Dem mexikanischen Drogenkrieg sind Behördenangaben zufolge allein in den ersten neun Monaten des vergangenen Jahres fast 13.000 Menschen zum Opfer gefallen. Die Zahl der Todesopfer im Zusammenhang mit Drogenkriminalität stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum um elf Prozent auf 12.903. Das teilte die Generalstaatsanwaltschaft des Landes mit.

In der berüchtigten Grenzstadt Ciudad Juárez gab es zwischen Januar und September 2011 insgesamt 1.206 Drogenmorde, im Badeort Acapulco fast 500.

Seit Staatschef Felipe Calderón der Drogenmafia bei seinem Amtsantritt vor fünf Jahren den Krieg erklärt hatte, starben im mexikanischen Drogenkrieg laut veröffentlichten Zahlen mehr als 47.000 Menschen. In Mexiko liefern sich Drogenkartelle einen blutigen Kampf um die lukrativen Schmuggelrouten in die USA .