Rückblick Die Toten des Jahres 2011
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Franz Josef Degenhardt

Franz Josef Degenhardt

In der Zeit der wirtschaftswundersatten BRD war der Sänger Franz Josef Degenhardt einer ihrer hartnäckigsten Ruhestörer. Seine bösen, sarkastischen Lieder waren die Begleitmelodie einer sich politisierenden Generation in den sechziger und siebziger Jahren, Sozialkritik als Protestmusik, als Verweigerung am herrschenden autoritären Zeitgeist. Degenhardt, geboren 1931, war Kommunist, er flog aus 1971 aus der SPD, wurde einige Jahre später DKP-Mitglied. Als Liedermacher wirkte er bis heute in die deutschsprachige Popmusik. Als Literat, als der er weniger bekannt war, verfasste Degenhardt etliche Romane. Am 14. November verstarb er im Alter von 80 Jahren. Von seinen Lieder bleibt nicht nur das Politische. Auch das Menschliche.

Leser-Kommentare
  1. Schön zu sehen, dass solche Verbrecher wie Muammar al-Gadhafi
    hier aufgeführt sind und wirkliche Genie`s wie Luwig Hirsch ausgeklammert werden. Danke an die Redakteure.

  2. dort sind so viele http://de.wikipedia.org/w...
    ... und noch viele andere http://de.wikipedia.org/w... .... und denken sie an die, von denen wir nie gehört haben ....

    ein friedliches 2012 für sie

    froehlichkeit

    • fauler
    • 29.12.2011 um 4:14 Uhr

    Der Prolog gibt den Schein, dass Steve Jobs in irgendeiner weise schätzenswert sei, doch ist das völlig daneber gegriffen und sollte -wenn- dann in der zweiten Aufzählung vorkommen.

    Warum?

    Weil er ein eiskalter Ausbeuter ist, der für seine Interessen, Ideen und "Visionen" über Menschenleichen ging und Arbeiter unwürdig ausbeutete. Die Rendite war wichtiger...

    Wie viel Lohn steckt in dem Preis für ein Apple-Produkt, die mit einem angebissenen, nicht vollkommenen Apfel gut makiert ist und wie viel des Preises kommt als Gewinn für die Anteilseigner raus?

    Gewerkschaften und Staaten können der Ausbeutung von Multinationalen Konzernen nichts anhaben. Veränderung kommt ganz allein aus der Führungsebene eines Konzernes. Und da war er!

    Seine skrupellosigkeit erinnernt mich geradezu an die Raketeningenieure vor 80 Jahren.

    Solang man erfolgreich ist, wen kümmerts?

    Gruß an Wernher von Braun und Steve Jobs. Ihr werdet euch verstehen.

  3. habe ich die verstorbene Vera F. Birkenbihl, die sicher mehr Vorbild ist als manch andere der hier genannten.

    • J.H.
    • 03.01.2012 um 11:49 Uhr
    5. korr.

    zu Hans Apel: Eberhard Diepgen, nicht Klaus Diepgen
    (Kommentar kann nach Korrektur gelöscht werden)

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