AtomunglückRegierung richtet Sperrzone um Fukushima ein

Das Gebiet 20 Kilometer um das Kraftwerk in Fukushima darf ab Freitag nur noch mit staatlicher Genehmigung betreten werden. Doch noch immer leben Menschen dort. von dpa und AFP

Japan hat um das havarierte Atomkraftwerk in Fukushima eine Sperrzone eingerichtet. Ministerpräsident Naoto Kan erklärte bei einem Besuch in der gleichnamigen Provinz Fukushima die Umgebung des AKW im Umkreis von 20 Kilometern zu einem Sperrgebiet, das niemand ohne staatliche Genehmigung betreten dürfe. Die Regierung hatte dieses Gebiet zwar bereits zuvor zu einer Evakuierungszone erklärt, es gab jedoch kein Verbot, es zu betreten und auch keine strengen Kontrollen. Die Sperrzonen-Regelung tritt um Mitternacht (Ortszeit) in Kraft.

Immer wieder waren ehemalige Bewohner trotz der akuten Gefahr durch radioaktive Strahlen auf eigene Faust in ihre Wohngebiete zurückgekehrt, um Habseligkeiten herauszuholen. Das wird jetzt nur noch mit ausdrücklicher Genehmigung und unter Auflagen möglich sein. So soll es nur einer Person pro Haushalt für höchstens zwei Stunden erlaubt werden, das Gebiet zu betreten. Die Menschen müssen dabei Schutzkleidung und ein Dosimeter tragen, erklärte Regierungssprecher Yukio Edano. Es werden dafür Busse bereitgestellt.

Anzeige

Welche Strafen bei Nichtbefolgen verhängt werden sollen, wurde zunächst nicht bekannt. Auch zur Dauer der Regelung wurden keine Angaben gemacht. Für Menschen, deren Wohnungen in einem Umkreis von drei Kilometern um das havarierte Kraftwerk liegen, gelten verschärfte Regeln. Sie dürfen dieses Gebiet überhaupt nicht mehr betreten.

Lage in Fukushima-1
BLOCK 1 BLOCK 2 BLOCK 3 BLOCK 4
Abschaltung nach Beben, Explosion am 12.03.2011 Abschaltung nach Beben, Explosion am 15.03.2011 Abschaltung nach Beben, Explosion am 14. und 16.03.2011 Abgeschaltet vor Beben, Brände und Explosion am 15.03.2011
Weil Temperaturen im Reaktor unter 100 Grad Celsius sind, spricht Tepco von Kaltabschaltung Weil Temperaturen im Reaktor unter 100 Grad Celsius sind, spricht Tepco von Kaltabschaltung Weil Temperaturen im Reaktor unter 100 Grad Celsius sind, spricht Tepco von Kaltabschaltung Abgeschaltet und auch vor dem Beben nicht in Betrieb
Gebäude schwer beschädigt, Sicherheitsbehälter und Reaktordruckbehälter beschädigt, in den Reaktorkern wird Wasser eingeleitet Gebäude leicht beschädigt, Außenhülle löchrig, Leck im Sicherheitsbehälter vermutet, in den Reaktorkern wird Wasser eingeleitet Gebäude schwer beschädigt, Sicherheitsbehälter beschädigt, Leck vermutet, in den Reaktorkern wird Wasser eingeleitet Gebäude schwer beschädigt, Wasserstoff aus Block 3 sprengte das Dach, keine Brennelemente im Kern
Strombetriebene Kühlsysteme mit Frischwasser und Wärmetauscher nicht funktionsfähig, es läuft ein alternatives Kühlsystem, das nach dem Tsunami eingerichtet wurde Strombetriebene Kühlsysteme mit Frischwasser und Wärmetauscher nicht funktionsfähig, es läuft ein alternatives Kühlsystem, das nach dem Tsunami eingerichtet wurde Strombetriebene Kühlsysteme mit Frischwasser und Wärmetauscher nicht funktionsfähig, es läuft ein alternatives Kühlsystem, das nach dem Tsunami eingerichtet wurde Strombetriebene Kühlsysteme mit Frischwasser und Wärmetauscher nicht funktionsfähig, es läuft ein alternatives Kühlsystem, das nach dem Tsunami eingerichtet wurde
Kernschmelze bestätigt (Tepco), Reaktorkern mit 400 Brennelemente, Zustand der 292 Brennelemente im Abklingbecken unklar (Wasser wird eingespeist) Kernschmelze bestätigt (Tepco), Reaktorkern mit 548 Brennelementen, Zustand der 587 Brennelemente im Abklingbecken unklar (Wasser wird eingespeist) Kernschmelze bestätigt (Tepco), Reaktorkern mit 548 Brennelementen beschädigt, Schäden an den 514 Brennelemente im Abklingbecken vermutet (Wasser wird eingespeist) keine Brennelemente im Reaktorkern, die meisten der 1331 Brennelementen im Abklingbecken sind vermutlich nicht beschädigt (Wasser wird eingespeist)
Radioaktiv belastetes Wasser im Untergeschoss und unterirdischen Tunneln des Gebäudes, Abpumpen läuft. Eine Aufbereitungsanlage, die nach dem Tsunami installiert wurde, dekontaminiert das Wasser Radioaktiv belastetes Wasser im Untergeschoss und unterirdischen Tunneln des Gebäudes, Abpumpen läuft. Eine Aufbereitungsanlage, die nach dem Tsunami installiert wurde, dekontaminiert das Wasser Radioaktiv belastetes Wasser im Untergeschoss und unterirdischen Tunneln des Gebäudes. Abpumpen läuft. Eine Aufbereitungsanlage, die nach dem Tsunami installiert wurde, dekontaminiert das Wasser Radioaktiv belastetes Wasser im Untergeschoss und unterirdischen Tunneln des Gebäudes, Abpumpen läuft. Eine Aufbereitungsanlage, die nach dem Tsunami installiert wurde, dekontaminiert das Wasser
Kunststoffzelt über dem Reaktorblock zur Abschirmung austretender Strahlung fertiggestellt kein Kunststoffzelt zur Abschirmung austretender Strahlung geplant Kunststoffzelt zur Abschirmung austretender Strahlung in Planung Kunststoffzelt zur Abschirmung austretender Strahlung in Planung
BLOCK 1 BLOCK 2 BLOCK 3 BLOCK 4

Quellen (u.a.): GRS, JAIF, Stand: März 2012
Blöcke 5 und 6
BLOCK 5 BLOCK 6
Abgeschaltet vor Beben Abgeschaltet vor Beben
Gebäude intakt, Sicherheitsbehälter intakt Gebäude intakt, Sicherheitsbehälter intakt
548 Brennelemente im Reaktorkern unbeschädigt, 946 Brennelemente im Abklingbecken intakt, Kühlung wieder intakt 764 Brennelemente im Reaktorkern unbeschädigt, 876 Brennelemente im Abklingbecken intakt, Kühlung wieder intakt
Lüftungsloch im Dach soll Wasserstoffexplosion vorbeugen, Elektrizität wieder vorhanden Lüftungsloch im Dach soll Wasserstoffexplosion vorbeugen, Elektrizität wieder vorhanden
Keine Informationen über austretende Radioaktivität Keine Informationen über austretende Radioaktivität
 
AKW-Übersicht

© ZEIT ONLINE

Die sechs Reaktoren von Fukushima-Daiichi liegen direkt an der Küste im Osten Japans. Ihr Zustand kann auf noch unabsehbare Zeit kritisch bleiben. Die japanische Regierung schätzt, dass eine sichere Demontage der Anlage mindestens 40 Jahre dauern werde. Im Dezember verkündete sie die Kaltabschaltung des Kraftwerks, allerdings ist umstritten, wie sicher die Lage dort wirklich ist.

Evakuierungszone

© ZEIT ONLINE

Ende September wurde die Sperrzone auf Gebiete in einem Umkreis von 20 Kilometern reduziert. Einige Städte außerhalb dieses Bereichs, wie etwa Iitate, die sehr stark durch radioaktiven Fallout belastet worden sind, bleiben jedoch vorerst gesperrt. 

Polizisten trafen bei einer Inspektion von mehreren Tausend Häusern 60 Familien an, die nach wie vor in dem Gebiet lebten. Regierungssprecher Yukio Edano sagte, die Bewohner seien aufgefordert worden, die Gegend zu verlassen, da ein erhebliches Risiko für ihre Gesundheit bestehe.

Premier Kan will sich bei seinem Besuch in der Region unter anderem mit Evakuierten in Notunterkünften treffen. Die Evakuierung des Gebietes betraf insgesamt 28.000 Menschen. Durch das verheerende Erdbeben und den darauf folgenden Tsunami am 11. März war die Atomanlage Fukushima schwer beschädigt worden; es tritt weiter Radioaktivität aus.

Zur Startseite
 
Leserkommentare
  1. Der Vorstandsvorsitzende von Tepco selbst sollte mal den Mut haben, sich ohne Security mit den Evakuierten zu treffen. Mit denen, denen er jahrelang hat weissmachen wollen, dass das Restrisiko beherrschbar ist oder gar nicht existiert. Ich möchte nicht spekulieren, wie dieses Treffen ausginge.

    Auch hier wiederholt sich der verhängnisvolle Trend, dass die Regierungen (incl. dummem Steuerzahler) wie auch schon bei der Finanzkrise das schmutzige Geschäft und die Aufarbeitung der Folgen übernehmen, anstatt die eigentlich Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.

    Wenn alle Vorstandsvorsitzenden der Energiekonzerne damit rechnen können, so glimpflich davonzukommen wie ihre Kollegen bei Tepco, dann wird sich an der generellen Verantwortungslosigkeit nichts ändern.

    4 Leserempfehlungen
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    • Buh
    • 25. April 2011 0:51 Uhr

    Wenn ich meinem Nachbarn Giftmüll in den Garten kippe werde ich angezeigt, wenn ein Konzern eine ganze Stadt unbewohnbar macht verbeugt er sich ein paar mal und gut ist?

    • joG
    • 21. April 2011 9:07 Uhr

    .....wovon jeder wusste, dass es geschehen könnte. Wie man nun damit umgehen will, wird man sehen. Jedenfalls scheint die Konzernleitung nicht schuldiger als die Politik.

    Auch bei uns haben die Politiker nur marginal unterschiedlichen Umgang mit dieser Gefahr für die Bevölkerung gemacht. Die CDU, FDP und SPD waren im Konsens, als sie die Investoren dazu überredeten die Meiler zu bauen. Als sie an der Macht waren haben die Grünen auch beschlossen die Atomkraftwerke weiter laufen zu lassen; halt einige wenige Jahre weniger lang als die Anderen.

    Unsere Gesellschaften haben damals eine Entscheidung weitgehend im Konsens getroffen. Überwiegende Mehrheiten waren dafür. Nun sollten wir wenigstens so ehrlich sein dies nicht zu vergessen.

    2 Leserempfehlungen
  2. Die jetzt erklärte, strikte Sperrzone zeigt eines sehr schön.

    Die Mär vom Japaner der in panischer Angst davonläuft, tief erschüttert und verzweifelt in seiner Notunterkunft hockt und auf die Atomkraft schimpft, der ist eine Mär aus Deutschland.

    Wenn man der deutschen Presse und den Bessermenschen vertrauen würde, dann "wüsste" man:

    Es gibt es in einem Umkreis von mindestens 40km kein Leben, der sofortige Strahlungstod ist einem gewiss.

    Die Realität ist offensichtlich eine andere, sonst müsste die Sperrzone jetzt nicht besser kontrolliert werden.

    Nein, nicht das man mich falsch versteht. Es ist dort ganz sicher nicht gesundheitsförderlich, sich länger als nötig aufzuhalten. Aber trotz des Mantras der o.g. Personen sind "nur" rund 80.000 Menschen betroffen. Nach dem was hier und in der restlichen Bessermenschenpresse so zusammengeschrieben wurde ist es doch erstaunlich, dass es doch kein Neu-Japan in Sibirien etc. geben wird.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Wenn man Ihrem Alter Ego trauen darf, würde es SIE sicher nicht weiter stören, ein paar Kilometer woanders hin versetzt zu werden.
    Die (bisher) nur 80.000 Menschen mögen anders darüber denken, wenn sie persönliche Erinnerungen, persönlichen Besitz und damit eine ganze eigene Identität zurücklassen müssen und voraussichtlich lange nicht oder gar nie mehr zurückkehren können.
    Übertragen auf hiesige Zustände – weil ich nur diese richtig einschätzen kann – würden zigtausend Häuslesbesitzer mit ihren Familien vor dem Nichts stehen, die Kredite für die nächsten 15 bis 20 Jahre aber noch abzahlen müssen, dafür aber auch den Arbeitsplatz verloren haben, in dessen Nähe man ja normalerweise zieht...

    Naja, es sind ja "nur" 80.000...

    und die sind auch noch weit weg...

    und außerdem sowieso selber schuld und volkswirtschaftlich irrelevant...

    @3: Was Sie da schreiben ist, pardon, Blödsinn.

    "Die Mär vom Japaner der in panischer Angst davonläuft, tief erschüttert und verzweifelt in seiner Notunterkunft hockt und auf die Atomkraft schimpft, der ist eine Mär aus Deutschland."
    Diese Mär hat niemand verbreitet. Im Gegenteil erinnere ich mich an viele Beiträge, die sich erstaunt über die Beherrschtheit der Japaner geäußert haben.

    "Wenn man der deutschen Presse und den Bessermenschen vertrauen würde, dann "wüsste" man: Es gibt es in einem Umkreis von mindestens 40km kein Leben, der sofortige Strahlungstod ist einem gewiss."
    Auch diesen Blödsinn hat niemand Seriöses verbreitet. Richtig ist jedoch, daß es an einzelnen Stellen (direkt im KKW Fukushima) Stellen gibt, an denen man innerhalb von Stunden direkt an der Radioaktivität stirbt.
    Richtig ist wohl auch, daß im Umkreis von 20-40km Gebiete entstehen werden, die für ein paar Jahrhunderte nicht bewohnt werden können.
    Richtig ist auch, dass mindestens in diesem Umkreis, und im Meer vor dem KKW, das Erzeugen von Nahrungsmitteln auf längere Zeit nicht vertretbar sein wird.

    "Die Realität ist offensichtlich eine andere, sonst müsste die Sperrzone jetzt nicht besser kontrolliert werden."
    Auch Quatsch. Natürlich fahren immer mal wieder Leute nach Hause, um wichtige Unterlagen, ihre Besitztümer etc. zu holen. Was würde Sie denn an deren Stelle machen? Daneben gibt es sicher einige Anwohner, die die Gefahr verdrängen, und sich z.B. um ihren Bauernhof kümmern.

    "...trotz des Mantras der o.g. Personen sind "nur" rund 80.000 Menschen betroffen."
    Ich finde 80000 Menschen schon ne ganze Menge. Ausserdem sollten Sie sich fragen, warum es nur "so wenige" sind. Schauen Sie mal auf eine Karte: Wenn die Sperrzone auf 40km+ ausgedehnt würde, befänden sich einige größere Städte darin. Und schon sind es ein paar Hunderttausend Menschen, die dauerhaft umgesiedelt werden müssen. Na, klingelts? Was denken Sie, warum die Regierung auf ihren 30km besteht?

    PS zu ihrem Vokabular ("Bessermenschenpresse"): Zu welcher Menschengruppe zählen Sie sich denn? Ich gehöre gern zu den Bessermenschen. Und ich finde es auch besser, sich vorher die Auswirkungen seines Handelns zu überlegen, und in der Gesellschaft kritisch zu diskutieren, als nach einem KKW-Unfall in Deutschland zu sagen: Was, SO schlimm ist das? Hmmm, wenn ich das gewusst hätte. Hmm. Blöd für das entvölkerte München. Naja. Was gibts zum Abendessen?

  3. 4. 20 km

    Und damit hatten die noch Glück, wäre der Wind zu dieser Zeit aus der anderen Richtung Landeinwärts gekommen...

  4. ist die halbe Welt (sprich: kompetente Institutionen) der Auffassung, dass der 20 km-Kreis viel zu eng gezogen ist. Noch in mehr als 40 km Abstand vom Atomkraftwerk werden
    an verschiedenen Orten Sievert in einer Höhe gemessen, nach der die zulässigen Jahresdosen für einen Menschen innerhalb weniger Tage erreicht werden. Aber alles halb so schlimm, wenn es nach Ihnen geht, Habenichts, nicht wahr.

    Eine Leserempfehlung
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    @Stierernst

    Oder glauben Sie einfach was man ihnen so erzählt?

    Kompetente Institutionen gibt es nicht mehr. Nur noch Vereinigungen die jeweils ihr eigenes politisches Süppchen kochen wollen.

  5. @Stierernst

    Oder glauben Sie einfach was man ihnen so erzählt?

    Kompetente Institutionen gibt es nicht mehr. Nur noch Vereinigungen die jeweils ihr eigenes politisches Süppchen kochen wollen.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Zu diesem Thema, Hugo, empfehle ich Ihnen den zweiten hier auf dem Portal eingestellten Artikel, der sich mit den Messungen beschäftigt.

  6. schon wieder etwas vergessen.
    "Aber trotz des Mantras der o.g. Personen sind "nur" rund 80.000 Menschen betroffen."
    Das kleine Wörtchen bisher fehlt.
    Aber trotz des Mantras der o.g. Personen sind 'bisher' nur rund 80.000 Menschen betroffen. Sollte die Regierung die Sperrzone noch ausweiten, was durchaus möglich ist, würden noch einmal hunderttausend Menschen umgesiedelt werden müssen.
    Ich frage mich auch, was Sie wohl denken und tun würden, würden Sie zu den betroffenen Menschen gehören. Aber von Deutschland aus läßt sich die Kernkraft gut verteidigen - wäre das gleiche in Biblis (oder Gundremmingen oder Krümmel) passiert, würden Sie vermutlich anders reden.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Insbesondere lässt es sich hier gut seine Suppe kochen, auf der Not der Japaner.

    Immer wenn ich ihre Beiträge lese, Herr r.schewietzek, da kommt bei mir der Gedanke hoch: Dass könnte so einer sein, der den Japanern einen größeren Unfall gewünscht hätte.

    Aber dann verwerfe ich diesen Gedanken wieder.

    Tue ich ihnen Recht, Herr r.schewietzek?

    • oannes
    • 21. April 2011 10:33 Uhr

    Ich möchte mal einen Gedanken anführen, der bisher, meiner Meinung nach, noch gar nicht aufgegriffen wurde.
    Die Wissenschaft ist sich einig, dass die Welt auf einen "poleshift" zusteuert. Dieser wird, wenn er denn in seine entscheidende Phase eintritt, mit sehr starken Erdbeben, mit allen dazugehörenden Folgen, einhergehen.
    Wir haben derzeit weltweit 442 Atomkraftwerke. Weitere sind in Planung oder schon in Bau (China, Indien).
    Wenn schon drei durchgeknallte Meiler in Japan für einen signifikanten Anstieg der Radioaktivität weltweit sorgen können, was passiert dann eigentlich, wenn vielleicht 200 oder 300 Meiler, weltweit verteilt, außer Kontrolle geraten.
    Nur ein Gedankenspiel - aber nachdenkenswert...

    Glauben wir, wir könnten dann einfach so tun als wäre das alles weit genug weg?

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Wer ist "die Wissenschaft"?

    Sind das so Wissenschaftler, wie sie im Weltklimarat sitzen?

    "Die Wissenschaft" ist sich darüber einig, dass der Pol ständig "shiftet", nämlich wandert, das ist ein völlig natürlicher und unbedenklicher Vorgang.
    Und der von Ihnen vermutlich gemeinte, in der "Szene" viel zitierte "Polsprung" ist kein plötzliches Ereignis mit verheerenden Folgen, sondern ein Prozess, der sich über circa 1000 Jahre hinweg vollzieht und hauptsächlich Auswirkungen auf das Erdmagnetfeld hat und damit auf den Schutz der Erde zum Beispiel vor kosmischer Strahlung – inkl. ungesunder Anteile der eigenen Sonnenstrahlung...

    Nur keine Panik, wir werden auch 2013 noch weiterbloggen können...

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren

  • Quelle ZEIT ONLINE, dpa, AFP
  • Schlagworte AKW | Atomkraftwerk | Erdbeben | Evakuierung | Gesundheit | Haushalt
Service