Anschlagserie in Berlin Brennende Autos im Minutentakt

Allein in den vergangenen beiden Nächten gingen in Berlin 35 Autos in Flammen auf: Die Polizei vermutet politische Motive. Die Politik gerät im Wahlkampf unter Druck.

In einer neuen Serie von Brandanschlägen auf Autos haben es Unbekannte in Berlin vor allem auf den Westen der Stadt abgesehen. Allein in der vergangenen Nacht zündeten die Täter 14 Fahrzeuge direkt an, auf drei weitere griffen die Flammen über. Verletzt wurde niemand. Erst in der Nacht zuvor hatten 18 Autos gebrannt. Besonders betroffen waren die Stadtteile Charlottenburg, Spandau, Moabit und Friedrichshain.

Brandanschläge auf Autos gibt es in Berlin seit Jahren regelmäßig, immer wieder auch in Hamburg. Selten jedoch brannten so viele wie in diesen Tagen. Die Polizei und der Verfassungsschutz vermuten wie in der Vergangenheit, dass politische Motive hinter den jüngsten Angriffen stehen. Bisher konnten aber keine Täter gefasst werden.

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In diesem Jahr zählte die Polizei bis Anfang August 80 Anschläge auf Autos mit politischem Hintergrund. Zu fassen bekam sie kaum einen der Täter. Kürzlich wurde einer zu einer Bewährungsstrafe verurteilt. Für Hinweise auf Täter ist inzwischen eine Belohnung ausgesetzt.

Anschläge mitten im Wahlkampf

Die neue Anschlagserie trifft Berlin mitten im Landtagswahlkampf. Innensenator Ehrhart Körting (SPD) sagte im RBB-Inforadio, er wisse nichts über die Täter. Bisher gingen die Behörden häufig von einem linksextremistischen Hintergrund aus, inzwischen gebe es aber auch Nachahmer.

Die Brandstreifen der Polizei seien verstärkt worden. Eine Sonderkommission einzurichten, lehnte Körting ab. CDU-Spitzenkandidat Frank Henkel hatte das gefordert. Das Landeskriminalamt habe eine eigene Abteilung, die sich mit Brandanschlägen befasse, entgegnete Körting. Das sei ausreichend.

 
Leser-Kommentare
  1. > Die Polizei und der Verfassungsschutz vermuten wie in der Vergangenheit, dass politische Motive hinter den jüngsten Angriffen stehen. <

    Wenn es politische Motive sein sollten, welche sind es? Die pauschale Aussage "linksextrem" ohne Angabe von Zielen reicht nicht aus. Außerdem fehlen im Artikel Angaben um welche Autos es sich handelt (Typen, Klassen, Inländisch/Ausländisch).

    Kann aber auch sein, dass jetzt das gleiche geschieht wie in England.

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    @Bernauheim: In einem Foto gestern handelte es sich um eine A-Klasse (Mercedes), dahinter einen ebenfalls abgebrannten Smart.

    Weil letzteres auf rechte Gewalt hindeuten würde?

    Ich komme aus Berlin und es gibt hier nur eine Idiotengruppe, die hier ständig Autos abfackelt: genau, es sind die "Linksautonomen". In den Berliner Zeitungen steht heute auch überall drin, dass es politische Taten waren.

    zeigt einen BMW mit ausländischem (Bulgarischen?) Kennzeichen. Wer auch immer so etwas tut ist wohl nicht ganz sauber im Kopf... Es lässt sich weder Sinn noch Zweck hinter solchen Aktionen sehen. Auf jeden Fall ist es für die Täter wohl ein leichtes Unterfangen - ein sehr geringes Risiko überrascht zu werden reicht manchen wohl als Motivation schon aus. Richtig nett wird es wenn sie Autos abfackeln, die nicht Voll- oder Teilkaskoversichert sind. Das sind dann meistens Autos von Besitzern, die sich sowieso keine großen Sprünge leisten können... (Es werden ja nicht nur S-Klassen, A8, Porsches & 7'er BMW's angezündet...)

    gesagt, daß bevorzugt Autos der Marken BMW, Audi und Mercedes angezündet wurden. Die anderen Autos waren wohl mehr Kollateralschäden.

    @Bernauheim: In einem Foto gestern handelte es sich um eine A-Klasse (Mercedes), dahinter einen ebenfalls abgebrannten Smart.

    Weil letzteres auf rechte Gewalt hindeuten würde?

    Ich komme aus Berlin und es gibt hier nur eine Idiotengruppe, die hier ständig Autos abfackelt: genau, es sind die "Linksautonomen". In den Berliner Zeitungen steht heute auch überall drin, dass es politische Taten waren.

    zeigt einen BMW mit ausländischem (Bulgarischen?) Kennzeichen. Wer auch immer so etwas tut ist wohl nicht ganz sauber im Kopf... Es lässt sich weder Sinn noch Zweck hinter solchen Aktionen sehen. Auf jeden Fall ist es für die Täter wohl ein leichtes Unterfangen - ein sehr geringes Risiko überrascht zu werden reicht manchen wohl als Motivation schon aus. Richtig nett wird es wenn sie Autos abfackeln, die nicht Voll- oder Teilkaskoversichert sind. Das sind dann meistens Autos von Besitzern, die sich sowieso keine großen Sprünge leisten können... (Es werden ja nicht nur S-Klassen, A8, Porsches & 7'er BMW's angezündet...)

    gesagt, daß bevorzugt Autos der Marken BMW, Audi und Mercedes angezündet wurden. Die anderen Autos waren wohl mehr Kollateralschäden.

  2. 2. Autos

    @Bernauheim: In einem Foto gestern handelte es sich um eine A-Klasse (Mercedes), dahinter einen ebenfalls abgebrannten Smart.

  3. Wer derartige extremistische Taten verhindern will, bzw. englische Zustände in Deutschland vermeiden, der muss zuerst die Motive der Täter kennenlernen.

    Vielleicht sollte man dazu noch einmal Frank Schirrmachers Essay lesen:
    http://www.faz.net/artike...

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    und wenn so etwas schon in der FAZ erscheint ...

    Wenn jemand mutwillig fremdes Eigentum in dieser Form zerstört, fragt man nicht nach Motiven, sondern geht verstärkt mit Polizei und Staatsanwaltschaft dagegen vor. Es werden nicht mal politische Forderungen im Zusammenhang mit den Taten öffentlich. Selbst wenn linke Gruppen Forderungen stellen, wollen sie dann Kommunismus einführen? Oder wollen sie jedem Hartz IV_Empfänger jetzt tausend Euro mehr geben? Warum gehen die Feigen Brandstifter nicht demonstrieren? Warum gründen die keine Partei? Hier müssen nicht die Motive gesucht, sondern eine härtere Gangart eingeschlagen werden.

    ...ein Paul Kirchhof ("Bringt unser Land wieder ins Gleichgewicht"), Gesine Schwan, Horst Köhler, Michael Sommer, die Unruhen befürchteten. Allesamt gerade nicht in Parteien verwurzelte Persönlichkeiten - in denen es nur noch von falschen Doktoren wimmelt. Trauriges Land.

    und wenn so etwas schon in der FAZ erscheint ...

    Wenn jemand mutwillig fremdes Eigentum in dieser Form zerstört, fragt man nicht nach Motiven, sondern geht verstärkt mit Polizei und Staatsanwaltschaft dagegen vor. Es werden nicht mal politische Forderungen im Zusammenhang mit den Taten öffentlich. Selbst wenn linke Gruppen Forderungen stellen, wollen sie dann Kommunismus einführen? Oder wollen sie jedem Hartz IV_Empfänger jetzt tausend Euro mehr geben? Warum gehen die Feigen Brandstifter nicht demonstrieren? Warum gründen die keine Partei? Hier müssen nicht die Motive gesucht, sondern eine härtere Gangart eingeschlagen werden.

    ...ein Paul Kirchhof ("Bringt unser Land wieder ins Gleichgewicht"), Gesine Schwan, Horst Köhler, Michael Sommer, die Unruhen befürchteten. Allesamt gerade nicht in Parteien verwurzelte Persönlichkeiten - in denen es nur noch von falschen Doktoren wimmelt. Trauriges Land.

  4. So kommt mir der Artikel vor. Man vermutet einen politischen Hintergrund. Und was soll der Satz mit dem, der zu einer Bewährungsstrafe verurteilt werden soll? War der an diesen Anschlägen beteiligt? Oder ist er der einzige, der je erwischt wurde?

    Und welchen politischen Hintergrund? Vielleicht einen ähnlichen wie in England? Randale, weil einfach nichts mehr stimmt in unserer Gesellschaft? Achso, das wäre ja nicht politisch. Denn das würde die Politik mit zur Verantwortung ziehen, würde aussagen, dass das unsägliche Handeln der Politik Konsequenzen hat. Konsequenzen, die nicht nur vom Täter sondern auch vom Anstifter getragen werden müssen.

    Aber damit hat es unsere Politik ja nicht so. Oder ist das der politische Hintergrund, von dem der Artikel spricht? Inkompetente und nutzlose Aktionen als politisch alternativlos anpreisen und dafür sorgen, dass einen die Konsequenzen nicht treffen?

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    ... ist kaum auszuhalten.
    Klar, immer ist die Politik schuld, aber ernsthaft, Sie müssten doch wissen, dass SIE persönlich entscheiden was SIE machen und NICHT die Politik. Mir geht das schon so auf den Geist, dieses pseudo-verstehen der kriminellen Meute.

    Wenn hier einige Extremisten - anders kann man solche Exemplare nicht bezeichnen - meinen, die durch viele Arbeitsstunden vom kleinen Mann VERDIENTE Autos zu zerstören, ist das in meinen Augen kriminell und rücksichtlos mit einer geballten Prise Bösartigkeit gepaart.

    England macht es uns vor: nur durch sofortige Prozesse und SOFORTIGE haftstrafen (die jugendlichen lachen doch nur über sozialstunden! kenne selbst gewalttäter, die nach der gerichtsverhandlung erstmal paar bierchen auf das deutsche rechtssystem zischen lassen haben) kann man irgendetwas in den Köpfen dieser Jugendlichen erreichen.

    Man sollte solche Haftstrafen nach der Arbeitszeit für die Autos richten. Wie lang musste der Besitzer vom zerstörten Auto arbeiten um sich das Auto zu leisten? Diese Zeit x2 sollten sie absitzen.
    Auch wenn es Jahre sind - denn erst dann wird ihnen der WERT solcher Autos bewusst und was für einen Schaden sie angerichtet haben.

    • Afa81
    • 17.08.2011 um 13:07 Uhr

    Haben Sie schon mal gesehen, wer sich mit solchen
    Brandanschlägen brüstet? Wer singt "brenn Yuppie brenn", wer
    brennende Autos auf Plakaten zeigt?
    Mir selbst in am Boxhagener Platz in einer Linken Kneipe schon
    erzählt worden: "Wenn der Münchner seinen dicken BMW da parken
    muss, dann können die ihn auch ruhig abfackeln..." Gedacht, von
    12 Uhr bis Mittag.

    Also, erstmal kann der Artikel nichts dafür, wovon die Polizei ausgeht.
    In dem Artikel kann nur geschrieben werden, was die Polizei dazu sagt.
    Wenn die davon ausgeht... geht sie davon aus.
    Zweitens wird auf Nachahmer verwiesen.
    Drittens muss man sehr dumm und kurzsichtig sein um hier keinen
    Verdacht, um mehr geht es ja nicht, haben zu dürfen.

    Interessante Gegenfrage. Wieviele Autos brannten denn in
    Neukölln? Ich wohne dort. Und viele ausländische Großfamilien
    legen zusammen um dann mit Karossen rumzufahren, die ich mir
    nie werde leisten können.... aber hier brennt nichts. Nein, ich
    glaube nicht, dass Ausländer diese Feuer legen. Ganz und gar nicht.
    Aber die Tatsache, dass Firmenwägen brennen, Luxuskarossen, aber nur
    wenn sie auch wirklich Deutschen gehören, aber bitte... wir wissen absolut
    nicht, wer es gewesen sein könnte.

    ... ist kaum auszuhalten.
    Klar, immer ist die Politik schuld, aber ernsthaft, Sie müssten doch wissen, dass SIE persönlich entscheiden was SIE machen und NICHT die Politik. Mir geht das schon so auf den Geist, dieses pseudo-verstehen der kriminellen Meute.

    Wenn hier einige Extremisten - anders kann man solche Exemplare nicht bezeichnen - meinen, die durch viele Arbeitsstunden vom kleinen Mann VERDIENTE Autos zu zerstören, ist das in meinen Augen kriminell und rücksichtlos mit einer geballten Prise Bösartigkeit gepaart.

    England macht es uns vor: nur durch sofortige Prozesse und SOFORTIGE haftstrafen (die jugendlichen lachen doch nur über sozialstunden! kenne selbst gewalttäter, die nach der gerichtsverhandlung erstmal paar bierchen auf das deutsche rechtssystem zischen lassen haben) kann man irgendetwas in den Köpfen dieser Jugendlichen erreichen.

    Man sollte solche Haftstrafen nach der Arbeitszeit für die Autos richten. Wie lang musste der Besitzer vom zerstörten Auto arbeiten um sich das Auto zu leisten? Diese Zeit x2 sollten sie absitzen.
    Auch wenn es Jahre sind - denn erst dann wird ihnen der WERT solcher Autos bewusst und was für einen Schaden sie angerichtet haben.

    • Afa81
    • 17.08.2011 um 13:07 Uhr

    Haben Sie schon mal gesehen, wer sich mit solchen
    Brandanschlägen brüstet? Wer singt "brenn Yuppie brenn", wer
    brennende Autos auf Plakaten zeigt?
    Mir selbst in am Boxhagener Platz in einer Linken Kneipe schon
    erzählt worden: "Wenn der Münchner seinen dicken BMW da parken
    muss, dann können die ihn auch ruhig abfackeln..." Gedacht, von
    12 Uhr bis Mittag.

    Also, erstmal kann der Artikel nichts dafür, wovon die Polizei ausgeht.
    In dem Artikel kann nur geschrieben werden, was die Polizei dazu sagt.
    Wenn die davon ausgeht... geht sie davon aus.
    Zweitens wird auf Nachahmer verwiesen.
    Drittens muss man sehr dumm und kurzsichtig sein um hier keinen
    Verdacht, um mehr geht es ja nicht, haben zu dürfen.

    Interessante Gegenfrage. Wieviele Autos brannten denn in
    Neukölln? Ich wohne dort. Und viele ausländische Großfamilien
    legen zusammen um dann mit Karossen rumzufahren, die ich mir
    nie werde leisten können.... aber hier brennt nichts. Nein, ich
    glaube nicht, dass Ausländer diese Feuer legen. Ganz und gar nicht.
    Aber die Tatsache, dass Firmenwägen brennen, Luxuskarossen, aber nur
    wenn sie auch wirklich Deutschen gehören, aber bitte... wir wissen absolut
    nicht, wer es gewesen sein könnte.

    • zusi
    • 17.08.2011 um 12:58 Uhr

    mir fällt nichts ein was man mit diesen Aktionen erreichen will. Meinem Gefühl nach sind es dummige frurstierte Linksextremen. Aber sie erreichen genau das Gegenteil, indirekt machen sie Werbung für die neurechtse Parteien.

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    • carol
    • 17.08.2011 um 16:12 Uhr

    ich ahne schon, wie weit ihre Urteilskraft geht- und wodurch sie bestimmt wird.

    "dummige frustierte linksextremen". glauben sie wirklich, dass im echten leben mit so einer "Meinung" sie jemand ernst nimmt?

    ein paar Stichwörter zum nachdenken:
    -stammtischparolen
    -frustäusserungen
    -hilflosigkeit
    -völlige Überzeugung, bei absoluter Ahnungslosigkeit
    -das-darf-man-doch-mal-sagen Fraktion
    -schnellschuss

    Könntes Sie Ihre "Stichwörter" näher ausführen?

    • carol
    • 17.08.2011 um 16:12 Uhr

    ich ahne schon, wie weit ihre Urteilskraft geht- und wodurch sie bestimmt wird.

    "dummige frustierte linksextremen". glauben sie wirklich, dass im echten leben mit so einer "Meinung" sie jemand ernst nimmt?

    ein paar Stichwörter zum nachdenken:
    -stammtischparolen
    -frustäusserungen
    -hilflosigkeit
    -völlige Überzeugung, bei absoluter Ahnungslosigkeit
    -das-darf-man-doch-mal-sagen Fraktion
    -schnellschuss

    Könntes Sie Ihre "Stichwörter" näher ausführen?

  5. Weil letzteres auf rechte Gewalt hindeuten würde?

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    > Wieso 'Inländisch/Ausländisch - Weil letzteres auf rechte Gewalt hindeuten würde? <

    Ja, die Frage könnte man auch stellen. Warum immer nur "Links"?

    > Wieso 'Inländisch/Ausländisch - Weil letzteres auf rechte Gewalt hindeuten würde? <

    Ja, die Frage könnte man auch stellen. Warum immer nur "Links"?

  6. greifen ja auch die schönen einfachen RechtsLinks Schemata hier nicht?

    Eine Leser-Empfehlung
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    ... Vielleicht greifen ja auch die schönen einfachen RechtsLinks Schemata hier nicht?

    Rechts/Links greift hier nur sehr bedingt. Natürlich kann man sagen: Seht, wie hier die Saat der Neidgeneratoren aufgeht!

    Allerdings gibt es in meinen Augen garkeinen Links- oder Rechtsradikalismus, - sondern nur Extrem-Dumme die sich radikalisieren lassen. IMHO ist Radikalismus fast immer nur ein Zeichen von radikaler Dummheit, selten nur ein Zeichen von mäßig dummer Hilflosigkeit. Egal aus welcher Ecke man Extreme verurteilt. Ich behaupte also: es gibt weder Rechts- noch Linksextreme, sondern nur Extrem Dumme.

    Das Schwierige ist bloß, dagegen was zu tun, denn (O-ton Schiller) gegen Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens. Welches Kraut ist gegen Dummheit gewachsen? Richtig: keines!

    Wie also soll sich die Bevölkerung gegen besonders Dumme schützen? Umerziehen geht wohl kaum, - und will man das? Schließlich hatten wir "Umerziehundlager" schon wiederholt auf dieser Welt. Aber wenn das nicht geht, soll sich dann die Bevölkerung die sich selber ach so schlau fühlt, davor schützen, daß Extremisten isoliert werden? Solche Probleme sind leider bisher noch nie zufriedenstellend gelöst worden. Wer weiß da eine akzeptable Antwort?

    ... Vielleicht greifen ja auch die schönen einfachen RechtsLinks Schemata hier nicht?

    Rechts/Links greift hier nur sehr bedingt. Natürlich kann man sagen: Seht, wie hier die Saat der Neidgeneratoren aufgeht!

    Allerdings gibt es in meinen Augen garkeinen Links- oder Rechtsradikalismus, - sondern nur Extrem-Dumme die sich radikalisieren lassen. IMHO ist Radikalismus fast immer nur ein Zeichen von radikaler Dummheit, selten nur ein Zeichen von mäßig dummer Hilflosigkeit. Egal aus welcher Ecke man Extreme verurteilt. Ich behaupte also: es gibt weder Rechts- noch Linksextreme, sondern nur Extrem Dumme.

    Das Schwierige ist bloß, dagegen was zu tun, denn (O-ton Schiller) gegen Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens. Welches Kraut ist gegen Dummheit gewachsen? Richtig: keines!

    Wie also soll sich die Bevölkerung gegen besonders Dumme schützen? Umerziehen geht wohl kaum, - und will man das? Schließlich hatten wir "Umerziehundlager" schon wiederholt auf dieser Welt. Aber wenn das nicht geht, soll sich dann die Bevölkerung die sich selber ach so schlau fühlt, davor schützen, daß Extremisten isoliert werden? Solche Probleme sind leider bisher noch nie zufriedenstellend gelöst worden. Wer weiß da eine akzeptable Antwort?

  7. ... ist kaum auszuhalten.
    Klar, immer ist die Politik schuld, aber ernsthaft, Sie müssten doch wissen, dass SIE persönlich entscheiden was SIE machen und NICHT die Politik. Mir geht das schon so auf den Geist, dieses pseudo-verstehen der kriminellen Meute.

    Wenn hier einige Extremisten - anders kann man solche Exemplare nicht bezeichnen - meinen, die durch viele Arbeitsstunden vom kleinen Mann VERDIENTE Autos zu zerstören, ist das in meinen Augen kriminell und rücksichtlos mit einer geballten Prise Bösartigkeit gepaart.

    England macht es uns vor: nur durch sofortige Prozesse und SOFORTIGE haftstrafen (die jugendlichen lachen doch nur über sozialstunden! kenne selbst gewalttäter, die nach der gerichtsverhandlung erstmal paar bierchen auf das deutsche rechtssystem zischen lassen haben) kann man irgendetwas in den Köpfen dieser Jugendlichen erreichen.

    Man sollte solche Haftstrafen nach der Arbeitszeit für die Autos richten. Wie lang musste der Besitzer vom zerstörten Auto arbeiten um sich das Auto zu leisten? Diese Zeit x2 sollten sie absitzen.
    Auch wenn es Jahre sind - denn erst dann wird ihnen der WERT solcher Autos bewusst und was für einen Schaden sie angerichtet haben.

    14 Leser-Empfehlungen
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    "Man sollte solche Haftstrafen nach der Arbeitszeit für die Autos richten. Wie lang musste der Besitzer vom zerstörten Auto arbeiten um sich das Auto zu leisten? "

    gute idee! da werden die sich das auto von herrn ackermann vornehmen. da sind die autoanzünder in wenigen minuten wieder auf freiem fuß.

    Bevor Sie die Täter bestrafen, müssen Sie sie zuerst am Schlafittchen haben UND ihnen jede einzelne Brandstiftung nachweisen.
    Die Polizei in Berlin kann mit nunmehr 100 Beamten gar nicht überall sein. Aus diesem Grund hat sich das Geschehen auch verlagert.
    Dass möglicherweise linke Chaoten die Brände gelegt haben, sieht man in der rot/roten Stadt nicht gern. Dafür wird aber das Zeigen eines vermeintlichen Nazi-Symbols prompt geahndet und der Kriminalitätsstatistik hinzugefügt. Wenn nur der geringste Verdacht bei den Brandstiftungen- und das betrifft auch Häuser und Bahnanlagen-auf Neo-Nazis fallen würde, dann wäre ein ganz anderes Polizeiaufgebot unterwegs.

    ist nur schwer auszuhalten. sie haben ja absolut die ahnung, wie man anzugehen hat, in unserer gesellschaft für ruhe und ordnung zu sorgen, ich bin schwer beeindruckt. da sie ja so schlau sind, wieso sind sie eigentlich nicht längst polizeipräsident, richter oder innenminister?
    wenn sie mal einen echten innenminister sehen wollen, dann schauen sie sich mal den britischen film "eat the rich" an. so geht innenminister, dagegen sind sie ein softie.

    Natürlich ist jeder für sich selber verantwortlich. Und natürlich ist Gewalt keine Lösung.

    England ist ein gutes Beispiel. Dort sind die Politiker reihenweise dabei erwischt und überführt worden, dass sie vom Volk gestohlen haben. Sie haben Steuern für private Zwecke genutzt. Allen wurde mit dem Fingerchen gedroht und "Du,du,du" gesagt. Das war es.

    Den Plünderern droht man mit "härtesten Strafen".

    Und das, obwohl sie nur dem Beispiel ihrer Politiker gefolgt sind. Sind das denn nicht die, die uns zum Vorbilde gewählt wurden?

    Ja, die Politik. Als Auslöser. Nicht als Täter. Zumindest nicht, wenn es um das verbrennen von Autos oder das plündern von Geschäften geht.

    • riciru
    • 17.08.2011 um 14:51 Uhr

    sind ein armer geseller, der nichts versteht.

    der "arme" mann, der für nichts kann - bieder arbeitet er und schiebt die probleme vor sich her.
    er spart tag und nacht für den traum eines autos pracht.

    hat er ihn sich erfüllt, kommt der böse ...

    genau diese biedermänner, welche "brav" arbeiten und für ihr ach so liebes nobel auto sparen, sind schuld an der misere in europa - sie lassen sich alles gefallen, buckeln den ganzen tag, um dann im fetten benz einen auf wichtig zu machen.

    tja - jetzt haben sie mal eine andere sicht der dinge.

    glauben sie es ist lustig im sozialbau aufzuwachsen - im betongehetto ohne perspektiven umgeben von lauter sozialfällen - während der "brave" "autosparer" sein geld lieber für einen haufen blech ausgibt und sein interesse dem blechhaufen widmet als den armen menschen, die dafür abgezockt werden und im ghetto leben.

    einfach nur engstirnig solche ansichten - null verständnis für menschlichen zusammenhalt und daraus resultierender probleme.

    • 8ende8
    • 17.08.2011 um 19:20 Uhr

    "Man sollte solche Haftstrafen nach der Arbeitszeit für die Autos richten. Wie lang musste der Besitzer vom zerstörten Auto arbeiten um sich das Auto zu leisten? Diese Zeit x2 sollten sie absitzen."

    Kostet das Auto 40 000 € und der Eigentümer hat jeden Monat 500 € gespart, muss der Brandstifter 80 x 2 Monate (13 Jahre) absitzen. Da ein Monat im Gefängnis mit 3000 € Steuergeld zu Buche schlägt, kostet die Strafe den Steuerzahler 160 000 €.
    Hat der Autoeigner aber nur 100 € sparen können, muss der Steuerzahler 800 000 € (65 Jahre) für das Knasthotel löhnen.
    Selbstverständlich können wir uns weigern nach den Ursachen der Brandstiftungen zu forschen und sie zu beheben – aber das wird teuer!

    vieler Deutschen liebstes Kind - und dessen Zerstörung soll natürlich härter bestraft werden als Mord und Totschlag, Kindesmißbrauch, Bankraub, Überfälle u.u.u.
    Warum nicht gleich für die standrechtliche Hinrichtung plädieren?

    "Man sollte solche Haftstrafen nach der Arbeitszeit für die Autos richten. Wie lang musste der Besitzer vom zerstörten Auto arbeiten um sich das Auto zu leisten? "

    gute idee! da werden die sich das auto von herrn ackermann vornehmen. da sind die autoanzünder in wenigen minuten wieder auf freiem fuß.

    Bevor Sie die Täter bestrafen, müssen Sie sie zuerst am Schlafittchen haben UND ihnen jede einzelne Brandstiftung nachweisen.
    Die Polizei in Berlin kann mit nunmehr 100 Beamten gar nicht überall sein. Aus diesem Grund hat sich das Geschehen auch verlagert.
    Dass möglicherweise linke Chaoten die Brände gelegt haben, sieht man in der rot/roten Stadt nicht gern. Dafür wird aber das Zeigen eines vermeintlichen Nazi-Symbols prompt geahndet und der Kriminalitätsstatistik hinzugefügt. Wenn nur der geringste Verdacht bei den Brandstiftungen- und das betrifft auch Häuser und Bahnanlagen-auf Neo-Nazis fallen würde, dann wäre ein ganz anderes Polizeiaufgebot unterwegs.

    ist nur schwer auszuhalten. sie haben ja absolut die ahnung, wie man anzugehen hat, in unserer gesellschaft für ruhe und ordnung zu sorgen, ich bin schwer beeindruckt. da sie ja so schlau sind, wieso sind sie eigentlich nicht längst polizeipräsident, richter oder innenminister?
    wenn sie mal einen echten innenminister sehen wollen, dann schauen sie sich mal den britischen film "eat the rich" an. so geht innenminister, dagegen sind sie ein softie.

    Natürlich ist jeder für sich selber verantwortlich. Und natürlich ist Gewalt keine Lösung.

    England ist ein gutes Beispiel. Dort sind die Politiker reihenweise dabei erwischt und überführt worden, dass sie vom Volk gestohlen haben. Sie haben Steuern für private Zwecke genutzt. Allen wurde mit dem Fingerchen gedroht und "Du,du,du" gesagt. Das war es.

    Den Plünderern droht man mit "härtesten Strafen".

    Und das, obwohl sie nur dem Beispiel ihrer Politiker gefolgt sind. Sind das denn nicht die, die uns zum Vorbilde gewählt wurden?

    Ja, die Politik. Als Auslöser. Nicht als Täter. Zumindest nicht, wenn es um das verbrennen von Autos oder das plündern von Geschäften geht.

    • riciru
    • 17.08.2011 um 14:51 Uhr

    sind ein armer geseller, der nichts versteht.

    der "arme" mann, der für nichts kann - bieder arbeitet er und schiebt die probleme vor sich her.
    er spart tag und nacht für den traum eines autos pracht.

    hat er ihn sich erfüllt, kommt der böse ...

    genau diese biedermänner, welche "brav" arbeiten und für ihr ach so liebes nobel auto sparen, sind schuld an der misere in europa - sie lassen sich alles gefallen, buckeln den ganzen tag, um dann im fetten benz einen auf wichtig zu machen.

    tja - jetzt haben sie mal eine andere sicht der dinge.

    glauben sie es ist lustig im sozialbau aufzuwachsen - im betongehetto ohne perspektiven umgeben von lauter sozialfällen - während der "brave" "autosparer" sein geld lieber für einen haufen blech ausgibt und sein interesse dem blechhaufen widmet als den armen menschen, die dafür abgezockt werden und im ghetto leben.

    einfach nur engstirnig solche ansichten - null verständnis für menschlichen zusammenhalt und daraus resultierender probleme.

    • 8ende8
    • 17.08.2011 um 19:20 Uhr

    "Man sollte solche Haftstrafen nach der Arbeitszeit für die Autos richten. Wie lang musste der Besitzer vom zerstörten Auto arbeiten um sich das Auto zu leisten? Diese Zeit x2 sollten sie absitzen."

    Kostet das Auto 40 000 € und der Eigentümer hat jeden Monat 500 € gespart, muss der Brandstifter 80 x 2 Monate (13 Jahre) absitzen. Da ein Monat im Gefängnis mit 3000 € Steuergeld zu Buche schlägt, kostet die Strafe den Steuerzahler 160 000 €.
    Hat der Autoeigner aber nur 100 € sparen können, muss der Steuerzahler 800 000 € (65 Jahre) für das Knasthotel löhnen.
    Selbstverständlich können wir uns weigern nach den Ursachen der Brandstiftungen zu forschen und sie zu beheben – aber das wird teuer!

    vieler Deutschen liebstes Kind - und dessen Zerstörung soll natürlich härter bestraft werden als Mord und Totschlag, Kindesmißbrauch, Bankraub, Überfälle u.u.u.
    Warum nicht gleich für die standrechtliche Hinrichtung plädieren?

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