NorwegenTote nach Schüssen auf Jugendliche in Ferienlager bei Oslo

Ein Unbekannter hat in einem Ferienlager auf einer norwegischen Insel um sich geschossen und mehrere Menschen getötet. Ein Verdächtiger wurde festgenommen. von dpa, AFP und Reuters

Ein Unbekannter hat in einem Sommerlager der norwegischen Jugendorganisation der Sozialdemokraten um sich geschossen und nach Angaben der Polizei vier Menschen getötet. Das berichten mehrere norwegische Medien. Die Polizei spricht von einem Zusammenhang mit dem Bombenanschlag in der Stadt Oslo.

Nach Angaben der norwegischen Zeitung Dagbladet befinden sich rund 560 Menschen auf der Insel Utøya. Nach Augenzeugenberichten herrscht dort Panik. Viele versuchten die Insel schwimmend zu verlassen, zitiert der Guardian einen Vertreter der Jugendorganisation AUF.

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Das Lager befindet sich auf der Insel Utøya in der Nähe von Oslo.

Nach Angaben des norwegischen Senders NRK ist ein Verdächtiger auf Utøya festgenommen worden.

Der britische Guardian hatte zuvor einen Twitterer aus dem Jugendcamp mit den Worten zitiert: "Wir sitzen am Strand. Ein Mann in Polizeiuniform schießt. Helft uns! Wann kommt die Polizei, um uns zu helfen?"

Einem Bericht der Zeitung VG zufolge hatte sich ein Mann auf der Insel als Polizist ausgegeben, der eine Kontrolle wegen der Bombenexplosion in Oslo durchführen wollte. Dann habe er mehrmals geschossen.

Zur Meldung über den Bombenanschlag in Oslo und den Schüssen im Ferienlager.

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Leserkommentare
  1. die Sozialisten und MP Stoltenberg direkt treffen.

    Was gerade zusätzlich kriminelles geschieht, ist das permanente ventilieren von "islamistischem Terror" als Ursache.

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    Aktuelle Twitter-Meldung:

    "Utøya gunman captured: "190cm, blonde, light skin, athletic, in police uniform" via TV2."

    Eventuell eine Tat nach dem Muster von Oklahoma-City?

    Mit zusätzlich geplantem Massaker an Jungsozialisten in abgelegenem Ferienlager?

    Wie und wer auch immer:

    Es ist ein völlig inakzeptables terroristisches Gewaltverbrechen, dass sich da seit ein paar Stunden in Norwegen ereignet!

    Typisch Faschisten - immer dieselbe feige Masche, wie damals beim Reichstagsbrand und später beim Polenüberfall.

  2. Laut N-TV 19.28 führt die Spur zu einer jungen muslimischen Gruppe, mit akademischen Hintergrund, welche die globale Umma zum Ziel hat. CNN weist die selbe Richtung.

    Norwegen scheint zum "Dar ul-Harb" (Haus des Krieges) erklärt worden zu sein.

    Der Terror ist angekommen, die Europäer haben nun den Preis für ihr Handeln im globalen Kontext zu zahlen. Die Folgen sind fatal, die Menschen werden fragen, ob der Preis für eine multikulturelle Gesellschaft eventuell zu hoch ist. Zu hoffen bleibt, daß die verschiedenen Ethnien und Religionen auch weiterhin friedlich miteinander interagieren.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    sozialistischen Jugendlichen stattfindet und der MP Stoltenberg sprechen wollte und schiessen mit Automatik Gewehren um sich...

    scheint mir sehr unwahrscheinlich - zumal, wenn es akademische Hintergründe gibt...

  3. sozialistischen Jugendlichen stattfindet und der MP Stoltenberg sprechen wollte und schiessen mit Automatik Gewehren um sich...

    scheint mir sehr unwahrscheinlich - zumal, wenn es akademische Hintergründe gibt...

  4. Aktuelle Twitter-Meldung:

    "Utøya gunman captured: "190cm, blonde, light skin, athletic, in police uniform" via TV2."

    Eventuell eine Tat nach dem Muster von Oklahoma-City?

    Mit zusätzlich geplantem Massaker an Jungsozialisten in abgelegenem Ferienlager?

    Wie und wer auch immer:

    Es ist ein völlig inakzeptables terroristisches Gewaltverbrechen, dass sich da seit ein paar Stunden in Norwegen ereignet!

  5. Typisch Faschisten - immer dieselbe feige Masche, wie damals beim Reichstagsbrand und später beim Polenüberfall.

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    Entfernt. Bitte bleiben Sie sachlich. Danke. Die Redaktion/kh

    • chamsi
    • 22. Juli 2011 19:48 Uhr

    Stoltenberg befand sich in dem Lager....

  6. Entfernt. Bitte bleiben Sie sachlich. Danke. Die Redaktion/kh

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  • Quelle ZEIT ONLINE, dpa, AFP, Reuters
  • Schlagworte Medien | Polizei | Sender | Zeitung | Stadt | Oslo
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