Politik und Psychologie Virus der Grandiosität bei Wulff, Guttenberg und Co
Mächtige gewöhnen sich an eine Art psychischen VIP-Zustand. Der Psychologe Hans-Jürgen Wirth erklärt, wie Politiker in den Rausch eines übersteigerten Narzissmus geraten.
Frage: Herr Wirth, Menschen machen Fehler – was ist so suspekt daran, wenn ein mächtiger Mensch wie unlängst der Bundespräsident das Recht auf Fehler für sich in Anspruch nimmt?
Hans-Jürgen Wirth: Im Prinzip gar nichts. Fehler sind tatsächlich menschlich, wir alle begehen sie. Doch so, wie etwa Herr zu Guttenberg von seiner "großen Dummheit" spricht, oder Herr Wulff von seinem "großen Fehler", scheint es sich um manipulative Versuche zu handeln, an das Mitgefühl und Verständnis des Publikums zu appellieren. Was beide nicht sagen, ist: Ich habe da mit kalkulierter Absicht gehandelt, ich habe mir eben einen Vorteil – einen verdächtig günstigen Kredit, oder mehr Ansehen über eine abgeschriebene Doktorarbeit – verschaffen wollen. Ich wusste, dass das ein Risiko enthält, und ich hätte darüber besser nachdenken sollen. Von der Dimension des absichtlichen Kalküls wollen solche Ausreden nichts preisgeben.
Frage: Warum sind gerade prominente Machtmenschen so anfällig für diese Art von Selbstbetrug und Täuschung?
Wirth: Politiker sind nicht unbedingt von vornherein Blender und Narzissten. Viele beginnen ihre Karriere mit dem idealistischen Wunsch, die Gesellschaft zu gestalten, etwas zu verändern, sich einzusetzen für andere. Dann aber geraten sie nach und nach von der Provinz ins breite Rampenlicht, sie werden auf einmal, so scheint es ihnen, enorm wichtig. Sie sehen sich, und die Öffentlichkeit sieht sie, an der Seite anderer Prominenter, Wirtschaftsbosse, Showstars, die sich bereits eine gehörige Portion Grandiosität angeeignet haben.
Frage: Und das färbt ab?
Wirth: Ja, da entsteht die Gefahr, dass sich Politiker in der Grandiosität solcher anderer spiegeln, dass sie davon trunken werden, wie von Champagner. Denn die Verführung ist groß, eigene Unsicherheiten, mit denen sie bei ihren Aufgaben konfrontiert werden, durch die glitzernde Hülle zu überspielen, auch vor sich selber.
Frage: Christian Wulff reklamierte in seinem Fernseh-Interview für sich "die Menschenrechte", als sei er ein politisch Verfolgter.
Wirth: Da hat er eine Moralkeule hervorgeholt, die eindeutig zu groß war. Niemand würde ihm die Menschenrechte absprechen – doch darum geht es ja gar nicht. Gleichwohl ist es auch nachvollziehbar, welche Belastungen Politiker in Spitzenpositionen ertragen müssen, wenn die Öffentlichkeit bereit ist, jeden Makel aufzuspüren. Permanent durchleuchtet zu werden, auch im Privatleben, das bedeutet eine enorme psychische Belastung. Was andere im Alltag anstellen, sei es die schwarzarbeitende Putzfrau oder die kleine Unterschlagung bei der Steuer, das stellt für einen Politiker ein hohes Risiko dar. Ich musste jetzt manchmal an Bill Clinton denken, als sein sexueller Fehltritt vor Millionen in aller Welt ausgebreitet wurde. Vermutlich war das für ihn kaum zu ertragen.
Frage: Prominente müssten besonders vorsichtig sein. Sie scheinen sich aber häufig für geradezu unangreifbar zu halten.
Wirth: Sobald der frühe Idealismus in den Rausch eines übersteigerten Narzissmus umkippt, gewöhnen sich Mächtige gern an eine Art psychischen Vip-Zustand: Ich kann mir das leisten, denn ich leiste Ungewöhnliches. Wenn auf dem Grund der Seele auch Selbstwertprobleme liegen, verführt die Macht dazu, das vor sich und anderen zu verbergen. Das Gefühl für die eigenen Grenzen schwindet.
Frage: "Mein Bild wird überall gesendet, mein Name überall zitiert ..."
Wirth: ... da werden Kränkungen als umso schlimmer empfunden! Wer dann dennoch von Bild bloßgestellt oder öffentlich infrage gestellt wird, der kann sich plötzlich nicht mehr im Griff haben. Dann kann es passieren, dass jemand zum Hörer greift und einen Chefredakteur einschüchtern will. Der Narzissmus ist derart verletzt, dass narzisstische Wut das Resultat ist.
Frage: Narzissmus per se ist ja nichts Pathologisches.
Wirth: Nein. Einen gesunden Narzissmus brauchen wir alle, ein Gefühl von Selbstwert, von sinnvollem und sinnstiftendem Dasein. Problematisch wird es, wo eigene Gefühle von Minderwertigkeit nicht reflektiert, sondern als riesig empfunden und mit Grandiosität überspielt werden. Es kommt zur Schauspielerei, das Authentische geht verloren. So wird die psychische Dynamik zu Dynamit – denn es fehlt die Realitätsprüfung. Man könnte diesem Typus den paradox klingenden Rat geben: Mach dich nicht so groß, so klein bist du doch gar nicht. Wenn die Erwartungen an die eigene Rolle übersteigert sind, wie auch im Fall Guttenberg, löst sich die Bodenhaftung.
- Datum 09.01.2012 - 11:31 Uhr
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http://de.wikipedia.org/w...
Ich meinte diesen Begriff im Zusammenhang mit Wulffs Freunden und Gefälligkeiten.
Ich meinte diesen Begriff im Zusammenhang mit Wulffs Freunden und Gefälligkeiten.
sollte an seinem früheren Empörungs-Potenzial
gemessen werden.
Er befindet sich in unkontrollierter Hybris.
Ganz gleich wie mit der Personalie Wulff umgegangen wird, aber an einem Vorwurf kommt die Nation Deutschland nicht vorbei.
Es gibt keine Anstalten, weder von der Presse, der Opposition, den nicht politisch tätigen Gelehrten und schon gar nicht von der Regierung, daraus eine Lehre zu ziehen.
- wird die Stellenbeschreibung des BP angepasst - Nein
- werden Regeln für Politiker verschärft - Nein
- werden Strafgesetzgebungen angepasst, bzw. konkretisiert - Nein
oder in anderen Fällen
- ist nach Stuttgart21 das Baurecht reformiert worden - Nein
- sind nach den Plagiatsaffären Gesetze verschärft worden - Nein
- ist ein Verfassungskonformes Wahlrecht erarbeitet worden - Nein
oder noch viel gravierender
- warum hat Deutschland keine Verfassung?
- warum steht im GG "Gewaltenverschränkung", obwohl jede Demokratie eine echte Gewaltenteilung als Grundlage haben muss?
- warum kann das Volk nicht über Themen zu Europa abstimmen, obwohl dies im GG und in einem Urteil des BVerfG zum Lissabon-Vertrag so niedergeschrieben ist?
Deutschlands Politik lebt vom Vergessen, wie der BP ja selbst bestätigt hat.
PS: Widersprechen Sie diesem Kommentar nicht, wenn er Ihnen nicht gefällt, sondern nur, wenn Sie einen Punkt daraus widerlegen können.
ist es. Sehr gut!
selbst gegebenen Antworten scheinen mir doch ein wenig naiv.
z.B. "Stellenbeschreibung" für den BP? Das kann doch nur als Satire gemeint sein. Stellung und Aufgaben des BP sind im GG geregelt. BP ist kein Lehrberuf, wo das Berufsbild detailliert zu beschreiben ist.
- warum hat Deutschland keine Verfassung?
Deutschland hat eine Verfassung, deren Name ist "Grundgesetz". Es ist für eine Verfassung nicht notwendig, unmittelbar vom Volk beschlossen worden zu sein.
- warum steht im GG "Gewaltenverschränkung", obwohl jede Demokratie eine echte Gewaltenteilung als Grundlage haben muss?
Wo haben Sie das her? Art. 20 GG (und andere, siehe auch http://de.wikipedia.org/w...) sagt es doch eindeutig.
- warum kann das Volk nicht über Themen zu Europa abstimmen, obwohl dies im GG und in einem Urteil des BVerfG zum Lissabon-Vertrag so niedergeschrieben ist?
Weil die Mehrheitsparteien im Bundestag bisher kein "Bundesvolksabstimmungsgesetz" vorgelegt haben, die den Art. 20 GG in durchführbare Form gebracht haben. Nur die Grünen haben das bisher gefordert, aber keine Mehrheit dafür gefunden. Das mag man bedauern, aber das ist die Macht des Wählers.
Wenn Sie das GG schon zitieren, sollten Sie es auch kennen.
GG als Verfassung
Artikel 146 GG sagt:
"Dieses Grundgesetz, das nach Vollendung der Einheit und Freiheit Deutschlands für das gesamte deutsche Volk gilt, verliert seine Gültigkeit an dem Tage, an dem eine Verfassung in Kraft tritt, die von dem deutschen Volke in freier Entscheidung beschlossen worden ist."
Gewaltenverschränkung vs. Gewaltenteilung
Benutzen Sie den gleichen Link und lesen Sie Punkt 5.1 zudem ein Deutscher Richter selbst Stellung nimmt.
http://de.wikipedia.org/w...
Volksabstimmungen auf Bundesebene
Art. 20 Abs. 2 sagt:
"Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt."
Dass Wahlen stattfinden weiss jeder, für Abstimmungen muss nicht ein "Bundesvolksabstimmungsgesetz" (wie Sie es nennen) her, sondern dieses Recht muss vom Volke nur eingefordert werden, denn so steht's geschrieben.
Als Schweizer frage ich mich bloss, wieso so viele Deutsche Bürger ihre Rechte nicht wahrnehmen wollen. Denn öffentlich ärgern tun sich alle.
Das Grundgesetz IST die Verfassung Deutschlands. Es heißt nur nicht so, da man davon ausging, dass bei einer Wiedervereinigung eine komplett neue Verfassung erstellt werden würde. Das Grundgesetz hat sich aber so gut bewährt, dass es bis heute in wenig abgewandelter Form gilt.
In Art. 146 GG steht dies auch noch mal.
Gewaltenverschränkung ist übrigens das, was die meisten mit "Gewaltenteilung" meinen: "checks and balances". Wir wählen beispielsweise die Legislative (Bundestag), die dann eine Person der doppelköpfigen Exekutive bestimmt (Bundeskanzler), die wiederum auf das Vertrauen der Legislative angewiesen ist. Die Judikative im Form des BVerfG kontrolliert, ob Gesetze verfassungskonform sind und verfassungskonform zustandekamen, die Hälfte der Richter des BVerfG werden jedoch von der Legislative gewählt usw.
Eine strikte Gewaltentrennung ist meines Erachtens völlig kontraproduktiv: Stellen sie sich mal vor, wir würden nicht nur den Bundestag, sondern getrennt auch den Bundeskanzler und den Bundespräsidenten wählen - das gäbe eine schöne Schlacht! Sowohl die Legislative als auch die zweiköpfige Exekutive könnten sich auf die Legitimation durch das Volk berufen. Machtkämpfe wie sie es teilweise in Frankreich dadurch gibt wären vorprogrammiert. Und wenn dann noch der BK/BP einer anderen Partei angehört als die Mehrheit des BT..
Und die Wahlbeteiligungen wären noch niedriger weil es dann statt einer "großen" Wahl alle vier Jahre, etwa jährliche "große" Wahlen geben würde.
in wenigen Zeilen das WICHTIGSTE !
und die Konsequenz ?
ist es. Sehr gut!
selbst gegebenen Antworten scheinen mir doch ein wenig naiv.
z.B. "Stellenbeschreibung" für den BP? Das kann doch nur als Satire gemeint sein. Stellung und Aufgaben des BP sind im GG geregelt. BP ist kein Lehrberuf, wo das Berufsbild detailliert zu beschreiben ist.
- warum hat Deutschland keine Verfassung?
Deutschland hat eine Verfassung, deren Name ist "Grundgesetz". Es ist für eine Verfassung nicht notwendig, unmittelbar vom Volk beschlossen worden zu sein.
- warum steht im GG "Gewaltenverschränkung", obwohl jede Demokratie eine echte Gewaltenteilung als Grundlage haben muss?
Wo haben Sie das her? Art. 20 GG (und andere, siehe auch http://de.wikipedia.org/w...) sagt es doch eindeutig.
- warum kann das Volk nicht über Themen zu Europa abstimmen, obwohl dies im GG und in einem Urteil des BVerfG zum Lissabon-Vertrag so niedergeschrieben ist?
Weil die Mehrheitsparteien im Bundestag bisher kein "Bundesvolksabstimmungsgesetz" vorgelegt haben, die den Art. 20 GG in durchführbare Form gebracht haben. Nur die Grünen haben das bisher gefordert, aber keine Mehrheit dafür gefunden. Das mag man bedauern, aber das ist die Macht des Wählers.
Wenn Sie das GG schon zitieren, sollten Sie es auch kennen.
GG als Verfassung
Artikel 146 GG sagt:
"Dieses Grundgesetz, das nach Vollendung der Einheit und Freiheit Deutschlands für das gesamte deutsche Volk gilt, verliert seine Gültigkeit an dem Tage, an dem eine Verfassung in Kraft tritt, die von dem deutschen Volke in freier Entscheidung beschlossen worden ist."
Gewaltenverschränkung vs. Gewaltenteilung
Benutzen Sie den gleichen Link und lesen Sie Punkt 5.1 zudem ein Deutscher Richter selbst Stellung nimmt.
http://de.wikipedia.org/w...
Volksabstimmungen auf Bundesebene
Art. 20 Abs. 2 sagt:
"Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt."
Dass Wahlen stattfinden weiss jeder, für Abstimmungen muss nicht ein "Bundesvolksabstimmungsgesetz" (wie Sie es nennen) her, sondern dieses Recht muss vom Volke nur eingefordert werden, denn so steht's geschrieben.
Als Schweizer frage ich mich bloss, wieso so viele Deutsche Bürger ihre Rechte nicht wahrnehmen wollen. Denn öffentlich ärgern tun sich alle.
Das Grundgesetz IST die Verfassung Deutschlands. Es heißt nur nicht so, da man davon ausging, dass bei einer Wiedervereinigung eine komplett neue Verfassung erstellt werden würde. Das Grundgesetz hat sich aber so gut bewährt, dass es bis heute in wenig abgewandelter Form gilt.
In Art. 146 GG steht dies auch noch mal.
Gewaltenverschränkung ist übrigens das, was die meisten mit "Gewaltenteilung" meinen: "checks and balances". Wir wählen beispielsweise die Legislative (Bundestag), die dann eine Person der doppelköpfigen Exekutive bestimmt (Bundeskanzler), die wiederum auf das Vertrauen der Legislative angewiesen ist. Die Judikative im Form des BVerfG kontrolliert, ob Gesetze verfassungskonform sind und verfassungskonform zustandekamen, die Hälfte der Richter des BVerfG werden jedoch von der Legislative gewählt usw.
Eine strikte Gewaltentrennung ist meines Erachtens völlig kontraproduktiv: Stellen sie sich mal vor, wir würden nicht nur den Bundestag, sondern getrennt auch den Bundeskanzler und den Bundespräsidenten wählen - das gäbe eine schöne Schlacht! Sowohl die Legislative als auch die zweiköpfige Exekutive könnten sich auf die Legitimation durch das Volk berufen. Machtkämpfe wie sie es teilweise in Frankreich dadurch gibt wären vorprogrammiert. Und wenn dann noch der BK/BP einer anderen Partei angehört als die Mehrheit des BT..
Und die Wahlbeteiligungen wären noch niedriger weil es dann statt einer "großen" Wahl alle vier Jahre, etwa jährliche "große" Wahlen geben würde.
in wenigen Zeilen das WICHTIGSTE !
und die Konsequenz ?
Die Medien haben eine Macht erlangt, die ihnen nicht zusteht.
Bundestagsreden finden schon lange nicht mehr in der Öffentlichkeit statt. Stattdessen werden Kommentare dazu und Kommentare zu den Kommentaren verbreitet.
Der Chefredakteur der BILD macht es sich zur Aufgabe, erst PRO Wulff zu arbeiten und ihn dann, wenn es mehr Auflage verspricht, abzustrafen Da geht es um MACHT, nicht um Information. Und eine gewisse Tina Hausten (oder so ähnlich) arbeitet mit krassen LÜGEN um den Bundespräsidenten blosszustellen.
NICHTS, gar nichts ist einzuwenden gegen das Ausgraben von Informationen, besonders von unliebsamen Informationen über Politiker.
Aber wenn der UMGANG MIT DEN MEDIEN inzwischen das allerwichtigste ist, was ein Politiker macht, dann sind die Massstäbe verrutscht und zwar gründlich.
Wulff hat die Berichterstattung über seine neue Liebschaft genutzt, um die Bevölkerung für sich zu gewinnen.
Die ganzen Bildchen die da veröffentlicht wurden, alles nur Mittel zum Zweck.
[...]
Aber Mitleid habe ich keins, denn sie sind selber schuld gewesen. Nicht die Medien.
Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen und üben Sie ausschließlich sachliche Kritik. Danke. Die Redaktion/vn
"Der Virus trifft Chefredakteure besonders gern!...
...Der Chefredakteur der BILD... ..."
Er trifft auch die Chefredakteure und Herausgeber anderer Zeitungen ... ... !
Früher hat sich guter Journalismus dadurch ausgezeichnet, dass man die Nachricht klar von der Meinung abgrenzte. Das gibt es heute praktisch nicht mehr, es sei denn man beschränkt sich auf die Nachrichten der Presseagenturen. Ob Zeit, ob FAZ, ob SZ, meistens ist die Meinung über die Nachricht die Nachricht. Meinung bringt Auflage, nicht die Nachricht als solche.
Wulff hat die Berichterstattung über seine neue Liebschaft genutzt, um die Bevölkerung für sich zu gewinnen.
Die ganzen Bildchen die da veröffentlicht wurden, alles nur Mittel zum Zweck.
[...]
Aber Mitleid habe ich keins, denn sie sind selber schuld gewesen. Nicht die Medien.
Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen und üben Sie ausschließlich sachliche Kritik. Danke. Die Redaktion/vn
"Der Virus trifft Chefredakteure besonders gern!...
...Der Chefredakteur der BILD... ..."
Er trifft auch die Chefredakteure und Herausgeber anderer Zeitungen ... ... !
Früher hat sich guter Journalismus dadurch ausgezeichnet, dass man die Nachricht klar von der Meinung abgrenzte. Das gibt es heute praktisch nicht mehr, es sei denn man beschränkt sich auf die Nachrichten der Presseagenturen. Ob Zeit, ob FAZ, ob SZ, meistens ist die Meinung über die Nachricht die Nachricht. Meinung bringt Auflage, nicht die Nachricht als solche.
Ich meinte diesen Begriff im Zusammenhang mit Wulffs Freunden und Gefälligkeiten.
ist es. Sehr gut!
... sich womöglich ungerecht behandelt, weil viele andere vor ihm mit ähnlichen Verfehlungen durchgekommen sind.
Aber es hilft nichts: er hat sich erwischen lassen, er muss gehen. Weil sein Verhalten sonst zur Normalität erhoben würde, und das können wir uns nicht leisten.
WULFF hat seinen Vorteil wahrgenommen, so wie Schroeder, Kohl,
Lafontaine, Merz, Clement, Stoiber, und ALLES was daran haengt, die zumwinkels, essers, sommers, mehdorns, aber ich
will hier keine TAUSEND namen nennen denn auch die waeren unvollstaendig ! jetzt kommt auch noch Frau SCHROEDER KOEPF
und wir DULDEN ALLES unter dem Brecht-Motto:
"Hinter der Trommel trotten die Kaelber, das Fell fuer die
Trommel liefern sie selber !
WULFF hat seinen Vorteil wahrgenommen, so wie Schroeder, Kohl,
Lafontaine, Merz, Clement, Stoiber, und ALLES was daran haengt, die zumwinkels, essers, sommers, mehdorns, aber ich
will hier keine TAUSEND namen nennen denn auch die waeren unvollstaendig ! jetzt kommt auch noch Frau SCHROEDER KOEPF
und wir DULDEN ALLES unter dem Brecht-Motto:
"Hinter der Trommel trotten die Kaelber, das Fell fuer die
Trommel liefern sie selber !
"was ist so suspekt daran, wenn ein mächtiger Mensch wie unlängst der Bundespräsident das Recht auf Fehler für sich in Anspruch nimmt?"
Daran ist sicher nichts mehr oder nichts weniger supekt wie es für eine Kassiererin bei Lidl supekt wäre, einem Kunden mehrmals 2 Euro zuwenig rauszugeben
oder
einer Altenpflegerin, die ein paar vom Essen der Bewohner übriggebliebene Maultaschen in einer Tupperdose mit nach Hause nimmt.
Suspekt ist lediglich, was beim einen Durchgelassen wird und beim anderen nicht, wie der Arbeitgeber damit umgeht, was für Folgen und Konsequenzen derjenige, der den Fehler beging, UNMITTELBAR zu spüren bekommt
und warum dies so ist.
Nein, supspekt wäre es sicher nur, wenn bei uns gleiches Recht, auch auf Fehler, für alle gelten würde. Ebenso wie gleiches Un-recht auf Fehler.
Nun, tut es das nicht?
Was also soll die scheinheilige Frage, was daran eigentlich so suspekt ist.
>> "was ist so suspekt daran, wenn ein mächtiger Mensch wie unlängst der Bundespräsident das Recht auf Fehler für sich in Anspruch nimmt?"
...
Was also soll die scheinheilige Frage, was daran eigentlich so suspekt ist. <<
... gerade der Umgang mit Fehlern den Charakter offenbart.
Fehlerlosigkeit können wir von Politikern nicht erwarten, Rückgrat schon.
Es gibt sicher auch so manche Delikte, und dies nicht nur im Straßenverkehr, wo dies ja sehr auffällig ist, die nicht geahndet werden, einfach, weil die Kontrollkapazitäten nicht ausreichen, oder weil man es eben auch mal durchgehen lässt. Ausnahmen mögen hier die Regel bestätigen.
Auch der Missbrauch bei H4 und anderen Sozialhilfeleistungen ist durchaus nennenswert.
>> "was ist so suspekt daran, wenn ein mächtiger Mensch wie unlängst der Bundespräsident das Recht auf Fehler für sich in Anspruch nimmt?"
...
Was also soll die scheinheilige Frage, was daran eigentlich so suspekt ist. <<
... gerade der Umgang mit Fehlern den Charakter offenbart.
Fehlerlosigkeit können wir von Politikern nicht erwarten, Rückgrat schon.
Es gibt sicher auch so manche Delikte, und dies nicht nur im Straßenverkehr, wo dies ja sehr auffällig ist, die nicht geahndet werden, einfach, weil die Kontrollkapazitäten nicht ausreichen, oder weil man es eben auch mal durchgehen lässt. Ausnahmen mögen hier die Regel bestätigen.
Auch der Missbrauch bei H4 und anderen Sozialhilfeleistungen ist durchaus nennenswert.
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