Wenn man 1978 die Bowery-Straße in New York entlanglief, konnte man Rock-Poetin Patti Smith, den Punker Joey Ramone und den Exzessen-Prophet William S. Burroughs treffen. Schon seit den Sechzigern zog das East-Village Außenseiter und Künstler an. Jetzt möchte eine lokale Organisation das Viertel zum Weltkulturerbe erklären. Doch das stößt nun ausgerechnet auf Kritik von Gläubigen: Sollte das Viertel wirklich einmal unter Denkmalschutz stehen, könnten Renovierungsarbeiten an Kirchen und Synagogen schwierig werden.