Kachelmann-ProzessNur ein Freispruch zweiter Klasse

Über ein Jahr hat das Verfahren gedauert. Der Rechtsstaat hat zwar am Ende doch Vernunft gezeigt – eine Ruhmestat war dieser Freispruch aber nicht, kommentiert Sabine Rückert. von 

Der Wettermoderator Jörg Kachelmann ist vom Vorwurf der Vergewaltigung an seiner Ex-Geliebten freigesprochen worden. Neun Monate hat die Hauptverhandlung gedauert und eines kann man den Mannheimer Landrichtern bestimmt nicht vorwerfen: Dass sie nicht alles versucht hätten , um der Nebenklägerin und ihrem Anliegen gerecht zu werden.

Mit gewaltigem Aufwand hatte die 5. Große Strafkammer nach belastenden Indizien geforscht, keine Mühe hatte sie gescheut, den Vergewaltigungsvorwurf der Ex-Geliebten zu untermauern. Erfolg war ihr nicht beschieden. Im Gegenteil. Je weiter der Prozess voranschritt, desto mehr verflüchtigten sich die ohnehin dürftigen Verdachtsmomente . Und zum Schluss, nachdem jeder Zeuge gehört und jeder Sachverständige vernommen worden war, blieb den Richtern bloß noch der Freispruch übrig.

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Am angeblichen Tatort hatten sich keine Spuren gefunden, die das behauptete Tatgeschehen belegt hätten. Am Küchenmesser, das Kachelmann der Nebenklägerin während der Vergewaltigung an den Hals gehalten haben soll, hatten die Spurenkundigen weder Fingerabdrücke noch Gen-Spuren des Angeklagten nachweisen können. Die Vergewaltigungsverletzungen, die die Frau vorwies, waren von der Mehrzahl der rechtsmedizinischen Sachverständigen für Selbstbeschädigungen gehalten worden, die sich die Nebenklägerin in der Nacht der angeblichen Tat mit eigener Hand zugefügt habe. Und die zwei Aussagepsychologen, die die Angaben der Ex-Geliebten auf ihre Glaubhaftigkeit hin untersucht hatten, konnten die Möglichkeit einer falschen Bezichtigung nicht ausschließen.

Dass die Richter in ihren Urteilsgründen Jörg Kachelmann nur einen Freispruch zweiter Klasse gönnten – also nicht den wegen erwiesener Unschuld, sondern bloß "im Zweifel für den Angeklagten" – zeigt, wie sauer es ihnen ankommt, von ihrer eigenen, mit dem Eröffnungsbeschluss gestellten Verurteilungsprognose abzurücken und sich aus der kollegialen Umklammerung durch die eigene Staatsanwaltschaft zu befreien. Dabei war doch im Prozess mit jedem Tag deutlicher geworden, dass alle Tatsachen gegen die Bezichtigungen des angeblichen Opfers sprachen.

In langen Schlangen warteten die Zuschauer heute Morgen am Einlass zum Verhandlungssaal. Mochten die Menschen früher in diesen Prozess geströmt sein, weil mit Jörg Kachelmann ein Prominenter aus dem ARD-Fernsehen auf der Anklagebank saß, so trieb jetzt viele wohl etwas anderes her: Sie wollten sehen, ob Deutschland ein Rechtsstaat ist, oder ob ein Bürger, für dessen angebliche Schuld kein Beweis zu finden ist, hierzulande tatsächlich verurteilt wird. Sie wollten erfahren, ob allein eine Bezichtigung ausreicht, um einen Menschen mit Mitteln der Strafjustiz zu erledigen.

Jörg Kachelmann zur Strecke zu bringen, galt jedenfalls die Anstrengung der Staatsanwaltschaft Mannheim, die den Wettermoderator vom Tag der Anzeige an mit maximalem Eifer verfolgt hatte. Die Staatsanwälte Lars-Torben Oltrogge und Oskar Gattner hatten die Vergewaltigungsaussage der Nebenklägerin von sich aus nie hinterfragt, sondern stets zu Ungunsten des Beschuldigten ermittelt.

Dass die Aussage der Frau in entscheidenden Teilen erlogen war, hatte allein die Verteidigung herausgefunden, von der auch alle weiteren Kachelmann enlastenden Ermittlungen angeschoben werden mussten. Nichts konnte den Glauben der Staatsanwälte erschüttern, ein Vergewaltigungsopfer vor sich zu haben. Selbst als von allen ihren Anklagepunkten zuletzt kein Stäubchen mehr übrig war, forderten die Staatsanwälte im Schlussplädoyer noch die Verurteilung dieses Angeklagten abseits aller im Prozess gewonnenen Erkenntnisse und vorbei an allen Gutachten der Sachverständigen. Trotzdem bedankten die Landrichter sich im mündlichen Urteil noch bei diesen Staatsanwälten für deren angebliche Sachlichkeit.

Dem Bürger aber muss die Vorstellung in die Hände solcher Ermittler zu fallen Angst machen. Kein Wunder, dass so viele Menschen anstanden vor dem Sitzungssaal. Jeder unter ihnen könnte morgen durch die Anzeige seines Nachbarn, seiner Ehefrau, seines Kollegen, seiner Sekretärin in den Hexenkessel der Strafjustiz geraten. Und dann wehe ihm, wenn er es mit solchen Staatsanwälten zu tun bekommt.

Leserkommentare
  1. ... nicht nur für Jörg Kachelmann und seine Verteidiger, sondern für jeden Juristen: http://t.co/k2R2alZ

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    Also für jeden Juristen ist das Urteil eine Zumutung? Es gab Zeiten, da waren viele Juristen für das Volk eine Zumutung. Und wenn ich mir anschaue, was gerade im "Sachsen-Sumpf" so alles läuft, wäre eine gewisse Zurückhaltung von den Herren Juristen durchaus angebracht. Das Urteil ist gesprochen. Aus die Maus. Jetzt sollte Ruhe sein.

    • joG
    • 31. Mai 2011 12:35 Uhr

    ....ca vier Jahren Prozess Dauer.

    Und jetzt ist der Mann geschädigt durch unsere Vertreter, die ja die Staatsanwälte sind. Das ist unerhört.

    • Cando
    • 31. Mai 2011 12:45 Uhr

    So sehr ich auch dem Ergebnis zustimme, so muss ich doch sagen, dass es sich hier um einen Fall der medialen Justizschelte par excellence handelt.

    Das Vorgehen der Staatsanwaltschaft mag man hier beanstanden, denn es ist auch Aufgabe des Staatsanwaltes in alle Richtungen zu ermitteln, nicht bloß die Schuld zu beweisen. Das hat hier, so wie ich es in den Medien mitverfolgen konnte, nicht korrekt stattgefunden.

    Aber genau an diesem Punkt endet meine Kritik an der Justiz. Das Verhalten der Verteidigung war hier ebenso scheinheilig, doch das ist schließlich des Verteidigers Tagwerk: Offensives Vorgehen - ja sogar die gefürchtete Konfliktverteidigung gehört nun einmal zum Repertoire eines anständigen Strafverteidigers. Daran ist, auch wenn es nicht die feine englische Art sein mag, nichts auszusetzen.

    Was nun aber die Richter anbelangt, so sehe ich hier keinen Grund zur Kritik an diesem Urteil. Der Freispruch in dubio pro reo war richtig, denn das Gericht hatte Zweifel an der Schuld des Angeklagten. Er ist folglich freizusprechen.

    In dubio pro reo gebietet dem Richter aber nicht, wann er zu Zweifeln habe. Die richterliche Beweiswürdigung ist frei (normiert in § 261 StPO) - in dubio pro reo vermag diese Prozessmaxime nicht auszuhebeln. Wenn also das Gericht zweifelt, so ist das legitim. Die Richter, nicht aber Sachverständige und Zeugen, entscheiden hier auf rechtsstaatlicher Grundlage.

    Von Juristischem Trauerspiel kann hier keine Rede sein.

    • joG
    • 31. Mai 2011 12:47 Uhr

    ....Wer gewonnen hat, sieht man im Foto recht deutlich.

    • aw_ms
    • 31. Mai 2011 14:20 Uhr

    Das wird Frau Schwarzer dort aber ganz anders sehen!

    Entfernt. Bitte bleiben Sie beim konkreten Artikelthema. Danke. Die Redaktion/ag

    • Hokan
    • 31. Mai 2011 21:55 Uhr

    Ein Ruhmestat war der Freispruch in der Tat nicht - doch das Produkt einer funktionierenden Rechtssystems. Hatten wir nicht alle zeitweise das Gefühl, eingeklemmt in einem ausgesesenen Kinosessel einem dieser klassischen amerikanischen Gerichtsstreifen zu folgen. Und auf was könnte dieses Gefühl hindeuten? Genau - wir sind angekommen in der esdemokratischen Mediengesellschaft, die trotz allem Chaos und Einflußnahmen stolz sein darf auf ihr fehlerhaftes und allzu menschliches Rechtsprechung.

    Die Staatsanwaltschaft Mannheim hat den Null-Spuren-Beweis erfunden. Das ist revolutionäres, juristisches Neuland.

    Siehe:

    http://hinterblick.de/

    Die Richter haben augenscheinlich die Presse mit Informationen versorgt, um ihre ausufernden Verfahrensschritte in einem günstigeren Licht darzustellen. Zwei links habe ich dazu: http://4topas.wordpress.c... und zur Rolle der Staatsanwaltschaft http://berlin2011.wordpre...

  2. Auch wenn es ein Freispruch zweiter Klasse war, so war er doch richtig.

    In diesem Prozess blieben bei mir zwei Dinge hängen. Die mediale Ausschlachtung sucht ihresgleichen und war der Sache alles andere als dienlich. Allein die Damen-Troika Rückert/Schwarzer/Friedrichsen hat ihren Teil dazu beigetragen. Sabine Rückert ist eine hervorragende Autorin, aber ihrer Vorgehensweise wird ein Makel anhaften bleiben. Das sollte auch Giovanni di Lorenzo zu denken geben. Darf sie für morgen noch einen Leitartikel schreiben?

    [...]
    Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf unsachliche Schlussfolgerungen. Danke. Die Redaktion/er

    3 Leserempfehlungen
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    Vielen Dank an die von Ihnen genannten AutorInnen (ohne Frau Bild-Schwarzer natürlich) ! Sie beweisen sich des guten, beharrlichen, an den Fakten orierentierten, aber eben auch mitfühlenden Journalismus als würdig und fähig ! Nochmals eine gute Zusammenfassung / Würdigung des Geschehens durch Frau Rückert. Sie geben im 'Fall Kachelmann' exakt meine Gedanken, Einschätzungen und Empfindungen wieder !

    Mehr dazu von mir vllt im Laufe der Diskussion !

    • HH7
    • 31. Mai 2011 12:01 Uhr

    Alice Schwarzer: "Ich schreibe für die BILD, das ist ein anständiges Blatt"

    Siehe ---> http://is.gd/BZGOyk

    Siehe ---> http://is.gd/cM5i3P

    Eine Leserempfehlung
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    Auch bei Maischberger wieder einfach so in die Kamera gelogen. Vergewaltigung sei das Verbrechen mit den wenigsten Falschanzeigen. Von wegen...

    http://ef-magazin.de/2011...

    Vergewaltigung als besonderes Verbrechen (als ob jegliche andere Gewalt nicht ebenso schlimm wäre, Nachs überfallen und zusammengeschlagen, die psychischen Folgen sind doch genauso verheerend!) als besonders häufiges Verbrechen (jeder dritte Frau erfährt angeblich sexuelle Gewalt - wobei darunter eben auch schon die "gefühlte" Bedrohung fällt, dreckige Witze oder eine unangenehm empfundene Berührung, erst dann kommt man auf diese 30+%) und natürlich als ein "ehrliches" Verbrechen, bei dem das Opfer niemals lügen würde.

    Dabei - selbst wenn man keine Ahnung von den Studien hat - ist es doch naheliegend, dass der Vergewaltigungsvorwurf eine verheerende Waffe ist, zumal man natürlich gerade den Ehemann, Lieberhaber oder Freund weit eher dazu bringen kann, mit einem zu schlafen, als von ihm zusammengeschlagen oder beraubt zu werden.

    Ein Grauen für jedes echte Opfer, Mann wie Frau, ob tatsächlich vergewaltigt oder falsch beschuldigt.

    Titel entfernt. Bitte bleiben Sie sachlich. Danke. Die Redaktion/lv

    [...]
    Kommen wir zurück zur Harmonie!
    Mann und Frau treffen aufeinander, lieben sich, was ist da verkehrt.
    Nach einer gewissen Zeit knallt bei der Frau die Sicherung durch und das Ganze geht den Bach hinunter, kann Mann nix machen und fängt von vorne an.
    Surrealismus, das scheint die Essenz des Lebens zu sein

    Bitte beteiligen Sie sich mit sachlichen Argumenten an der Artikeldiskussion. Danke. Die Redaktion/lv

  3. ... da sie wider besseren Wissens und entgegen aller Erkenntnisse stur an ihren Anklagepunkten festgehalten hat und beinahe blind einer falschen Anschuldigung gefolgt sind. Das erinnert mich ein wenig an übereifrige Inquisitoren aus dem Mittelalter oder die Kommunistenprozesse von Joseph McCarthy damals in den USA. Dass sowas in Deutschland möglich ist, einfach durch falsche Bezichtigung einen Menschen zu ruinieren und die Staatsanwaltschaft nicht einmal merkt, dass sie Phantomen hinterherjagt, ist ein Armutszeugnis.

    Die Staatsanwaltschaft ist von Rechts wegen auch verpflichtet, entlastende Beweise genauso zusammenzutragen, wie belastende.

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    • mio
    • 31. Mai 2011 12:17 Uhr

    dass Sie sich noch an die Inquisition im Mittelalter erinnern können. Wurde das bei RTL2 übertragen oder warum kann ich das nicht in Erinnerung rufen? Aber als Experte für alles, was im Universum passiert, wissen Sie natürlich ganz genau, ob die Anschuldigungen so falsch waren, dass eine Anklage unberechtigt war. Und es war mitnichten die Anklage, die Herrn Kachelmann schwer geschädigt hat, sondern die Medien und das notgeile Getratsche der Öffentlichkeit.

    Bitte achten Sie auf die Sachlichkeit Ihrer Beiträge. Danke. Die Redaktion/er

  4. [...]
    Entfernt. Bitte verzichten Sie auf unsachliche Unterstellungen. Danke. Die Redaktion/er

    8 Leserempfehlungen
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    • Buh
    • 31. Mai 2011 12:52 Uhr

    war rechtlich verpflichtete den Prozess zu führen. Er hätte garnicht den Prozess einstellen können.

    Was hier manche Leute sagen! Das ist unglaublich. Habt ihr nix vom Urteil mitbekommen=?

  5. [...]
    Entfernt. Bitte verzichten Sie auf Schuldzuweisungen. Die Schuld bzw. Unschuld konnte nicht zweifelsfrei geklärt werden. Aus diesen Grund verzichten Sie bitte auf Unterstellungen. Danke. Die Redaktion/er

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    Auf Zeit.de kommentiert, vorher aber nur auf Bild.de informiert?

    • YumYum
    • 31. Mai 2011 12:08 Uhr

    Als langjährige Schöffin in diversen Strafkammern des Landgerichtes habe ich diese Angelegenheit von Beginn an nicht fassen können. Was bitte war das? U-Haft (kein Spaziergang übrigens), nicht belastbare Aussagen, tendenziöses Gutachten, öffentliche Vorverurteilung....und welchen sittlichen und moralischen Nährwert hatten die Aussagen der Ex-Freundinnen? Dort gab es keine Straftaten zu finden, und ob jemand gerne mehrere Beziehungen hat oder nicht, gehr nur ihn selbst und seine Partnerinnen etwas an, verboten ist das in der BRD nicht! Die Krönung des Ganzen aber war Alice Schwarzer. Was hatte diese Frau dort zu suchen? Was für eine Anmaßung, ohne eigene Beteiligung diesen Prozess zu kommentieren. Und wohlgemerkt - ich bin auch eine Frau.

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    Ja, spricht ja eigentlich auch überhaupt nichts dagegen als Frau, Mann zu denken, zu fühlen, zu argumentieren und zu ähnlichen Einschätzungen zu gelangen. Volle Zustimmung zu Ihrem Kommentar,... ein Mann :)!

    Hoffe, dass dieser Fall ein 'gutes' Lehrbeispiel ist und eben sorgfältige Ermittlungen ('in beide Richtungen'), Unvoreingenommenheit und bemühte Objektivität der Rechtspflege mehr in den Fokus rücken. Allein der Glaube fehlt mir momentan doch ein wenig arg...

    Ist für mich schon krass haarsträubend dieses Verfahren und ich bin ebenso unzufrieden mit dem wohl vorläufigen 'Ergebnis'. Gut, dass Kachelmann 'freigesprochen' ist, aber die Art des Freispruchs und die Tatsahe, dass ein IM SINNE DER ANKLAGE völlig Unschuldiger (!)Monate in Haft verbringen muss, dazu sein Privat- und Berufsleben durch eine falsche Anschuldigung und die mediale Begleitung, Ausschlachtung dermassen 'hingerichtet' wird, finde ich erschreckend...Ebenso erschreckend, dass andere ('Ex-Geliebte') sich dabei noch durch sehr fragwürdiges Verhalten (ich drücke es als Mann jetzt mal vorsichtig aus ;-))sich ne 'vergoldete Nase' 'verdienen' (dürfen).

    So eine Farce darf sich nicht wiederholen - ich weiss aber natürlich auch, dass hier eben Wunschdenken nicht genügt.

    Also werd ich mal ne Kerze für mehr mitfühlende Gerechtigkeit anzünden ! :)

    Zitat @YumYum:
    "und ob jemand gerne mehrere Beziehungen hat oder nicht, gehr nur ihn selbst und seine Partnerinnen etwas an, verboten ist das in der BRD nicht!"
    Das ist richtig, nur wenn hinter diesen "mehreren Beziehungen" arglistige Täuschung steckt, was dann liebe Frau?
    Ist es in der BRD erlaubt, seine Mitmenschen nach Strich und Faden zu verarschen, nach dem Motto: "selber schuld?"
    Oder erlaubt ist, solange man nicht dabei erwischt wird?
    Oder wo soll die Würde dieser "vera....." Menschen sonst geschützt werden, wenn nicht hier?
    Was ist das für eine zynische, menschenverachtende Moral, die Sie hier anbieten!

  6. Vielen Dank an die von Ihnen genannten AutorInnen (ohne Frau Bild-Schwarzer natürlich) ! Sie beweisen sich des guten, beharrlichen, an den Fakten orierentierten, aber eben auch mitfühlenden Journalismus als würdig und fähig ! Nochmals eine gute Zusammenfassung / Würdigung des Geschehens durch Frau Rückert. Sie geben im 'Fall Kachelmann' exakt meine Gedanken, Einschätzungen und Empfindungen wieder !

    Mehr dazu von mir vllt im Laufe der Diskussion !

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