Nuklearunfall

Blick auf die Atomruinen von Fukushima

© Air Photo Service/Reuters

Die Atomanlage Fukushima-1 (Daiichi) ist seit dem 11. März außer Kontrolle. Seither versuchen Techniker, Ingenieure und Arbeiter die Brennelemente in Reaktorkernen und Abklingbecken noch im Zaum zu halten. Einige sind wohl bereits geschmolzen.

Schon jetzt sind große Mengen an radioaktiven Teilchen ins Wasser und in die Atmosphäre gelangt. Die Welt ist Zeuge einer Katastrophe, deren Ende nicht abzusehen ist. "Wenn in Fukushima bis Ende des Jahres eine Kühlung und ein Einschluss radioaktiver Partikel langfristig gesichert ist, wäre das ein großer Schritt", sagte der Vorsitzende der Strahlenschutzkommission, Rolf Michel, ZEIT ONLINE.

Ob das überhaupt gelingt, kann niemand sagen. Die Bilder der Anlage nähren diese Hoffnung kaum. Inmitten der Ruinen wie hier der von Reaktorgebäude 3 (Aufnahme vom 24. März) kämpfen Arbeiter Tag für Tag. Die einzige Chance, weit Schlimmeres zu verhindern, ist die langfristige Kühlung der Brennelemente.