Großbritannien Krawalle greifen auf Liverpool und Birmingham über
Häuser brennen, Randalierer plündern: Am dritten Tag haben die Unruhen von London aus auf andere Städte übergegriffen. Premierminister Cameron rief zur Krisensitzung.
© Dan Kitwood/Getty Images

LONDON, ENGLAND - AUGUST 09: Firefighters battle a large fire that broke out in shops and residential properties in Croydon on August 9, 2011 in London, England. Sporadic looting and clashes with police continue for a third day in parts of the capital after the killing of the 29-year-old father of four Mark Duggan by armed police in an attempted arrest on August 4. (Photo by Dan Kitwood/Getty Images)
Am dritten Tag in Folge hat es in London gewalttätige Ausschreitungen und Verwüstungen gegeben. In insgesamt elf Stadtteilen war die Polizei im Einsatz. Randalierende Jugendliche setzten in Croydon, Peckham und Lewisham im Süden Londons Gebäude und Autos in Brand und lieferten sich Straßenschlachten mit der Polizei. Aus einem Möbellager schlugen meterhoch die Flammen, in Deptford brannte ein Ladenlokal. Plünderer zogen durch die Straßen von Hackney im Osten der britischen Hauptstadt, Clapham im Süden, Camden im Norden und Ealing im Westen. In Clapham brachen sie Geldautomaten auf. In Hackney plünderten sie einen Lastwagen und zündeten Autos und Müllcontainer an. Polizisten in Schutzausrüstung trieben sie zurück.
Auch Gruppen gewalttätiger Kinder zwischen 10 und 14 Jahren waren unterwegs. Polizei und Feuerwehr schienen völlig überfordert. Mehr als 40 Polizisten wurden verletzt. Der amtierende Chef der Londoner Polizei Scotland Yard, Tim Godwin, rief alle Eltern auf, ihre Kinder zu kontaktieren. Die Menschen sollten die Straßen räumen. "Es sind viel zu viele Schaulustige auf den Straßen", sagte er. Die Polizei hat bereits 300 Beamte aus anderen Städten Großbritanniens nach London beordert. Von Anwohnern wurde der Einsatz der Armee gefordert.
Festnahmen wegen Verdacht des versuchten Mordes
Drei Menschen wurden wegen des Verdachts auf versuchten Mord festgenommen. Scotland Yard wirft ihnen vor, am frühen Dienstagmorgen mit einem Auto zwei Polizisten im nördlichen Londoner Stadtteil Brent angefahren zu haben. Ein Polizist sei ins Krankenhaus gebracht worden, der andere habe leichtere Verletzungen erlitten.
Der Vorfall ereignete sich nach Angaben der Polizei, als Beamte mehrere Autos anhielten, deren Insassen sie verdächtigten, an der Plünderung eines Elektromarkts beteiligt gewesen zu sein. Eines der Autos sei dann offenbar davongerast und habe zwei Beamte mitgerissen.
Allein in der Nacht zum Dienstag seien etwa 200 Randalierer festgenommen worden, sagte ein Sprecher von Scotland Yard. Seit Beginn der Unruhen am Wochenende stieg die Zahl der Festnahmen damit auf 450. "Alle unsere Zellen sind belegt. Wir mussten Gefangene an die Polizeistationen der Umgebung abgeben", sagte der Sprecher.
Die Polizei arbeitete nach eigenen Angaben an der Belastungsgrenze. 21.000 Notrufe seien in der Nacht eingegangen – vier mal so viele wie normal, hieß es. Laut Scotland Yard waren allein in London rund 6.000 Polizisten auf den Straßen. Trainingsmaßnahmen und Urlaube seien abgesagt worden. "Alle verfügbaren Einsatzkräfte sind im Einsatz."
Erstmals gab es auch in Birmingham, Liverpool und Bristol Randale. Im Zentrum von Birmingham wurden nach Polizeiangaben 87 Jugendliche festgenommen, nachdem sie Schaufenster eingeworfen und Auslagen geplündert hatten. Eine Polizeiwache wurde den Angaben zufolge von Randalierern in Brand gesetzt. In Liverpool wurden nach Polizeiangaben mehrere Autos in Brand gesetzt, in Bristol versuchten Polizisten, eine randalierende Meute von rund 150 Jugendlichen in Schach zu halten.
Die britische Innenministerin Theresa May verteidigte das Vorgehen der Polizei während der Krawalle gegen Kritik. "In Großbritannien halten wir niemanden mit Wasserwerfern zurück", sagte May in einem Fernsehinterview. Stattdessen setze sie auf die Mitarbeit der Menschen vor Ort. Sie rief die Eltern der randalierenden Jugendlichen und die Vertreter der Gemeinden auf, den Behörden dabei zu helfen, die Gewalttäter auf den Bildern der Überwachungskameras zu identifizieren.
Vize-Premier Clegg: "Unnötige und opportunistische Gewalt"
Großbritanniens Premierminister David Cameron brach wegen der Unruhen seinen Urlaub ab. Ein Sprecher sagte, Cameron habe eine Sondersitzung des Nationalen Sicherheitsrates einberufen.
Zuvor hatten bereits Vize-Premier Nick Clegg und Innenministerin Theresa May ihre Urlaube vorzeitig beendet. Clegg besuchte ausgebrannte Häuser und Geschäfte und sprach von "unnötiger und opportunistischer Gewalt", die "absolut nichts mit dem Tod von Mark Duggan zu tun" habe.
Der Tod des vierfachen Familienvaters Duggan am vergangenen Donnerstag war der Auslöser der Krawalle in der Nacht zum Sonntag in London-Tottenham gewesen. Er wurde von einer Polizeikugel tödlich verletzt, als eine Spezialeinheit ihn im Zuge von Ermittlungen gegen Waffenkriminalität festnehmen wollte. Die Ermittlungen zu den Umständen des Todes liefen am Montag noch.
Die Familie des getöteten Mannes distanzierte sich von der Gewalt. Das sei nicht im Sinne des 29-Jährigen, sagte dessen Bruder. Bei den Tätern handle es sich offenbar um "Trittbrettfahrer", teilte Scotland Yard mit. Die Beamten seien schockiert über das Ausmaß der Gewaltbereitschaft. Seit Beginn der Unruhen wurden insgesamt 215 Menschen festgenommen. Innenministerin May kündigte an, Randalierer und Plünderer vor Gericht stellen zu lassen.
Die Problembezirke Tottenham und Brixton waren schon in den Achtziger Jahren Schauplatz gewaltsamer Ausschreitungen. Ein Gemeindeaktivist in Tottenham sagte, die derzeitigen Unruhen zeigten deutliche Parallelen zu der Gewalt im Viertel im Jahr 1985. Die Ausschreitungen seien eine Folge der hohen Arbeitslosigkeit und der aktuellen Kürzungen im Sozialwesen.
Weitere aktuelle Informationen zu den Unruhen in London finden Sie auch in den Nachrichten-Blogs von Guardian, Reuters und der BBC.
- Datum 09.08.2011 - 11:10 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, dpa, Reuters, AFP
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Entfernt. Bitte verzichten Sie auf Spekulationen, Unterstellungen und polemische Kommentare. Danke. Die Redaktion/vn
Plausibel erscheint auf dieser Welt kaum noch etwas.
Die Sache mit der FED sehe ich wie Sie, aber in Deutschland geht noch lange keiner auf die Straße.
Wir haben Günter Jauch, Thomas Gottschalk, Dieter Bohlen, Dutzende Fußballexperten, Heidi Klum u.ä.
Es stellt sich nur die Frage, ob diese Leute auch auf dem Schirm präsent sind, wenn es gilt den Mob aufzuhalten. Es wäre ein Medienereignis.
Entfernt. Bitte verzichten Sie auf unsachliche Spekulationen. Danke. Die Redaktion/wg
geht er ein!
Plausibel erscheint auf dieser Welt kaum noch etwas.
Die Sache mit der FED sehe ich wie Sie, aber in Deutschland geht noch lange keiner auf die Straße.
Wir haben Günter Jauch, Thomas Gottschalk, Dieter Bohlen, Dutzende Fußballexperten, Heidi Klum u.ä.
Es stellt sich nur die Frage, ob diese Leute auch auf dem Schirm präsent sind, wenn es gilt den Mob aufzuhalten. Es wäre ein Medienereignis.
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geht er ein!
Die randalierenden und gewalttätigen Personen haben natürlich nur auf so einen Todesfall gewartet, um endlich mal die Sau rauszulassen - oder wie erklärt sich der Vize-Premiere und die örtliche Polizei das?
So etwas passiert nicht einfach nur so. In Paris und London gab es schon länger eine unruhige Spannung und das liegt an anderen Problemen, die die Verantwortlichen gerne verdrängen.
Ein elementarer Grund: Die Kombination von jugendlichem Tatendrang und dem Verwehren, eigene Perspektiven zu entwickeln.
Die Frage ist, wie jemand, der nur ein sehr begrenztes Talent hat, Ingenieur oder Finanzbroker zu werden, seine Identität in einer materiell determinierten Gesellschaft zu finden. Eliten sind nur dann stabil, wenn die Schicht derer, die das Gefühl haben, da auch ankommen zu können - nicht nur durch wasserstoffblondes Haar und dicke ... - , breit genug ist. Mich erinnert hier derzeit soviel an die letzten Wochen der DDR, dass ich schmunzeln muss, wenn Pressekonferenzen der Bundesregierung gegeben werden.
4."In Paris und London gab es schon länger eine unruhige Spannung und das liegt an anderen Problemen, die die Verantwortlichen gerne verdrängen."
Nicht nur die Verantwortlichen!Auch in diesem Artikel könnte jemand der von nichts eine Ahnung hat,annehmen dass "Jugendliche und Kinder" wegen "Arbeitslosigkeit und Sozialmaßnahmenabbau" urplötzlich zu gewaltätigen Kriminellen werden.
Es scheint so ein Tabu zu sein,dass diese Ereignisse in Stadtteilen stattfinden mit über 83 %Ausländeranteil(zu Religionsgruppen darf man absolut gar nichts sagen)dass sich kein Mensch getraut zu sagen, um welche Stadtteile(Zusamensetzung) es sich handelt,und zwar in London ebenso wie in Paris.
Dass diese Problematik lange vorhergesehen wurde von klugen Köpfen,wie Zb Heinsohn etc und dass die Ursachen in der völlig verfehltes Einwanderungspolitik liegen und dass demzufolge logischerweise es so weitergehen wird leider in Europa,nein das darf man nicht aussprechen.Denn was nicht sein darf,kann doch nicht sein.
Ein elementarer Grund: Die Kombination von jugendlichem Tatendrang und dem Verwehren, eigene Perspektiven zu entwickeln.
Die Frage ist, wie jemand, der nur ein sehr begrenztes Talent hat, Ingenieur oder Finanzbroker zu werden, seine Identität in einer materiell determinierten Gesellschaft zu finden. Eliten sind nur dann stabil, wenn die Schicht derer, die das Gefühl haben, da auch ankommen zu können - nicht nur durch wasserstoffblondes Haar und dicke ... - , breit genug ist. Mich erinnert hier derzeit soviel an die letzten Wochen der DDR, dass ich schmunzeln muss, wenn Pressekonferenzen der Bundesregierung gegeben werden.
4."In Paris und London gab es schon länger eine unruhige Spannung und das liegt an anderen Problemen, die die Verantwortlichen gerne verdrängen."
Nicht nur die Verantwortlichen!Auch in diesem Artikel könnte jemand der von nichts eine Ahnung hat,annehmen dass "Jugendliche und Kinder" wegen "Arbeitslosigkeit und Sozialmaßnahmenabbau" urplötzlich zu gewaltätigen Kriminellen werden.
Es scheint so ein Tabu zu sein,dass diese Ereignisse in Stadtteilen stattfinden mit über 83 %Ausländeranteil(zu Religionsgruppen darf man absolut gar nichts sagen)dass sich kein Mensch getraut zu sagen, um welche Stadtteile(Zusamensetzung) es sich handelt,und zwar in London ebenso wie in Paris.
Dass diese Problematik lange vorhergesehen wurde von klugen Köpfen,wie Zb Heinsohn etc und dass die Ursachen in der völlig verfehltes Einwanderungspolitik liegen und dass demzufolge logischerweise es so weitergehen wird leider in Europa,nein das darf man nicht aussprechen.Denn was nicht sein darf,kann doch nicht sein.
[...] Es ist jetzt wichtig, das wir uns mit den Randalierern solidarisieren, und Ihnen das GEFUEHL geben, das sie in dieser Gesellschaft akzeptiert sind, und willkommen sind. Es sollte jetzt auch das GEspraech mit diesen Menschen gesucht werden, damit Sie Ihre Probleme artikulieren koennen. [...]
Gekürzt. Bitte achten Sie auf Ihre Wortwahl. Danke, die Redaktion/mk
[...]
---
Einzig Multikulti und linke Politik als Grund für diese Misere zu sehen zeugt von einem hohen Maß an Realitätsverweigerung.
Änlich wie in Deutschland führt eine verfehlte Bildungs- und Wirtschaftspolitik zu solchen Zuständen. Dabei ist auch völlig egal, ob der Junge Ali, Peter, Ivan oder James heisst.
Wer keine Perspektive hat und das aus eigener Kraft nicht ändern kann fühlt sich ohnmächtig. Und diese Ohnmacht wird in Gewalt umgesetzt.
Zu Ihrer Frage: Ja, ich würde hingehen und mit den Leuten sprechen, wohlwissend, dass dadurch erstmal nichts geändert wäre. Lösen kann das Problem nur die Regierung durch eine bessere Politik für genau diese Menschen.
Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf ironische und zynische Kommentare, da diese oft missverständlich sind und nicht zu einer sachlichen Diskussion beitragen. Danke, die Redaktion/mk
ist bitte multi kulti?
holen sie sich erst einmal informationen befor sie so etwas behaupten.
[...]
---
Einzig Multikulti und linke Politik als Grund für diese Misere zu sehen zeugt von einem hohen Maß an Realitätsverweigerung.
Änlich wie in Deutschland führt eine verfehlte Bildungs- und Wirtschaftspolitik zu solchen Zuständen. Dabei ist auch völlig egal, ob der Junge Ali, Peter, Ivan oder James heisst.
Wer keine Perspektive hat und das aus eigener Kraft nicht ändern kann fühlt sich ohnmächtig. Und diese Ohnmacht wird in Gewalt umgesetzt.
Zu Ihrer Frage: Ja, ich würde hingehen und mit den Leuten sprechen, wohlwissend, dass dadurch erstmal nichts geändert wäre. Lösen kann das Problem nur die Regierung durch eine bessere Politik für genau diese Menschen.
Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf ironische und zynische Kommentare, da diese oft missverständlich sind und nicht zu einer sachlichen Diskussion beitragen. Danke, die Redaktion/mk
ist bitte multi kulti?
holen sie sich erst einmal informationen befor sie so etwas behaupten.
In 353 Tagen werden die Olympischen Spiele eröffnet. Kinders, alles wieder schön wegräumen.
sie will bloss keiner hören, da dadurch die verfehlte Politik und Ideologie zu Tage treten würde, oder warum glauben sie kommen jetzt in den dt. Medien mit hoher Frequenz Artikel wie http://www.tagesspiegel.d..., http://www.zeit.de/2011/3... oder http://www.zeit.de/2011/3...
Die Geister die man rief, kommen jetzt raus. Und auch wenn es keiner hören will, es wird wenn es wirtschaftlich so weiter geht zu einem cotc kommen, da der Mechanismus der Staat zahlt, wir halten still nicht mehr funktioniert.
Was meinen sie was passieren würde wenn man die Sozialleistungen für Immigranten in D-land streichen würde und diese sich wie in anderen klassischen Einwanderungsländern selber versorgen müssten oder sonst abgeschoben werden, da hätten sie Mitten in Berlin in Schlagweite vom Kanzleramt ähnliche Szenen, denn die sind nicht so lethargisch wie die Deutschen.
Die vielleicht auf das Beispiel in England zutrifft. Was ist mit Spanien , Griechenland,Israel dem mittleren Osten?
Überall 100.000de auf den Strassen
Ausserdem ist das völlig undifferenziert. Als wenn in England nur Sozialleistungen für Ausländer gestrichen werden. Der Abbau des Sozialsystems betrifft hauptsächlich Einheimische.
Den Artikel sollten sie vielleicht mal lesen.
http://www.tagesanzeiger....
Vielleicht sehen sie die Dinge dann etwas anders und sind nicht so naiv zu Glauben das die geringen Einwandererzahlen in Europa irgendetwas mit dieser Entwicklung zu tun hätten.
Der Mittelstand wird in der westlichen Welt seit Jahrzehnten zerstört. Die Leute die noch grade genug haben um Angst haben zu müssen dies zu verlieren. Wir driften in eine Oligarchie ab, und durch das Netz gibt es eben keine gleichgeschaltete Meinungsmache mehr. Es gibt kein Land der EU was einen zweistelligen Anteil an mmuslimischen Einwandern hat. Die Geister die man reif. Was für eine ignorante Formulierung. Sie sind ein Mensch und die Schwarzköpfe sind die Geister die ihre Gesellschaft zerstören. Da kann ich nur laut lachen. Die Gesellschaft wird von Milliardären und ihren Vasallen ( Tea-Party,Bankensektor,Hedgefonds) zersört.
"Was meinen sie was passieren würde wenn man die Sozialleistungen für Immigranten in D-land streichen würde und diese sich wie in anderen klassischen Einwanderungsländern selber versorgen müssten oder sonst abgeschoben werden, da hätten sie Mitten in Berlin in Schlagweite vom Kanzleramt ähnliche Szenen..."
Was dann? Dann zerstören die Türken Deutschland oder wie?
Es gibt doch kein Land in der EU wo Sozialleistungen nach Nationalität verteilt werden. Es geht um bisherigen Einzahlungen in die Kassen, Familienstand usw.
19 Leserempfehlungen bei so einer dünnen Argumentationskette. Davon wahrscheinlich 18 Islamkritiker.
Was ist das für eine Logik , das Einwanderer weniger Anrecht auf Sozialleistungen hätten. Wie lange ? Wenn jemand hier seit 30 Jahren lebt und arbeitet hat er weniger Anrecht auf Sozialleistungen als ein asozialer Deutscher der mit 14 die Schule abgebrochen hat und seitdem nur rumgammelt und keine Cent eingezahlt hat. Engagement hat nichts mit Nationaltät zu tun, sondern mit Bildungstand , sozialer Einbindung und Möglichkeiten.
5% der Bevölkerung hier sind Moslems. Ich denke die paar hundert Millionen Sozialleistungen sind Peanuts gegen griechische Hilfspakete in Milliardenhöhe damit die Banken langsam ihre Anleihen verkaufen können damit dann in einem Jahr beim großen Knall nur der Steurzahler verliert.
Ganz davon abgesehen das muslimische Geschäfte und Firmen in Deutschland jährlich Milliarden an Abgaben zahlen.
an David_Mischling für die Antwort auf lepkeb.
Die vielleicht auf das Beispiel in England zutrifft. Was ist mit Spanien , Griechenland,Israel dem mittleren Osten?
Überall 100.000de auf den Strassen
Ausserdem ist das völlig undifferenziert. Als wenn in England nur Sozialleistungen für Ausländer gestrichen werden. Der Abbau des Sozialsystems betrifft hauptsächlich Einheimische.
Den Artikel sollten sie vielleicht mal lesen.
http://www.tagesanzeiger....
Vielleicht sehen sie die Dinge dann etwas anders und sind nicht so naiv zu Glauben das die geringen Einwandererzahlen in Europa irgendetwas mit dieser Entwicklung zu tun hätten.
Der Mittelstand wird in der westlichen Welt seit Jahrzehnten zerstört. Die Leute die noch grade genug haben um Angst haben zu müssen dies zu verlieren. Wir driften in eine Oligarchie ab, und durch das Netz gibt es eben keine gleichgeschaltete Meinungsmache mehr. Es gibt kein Land der EU was einen zweistelligen Anteil an mmuslimischen Einwandern hat. Die Geister die man reif. Was für eine ignorante Formulierung. Sie sind ein Mensch und die Schwarzköpfe sind die Geister die ihre Gesellschaft zerstören. Da kann ich nur laut lachen. Die Gesellschaft wird von Milliardären und ihren Vasallen ( Tea-Party,Bankensektor,Hedgefonds) zersört.
"Was meinen sie was passieren würde wenn man die Sozialleistungen für Immigranten in D-land streichen würde und diese sich wie in anderen klassischen Einwanderungsländern selber versorgen müssten oder sonst abgeschoben werden, da hätten sie Mitten in Berlin in Schlagweite vom Kanzleramt ähnliche Szenen..."
Was dann? Dann zerstören die Türken Deutschland oder wie?
Es gibt doch kein Land in der EU wo Sozialleistungen nach Nationalität verteilt werden. Es geht um bisherigen Einzahlungen in die Kassen, Familienstand usw.
19 Leserempfehlungen bei so einer dünnen Argumentationskette. Davon wahrscheinlich 18 Islamkritiker.
Was ist das für eine Logik , das Einwanderer weniger Anrecht auf Sozialleistungen hätten. Wie lange ? Wenn jemand hier seit 30 Jahren lebt und arbeitet hat er weniger Anrecht auf Sozialleistungen als ein asozialer Deutscher der mit 14 die Schule abgebrochen hat und seitdem nur rumgammelt und keine Cent eingezahlt hat. Engagement hat nichts mit Nationaltät zu tun, sondern mit Bildungstand , sozialer Einbindung und Möglichkeiten.
5% der Bevölkerung hier sind Moslems. Ich denke die paar hundert Millionen Sozialleistungen sind Peanuts gegen griechische Hilfspakete in Milliardenhöhe damit die Banken langsam ihre Anleihen verkaufen können damit dann in einem Jahr beim großen Knall nur der Steurzahler verliert.
Ganz davon abgesehen das muslimische Geschäfte und Firmen in Deutschland jährlich Milliarden an Abgaben zahlen.
an David_Mischling für die Antwort auf lepkeb.
Ägypten, Tunesien, an brennende Autos in Berlin - wohin driftet Europa ab?
haben diese Nächte nun gar nichts zu tun. Sie sind Ausdruck von Unzufriedenheit, aber mit Sicherheit nicht von politischen Ideen.
Es erinnert mich sehr an die Londoner Nächte in den frühen 80ern, die ich als Jugendliche miterlebte und in denen man grundsätzlich gegen Thatcher war, gleichgültig ob man wußte, was sie darstellte von Betonfrisur und Handtasche abgesehen und mit Steinen schmiss...
Diese Jugendlichen jetzt scheinen mir nicht anders und Ziele ausser wohl Randale und Plünderung verfolgen sie soweit mir bekannt keine.
Entfernt. Bitte diskutieren Sie das konkrete Artikelthema. Die Redaktion/sc
Was England und Syrien gemein haben: Krawalle sind für die einen kriminelle Akte für die anderen ein Zeichen der Unmutsäußerung.
Wobei es, so ist zu vermuten, in England wohl um andre Dinge geht als in Syrien. Die Syrer, so hört man, wollen Demokratie und einen Despoten weniger,; die englische Jugend hat aber anscheinend auch Lust zum Revoltieren nur worum es hier geht ? Ausgeschlossen sein von den Wohltaten einer "Spassgesellschaft", gegen das Ende der "Spassgesellschaft" ??
Alles in den Zeiten von Finanz- und Schuldenkrisen. Ob das wohl irgendwie zusamenhängt ?
In einer globalen Welt wird man das wohl vermuten können , nur wie ?
haben diese Nächte nun gar nichts zu tun. Sie sind Ausdruck von Unzufriedenheit, aber mit Sicherheit nicht von politischen Ideen.
Es erinnert mich sehr an die Londoner Nächte in den frühen 80ern, die ich als Jugendliche miterlebte und in denen man grundsätzlich gegen Thatcher war, gleichgültig ob man wußte, was sie darstellte von Betonfrisur und Handtasche abgesehen und mit Steinen schmiss...
Diese Jugendlichen jetzt scheinen mir nicht anders und Ziele ausser wohl Randale und Plünderung verfolgen sie soweit mir bekannt keine.
Entfernt. Bitte diskutieren Sie das konkrete Artikelthema. Die Redaktion/sc
Was England und Syrien gemein haben: Krawalle sind für die einen kriminelle Akte für die anderen ein Zeichen der Unmutsäußerung.
Wobei es, so ist zu vermuten, in England wohl um andre Dinge geht als in Syrien. Die Syrer, so hört man, wollen Demokratie und einen Despoten weniger,; die englische Jugend hat aber anscheinend auch Lust zum Revoltieren nur worum es hier geht ? Ausgeschlossen sein von den Wohltaten einer "Spassgesellschaft", gegen das Ende der "Spassgesellschaft" ??
Alles in den Zeiten von Finanz- und Schuldenkrisen. Ob das wohl irgendwie zusamenhängt ?
In einer globalen Welt wird man das wohl vermuten können , nur wie ?
Es ist sicher viel zu früh für eine Analyse.
Aber ich erwarte, dass die Eliten nach Aufklärung des Geschehens auch ihre Paradigmen abklopfen. Lässt sich dieses Ereignis tatsächlich vollständig mit dem vielgeliebten Paradigma des Klassenkampfes erklären - oder ergeben die Fixpunkte der Tatsachen im Koordinatensystem des Kulturkampfes eingetragen ein klareres Bild?
Es wäre wichtig da mal unideologisch heranzutreten. Es kann ja nicht sein, dass in westlichen Metropolen ein Konfliktpotential geduldet wird, das ähnlich wie ein H2/O2 Gemisch beim kleinsten Funken hochgeht. Um da allerdings für Entspannung zu sorgen, müsste man erstmal den Mut für eine klare Analyse aufbringen.
Wenn ich mich entscheiden müsste zwischen Klassen und Kulturkampf würde ich eindeutig auf Klassen tippen. Die betroffenen Stadtviertel sind vor allem durch Armut geprägt.
Anders gesagt: Wohlhabende Migranten gehen nicht auf die Straße!
Daher ist es naheliegender über Armut/Klassenzugehörigkeit als Ursache nachzudenken. Natürlich sollte man dabei nicht unter den Teppich kehren, dass diese Viertel einen sehr hohen Migrantenanteil haben.
Wenn man mich fragte würde ich sagen, dass viele Versäumnisse bei der Integration von Migranten auf beiden Seiten zu Problemen führt. [...] auf britischer Seite - gerade durch die hohen Mieten in London - die Begünstigung von Ghettoisierung ganzer Stadtteile gepaart mit - auch wenn ich es eigentlich nicht zugeben mag - unkontrollierter Immigration die die Bildung von Subkulturen begünstigt und ggf. zu wenig Toleranz von Mitbürgern. (An dieser Stelle: All diese Punkte sind kein rein britisches Problem!)
Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf pauschale, stigmatisierende Äußerungen. Danke. Die Redaktion/vn
Das ganze führt zu unmotivierten, arbeitslosen oder zumindest schlecht bezahlten Migranten die vorzugsweise in Subkulturen leben. Zudem wahrscheilich aus diversen Gründen schlecht auf die Polizei zu sprechen sind (Mangelnde Akzeptanz der Staatsgewalt im Umfeld, Probleme mit Polizei, da diese Menschen in Problemvierteln leben, ggf. Schikane in Behörden allgemein).
Das alles gepaart mit Langeweile und einem Auslöser könnte so oder so ähnlich ein Grunde für diese Krawalle sein.
Lösungen? Kurzfristig starke Polizeipräsenz und die härte des Gesetzes, langfristig entweder eine massive Verstärkung der Integrationsbemühungen oder eine Regulierung von Migration.
Und auch wenn viele das hier gerne so hätten: Ich denke nicht, dass das hier irgendwas mit Revolution und mit Kampf um die Steuergelder und gegen die politische Klasse zu tun hat, sondern vielmehr (z.T. selbst, z.T. fremdverschuldete) Perspektivlosigkeit und Spaß an Krawall die Ursachen sind. Parallelen zu ziehen mit den Protesten in Spanien (sehr viele Studenten - bei weitem nicht so gewalttätig) oder Arabien (Revolution gegen Oppression von Staatsseite) zu ziehen ist schlicht lächerlich!
da müsste man ja die kids fragen, und, noch schlimmer, sie gar ernst nehmen. Das kennen die doch gar nicht!
Wenn ich mich entscheiden müsste zwischen Klassen und Kulturkampf würde ich eindeutig auf Klassen tippen. Die betroffenen Stadtviertel sind vor allem durch Armut geprägt.
Anders gesagt: Wohlhabende Migranten gehen nicht auf die Straße!
Daher ist es naheliegender über Armut/Klassenzugehörigkeit als Ursache nachzudenken. Natürlich sollte man dabei nicht unter den Teppich kehren, dass diese Viertel einen sehr hohen Migrantenanteil haben.
Wenn man mich fragte würde ich sagen, dass viele Versäumnisse bei der Integration von Migranten auf beiden Seiten zu Problemen führt. [...] auf britischer Seite - gerade durch die hohen Mieten in London - die Begünstigung von Ghettoisierung ganzer Stadtteile gepaart mit - auch wenn ich es eigentlich nicht zugeben mag - unkontrollierter Immigration die die Bildung von Subkulturen begünstigt und ggf. zu wenig Toleranz von Mitbürgern. (An dieser Stelle: All diese Punkte sind kein rein britisches Problem!)
Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf pauschale, stigmatisierende Äußerungen. Danke. Die Redaktion/vn
Das ganze führt zu unmotivierten, arbeitslosen oder zumindest schlecht bezahlten Migranten die vorzugsweise in Subkulturen leben. Zudem wahrscheilich aus diversen Gründen schlecht auf die Polizei zu sprechen sind (Mangelnde Akzeptanz der Staatsgewalt im Umfeld, Probleme mit Polizei, da diese Menschen in Problemvierteln leben, ggf. Schikane in Behörden allgemein).
Das alles gepaart mit Langeweile und einem Auslöser könnte so oder so ähnlich ein Grunde für diese Krawalle sein.
Lösungen? Kurzfristig starke Polizeipräsenz und die härte des Gesetzes, langfristig entweder eine massive Verstärkung der Integrationsbemühungen oder eine Regulierung von Migration.
Und auch wenn viele das hier gerne so hätten: Ich denke nicht, dass das hier irgendwas mit Revolution und mit Kampf um die Steuergelder und gegen die politische Klasse zu tun hat, sondern vielmehr (z.T. selbst, z.T. fremdverschuldete) Perspektivlosigkeit und Spaß an Krawall die Ursachen sind. Parallelen zu ziehen mit den Protesten in Spanien (sehr viele Studenten - bei weitem nicht so gewalttätig) oder Arabien (Revolution gegen Oppression von Staatsseite) zu ziehen ist schlicht lächerlich!
da müsste man ja die kids fragen, und, noch schlimmer, sie gar ernst nehmen. Das kennen die doch gar nicht!
Eines kann man über die Deutschen sagen und da schhließe ich mich mit ein, sie sind einfach zu bequem und sie wollen sich nicht stören lassen von unangenehmen Wahrheiten. Man kann ihnen sagen, dass der Rhein rot ist und sie schlucken es, man kann ihnen sagen, dass der Kaiser Kleider trägt, obwohl er nackt ist. Sobald jemand in Führungsverantwortung steht, verteidigen sie den bis alles in Scherben fällt. Im grunde hat sich an den Deutschen in den letzten 150 Jahren wenig in ihrer Mentalität verändert. Gott möge uns davor bewahren, dass jemals wieder Rechtsextremisten in Deutschland die Macht übernehmen, sonst würden sie diesen wieder hinterherlaufen.
Die Proteste in London weiten sich also aus, dann kann man das nicht mehr mit einem Drogendealer erklären, der die Bobbys angegriffen hat. Sondern da stimmt grundsätzlich was nicht. Die Briten werden erst dann rebellisch, wenn wirklich alles im Argen liegt.
Entfernt. Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen und versehen Sie Tatsachenbehauptungen mit Verweisen auf entsprechende Quellen. Danke. Die Redaktion/vn
"""Die Briten werden erst dann rebellisch, wenn wirklich alles im Argen liegt."""""
Sind es wirklich die Briten????
Entfernt. Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen und versehen Sie Tatsachenbehauptungen mit Verweisen auf entsprechende Quellen. Danke. Die Redaktion/vn
"""Die Briten werden erst dann rebellisch, wenn wirklich alles im Argen liegt."""""
Sind es wirklich die Briten????
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