In New York ist am Dienstag ein Hubschrauber in den East River gestürzt. Nach Medienberichten sackte der Helikopter in der Nähe des Startplatzes ab und stürzte in den Fluss. Vier Menschen seien gerettet worden, nach einer Frau wurde länger gesucht, dann tot gefunden. Zwei gerettete Frauen waren nach Angaben des New Yorker Senders NY1 in kritischem Zustand, bei einem Mann wurden die Verletzungen als ernsthaft beschrieben.

Der Hubschrauber war an der 34. Straße, auf Höhe des Empire State Building, am Flussufer gestartet. Der Sender CBS zeigte Bilder von Feuerwehrteams in Schlauchbooten, die die Verunglückten aus dem Wasser zogen. Unter den vier Geretteten sollte auch der Pilot sein. Die Frau wurde immer noch vermisst, als der Hubschrauber längst versunken war. Allerdings ist das Wasser etwa 20 Grad Celsius warm, so dass eine schnelle Unterkühlung nicht zu befürchten wäre, sollte sich in dem Hubschrauber eine Luftblase gebildet haben.

In New York sind stets zahlreiche Hubschrauber unterwegs, die von Polizei, Kamerateams oder als Lufttaxis genutzt werden. Alle paar Minuten hebt zudem ein Helikopter an der Südspitze Manhattans mit Touristen an Bord zu Rundflügen ab. Bei der Unglücksmaschine soll es sich um eine Bell 206 handeln.