Neonazi-Morde: LKA-Fahnder beschwerten sich über Behinderung der Ermittlungen
Der Verfassungsschutz gerät erneut in die Kritik: Bei der Fahndung nach der Neonazi-Gruppe wurden möglicherweise mehrere Chancen auf eine Festnahme verpasst.
Dass bei der jahrelangen Fahndung mehrere Chancen auf eine Festnahme verpasst wurden, legen ein halbes Dutzend Aktennotizen aus der Zeit zwischen 2000 und 2002 nahe, berichtet die Thüringer Allgemeine. Sie beruft sich auf eine vertrauliche Sitzung des Thüringer Justizausschusses am Donnerstag. Zielfahnder des Landeskriminalamts hätten sich wiederholt über Behinderungen ihrer Ermittlungen Anfang der Nullerjahre beschwert. In den Beschwerden kritisierten die Zielfahnder unter anderem die mangelnde Zusammenarbeit mit dem Verfassungsschutz.
Der Zeitung zufolge hatte das Landeskriminalamt bisher gesagt, dass es zu keinem Zeitpunkt einen gescheiterten Zugriff gegeben habe. Allerdings habe der sächsische Verfassungsschutz-Präsident Thomas Sippel diese Aussage bereits relativiert.
Der Innenausschuss-Vorsitzende des Bundestages Wolfgang Bosbach (CDU) hatte vor einer Sondersitzung zur Neonazi-Mordserie gesagt, es gebe keinen Grund zur Annahme, dass es beim Bundeskriminalamt (BKA) oder dem Verfassungsschutz "gravierende Fehler oder gar ein Systemversagen" gegeben habe.
Nun prüft eine vom Innenministerium in Erfurt eingesetzte unabhängige Kommission noch einmal alle Berichte der Thüringer Ermittler zu den drei Neonazis. Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe werden für mindestens zehn Morde, mehrere Raubüberfälle und Bombenanschläge verantwortlich gemacht. Mundlos und Böhnhardt sollen sich nach einem Banküberfall in Eisenach Anfang November selbst erschossen haben. Zschäpe sitzt in Untersuchungshaft.
Die Sicherheitsbehörden hatten im Zusammenhang mit den Ermittlungen diverse Pannen eingeräumt. 1998 konnten die drei Neonazis aus Thüringen untertauchen. Die Polizei hatte dem Thüringer Generalstaatsanwalt Hartmut Reibold zufolge schon im März 2002 Hinweise auf den Aufenthaltsort der Terroristen in Chemnitz.







Die gesamte Geschichte mit den 3 Nazis ist inkonsistent und daher unglaubwürdig. Meines Erachtens sind die Fakten bislang noch nicht auf dem Tisch. Auch die sog. "Selbstmorde" scheinen mir nur eine offizielle Darstellung zu sein. Warum sollten derart erfolgreiche Terroristen sich plötzlich selbst umbringen? Wenn ich politisch tätig wäre, würde ich so etwas doch anders aufziehen, mit mehr politischer Wirkung. Ich warte auf Fakten...
Vielleicht wurden ihnen die V-Mann-Überweisungen des Verfassungsschutzes gestrichen und für Hartz IV waren sie sich zu gut?
Ich bin auch sicher, dass wir noch nicht alles wissen.
Vielleicht wurden ihnen die V-Mann-Überweisungen des Verfassungsschutzes gestrichen und für Hartz IV waren sie sich zu gut?
Ich bin auch sicher, dass wir noch nicht alles wissen.
Vielleicht wurden ihnen die V-Mann-Überweisungen des Verfassungsschutzes gestrichen und für Hartz IV waren sie sich zu gut?
Ich bin auch sicher, dass wir noch nicht alles wissen.
Da hätten wir 2 Fliegen mit einer Klappe geschlagen.
Kein Verfassungsschutz = Kein Geld = Keine NPD = Keine Waffen und Wohnmobile = Kein Terror gegen Ausländer
Nur wer hielt sich denn nun diese hauseigene Mörderbande? Ist der Verfassungschutz schon die Spitze des Eisbergs? Oder sollte besser gleich eine Etage höher gesucht werden - aber wie unabhängig kann dann ein Bundesanwalt noch sein??
lückenlose Aufklärung ? Ich habe eher das Gefühl die Geschichte wird immer mehr "VERklärt" und keine wahren Fakten für die Öffentlichkeit auf den Tisch kommen.
Die Braunen werden sich über die hohlen Phrasen der Politiker krummlachen. Das ist doch die Totalblamage für die Regierung wie sie agiert.
Die Liste der "Verfehlungen" des Verfassungdschutzes wird immer länger.
Wo bleibt der Aufschrei der Empörung in diesem Land ?
Erst werden die 2 NSU-Angehörigen angeblich nach dem Banküberfall "eingekreist" und erschießen sich ( wie auch immer ), dann stellt sich heraus, daß der Banküberfall bereits 4 Wochen zurückliegt. Anschließend findet man lange nach dem Selbstmord eine Kalaschnikow im Wohnmobil, aus der laut Pressemitteilung der Polizei angeblich auf Streifenwagen und anliegende Häuser geschosssen wurde, um dann 2 Tage später mitzuteilen daß die Waffe unbrauchbar weil nicht schießfähig war. Und als Krönung werden in einem ausgebrannten Haus, zu dessen Löschung die Feuerwehr mehrere Stunden braucht und in der Temperaturen erreicht wurden, bei denen die angeblichen Tatwaffen und die Dienstwaffen der toten Polizistin und ihres schwerstverletzten Kollegen ausglühten...da findet man unversehrte USB-Sticks und DVDs. Phantasie ist gut, wenn sie nicht mit einem durchgeht.
sollten es die beiden im Zeitalter von DNA-Test, Speichelspuren, Handyabhörung, Schmauchspuren und ähnlichem wirklich geschafft haben, diese 10 Morde zu begehen, ohne die geringste Spur einer Spur zu hinterlassen ? Das hätte ich zu Jack the Rippers Zeiten für möglich gehalten....aber nicht heutzutage.
Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren