Staatsbesuch Wulff und Merkel empfangen den Papst
Papst Benedikt beginnt einen Staatsbesuch voller Erwartungen. Bei seiner Ankunft in Berlin traf er die Kanzlerin, am Nachmittag hält er eine Rede im Bundestag.
© Patrik Stollarz/AFP/Getty Images

Papst Benedikt begrüßt die deutsche Regierung am Flughafen Tegel
Papst Benedikt XVI. ist in Berlin zu seinem dritten Deutschlandbesuch eingetroffen. Seine Maschine der italienischen Fluggesellschaft Alitalia landete auf dem Flughafen Tegel. Dort nahmen ihn Bundespräsident Christian Wulff und Bundeskanzlerin Angela Merkel in Empfang. Im Anschluss standen Gespräche mit Wulff und Merkel auf dem Programm. Vier Tage lang reist der deutsche Pontifex durch seine Heimat und wird Stationen in Erfurt, dem Thüringer Eichsfeld und in Freiburg einlegen.
Nach dem Treffen mit der Kanzlerin wird es eine politische Premiere geben: Als erster Papst spricht der 84-Jährige im Bundestag. In Zeiten der Schuldenkrise erwarten viele von ihm auch politische Botschaften. Die Rede ist aber umstritten. Etwa 100 der 620 Parlamentarier wollen den Auftritt boykottieren, weil sie ihn für unvereinbar mit der religiösen Neutralität des Staates halten.
Bei Spitzenpolitikern von SPD und CDU stößt dies teilweise auf Unverständnis. Die katholische SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles sagte, die Abgeordneten hätten schon vielen anderen Gastrednern zugehört, "etwa Wladimir Putin und George W. Bush". Diesen Respekt "sollten wir auch dem Papst zollen". Inhaltlich wünscht sich Nahles, dass der Papst zur Finanzkrise, zu den Kapitalmärkten und der "hemmungslosen Profitgier" kritische Worte finde.
Demonstration gegen Sexualpolitik der Kirche
Parallel zur Rede im Bundestag ist nahe dem Brandenburger Tor eine Demonstration gegen die Geschlechter- und Sexualpolitik des Papstes geplant, zu der laut Veranstalter bis zu 20.000 Teilnehmer erwartet werden.
Für den Papst gilt die höchste Sicherheitsstufe. Wegen zahlreicher Absperrungen wird es nach Angaben der Polizei teils zu erheblichen Verkehrsbehinderungen in der Hauptstadt kommen. Rund 6.000 Polizeibeamte sind im Einsatz. Am Abend wird der Pontifex im Berliner Olympiastadion zu einer Messe mit 70.000 Gläubigen erwartet. Die Liturgie soll weltweit live übertragen werden.
An den Besuch des Papstes knüpfen viele auch Hoffnungen auf eine Reform der katholischen Kirche. Bundespräsident Wulff fordert, dass die Kirche ihr Verhältnis zu geschiedenen und wiederverheirateten Katholiken ändert. "Die Millionen Menschen, die in konfessionsverschiedenen Ehen leben, und die Millionen wiederverheirateten Katholiken, aber auch viele andere Gruppen erwarten befreiende Botschaften", sagte Wulff, der selbst geschieden und wiederverheiratet ist. Die katholische Kirche verweigert bisher wiederverheirateten Geschiedenen die Teilnahme an der Kommunion.
Deutschlands oberster Katholik Robert Zollitsch erwartet vom Papst positive Signale für die weitere Annäherung von katholischer und evangelischer Kirche. Schon der Treffpunkt im evangelischen Augustinerkloster zu Erfurt, in dem Martin Luther gelebt habe, sei ein Zeichen nach außen, sagte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz. Auch Begegnungen mit Vertretern der jüdischen Gemeinde und des Islam sind geplant.
Der Deutschland-Besuch des Papstes bis zum 25. September kostet allein die katholische Kirche 25 bis 30 Millionen Euro. Doch auch Kommunen, Bund und Ländern, also dem Steuerzahler, entstehen Kosten in Millionenhöhe.
- Datum 22.09.2011 - 11:00 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, dpa, AFP, Reuters
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Soweit ich informiert bin, handelt es sich seitens des Papstes nicht um einen Staatsbesuch.
Hierzu möchte ich aus einem anderem Kommentar auf Zeit-Online zitieren:
"Zwar ist der Papst auch Staatsoberhaupt des Staates Vatikanstadt, unternimmt die Reise jedoch nicht als solches sondern als Völkerrechtssubjekt "Heiliger Stuhl". Dies ist insofern relevant, da in der Diskussion um die Angemessenheit des Rederechtes des Papstes im Deutschen Bundestag oft auf dessen Funktion als Staatsoberhaupt verwiesen wird, die aber in diesem Falle gar nicht vorliegt.
Demzufolge reist der Papst ausschließlich als Vertreter der Katholischen Kirche und somit in religiöser, in gewisser Weise völkerrechtlicher, aber keinesfalls staatlicher Eigenschaft.
Persönlich bin ich der Meinung, dass ein Zuhören absolut sinnvoll ist, jedoch der Rahmen in Form einer Rede im Deutschen Bundestag diskussionswürdig. Soweit ich auf Anhieb recherchieren konnte, ist eine Rede eines deutschen Staatsbürgers, der nicht Mitglied von Bundestag, -rat oder -regierung ist, vor dem Deutschen Bundestag höchst selten und könnte in gewisser Weise einen Präzedenzfall darstellen, da eine Trennung von staatlichen und nicht-staatlichen/religiösen Insitutionen nicht mehr gegeben sein könnte."
Ich teile Ihre Bedenken bezüglich des "Rederechtes". Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter. Selbst wenn der Papst als Staatsoberhaupt zu Besuch kommt, ist eine Einladung des Bundestages höchst bedenklich. Dem Oberhaupt eines der am wenigsten demokratischen Staaten, des Vatikanstaates, in dem weder Menschenrechte wie die Gleichberechtigung noch Teilhabe-/Bürgerrechte wie Mitbestimmung praktiziert werden, ein solches Forum zu bieten, ist neben der doch eigentlich zu Gebote stehenden Trennung von Staat und Kirche fragwürdig. Demzufologe ist die Absicht einiger Abgeordneter, der Rede fernzubleiben, nach gängigem Verhaltenskodex vielleicht etwas unhöflich; einen Skandal hingegen kann ich nicht erkennen.
...Bundestag eine Rede gehalten?
Und wenn nicht. Deutschland ist spießig genug. Lassen wir ihn doch einfach mal reden.
Im Bundestag wird so viel Mist geredet, so viele Leute gehen ans Rednerpult und man weiß eigentlich schon vorher, was kommt. Auch wenn es gegen die Geschäftsordnung verstößt, würde mich diese Rede doch etwas mehr Interessieren, als wenn sich die anderen Parteien fürs Publikum gegenseitig zerfleischen. Die wirklich wichtigen Debatten bekommen wir ja oft eh nicht mit.
Bei allen persönlichen Bedenken - Ich freue mich, dass der Papst jetzt in Deutschland ist und wir ihn empfangen dürfen!
Hören wir darauf, was er uns zu sagen hat !
wurde auch vom Bundestag eingeladen.
Wenn der Bundestag zu einer Rede einladen tut,geht man als Mitglied des Bundestages auch hin,so einfach ist das.
erscheint es mir dennoch unerheblich, in welcher seiner Funktionen der Papst jetzt genau kommt. Sollte da erst ein Diplomatenstab vorweg an der genauen Formulierung arbeiten? Rechtsstaatlich gesehen sollte die Bundesrepublik Deutschland das verkraften können meine ich und dazu ist sie auch fähig, denke ich.
Ich teile Ihre Bedenken bezüglich des "Rederechtes". Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter. Selbst wenn der Papst als Staatsoberhaupt zu Besuch kommt, ist eine Einladung des Bundestages höchst bedenklich. Dem Oberhaupt eines der am wenigsten demokratischen Staaten, des Vatikanstaates, in dem weder Menschenrechte wie die Gleichberechtigung noch Teilhabe-/Bürgerrechte wie Mitbestimmung praktiziert werden, ein solches Forum zu bieten, ist neben der doch eigentlich zu Gebote stehenden Trennung von Staat und Kirche fragwürdig. Demzufologe ist die Absicht einiger Abgeordneter, der Rede fernzubleiben, nach gängigem Verhaltenskodex vielleicht etwas unhöflich; einen Skandal hingegen kann ich nicht erkennen.
...Bundestag eine Rede gehalten?
Und wenn nicht. Deutschland ist spießig genug. Lassen wir ihn doch einfach mal reden.
Im Bundestag wird so viel Mist geredet, so viele Leute gehen ans Rednerpult und man weiß eigentlich schon vorher, was kommt. Auch wenn es gegen die Geschäftsordnung verstößt, würde mich diese Rede doch etwas mehr Interessieren, als wenn sich die anderen Parteien fürs Publikum gegenseitig zerfleischen. Die wirklich wichtigen Debatten bekommen wir ja oft eh nicht mit.
Bei allen persönlichen Bedenken - Ich freue mich, dass der Papst jetzt in Deutschland ist und wir ihn empfangen dürfen!
Hören wir darauf, was er uns zu sagen hat !
wurde auch vom Bundestag eingeladen.
Wenn der Bundestag zu einer Rede einladen tut,geht man als Mitglied des Bundestages auch hin,so einfach ist das.
erscheint es mir dennoch unerheblich, in welcher seiner Funktionen der Papst jetzt genau kommt. Sollte da erst ein Diplomatenstab vorweg an der genauen Formulierung arbeiten? Rechtsstaatlich gesehen sollte die Bundesrepublik Deutschland das verkraften können meine ich und dazu ist sie auch fähig, denke ich.
Es wäre mal interessant, wie viele der Demonstranten katholisch und damit überhaupt betroffen sind.
LG.Dborrmann
allein aus den katholischen Reformbewegungen "Wir sind Kirche" und "Kirche von unten" wollen Katholiken nicht nur demonstrieren, sondern vor allem mit ihm sprechen, nicht nur in Berlin.
aus den katholischen Reformbewegungen "Wir sind Kirche" und "Kirche von unten", die nicht nur demonstrieren sondern vor allem mit dem Papst reden wollen, nicht nur in Berlin
>>> Es wäre mal interessant, wie viele der Demonstranten katholisch und damit überhaupt betroffen sind.<<<
Betroffen kann ich auch von etwas sein, das ich als schädlich für die Gesellschaft ansehe, auch wenn ich nicht Mitglied im "Club" bin. Das hat damit nichts zu tun.
LG.Dborrmann
allein aus den katholischen Reformbewegungen "Wir sind Kirche" und "Kirche von unten" wollen Katholiken nicht nur demonstrieren, sondern vor allem mit ihm sprechen, nicht nur in Berlin.
aus den katholischen Reformbewegungen "Wir sind Kirche" und "Kirche von unten", die nicht nur demonstrieren sondern vor allem mit dem Papst reden wollen, nicht nur in Berlin
>>> Es wäre mal interessant, wie viele der Demonstranten katholisch und damit überhaupt betroffen sind.<<<
Betroffen kann ich auch von etwas sein, das ich als schädlich für die Gesellschaft ansehe, auch wenn ich nicht Mitglied im "Club" bin. Das hat damit nichts zu tun.
LG.Dborrmann
Prima, dann haben wir ja wenigstens schonmal einen ;-)
Warum wird der Papst eigentlich so angefeindet für sein Positionen zu Homosexualität, Verhütung oder Zölibat? Eine Demokratie sollte souveräner mit Meinungsfreiheit umgehen und auch Institutionen mit konservativeren Wertvorstellungen akzeptieren.
Für mich sind seine Positionen völlig in Ordnung und akzeptabel. Auch wenn ich persönlich genauso akzeptiere, wenn jemand homosexuell ist oder sich für ein Leben im Zölibat entscheidet.
Prima, dann haben wir ja wenigstens schonmal einen ;-)
Warum wird der Papst eigentlich so angefeindet für sein Positionen zu Homosexualität, Verhütung oder Zölibat? Eine Demokratie sollte souveräner mit Meinungsfreiheit umgehen und auch Institutionen mit konservativeren Wertvorstellungen akzeptieren.
Für mich sind seine Positionen völlig in Ordnung und akzeptabel. Auch wenn ich persönlich genauso akzeptiere, wenn jemand homosexuell ist oder sich für ein Leben im Zölibat entscheidet.
Wo Benedikt ist, da ist für die kath. Kirche keine Zukunft!
Denn dieser Papst verbaut wegen seiner veritablen Reformunfähigkeit und Reformunwilligkeit der kath. Kirche die Chance eines Ankommens in der der Gegenwart – von einem Ankommen in der Zukunft ganz zu schweigen!
Dieser Papst verhindert ein Ankommen in der Gegenwart deshalb, weil
• er neben dem männlich-zölibatären Priestertum nicht auch verheirateten Priestern sowie verheirateten und unverheirateten Priesterinnen eine Amtsübernahme ermöglicht
• er den wiederverheiratet Geschiedenen den Weg zum Abendmahl versperrt. Wer Barmherzigkeit predigt, aber unbarmherzig handelt, reißt neue Gräben im Bereich der eigenen Glaubwürdigkeit auf. Was Jesus in der Form einer sprudelnden Fontäne an Liebe, Güte, Barmherzigkeit und Demut den Menschen seiner Zeit vorgelebt hat, ist zu einem kaum noch wahrnehmbaren Rinnsal verkümmert.
• er die Ämter in der Kirche als Herrschaftsmittel versteht und nicht zur Kenntnis nehmen wollen, dass Macht in der Kirche sich grundsätzlich nur vom Dienst am Menschen legitimieren kann.
• er seine weltfremde Sexualmoral den Menschen ihre Freiheit nimmt, sich auch außerhalb der Zeiten eines Fortpflanzungswunsches in Formen körperlicher Liebe begegnen zu können – und zwar ohne die Gefahr einer ungewollten Schwangerschaft
Teil 2 folgt
• er nicht bereit ist, der Organisation „Katholischer Kirche“ endlich ein Mehr an Transparenz und Demokratie zu verordnen ; ein Mehr an Transparenz ist überfällig sowohl in den Bereichen Jurisdiktion, Banken, Ämterbesetzung, u.a.
• dieser Papst einen Umgang mit innerkatholischen Kritikern und Querdenkern pflegt, der nur als inhuman zu bezeichnen ist. Amtsenthebungen und Bußschweigen haben keinerlei jesuanische Legitimation! Wie kann eine Kirche, die sich in so monopolistischer Art und Weise ihrer göttlichen Gnade rühmt, so gnadenlos sein!
• er nicht begreift, dass es in einer Kirche, die sich als Communio versteht, eine Ranghöherstellung von Priestern über Laien nicht geben darf.
• dieser Papst kein von Johannes XXIII. gefordertes „aggiornamento“ will. Er möchte zurück zu vorkonziliaren Verhältnissen und hin zu einem Kirchenverständnis, das geprägt ist von autoritären, absolutistischen Herrschaftsstrukturen.
• er nicht versteht, dass ein ökumenischen Miteinander getragen sein muss von einem Verzicht auf Selbstgerechtigkeit, Selbstanmaßung und der Aufrechterhaltung eines Monopolanspruchs an göttlichen Wahrheiten. Zu der Vorstellung von einer „Einheit in versöhnter Verschiedenheit“ gibt es, wenn alle Beteiligten wahrhaftig und ernsthaft den Gedanken der Ökumene verwirklichen möchten, keine Alternative!
Teil 3 folgt
An seiner Starrheit und Unbelehrbarkeit zerbrechen viele Katholiken. Er nimmt Menschen ihre Heimat und bringt somit ohne Not Unglück in die Welt. Erbarmen und Mitgefühl sind bei ihm kaum zu erkennen. Man sieht nur Worte, mit denen eine reaktionäre, mediviale Kirche aufrecht erhalten wird, der keiner gerecht werden kann. Es werden so viele verbiegungen gefordert, dass einem elend wird.
Der Personenkult, der z.B. beim Besuch des Papstes in Deutschland betrieben wird, ist mit jesuanischen in Maßstäben in keiner Weise zu rechtfertigen.
Dass hier der Papst zum Popstar erhoben wird, für den kein Aufwand groß genug sein kann, ist eine Schande, da uns in den Evangelien Jesus von Nazareth vorgestellt wird, der weit entfernt davon war, auf Glanz, Glamour und Glitzershow Wert zu legen – genau das Gegenteil von all dem hat dieser Wanderprediger Jesus aus Nazareth vorgelebt.
Entweder sollte die kath. Kirche weiterhin ihrem Papalismus frönen, aber dann hat sie keine Legitimation mehr, sich auf Jesus von Nazareth zu berufen; oder sie bekennt sich nicht nur in Worten, sondern vor allem in Taten wieder auf den Jesus von Nazareth und macht – auch in ihrem äußeren Auftreten – deutlich, dass die Kirchenvertreter jegliche Art von Selbstbespiegelung ablehnen und ernst machen mit der jesuanischen Botschaft, vorrangig für die Armen, Entrechteten und Ausgestoßenen da zu sein.
Übrigens zum Schluss noch dieser Hinweis: Jesus ritt auf einem Esel in Jerusalem ein – doch ich bin gewiss, dieser Umstand wird einen Papst Benedikt nicht beeindrucken! Die Machtambitionen der kath. Würdenträger und dieses Papstes sind derart ambitioniert, dass keine Karosse groß und teuer genug sein kann!
Paul Haverkamp, Lingen
...nicht, die der Papst im Bundestag halten wird.
Es gab sehr viele Katholiken die ihre Kirche nach den Hau-Ruck Änderungen der Liturgie in den 60er Jahren nicht mehr wiedererkannten und deshalb lieber fern blieben und so zu vorbildlich 'jesuanischen Christen' wurden, denn sie beteten im stillen Kämmerlein. Die sind nicht ausgetreten, aber doch fern geblieben.
Heute nun treten die Menschen aus der Kirche aus, weil der Papst Verständnis für den kleinen Rest dieser treuen Katholiken gezeigt hat, indem er die alte Messliturgie wieder zuließ. Er hat ihre Treue belohnt und dafür allein bin ich ihm sehr, sehr dankbar.
... der diese Rede halten wird. Und deshalb ist sie sehr vorhersehbar, diese Rede.
Es gab sehr viele Katholiken die ihre Kirche nach den Hau-Ruck Änderungen der Liturgie in den 60er Jahren nicht mehr wiedererkannten und deshalb lieber fern blieben und so zu vorbildlich 'jesuanischen Christen' wurden, denn sie beteten im stillen Kämmerlein. Die sind nicht ausgetreten, aber doch fern geblieben.
Heute nun treten die Menschen aus der Kirche aus, weil der Papst Verständnis für den kleinen Rest dieser treuen Katholiken gezeigt hat, indem er die alte Messliturgie wieder zuließ. Er hat ihre Treue belohnt und dafür allein bin ich ihm sehr, sehr dankbar.
... der diese Rede halten wird. Und deshalb ist sie sehr vorhersehbar, diese Rede.
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