Rückblick Die Toten des Jahres 2011
Seite 9/37:

Sidney Lumet

Sidney Lumet

Er sei der "Inbegriff des New Yorker Filmemachers", sagte Woody Allen über seinen Kollegen Sidney Lumet. Für den Regisseur Lumet war die Stadt mehr als einmal der Set, auf dem er seine düsteren Geschichten inszenierte. In Dramen oder Thrillern wie Die zwölf Geschworenen und Serpico thematisierte Lumet den Ist-Zustand der amerikanischen Gesellschaft. Sein analytischer Blick gab seinen Figuren Substanz und Schauspielern wie Al Pacino, Marlon Brando oder Katherine Hepburn etwas, woran sie sich abarbeiten konnten. Rund 40 seiner Filme wurden für den Oscar nominiert wurde. Lumet hat nie einen davon mit nach Hause nehmen dürfen. Er starb am 9. April im Alter von 86 Jahren in New York.

Leser-Kommentare
  1. Schön zu sehen, dass solche Verbrecher wie Muammar al-Gadhafi
    hier aufgeführt sind und wirkliche Genie`s wie Luwig Hirsch ausgeklammert werden. Danke an die Redakteure.

  2. dort sind so viele http://de.wikipedia.org/w...
    ... und noch viele andere http://de.wikipedia.org/w... .... und denken sie an die, von denen wir nie gehört haben ....

    ein friedliches 2012 für sie

    froehlichkeit

    • fauler
    • 29.12.2011 um 4:14 Uhr

    Der Prolog gibt den Schein, dass Steve Jobs in irgendeiner weise schätzenswert sei, doch ist das völlig daneber gegriffen und sollte -wenn- dann in der zweiten Aufzählung vorkommen.

    Warum?

    Weil er ein eiskalter Ausbeuter ist, der für seine Interessen, Ideen und "Visionen" über Menschenleichen ging und Arbeiter unwürdig ausbeutete. Die Rendite war wichtiger...

    Wie viel Lohn steckt in dem Preis für ein Apple-Produkt, die mit einem angebissenen, nicht vollkommenen Apfel gut makiert ist und wie viel des Preises kommt als Gewinn für die Anteilseigner raus?

    Gewerkschaften und Staaten können der Ausbeutung von Multinationalen Konzernen nichts anhaben. Veränderung kommt ganz allein aus der Führungsebene eines Konzernes. Und da war er!

    Seine skrupellosigkeit erinnernt mich geradezu an die Raketeningenieure vor 80 Jahren.

    Solang man erfolgreich ist, wen kümmerts?

    Gruß an Wernher von Braun und Steve Jobs. Ihr werdet euch verstehen.

  3. habe ich die verstorbene Vera F. Birkenbihl, die sicher mehr Vorbild ist als manch andere der hier genannten.

    • J.H.
    • 03.01.2012 um 11:49 Uhr
    5. korr.

    zu Hans Apel: Eberhard Diepgen, nicht Klaus Diepgen
    (Kommentar kann nach Korrektur gelöscht werden)

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren

Service