Sowohl Sie als auch andere verbinden mit den möglichen Extra-Dimensionen eine Art metaphysische Ebene. Die 11 bzw. 21 Dimensionen ergeben sich aus einer von vielen möglichen Theorien und sind eher eine Verlegenheit; man braucht sie halt, damit die Formeln aufgehen. Selbst wenn es sie gibt, dann sind es Dimensionen wie Länge oder Breite. Daran ist nichts metaphysisches. Es mag metaphysische Ebenen geben, doch die haben nicht mehr mit diesen Dimensionen zu tun, als die "normalen" Dimensionen.

    ...kann man viel beschreiben. nur ob das ergebnis auch auf die realität angewandt werden kann, ist eine andere sache.

  3. Wie passend, dass in ca 5 Wochen mitten in Deutschland ein Symposium stattfindet, mit den führenden Forschern aus CERN und MPI.

    Das Quantica Symposium kann sicher Aussagen über die neuesten Erkenntnisse liefern. Ich hoffe, dass dort auch die Presse anwesend sein wird und nicht nur bekannten alternativen Medienportale, die mittlerweile eine bessere Arbeit machen, als die Mainstreampresse.

    Link entfernt. Bitte verweisen Sie nicht fortlaufend auf dieselbe Website. Danke. Die Redaktion/sh

  4. Ist das jetzt das lange gesuchte Higgs?

    Es gibt aktuell ein Buch des Quanten physikers Michael König, welcher sich eben diesen Elementarprozessen ausführlich widmet und eine wirklich bahnbrechende Theorie entwickelte. Es gibt das Thema auch filmisch aufgearbeitet: http://www.youtube.com/wa...

  5. Bisher les ich überall nur "könnte", "eventuell", "möglicher Sensationsfund"...

    Gibts auch was Konkretes? Kann doch nicht so schwer sein, oder? Solange hier nur darüber gefaselt wird, ohne genau auf dieses ominöse Teilchen einzugehen, misstraue ich den Teilchenphysikern.

    Das Problem der Elemetarteilchenphysik ist, dass sie nur 4 Dimensionen betrachten, obwohl sich ALLE Forscher über die Existenz weiterer Dimensionen einig sind.

    Ich verstehe also nicht, wieso man solche teilweise wirklich gefährlichen Experimente durchführen muss. Haben wir mit der Kernspaltung nicht schon genug Schaden angerichtet?

    Wäre es nicht wichtiger, sich mal um die realen Probleme zu kümmern, als imaginären Teilchen nachzujagen?
    http://www.youtube.com/wa...

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    "Ich verstehe also nicht, wieso man solche teilweise wirklich gefährlichen Experimente durchführen muss. Haben wir mit der Kernspaltung nicht schon genug Schaden angerichtet?"

    Man sollte vielleicht nicht vergessen, dass es nicht nur "böse" Kernenergie gibt, sondern auch wichtige LEBENSRETTENDE Dinge und Prozesse die man mit Kernexperimenten erreicht. Es sei nur mal auf die Positronen-Emissons-Tomografie verwiesen, die auch mit Kernzerfällen arbeitet. und und und. Nicht alles alles was mit Radioaktivität zu tun hat, ist ein Ergebniss der Atomlobby ;)

    "Wäre es nicht wichtiger, sich mal um die realen Probleme zu kümmern, als imaginären Teilchen nachzujagen?"
    Jaja, immer das gleiche Argument. Wofür brauchen wir das eigentlich??
    Das hat man sich bei so vielen Dingen schon gefragt, egal ob LASER, die Maxwellgleichungen, die Quantenphysik oder Einsteins Relativitätstheorie. Ohne diese Erkenntnisse gäb es keine Computer, Handys, Radios, einfach keine zivilisierte Welt wie wir sie kennen.

    • Dirac
    • 08.04.2011 um 13:57 Uhr

    Etwas "Konkretes" gibt es auf dem Niveau der heutigen Physik nicht mehr, weil die beschriebenen und bekannten Eigenschaften und Prozesse nicht direkt sichtbar sind, da die dazu wichtigen Teilchen/Wellen nur indirekt über Energien, Impulse, Ladung usw. nachzuweisen sind. Allein in der FKP gibt es unzählige Quasiteilchen. In Kern- und Teilchen Physik kann man die Elementarteilchen auch nur über Wirkungsquerschnitte, Zerfallsbreiten, Zerfallsprodukte nachweisen und daraus auf die Elementarteilchen und deren Eigenschaften schlussfolgern.
    Eine deterministische Physik gibt es so nicht mehr, da viele physikalische Prozesse nur über Quantenmechanik, QED, QCD erklärt werden können.
    Aber keine Angst, selbst Einstein hatte mit der Interpretation der Quantenmechanik seine Probleme.

    "Ich verstehe also nicht, wieso man solche teilweise wirklich gefährlichen Experimente durchführen muss. Haben wir mit der Kernspaltung nicht schon genug Schaden angerichtet?"

    Man sollte vielleicht nicht vergessen, dass es nicht nur "böse" Kernenergie gibt, sondern auch wichtige LEBENSRETTENDE Dinge und Prozesse die man mit Kernexperimenten erreicht. Es sei nur mal auf die Positronen-Emissons-Tomografie verwiesen, die auch mit Kernzerfällen arbeitet. und und und. Nicht alles alles was mit Radioaktivität zu tun hat, ist ein Ergebniss der Atomlobby ;)

    "Wäre es nicht wichtiger, sich mal um die realen Probleme zu kümmern, als imaginären Teilchen nachzujagen?"
    Jaja, immer das gleiche Argument. Wofür brauchen wir das eigentlich??
    Das hat man sich bei so vielen Dingen schon gefragt, egal ob LASER, die Maxwellgleichungen, die Quantenphysik oder Einsteins Relativitätstheorie. Ohne diese Erkenntnisse gäb es keine Computer, Handys, Radios, einfach keine zivilisierte Welt wie wir sie kennen.

    • Dirac
    • 08.04.2011 um 13:57 Uhr

    Etwas "Konkretes" gibt es auf dem Niveau der heutigen Physik nicht mehr, weil die beschriebenen und bekannten Eigenschaften und Prozesse nicht direkt sichtbar sind, da die dazu wichtigen Teilchen/Wellen nur indirekt über Energien, Impulse, Ladung usw. nachzuweisen sind. Allein in der FKP gibt es unzählige Quasiteilchen. In Kern- und Teilchen Physik kann man die Elementarteilchen auch nur über Wirkungsquerschnitte, Zerfallsbreiten, Zerfallsprodukte nachweisen und daraus auf die Elementarteilchen und deren Eigenschaften schlussfolgern.
    Eine deterministische Physik gibt es so nicht mehr, da viele physikalische Prozesse nur über Quantenmechanik, QED, QCD erklärt werden können.
    Aber keine Angst, selbst Einstein hatte mit der Interpretation der Quantenmechanik seine Probleme.

  6. Die Stringtheorie ist eine Theorie, die man weder beweisen, noch widerlegen kann. Von daher ist diese Theorie total unwissenschaftlich.

    Wieso stürzen sich die Mainstreamphysiker auf so einen Quatsch und bauen milliardenteure Teilchenbeschleuniger?

    Wissenschaftliches Arbeiten funktioniert anders. Schön, dass hier bereits Charon und Burkhard Heim erwähnt wurden - dort sollten sich die heutigen Teilchenphysiker erstmal informieren, bevor sie ins Blaue hinein irgendwas suchen, was es höchstwahrscheinlich gar nicht gibt.

    Ohne die Zunahme weiterer struktureller Dimensionen kann man nichts weiter erklären. Das wissen sogar die Stringtheoretiker, weshalb sie dann immer eine 5. Dimension einführen, die irgendwo an unsere Raumzeit dranhängt. So genau ist unser derzeitiges Modell.

    Und obwohl man es besser weiß, forscht man lieber weiter ins Blaue hinein. Es fließen schließlich die Milliarden dorthin, wo sie gar nichts bringen ausser die Wirtschaft am Laufen zu halten.

    Um wirkliche Erkenntnis scheint des den Teilchenphysikern nicht zu gehen.

    Link entfernt. Bitte verlinken Sie nicht fortlaufend auf dieselbe Website. Danke. Die Redaktion/sh

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    "Die Stringtheorie ist eine Theorie, die man weder beweisen, noch widerlegen kann. Von daher ist diese Theorie total unwissenschaftlich.

    Wieso stürzen sich die Mainstreamphysiker auf so einen Quatsch und bauen milliardenteure Teilchenbeschleuniger?
    "

    Weil's der Steuerzahler bezahlt!
    Sogar die angestellte Putzfrau hat Anteil an dieser Entdeckung, aber den Nobelpreis kassiert immer nur einer.
    Gut, sind wir mal ehrlich, wo ist Prestige nicht die Triebfeder?
    Aber eines kann man schonmal sagen. Wenn man so einen Aufwand betreibt um eine kaum nachweisbare Naturkraft zu entdecken, kann man die zivile Nutzung eh vergessen.
    Da lob ich mir die herkömmliche Kernkraft, die sogar weiterläuft, wenn man sie am liebsten abschalten möchte.

    • PGMN
    • 08.04.2011 um 15:15 Uhr

    Beschleuniger braucht man auch und insbesondere, um das Standardmodell der Teilchenphysik zu erweitern, welches sowohl verifizierbar als auch wissenschaftlich sind. Dies hat a priori nichts mit der Stringtheorie zu tun. Es ist daher völlig logisch, dass man solche baut und benötigt.

    Sie schreiben: "Wissenschaftliches Arbeiten funktioniert anders."

    Nein. Wissenschaftliches Arbeiten funktioniert genau so. Setzen, sechs.

    • Daimon
    • 08.04.2011 um 19:31 Uhr

    und später quantitativ was man wahrnimmt. Da die Menschlichen Sinne sehr beschränkt sind und natürliche Phänomene nicht immer da auftreten wo die Meßgeräte stehen bzw. nur unter bestimmten (extremen) Bedingungen auftreten, braucht man solche Aparate um Phänomene herbei zu führen und zu vermessen.
    In der Physik muß jede Theorie irgendwann mal mit experimenten überprüft werden.
    Anders als in der Philosophie oder einigen Sozialwissenschaften.
    Soviel ich weiß gibt es in der Physik im Moment einen Haufen Theorien ein paar Ideen mit welchen Experimenten man sie überprüfen kann und wenige reale Experimente um wenigstens einen Teil der Theorien mal zu Testen.

    "Die Stringtheorie ist eine Theorie, die man weder beweisen, noch widerlegen kann. Von daher ist diese Theorie total unwissenschaftlich.

    Wieso stürzen sich die Mainstreamphysiker auf so einen Quatsch und bauen milliardenteure Teilchenbeschleuniger?
    "

    Weil's der Steuerzahler bezahlt!
    Sogar die angestellte Putzfrau hat Anteil an dieser Entdeckung, aber den Nobelpreis kassiert immer nur einer.
    Gut, sind wir mal ehrlich, wo ist Prestige nicht die Triebfeder?
    Aber eines kann man schonmal sagen. Wenn man so einen Aufwand betreibt um eine kaum nachweisbare Naturkraft zu entdecken, kann man die zivile Nutzung eh vergessen.
    Da lob ich mir die herkömmliche Kernkraft, die sogar weiterläuft, wenn man sie am liebsten abschalten möchte.

    • PGMN
    • 08.04.2011 um 15:15 Uhr

    Beschleuniger braucht man auch und insbesondere, um das Standardmodell der Teilchenphysik zu erweitern, welches sowohl verifizierbar als auch wissenschaftlich sind. Dies hat a priori nichts mit der Stringtheorie zu tun. Es ist daher völlig logisch, dass man solche baut und benötigt.

    Sie schreiben: "Wissenschaftliches Arbeiten funktioniert anders."

    Nein. Wissenschaftliches Arbeiten funktioniert genau so. Setzen, sechs.

    • Daimon
    • 08.04.2011 um 19:31 Uhr

    und später quantitativ was man wahrnimmt. Da die Menschlichen Sinne sehr beschränkt sind und natürliche Phänomene nicht immer da auftreten wo die Meßgeräte stehen bzw. nur unter bestimmten (extremen) Bedingungen auftreten, braucht man solche Aparate um Phänomene herbei zu führen und zu vermessen.
    In der Physik muß jede Theorie irgendwann mal mit experimenten überprüft werden.
    Anders als in der Philosophie oder einigen Sozialwissenschaften.
    Soviel ich weiß gibt es in der Physik im Moment einen Haufen Theorien ein paar Ideen mit welchen Experimenten man sie überprüfen kann und wenige reale Experimente um wenigstens einen Teil der Theorien mal zu Testen.

    • Akanda
    • 08.04.2011 um 11:19 Uhr

    Die Quantenphysik kommt den Erkenntnissen der „Vedischen Rishis" Indiens immer näher ( Sanskrit: „Rishi" = dt. 'Seher' ).

    Statt eines Teilchenbeschleunigers haben die Vedischen Seher ihr menschliches Nervensystem benutzt, um mit speziellen Meditationstechniken die Mechanismen zu erforschen, die Psyche, Physis und Umgebung miteinander verbinden und interagieren lassen.

    Dabei sind die Seher in ihren Forschungen schon vor über 5000 Jahren auf die Existenz eines allem und allen zu Grunde liegenden Feldes gestossen, das nicht nur die Grundlage aller psychischen, bewusstseinsbezogenen Erscheinungsformen ist, sondern auch der Urgrund aller physikalischen Phänomene im Universum.

    Je näher die heutige Quantenforschung dem von den Rishis formulierten Konzept des „Einheitlichen Feldes" kommt, desto besser können die reellen Gegebenheiten der Natur verstanden werden.

    Die Erklärung des Verhaltens der angesprochenen 'exotischen' Teilchen wird meines Erachtens erst richtig formuliert werden können, wenn das Konzept eines vielschichtig organisierten Universums verstanden wird:
    die Anregungen eines ('subtiler als das Subtile') Feldes sind Grundlage von - und bringen in einer hierarchisch organisierten Sequenz - die physikalischen UND psychischen Phänomene des Universums hervor.

    Die Verbindung von Psyche und Physis wäre wohl der nächste Schritt, den die Wissenschaft in der absehbaren Zukunft nachvollziehen sollte, denn darin liegt die Lösung essentieller Probleme unserer Zivilisation.

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    Entfernt. Bitte verzichten Sie auf Beleidigungen. Danke. Die Redaktion/wg

    "Die Quantenphysik kommt den Erkenntnissen der „Vedischen Rishis" Indiens immer näher"
    Hier liegt ein kleines Missverständnis vor. Die Rishis hatten keine Erkenntnisse, sonder (wie viele andere Kulturen auch) nur Theorien. Es wird so oft vom "Wissen der Alten" usw gesprochen, dabei haben die auch nur vermuten können.
    Zu behaupten, dass ein Ganzes allem zugrunde liegt, ist etwas anderes (und viel leichter) als es zu nachweislich zu wissen. Das ist genau der Unterschied zwischen Religion und Wissenschaft.

    Entfernt. Bitte verzichten Sie auf Beleidigungen. Danke. Die Redaktion/wg

    "Die Quantenphysik kommt den Erkenntnissen der „Vedischen Rishis" Indiens immer näher"
    Hier liegt ein kleines Missverständnis vor. Die Rishis hatten keine Erkenntnisse, sonder (wie viele andere Kulturen auch) nur Theorien. Es wird so oft vom "Wissen der Alten" usw gesprochen, dabei haben die auch nur vermuten können.
    Zu behaupten, dass ein Ganzes allem zugrunde liegt, ist etwas anderes (und viel leichter) als es zu nachweislich zu wissen. Das ist genau der Unterschied zwischen Religion und Wissenschaft.

  7. Wenn ich diese noch völlig naive Vorstellung der Physiker lese, dass es bestimmten Teilchen gelinge solle, Zeitreisen zu unternehmen, frage ich mich, wo hier die Erkenntnisse der letzten Jahrzehnte geblieben sind?

    Das hat doch Einstein schon gewußt und ist überhaupt nichts neues!

    Man versucht uns doch nur mit solchen Nachrichten weiterhin glaubhaft zu machen, dass es ausser Materie nichts gäbe.

    Eine seelenlose und willkürliche Welt soll hier beschrieben werden, indem man alles auf Elemetarteilchen beschränkt.

    Die Physiker müssten es längst besser wissen, wenn sie anständig forschen würden - aber auch auf dem Gebiet der Wissenschaft gibt es eine Doktrin und eine political correctness, die mittlerweile wirklich zu einem Rückschritt mutiert ist.

    Am vertrauenswürdigsten sind nach wie vor die wirklich unabhängigen und freien Forscher, denen es wirklich noch ums Wissen geht.

    Hans Peter Dürr zählt als Mainstreamwissenschaftlern zu den wenigen, die ihren Verstand im Laufe der Zeit nicht verloren haben: http://www.youtube.com/wa...

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    Ein toller Film! Es tut so gut, mal etwas Wahres zu sehen und dass es noch Menschen gibt, die das aussprechen, was man selbst fühlt und denkt!
    Sogar Wissenschaftler...
    Leider ist die Wahrheit auch sehr tragisch.

    Ein toller Film! Es tut so gut, mal etwas Wahres zu sehen und dass es noch Menschen gibt, die das aussprechen, was man selbst fühlt und denkt!
    Sogar Wissenschaftler...
    Leider ist die Wahrheit auch sehr tragisch.

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