Rückblick Die Toten des Jahres 2011
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Gary Moore

Gary Moore

Das tragische Ende eines großen Bluesgitarristen: Der irische Musiker Gary Moore starb am 6. Februar mit nur 58 Jahren an einem Herzinfarkt im Schlaf. Verarmt und verbittert ging er aus dem Leben. Moores Karriere begann 1969 als Gitarrist in der Band Skid Row, einige Jahr später glänzte er bei Thin Lizzy, Mitte der Siebziger gründete er die Jazzrockgruppe Colosseum II. Er hielt es nie besonders lang im Bandgefüge aus, arbeitete lieber als Solist oder Studiomusiker. Schicksalshaft war der überwältigende Erfolg seiner Rockballade Still Got The Blues von 1990. Die deutsche Krautrockband Jud's Gallery warf ihm Plagiat vor, es folgte ein siebenjähriger Gerichtsprozess, der Moore viel Geld kostete und schließlich zugunsten der Kläger entschieden wurde. Gary Moore musste seine Gitarre verkaufen und Tourneen absagen. Ein törichter Rechtsstreit hat das Leben des Virtuosen zerrüttet.

Leser-Kommentare
  1. Schön zu sehen, dass solche Verbrecher wie Muammar al-Gadhafi
    hier aufgeführt sind und wirkliche Genie`s wie Luwig Hirsch ausgeklammert werden. Danke an die Redakteure.

  2. dort sind so viele http://de.wikipedia.org/w...
    ... und noch viele andere http://de.wikipedia.org/w... .... und denken sie an die, von denen wir nie gehört haben ....

    ein friedliches 2012 für sie

    froehlichkeit

    • fauler
    • 29.12.2011 um 4:14 Uhr

    Der Prolog gibt den Schein, dass Steve Jobs in irgendeiner weise schätzenswert sei, doch ist das völlig daneber gegriffen und sollte -wenn- dann in der zweiten Aufzählung vorkommen.

    Warum?

    Weil er ein eiskalter Ausbeuter ist, der für seine Interessen, Ideen und "Visionen" über Menschenleichen ging und Arbeiter unwürdig ausbeutete. Die Rendite war wichtiger...

    Wie viel Lohn steckt in dem Preis für ein Apple-Produkt, die mit einem angebissenen, nicht vollkommenen Apfel gut makiert ist und wie viel des Preises kommt als Gewinn für die Anteilseigner raus?

    Gewerkschaften und Staaten können der Ausbeutung von Multinationalen Konzernen nichts anhaben. Veränderung kommt ganz allein aus der Führungsebene eines Konzernes. Und da war er!

    Seine skrupellosigkeit erinnernt mich geradezu an die Raketeningenieure vor 80 Jahren.

    Solang man erfolgreich ist, wen kümmerts?

    Gruß an Wernher von Braun und Steve Jobs. Ihr werdet euch verstehen.

  3. habe ich die verstorbene Vera F. Birkenbihl, die sicher mehr Vorbild ist als manch andere der hier genannten.

    • J.H.
    • 03.01.2012 um 11:49 Uhr
    5. korr.

    zu Hans Apel: Eberhard Diepgen, nicht Klaus Diepgen
    (Kommentar kann nach Korrektur gelöscht werden)

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