Demografie Die Alterslast sollen andere tragen

Schon heute wollen manche Krankenkassen Alte und Kranke nicht aufnehmen. Dabei zeigen sich die Auswirkungen des demografischen Wandels erst langsam.

Keine Angst vorm Altern! Der "demographische Wandel", so beruhigen die Regierung und ihre Expertengremien unisono, ist beherrschbar – vorausgesetzt die notwendigen Anpassungsmaßnahmen werden rechtzeitig ergriffen. Im Bereich der Sozialversicherungen sei dies in der gesetzlichen Rentenversicherung im Prinzip erfolgreich geschehen. Reformbedarf bestehe noch für die Kranken- und Pflegeversicherung. Mit Ausgaben von 158 Milliarden Euro im Jahr 2010 ist die gesetzliche Krankenversicherung die wichtigere dieser beiden Sozialversicherungen und weist die "dynamischere Ausgabenentwicklung" auf, wie die sogenannten Wirtschaftsweisen in ihrem Demographie-Gutachten vom Mai feststellen.

Insgesamt sei fast mit einer Verdoppelung der Ausgaben und einer Erhöhung ihres Anteils am Bruttoinlandsprodukt (BIP) um mehr als ein Drittel bis 2060 zu rechnen (von 7,9 auf 10,6 Prozent). Der Beitragssatz könne um fast 19 Prozent steigen. Eine Aussicht, die sowohl Krankenkassen als auch viele Versicherte zum Abschied vom Solidargedanken veranlasst.

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Anschauungsmaterial dazu lieferte gerade erst die Pleite der City BKK. Im Prinzip haben ihre 168.000 Versicherten Anspruch darauf, bei jeder anderen gesetzlichen Krankenkasse als Neu-Mitglieder aufgenommen zu werden. Tatsächlich wurden viele von ihnen abgewimmelt. Das Bundesversicherungsamt musste damit drohen, gegen die unwilligen Versicherer einzuschreiten. Der Grund für die Sturheit: Die Mitglieder der City BKK gelten als krank und überaltert. Zwei Risikogruppen, die sich die Kassen in Zeiten des verschärften Wettbewerbs nicht freiwillig ins Haus holen wollen.

Außerdem hat die schwarz-gelbe Bundesregierung eine für die Kassen gefährliche Spirale in Gang gesetzt. Kostensteigerungen können sie nicht mehr über eine Erhöhung des KV-Beitrages weitergeben, sondern nur noch über Zusatzbeiträge, die die Versicherten allein zu tragen haben, da der Arbeitgeberanteil politisch festgeschrieben ist. Große Kassen, die als erste einen monatlichen Aufschlag von acht Euro gefordert hatten, verloren sofort spürbar an Mitgliedern. Gerade die "guten Risiken", das sind junge und gebildete Gutverdiener, wechseln zur billigeren Konkurrenz. Zurück bleiben Alte und Kranke, was neuen Druck auf den Beitrag schafft. Eigentlich sollte der Gesundheitsfonds in diesen Fällen helfen. Aus ihm wird den Kassen, die überdurchschnittlich viele Risikogruppen versichern, ein Ausgleich gezahlt. Dass das offenkundig nicht ganz funktioniert, beweist der Fall der City BKK.

Hinzu kommt ein weiterer, politisch gewollter Effekt: Die Regierungskoalition hat im Zuge der seit Januar geltenden Gesundheitsreform den Wechsel von der gesetzlichen in die private Krankenversicherung erleichtert. Zwischen Januar bis April wechselten dann auch fast 40 Prozent mehr als im Vorjahr zu den Privaten. Dabei steht uns der demografische Belastungstest der Sozialversicherungen erst noch bevor. Ohne die Konkurrenz der Privat-Krankenkassen und mit einer Bürgerversicherung, in die alle einzahlen, ließe sich das Problem etwas abmildern.

Leser-Kommentare
  1. Die Alterslast sollen die Alten, die keine Kinder zeugten selber tragen.

    Erst Karriere machen und auf Kinder verzichten, dann sich von den Kindern der anderen die fetten Pensionen und Renten bezahlen lassen geht nicht. Punkt.

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    • bivi
    • 14.06.2011 um 17:10 Uhr

    der keine Kinder hat, hat bewußt darauf verzichtet - Punkt!

    Sie ignorieren die Tatsache, dass wer Karriere macht, Zeit seines Lebens deutlich mehr Geld in die sozialen Sicherungssysteme einzahlt.
    Ich stimme Ihnen aber zu, dass so jemand später nicht unbedingt Rente beziehen müsste. Dies gilt dann aber unabhängig von der Anzahl eigener Kinder, als vielmehr unter Berücksichtigung angesammelten Vermögens.

    Der Pseudokonflikt "alt-gegen-jung" und "eltern-gegen-kinderlose" hat wenig mit den realen Problemen der Krankenversicherung zu tun. Dies soll vielmehr von den von der Notwendigkeit tiefgreifender Reformen und einer hilflosen und unfähigen Politik ablenken.

    selbst die Kosten für Kindergärten, Schule und Ausbildung (komplett), Krankheit/Vorsorge, Verkehr/Transport, sonstige Kinder-Vergünstigungen, Verteidigung und überhaupt Infrastruktur im Namen ihrer Kinder finanziell tragen. Und verzichten auf Kindergeld, kostenlose Krankenkasse (gilt auch für Ehepartner).

    Dann spare ich mir die monatlichen Einzahlungen in die Rentenkasse und lebe in Saus und Braus von den Investitionen in Aktien, Obligationen und Immobilien, während Sie bis an Ihr Ableben noch Ihre Kinder finanziell unterstützen müssen - eher als umgekehrt.

    [...]

    Entfernt. Bitte verargumentieren Sie Ihre Beiträge durch sachliche Inhalte und verzichten Sie auf unsachliche Pauschalaussagen. Danke. Die Redaktion/er

    Der Kommentator hat im im Kern recht, die Einwände sind nicht zu halten.

    1) Es kommt nicht darauf an, ob die Kinderlosigkeit freiwillig ist oder nicht. Auch ein unfreiwillig Kinderloser lebt - erstens - im ALter von den Kindern anderer Leute und spart sich - zweitens - auf der anderen Seite den Aufwand für Kinder (incl. Betreuung). Es ist ihm daher zuzumuten, dieses gesparte Geld direkt in seine Altersversorgung (incl. Gesundheit) zu infestieren.

    Ein Vergleich: wenn jemand gern Arzt werden will, aber es wegen einer Allergie nicht konnte, dann hat dieser jemand deshalb noch lange kein Recht, daß der Staat sein Einkommen auf das eines Arztes aufstockt. Genauso: nur weil ich gern Kinder HÄTTE (aber keine bekomme), habe ich kein Recht, von den Kindern anderer Leute zu profitieren.

    2) Es stimmt zwar, daß sich auch Kinderlose an den Kosten der Kinder anderer Leute beteiligen (z.B. Schulausbildung). Aber der Aufwand, der ihnen dadurch entsteht, ist um Größenordnungen geringer als der vergleichbarer Eltern. Dazu gibt es viele Beispielrechnungen. Man nehme zwei Durchschnittsverdienerpaare, eines ohne Kinder, eins mit zwei Kindern. Auch NACH Steuern ist das persönlich verfügbare Einkommen des kinderlosen Paares weitaus höher als das des Elternpaares (wiederum NACH Kindergeld etc). Die Differenz summiert sich auf sechsstellige Beträge pro Kind. Diese Differenz samt Zinseszins müßten die Kinderlosen erst einmal privat fürs Alter verwenden, bevor fremde Kinder einspringen.

    an NuernbergerLand: ha, ha! Und ich tue es DOCH! Ich habe keine Kinder. Bin auch sehr froh darüber und "profitiere" jetzt von Ihren Kindern. Danke!! Lesen Sie doch bitte auch die andere (viel freundlichere als meiner) Kommentare. Sie sind als Kinder-Erzeuger ein genauso grosser Profiteur der gesellschaftlicher finanziellen Leistungen als die von Ihnen, (wegen blindem Neid) verhassten Kinderlosen Aelteren! Etwas mehr Selbsterkenntniss bitte, mein Lieber!

    Übrigens sind die "Kinderlosen" nicht schuld an die überbevölkerung der Erde..... Sollte eigentlich extra belohnt werden.

    • bivi
    • 14.06.2011 um 17:10 Uhr

    der keine Kinder hat, hat bewußt darauf verzichtet - Punkt!

    Sie ignorieren die Tatsache, dass wer Karriere macht, Zeit seines Lebens deutlich mehr Geld in die sozialen Sicherungssysteme einzahlt.
    Ich stimme Ihnen aber zu, dass so jemand später nicht unbedingt Rente beziehen müsste. Dies gilt dann aber unabhängig von der Anzahl eigener Kinder, als vielmehr unter Berücksichtigung angesammelten Vermögens.

    Der Pseudokonflikt "alt-gegen-jung" und "eltern-gegen-kinderlose" hat wenig mit den realen Problemen der Krankenversicherung zu tun. Dies soll vielmehr von den von der Notwendigkeit tiefgreifender Reformen und einer hilflosen und unfähigen Politik ablenken.

    selbst die Kosten für Kindergärten, Schule und Ausbildung (komplett), Krankheit/Vorsorge, Verkehr/Transport, sonstige Kinder-Vergünstigungen, Verteidigung und überhaupt Infrastruktur im Namen ihrer Kinder finanziell tragen. Und verzichten auf Kindergeld, kostenlose Krankenkasse (gilt auch für Ehepartner).

    Dann spare ich mir die monatlichen Einzahlungen in die Rentenkasse und lebe in Saus und Braus von den Investitionen in Aktien, Obligationen und Immobilien, während Sie bis an Ihr Ableben noch Ihre Kinder finanziell unterstützen müssen - eher als umgekehrt.

    [...]

    Entfernt. Bitte verargumentieren Sie Ihre Beiträge durch sachliche Inhalte und verzichten Sie auf unsachliche Pauschalaussagen. Danke. Die Redaktion/er

    Der Kommentator hat im im Kern recht, die Einwände sind nicht zu halten.

    1) Es kommt nicht darauf an, ob die Kinderlosigkeit freiwillig ist oder nicht. Auch ein unfreiwillig Kinderloser lebt - erstens - im ALter von den Kindern anderer Leute und spart sich - zweitens - auf der anderen Seite den Aufwand für Kinder (incl. Betreuung). Es ist ihm daher zuzumuten, dieses gesparte Geld direkt in seine Altersversorgung (incl. Gesundheit) zu infestieren.

    Ein Vergleich: wenn jemand gern Arzt werden will, aber es wegen einer Allergie nicht konnte, dann hat dieser jemand deshalb noch lange kein Recht, daß der Staat sein Einkommen auf das eines Arztes aufstockt. Genauso: nur weil ich gern Kinder HÄTTE (aber keine bekomme), habe ich kein Recht, von den Kindern anderer Leute zu profitieren.

    2) Es stimmt zwar, daß sich auch Kinderlose an den Kosten der Kinder anderer Leute beteiligen (z.B. Schulausbildung). Aber der Aufwand, der ihnen dadurch entsteht, ist um Größenordnungen geringer als der vergleichbarer Eltern. Dazu gibt es viele Beispielrechnungen. Man nehme zwei Durchschnittsverdienerpaare, eines ohne Kinder, eins mit zwei Kindern. Auch NACH Steuern ist das persönlich verfügbare Einkommen des kinderlosen Paares weitaus höher als das des Elternpaares (wiederum NACH Kindergeld etc). Die Differenz summiert sich auf sechsstellige Beträge pro Kind. Diese Differenz samt Zinseszins müßten die Kinderlosen erst einmal privat fürs Alter verwenden, bevor fremde Kinder einspringen.

    an NuernbergerLand: ha, ha! Und ich tue es DOCH! Ich habe keine Kinder. Bin auch sehr froh darüber und "profitiere" jetzt von Ihren Kindern. Danke!! Lesen Sie doch bitte auch die andere (viel freundlichere als meiner) Kommentare. Sie sind als Kinder-Erzeuger ein genauso grosser Profiteur der gesellschaftlicher finanziellen Leistungen als die von Ihnen, (wegen blindem Neid) verhassten Kinderlosen Aelteren! Etwas mehr Selbsterkenntniss bitte, mein Lieber!

    Übrigens sind die "Kinderlosen" nicht schuld an die überbevölkerung der Erde..... Sollte eigentlich extra belohnt werden.

    • bivi
    • 14.06.2011 um 17:10 Uhr

    der keine Kinder hat, hat bewußt darauf verzichtet - Punkt!

    Antwort auf "Alterslasten..."
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    Die beliebte Ausrede, um zu fordern, die eigenen Pensionen und Renten noch zu bekommen.

    Wo ist denn die beschworene Generationengerechtigkeit? Die einen haben fette Renten und Pensionen, die anderen sind arm. Und meine Generation soll jetzt diese Ungerechtigkeit ausgleichen?

    Im übrigen. 90% aller Paare, die Kinder wollen bekommen auch welche. Wenn man natürlich erst mit 40 anfängt damit, ist es schwieriger.

    Ich bin nicht gewillt für die kinderlosen Karrierefrauen und Männer, die sich bewußt gegen Kinder entschieden haben, weil ihr hedonistischer Lebensstandard wichtiger war zu zahlen.

    Wer kinderlos war, hatte genug Zeit privat vorzusorgen.

    Und glaub mir: Wie wir mit den kinderlosen Alten in 20 Jahren umgehen, daran kannst Du wenig ändern.

    Die heutigen 50jährigen schieben die Alten doch auch in Sterbeheime ab und kümmern sich einen Dreck um sie, wie ich beim Zivildienst tagtäglich sehen konnte.

    Bitte verzichten Sie auf Pauschalisierungen. Danke, die Redaktion/mk

    ob gewollt oder ungewollt kinderlos hat den gleichen Effekt: andere finanzielle Möglichkeiten als ein Mensch mit gleicher Ausbildung, gleichem Beruf und Kindern.

    Somit ist der Einwand nicht von Belang - ausser man möchte sich über emotionale Momente des Alters ohne Nachkommen austauschen.

    Die beliebte Ausrede, um zu fordern, die eigenen Pensionen und Renten noch zu bekommen.

    Wo ist denn die beschworene Generationengerechtigkeit? Die einen haben fette Renten und Pensionen, die anderen sind arm. Und meine Generation soll jetzt diese Ungerechtigkeit ausgleichen?

    Im übrigen. 90% aller Paare, die Kinder wollen bekommen auch welche. Wenn man natürlich erst mit 40 anfängt damit, ist es schwieriger.

    Ich bin nicht gewillt für die kinderlosen Karrierefrauen und Männer, die sich bewußt gegen Kinder entschieden haben, weil ihr hedonistischer Lebensstandard wichtiger war zu zahlen.

    Wer kinderlos war, hatte genug Zeit privat vorzusorgen.

    Und glaub mir: Wie wir mit den kinderlosen Alten in 20 Jahren umgehen, daran kannst Du wenig ändern.

    Die heutigen 50jährigen schieben die Alten doch auch in Sterbeheime ab und kümmern sich einen Dreck um sie, wie ich beim Zivildienst tagtäglich sehen konnte.

    Bitte verzichten Sie auf Pauschalisierungen. Danke, die Redaktion/mk

    ob gewollt oder ungewollt kinderlos hat den gleichen Effekt: andere finanzielle Möglichkeiten als ein Mensch mit gleicher Ausbildung, gleichem Beruf und Kindern.

    Somit ist der Einwand nicht von Belang - ausser man möchte sich über emotionale Momente des Alters ohne Nachkommen austauschen.

  2. Sie ignorieren die Tatsache, dass wer Karriere macht, Zeit seines Lebens deutlich mehr Geld in die sozialen Sicherungssysteme einzahlt.
    Ich stimme Ihnen aber zu, dass so jemand später nicht unbedingt Rente beziehen müsste. Dies gilt dann aber unabhängig von der Anzahl eigener Kinder, als vielmehr unter Berücksichtigung angesammelten Vermögens.

    Eine Leser-Empfehlung
    Antwort auf "Alterslasten..."
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    dass wer Karriere macht, Zeit seines Lebens deutlich weniger in die Systeme einzahlt!
    Denken Sie an den lächerlich niedrigen Spitzensteuersatz oder die Bemessungsgrenze bei der GKV. Nicht zu vergessen die schönen vielen legalen und illegalen Steuertricks, die besser betuchten zur Verfügung stehen.

    Auch einem Ackermann mit 13 Millionen Euro Jahresgehalt sollte es zuzumuten auch 15% für die GKV abzudrücken, genauso wie jedem Durchschnittsdeutschen bei knapp 32000 Euro Jahresgehalt.

    dass wer Karriere macht, Zeit seines Lebens deutlich weniger in die Systeme einzahlt!
    Denken Sie an den lächerlich niedrigen Spitzensteuersatz oder die Bemessungsgrenze bei der GKV. Nicht zu vergessen die schönen vielen legalen und illegalen Steuertricks, die besser betuchten zur Verfügung stehen.

    Auch einem Ackermann mit 13 Millionen Euro Jahresgehalt sollte es zuzumuten auch 15% für die GKV abzudrücken, genauso wie jedem Durchschnittsdeutschen bei knapp 32000 Euro Jahresgehalt.

  3. tut mir leid, ich konnte keine Kinder zeugen, habe aber selbst eingezahlt. Muss ich deshalb meine Beiträge jetzt der Allgemeinheit spenden?

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    ich zahle zusammen mit meinen Geschwistern ca. 36000 Euro jährlich an Rentenbeiträgen und ca. 40.000 Euro an Steuern.

    Unsere Mutter, die selber 40 Jahre eingezahlt hat, bekommt lächerliche 500 Euro Rente, während andere Männer und Frauen dieser Generation Karriere gemacht haben und fette Pensionen und Renten erhalten.

    Die dürfen wir zahlen. Warten wir ab, wie lange noch.

    Es ist legal Veränderungen durchzuführen und die werden kommen.

    "tut mir leid, ich konnte keine Kinder zeugen, habe aber selbst eingezahlt. Muss ich deshalb meine Beiträge jetzt der Allgemeinheit spenden?"

    Hat Ihnen schonmal jemand erklärt, wofür ihre Rentenbeiträge verwendet werden? Sie werden verwendet, um die Rente für die jetztigen Rentner zu bezahlen. Die jüngere Generation zahlt für die ältere Generation (Sie hatten ja wohl auch Eltern?). Damit hat die jüngere Generation aber noch keine eigene Altersvorsorge betrieben. Diese geschieht z.B., in dem man Kinder grosszieht. Oder für eine private Rente spart.

    ich zahle zusammen mit meinen Geschwistern ca. 36000 Euro jährlich an Rentenbeiträgen und ca. 40.000 Euro an Steuern.

    Unsere Mutter, die selber 40 Jahre eingezahlt hat, bekommt lächerliche 500 Euro Rente, während andere Männer und Frauen dieser Generation Karriere gemacht haben und fette Pensionen und Renten erhalten.

    Die dürfen wir zahlen. Warten wir ab, wie lange noch.

    Es ist legal Veränderungen durchzuführen und die werden kommen.

    "tut mir leid, ich konnte keine Kinder zeugen, habe aber selbst eingezahlt. Muss ich deshalb meine Beiträge jetzt der Allgemeinheit spenden?"

    Hat Ihnen schonmal jemand erklärt, wofür ihre Rentenbeiträge verwendet werden? Sie werden verwendet, um die Rente für die jetztigen Rentner zu bezahlen. Die jüngere Generation zahlt für die ältere Generation (Sie hatten ja wohl auch Eltern?). Damit hat die jüngere Generation aber noch keine eigene Altersvorsorge betrieben. Diese geschieht z.B., in dem man Kinder grosszieht. Oder für eine private Rente spart.

  4. Der Pseudokonflikt "alt-gegen-jung" und "eltern-gegen-kinderlose" hat wenig mit den realen Problemen der Krankenversicherung zu tun. Dies soll vielmehr von den von der Notwendigkeit tiefgreifender Reformen und einer hilflosen und unfähigen Politik ablenken.

    Antwort auf "Alterslasten..."
  5. Die beliebte Ausrede, um zu fordern, die eigenen Pensionen und Renten noch zu bekommen.

    Wo ist denn die beschworene Generationengerechtigkeit? Die einen haben fette Renten und Pensionen, die anderen sind arm. Und meine Generation soll jetzt diese Ungerechtigkeit ausgleichen?

    Im übrigen. 90% aller Paare, die Kinder wollen bekommen auch welche. Wenn man natürlich erst mit 40 anfängt damit, ist es schwieriger.

    Ich bin nicht gewillt für die kinderlosen Karrierefrauen und Männer, die sich bewußt gegen Kinder entschieden haben, weil ihr hedonistischer Lebensstandard wichtiger war zu zahlen.

    Wer kinderlos war, hatte genug Zeit privat vorzusorgen.

    Und glaub mir: Wie wir mit den kinderlosen Alten in 20 Jahren umgehen, daran kannst Du wenig ändern.

    Die heutigen 50jährigen schieben die Alten doch auch in Sterbeheime ab und kümmern sich einen Dreck um sie, wie ich beim Zivildienst tagtäglich sehen konnte.

    Bitte verzichten Sie auf Pauschalisierungen. Danke, die Redaktion/mk

    Antwort auf "nicht jeder... "
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    • Zuntz
    • 14.06.2011 um 20:20 Uhr

    Und glaub mir: Wie wir mit den kinderlosen Alten in 20 Jahren umgehen, daran kannst Du wenig ändern.
    Unsere Mutter, die selber 40 Jahre eingezahlt hat, bekommt lächerliche 500 Euro.
    ---------------------------------
    Jedesmal eine Haßbrühe gegen Kinderlose und Alte
    abzulassen,macht ja die Rente ihrer Mutter auch nicht
    fetter.Im übrigen,haben nur die wenigsten nach 40 Jahren
    Arbeit Fettlebe,um sich die restlichen Jahre noch zu
    versüßen.
    Was @Nürnberg wollen sie denn in 20 Jahren mit Kinderlosen
    machen.Nur drohen oder haben sie schon was
    ausbaldowert.Da steckt in fast jedem ähnlich gelagerten
    Beitrag ein solch erschreckender Haß dahinter,das ich
    Angst um alte kinderlose Menschen habe.Und um jene die
    auch nur einen cent mehr haben.
    Schon mal deren Abgaben berechnet?
    Ein Tipp von mir.Der Mutter ab und an eine Freude machen.
    Dann fühlt man sich gleich auch selber besser.

    Natürlich ist jeder der keine Kinder hat
    - reich geworden
    -hat sich wegen des Reichtums wegen bewusst gegen Kinder
    entschieden
    -lebt völlig asozial und dekadent mit seinem Reichtum
    Junger Mann, das Leben ist vielschichtiger als Sie sich das jetzt vorstellen können und hält mehr Wendungen und Überraschungen bereit, die auch Sie noch erfahren werden.
    Und diese formulierte Drohung in Zeile 12 und 13 von ihnen, was soll das sein?
    Die pure Gewalttätigkeit, die Androhung eines neuen Holocaust?
    Sie sind Zivildienstleistender, haben sich aus Gewissensgründen dagegen entschieden Menschen zu töten?
    Gehen Sie mal in sich und denken sie mal über ihren Text nach.

    • Zuntz
    • 14.06.2011 um 20:20 Uhr

    Und glaub mir: Wie wir mit den kinderlosen Alten in 20 Jahren umgehen, daran kannst Du wenig ändern.
    Unsere Mutter, die selber 40 Jahre eingezahlt hat, bekommt lächerliche 500 Euro.
    ---------------------------------
    Jedesmal eine Haßbrühe gegen Kinderlose und Alte
    abzulassen,macht ja die Rente ihrer Mutter auch nicht
    fetter.Im übrigen,haben nur die wenigsten nach 40 Jahren
    Arbeit Fettlebe,um sich die restlichen Jahre noch zu
    versüßen.
    Was @Nürnberg wollen sie denn in 20 Jahren mit Kinderlosen
    machen.Nur drohen oder haben sie schon was
    ausbaldowert.Da steckt in fast jedem ähnlich gelagerten
    Beitrag ein solch erschreckender Haß dahinter,das ich
    Angst um alte kinderlose Menschen habe.Und um jene die
    auch nur einen cent mehr haben.
    Schon mal deren Abgaben berechnet?
    Ein Tipp von mir.Der Mutter ab und an eine Freude machen.
    Dann fühlt man sich gleich auch selber besser.

    Natürlich ist jeder der keine Kinder hat
    - reich geworden
    -hat sich wegen des Reichtums wegen bewusst gegen Kinder
    entschieden
    -lebt völlig asozial und dekadent mit seinem Reichtum
    Junger Mann, das Leben ist vielschichtiger als Sie sich das jetzt vorstellen können und hält mehr Wendungen und Überraschungen bereit, die auch Sie noch erfahren werden.
    Und diese formulierte Drohung in Zeile 12 und 13 von ihnen, was soll das sein?
    Die pure Gewalttätigkeit, die Androhung eines neuen Holocaust?
    Sie sind Zivildienstleistender, haben sich aus Gewissensgründen dagegen entschieden Menschen zu töten?
    Gehen Sie mal in sich und denken sie mal über ihren Text nach.

  6. ...der hat auch im Alter in der Regel niemanden, der ihn pflegt. Die riesigen Kosten dafür übernimmt die Allgemeinheit. Da können schnell 6-stellige Beiträge zusammenkommen. Daher ist es gerechter, dass jeder Kinderlose spätestens ab dem 40. Lebensjahr dazu gezwungen wird, Rücklagen zu bilden, die die voraussichtlichen Kosten decken werden. Denn ansonsten werden die sozialen Sicherheitssysteme bald überlastet sein, wenn 40% oder 50% aller Deutschen über 65 sind. Dann nämlich gibt es gar kein Geld mehr und die Alten werden gar nicht mehr versorgt werden.

    In Bezugnahme auf einige Kommentare: Das dürfen Sie nicht als Bestrafung ansehen. Sie haben das Recht, Ihr Leben so zu führen, wie sie möchten. Ob Sie nun aus eigenem "Verschulden" oder aus eigenem Entschluss keine Kinder haben, ist Ihre Sache. Das hat den Staat nicht zu interessieren. Aber Sie haben die Konsequenzen für Ihren Lebenswandel selbst tragen, Sie können nicht einfach alle Risiken und Kosten auf die Allgemeinheit abwälzen. Und wenn Sie keine Kinder haben entstehen deutlich höhere Kosten, für die sie gesetzlich verpflichtet werden sollten, Rücklagen zu bilden.

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    Warum nur lassen sich die Menschen bei Themen wie Rente und Krankenversicherung vor den Karren [...] spannen? Wer nur ein bisschen Intelligent ist, kann doch sofort den Zusammenhang erkennen.
    Da wird auf dem Rücken der Generationen die seit Jahrzehnten nicht vorhandene Gesundheitspolitik ausgetragen. Wie bei dem Rattenfänger von Hameln fallen auch alle immer wieder auf die gebetsmühlenhaft vorgetragenen "ARGUMENTE" (ha,ha,ha) der Politiker hinein.

    Teil entfernt. Bitte argumentieren Sie sachlich. Danke. Die Redaktion/wg

    • FranL.
    • 14.06.2011 um 20:37 Uhr

    Gut, der Kinderlose sorgt für das Alter vor, dann wird er im Alter von 55 Jahren arbeitslos, weil das Unternehmen für das er drei Jahrzehnte lang arbeitete in Konkurs geht. Trotz vieler Bemühungen findet er keine Arbeit mehr, da für deutsche Unternehmen schon zu alt. Zwei Jahre lang bezieht er noch ALG I, dann rutscht er in ALG II, das bedeutet, daß er praktisch fast alles was er sich angespart hat, verbrauchen muß. Ein gewisser Betrag bleibt ihm, aber das reicht später mal nicht für das Alter, ist ruckzuck aufgebraucht, wenn er pflegebedürftig werden sollte. Aber bekommen soll er im Alter nichts, weil er keine Kinder hat. Und dabei hat er sein Leben lang Steuern gezahlt.

    Anderer Fall, ein Mann lebt seit Jahrzehnten von Hartz IV, zeugt ein Kind nach dem anderen. Er zahlt nie Steuern, verdient nie eigenes Geld, auch die Kinder leben wenn sie erwachsen sind von Hartz IV. Der Mann soll also im Alter davon profitieren, daß er Kinder in die Welt setzte, vermutlich nur um Kindergeld zu kassieren, oder weil er nicht verhüten wollte?

    Die die richtig Karriere machen und viel Geld verdienen, bekommen später meist ein Kind, die Kinderlosen sind meist jene die sich einfach keine Kinder leisten können, weil sie nur unbefristete Verträge oder Praktika bekommen und so nicht in der Lage sind Kinder zu ernähren. Sollen wir wieder das Mutterkreuz einführen?
    Bitte achten Sie auf Sachlichkeit in Ihren Beiträgen. Danke, die Redaktion/se.

    hat, hat niemanden der ihn Pflegt.
    Nun, der der Kinder hat oft auch nicht.
    Warum?
    Weil in der jetzigen Situation in diesem Land es nötig zu arbeiten.
    So wie die , die heute gepflegt werden müssen.
    Als ob wir wirklich zur eiapopeia Grossfamilie zurückkehren, in der sich alle unterstützen. Was ein Witz.

    Warum nur lassen sich die Menschen bei Themen wie Rente und Krankenversicherung vor den Karren [...] spannen? Wer nur ein bisschen Intelligent ist, kann doch sofort den Zusammenhang erkennen.
    Da wird auf dem Rücken der Generationen die seit Jahrzehnten nicht vorhandene Gesundheitspolitik ausgetragen. Wie bei dem Rattenfänger von Hameln fallen auch alle immer wieder auf die gebetsmühlenhaft vorgetragenen "ARGUMENTE" (ha,ha,ha) der Politiker hinein.

    Teil entfernt. Bitte argumentieren Sie sachlich. Danke. Die Redaktion/wg

    • FranL.
    • 14.06.2011 um 20:37 Uhr

    Gut, der Kinderlose sorgt für das Alter vor, dann wird er im Alter von 55 Jahren arbeitslos, weil das Unternehmen für das er drei Jahrzehnte lang arbeitete in Konkurs geht. Trotz vieler Bemühungen findet er keine Arbeit mehr, da für deutsche Unternehmen schon zu alt. Zwei Jahre lang bezieht er noch ALG I, dann rutscht er in ALG II, das bedeutet, daß er praktisch fast alles was er sich angespart hat, verbrauchen muß. Ein gewisser Betrag bleibt ihm, aber das reicht später mal nicht für das Alter, ist ruckzuck aufgebraucht, wenn er pflegebedürftig werden sollte. Aber bekommen soll er im Alter nichts, weil er keine Kinder hat. Und dabei hat er sein Leben lang Steuern gezahlt.

    Anderer Fall, ein Mann lebt seit Jahrzehnten von Hartz IV, zeugt ein Kind nach dem anderen. Er zahlt nie Steuern, verdient nie eigenes Geld, auch die Kinder leben wenn sie erwachsen sind von Hartz IV. Der Mann soll also im Alter davon profitieren, daß er Kinder in die Welt setzte, vermutlich nur um Kindergeld zu kassieren, oder weil er nicht verhüten wollte?

    Die die richtig Karriere machen und viel Geld verdienen, bekommen später meist ein Kind, die Kinderlosen sind meist jene die sich einfach keine Kinder leisten können, weil sie nur unbefristete Verträge oder Praktika bekommen und so nicht in der Lage sind Kinder zu ernähren. Sollen wir wieder das Mutterkreuz einführen?
    Bitte achten Sie auf Sachlichkeit in Ihren Beiträgen. Danke, die Redaktion/se.

    hat, hat niemanden der ihn Pflegt.
    Nun, der der Kinder hat oft auch nicht.
    Warum?
    Weil in der jetzigen Situation in diesem Land es nötig zu arbeiten.
    So wie die , die heute gepflegt werden müssen.
    Als ob wir wirklich zur eiapopeia Grossfamilie zurückkehren, in der sich alle unterstützen. Was ein Witz.

  7. ich zahle zusammen mit meinen Geschwistern ca. 36000 Euro jährlich an Rentenbeiträgen und ca. 40.000 Euro an Steuern.

    Unsere Mutter, die selber 40 Jahre eingezahlt hat, bekommt lächerliche 500 Euro Rente, während andere Männer und Frauen dieser Generation Karriere gemacht haben und fette Pensionen und Renten erhalten.

    Die dürfen wir zahlen. Warten wir ab, wie lange noch.

    Es ist legal Veränderungen durchzuführen und die werden kommen.

    Antwort auf "Sehr geehrter Herr,"
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    Wenn Sie soviel Steuern und Rentenbeiträge zusammen mit ihren Geschwistern bezahlen, gehe ich mal davon aus, daß über gute Ausbildungen (z.B. Studium) verfügen. Wenn Ihre Mutter nur 500 Euro Rente bei 40 Beitragsjahren erhält, hat sie so gut wie nichts eingezahlt, also zeitlebens nur über geringste Verdienste verfügt. Und fragen sie sich mal, wer Ihre Ausbildung und die ihrer Geschwister bezahlt hat. Ihre Mutter war es auf jeden Fall nicht. Eine Sozialversicherung ist nämlich keine Einbahnstraße. Ansonsten schaffen wir wieder das ganze System ab. Dann fragen sie sich mal, was ohne Sozialstaat im nächsten Winter mit den 1,8 Mio Kindern samt ihrer Eltern in den Hartz Familien passiert. Ich hätte meine horrenden Steuerzahlungen der letzten 30 Jahre auch lieber für mich behalten, anstatt sie der Politik zur Verteilung an die Familien zu geben. Zusammen mit meinen Rentenbeiträge könnte ich mich dann schon jetzt zur Ruhe setzen. Wie gesagt: Das Sozialsystem ist keine Einbahnstraße. Ihre Veränderungen können Sie übrigens vergessen. Für Rentenbeiträge steht die Eigentumsgarantie

    wenig pampiger?
    Was haben Sie eigentlich gegen Menschen die Karriere machen?
    Warum gehen Sie davon aus, dass diese Menschen allesamt keine Kinder haben?

    Und was hat das Ganze mit Ihrer Mutter zu tun? Was hat sie denn 40 Jahre lang gearbeitet um 500€ Rente zu bekommen?
    Und wie viel Menschen in der Generation Ihrer Mutter haben denn Karriere gemacht und sind ohne Kinder geblieben?
    Was hat das überhaupt mit dem Artikel zu tun?

    Was hat es mit Ihren Erfahrungen im Altersheim zu tun? Ich habe meinen Zivi auch in einem Altersheim gemacht, aber nicht diesen Eindruck gewonnen. Und nu?

    Haben Sie eigentlich auch "fette" Zahlen für Ihre pauschalen Vorwürfe? Dann immer her damit.
    Pauschal zu behaupten, dass es eine Ausrede ist das nicht alle Kinder kriegen können, kann für Betroffene sehr verletzend sein und ist schlicht eine dämliche Aussage. In meinem Bekannenkreis gibt es jemanden, die unvollstellbar darunter leidet.

    Woher wissen Sie denn, dass die von Ihnen Beschuldigten erst mit 40 Jahren versuchen Kinder zu bekommen?

    Wie hoch ist denn der Anteil derer mit "fetten Pensionen und Renten" ohne Kinder am demographischen Wandel?

    Schon mal drüber nachgedacht, dass es auch andere Gründe gibt keine Kinder bekommen zu wollen? Oder geht es Ihnen nur ums Zeugen fürs Vaterland?
    Ich persönlich fühle mich noch nicht bereit ein Kind aufzuziehen. Mir fehlt die innere Ruhe und Ausgeglichenheit um einem Kind eine schöne Kindheit geben zu können.

    Ohne zu persönlich werden zu wollen, aber von wie vielen Steuer- und Rentenbeiträgen Personen reden wir denn?
    Haben Sie mal ausgerechnet, wie lange die von Ihnen eingezahlten Rentenbeiträge für eine Altersrente reichen werden, auch wenn diese gut verzinst angelegt sein sollten?

    am besten ist Ihnen geholfen mit, nun, nicht damit, dass Sie sich am Eigentum anderer Vergreifen, weder jetzt noch später.
    Sie halten die für besser gestellt, die fett Karriere gemacht haben. Denen geht es besser.
    Schön hier mein Tip: Zeigen sie was Sie drauf haben und machen auch Karriere und werden reich.
    Die von Ihnen kritisierten Menschen haben diese Lebensleistung gebracht. Dann mal los.
    Neidbrühe, ja, das ist es und Selbstgerechtigkeit.

    Wenn Sie soviel Steuern und Rentenbeiträge zusammen mit ihren Geschwistern bezahlen, gehe ich mal davon aus, daß über gute Ausbildungen (z.B. Studium) verfügen. Wenn Ihre Mutter nur 500 Euro Rente bei 40 Beitragsjahren erhält, hat sie so gut wie nichts eingezahlt, also zeitlebens nur über geringste Verdienste verfügt. Und fragen sie sich mal, wer Ihre Ausbildung und die ihrer Geschwister bezahlt hat. Ihre Mutter war es auf jeden Fall nicht. Eine Sozialversicherung ist nämlich keine Einbahnstraße. Ansonsten schaffen wir wieder das ganze System ab. Dann fragen sie sich mal, was ohne Sozialstaat im nächsten Winter mit den 1,8 Mio Kindern samt ihrer Eltern in den Hartz Familien passiert. Ich hätte meine horrenden Steuerzahlungen der letzten 30 Jahre auch lieber für mich behalten, anstatt sie der Politik zur Verteilung an die Familien zu geben. Zusammen mit meinen Rentenbeiträge könnte ich mich dann schon jetzt zur Ruhe setzen. Wie gesagt: Das Sozialsystem ist keine Einbahnstraße. Ihre Veränderungen können Sie übrigens vergessen. Für Rentenbeiträge steht die Eigentumsgarantie

    wenig pampiger?
    Was haben Sie eigentlich gegen Menschen die Karriere machen?
    Warum gehen Sie davon aus, dass diese Menschen allesamt keine Kinder haben?

    Und was hat das Ganze mit Ihrer Mutter zu tun? Was hat sie denn 40 Jahre lang gearbeitet um 500€ Rente zu bekommen?
    Und wie viel Menschen in der Generation Ihrer Mutter haben denn Karriere gemacht und sind ohne Kinder geblieben?
    Was hat das überhaupt mit dem Artikel zu tun?

    Was hat es mit Ihren Erfahrungen im Altersheim zu tun? Ich habe meinen Zivi auch in einem Altersheim gemacht, aber nicht diesen Eindruck gewonnen. Und nu?

    Haben Sie eigentlich auch "fette" Zahlen für Ihre pauschalen Vorwürfe? Dann immer her damit.
    Pauschal zu behaupten, dass es eine Ausrede ist das nicht alle Kinder kriegen können, kann für Betroffene sehr verletzend sein und ist schlicht eine dämliche Aussage. In meinem Bekannenkreis gibt es jemanden, die unvollstellbar darunter leidet.

    Woher wissen Sie denn, dass die von Ihnen Beschuldigten erst mit 40 Jahren versuchen Kinder zu bekommen?

    Wie hoch ist denn der Anteil derer mit "fetten Pensionen und Renten" ohne Kinder am demographischen Wandel?

    Schon mal drüber nachgedacht, dass es auch andere Gründe gibt keine Kinder bekommen zu wollen? Oder geht es Ihnen nur ums Zeugen fürs Vaterland?
    Ich persönlich fühle mich noch nicht bereit ein Kind aufzuziehen. Mir fehlt die innere Ruhe und Ausgeglichenheit um einem Kind eine schöne Kindheit geben zu können.

    Ohne zu persönlich werden zu wollen, aber von wie vielen Steuer- und Rentenbeiträgen Personen reden wir denn?
    Haben Sie mal ausgerechnet, wie lange die von Ihnen eingezahlten Rentenbeiträge für eine Altersrente reichen werden, auch wenn diese gut verzinst angelegt sein sollten?

    am besten ist Ihnen geholfen mit, nun, nicht damit, dass Sie sich am Eigentum anderer Vergreifen, weder jetzt noch später.
    Sie halten die für besser gestellt, die fett Karriere gemacht haben. Denen geht es besser.
    Schön hier mein Tip: Zeigen sie was Sie drauf haben und machen auch Karriere und werden reich.
    Die von Ihnen kritisierten Menschen haben diese Lebensleistung gebracht. Dann mal los.
    Neidbrühe, ja, das ist es und Selbstgerechtigkeit.

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