Fotos vom Schiffsunglück

Kreuzfahrt endet in Katastrophe

Eine Kreuzfahrt wurde zur Katastrophe: In der Nacht zum Samstag ist die "Costa Concordia" im Mittelmeer vor der Küste der toskanischen Insel Giglio gekentert. Mindestens drei Menschen starben, zahlreiche weitere wurden verletzt.  |  ©Remo Casilli/Reuters

Erst am Freitag war das Schiff, das zu den größten und modernsten Kreuzfahrtschiffen gehört, in Civitavecchia in See gestochen. In der Nacht zu Samstag lief es vor der italienischen Insel Giglio auf Grund. Derzeit werden noch Dutzende Menschen vermisst. Laut Bundesaußenminister ist derzeit von zehn verletzten Deutschen auszugehen.

Leser-Kommentare
  1. Kein gutes Beispiel für Krisenmanagement in Italien. Eine Bsatzung ohne (hinlängliches) Sicherheitstraining? Das wäre bei amerikanischen Cruise Lines undenkbar.
    Abgesehen davon: Warum fährt ein solch großes Schiff auf die Küste zu? Mit technischem Versagen läßt sich das kaum erklären.
    Z.Z. wird nichts darüber berichtet, ob die ca. 50 Vermißten nicht noch in den Kabinen sein könnten und nichts darüber. ob dsbzgl. Rettungsmaßnahmen im Gange sind. Man muß eben abwarten, bis die Ursachen, die möglichen Versäumnisse, die zu diesem Desaster geführt haben, aufgeklärt sind.

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    "Das wäre bei amerikanischen Cruise Lines undenkbar."

    Costa, gehört zum amerikanischen CCL (Carnival Cruise Lines) Konzern. Die Besatzungen und die Herstellung der Schiffes werden, abgesehen von einigen Offizieren und den erfoderlichen Sprachkenntnissen gleichartig gemanagt.

    Man sieht auf dem einen Bild, dass der Schiffsrumpf auf der Backbordseite achtern auf einer langen Strecke bis weit über dem Doppelboden aufgerissen ist. Ein Fels steckt noch in der Außenhaut. Dieses ruft natürlich einen schlimmeren Leckfall hervor, als wenn nur der Doppelboden auf noch einer größeren Länge beschädigt worden wäre.

    "Das wäre bei amerikanischen Cruise Lines undenkbar."

    Costa, gehört zum amerikanischen CCL (Carnival Cruise Lines) Konzern. Die Besatzungen und die Herstellung der Schiffes werden, abgesehen von einigen Offizieren und den erfoderlichen Sprachkenntnissen gleichartig gemanagt.

    Man sieht auf dem einen Bild, dass der Schiffsrumpf auf der Backbordseite achtern auf einer langen Strecke bis weit über dem Doppelboden aufgerissen ist. Ein Fels steckt noch in der Außenhaut. Dieses ruft natürlich einen schlimmeren Leckfall hervor, als wenn nur der Doppelboden auf noch einer größeren Länge beschädigt worden wäre.

  2. Wenn das Baukonzept stimmt, kann kein noch so schlimmer Navigationsfehler ein Schiff derart umwerfen. Alte Segler hatten Unmengen Blei als Ballast im Kiel zur Verbesserung der Stabilität bei großen Seitenkräften. Und leere Öltanker pumpen aus dem gleichen Grunde jede Menge Wasser in die Bilge. Was jetzt auf den Meeren herumfährt sind keine Schiffe sondern Leichtbau-Hochhäuser auf einem Ponton. Dass solche Wackelungetüme regelrecht umfallen und erst sekundär sinken, ist der Preis der profitorientierten Gigantomanie. Aber es wird sich nichts ändern. Selbst die Opfer dienen noch dem Wachstumswahn, indem diese der Bestattungsindustrie Umsatz bringen.

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    Werter Herr, Sie sind wohl nicht vom Fach? Dann würde ich eine gewisse Zurückhaltung Ihrerseits begrüssen. Danke.

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  3. Das Schiff muss wohl zwangsläufig kippen wenn es manövrierunfähig quer auf die Küste aufgetrieben wird.
    Der Rest ihres Kommentars ist einfach ziemlich geschmacklos!

  4. In solch bekannten Gewässern auf Grund zu laufen ist schon sehr bedenklich.
    Mir scheint es, als ob der Antrieb ausgefallen ist, mit einem intakten Schiff würde das nichtmal ein Laie hinbekommen.
    Alles Gute an die Menschen dort.

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  5. Nur ein kleinlicher Kommentar.

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  6. 6. [...]

    Entfernt. Bitte verzichten Sie auf Spekulationen und argumentieren Sie sachlich. Danke, die Redaktion/lv

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    Antwort auf "[...]"
  8. "Das wäre bei amerikanischen Cruise Lines undenkbar."

    Costa, gehört zum amerikanischen CCL (Carnival Cruise Lines) Konzern. Die Besatzungen und die Herstellung der Schiffes werden, abgesehen von einigen Offizieren und den erfoderlichen Sprachkenntnissen gleichartig gemanagt.

    Man sieht auf dem einen Bild, dass der Schiffsrumpf auf der Backbordseite achtern auf einer langen Strecke bis weit über dem Doppelboden aufgerissen ist. Ein Fels steckt noch in der Außenhaut. Dieses ruft natürlich einen schlimmeren Leckfall hervor, als wenn nur der Doppelboden auf noch einer größeren Länge beschädigt worden wäre.

    Antwort auf "Versäumnisse"
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    • eBVIIC
    • 14.01.2012 um 23:01 Uhr

    Hinsichtlich der globalen finanziellen Verknüpfungen des Unternehmens und der internationalen Standards der Schifffahrt gebe ich Ihnen völlig Recht.
    Dennoch kann ich persönlich bestätigen, dass das Selbstverständnis italienischer Reedereien (im meinem Fall MSC) in Bezug auf Sicherheit an Bord, ein anderes ist als das amerikanischer Schiffe.
    Dort werden die Sicherheitsübungen direkt zu Beginn der Reise, oft noch im Hafen, durchgeführt. Auch wird dort die Anwesenheit mit Listen kontrolliert, etwas was ich noch nie auf einem italienischem Schiff erlebt habe.
    Neben einer funktionelleren Organisation, wird auch vielmehr auf Sicherheitsaspekte hingewiesen.
    Für mich kamen da unschöne Errinerungen an die "Andrea Doria" wieder.

    Dennoch scheinen oben genannte Punkte "Kleinigkeiten" zu sein, wenn man die Unglücksursache betrachtet: Kein Wind, kein Seegang, kein Nebel und eine bestens bekannte Region, die entsprechend kartographiert ist. Dementsprechend ist die Aussage des Kapitäns, der Felsen sei nicht in den Seekarten eingetragen gewesen, fast unglaublich. Von irgendeiner Seite müssen äußerst fatale und vermeidbare Fehler gemacht worden sein. Ich bin jedenfalls auf die Ersuchungsergebnisse gespannt.

    Mein Beileid gilt den Opfern.

    • eBVIIC
    • 14.01.2012 um 23:01 Uhr

    Hinsichtlich der globalen finanziellen Verknüpfungen des Unternehmens und der internationalen Standards der Schifffahrt gebe ich Ihnen völlig Recht.
    Dennoch kann ich persönlich bestätigen, dass das Selbstverständnis italienischer Reedereien (im meinem Fall MSC) in Bezug auf Sicherheit an Bord, ein anderes ist als das amerikanischer Schiffe.
    Dort werden die Sicherheitsübungen direkt zu Beginn der Reise, oft noch im Hafen, durchgeführt. Auch wird dort die Anwesenheit mit Listen kontrolliert, etwas was ich noch nie auf einem italienischem Schiff erlebt habe.
    Neben einer funktionelleren Organisation, wird auch vielmehr auf Sicherheitsaspekte hingewiesen.
    Für mich kamen da unschöne Errinerungen an die "Andrea Doria" wieder.

    Dennoch scheinen oben genannte Punkte "Kleinigkeiten" zu sein, wenn man die Unglücksursache betrachtet: Kein Wind, kein Seegang, kein Nebel und eine bestens bekannte Region, die entsprechend kartographiert ist. Dementsprechend ist die Aussage des Kapitäns, der Felsen sei nicht in den Seekarten eingetragen gewesen, fast unglaublich. Von irgendeiner Seite müssen äußerst fatale und vermeidbare Fehler gemacht worden sein. Ich bin jedenfalls auf die Ersuchungsergebnisse gespannt.

    Mein Beileid gilt den Opfern.

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