Ausschreitungen in Madrid Tausende Spanier demonstrieren gegen Papst-Besuch

Mit Schildern wie "Keine Steuergelder für den Papst" haben Tausende gegen den Besuch Benedikts XVI. in Madrid protestiert. Es kam zu Auseinandersetzungen mit der Polizei.

Jugendliche demonstriert gegen Weltjugendtag.

Jugendliche demonstriert gegen Weltjugendtag.

Für eine strikte Trennung zwischen Staat und Kirche sowie gegen die Verwendung von Steuergeldern für den Papstbesuch in Madrid sind am Mittwochabend Tausende Spanier auf die Straße gegangen. Die meist jungen Demonstranten kritisierten, dass der ohnehin klamme spanische Staat für den Besuch von Benedikt XVI. beim Weltjugendtag in Madrid Geld ausgebe.

Die Polizei ging mit Schlagstöcken gegen Demonstranten vor. Elf Menschen wurden verletzt. Wie die Polizei berichtete, begannen die Auseinandersetzungen, als die Einsatzkräfte einen Demonstranten festnehmen wollten, der mit einer Flasche auf sie losgegangen war.
 

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Etwa 5.000 Demonstranten waren dem Aufruf von mehr als 140 Gruppen und Organisationen gefolgt, darunter Homosexuellen-Verbände und linksgerichtete Parteien. Die Menschenmenge marschierte durch die Altstadt mit Plakaten, auf den zu lesen stand: "Keine Steuergelder für den Papst". Auch Anhänger der Bewegung der Indignados – auf Deutsch: die Empörten –, die aus Wut über die Wirtschaftskrise, die hohe Arbeitslosigkeit und den rigiden Sparkurs der spanischen Regierung entstanden war, nahmen an dem Protest teil. Die wirtschaftliche Erholung verläuft in Spanien nur schleppend, die Arbeitslosigkeit ist mit einer Quote von 21,3 Prozent so hoch wie in keinem anderen EU-Land.

Auf dem Platz Puerta del Sol im Zentrum der Hauptstadt kam es zu heftigen Wortgefechten zwischen den Teilnehmern der Kundgebung und jungen Katholiken, die den Weltjugendtag besuchen. Einige Pilger des Weltjugendtages reagierten mit Sprechchören wie "Es lebe der Papst".

Fotostrecke Weltjugendtag
Um die Fotostrecke vom Weltjugendtag zu sehen, klicken Sie auf das Bild

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Die Veranstalter des Weltjugendtages entkräfteten die Vorwürfe der Demonstranten. Die 50 Millionen Euro, die das Glaubensfest koste, würden von den Teilnehmern selbst sowie mit Hilfe von Spendern aufgebracht, sagten sie. Auch die spanische Regierung wies den Vorwurf der Demonstranten zurück. Spanien gewinne bei dem Papstbesuch mehr als es dafür ausgebe, sagte Regierungssprecher José Blanco.

Ein Chemiestudent hatte nach Ermittlungen der Polizei einen Giftgas-Anschlag auf die Kundgebung der Papstgegner geplant. Der 24-jährige Mexikaner wurde am Dienstag festgenommen. Die Madrider Polizei ließ allerdings offen, wie konkret seine Attentatspläne waren. Sie war dem Mann auf die Spur gekommen, weil er in erzkonservativen Internet-Foren um Unterstützung für seine Pläne geworben hatte.

Auf dem Weltjugendtag, der bis zum Sonntag in Madrid gefeiert wird, werden insgesamt mehr als eine Million Teilnehmer erwartet, etwa 20.000 davon aus Deutschland. Höhepunkt soll ein Gottesdienst sein, den der Papst zum Abschluss des Festes auf dem Flugplatz Cuatro Vientos halten wird. Papst Benedikt XVI. will bei seinem Besuch zudem die spanischen Kardinäle und Bischöfe sowie Vertreter der Königsfamilie treffen.
 

 
Leser-Kommentare
  1. Die Spanier können ja gerne 50 Millionen für den Papst Besuch ausgeben. Aber letztlich zahlen wir deutschen die Zeche wieder. Jeder Euro der in europa verprasst wird- fällt auf Deutschland zurück.

    WIr zahlen dann den nächsten Rettungsschirm und den übernächsten usw.

    Europa wurde anscheinend erfunden um uns den Rest zu geben.

    Bitte achten Sie auf einen sachlich argumentierten und formulierten Beitrag. Die Redaktion/lv

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    Nicht nur in Spanien ist eine zunehmende Radikalisierung zu beobachten - auf der einen Seite stehen diejenigen, die von einer in weiten Teilen von der Finanzwirtschaft gekauften und in sämtlichen Entscheidungen komplett abhängigen Politik durch den Kakao gezogen wurden - und auf der anderen Seite diejenigen, die sich von religiös gebenden politischen Rattenfängern einlullen lassen. Die katholische Kirche - sie paktierte gerade unter dem unseligen Pius XII. mit den Falangisten Francos, zeigt wieder einmal, auf welcher Seite sie steht.

    Wollen Sie es nicht verstehen? Kein einfacher südeuropäischer Bürger sieht auch nur einen Cent von dem Geld! Das fließt direkt an die Gläubiger. Außerdem sind deren Verluste die Gewinne unserer Exportwirtschat, Stichwort Handelsbilanzüberhang. Die Ignoranz vieler Deutschen gegenüber dem eigenen Beitrag an der Situation ist bezeichnend. Würden wir solidarisch für mehr Lohn kämpfen, würden wir einen Beitrag gegen das Ungleichgewicht leisten. Naja dieser Zusammenhang leuchtet Ihnen sicher nicht ein.
    Ich finde es bewundernswert, dass sich in Spanien wenigstens was bewegt, davon sind wir weit entfernt. Hier begnügt man sich damit, im Internet Stimmung zu machen.

    Bis jetzt haben Sie noch keinen Euro für Spanien bezahlt.
    Auch hat Deutschland für Spanien bis jetzt keinen Euro
    zusätzlicher Schulden aufgenommen.
    Was glauben Sie wohl, was diese Veranstaltung an Euros
    in die spanischen Kassen spült?
    Es geht gar nicht ums Geld. Es geht gegen Religion
    und hier speziell gegen die Katholiken. Erbärmlich.
    Wieso kann man nicht mal über seinen eigenen meist eh
    kurzen Schatten springen?

    • xpeten
    • 18.08.2011 um 10:41 Uhr

    Nein, ganz sicher nicht. Europa wurde "erfunden", um einen dauerhaften Frieden sicherzustellen.

    Frieden ist jedoch leider nicht jedermanns Sache.

    Nicht nur in Spanien ist eine zunehmende Radikalisierung zu beobachten - auf der einen Seite stehen diejenigen, die von einer in weiten Teilen von der Finanzwirtschaft gekauften und in sämtlichen Entscheidungen komplett abhängigen Politik durch den Kakao gezogen wurden - und auf der anderen Seite diejenigen, die sich von religiös gebenden politischen Rattenfängern einlullen lassen. Die katholische Kirche - sie paktierte gerade unter dem unseligen Pius XII. mit den Falangisten Francos, zeigt wieder einmal, auf welcher Seite sie steht.

    Wollen Sie es nicht verstehen? Kein einfacher südeuropäischer Bürger sieht auch nur einen Cent von dem Geld! Das fließt direkt an die Gläubiger. Außerdem sind deren Verluste die Gewinne unserer Exportwirtschat, Stichwort Handelsbilanzüberhang. Die Ignoranz vieler Deutschen gegenüber dem eigenen Beitrag an der Situation ist bezeichnend. Würden wir solidarisch für mehr Lohn kämpfen, würden wir einen Beitrag gegen das Ungleichgewicht leisten. Naja dieser Zusammenhang leuchtet Ihnen sicher nicht ein.
    Ich finde es bewundernswert, dass sich in Spanien wenigstens was bewegt, davon sind wir weit entfernt. Hier begnügt man sich damit, im Internet Stimmung zu machen.

    Bis jetzt haben Sie noch keinen Euro für Spanien bezahlt.
    Auch hat Deutschland für Spanien bis jetzt keinen Euro
    zusätzlicher Schulden aufgenommen.
    Was glauben Sie wohl, was diese Veranstaltung an Euros
    in die spanischen Kassen spült?
    Es geht gar nicht ums Geld. Es geht gegen Religion
    und hier speziell gegen die Katholiken. Erbärmlich.
    Wieso kann man nicht mal über seinen eigenen meist eh
    kurzen Schatten springen?

    • xpeten
    • 18.08.2011 um 10:41 Uhr

    Nein, ganz sicher nicht. Europa wurde "erfunden", um einen dauerhaften Frieden sicherzustellen.

    Frieden ist jedoch leider nicht jedermanns Sache.

  2. Königshäuser, Politikerkasten, Papst & Co? Brauchen die Menschen immer noch vollkommen überteuerte Götzenbilder, die ihnen auch noch sagen wo es langgehen soll/muß? Geht das ganze nicht auch ein paar Nummern kleiner?

    52 Leser-Empfehlungen
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    ... ist eine Frage, die jeder für sich selbst beantworten sollte.
    Wenn es jemand will - gerne. Aber trotz oder gerade wegen der jahrhunderte langen Verstrickung der katholischen Kirche mit Gesamteuropa, wäre es doch ein Fortschritt, wenn die Religionsausübung so behandelt wird, wie das, was sie ist: eine Privatangelegenheit.
    Und wer bei Privatangelegenheiten die Kosten zu tragen hat, ist ja allgemein bekannt ...

    • clubby
    • 18.08.2011 um 9:15 Uhr

    Ich bin nach vielen Jahren zu der Meinung gekommen, dass die Merheit der Menschen leider GENAU dass braucht. Es gibt einige wenige, die vielleicht querdenken. Die Masse aber ist süchtig nach Führung und Autorität. Ich habe da jede Hoffnung verloren, dass sich das je ändern wird.

    • xpeten
    • 18.08.2011 um 14:26 Uhr

    können Sie meinetwegen gerne sofort abschaffen,
    aber die "Politikerkaste"?

    Dann machen Sie doch bitte gleich mal ein paar Vorschläge, wen man dann stattdessen für die Regierungsgeschäfte bemühen sollte.

    (Dass man für solche Vorschläge 31 "Leserempfehlungen" bekommen kann, ist für Foren wie dies hier symptomatisch.)

    "Königshäuser, Politikerkasten, Papst & Co" (z.B. Sportler) sind Projektionen unserer Sehnsüchte.
    Eine Referenz, die Bürger zu selbstgenügsamen Menschen ohne solche Götzen zu erziehen, scheiterte in den kommunistischen Ländern im letzten Jahrhundert: kein Adel, kein König, die Kirche auf ein Minimum zurückgedrängt, keine Transzedenz jenseits des Gemeinwesens erwünscht. Im Resultat wurde dieser Ansatz als nicht funktionierend hinweggefegt von den Menschen in diesen Ländern. Der Pole Carol Wojtyla hatte bis heute weltweit die grösste Verehrung aller Päpste als Johannes Paul II genossen und den bis dahin grössten Einfluss auf die jüngere Weltgeschichte, z.B. durch die Unterstützung von Solidarnosc, ausgeübt. Japan hat den Tenno nicht abgeschafft aus gutem Grund, Frankreich hat seinen Zarkozy installiert. Auch die allermeisten Muslime folgen ihrem Vorbeter nicht blind, sondern machen sich *ihre* Gedanken über ihn und seine Predigten.

    Solange Königshochzeiten, Olympiaden und WM-Endspiele die weltweit höchsten Einschaltquoten haben, solange 100'000e Jugendliche zum Weltjugendtag kommen, haben sie ihre Berechtigung. Ohne jede Transzedenz im Leben werden eben die nächsten greifbaren Läden geplündert bei Frust. Es geht offenbar nicht ohne Götzenbilder, die eine Sehnsucht nach Bedeutung des Menschen über den manchmal tristen Alltag hinaus illustrieren.

    Aber eine Starke Ordnungspolitik die gegen die Wirtscahft kämpft. Die Wirtschaft hat kein Gewissen und keine Moral. Jeder der das dort zeigt wird wirtschaftlich untergehen. Deshalb muss die Politik für Ordnung sorgen. Unabhängig von der Wirtschaft. Eine starke Ordnungspolitik die die Wirtschaft in ihre Schranken zurückweist damit die Bürger ein gerechtes Leben in einem funktioniernden Staat.
    Die Politik ist immer stärker mit der Wirtschaft verschmolzen. Das ist schlecht für die Gesellschaft,für den Staat und für die Bürger.
    Die Reaktionen der Bürger in verschiedenen Länder , wie auch immer geartet, zeigt das irgendetwas im Argen liegt. Es bilden sich Fronten. Mit der großen "Kathastrophe", wie die Geschichte gezeigt hat, kommt auch immer der Faschismus, der Nationalismus und der Radikalismus.

    Gerade jetzt ist die Politik gefragt. Der Bürger muss sich gerade jetzt engagieren auch wenn es schwer fällt mit Gesetzen, bspws.in Deutschland die dafür geschaffen wurden die Bevölkerung vor sich selbst zu schützen. Diese Gesetze sind 60 Jahre alt, doch die Realität hat sich geändert. Der Bürger muss gemeinsam mit der Politik gegen die Wirtschaft stehen um einen ausgeglichenes Verhältnis wiederherzustellen. Über Gewerkschaften, Vereine, Demos , Foren jeglicher Art und dem Willen auch grade für Schwächere stark zu sein.
    Ein abwenden von der Politik wäre gerade jetzt so fatal wie nie.

    46 Leser-Empfelungen kommen nicht von allein.
    Das Problem ist dass Kirchen, Parteien, und Königshäuser und all die anderen Götzenbilder für das Volk "nur" die Illustrationen bestimmter "geheiligter" Begriffe sind. Nicht zuletzt absolute Begriffe wie "Gott" (stellvertreter Gottes!)werden in ihnen manifestiert.
    Das Problem ist dass diese Begriffe (leute lest den Huxley nochmal!) ernster Genommen werden als die augenscheinliche Wahrnehmung ihrer Platzhalter.

    Ein eingefleischter traditionsversessener Katholik, wird niemals auf die Idee kommen einen stinknormalen Alten Mann, den verbitterten Hardliner aus Altötting, hinter diesem Begriff "Papst" zu sehen. Und selbst wenn das Antlitz (wie in diesem Falle) das gegenteil ausspricht wie das Mundwerk.

    "..why don't you come to your senses?"

    ... ist eine Frage, die jeder für sich selbst beantworten sollte.
    Wenn es jemand will - gerne. Aber trotz oder gerade wegen der jahrhunderte langen Verstrickung der katholischen Kirche mit Gesamteuropa, wäre es doch ein Fortschritt, wenn die Religionsausübung so behandelt wird, wie das, was sie ist: eine Privatangelegenheit.
    Und wer bei Privatangelegenheiten die Kosten zu tragen hat, ist ja allgemein bekannt ...

    • clubby
    • 18.08.2011 um 9:15 Uhr

    Ich bin nach vielen Jahren zu der Meinung gekommen, dass die Merheit der Menschen leider GENAU dass braucht. Es gibt einige wenige, die vielleicht querdenken. Die Masse aber ist süchtig nach Führung und Autorität. Ich habe da jede Hoffnung verloren, dass sich das je ändern wird.

    • xpeten
    • 18.08.2011 um 14:26 Uhr

    können Sie meinetwegen gerne sofort abschaffen,
    aber die "Politikerkaste"?

    Dann machen Sie doch bitte gleich mal ein paar Vorschläge, wen man dann stattdessen für die Regierungsgeschäfte bemühen sollte.

    (Dass man für solche Vorschläge 31 "Leserempfehlungen" bekommen kann, ist für Foren wie dies hier symptomatisch.)

    "Königshäuser, Politikerkasten, Papst & Co" (z.B. Sportler) sind Projektionen unserer Sehnsüchte.
    Eine Referenz, die Bürger zu selbstgenügsamen Menschen ohne solche Götzen zu erziehen, scheiterte in den kommunistischen Ländern im letzten Jahrhundert: kein Adel, kein König, die Kirche auf ein Minimum zurückgedrängt, keine Transzedenz jenseits des Gemeinwesens erwünscht. Im Resultat wurde dieser Ansatz als nicht funktionierend hinweggefegt von den Menschen in diesen Ländern. Der Pole Carol Wojtyla hatte bis heute weltweit die grösste Verehrung aller Päpste als Johannes Paul II genossen und den bis dahin grössten Einfluss auf die jüngere Weltgeschichte, z.B. durch die Unterstützung von Solidarnosc, ausgeübt. Japan hat den Tenno nicht abgeschafft aus gutem Grund, Frankreich hat seinen Zarkozy installiert. Auch die allermeisten Muslime folgen ihrem Vorbeter nicht blind, sondern machen sich *ihre* Gedanken über ihn und seine Predigten.

    Solange Königshochzeiten, Olympiaden und WM-Endspiele die weltweit höchsten Einschaltquoten haben, solange 100'000e Jugendliche zum Weltjugendtag kommen, haben sie ihre Berechtigung. Ohne jede Transzedenz im Leben werden eben die nächsten greifbaren Läden geplündert bei Frust. Es geht offenbar nicht ohne Götzenbilder, die eine Sehnsucht nach Bedeutung des Menschen über den manchmal tristen Alltag hinaus illustrieren.

    Aber eine Starke Ordnungspolitik die gegen die Wirtscahft kämpft. Die Wirtschaft hat kein Gewissen und keine Moral. Jeder der das dort zeigt wird wirtschaftlich untergehen. Deshalb muss die Politik für Ordnung sorgen. Unabhängig von der Wirtschaft. Eine starke Ordnungspolitik die die Wirtschaft in ihre Schranken zurückweist damit die Bürger ein gerechtes Leben in einem funktioniernden Staat.
    Die Politik ist immer stärker mit der Wirtschaft verschmolzen. Das ist schlecht für die Gesellschaft,für den Staat und für die Bürger.
    Die Reaktionen der Bürger in verschiedenen Länder , wie auch immer geartet, zeigt das irgendetwas im Argen liegt. Es bilden sich Fronten. Mit der großen "Kathastrophe", wie die Geschichte gezeigt hat, kommt auch immer der Faschismus, der Nationalismus und der Radikalismus.

    Gerade jetzt ist die Politik gefragt. Der Bürger muss sich gerade jetzt engagieren auch wenn es schwer fällt mit Gesetzen, bspws.in Deutschland die dafür geschaffen wurden die Bevölkerung vor sich selbst zu schützen. Diese Gesetze sind 60 Jahre alt, doch die Realität hat sich geändert. Der Bürger muss gemeinsam mit der Politik gegen die Wirtschaft stehen um einen ausgeglichenes Verhältnis wiederherzustellen. Über Gewerkschaften, Vereine, Demos , Foren jeglicher Art und dem Willen auch grade für Schwächere stark zu sein.
    Ein abwenden von der Politik wäre gerade jetzt so fatal wie nie.

    46 Leser-Empfelungen kommen nicht von allein.
    Das Problem ist dass Kirchen, Parteien, und Königshäuser und all die anderen Götzenbilder für das Volk "nur" die Illustrationen bestimmter "geheiligter" Begriffe sind. Nicht zuletzt absolute Begriffe wie "Gott" (stellvertreter Gottes!)werden in ihnen manifestiert.
    Das Problem ist dass diese Begriffe (leute lest den Huxley nochmal!) ernster Genommen werden als die augenscheinliche Wahrnehmung ihrer Platzhalter.

    Ein eingefleischter traditionsversessener Katholik, wird niemals auf die Idee kommen einen stinknormalen Alten Mann, den verbitterten Hardliner aus Altötting, hinter diesem Begriff "Papst" zu sehen. Und selbst wenn das Antlitz (wie in diesem Falle) das gegenteil ausspricht wie das Mundwerk.

    "..why don't you come to your senses?"

  3. Entfernt. Bitte verzichten Sie auf Polemik und beteiligen Sie sich sachlich und konstruktiv an der Diskussion. Danke, die Redaktion/mk

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    Junge Katholiken rufen "Es lebe der Papst!"

    Die Ähnlichkeit zu Drogenabhängigen und ...

    "Homosexuelle und Linke" randalieren und prügeln sich mit der Polizei.

    ... zu Menschen die auf radikalem Entzug sind, ist in der Tat beeindruckend.

    Ist nicht gerade jetzt, wo das Versagen des "Wirtschafts-Sytems" offensichtlich wird, eine geistige Neu-Orientierung notwendig?

    Da hilft nur die Menschen auf den Boden der Tatsachen zurück zu holen, nicht ihnen das nächste Märchen zu erzählen.

    Was leistet der Papst außer den widerlegten Unfug aus einem veralteten Buch zu verbreiten damit man in den "Himmel" kommt?

    Würde man die Taufe und frühkindliche Indoktrination in Schule und Kindergarten verbieten, wäre der Spuk schnell vorbei. Kein Kind würde den Schwachsinn glauben wenn es nicht von Kindesbeinen an dazu getrieben würde. Aber auch das hilft nicht mehr lange.
    Wer will schon Schaf sein?

    Das ist die rosa Brille, durch die seit Jahrhunderten die Verbrechen der Kirche gedeckt wird.

    Haben sie den Artikel gar nicht gelesen?
    Ein erzkonservativer Chemiestudent hat einen Giftgasanschlag auf die Protestierenden geplant. Wo haben sie die moralische Verrohung nochmal lokalisiert?

    Junge Katholiken rufen "Es lebe der Papst!"

    Die Ähnlichkeit zu Drogenabhängigen und ...

    "Homosexuelle und Linke" randalieren und prügeln sich mit der Polizei.

    ... zu Menschen die auf radikalem Entzug sind, ist in der Tat beeindruckend.

    Ist nicht gerade jetzt, wo das Versagen des "Wirtschafts-Sytems" offensichtlich wird, eine geistige Neu-Orientierung notwendig?

    Da hilft nur die Menschen auf den Boden der Tatsachen zurück zu holen, nicht ihnen das nächste Märchen zu erzählen.

    Was leistet der Papst außer den widerlegten Unfug aus einem veralteten Buch zu verbreiten damit man in den "Himmel" kommt?

    Würde man die Taufe und frühkindliche Indoktrination in Schule und Kindergarten verbieten, wäre der Spuk schnell vorbei. Kein Kind würde den Schwachsinn glauben wenn es nicht von Kindesbeinen an dazu getrieben würde. Aber auch das hilft nicht mehr lange.
    Wer will schon Schaf sein?

    Das ist die rosa Brille, durch die seit Jahrhunderten die Verbrechen der Kirche gedeckt wird.

    Haben sie den Artikel gar nicht gelesen?
    Ein erzkonservativer Chemiestudent hat einen Giftgasanschlag auf die Protestierenden geplant. Wo haben sie die moralische Verrohung nochmal lokalisiert?

  4. wir uns zu Eigen machen wenn "Herr Ratzinger" im September nach Deutschland kommt.

    Die Katholische Kirche hat Potential genug um solche Reisen selbst zu finanzieren. Die Gläubigen die den Besuch für so wichtig halten sollten jetzt Spenden um den Besuch zu finanzieren!

    40 Leser-Empfehlungen
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Meinen Sie die Queen, Herr Putin oder Herr Obama zahlen für die Sicherheitsmaßnahmen, wenn sie zum Besuch nach Deutschland kommen? Wohl kaum.
    Herr Obama besuchte uns als bloßer Kandidat in Berlin...da waren die Sicherheitsmaßnahmen auch erheblich. Glaube nicht, dass man ihm eine Rechnung geschickt hat.

    Nur weil sie eine Abneigung gegen Glauben und Papst haben, sollten Sie sich doch um Fairness bemühen...wenigstens bemühen ;)

    trotzdem bin ich dagegen das man Steuergelder für den Besuch von Herrn Ratzinger ausgibt.

    Er ist kein "Politiker?" wie Obama oder Putin. Er hat viele Probleme innerhalb dieser Kirche ganz einfach Ignoriert - politische Probleme wie den Umgang mit Kindern.

    Werden ich jetzt exkommuniziert? Weil ich dagegen bin das eine "meine" Glaubens GRuppe aus knappen Steuermitteln bevorzugt wird?

    Na dann - Meinetwegen!

    Meinen Sie die Queen, Herr Putin oder Herr Obama zahlen für die Sicherheitsmaßnahmen, wenn sie zum Besuch nach Deutschland kommen? Wohl kaum.
    Herr Obama besuchte uns als bloßer Kandidat in Berlin...da waren die Sicherheitsmaßnahmen auch erheblich. Glaube nicht, dass man ihm eine Rechnung geschickt hat.

    Nur weil sie eine Abneigung gegen Glauben und Papst haben, sollten Sie sich doch um Fairness bemühen...wenigstens bemühen ;)

    trotzdem bin ich dagegen das man Steuergelder für den Besuch von Herrn Ratzinger ausgibt.

    Er ist kein "Politiker?" wie Obama oder Putin. Er hat viele Probleme innerhalb dieser Kirche ganz einfach Ignoriert - politische Probleme wie den Umgang mit Kindern.

    Werden ich jetzt exkommuniziert? Weil ich dagegen bin das eine "meine" Glaubens GRuppe aus knappen Steuermitteln bevorzugt wird?

    Na dann - Meinetwegen!

  5. sehe ich diese Papstreisen ebenfalls als äußerst kritisch an. Es fehlt mir jede Vorstellung, welchen Nutzen diese Reisen im Verhältnis zu den Kosten entwickeln können.

    Der Papst wird zum Popstar. Das scheint der einzige Effekt zu sein.
    Als Johannes Paul II. dies anfing, konnte man zu Beginn noch von einem aufbruch reden, der aber sehr schnell zu reinem bigotten Starrummel degenerierte.
    Was das heute soll, kann ich nicht nachvollziehen.

    H.

    37 Leser-Empfehlungen
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Mit Ihrem Beitrag haben Sie dem Katholizismus etwas Gutes getan. Sie haben nämlich gezeigt, dass es auch Gläubige gibt, denen der Glauben wichtiger ist als der Anschluss an einen Führerkult.

    dass ihn seine Anhänger auch mal persönlich erleben wollen. Nur mit den Kosten sollte sich die Kirche dann auch auseinandersetzen. Die können nicht der gesamten Gesellschaft aufgebürdet werden. Bin übrigens kein Katholik. Wem der Glaube hilft, der soll ihn behalten. Übrigens war ich vor Jahren mal in Rom zu Besuch. Den Staat Vatikan durfte ich nicht betreten. Der Eintritt in die Gärten kostete damals DM 15,--. Ich habe darauf verzichtet, denn ich hatte schon eine kleine Spende für die Kirche gemacht.

    Mit Ihrem Beitrag haben Sie dem Katholizismus etwas Gutes getan. Sie haben nämlich gezeigt, dass es auch Gläubige gibt, denen der Glauben wichtiger ist als der Anschluss an einen Führerkult.

    dass ihn seine Anhänger auch mal persönlich erleben wollen. Nur mit den Kosten sollte sich die Kirche dann auch auseinandersetzen. Die können nicht der gesamten Gesellschaft aufgebürdet werden. Bin übrigens kein Katholik. Wem der Glaube hilft, der soll ihn behalten. Übrigens war ich vor Jahren mal in Rom zu Besuch. Den Staat Vatikan durfte ich nicht betreten. Der Eintritt in die Gärten kostete damals DM 15,--. Ich habe darauf verzichtet, denn ich hatte schon eine kleine Spende für die Kirche gemacht.

  6. Nicht nur in Spanien ist eine zunehmende Radikalisierung zu beobachten - auf der einen Seite stehen diejenigen, die von einer in weiten Teilen von der Finanzwirtschaft gekauften und in sämtlichen Entscheidungen komplett abhängigen Politik durch den Kakao gezogen wurden - und auf der anderen Seite diejenigen, die sich von religiös gebenden politischen Rattenfängern einlullen lassen. Die katholische Kirche - sie paktierte gerade unter dem unseligen Pius XII. mit den Falangisten Francos, zeigt wieder einmal, auf welcher Seite sie steht.

    14 Leser-Empfehlungen
  7. Da kommt einer im Outfit des 14. Jahrhunderts daher und erzählt Menschen, die mit dem Tod in ihre Bestandteile zerfallen, was sie tun sollen um in den Himmel zu kommen.
    Das war früher ja wörtlich gemeint weil man dachte Blitz und Donner im Himmel käme wirklich von Göttern, heute nennt man es metaphorisch um nicht zugeben zu müssen das es alles nur Humbug war.

    Arme Welt die von Menschen bevölkert wird, die immer noch solchen Unsinn glauben oder glauben wollen weil Glaube angeblich so gut für die Moral ist.

    Wie amoralisch der Verein des Bürgers Ratzinger ist, sieht man ja an der jahrzehntelangen Vertuschung des großflächigen Kindesmissbrauchs von Schutzbefohlenen.
    Auf gut Deutsch: Viele gestörte Priester hatten Sex mit Kindern und Jugendlichen. Die Täter vor der Justiz auch vom Bürger Ratzinger geschützt.

    43 Leser-Empfehlungen
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    das gerade "Gottesdiener" sich an kleine Kinder vergreifen. Dies sind doch die Menschen, die weise sind und denen man vertraut.... Aber das was man hört, sind wohl eher Ausnahmefälle- es fällt uns nur so stark durch die Medien auf. Genau so gut gibt es bestimmt auch Jugendbetreuer, die sich an Kinder vergreifen. Es wird nur nicht so gepuscht... Aber genau, wegen solcher Leute habe ich meinen Glauben schon lange verloren....

    …daß gerade die Atheisten in unserer Gesellschaft diejenigen sind, die den mit Abstand größten missionarischen Eifer an den Tag legen.

    das gerade "Gottesdiener" sich an kleine Kinder vergreifen. Dies sind doch die Menschen, die weise sind und denen man vertraut.... Aber das was man hört, sind wohl eher Ausnahmefälle- es fällt uns nur so stark durch die Medien auf. Genau so gut gibt es bestimmt auch Jugendbetreuer, die sich an Kinder vergreifen. Es wird nur nicht so gepuscht... Aber genau, wegen solcher Leute habe ich meinen Glauben schon lange verloren....

    …daß gerade die Atheisten in unserer Gesellschaft diejenigen sind, die den mit Abstand größten missionarischen Eifer an den Tag legen.

  8. "Es kam zu Auseinandersetzungen zwischen Polizei und Demonstranten"

    Die existierenden Videos sprechen eine klarere Sprache.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    • Buh
    • 18.08.2011 um 9:18 Uhr

    Meine Behauptung: 90% der Demonstrationen, die in Gewalt ausarten, würden nicht in Gewalt ausarten, wenn die Polizei nicht sinnlos "Räumen" und "eingreifen" wollte. Warum musste der Platz geräumt werden? Warum muss die Polizei mit Schlagstöcken gegen unbewaffnete Jugendliche vorgehen?

    Schlagstöcke weil die Jugend Spaniens sich gegen die Macht der Kirche wendet. Es lebe das Mittelalter!

    • Afa81
    • 18.08.2011 um 9:47 Uhr

    Ich war am 13. September 2009 auf der Demo "Freiheit statt Angst" in Berlin.
    Ich habe auf dem Weg der Demo nur Streifenpolizisten gesehen, die Einsatzkräfte
    waren in den Nebenstraßen um nicht zu provozieren. Am Potsdamer Platz
    kam ein schwarzer Block und ist mitten durch die Demonstration durch. Die
    Polizei hat einen Ring darum gebildet und sie so gut es ging isoliert.
    Ein Beamter ist im langsamen Laufschritt hinter einem Demonstranten
    her gelaufen. Dieser hat sich dann auf einmal umgedreht, sein Hemd
    aufgerissen und hat gebrüllt: "Schieß doch, zieh doch Deine Knarre und
    schieß". Der Polizist hat sich dann einfach umgedreht und ist gegangen,
    weil er sicher gemerkt hat, dass das einfach nur ein überdrehter Jugendlicher
    ist der auf ein geiles Foto hofft.
    Ich habe auch Beamte gesehen, die sich zurück gezogen haben und Demonstranten
    sind ihnen hinterher gelaufen. Man muss sagen, es gab auf dieser Demo nur
    Provokationen und keine Steineschmeißer. Die Polizei hat sich absolut
    vorbildlich verhalten. Aber auch dieses berühmte Video stammt von
    genau dieser Demo.
    http://www.youtube.com/wa...

    Also, ein video spricht klare worte, aber nicht über die gesamte Veranstaltung. Ein Video zeigt nicht wie es zu was kam, was davor und danach war.
    Ich will damit den Einsatz der Polizei auf dem Video nicht mit kommentieren, aber ich sehe schon auch, das die Demonstranten rückwärts von den Polizisten weglaufen... also, so panisch war das nicht.

    • Buh
    • 18.08.2011 um 9:18 Uhr

    Meine Behauptung: 90% der Demonstrationen, die in Gewalt ausarten, würden nicht in Gewalt ausarten, wenn die Polizei nicht sinnlos "Räumen" und "eingreifen" wollte. Warum musste der Platz geräumt werden? Warum muss die Polizei mit Schlagstöcken gegen unbewaffnete Jugendliche vorgehen?

    Schlagstöcke weil die Jugend Spaniens sich gegen die Macht der Kirche wendet. Es lebe das Mittelalter!

    • Afa81
    • 18.08.2011 um 9:47 Uhr

    Ich war am 13. September 2009 auf der Demo "Freiheit statt Angst" in Berlin.
    Ich habe auf dem Weg der Demo nur Streifenpolizisten gesehen, die Einsatzkräfte
    waren in den Nebenstraßen um nicht zu provozieren. Am Potsdamer Platz
    kam ein schwarzer Block und ist mitten durch die Demonstration durch. Die
    Polizei hat einen Ring darum gebildet und sie so gut es ging isoliert.
    Ein Beamter ist im langsamen Laufschritt hinter einem Demonstranten
    her gelaufen. Dieser hat sich dann auf einmal umgedreht, sein Hemd
    aufgerissen und hat gebrüllt: "Schieß doch, zieh doch Deine Knarre und
    schieß". Der Polizist hat sich dann einfach umgedreht und ist gegangen,
    weil er sicher gemerkt hat, dass das einfach nur ein überdrehter Jugendlicher
    ist der auf ein geiles Foto hofft.
    Ich habe auch Beamte gesehen, die sich zurück gezogen haben und Demonstranten
    sind ihnen hinterher gelaufen. Man muss sagen, es gab auf dieser Demo nur
    Provokationen und keine Steineschmeißer. Die Polizei hat sich absolut
    vorbildlich verhalten. Aber auch dieses berühmte Video stammt von
    genau dieser Demo.
    http://www.youtube.com/wa...

    Also, ein video spricht klare worte, aber nicht über die gesamte Veranstaltung. Ein Video zeigt nicht wie es zu was kam, was davor und danach war.
    Ich will damit den Einsatz der Polizei auf dem Video nicht mit kommentieren, aber ich sehe schon auch, das die Demonstranten rückwärts von den Polizisten weglaufen... also, so panisch war das nicht.

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  • Quelle ZEIT ONLINE, dpa, AFP, Reuters
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