Blick auf die Atomruinen von Fukushima
Die Atomanlage Fukushima-1 (Daiichi) ist seit dem 11. März außer Kontrolle. Seither versuchen Techniker, Ingenieure und Arbeiter die Brennelemente in Reaktorkernen und Abklingbecken noch im Zaum zu halten. Einige sind wohl bereits geschmolzen.
Schon jetzt sind große Mengen an radioaktiven Teilchen ins Wasser und in die Atmosphäre gelangt. Die Welt ist Zeuge einer Katastrophe, deren Ende nicht abzusehen ist. "Wenn in Fukushima bis Ende des Jahres eine Kühlung und ein Einschluss radioaktiver Partikel langfristig gesichert ist, wäre das ein großer Schritt", sagte der Vorsitzende der Strahlenschutzkommission, Rolf Michel, ZEIT ONLINE.
Ob das überhaupt gelingt, kann niemand sagen. Die Bilder der Anlage nähren diese Hoffnung kaum. Inmitten der Ruinen wie hier der von Reaktorgebäude 3 (Aufnahme vom 24. März) kämpfen Arbeiter Tag für Tag. Die einzige Chance, weit Schlimmeres zu verhindern, ist die langfristige Kühlung der Brennelemente.
- Datum 04.04.2011 - 15:58 Uhr
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...rechts das Pumpfahrzeug Wasser direkt in das Abklingbecken von Block 4 pumpt und die einzelnen Blöcke baulich identisch sind, dann will ich gar nicht wissen, in welchem Zustand das Abklingbecken in Block drei sein muss.Da fehlen in der Höhe - bei genauer Betrachtung - geschätzte zwei Querverstrebungsstufen der Stahlkonstruktion, würde ich behaupten.
Da diese anscheinend symmetrisch aufgebaut zu sein scheinen, sollten pro Block fünf dieser Querverstrebungsstufen vorhanden sein. Bei einer Höhe von 80 Metern (da bin mir nicht mehr sicher) wären das also ca 36 Meter, die da fehlen.
Natürlich war Bild 2 im Vergleich mit Bild 1 gemeint.
Das habe ich mich auch schon gefragt. Sind wirklich alle Brennstäbe in den Abklingbecken, oder was davon übrig ist, geblieben?
Angesichts der Bilder hat sich bei mir der Verdacht verstärkt, dass über die Lage vor Ort und die Auswirkungen massiv gelogen wird.
seit Wochen wünsche ich mir irgendwo etwa eine genaue Analyse der Explosion von Reaktor 3, hier wird behauptet das sei eine ganz normale Wasserstoffexplosion wie die von Reaktor 1 gewesen, ich glaube das nicht, ich interpretiere die Explosion als eine Explosion mit grichteteter Kraft, was eigentlich nur geht, wenn es eine art Kanonenrohr gibt. Der obere lose Dachbereich der bei 1 und 4 in alle Richtungen weggeflogen ist, der richtet die Kraft nicht. Ferner gibt es im Turbinenhausdach von 3 und 4 Einschläge von Trümmerteilen, die glaube ich auf Feste Betonteile schließen lassen und nicht auf leichte Dach- oder Fassafenverkleidungen.
Ich glaube das die Explosion im Containment oder in der Betonhülle des Containment stattgefunden hat und das der obere Betonverschluss dieser "Birne" die man auf manchen Schemata-Zeichnungen sehen kann abgesprengt wurde, diese Betonteile zwei halbkreisförmige sehr massive Deckel scheinen mir auch in dem Video zu sehen zu sein, zwei größere Trümmerteile die sich in ca. 300m Höhe aus der Explosionswolke lösen. Allein die höhe der Explosionswolke ist so massiv unterschiedlich zu der von Reaktor 1 das es mich wirklich wundert warum darüber nicht geschrieben wird.
Auf dem Bild von Reaktor 3 die vordere horizontale Betonstrebe ist ungefähr Oberkante "spent fuel pool". Wirklich bemerkenswerte Information finde ich hier:
http://www.fairewinds.com...
In einem der Videobeiträge kann man freiliegende Bresnstabgitter sehen.
Natürlich war Bild 2 im Vergleich mit Bild 1 gemeint.
Das habe ich mich auch schon gefragt. Sind wirklich alle Brennstäbe in den Abklingbecken, oder was davon übrig ist, geblieben?
Angesichts der Bilder hat sich bei mir der Verdacht verstärkt, dass über die Lage vor Ort und die Auswirkungen massiv gelogen wird.
seit Wochen wünsche ich mir irgendwo etwa eine genaue Analyse der Explosion von Reaktor 3, hier wird behauptet das sei eine ganz normale Wasserstoffexplosion wie die von Reaktor 1 gewesen, ich glaube das nicht, ich interpretiere die Explosion als eine Explosion mit grichteteter Kraft, was eigentlich nur geht, wenn es eine art Kanonenrohr gibt. Der obere lose Dachbereich der bei 1 und 4 in alle Richtungen weggeflogen ist, der richtet die Kraft nicht. Ferner gibt es im Turbinenhausdach von 3 und 4 Einschläge von Trümmerteilen, die glaube ich auf Feste Betonteile schließen lassen und nicht auf leichte Dach- oder Fassafenverkleidungen.
Ich glaube das die Explosion im Containment oder in der Betonhülle des Containment stattgefunden hat und das der obere Betonverschluss dieser "Birne" die man auf manchen Schemata-Zeichnungen sehen kann abgesprengt wurde, diese Betonteile zwei halbkreisförmige sehr massive Deckel scheinen mir auch in dem Video zu sehen zu sein, zwei größere Trümmerteile die sich in ca. 300m Höhe aus der Explosionswolke lösen. Allein die höhe der Explosionswolke ist so massiv unterschiedlich zu der von Reaktor 1 das es mich wirklich wundert warum darüber nicht geschrieben wird.
Auf dem Bild von Reaktor 3 die vordere horizontale Betonstrebe ist ungefähr Oberkante "spent fuel pool". Wirklich bemerkenswerte Information finde ich hier:
http://www.fairewinds.com...
In einem der Videobeiträge kann man freiliegende Bresnstabgitter sehen.
Leider kann ich als Laie nun keine Aussage darüber treffen wie kaputt nun die Reaktordruckgefässe sind. Es sieht alles sehr kaputt aus.
Von dem Tsumami scheinen aber keine grossen Schäden herzurühren, was man sieht sind doch mehr die Explosionsfolgen.
Gibt es auch fotos von dem Zustand vor den Explosionen ?
Ja, "Vorher"-Bilder gibt es zum Beispiel hier:
http://www.digitalglobe.c...
Bei den jetzt gezeigten Bildern vom zerstörten Zustand (hier nochmal besser zu sehen: http://cryptome.org/eyeba...) sollte man übrigens auch noch berücksichtigen, dass sie schon am 24.3. aufgenommen wurden. Und einige Tage darauf ja nochmal ein starkes Nachbeben stattfand. Aktuellere Luftbilder scheint es - zumindest im web - nicht zu geben.
Ja, "Vorher"-Bilder gibt es zum Beispiel hier:
http://www.digitalglobe.c...
Bei den jetzt gezeigten Bildern vom zerstörten Zustand (hier nochmal besser zu sehen: http://cryptome.org/eyeba...) sollte man übrigens auch noch berücksichtigen, dass sie schon am 24.3. aufgenommen wurden. Und einige Tage darauf ja nochmal ein starkes Nachbeben stattfand. Aktuellere Luftbilder scheint es - zumindest im web - nicht zu geben.
Wer insbesondere die schwer beschädigten Reaktorgebäude von Block 3 und vier sieht, dem dürfte schnell klar werden, wie lange es in diesen stark strahlenden Ruien noch dauern wird, die dringend benötigte reguläre Kühlung endlich wieder herstellen zu können, wenn das überhaupt noch möglich ist.
Die Trümmerteile die außerdem in die gut gefüllten Abklingbecken von Block 3 und vier gestürzt sind zum Teil mit plutoniumhaltigen Brennstäben gefüllt, völlig ohne Schutzhülle.
Das die Brennstaäbe abgesehen von fehlender Kühlung dabei zum Teil schwer beschädigt wurden dürfte klar sein.
Wenn nun sogar die japanische Regierung einräumt es könnte Monate dauern bis der Austritt von Radioaktivität gestoppt werden kann ist das mehr als realistisch, während u.a. das hochradioaktive Wasser unter Block 2 weiter sprudelt.
Wenn man die Bilder sieht fragt man sich, wie Tepco allen Ernstes auf die Idee kam, die Reaktoren zu reparieren und wieder in Betrieb zu nehmen. Dann hat die Regierung die Notbremse gezogen und gesagt, die Reaktoren gehen sie wieder ans Netz. Aber Tepco hat verlautbaren lassen, dass sie wenigstens die Blöcke 5 & 6 in Zukunft wieder in Betrieb nehmen wollen.
Was soll man dazu noch weiter sagen?
Natürlich war Bild 2 im Vergleich mit Bild 1 gemeint.
Das habe ich mich auch schon gefragt. Sind wirklich alle Brennstäbe in den Abklingbecken, oder was davon übrig ist, geblieben?
Angesichts der Bilder hat sich bei mir der Verdacht verstärkt, dass über die Lage vor Ort und die Auswirkungen massiv gelogen wird.
...dann hat man doch den Eindruck, dass von dem Reaktorgebäude bis etwa auf die halbe Geschosshöhe eigentlich nur noch Mus übrig ist.
Von vorne nach hinten steigt die Zerstörungszone offensichlich nach oben an und fällt dafür vorne von rechts nach links ziemlich ab.
Einen sehr vertrauenerweckenden Eindruck macht das ganze sicher nicht.
...dann hat man doch den Eindruck, dass von dem Reaktorgebäude bis etwa auf die halbe Geschosshöhe eigentlich nur noch Mus übrig ist.
Von vorne nach hinten steigt die Zerstörungszone offensichlich nach oben an und fällt dafür vorne von rechts nach links ziemlich ab.
Einen sehr vertrauenerweckenden Eindruck macht das ganze sicher nicht.
...dann hat man doch den Eindruck, dass von dem Reaktorgebäude bis etwa auf die halbe Geschosshöhe eigentlich nur noch Mus übrig ist.
Von vorne nach hinten steigt die Zerstörungszone offensichlich nach oben an und fällt dafür vorne von rechts nach links ziemlich ab.
Einen sehr vertrauenerweckenden Eindruck macht das ganze sicher nicht.
"Arbeiter sprühen Wasser gegen einen Schlepper, um ihm das Anlegen zu erleichtern. Er zieht einen mit Süßwasser beladenen Frachtkahn der US-Marine an die Hafenanlage von Fukushima-1."
Das ergibt doch garkeinen Sinn oder?
Dekonataminieren die nicht dne Schlepper grob?
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