Armutsbericht 2011: Jeder Siebte von Armut bedroht
Die deutsche Wirtschaft boomt, aber die Armut im Land sinkt nicht. Zwölf Millionen Menschen sind armutsgefährdet. Die Sozialverbände warnen vor sozialen Unruhen.
Die Armut in Deutschland geht auch in Zeiten guter Konjunktur nicht zurück. Etwa zwölf Millionen Menschen sind hierzulande armutsgefährdet. Das sind 14,5 Prozent der Bevölkerung, das entspricht etwa jedem siebten Bürger. Das teilte der Paritätische Wohlfahrtsverband in seinem Armutsberichts 2011 mit.
Im Osten ist die Gefahr, arm zu werden, nach wie vor größer als im Westen: In Westdeutschland lag die Armutsquote vergangenes Jahr bei 13,3 Prozent, in Ostdeutschland bei 19 Prozent.
Von Armutsnähe oder Armutsgefährdung wird gesprochen, wenn jemand weniger als 60 Prozent des durchschnittlichen Einkommens hat. 2010 lag die Armutsgefährdungsschwelle für einen Single-Haushalt bei 826 Euro, für eine vierköpfige Familie lag sie bei 1.735 Euro.
In NRW und Berlin wächst die Armut
Besonders die Bundesländer Berlin und Nordrhein-Westfalen zeigen der Studie zufolge einen deutlichen Negativtrend. In der Hauptstadt stieg die Armutsgefährdungsquote von 17,0 Prozent im Jahr 2006 auf 19,2 Prozent im vergangenen Jahr an, in NRW von 13,9 auf 15,4 Prozent. Im Ruhrgebiet, dem größten Ballungsraum Deutschlands, gebe es "sehr hohe Armutsquoten mit seit Jahren steigender Tendenz", sagte der Hauptgeschäftsführer des Verbands, Ulrich Schneider. "Wenn dieser Kessel mit fünf Millionen Menschen einmal zu kochen anfängt, dürfte es schwer fallen, ihn wieder abzukühlen."
In beiden Bundesländer stiegt die Armutsquote, obwohl der Anteil der Hartz-IV-Empfänger an der Bevölkerung fast gleichblieb. Das zeige, dass auch Menschen oberhalb des Hartz-IV-Bezugs zunehmend von Armut betroffen seien. In Berlin war die Hartz-IV-Quote 2011 bundesweit mit 21,1 Prozent am höchsten, lag aber etwas unter dem Niveau der Vorjahre. In Nordrhein-Westfalen war sie mit 11,3 Prozent ebenfalls niedriger als zuvor.
Bayern und Baden-Württemberg haben mit 10,8 beziehungsweise 11,0 Prozent im bundesweiten Vergleich die niedrigste Armutsquote. Aber auch dort seien die Zahlen kaum gesunken, stellte der Wohlfahrtsverband fest. Im Freistaat sank die Armutsquote innerhalb von fünf Jahren lediglich um 0,6 Prozent, Baden-Württemberg verzeichnete einen Anstieg um 0,4 Prozent.
Alarmierend sei, dass auch in Zeiten starken Wachstums wie 2006, 2007 oder 2010 die Armut nicht zurückging. "Es handelt sich um eine Verhärtung der Armut auf sehr hohem Niveau", sagte Schneider.
Er fordert die Bundesregierung zu einer Kehrtwende auf: "Wo die Wirtschaft nicht für sozialen Ausgleich sorgt, ist die Politik gefordert." Wer Armut glaubhaft bekämpfen wolle, müsse die Hartz-IV-Sätze erhöhen, öffentliche Beschäftigung ausbauen, die Bildungschancen benachteiligter Kinder sichern und der drohenden Altersarmut vorbeugen. Zur Finanzierung forderte der Verband eine deutlich stärkere Besteuerung von großen Erbschaften, Vermögen sowie hohen Einkommen.





tja - was soll man dazu sagen. Alle selber schuld, die hätten ja eine Ausbildung zur Lottozahlen-Vorleserin machen können - dann hätten die mit 450.000€ auch von was leben können.
"Von Armut bedroht" bedeutet NICHT automatisch auch "arm". Und Armut nur binnenökonomisch zu definieren, verkürzt den Sachverhalt unangemessen.
Deutschland ist ein ungemein reiches Land, das sich sogar den Luxus leistet, auf einem Niveau zu jammern, um das uns mindestens 90 Prozent der Menschheit beneiden!
Ein sehr glückliches Land, das - wenn man die Schlagzeilen der Medien verfolgt - offenbar keine bedeutenderen Probleme hat als den Privatkredit eines Privatmannes, der zufällig zwischendurch Staatsoberhaupt geworden ist.
dann wird Glück doch eine relative Angelegenheit.
Warum gibt es nicht in jedem Supermarkt eine Tafel-Ausgabe?
Dann könnte man normal in ein Geschäft gehen uns müßte nicht Schlange stehen.
Hoffentlich werden die Warnungen der Wohlfahrtsverbände ernst genommen. Die Politik muß Ausgleich schaffen und zwar zukunftstragend und nachhaltig.
"Von Armut bedroht" bedeutet NICHT automatisch auch "arm". Und Armut nur binnenökonomisch zu definieren, verkürzt den Sachverhalt unangemessen.
Deutschland ist ein ungemein reiches Land, das sich sogar den Luxus leistet, auf einem Niveau zu jammern, um das uns mindestens 90 Prozent der Menschheit beneiden! "
Fein, lieber "Freiheitsfreund".
Betrachten wir dann also auch mal den materiellen Reichtum nicht nur unter binnenökonomischen Gesichtspunkten.
Verglichen mit 90%, achwas, 99,9% der Weltbevölkerung sind unsere Top Einkommensbezieher, also alles oberhalb von 250.000 € p.a., steinreich.
Was spräche also dagegen, jene Schichten mit Geld ohne Ende angemessen an dem Unterhalt der sie privilegierenden Staatssysteme zu beteiligen?
Einkommenssteuerhöchstsatz von 53% wie unter Kohl als Anfang?
Diese Klasse würde selbst bei 70% noch mehr verdienen als 99% der Menschheit.
Also, holen wir das Geld da wo es in Massen vorhanden ist.
Am schlimmsten jammern übrigens jene Schichten selbstherrlicher "Leistungsträger" die keine weiteren Probleme haben, als die maßlose eigene Geltungssucht, die sie mit immer neuen Statussysmbolen zu befriedigen versuchen.
Sorry, die existenziellen Probleme der Welt müssen warten, die Oberschicht braucht ernstmal neues Luxuspielzeug!
Deren Freiheitsbegriff verkürzter nicht sein könnte, da es ihnen um nichts weiter geht, als die Freiheit zum unbegrenzten Eigentum, gerne mit der Konsequenz, dass dafür die Masse der Menschen frei von Eigentum leben muss...
Ich arbeite bei und mit Armen. Oft habe ich 70€ für die Woche zur Verfügung, wovon nicht nur Lebensmittel, sondern auch z.B.eine neue Waschmaschine zusammengespart werden muss. ODER eine Winterjacke!!Sehr sehr oft trifft es die Verlierer dieser Gesellschaft, nämlich Alte und Kranke. Besonders psychisch Kranke können sich schon lange nicht mehr zurecht finden in diesem Land.Wohnung verlieren und neue bekommen? Das war früher so, heute gibt es in vielen Städten kaum noch Sozialwohnungen. Zur Tafel gehen, auch gut, aber dann mangelt es am Kühlschrank...Ich wünschte, sie gingen einmal in die Wohnungen , in denen Arme leben..
dann wird Glück doch eine relative Angelegenheit.
Warum gibt es nicht in jedem Supermarkt eine Tafel-Ausgabe?
Dann könnte man normal in ein Geschäft gehen uns müßte nicht Schlange stehen.
Hoffentlich werden die Warnungen der Wohlfahrtsverbände ernst genommen. Die Politik muß Ausgleich schaffen und zwar zukunftstragend und nachhaltig.
"Von Armut bedroht" bedeutet NICHT automatisch auch "arm". Und Armut nur binnenökonomisch zu definieren, verkürzt den Sachverhalt unangemessen.
Deutschland ist ein ungemein reiches Land, das sich sogar den Luxus leistet, auf einem Niveau zu jammern, um das uns mindestens 90 Prozent der Menschheit beneiden! "
Fein, lieber "Freiheitsfreund".
Betrachten wir dann also auch mal den materiellen Reichtum nicht nur unter binnenökonomischen Gesichtspunkten.
Verglichen mit 90%, achwas, 99,9% der Weltbevölkerung sind unsere Top Einkommensbezieher, also alles oberhalb von 250.000 € p.a., steinreich.
Was spräche also dagegen, jene Schichten mit Geld ohne Ende angemessen an dem Unterhalt der sie privilegierenden Staatssysteme zu beteiligen?
Einkommenssteuerhöchstsatz von 53% wie unter Kohl als Anfang?
Diese Klasse würde selbst bei 70% noch mehr verdienen als 99% der Menschheit.
Also, holen wir das Geld da wo es in Massen vorhanden ist.
Am schlimmsten jammern übrigens jene Schichten selbstherrlicher "Leistungsträger" die keine weiteren Probleme haben, als die maßlose eigene Geltungssucht, die sie mit immer neuen Statussysmbolen zu befriedigen versuchen.
Sorry, die existenziellen Probleme der Welt müssen warten, die Oberschicht braucht ernstmal neues Luxuspielzeug!
Deren Freiheitsbegriff verkürzter nicht sein könnte, da es ihnen um nichts weiter geht, als die Freiheit zum unbegrenzten Eigentum, gerne mit der Konsequenz, dass dafür die Masse der Menschen frei von Eigentum leben muss...
Ich arbeite bei und mit Armen. Oft habe ich 70€ für die Woche zur Verfügung, wovon nicht nur Lebensmittel, sondern auch z.B.eine neue Waschmaschine zusammengespart werden muss. ODER eine Winterjacke!!Sehr sehr oft trifft es die Verlierer dieser Gesellschaft, nämlich Alte und Kranke. Besonders psychisch Kranke können sich schon lange nicht mehr zurecht finden in diesem Land.Wohnung verlieren und neue bekommen? Das war früher so, heute gibt es in vielen Städten kaum noch Sozialwohnungen. Zur Tafel gehen, auch gut, aber dann mangelt es am Kühlschrank...Ich wünschte, sie gingen einmal in die Wohnungen , in denen Arme leben..
Armut gibt es in Deutschland nicht. Arm ist, wer hungern muss, wer keine Wohnung bekommt, wer keine medizinische Versorgung hat, wer sich das Schulgeld nicht leisten kann. Probleme, die es in vielen Gegenden der Welt gibt. In Deutschland nicht. Verliere ich meine Wohnung, besorgt mir das Sozialamt eine neue. Auch als Sozialhilfempfänger finanziert mir die Kasse eine Herzoperation. Schulen sind kostenlos.
Mit der Armutsdefinition: "Arm ist, wer weniger als 60% des Durchschnittseinkommens hat" wird in Deutschland die Armutsquote nicht sinken, auch wenn jeder das doppelte Einkommen bekäme.
Vermutlich gibt es nach dieser 60%-Definition im sozialistischen Nordkorea weniger Arme als in Deutschland.
Eine Definition, die Armut relativ zum Durchschnittseinkommen definiert scheint in der Tat zunächst seltsam. Die Art die sie beschreiben nennt sich absolute Armut und wird bei weniger als 1,25 kaufkraftkorrigierte US-Dollar pro Tag hat.
Warum macht die relative Definition dennoch Sinn? Hauptsächlich deshalb, da gesellschaftliche Teilhabe mit 1,20 € pro Tag völlig unmöglich sind. Man kommt damit noch nicht mal mit dem Bus in die Innenstadt. Die absolute Armut ist ein enorm schlimmer Zustand. Personen über dieser Grenze geht es aber noch nicht gut. Aus der Menschenwürde, welche der Dreh- und Angelpunkt unserer Verfassung ist, leitet sich ab, dass purer Existenzerhalt nicht genug ist. Arm ist, wem Bildung, Information, Kultur und eine würdevolle Existenz verwehrt bleiben.
Dies ist übrigens nicht nur Herzensgüte sondern macht Volkswirtschaftlich Sinn. Armut abzufedern wahrt den sozialen Frieden und schützt die Schwachen unserer Gesellschaft. Der Sozialstaat ist unter dem Strich deutlich billiger als ein unsozialer Staat. Denn Krawalle, Gefängnisse, sinkende Gesundheit und steigende Unsicherheit kosten.
ist Realität. Punkt.
Das schliesst ein, das es für 20% unserer Kinder nicht genug und nicht genug gesundes Essen gibt. Das ist eine Schande für eines der reichsten Länder der Welt,
dass Milliarden für Kriege und "not"-leidende Banker und Banken ausgibt, aber nur ein paar Brosamen für die Ärmsten der Armen im Land abwirft.
Der Verweis auf andere Länder ist da wirklich nicht hilfreich, denn die Probleme sind hier.
Es wird sich bitter rächen, wenn nicht bald ernsthaft Abhilfe geschaffen wird.
Aus den hungernden Kindern werden wütende Teenager werden, die unsere Innenstädte in Schutt und Asche legen werden.
Rechtsextreme Parteien könnten dieses Potential an Wut und Perspektivlosigkeit nutzen und die soziale Lücke füllen, die die neoliberale Gier gerissen hat.
Wir erhalten gerade die erste Quittung für eine Dekade neoliberalen Reformterrorismus und den Raubbau an den Sozialsystemen. Weiter so?
es gibt selbstverständlich auch hier hungernde Menschen ohne Wohnung und Gesundheitsversorgung. Falls Sie noch nie einem begegnet sind frage ich mich wo Sie wohnen und ob Sie diesen Ort schonmal verlassen haben...?
@Jan Reiter
wenn deutschland das gelobte land ist und hier alle in saus und braus leben, warum gibt es dann eigentlich tafeln, warum gehen immer mehr dorthin, weil sie sparen wollen ? ganz nebenbei gibt es eine bommende branche, nämlich die der flaschensammler.
ich hoffe für sie, das der sozialstaat auch weiter so beschaffen sein wird, das sie weiter erzählen können, wie gut es allen geht, aber ich glaube, das der sozialstaat die nächsten jahre weiter unterhöhlt werden wird, wir müssen sparen , sagt uns die kanzlerin um die krise zu überwinden und wo wird zuerst gespart ? außerdem ist stütze kein einkommen, es wäre besser die leute würden so viel verdienen, das sie von ihrem einkommen leben können und nicht noch stütze beziehen müssen.
spätestens wenn rot-grün regiert, die seeheimer und die beamtenpartei, wird der sozialstaat gerupft, weil dann werden sie sagen, schwarz-gelb hat uns ein finanzchaos hinterlassen, wir müssen erstmal sparen und selbst wenn sie sich ab und an links nennen, was ein trugschluß ist, werden sie keine hemmungen haben bei den kleinen leuten zu sparen.
spd und grüne sind mit sicherheit keine heilsbringer für dei kleinen, werd as glaubt ist sehr naiv und wird irgendwann massiv enttäuscht werden, wie so oft.
Eine Definition, die Armut relativ zum Durchschnittseinkommen definiert scheint in der Tat zunächst seltsam. Die Art die sie beschreiben nennt sich absolute Armut und wird bei weniger als 1,25 kaufkraftkorrigierte US-Dollar pro Tag hat.
Warum macht die relative Definition dennoch Sinn? Hauptsächlich deshalb, da gesellschaftliche Teilhabe mit 1,20 € pro Tag völlig unmöglich sind. Man kommt damit noch nicht mal mit dem Bus in die Innenstadt. Die absolute Armut ist ein enorm schlimmer Zustand. Personen über dieser Grenze geht es aber noch nicht gut. Aus der Menschenwürde, welche der Dreh- und Angelpunkt unserer Verfassung ist, leitet sich ab, dass purer Existenzerhalt nicht genug ist. Arm ist, wem Bildung, Information, Kultur und eine würdevolle Existenz verwehrt bleiben.
Dies ist übrigens nicht nur Herzensgüte sondern macht Volkswirtschaftlich Sinn. Armut abzufedern wahrt den sozialen Frieden und schützt die Schwachen unserer Gesellschaft. Der Sozialstaat ist unter dem Strich deutlich billiger als ein unsozialer Staat. Denn Krawalle, Gefängnisse, sinkende Gesundheit und steigende Unsicherheit kosten.
ist Realität. Punkt.
Das schliesst ein, das es für 20% unserer Kinder nicht genug und nicht genug gesundes Essen gibt. Das ist eine Schande für eines der reichsten Länder der Welt,
dass Milliarden für Kriege und "not"-leidende Banker und Banken ausgibt, aber nur ein paar Brosamen für die Ärmsten der Armen im Land abwirft.
Der Verweis auf andere Länder ist da wirklich nicht hilfreich, denn die Probleme sind hier.
Es wird sich bitter rächen, wenn nicht bald ernsthaft Abhilfe geschaffen wird.
Aus den hungernden Kindern werden wütende Teenager werden, die unsere Innenstädte in Schutt und Asche legen werden.
Rechtsextreme Parteien könnten dieses Potential an Wut und Perspektivlosigkeit nutzen und die soziale Lücke füllen, die die neoliberale Gier gerissen hat.
Wir erhalten gerade die erste Quittung für eine Dekade neoliberalen Reformterrorismus und den Raubbau an den Sozialsystemen. Weiter so?
es gibt selbstverständlich auch hier hungernde Menschen ohne Wohnung und Gesundheitsversorgung. Falls Sie noch nie einem begegnet sind frage ich mich wo Sie wohnen und ob Sie diesen Ort schonmal verlassen haben...?
@Jan Reiter
wenn deutschland das gelobte land ist und hier alle in saus und braus leben, warum gibt es dann eigentlich tafeln, warum gehen immer mehr dorthin, weil sie sparen wollen ? ganz nebenbei gibt es eine bommende branche, nämlich die der flaschensammler.
ich hoffe für sie, das der sozialstaat auch weiter so beschaffen sein wird, das sie weiter erzählen können, wie gut es allen geht, aber ich glaube, das der sozialstaat die nächsten jahre weiter unterhöhlt werden wird, wir müssen sparen , sagt uns die kanzlerin um die krise zu überwinden und wo wird zuerst gespart ? außerdem ist stütze kein einkommen, es wäre besser die leute würden so viel verdienen, das sie von ihrem einkommen leben können und nicht noch stütze beziehen müssen.
spätestens wenn rot-grün regiert, die seeheimer und die beamtenpartei, wird der sozialstaat gerupft, weil dann werden sie sagen, schwarz-gelb hat uns ein finanzchaos hinterlassen, wir müssen erstmal sparen und selbst wenn sie sich ab und an links nennen, was ein trugschluß ist, werden sie keine hemmungen haben bei den kleinen leuten zu sparen.
spd und grüne sind mit sicherheit keine heilsbringer für dei kleinen, werd as glaubt ist sehr naiv und wird irgendwann massiv enttäuscht werden, wie so oft.
dann wird Glück doch eine relative Angelegenheit.
Warum gibt es nicht in jedem Supermarkt eine Tafel-Ausgabe?
Dann könnte man normal in ein Geschäft gehen uns müßte nicht Schlange stehen.
Hoffentlich werden die Warnungen der Wohlfahrtsverbände ernst genommen. Die Politik muß Ausgleich schaffen und zwar zukunftstragend und nachhaltig.
wachsende Armut zu schließen ist nicht korrekt, denn neben den wirklich Bedürftigen wächst auch die Anzahl derer, die nach dem Motto "Geiz ist geil" leben und die Tafel ausnutzen.
Einer meiner älteren Kollegen hat in der Schlange vor der Tafel mehrere Ex-Arbeitskollegen (jetzt Rentner) gesehen, deren Rente hoch genug ist, aber mit dem eingesparten Geld können sie sich einen Extra-Urlaub leisten. Und damit brüsten sie sich sogar.
wachsende Armut zu schließen ist nicht korrekt, denn neben den wirklich Bedürftigen wächst auch die Anzahl derer, die nach dem Motto "Geiz ist geil" leben und die Tafel ausnutzen.
Einer meiner älteren Kollegen hat in der Schlange vor der Tafel mehrere Ex-Arbeitskollegen (jetzt Rentner) gesehen, deren Rente hoch genug ist, aber mit dem eingesparten Geld können sie sich einen Extra-Urlaub leisten. Und damit brüsten sie sich sogar.
sondern der Median des Einkommens ist die Basis der Armutsdefinition.
Dieser wird aber aus kosmetischen Gründen gerne Durchschnitt genannt.
Tatsächlich ist Durchschnitt die Summe aller Werte geteilt durch die Anzahl aller Werte.
Bei einem Bruttosozialprodukt von 2500 Milliarden € ist das durchschnittliche pro kopf Einkommen etwa 30000 € pro Jahr oder 2500 € pro Monat.
826 € sind davon gerade mal 33%
1735 €/ 4 = 434 € pro Person nur etwa 17%
Durch die absichtlich falsche Benutzung des Begriffes Durchschnitt soll die extreme Einkommensungleichheit wohl in einem milderen Licht erscheinen.
Der Median ist ein Mittel, also ein Wert zwischen den Extremen. Es ist jener Mittelwert, der größer als die unteren 50% ist oder kleiner als die oberen 50 %.
Mittelwerte sond ferner geometrisches, harmonisches und gewichtete Mittel. Der Durchschnitt aber ist das arithmetische Mittel. Nur zum Zweck der Armutsstatistik wird dieser sogar vom statistischen Bundesamt falsch und mißbräuchlich verwendet.
ist brutto gleich netto! Auch eine sehr opportunistische REchnung. Die 60%-Definition ist tatsächlich außerordentlich stupid. Man stelle sich vor, in unserer Bevölkerung würden 80 % kaufkraftbereinigt 2 Mio € verdienen und der Rest traurige 1 Mio €, dann wären letztgenannte arm. Also wäre es günstiger, der Median verdient weniger, dann errechnen sich daraus auch weniger von Armut bedrohte. Diese schwachsinnige Betrachtung dient eh nur der Stimmungsmache für unser Sozialverbände und deren Motto: mehr Geld ohne Leistung.
ist brutto gleich netto! Auch eine sehr opportunistische REchnung. Die 60%-Definition ist tatsächlich außerordentlich stupid. Man stelle sich vor, in unserer Bevölkerung würden 80 % kaufkraftbereinigt 2 Mio € verdienen und der Rest traurige 1 Mio €, dann wären letztgenannte arm. Also wäre es günstiger, der Median verdient weniger, dann errechnen sich daraus auch weniger von Armut bedrohte. Diese schwachsinnige Betrachtung dient eh nur der Stimmungsmache für unser Sozialverbände und deren Motto: mehr Geld ohne Leistung.
"Die deutsche Wirtschaft boomt, aber die Armut im Land sinkt nicht."
Und hier noch eine Meldung von heute (welt-online):
"Europas Banken stürzen sich auf billiges EZB-Geld" - Europas Banken haben sich bei der EZB rechtzeitig mit der riesigen Summe von rund 489 Milliarden Euro zu Niedrigstzins eingedeckt.
Nun soll aber bloß keiner sagen, dass diese beiden Dinge nichts miteinander zu tun haben - und wenn, dann nur insofern, daß unsere Politik die Probleme nicht mehr im Griff hat.
Die Regierung will Armut nicht bekämpfen.
Ohne Armut gibt es keine billigen Arbeitskräfte und ohne billige Arbeitskräfte gibt es keinen Reichtum. Da aber Macht eine direkte Funktion des Reichtums ist, ist die Vermehrung der Armut ein Muss für die Mächtigen. Dazu gehören auch die Politiker, bzw. die Regierungen, so lange, jedenfalls, wie die Reichen sie noch mitregieren lassen.
das ist nicht schön, aber es ist offensichtlich so, dass weite Teile unseres Führungspersonals Armut und Arbeitslose wollen, inzwischen sogar Europaweit. Anders kann ich mir viele politische Entscheidungen nicht mehr erklären. Es geht offenbar starken politischen Kräften schon seit vielen Jahren darum die Lohnkosten zu senken um die Kapitalgewinne zu erhöhen. Armutsbekämpfung ist da Kontraproduktiv. Eine Politik im Sinne des Gemeinwohls ist offenbar in einer Zeit ohne ernsthafte Systemalternative wie im kalten Krieg nicht mehr notwendig. Ohne soziale Unruhen in Deutschland wird sich daran nichts ändern.
das ist nicht schön, aber es ist offensichtlich so, dass weite Teile unseres Führungspersonals Armut und Arbeitslose wollen, inzwischen sogar Europaweit. Anders kann ich mir viele politische Entscheidungen nicht mehr erklären. Es geht offenbar starken politischen Kräften schon seit vielen Jahren darum die Lohnkosten zu senken um die Kapitalgewinne zu erhöhen. Armutsbekämpfung ist da Kontraproduktiv. Eine Politik im Sinne des Gemeinwohls ist offenbar in einer Zeit ohne ernsthafte Systemalternative wie im kalten Krieg nicht mehr notwendig. Ohne soziale Unruhen in Deutschland wird sich daran nichts ändern.
Eine Definition, die Armut relativ zum Durchschnittseinkommen definiert scheint in der Tat zunächst seltsam. Die Art die sie beschreiben nennt sich absolute Armut und wird bei weniger als 1,25 kaufkraftkorrigierte US-Dollar pro Tag hat.
Warum macht die relative Definition dennoch Sinn? Hauptsächlich deshalb, da gesellschaftliche Teilhabe mit 1,20 € pro Tag völlig unmöglich sind. Man kommt damit noch nicht mal mit dem Bus in die Innenstadt. Die absolute Armut ist ein enorm schlimmer Zustand. Personen über dieser Grenze geht es aber noch nicht gut. Aus der Menschenwürde, welche der Dreh- und Angelpunkt unserer Verfassung ist, leitet sich ab, dass purer Existenzerhalt nicht genug ist. Arm ist, wem Bildung, Information, Kultur und eine würdevolle Existenz verwehrt bleiben.
Dies ist übrigens nicht nur Herzensgüte sondern macht Volkswirtschaftlich Sinn. Armut abzufedern wahrt den sozialen Frieden und schützt die Schwachen unserer Gesellschaft. Der Sozialstaat ist unter dem Strich deutlich billiger als ein unsozialer Staat. Denn Krawalle, Gefängnisse, sinkende Gesundheit und steigende Unsicherheit kosten.
wie es z. B. die 60 % des Mittelwertes, oder Medians oder, oder darstellen. Denn das bedeutet z. B., dass die Anzahl der Armen automatisch steigt, wenn jemand im Lotto gewinnt, da dann der Mittelwert (und auch der Median) des Einkommens pro Person ansteigt. Dieses zeigt die ganze Fragwuerdigkeit einer solchen Definition. Dennoch soll und muss reale Armut naruerlich bekaempft werden.
wie es z. B. die 60 % des Mittelwertes, oder Medians oder, oder darstellen. Denn das bedeutet z. B., dass die Anzahl der Armen automatisch steigt, wenn jemand im Lotto gewinnt, da dann der Mittelwert (und auch der Median) des Einkommens pro Person ansteigt. Dieses zeigt die ganze Fragwuerdigkeit einer solchen Definition. Dennoch soll und muss reale Armut naruerlich bekaempft werden.
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