Naturkatastrophe Mehrere Tote nach Taifun in Japan
Infolge des Tropensturms Talas im Westen Japans sind mindestens neun Menschen gestorben. Hohe Windgeschwindigkeiten, Regenfälle und Flutwellen zerstörten Häuser und Straßen.
Durch den Taifun Talas sind im Westen Japans unterschiedlichen Angaben zufolge zwischen neun und 20 Menschen ums Leben gekommen. Die BBC berichtet von etwa 100 Verletzten und mindestens 50 Vermissten. Der Sturm war am Samstag mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 108 Kilometern auf Land getroffen und hatte Überschwemmungen und Erdrutsche ausgelöst.
In dem Dorf Totsukawa in der Präfektur Nara schwemmte ein Hochwasser führender Fluss mehrere Häuser weg. Dabei seien mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen, teilten die örtlichen Behörden mit. Sieben weitere würden vermisst. Aus der Präfektur Wakayama wurden zehn Todesopfer des Taifuns sowie 32 Vermisste gemeldet. Eines der Todesopfer ertrank, als das Wasser einer Flutwelle in sein Auto eindrang, ein Mann starb, nachdem ein Erdrutsch sein Haus erfasst hatte.
Bilder des staatlichen Nachrichtensenders NHK zeigten Erdrutsche, die Holzhäuser in Bergregionen zerstörten, und überflutete Straßen, auf denen Trümmer und Autos von den Fluten weggespült wurden. Talas bewegt sich langsam auf das Japanische Meer zu, wie das japanische Wetteramt mitteilte. Zuvor hatte der Taifun auf der Insel Shikoku und im Westen der Insel Honshu gewütet. Wegen der starken Winde mussten am Samstag 430 Flüge im westlichen Teil Japans abgesagt werden.
- Datum 04.09.2011 - 16:39 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, AFP
- Kommentare 6
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Das Atomunglück, der riesige Tsuname...was sollen die Japaner noch alles durchleiden? Wie viel können sie noch durchleiden, bis das Land letztendlich untergeht?
Ihre Reaktion ist typisch für Menschen die keinerlei Ahnung vom tatsächlichen Japan. Also für ziemlich alle Deutschen, und zwar einschliesslich der Journalisten die nichtsdestotrotz andauernd darüber berichten. Die ZEIT ist wenigstens ehrlich genug anzugeben, dass der Beitrag nach Betrachten der BBC Nachrichten entstanden ist.
Taifune mit Toten sind in dieser Jahreszeit etwas völlig Normales in Japan.
Sie können sich wahrscheinlich überhaupt nicht vorstellen wie das Leben in einem Land ist, in dem nahezu täglich das Haus wackelt in dem man wohnt oder wo man arbeitet?
Die allermeisten Erdbeben sind von éiner zwar deutlich spürbaren, aber Gott-sei-Dank folgenlosen Stärke zwischen drei bis fünf.
Allerdings müssen sie sich klarmachen, dass sie bei Beginn eines Erdbebens keineswegs wissen, wie es enden wird... ob Stärke 3 oder Stärke.... 9?
Erst mal wackelt halt ganz einfach das Haus.... oder das Bett/Futon in dem sie mitten in der Nacht aufwachen.
Machen sie sich einen Spass und schauen sie mal jeden Tag hier rein:
http://earthquake.usgs.go...
Wenn sie nun zu dem Schluss kommen, dass so eine Insel vielleicht am Besten gar nicht von Menschen bewohnt werden sollte, ja, dann kann ich ihnen nur Recht geben. ;-)
Ihre Reaktion ist typisch für Menschen die keinerlei Ahnung vom tatsächlichen Japan. Also für ziemlich alle Deutschen, und zwar einschliesslich der Journalisten die nichtsdestotrotz andauernd darüber berichten. Die ZEIT ist wenigstens ehrlich genug anzugeben, dass der Beitrag nach Betrachten der BBC Nachrichten entstanden ist.
Taifune mit Toten sind in dieser Jahreszeit etwas völlig Normales in Japan.
Sie können sich wahrscheinlich überhaupt nicht vorstellen wie das Leben in einem Land ist, in dem nahezu täglich das Haus wackelt in dem man wohnt oder wo man arbeitet?
Die allermeisten Erdbeben sind von éiner zwar deutlich spürbaren, aber Gott-sei-Dank folgenlosen Stärke zwischen drei bis fünf.
Allerdings müssen sie sich klarmachen, dass sie bei Beginn eines Erdbebens keineswegs wissen, wie es enden wird... ob Stärke 3 oder Stärke.... 9?
Erst mal wackelt halt ganz einfach das Haus.... oder das Bett/Futon in dem sie mitten in der Nacht aufwachen.
Machen sie sich einen Spass und schauen sie mal jeden Tag hier rein:
http://earthquake.usgs.go...
Wenn sie nun zu dem Schluss kommen, dass so eine Insel vielleicht am Besten gar nicht von Menschen bewohnt werden sollte, ja, dann kann ich ihnen nur Recht geben. ;-)
Ihre Reaktion ist typisch für Menschen die keinerlei Ahnung vom tatsächlichen Japan. Also für ziemlich alle Deutschen, und zwar einschliesslich der Journalisten die nichtsdestotrotz andauernd darüber berichten. Die ZEIT ist wenigstens ehrlich genug anzugeben, dass der Beitrag nach Betrachten der BBC Nachrichten entstanden ist.
Taifune mit Toten sind in dieser Jahreszeit etwas völlig Normales in Japan.
Sie können sich wahrscheinlich überhaupt nicht vorstellen wie das Leben in einem Land ist, in dem nahezu täglich das Haus wackelt in dem man wohnt oder wo man arbeitet?
Die allermeisten Erdbeben sind von éiner zwar deutlich spürbaren, aber Gott-sei-Dank folgenlosen Stärke zwischen drei bis fünf.
Allerdings müssen sie sich klarmachen, dass sie bei Beginn eines Erdbebens keineswegs wissen, wie es enden wird... ob Stärke 3 oder Stärke.... 9?
Erst mal wackelt halt ganz einfach das Haus.... oder das Bett/Futon in dem sie mitten in der Nacht aufwachen.
Machen sie sich einen Spass und schauen sie mal jeden Tag hier rein:
http://earthquake.usgs.go...
Wenn sie nun zu dem Schluss kommen, dass so eine Insel vielleicht am Besten gar nicht von Menschen bewohnt werden sollte, ja, dann kann ich ihnen nur Recht geben. ;-)
recht. Völlig normal für diese Jahreszeit.
recht. Völlig normal für diese Jahreszeit.
Da stelle ich mir vor, dass ein Taifun bei Fukushima "an Land geht" - und mir wird übel: Große Mengen hoch-radioaktiv verstrahlten Wassers, das dann ins Meer gespült wird, Zusammenbrechen der AKW-Ruinen - nur gut, dass beiuns die AKWs bis zur Stilllegung sicher sind..
Y.S.
..sind bis heute 25 Personen als tot und mehr als 50 Personen vermisst gemeldet. Am stärksten hat es wohl die Präfektur Wakayama getroffen, wo 15 Tote gemeldet worden sind.
Mein Beileid gilt allen Angehörigen von Opfern und den Geschädigten.
@John Grey.
Ich gebe Ihnen recht, Japan ist an Naturkatastrophen gewohnt.
Aber ihr Schluss, dass hier grundsätzlich keine Menschen leben sollten, ist doch etwas bizarr, finde ich.
Natürlich ist es bizarr, so war es ja auch gemeint...
Allerdings sollten sie schon bedenken, dass manches, nur weil es bizarr ist, deswegen nicht unbedingt falsch sein muss. Ich habe in vielen Ländern dieser Erde gelebt (gelebt, nicht als Tourist mal ein paar Wochen besucht), aber Japan ist das erste in dem ich ehrlich so empfinde. Dass man das in der Realität nicht umsetzen kann, ist eine ganz andere Sache.
Nur mal so als Nachfrage, was glauben sie, in welche Relation setzen die Japaner denn diese 75 Toten zu den 30.000 Toten des Tsunami.... ?
Natürlich ist es bizarr, so war es ja auch gemeint...
Allerdings sollten sie schon bedenken, dass manches, nur weil es bizarr ist, deswegen nicht unbedingt falsch sein muss. Ich habe in vielen Ländern dieser Erde gelebt (gelebt, nicht als Tourist mal ein paar Wochen besucht), aber Japan ist das erste in dem ich ehrlich so empfinde. Dass man das in der Realität nicht umsetzen kann, ist eine ganz andere Sache.
Nur mal so als Nachfrage, was glauben sie, in welche Relation setzen die Japaner denn diese 75 Toten zu den 30.000 Toten des Tsunami.... ?
recht. Völlig normal für diese Jahreszeit.
Natürlich ist es bizarr, so war es ja auch gemeint...
Allerdings sollten sie schon bedenken, dass manches, nur weil es bizarr ist, deswegen nicht unbedingt falsch sein muss. Ich habe in vielen Ländern dieser Erde gelebt (gelebt, nicht als Tourist mal ein paar Wochen besucht), aber Japan ist das erste in dem ich ehrlich so empfinde. Dass man das in der Realität nicht umsetzen kann, ist eine ganz andere Sache.
Nur mal so als Nachfrage, was glauben sie, in welche Relation setzen die Japaner denn diese 75 Toten zu den 30.000 Toten des Tsunami.... ?
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