Fall Strauss-Kahn Ein Telefonat gab den Ausschlag

Innerhalb von Stunden hat sich der Fall Strauss-Kahn komplett gedreht. Das entscheidende Telefonat war schon seit Wochen bekannt. Doch seine Übersetzung dauerte lange.

Dominique Strauss-Kahn vor seinem Townhouse in New York

Dominique Strauss-Kahn vor seinem Townhouse in New York

Die schwierige Übersetzung eines entscheidenden Telefongesprächs hat die Freilassung von Dominique Strauss-Kahn wohl um Wochen verzögert. Die Hinweise, die letztlich zur Entlassung des Ex-Währungsfondschefs aus dem strengen Hausarrest geführt haben, liegen nach Angaben der New York Times seit Mittwoch vor. Erst dann sei das Telefonat des angeblich angegriffenen Zimmermädchens mit einem kriminellen Freund übersetzt gewesen: mehr als sechs Wochen, nachdem es aufgezeichnet worden war.

Die Staatsanwaltschaft sei von dem Inhalt des Gesprächs alarmiert gewesen, schrieb das Blatt am Samstag unter Berufung auf einen Ermittler. Am Donnerstag hatte die Staatsanwaltschaft Richter und Verteidigung informiert. Tags darauf hob ein Gericht in New York den strengen Hausarrest Strauss-Kahns auf.

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Das Gespräch sei 28 Stunden nach dem angeblich erzwungenen Oralsex geführt worden. Die 32-Jährige habe einen Freund angerufen, der wegen Drogenschmuggels in Arizona in Haft sitzt. Beide hätten sich auf Fulani, "einem einzigartigen Dialekt" aus ihrer Heimat im westafrikanischen Guinea, unterhalten. Dabei sollen sie über die Möglichkeit gesprochen haben, Geld aus der Begegnung zu schlagen. "Dabei sagte sie so etwas wie 'Keine Angst, der Typ hat eine Menge Geld. Ich weiß, was ich tue'", zitiert das Blatt den Ermittler.

Das Protokoll sei nur das letzte Element in einer Serien von Ungereimtheiten gewesen. Unmittelbar nach der Tat habe sich die Frau noch als "sehr fromme, demütige muslimische Frau" bezeichnet, "eine scheinbar ideale Zeugin", schreibt das Blatt. Sie habe aber bei ihrem Asylantrag über eine angebliche Vergewaltigung in ihrer Heimat ebenso gelogen wie über ihre finanziellen Verhältnisse. So soll der kriminelle Freund immer wieder Geld auf ihr Konto eingezahlt haben, insgesamt um die 100.000 Dollar, umgerechnet etwa 69.000 Euro.

Der Fall ist noch nicht abgeschlossen und Strauss-Kahn steht nach wie vor unter Anklage. Beobachter in den USA rechnen jedoch damit, dass der Fall damit vorbei ist, auch wenn der Richter den nächsten Gerichtstermin am 18. Juli noch einmal ausdrücklich bestätigte.

"Der Fall ist einen Schritt näher an der Einstellung", schrieb die New York Times am Samstag. Es gebe zu viele Lücken in der Glaubwürdigkeit der Kronzeugin. "Der Fall ist vorbei. Oder er sollte zumindest vorbei sein", schrieb das Wall Street Journal. Dem Fernsehsender CBS sagte die Rechtsexpertin und frühere Staatsanwältin Sunny Hostin, die Sache sei quasi beendet: "Der Staatsanwalt hat die Anklage noch nicht fallen gelassen, aber ich erwarte das bald."

Auch nach seiner Freilassung aus dem Hausarrest will sich Strauss-Kahn in der Öffentlichkeit bedeckt halten. "Er wird sich äußern, wenn jeglicher Verdacht beseitigt ist", sagte sein französischer Anwalt Jean Veil am Freitagabend dem Fernsehsender BFM TV. Dies werde dann sein, wenn Strauss-Kahn zurück in Frankreich sei. Ein Zeitpunkt dafür ist allerdings noch völlig ungewiss. Die französischen Sozialisten spekulieren jedoch schon über eine mögliche Rückkehr Strauss-Kahns in die Politik.

Seinen ersten Abend in Freiheit feierte der Franzose mit einem angeblich 700 Dollar (480 Euro) teuren Essen in einem italienischen Restaurant in der New Yorker Upper East Side.

 
Leser-Kommentare
  1. 6 Wochen brauchen die Behörden, um ein Telefonat zu übersetzen?

    Das riecht nicht, das "stinkt" nach nach einem abgekarteten Spiel.

    (Da braucht man ja weniger Zeit, das "Oettinger- oder Matthäus-Englisch" zu übersetzen.)

    Aber Spaß beiseite:
    Mir und der Welt soll keiner erzählen, dass die Ermittlungsbehörden nicht in der Lage sind, einen "Dialekt" zu erkennen und zu übersetzen - mit den Handschellen waren sie ja auch rekordverdächtig schnell bei der Sache!

    36 Leser-Empfehlungen
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    • pnk
    • 02.07.2011 um 20:53 Uhr

    Ich gebe Ihnen ein Telefonat einer Frau aus einem Land, in dem mindestens ein halbes Dutzend verschiedene Dialekte gesprochen werden.
    Zunächst mal müssen Sie rausfinden, welche Sprache das ist. Gut, man könnte den Gefangenen fragen, ich könnte mir aber vorstellen, dass der nicht besonders kooperationsfreudig war. Jedenfalls möchte ich mal sehen, wie lange Sie alleine dafür brauchen.
    Wenn die Sprache dann identifiziert ist, finden Sie mal eine vertrauenswürdige Person (von einem anerkannten Dolmetscher ganz zu schweigen), die einen afrikanischen Dialekt beherrscht - das kann schnell Wochen dauern.
    Abgesehen von alledem - bevor die Übersetzung vorlag, konnte man sich der Tragweite des Inhaltes kaum bewusst sein (zumal ich vermute, dass die Aufzeichnung eher routinemässig und zur Überwachung des Gefangenen, nicht der Gesprächspartnerin, diente). Es gab also vermutlich keinen Grund zur Eile.
    Ich stimme ja zu, dass an dieser ganzen Affäre etliche Dinge zum Himmel stinken - aber deshalb aus jeder kleinen Verzögerung eine Verschwörung abzuleiten und die Ermittlungsbehörden als einen Haufen von minderbemittelten Stümpern hinzustellen, finde ich etwas übertrieben.

    @ Wendelin 89, Nr.1,

    Sie schreiben ganz ungläubig:
    "1. 6 Wochen???

    6 Wochen brauchen die Behörden, um ein Telefonat zu übersetzen?"

    Die Behörden haben es ja nicht übersetzt, sondern es übersetzen lassen. Sie haben wahrscheinlich sehr lange nach einem kompetenten Übersetzer gesucht, der dann sehr viel Arbeit hatte, um die sprachlichen Äusserungen in der afrikanischen Sprache annähernd in ein Verständnis in die Zielsprache umzusetzen.

    Ich stoße immer wieder auf Beiträge, die die Arbeit von Übersetzern und Dolmetschern gar nicht verstehen und minder bewerten, als gäbe es 1 zu 1 Entsprechungen zwischen zwei Sprachen.
    Gibt es nicht !

    Ein bestimmter Begriff im Fr. kann als Schaltkarte, Steuerpult, Bedienelement, Steuerungselement, etc übersetzt werden. Es kommt auf den spezifischen technischen Zusammenhang an.

    Ein ehezeitliches Deckungskapital ist juristisch schwierig für ein Land , in dem es keinen Versorgungsausgleich gibt. Ein Rückverweisungsbeschluss hat unterschiedliche Funktionen und juristische Folgen in verschiedenen Ländern.

    Dann gibt es Sprachen, die überhaupt keine vergleichenden Merkmale untereinander haben. Da gibt es keine Zeiten mehr, sondern intentionale Aspekte (Wolof, ich bin hier und werde es sein, werde es nicht mehr sein, will es vielleicht nicht mehr).

    Das Georgische hat keine Hin und Her Deixis.

    Unabhängig davon, was ich von dem Fall Strauss-Kahn halte, wenige Menschen wissen, dass die Dolmetscher die Politik mitgestalten. Ein Text, 50 Übersetzungen

    • cvnde
    • 03.07.2011 um 8:52 Uhr

    Haben sie eine Ahnung was für Schildluder mit amtlichen Übersetzungen getrieben wird.
    Ich hatte mal in einem Kurs jemanden, der schleppte eine Abitur-Bescheinigung aus der Türke an, die wurde in der Türkei übersetzt.
    Das Deutsch war schlimmer als, das mancher Hauptschüler aus Problemvierteln.

    Da glauben sie ernsthaft, dass man mal eben so eine Dialekt Übersetzunng, vom Band, mal eben in zwei Taen hinkriegt?

    Hallo wendelin89 ,
    .
    ich glaube nicht, dass es Schlamperei sein muss, für die Übersetzung eines Telefonats auf Fulani 6 Wochen zu brauchen.
    .
    Auf diesem Planeten werden etwa 5000 Sprachen gesprochen, die meisten davon nur noch von wenigen hundert Personen. Für eine Weltmetropole wie New York könnte man erwarten, dass da maximal 500 verschiedene Sprachen gesprochen werden, die meisten davon nur von einem halben Dutzend Menschen - die müsste man erstmal ausfindig machen!
    .
    Alternativ müsste jemand nach Westafrika fliegen und dort einen vertrauenswürdigen Fulani-Sprecher kennen lernen. Dem könnte er einen Tausender anbieten für die Übersetzung. Danach nochmal in einem anderen Gebiet einen zweiten Fulani-Sprecher, zur Sicherheit. Dann die Übersetzungen vergleichen und überlegen, ob man noch einen dritten braucht ...

    Nein, Sie brauchten keine 6 Wochen sondern lediglich 25 Minuten nach Erscheinen für Ihren Kommentar. Super! Nebenbei scheinen Sie in einer Realität zu leben, die geprägt ist von Verschwörungstheorie und jeden und jedes Andere infrage stellt bzw Handelnde als Unfähige bezeichnet.
    Mich würde interessieren, um bei Ihrem Kommentar zu bleiben, was denn jetzt aus Ihrer Sicht geschehen bzw wer denn jetzt aktiv werden sollte, um den "Sumpf Verschwörung, Hinterhältigkeit" auszutrocken.

    • pnk
    • 02.07.2011 um 20:53 Uhr

    Ich gebe Ihnen ein Telefonat einer Frau aus einem Land, in dem mindestens ein halbes Dutzend verschiedene Dialekte gesprochen werden.
    Zunächst mal müssen Sie rausfinden, welche Sprache das ist. Gut, man könnte den Gefangenen fragen, ich könnte mir aber vorstellen, dass der nicht besonders kooperationsfreudig war. Jedenfalls möchte ich mal sehen, wie lange Sie alleine dafür brauchen.
    Wenn die Sprache dann identifiziert ist, finden Sie mal eine vertrauenswürdige Person (von einem anerkannten Dolmetscher ganz zu schweigen), die einen afrikanischen Dialekt beherrscht - das kann schnell Wochen dauern.
    Abgesehen von alledem - bevor die Übersetzung vorlag, konnte man sich der Tragweite des Inhaltes kaum bewusst sein (zumal ich vermute, dass die Aufzeichnung eher routinemässig und zur Überwachung des Gefangenen, nicht der Gesprächspartnerin, diente). Es gab also vermutlich keinen Grund zur Eile.
    Ich stimme ja zu, dass an dieser ganzen Affäre etliche Dinge zum Himmel stinken - aber deshalb aus jeder kleinen Verzögerung eine Verschwörung abzuleiten und die Ermittlungsbehörden als einen Haufen von minderbemittelten Stümpern hinzustellen, finde ich etwas übertrieben.

    @ Wendelin 89, Nr.1,

    Sie schreiben ganz ungläubig:
    "1. 6 Wochen???

    6 Wochen brauchen die Behörden, um ein Telefonat zu übersetzen?"

    Die Behörden haben es ja nicht übersetzt, sondern es übersetzen lassen. Sie haben wahrscheinlich sehr lange nach einem kompetenten Übersetzer gesucht, der dann sehr viel Arbeit hatte, um die sprachlichen Äusserungen in der afrikanischen Sprache annähernd in ein Verständnis in die Zielsprache umzusetzen.

    Ich stoße immer wieder auf Beiträge, die die Arbeit von Übersetzern und Dolmetschern gar nicht verstehen und minder bewerten, als gäbe es 1 zu 1 Entsprechungen zwischen zwei Sprachen.
    Gibt es nicht !

    Ein bestimmter Begriff im Fr. kann als Schaltkarte, Steuerpult, Bedienelement, Steuerungselement, etc übersetzt werden. Es kommt auf den spezifischen technischen Zusammenhang an.

    Ein ehezeitliches Deckungskapital ist juristisch schwierig für ein Land , in dem es keinen Versorgungsausgleich gibt. Ein Rückverweisungsbeschluss hat unterschiedliche Funktionen und juristische Folgen in verschiedenen Ländern.

    Dann gibt es Sprachen, die überhaupt keine vergleichenden Merkmale untereinander haben. Da gibt es keine Zeiten mehr, sondern intentionale Aspekte (Wolof, ich bin hier und werde es sein, werde es nicht mehr sein, will es vielleicht nicht mehr).

    Das Georgische hat keine Hin und Her Deixis.

    Unabhängig davon, was ich von dem Fall Strauss-Kahn halte, wenige Menschen wissen, dass die Dolmetscher die Politik mitgestalten. Ein Text, 50 Übersetzungen

    • cvnde
    • 03.07.2011 um 8:52 Uhr

    Haben sie eine Ahnung was für Schildluder mit amtlichen Übersetzungen getrieben wird.
    Ich hatte mal in einem Kurs jemanden, der schleppte eine Abitur-Bescheinigung aus der Türke an, die wurde in der Türkei übersetzt.
    Das Deutsch war schlimmer als, das mancher Hauptschüler aus Problemvierteln.

    Da glauben sie ernsthaft, dass man mal eben so eine Dialekt Übersetzunng, vom Band, mal eben in zwei Taen hinkriegt?

    Hallo wendelin89 ,
    .
    ich glaube nicht, dass es Schlamperei sein muss, für die Übersetzung eines Telefonats auf Fulani 6 Wochen zu brauchen.
    .
    Auf diesem Planeten werden etwa 5000 Sprachen gesprochen, die meisten davon nur noch von wenigen hundert Personen. Für eine Weltmetropole wie New York könnte man erwarten, dass da maximal 500 verschiedene Sprachen gesprochen werden, die meisten davon nur von einem halben Dutzend Menschen - die müsste man erstmal ausfindig machen!
    .
    Alternativ müsste jemand nach Westafrika fliegen und dort einen vertrauenswürdigen Fulani-Sprecher kennen lernen. Dem könnte er einen Tausender anbieten für die Übersetzung. Danach nochmal in einem anderen Gebiet einen zweiten Fulani-Sprecher, zur Sicherheit. Dann die Übersetzungen vergleichen und überlegen, ob man noch einen dritten braucht ...

    Nein, Sie brauchten keine 6 Wochen sondern lediglich 25 Minuten nach Erscheinen für Ihren Kommentar. Super! Nebenbei scheinen Sie in einer Realität zu leben, die geprägt ist von Verschwörungstheorie und jeden und jedes Andere infrage stellt bzw Handelnde als Unfähige bezeichnet.
    Mich würde interessieren, um bei Ihrem Kommentar zu bleiben, was denn jetzt aus Ihrer Sicht geschehen bzw wer denn jetzt aktiv werden sollte, um den "Sumpf Verschwörung, Hinterhältigkeit" auszutrocken.

  2. Mich würde interessieren, wer die Übersetzung gemacht hat?

  3. ... die Spitze des IMF wurde neu besetzt und seine politische Karriere ist erst einmal auf Eis gelegt.

    • Batico
    • 02.07.2011 um 19:00 Uhr
    4. Simpel

    Entfernt. Bitte verzichten Sie auf unsachliche Spekulationen. Danke. Die Redaktion/wg

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    • Wismut
    • 02.07.2011 um 19:23 Uhr

    Entfernt. Bitte beachten Sie, dass der Originalkommentar inzwischen moderiert wurde. Danke. Die Redaktion/wg

    • Wismut
    • 02.07.2011 um 19:23 Uhr

    Entfernt. Bitte beachten Sie, dass der Originalkommentar inzwischen moderiert wurde. Danke. Die Redaktion/wg

    • chamsi
    • 02.07.2011 um 19:11 Uhr

    soll das Zimmermädchen nebenher als Prostituierte gearbeitet haben.....
    DSK wird wohl demnächst wieder in Frankreich sein...
    und ein gewisser Nicolas Sarkozy wenig glücklich....:)

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    Wenn dann dem so ist "..nebenher als Prostituierte gearbeitet haben....." gehe ich davon aus, dass die Foristen weitermachen wie bisher und viele, die auch jetzt wieder Ihre wilden Spekulationen der Öffentlichkeit anbieten, Ihren Kommentar vergessen?, verdrängt? haben, den sie abgaben, als der Vorwurf der Vergewaltigung, der ja zur Verhaftung von DSK führte, und die Frau das Opfer war.
    Viele wussten nach jeder "neuesten Meldung" schon immer Bescheid bezogen auf DSK, Widersprüche in den Aussagen der beiden Beteiligten, Männer und Vergewaltigung im Einzelnen und Gesamten, Frauen und vorgetäuschte Vergewaltigungen, karrieregeile Staatsanwälte. Wenn dieser Vorgang abgeschlossen wird mit einer Freilassung von DSK, was bleibt dann? Was nützt das zurückliegende "Wissen" der Foristen?
    Unsere Welt ist rasant geworden. Ein neues Thema wird uns aufrütteln und nicht zur Ruhe kommen lassen. Was aber ist mit DSK? Geschädigt in jedem Fall, denn etwas muss ja gewesen sein. Erbärmlich wenn es so kommen sollte: 2 Personen einigen sich auf eine Handlung. DSK hat als Persönlichkeit einen Fehler gemacht, nein er hat versagt. Er hat sich in die Abhängigkeit einer anderen Person begeben. Was dann folgte hat er sich selber zuzuschreiben und ist dafür verantwortlich. Die andere Person wäre eine Kriminelle. Für seine frühere und auch für weitere Positionen in Institutionen bzw Regierungen ist er ungeeignet. Personen, die Verantwortung übernommen haben, dürfen sich nicht abhängig machen.

    Wenn dann dem so ist "..nebenher als Prostituierte gearbeitet haben....." gehe ich davon aus, dass die Foristen weitermachen wie bisher und viele, die auch jetzt wieder Ihre wilden Spekulationen der Öffentlichkeit anbieten, Ihren Kommentar vergessen?, verdrängt? haben, den sie abgaben, als der Vorwurf der Vergewaltigung, der ja zur Verhaftung von DSK führte, und die Frau das Opfer war.
    Viele wussten nach jeder "neuesten Meldung" schon immer Bescheid bezogen auf DSK, Widersprüche in den Aussagen der beiden Beteiligten, Männer und Vergewaltigung im Einzelnen und Gesamten, Frauen und vorgetäuschte Vergewaltigungen, karrieregeile Staatsanwälte. Wenn dieser Vorgang abgeschlossen wird mit einer Freilassung von DSK, was bleibt dann? Was nützt das zurückliegende "Wissen" der Foristen?
    Unsere Welt ist rasant geworden. Ein neues Thema wird uns aufrütteln und nicht zur Ruhe kommen lassen. Was aber ist mit DSK? Geschädigt in jedem Fall, denn etwas muss ja gewesen sein. Erbärmlich wenn es so kommen sollte: 2 Personen einigen sich auf eine Handlung. DSK hat als Persönlichkeit einen Fehler gemacht, nein er hat versagt. Er hat sich in die Abhängigkeit einer anderen Person begeben. Was dann folgte hat er sich selber zuzuschreiben und ist dafür verantwortlich. Die andere Person wäre eine Kriminelle. Für seine frühere und auch für weitere Positionen in Institutionen bzw Regierungen ist er ungeeignet. Personen, die Verantwortung übernommen haben, dürfen sich nicht abhängig machen.

  4. Entfernt. Bitte bleiben Sie sachlich. Danke. Die Redaktion/wg

    • nike11
    • 02.07.2011 um 19:14 Uhr

    ... in dieser Schmierentragödie überhaupt einen einzigen Akteur, der nicht instrumentalisiert wurde? Alle Beteiligten, bis hin zu Medien und Rezipienten, wurden funktionalisiert und instrumentalisiert. Es bleibt zurück ein Gefühl von Ohnmacht, Zweifel und Übelkeit!

    15 Leser-Empfehlungen
  5. zu den Bemerkungen über das Personal? Wenn ich in einem Hotel nächtige, in dem die Nacht mehr kostet als mein Monatseinkommen, erwarte ich Personal, integer, der Landessprache akzentfrei mächtig, mit einwandfreiem Umgang
    privat wie im Beruf.

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    • chamsi
    • 02.07.2011 um 19:32 Uhr

    und Dominique Strauss-Kahn ist dort seit ca. 2 Jahren
    regelmäßig abgestiegen.....
    Sie können davon ausgehen, dass in NYC alles möglich ist,
    und es war doch von Anfang an sehr merkwürdig, dass die Frau ca. 1300 $ / Monat verdient, fast ebensoviel an Miete zahlt und seit gestern weiß man, dass ihre Telephonrechnungen ebenfalls mehrere Hundert $/Monat betrugen....
    Alle werden den Mund halten, DSK wird wieder nach Frankreich
    zurückkehren....und was nun wirklich passiert ist....niemand wird es wohl jemals erfahren...:)))

    Ich glaube nicht, daß irgendjemand in einem Hotel übernachtet, in dem die Nacht mehr kostet als sein Monatseinkommen.

    Lieber karlos111,
    Sie werden, mit Ihrem Einkommen, bestimmt nicht in einem Hotel dieser Kategorie nächtigen, also kann Ihnen auch der Akzent und das Privatleben der Angestellten egal sein.

    • chamsi
    • 02.07.2011 um 19:32 Uhr

    und Dominique Strauss-Kahn ist dort seit ca. 2 Jahren
    regelmäßig abgestiegen.....
    Sie können davon ausgehen, dass in NYC alles möglich ist,
    und es war doch von Anfang an sehr merkwürdig, dass die Frau ca. 1300 $ / Monat verdient, fast ebensoviel an Miete zahlt und seit gestern weiß man, dass ihre Telephonrechnungen ebenfalls mehrere Hundert $/Monat betrugen....
    Alle werden den Mund halten, DSK wird wieder nach Frankreich
    zurückkehren....und was nun wirklich passiert ist....niemand wird es wohl jemals erfahren...:)))

    Ich glaube nicht, daß irgendjemand in einem Hotel übernachtet, in dem die Nacht mehr kostet als sein Monatseinkommen.

    Lieber karlos111,
    Sie werden, mit Ihrem Einkommen, bestimmt nicht in einem Hotel dieser Kategorie nächtigen, also kann Ihnen auch der Akzent und das Privatleben der Angestellten egal sein.

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