Costa Concordia: Zahl der Vermissten nahezu verdoppelt
Nach dem Unglück des Kreuzfahrtschiffes "Costa Concordia" werden deutlich mehr Menschen vermisst als bisher bekannt. Darunter sollen bis zu 14 Deutsche sein.
Die italienischen Behörden haben nach dem Unglück des Kreuzfahrtschiffes Costa Concordia ihre Angaben zur Zahl der Vermissten erhöht. Der Chef der italienischen Küstenwache, Admiral Marco Brusco, sagte, es fehlten 25 Passagiere und vier Besatzungsmitglieder. Bislang war die Zahl der Vermissten mit 16 angegeben worden.
Zwischen zehn und vierzehn dieser Verschollenen kommen bisherigen Informationen nach aus Deutschland. Bisher wurden sechs Tote geborgen.
Das Schiff war am Freitagabend vor der Insel Giglio auf Grund gelaufen, Wasser drang ein, das Schiff kippte auf die Seite. Der Kapitän hat nach Angaben der Betreiberfirma die Route eigenmächtig geändert. Falsche Seekarten sind laut Staatsanwaltschaft nicht Ursache des Unglücks gewesen.
An Bord waren zum Unglückszeitpunkt mehr als 4.200 Menschen.





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