Unwetter in den USA US-Versicherer rechnen mit fünf Milliarden Dollar Schaden

Helfer in Alabama räumen nach dem Tornado Trümmer weg – doch noch immer werden Menschen vermisst. Präsident Obama versprach bei einem Besuch im Katastrophengebiet Hilfe.

Ein umgekipptes Auto neben den Trümmern eines Hauses in Pratt City, Alabama

Ein umgekipptes Auto neben den Trümmern eines Hauses in Pratt City, Alabama

Die Versicherungsbranche muss nach der Tornado-Serie in den USA für Schäden in Höhe von zwei bis fünf Milliarden Dollar geradestehen. Das ergibt sich aus einer Einschätzung der Risikoanalysten von Eqecat. In den vergangenen Tagen waren mehr als 160 Tornados über den Süden der USA hinweggezogen. Ganze Wohnviertel, Einkaufszentren und Tankstellen wurden dem Erdboden gleichgemacht, Autos umgeworfen und Bäume entwurzelt.

Die Behörden zählten bisher mindestens 350 Todesopfer. Allein in dem am schlimmsten betroffenen Bundesstaat Alabama kamen bei der Tornadoserie vom Mittwoch mindestens 254 Menschen ums Leben. Die Suchtrupps hatten nur noch wenig Hoffnung, weitere Überlebende in den verwüsteten Gebieten zu finden. "Die Rettungsarbeiten sind beendet", sagte der Gouverneur von Alabama, Robert Bentley in Birmingham. "Wir haben mit den Aufräumarbeiten begonnen." Das Schicksal Hunderter Menschen blieb ungewiss.

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Besonders starke Zerstörungen richteten die Tornados in Tuscaloosa in Alabama an. Um die öffentliche Ordnung zu wahren und Plünderungen vorzubeugen, verhängte der Bürgermeister der 90.000-Einwohner-Stadt eine nächtliche Ausgangssperre.

US-Präsident Barack Obama wirkte bei einem Besuch im Katastrophengebiet tief bestürzt. "Ich habe noch nie so eine Zerstörung gesehen. Das ist herzzerreißend", sagte er nach einem Rundgang durch verwüstete Wohngegenden in Tuscaloosa. Er versprach, die Regierung werde alles in ihrer Macht Stehende tun, um die zerstörten Gemeinden wieder aufzubauen.

Der US-Präsident hatte bereits zuvor Hilfsmaßnahmen angeordnet, darunter Gelder für die vorübergehende Unterbringung von obdachlos gewordenen Menschen und die Reparatur beschädigter Häuser sowie Kredite für Schäden an unversicherten Gebäuden. Die Tornadoserie vom Mittwoch war die folgenschwerste in den USA seit fast 80 Jahren. Im März 1925 starben 747 Menschen.

 
Leser-Kommentare
  1. Da mit jeden Grad der der Golf von Mexico Wärmer wird ( Durchschnittstemperatur) auch mehr Energie zu verfügung steht die solche Stürme entstehen lässt, dürfte es auch in den volgenden Jahren wiederhohlt vor kommen.

    Si schreit man ja gern in den USA im winter wo die Verdammte Erderwärmung denn bleibt , und im sommer witzelt man geren Über die Proumwelter die ihre vom winter her kommenden "Kilmachange" nun uner "Klimeerwärmung" Posten um mehr aufmerkaskeit zu gekommen, vergist aber dabei gern mal das auch son eine veränderung des Klimas hin zu den Extremeren Phänomenen die USA hart treffen wird.

    Aber auch dieses Jahr wird man sich im Winter über sie lustig machen und lieber am was für die Klimaerwärmung tun damits nicht so kalt wird.

    Es ist zwar traurib für die Mentschen die dort leben, aber es trifft nun mal hier kein Land von dem man sagen könnte sie hätten nicht kräftig dabei mitgemischt das die Situation so Entsteht.

    Auser man ist ein Klimaveränderungsgegner, dann ist es tragisch und zwar nut tragisch, aber die Versicherungen werden ja helfen so das man weiterhin mit klimaanlage im sommer gut auskommen kann. Und wenn das Meer sich aufheitzt ist garantiert nicht der Mentsch schuld und er kann eh nichts dagagen tun, also dran gewöhnen.

  2. Wer durch den Süden der USA reist und sich auch einmal die Leichtbauweise der Häuser betrachtet hat, der kommt bei ruhigem Wetter zunächst nicht auf die Idee, wie gefährdet diese Häuser und damit die Menschen sind, kommt die Saison der Taifune. Warum werden in diesen besonders gefährdeten Gebieten keine Steinhäuser die Vorschrift? Würde gern einmal eine Experten Meinung hören.

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