Rügen Suche nach verschüttetem Mädchen geht weiter
Das Wetter hat sich gebessert, die Feuerwehrleute können die Suche nach dem auf Rügen verschütteten Mädchen fortsetzen. Die Gefahr weiterer Erdrutsche bleibt aber hoch.
Auf Rügen haben Bergungsmannschaften ihre Sucharbeiten nach dem verschütteten Mädchen fortgesetzt. Etwa 45 Feuerwehrleute suchen am Kap Arkona mit Schaufeln das Geröll ab.
"Der Wind hat gedreht, und damit ist auch das Hochwasser zurückgegangen. Wir kommen wieder besser an die Stelle heran, an der die Suchhunde angeschlagen hatten. Wir hoffen, das Kind endlich zu finden", sagte Einsatzleiter Daniel Hartlieb. An dem 40 Meter hohen Steilhang an der Nordspitze der Insel haben sich inzwischen weitere Risse gebildet. Diese werden kontinuierlich beobachtet.
Am Montag waren dort mehrere tausend Kubikmeter Kreide und Mergel in die Tiefe gestürzt und hatten eine Mutter aus Nordbrandenburg mit ihren beiden zehn und 14 Jahre alten Töchtern erfasst, die am Strand spazieren gingen. Die Ältere und die Mutter wurden gerettet. Die Zehnjährige wird weiter vermisst. Am Dienstagmittag war die Suche nach ihr aus Sicherheitsgründen abgebrochen worden.
- Datum 29.12.2011 - 12:35 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, dpa
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