AKW-Unglück Tepco will belastetes Wasser aus Fukushima ins Meer leiten
Der Betreiber des AKW Fukushima-1 plant, Millionen Liter Wasser abzulassen, um so die Rettungsarbeiten voranzutreiben. Das Wasser sei nur schwach verstrahlt, hieß es.
© Handout/Japan Maritime Self-Defence Force/Reuters

Das havarierte AKW Fukushima-1
Die Rettungsarbeiten am havarierten japanischen Atomkraftwerk Fukushima-1 gehen weiterhin nur schleppend voran. Der Betreiber der Anlage, Tepco, will nun radioaktiv belastetes Wasser in den Pazifik ableiten. Es müssten mehr als zehn Millionen Liter aus dem Atomkraftwerk abfließen, teilte das Unternehmen mit. Der Schritt sei nötig, um Platz innerhalb des Reaktors für stärker belastetes Wasser zu schaffen. Zum anderen würde das Wasser in verschiedenen Teilen der Kraftwerksruine die Arbeiter daran hindern, unter anderem die dringend erforderliche Kühlung der Reaktoren in Gang zu bringen.
Regierungssprecher Yukio Edano sagte, es gebe keine Alternative zu dem Vorhaben. Die japanische Behörde für Atomsicherheit teilte mit, dadurch gingen keine Gefahren für die menschliche Gesundheit aus. Tepco selbst sprach davon, dass die Strahlenbelastung des abzuleitenden Wassers um das 100-fache über dem gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwert liege. Dies gilt als relativ niedrig. Derzeit ist der Pazifik die größte Deponie für radioaktives Material aus Fukushima. Während an der Küste hohe Strahlenwerte gemessen worden sind, liegen einige Kilometer aufs offene Meer hinaus nur noch minimal Signale vor. Der Ozean verdünnt die radioaktive Strahlung rasch.
Im Pazifik erwarte man "keine gravierenden Kontaminationen in Fischen", lautet die Einschätzung des deutschen Bundesforschungsinstituts für Ländliche Räume, Wald und Fischerei in Braunschweig aus der vergangenen Woche. Die Schlussfolgerung der Forscher beruht auf Erfahrungen mit der britischen Wiederaufarbeitungsanlage Sellafield. Dort kam es zwischen 1965 und 1985 zu Freisetzung von Radioaktivität und massiver Verstrahlung des Meeres. Doch auf lange Sicht wurde die Gefahr auch im Atlantik massiv verdünnt.

Was im Atomreaktor passiert, warum Strahlung für uns gefährlich ist – und wie man sich im Ernstfall schützen kann
Die Arbeiten an den Unglücksreaktoren in Fukushima konzentrierten sich zuletzt auf ein Leck in Block 2, aus dem radioaktives Wasser austrat. Versuche, dieses unter anderem mit Beton abzudichten, blieben bislang erfolglos. Die Regierung warnte, dass es Monate dauern könnte, den Riss zu schließen.
- Lage in Fukushima-1
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BLOCK 1 BLOCK 2 BLOCK 3 BLOCK 4 Abschaltung nach Beben, Explosion am 12.03.2011 Abschaltung nach Beben, Explosion am 15.03.2011 Abschaltung nach Beben, Explosion am 14. und 16.03.2011 Abgeschaltet vor Beben, Brände und Explosion am 15.03.2011 Weil Temperaturen im Reaktor unter 100 Grad Celsius sind, spricht Tepco von Kaltabschaltung Weil Temperaturen im Reaktor unter 100 Grad Celsius sind, spricht Tepco von Kaltabschaltung Weil Temperaturen im Reaktor unter 100 Grad Celsius sind, spricht Tepco von Kaltabschaltung Abgeschaltet und auch vor dem Beben nicht in Betrieb Gebäude schwer beschädigt, Sicherheitsbehälter und Reaktordruckbehälter beschädigt, in den Reaktorkern wird Wasser eingeleitet Gebäude leicht beschädigt, Außenhülle löchrig, Leck im Sicherheitsbehälter vermutet, in den Reaktorkern wird Wasser eingeleitet Gebäude schwer beschädigt, Sicherheitsbehälter beschädigt, Leck vermutet, in den Reaktorkern wird Wasser eingeleitet Gebäude schwer beschädigt, Wasserstoff aus Block 3 sprengte das Dach, keine Brennelemente im Kern Strombetriebene Kühlsysteme mit Frischwasser und Wärmetauscher nicht funktionsfähig, es läuft ein alternatives Kühlsystem, das nach dem Tsunami eingerichtet wurde Strombetriebene Kühlsysteme mit Frischwasser und Wärmetauscher nicht funktionsfähig, es läuft ein alternatives Kühlsystem, das nach dem Tsunami eingerichtet wurde Strombetriebene Kühlsysteme mit Frischwasser und Wärmetauscher nicht funktionsfähig, es läuft ein alternatives Kühlsystem, das nach dem Tsunami eingerichtet wurde Strombetriebene Kühlsysteme mit Frischwasser und Wärmetauscher nicht funktionsfähig, es läuft ein alternatives Kühlsystem, das nach dem Tsunami eingerichtet wurde Kernschmelze bestätigt (Tepco), Reaktorkern mit 400 Brennelemente, Zustand der 292 Brennelemente im Abklingbecken unklar (Wasser wird eingespeist) Kernschmelze bestätigt (Tepco), Reaktorkern mit 548 Brennelementen, Zustand der 587 Brennelemente im Abklingbecken unklar (Wasser wird eingespeist) Kernschmelze bestätigt (Tepco), Reaktorkern mit 548 Brennelementen beschädigt, Schäden an den 514 Brennelemente im Abklingbecken vermutet (Wasser wird eingespeist) keine Brennelemente im Reaktorkern, die meisten der 1331 Brennelementen im Abklingbecken sind vermutlich nicht beschädigt (Wasser wird eingespeist) Radioaktiv belastetes Wasser im Untergeschoss und unterirdischen Tunneln des Gebäudes, Abpumpen läuft. Eine Aufbereitungsanlage, die nach dem Tsunami installiert wurde, dekontaminiert das Wasser Radioaktiv belastetes Wasser im Untergeschoss und unterirdischen Tunneln des Gebäudes, Abpumpen läuft. Eine Aufbereitungsanlage, die nach dem Tsunami installiert wurde, dekontaminiert das Wasser Radioaktiv belastetes Wasser im Untergeschoss und unterirdischen Tunneln des Gebäudes. Abpumpen läuft. Eine Aufbereitungsanlage, die nach dem Tsunami installiert wurde, dekontaminiert das Wasser Radioaktiv belastetes Wasser im Untergeschoss und unterirdischen Tunneln des Gebäudes, Abpumpen läuft. Eine Aufbereitungsanlage, die nach dem Tsunami installiert wurde, dekontaminiert das Wasser Kunststoffzelt über dem Reaktorblock zur Abschirmung austretender Strahlung fertiggestellt kein Kunststoffzelt zur Abschirmung austretender Strahlung geplant Kunststoffzelt zur Abschirmung austretender Strahlung in Planung Kunststoffzelt zur Abschirmung austretender Strahlung in Planung BLOCK 1 BLOCK 2 BLOCK 3 BLOCK 4
Quellen (u.a.): GRS, JAIF, Stand: März 2012 - Blöcke 5 und 6
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BLOCK 5 BLOCK 6 Abgeschaltet vor Beben Abgeschaltet vor Beben Gebäude intakt, Sicherheitsbehälter intakt Gebäude intakt, Sicherheitsbehälter intakt 548 Brennelemente im Reaktorkern unbeschädigt, 946 Brennelemente im Abklingbecken intakt, Kühlung wieder intakt 764 Brennelemente im Reaktorkern unbeschädigt, 876 Brennelemente im Abklingbecken intakt, Kühlung wieder intakt Lüftungsloch im Dach soll Wasserstoffexplosion vorbeugen, Elektrizität wieder vorhanden Lüftungsloch im Dach soll Wasserstoffexplosion vorbeugen, Elektrizität wieder vorhanden Keine Informationen über austretende Radioaktivität Keine Informationen über austretende Radioaktivität - AKW-Übersicht
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© ZEIT ONLINE
Die sechs Reaktoren von Fukushima-Daiichi liegen direkt an der Küste im Osten Japans. Ihr Zustand kann auf noch unabsehbare Zeit kritisch bleiben. Die japanische Regierung schätzt, dass eine sichere Demontage der Anlage mindestens 40 Jahre dauern werde. Im Dezember verkündete sie die Kaltabschaltung des Kraftwerks, allerdings ist umstritten, wie sicher die Lage dort wirklich ist.
- Evakuierungszone
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© ZEIT ONLINE
Ende September wurde die Sperrzone auf Gebiete in einem Umkreis von 20 Kilometern reduziert. Einige Städte außerhalb dieses Bereichs, wie etwa Iitate, die sehr stark durch radioaktiven Fallout belastet worden sind, bleiben jedoch vorerst gesperrt.
Um den Fluss des verseuchten Wassers sichtbar zu machen und so das Leck besser beurteilen zu können, wurde nun eine badesalzähnliche Substanz eingesetzt. Da das auf diese Weise eingefärbte Wasser jedoch nicht bei den Abflussausgängen angelangte, werde befürchtet, dass das Wasser in Gesteinsschichten unterhalb der Rohre durchsickere, berichtete die Agentur Jiji unter Berufung auf Tepco. Der Betreiber will Barrieren errichten, um ein weiteres Abfließen des Wassers ins Meer zu verhindern. Dies wird laut der japanischen Atomaufsichtsbehörde wohl einige Tage dauern.
- Datum 04.04.2011 - 11:58 Uhr
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- Quelle dpa, Reuters, AFP
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http://www.youtube.com/wa...
Entfernt. Bitte verzichten Sie auf Werbung. Die Redaktion/cs
Entfernt. Bitte verzichten Sie auf Werbung. Die Redaktion/cs
Schaut auch die Bilder auf folgendem Link an:
http://cryptome.org/eyeba...
und dann macht den Vergleich mit dem Bild der Katastrophen-Reaktoren dieses ZEIT-Artikels....
ohne Worte....
ein Begriff fällt mir hierzu allerdings doch ein - Verharmlosung
ist eine begrifliche Verharmlosung, um es extrem zurückhaltend zu formulieren.
Beeindruckend ist vor allen Dingen aber doch, dass
Gebäude schwer beschädigt, Sicherheitsbehälter vermutlich intakt(!)
Gebäude leicht beschädigt, Leck im Sicherheitsbehälter vermutet, Risse im Beton des Turbinengebäudes, stark radioaktiv belastetes Wasser fließt ins Meer (Reparaturversuche nicht erfolgreich)
Gebäude schwer beschädigt, Abklingbecken vermutlich beschädigt, Sicherheitsbehälter intakt(!)
Gebäude schwer beschädigt, Abklingbecken vermutlich beschädigt, Sicherheitsbehälter intakt(!)
Die Sicherheitsbehälter haben also das Trommelfeuer aus laufenden (Nach-)Beben und Explosionen nicht schlecht überstanden.
Das Problem mit Reaktor 2 ist ärgerlich aber nicht lebensbedrohend.
Lassen Sie sich also nicht von "Äußerlichkeiten" ins Bockshorn jagen. ("Ein guter Meßwert, sagt mehr als 1000 Bilder" (C.) ;-))
Herzlichst Crest
Wer die eingestellten Bilder anschaut erkennt sehr schnell, welch ein krasser Gegensatz zwischen den vorsichtig lancierten Artikeln in vielen Zeitungen und der grausamen Realität vor Ort am havarierten AKW besteht.
Als ob es austreichen würde, das verstrahlte Wasser ins Meer zu pumpen und schon bald könnte das kaputte Kühlssystem wieder ans laufen kommen.
Wer die Schrotthaufen dort vor Ort sieht erkennt, das eine reguläre Kühlung bis auf weiteres weit entfernt ist und weiter akute lebensgefahr für die Arbeiter vor Ort besteht.
Es wird ja schon über den Sarkophag nachgedacht brisant dabei sind aber mehrere völlig ungelöste Punkte:
1. Im Gedensatz zu Tschernobyl ist das radiaoktive Inventar weitaus größer da vier Reaktoren stark zerstört sind, dazu noch die gefährlichen Abklingbecken zum Teil mit plutoniumhaltigen Brennstäben. Jetzt zuzuschütten hieße, das unkalkulierbare "Restrisiko" einzugehen, dass die Kernschmelze sich verschärft, die Abklingbecken ohne Schutzhülle wie bei Reaktorkernen endgültig sich selbst überlassen werden.
2. Wer soll die nach den besorgniserregenden Meldungen zum Keller und Untergrund u.a. am Reaktor 2 in diesem hochverstrahltemn Bereich von unten abdichten ?, wie es in Tschernobyl übrigens ja auch bergmännisch gemacht wurde.
3. Wie will man die Menschenmassen abkommandieren/mobilisieren, die für die Errichting eines solchen, gigantischen Sarkophags nötig wären ?.
http://www.rp-online.de/p...
ist eine begrifliche Verharmlosung, um es extrem zurückhaltend zu formulieren.
Beeindruckend ist vor allen Dingen aber doch, dass
Gebäude schwer beschädigt, Sicherheitsbehälter vermutlich intakt(!)
Gebäude leicht beschädigt, Leck im Sicherheitsbehälter vermutet, Risse im Beton des Turbinengebäudes, stark radioaktiv belastetes Wasser fließt ins Meer (Reparaturversuche nicht erfolgreich)
Gebäude schwer beschädigt, Abklingbecken vermutlich beschädigt, Sicherheitsbehälter intakt(!)
Gebäude schwer beschädigt, Abklingbecken vermutlich beschädigt, Sicherheitsbehälter intakt(!)
Die Sicherheitsbehälter haben also das Trommelfeuer aus laufenden (Nach-)Beben und Explosionen nicht schlecht überstanden.
Das Problem mit Reaktor 2 ist ärgerlich aber nicht lebensbedrohend.
Lassen Sie sich also nicht von "Äußerlichkeiten" ins Bockshorn jagen. ("Ein guter Meßwert, sagt mehr als 1000 Bilder" (C.) ;-))
Herzlichst Crest
Wer die eingestellten Bilder anschaut erkennt sehr schnell, welch ein krasser Gegensatz zwischen den vorsichtig lancierten Artikeln in vielen Zeitungen und der grausamen Realität vor Ort am havarierten AKW besteht.
Als ob es austreichen würde, das verstrahlte Wasser ins Meer zu pumpen und schon bald könnte das kaputte Kühlssystem wieder ans laufen kommen.
Wer die Schrotthaufen dort vor Ort sieht erkennt, das eine reguläre Kühlung bis auf weiteres weit entfernt ist und weiter akute lebensgefahr für die Arbeiter vor Ort besteht.
Es wird ja schon über den Sarkophag nachgedacht brisant dabei sind aber mehrere völlig ungelöste Punkte:
1. Im Gedensatz zu Tschernobyl ist das radiaoktive Inventar weitaus größer da vier Reaktoren stark zerstört sind, dazu noch die gefährlichen Abklingbecken zum Teil mit plutoniumhaltigen Brennstäben. Jetzt zuzuschütten hieße, das unkalkulierbare "Restrisiko" einzugehen, dass die Kernschmelze sich verschärft, die Abklingbecken ohne Schutzhülle wie bei Reaktorkernen endgültig sich selbst überlassen werden.
2. Wer soll die nach den besorgniserregenden Meldungen zum Keller und Untergrund u.a. am Reaktor 2 in diesem hochverstrahltemn Bereich von unten abdichten ?, wie es in Tschernobyl übrigens ja auch bergmännisch gemacht wurde.
3. Wie will man die Menschenmassen abkommandieren/mobilisieren, die für die Errichting eines solchen, gigantischen Sarkophags nötig wären ?.
http://www.rp-online.de/p...
Hat noch jemand Hunger auf Fischstäbchen?
Was in Japan wegen niedrigerer Grenzwerte nicht mehr verkauft werden darf, kann locker in die EU exportiert werden.
Ab der Höchstgrenze von 600 Bequerel kommen radioaktiv belastete heimische Wildschweine (hoffentlich) in die Entsorgungstonne.
Aus Japan importierte dürfen neuerdings bis zu 1200 Bequerel (oder gar noch höher) belastet sein. Gleiches gilt für Fisch, Gemüse, Saucen und möglicherweise gar für technische Produkte.
Herzlichen Dank liebe EU, das ihr das nach Tschernobyl erlassene grenzwertige Regelwerk wieder ausgegraben habt.
War da auch der pfälzische FDP-Problembär Brüderle als Wirtschaftsminister beteiligt, wie beim Erlauben und undeklarierten in Verkehr bringen von Klontieren und deren Fleisch innerhalb der EU?
Was in Japan wegen niedrigerer Grenzwerte nicht mehr verkauft werden darf, kann locker in die EU exportiert werden.
Ab der Höchstgrenze von 600 Bequerel kommen radioaktiv belastete heimische Wildschweine (hoffentlich) in die Entsorgungstonne.
Aus Japan importierte dürfen neuerdings bis zu 1200 Bequerel (oder gar noch höher) belastet sein. Gleiches gilt für Fisch, Gemüse, Saucen und möglicherweise gar für technische Produkte.
Herzlichen Dank liebe EU, das ihr das nach Tschernobyl erlassene grenzwertige Regelwerk wieder ausgegraben habt.
War da auch der pfälzische FDP-Problembär Brüderle als Wirtschaftsminister beteiligt, wie beim Erlauben und undeklarierten in Verkehr bringen von Klontieren und deren Fleisch innerhalb der EU?
ist eine begrifliche Verharmlosung, um es extrem zurückhaltend zu formulieren.
"Die japanische Regierung überlegt nun, die Reaktoren des Kraftwerks zu versiegeln. Wie die Nachrichtenagentur Kyodo unter Berufung auf informierte Kreise meldete, wird erwogen, eine Hülle über die 45 Meter hohen Reaktorgebäude zu bauen und zu versiegeln."
Na sowas von Geldverschwendung. Haben unsere Pro-Nucki-Coforisten es doch nicht geschafft, der japanischen Regierung zu erklären, wie harmlos das alles doch ist?
Dann haben sie etwas für die Ewigkeit.
Die vor viereinhalbtausend Jahren geabuten Pyramiden stehen doch auch noch. Soillen sie den Vorstandsvorsitzenden von Tepko oder den derezitigen Kaiser als Sphinx daneben stellen. Dafür sollte das Geld auch noch reichen.
Sie warten schon auf euch. :-)
Und Sie sollten wissen: "One of them doesn't take prisoners". Passen Sie also auf... :-))
Herzlichst Crest
P.S.
Dass in der gegenwärtigen Situation ein Plan A,B,C,D,... diskutiert wird, ist (selbst-)verständlich und eigentlich nicht der Rede wert.
Dann haben sie etwas für die Ewigkeit.
Die vor viereinhalbtausend Jahren geabuten Pyramiden stehen doch auch noch. Soillen sie den Vorstandsvorsitzenden von Tepko oder den derezitigen Kaiser als Sphinx daneben stellen. Dafür sollte das Geld auch noch reichen.
Sie warten schon auf euch. :-)
Und Sie sollten wissen: "One of them doesn't take prisoners". Passen Sie also auf... :-))
Herzlichst Crest
P.S.
Dass in der gegenwärtigen Situation ein Plan A,B,C,D,... diskutiert wird, ist (selbst-)verständlich und eigentlich nicht der Rede wert.
Der Begriff ist zwar vorgezeichnet, aber hier passend. Was sollte man mit dem leicht radioaktiven Wasser auch machen? Einlagern? Forttransportieren und in noch nicht vorhandenen Werken in seine Bestandteile trennen? Die Menge klingt viel, ist jedoch nur ein Tropfen gegenüber einem Ozean. 10 Millionen Liter sind im umgerechneten Volumen eine ein Meter hohe Schicht, verteilt auf 100 mal 100 Meter. Wollte man die Grenzwerte erreichen, müsste die Menge gewissermaßen rund hundertfach verdünnt werden. Die Menge müsste sich also bei gleicher Höhe nur auf 1 mal 1 Kilometer verteilen. Das Meer allein vor Japan, in Sichtweite, ist weitaus gewaltiger. Nach einem Tag dürfte durch die Verteilung kaum noch etwas messbar sein.
Nochmal nachrechnen: 1 Tropfen in einem Ozean sind max. 1 ml. 10 Mio Liter sind dann ja wohl mindesten 10 Milliarden Tropfen in einem Ozean, gell. Soviel Mathematik muss schon sein.
... nämlich, wie viele kg Plutoníum von Natur aus im Pazifikwasser aufgelöst herumschweben. Kennt jemand diese Zahl?
Um einen Maßstab dafür zu entwickeln: Wie viele kg Plutonium liegen in Fukushima-Daiichi?
Nochmal nachrechnen: 1 Tropfen in einem Ozean sind max. 1 ml. 10 Mio Liter sind dann ja wohl mindesten 10 Milliarden Tropfen in einem Ozean, gell. Soviel Mathematik muss schon sein.
... nämlich, wie viele kg Plutoníum von Natur aus im Pazifikwasser aufgelöst herumschweben. Kennt jemand diese Zahl?
Um einen Maßstab dafür zu entwickeln: Wie viele kg Plutonium liegen in Fukushima-Daiichi?
Beeindruckend ist vor allen Dingen aber doch, dass
Gebäude schwer beschädigt, Sicherheitsbehälter vermutlich intakt(!)
Gebäude leicht beschädigt, Leck im Sicherheitsbehälter vermutet, Risse im Beton des Turbinengebäudes, stark radioaktiv belastetes Wasser fließt ins Meer (Reparaturversuche nicht erfolgreich)
Gebäude schwer beschädigt, Abklingbecken vermutlich beschädigt, Sicherheitsbehälter intakt(!)
Gebäude schwer beschädigt, Abklingbecken vermutlich beschädigt, Sicherheitsbehälter intakt(!)
Die Sicherheitsbehälter haben also das Trommelfeuer aus laufenden (Nach-)Beben und Explosionen nicht schlecht überstanden.
Das Problem mit Reaktor 2 ist ärgerlich aber nicht lebensbedrohend.
Lassen Sie sich also nicht von "Äußerlichkeiten" ins Bockshorn jagen. ("Ein guter Meßwert, sagt mehr als 1000 Bilder" (C.) ;-))
Herzlichst Crest
Fuer wen oder was ist hochradioaktiv verseuchtes Wasser, das kubikmeterweise direkt aus dem Reaktor stroemt, nicht lebensgefaehrlich?
Fuer Sie, vermutlich Tausende Kilometer entfernt von der Katastrophe sitzend, oder fuer die Menschen und Tiere vor Ort?
.
Mir fliegt der Hut weg angesichts einer dermassen unverschaemten Verharmlosung! Vielleicht sollten Sie sich einen Putzeimer schnappen, nach Japan fliegen und die aergerliche Bruehe ausschoepfen. Keine Panik, was dort passiert, wird Ihr Leben schon nicht bedrohen. Hoechstens fruehzeitig beenden.
.
Alles andere als herzlichst iawdw
Gerade im NHK gesehen:
10mSv pro 24h 30km vom AKW entfernt.
Für Deutschland gilt: Die maximale erlaubte Jahresdosis für beruflich strahlenexponierte Personen beträgt 20 mSv, über ein Berufsleben dürfen jedoch nicht mehr als 400 mSv zusammenkommen.
Bei 100mSV pro Jahr ist ein erhöhtes Krebsrisiko wissenschaftlich nachgewiesen.
Aber vermutlich sagen Sie mir nun, dass Grenzwerte ja willkürlich festgelegt sind und eigentlich nur zum Spaß da sind.
Werter Crest,
Sie schreiben "Die Sicherheitsbehälter haben also das Trommelfeuer aus laufenden (Nach-)Beben und Explosionen nicht schlecht überstanden."
Na, dann ist ja alles okay! Wenn der Sicherheitsbehälter noch ganz ist, ist ja alles sicher, oder?
Blöd nur, daß trotzdem sowohl die Luft als auch das Wasser radioaktiv "belastet" wurden.
Ich krieg die Krise, wenn ich hier schon wieder diese Verharmlosungen lese: Soundsoviel Wasser mit x-facher redioaktiver Belastung muss nur in Menge y an Meerwasser geleitet werden, schon ist es kein Problem mehr. Mit der Argumentation kann ich auch "das kleine ärgerliche Problem" mit der tödlich strahlenden Brühe in Reaktor 2 lösen - einfach ins Meer leiten. Wenn man das Volumen des Meerwassers zwischen Alaska und der Südsee nimmt, ist das kaum der Rede wert, das verdünnt sich schon? Nur die Fische direkt an Japan dran (die natürlich nicht in andere Fanggebiete wegschwimmen, warum auch) sollte man mit Vorsicht essen?
Das Einzige, was ich noch beeindruckend finde, ist das anhaltende und für mich unbegreifliche Verharmlosen der Vorfälle in Fukushima durch die Befürworter der Kernkraft. Du meine Güte, was muss denn passieren, damit auch Sie mal eingestehen, daß dort gerade eine echte Katastrophe passiert?
Alles nicht so schlimm? Mitnichten. Ich bin mir sicher, den Rest der in Salamitaktik präsentierten Horrormeldungen kriegen wir noch scheibchenweise in den nächsten Wochen, wenn keiner mehr so genau hinguckt.
Sicher sicher ist höchstens ein Reaktorkern undicht was ja nur marginale Folgen hat ansonsten kann man sich nach den Erfahrungen der letzten 3 Wochen ja "bedenkenlos" auf die Angaben von Tepco/nisa japanischer Regierung verlassen...
sicher ein wieder satirisch gemeinter Beitrag Crest ?
Dazu passt ja auch, das die Strahlung seit Tagen stark steigt und selbst die Regierung einräumt, das es wohl Monate dauern wird, den Austritt radioaktiver Strahlung zu stoppen, das in der 20 km Zone besorgniserregende Strahlungen zu messen sind etc...
Ihre Zeit und die der Atomlobby nah stehenden Menschen geht dem Ende entgegen Crest, die Wahrheit bricht sich immer mehr Bahn und nicht nur Deutschland wird ernst machen mit dem Atomausstieg. Es gärt schon in Japan, den usa, sogar Russland und auch China, ja sogar in Frankreich da können Obama oder Sarcosy so viel ankündigen wie sie wollen, wenn das Volk sich nicht länger für dumm verkaufen lässt wird Ihr Vorhaben scheitern.
Es ist zwar ein langer Weg, weil die Macht der Atomlobby durch fast alle Regierungen, Großbanken, wissenschaftlichen Institute, teilen der Presse und auch Ärztekammern verflochten ist, aber die Wahrheit wird sich Bahn brechen, es ist wie in Lybien, immer mehr ehemalige Befürworter der Atomkraft werden überlaufen, anfanhserfolge der Atomlobby beim unterdrücken der Katatstrophe von Fukushima werden letztlich zurückgedrängt.
Dran bleiben, aufklären, Stromanbieter und auch Bank wechseln.
Sie haben sich also die Bilder angesehen, Sie kennen die radioaktive Belastung um das Kraftwerk herum (inkl. 40 km entfernt im MEER) - und das sicher sogar besser als ich - und dennoch stellen Sie für sich fest:
"Die Sicherheitsbehälter haben also das Trommelfeuer aus laufenden (Nach-)Beben und Explosionen nicht schlecht überstanden."
Für Sie ist also immernoch (nach dem Erdbeben und dem Tsunami) nichts Dramatisches passiert, so wenig, wie sich Ihre Kommentare der Informationslage anpassen.
Meinen Sie etwa, nur wenn eingestandenerweise in ALLEN Reaktoren gleichzeitig unkontrollier- und unaufhaltbare Kernschmelzen ablaufen würden, könnte man von einer nuklearen Katastrophe sprechen? Die Sie dann aber immernoch nicht der Technik selbst, sondern vermutlich der Natur anlasten würden? Und deren Folgen in Ihren Augen (aus sicherer Entfernung) zudem dann letztlich doch vernachlässigbar seien?
Jaja, ich weiß: Das Hinterfragen der Glaubwürdigkeit führt nur in einen infiniten Regress-- deshalb mal ganz ganz praktisch:
wenn Sie jetzt weiblich und schwanger wären (bzw.- falls Ihr Vorstellungsvermögen nicht so weit reicht - wenn Ihre Frau oder meinetwegen Tochter schwanger wäre), würden Sie irgendwelche Schutzmaßnahmen ergreifen? Wären Sie beunruhigt? Nein? Nicht mal dann, wenn Ihr Wohnort sagen wir 10 km ausserhalb der Evakuierungszone läge?
sagt mehr als 1000 Bilder... Wenn Tepco denn wenigstens messen könnte, aber 2 falsche Werte bei tausend richtigen ist doch schon ein tolles Ergebnis, an sich.
Wenn die Abklingbecken beschädigt sind, darf doch wohl auch vermutet werden, dass die Zirkoniumhüllen der abgebrannten Brennstäbe z.b. durch herabfallende Trümmer beschädigt worden sind. Oder wie sieht es da wirklich aus? Das war ja eh nur alles Wellblech was da wegflog, hieß es sinngemäß vor 2-3 Wochen.
irgendwo im Schutt liegen die Abklingbecken, die vielleicht mehr Schutt enthalten als noch Platz für Wasser zum Kühlen ist.
1 Bild sagt zumindest mehr als 2 falsche Meßwerte :-)
http://au.news.yahoo.com/...
http://www.reuters.com/ar...
Kurz: es geht hier um einige hundert Milliarden Dollar zusätzlicher Kosten, die als Folgen dieses Unfalls v.a. in den reichen OECD-Staaten auch außerhalb Japans anfallen. Ökonomisch ist Atomkraft damit sowieso erledigt, aber so ganz nebenbei werden zig tausende sterben, weil dieses Geld natürlich anderswo fehlt, Japan ist der größte Zahler von Entwicklungshilfe weltweit.
Das Erdbeben und der Tsunami haben wohl geschätzte 300 Mrd. $ Kosten verursacht, eine einzige technische Anlage weitere 200 Mrd. Dollar. Bei solchen Summen spricht selbst die Deutsche Bank wohl nicht mehr von "Peanuts", aber "ärgerlich" scheint es wohl schon zu sein.
Übrigens, ein Tip: wenn ein Reaktordruckbehälter unkontrollierbar sein radioaktives Inventar in die Umwelt entläßt und danach auf die denkbar teuerste Weise entsorgt werden muss, würde dieser dann eher als "heile" oder vielleicht doch aufrichtigerweise als "kaputt" bezeichnet?
Oder kaufen Sie auch anderen Leuten die Autowracks zum Neuwert ab, lassen dazu teuer den verölten Boden reinigen und erklären dann strahlend, Sie hätten gerade ein super Schnäppchen gemacht, weil der Fahrer den Unfall schließlich überlebt hat?
Fuer wen oder was ist hochradioaktiv verseuchtes Wasser, das kubikmeterweise direkt aus dem Reaktor stroemt, nicht lebensgefaehrlich?
Fuer Sie, vermutlich Tausende Kilometer entfernt von der Katastrophe sitzend, oder fuer die Menschen und Tiere vor Ort?
.
Mir fliegt der Hut weg angesichts einer dermassen unverschaemten Verharmlosung! Vielleicht sollten Sie sich einen Putzeimer schnappen, nach Japan fliegen und die aergerliche Bruehe ausschoepfen. Keine Panik, was dort passiert, wird Ihr Leben schon nicht bedrohen. Hoechstens fruehzeitig beenden.
.
Alles andere als herzlichst iawdw
Gerade im NHK gesehen:
10mSv pro 24h 30km vom AKW entfernt.
Für Deutschland gilt: Die maximale erlaubte Jahresdosis für beruflich strahlenexponierte Personen beträgt 20 mSv, über ein Berufsleben dürfen jedoch nicht mehr als 400 mSv zusammenkommen.
Bei 100mSV pro Jahr ist ein erhöhtes Krebsrisiko wissenschaftlich nachgewiesen.
Aber vermutlich sagen Sie mir nun, dass Grenzwerte ja willkürlich festgelegt sind und eigentlich nur zum Spaß da sind.
Werter Crest,
Sie schreiben "Die Sicherheitsbehälter haben also das Trommelfeuer aus laufenden (Nach-)Beben und Explosionen nicht schlecht überstanden."
Na, dann ist ja alles okay! Wenn der Sicherheitsbehälter noch ganz ist, ist ja alles sicher, oder?
Blöd nur, daß trotzdem sowohl die Luft als auch das Wasser radioaktiv "belastet" wurden.
Ich krieg die Krise, wenn ich hier schon wieder diese Verharmlosungen lese: Soundsoviel Wasser mit x-facher redioaktiver Belastung muss nur in Menge y an Meerwasser geleitet werden, schon ist es kein Problem mehr. Mit der Argumentation kann ich auch "das kleine ärgerliche Problem" mit der tödlich strahlenden Brühe in Reaktor 2 lösen - einfach ins Meer leiten. Wenn man das Volumen des Meerwassers zwischen Alaska und der Südsee nimmt, ist das kaum der Rede wert, das verdünnt sich schon? Nur die Fische direkt an Japan dran (die natürlich nicht in andere Fanggebiete wegschwimmen, warum auch) sollte man mit Vorsicht essen?
Das Einzige, was ich noch beeindruckend finde, ist das anhaltende und für mich unbegreifliche Verharmlosen der Vorfälle in Fukushima durch die Befürworter der Kernkraft. Du meine Güte, was muss denn passieren, damit auch Sie mal eingestehen, daß dort gerade eine echte Katastrophe passiert?
Alles nicht so schlimm? Mitnichten. Ich bin mir sicher, den Rest der in Salamitaktik präsentierten Horrormeldungen kriegen wir noch scheibchenweise in den nächsten Wochen, wenn keiner mehr so genau hinguckt.
Sicher sicher ist höchstens ein Reaktorkern undicht was ja nur marginale Folgen hat ansonsten kann man sich nach den Erfahrungen der letzten 3 Wochen ja "bedenkenlos" auf die Angaben von Tepco/nisa japanischer Regierung verlassen...
sicher ein wieder satirisch gemeinter Beitrag Crest ?
Dazu passt ja auch, das die Strahlung seit Tagen stark steigt und selbst die Regierung einräumt, das es wohl Monate dauern wird, den Austritt radioaktiver Strahlung zu stoppen, das in der 20 km Zone besorgniserregende Strahlungen zu messen sind etc...
Ihre Zeit und die der Atomlobby nah stehenden Menschen geht dem Ende entgegen Crest, die Wahrheit bricht sich immer mehr Bahn und nicht nur Deutschland wird ernst machen mit dem Atomausstieg. Es gärt schon in Japan, den usa, sogar Russland und auch China, ja sogar in Frankreich da können Obama oder Sarcosy so viel ankündigen wie sie wollen, wenn das Volk sich nicht länger für dumm verkaufen lässt wird Ihr Vorhaben scheitern.
Es ist zwar ein langer Weg, weil die Macht der Atomlobby durch fast alle Regierungen, Großbanken, wissenschaftlichen Institute, teilen der Presse und auch Ärztekammern verflochten ist, aber die Wahrheit wird sich Bahn brechen, es ist wie in Lybien, immer mehr ehemalige Befürworter der Atomkraft werden überlaufen, anfanhserfolge der Atomlobby beim unterdrücken der Katatstrophe von Fukushima werden letztlich zurückgedrängt.
Dran bleiben, aufklären, Stromanbieter und auch Bank wechseln.
Sie haben sich also die Bilder angesehen, Sie kennen die radioaktive Belastung um das Kraftwerk herum (inkl. 40 km entfernt im MEER) - und das sicher sogar besser als ich - und dennoch stellen Sie für sich fest:
"Die Sicherheitsbehälter haben also das Trommelfeuer aus laufenden (Nach-)Beben und Explosionen nicht schlecht überstanden."
Für Sie ist also immernoch (nach dem Erdbeben und dem Tsunami) nichts Dramatisches passiert, so wenig, wie sich Ihre Kommentare der Informationslage anpassen.
Meinen Sie etwa, nur wenn eingestandenerweise in ALLEN Reaktoren gleichzeitig unkontrollier- und unaufhaltbare Kernschmelzen ablaufen würden, könnte man von einer nuklearen Katastrophe sprechen? Die Sie dann aber immernoch nicht der Technik selbst, sondern vermutlich der Natur anlasten würden? Und deren Folgen in Ihren Augen (aus sicherer Entfernung) zudem dann letztlich doch vernachlässigbar seien?
Jaja, ich weiß: Das Hinterfragen der Glaubwürdigkeit führt nur in einen infiniten Regress-- deshalb mal ganz ganz praktisch:
wenn Sie jetzt weiblich und schwanger wären (bzw.- falls Ihr Vorstellungsvermögen nicht so weit reicht - wenn Ihre Frau oder meinetwegen Tochter schwanger wäre), würden Sie irgendwelche Schutzmaßnahmen ergreifen? Wären Sie beunruhigt? Nein? Nicht mal dann, wenn Ihr Wohnort sagen wir 10 km ausserhalb der Evakuierungszone läge?
sagt mehr als 1000 Bilder... Wenn Tepco denn wenigstens messen könnte, aber 2 falsche Werte bei tausend richtigen ist doch schon ein tolles Ergebnis, an sich.
Wenn die Abklingbecken beschädigt sind, darf doch wohl auch vermutet werden, dass die Zirkoniumhüllen der abgebrannten Brennstäbe z.b. durch herabfallende Trümmer beschädigt worden sind. Oder wie sieht es da wirklich aus? Das war ja eh nur alles Wellblech was da wegflog, hieß es sinngemäß vor 2-3 Wochen.
irgendwo im Schutt liegen die Abklingbecken, die vielleicht mehr Schutt enthalten als noch Platz für Wasser zum Kühlen ist.
1 Bild sagt zumindest mehr als 2 falsche Meßwerte :-)
http://au.news.yahoo.com/...
http://www.reuters.com/ar...
Kurz: es geht hier um einige hundert Milliarden Dollar zusätzlicher Kosten, die als Folgen dieses Unfalls v.a. in den reichen OECD-Staaten auch außerhalb Japans anfallen. Ökonomisch ist Atomkraft damit sowieso erledigt, aber so ganz nebenbei werden zig tausende sterben, weil dieses Geld natürlich anderswo fehlt, Japan ist der größte Zahler von Entwicklungshilfe weltweit.
Das Erdbeben und der Tsunami haben wohl geschätzte 300 Mrd. $ Kosten verursacht, eine einzige technische Anlage weitere 200 Mrd. Dollar. Bei solchen Summen spricht selbst die Deutsche Bank wohl nicht mehr von "Peanuts", aber "ärgerlich" scheint es wohl schon zu sein.
Übrigens, ein Tip: wenn ein Reaktordruckbehälter unkontrollierbar sein radioaktives Inventar in die Umwelt entläßt und danach auf die denkbar teuerste Weise entsorgt werden muss, würde dieser dann eher als "heile" oder vielleicht doch aufrichtigerweise als "kaputt" bezeichnet?
Oder kaufen Sie auch anderen Leuten die Autowracks zum Neuwert ab, lassen dazu teuer den verölten Boden reinigen und erklären dann strahlend, Sie hätten gerade ein super Schnäppchen gemacht, weil der Fahrer den Unfall schließlich überlebt hat?
Gemessen an der Reaktivitätsmenge, die bisher über den dunklen Brennelementedampf in den Ozean entlassen wurde, sind die Belastung durch das nun bereits seit Tagen eingeleitete Wasch- und Kühlwasser peanuts.
Nein, an dieser Seite Japans sollte man den Fischfang tatsächlich vorübergehend einstellen.
Übrigens geht die Verstrahlung durch Jod 131 schon laufend zurück: es sind bereits drei Wochen vergangen.
Brennende Häuser mit Solaranlagen wurden auch bereits nicht gelöscht: es könnte ja ein elektrischer Funke überspringen.
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