Jahreswechsel: Die Welt feiert das neue Jahr
Mit Partys und Feuerwerk haben Menschen in aller Welt das neue Jahr begrüßt. 2012 begann zuerst auf der Pazifikinsel Samoa. Als Letztes beging Hawaii den Jahreswechsel.
© Andreas Rentz/Getty Images

Feuerwerk am Brandenburger Tor in Berlin
Das Jahr 2012 ist da. Auf der ganzen Welt haben Milliarden Menschen den Jahreswechsel gefeiert. Als Erste begannen die Einwohner von Samoa, Tokelau und der Linie-Inseln im Pazifik das neue Jahr.
Um 11 Uhr mitteleuropäischer Zeit begrüßten die rund 200.000 Einwohner der Pazifikinseln das Jahr 2012. Dafür hatten Samoa und die zu Neuseeland gehörenden Tokelau-Inseln erst Zeitgeschichte schreiben müssen: Sie gehörten bislang zu den Letzten, die ein neues Jahr feierten. Diesmal verzichteten sie ganz auf den 30. Dezember und waren so die Ersten im neuen Jahr.
Die Australier genossen ein spektakuläres Feuerwerk in Sydney bei sternenklarem Himmel. In Neuseeland hatten die Menschen weniger Glück – dort gab es heftige Winde und starken Regen.
Japan begrüßt das Jahr des Drachens
In Japan feierten die Menschen mit Glockenschlägen den Beginn des Jahres des Drachen. Millionen Besucher kamen in der Neujahrsnacht in die Tempel und Schreine des Inselreiches, um die Götter um Segen und bessere Zeiten zu bitten. Um Mitternacht erklangen im ganzen Land kilometerweit hörbar 108 Mal die Glocken der Heiligtümer. Sie sollen die 108 Begierden des Menschen oder die 108 Übel des alten Jahres vertreiben.
Am Nachmittag des Neujahrstages wurde die japanische Hauptstadt Tokio dann von einem Erdbeben erschüttert. Ersten Berichten zufolge verursachten die Erdstöße allerdings keine größeren Schäden.
Die chinesische Hauptstadt Peking begrüßte das neue Jahr mit einem Countdown am Himmelstempel. Die letzten Sekunden des Jahres 2011 wurden zum Abschluss einer Lasershow auf das 600 Jahre alte Wahrzeichen der chinesischen Hauptstadt projiziert. Die Pekinger Bürger waren allerdings nicht eingeladen, weil die kommunistische Führung Chinas jede Ansammlung von Volksmassen als unkalkulierbares Sicherheitsrisiko fürchtet. Nur wenige Gäste durften bei Temperaturen knapp unter null Grad Celsius live dabei sein.
In Deutschland feierten Hunderttausende den Jahreswechsel am Brandenburger Tor in Berlin, bei einer der größten Silvesterpartys Europas. Schon Stunden zuvor hatten sich Besucher aus aller Welt auf der Straße des 17. Juni versammelt. Kurz vor 23 Uhr meldete die Polizei: "Es kommt keiner mehr auf die Festmeile."
Proteste und Feuerwerk in Moskau
In Moskau begrüßten die Menschen das Neue Jahr auf dem Roten Platz. Minutenlang explodierten allein dort fast 1.000 Raketen im Himmel über der russischen Hauptstadt. Mit vielstimmigem "Ah!" und "Oh!" feierten Tausende die Leuchtfeuer. Traditionell läutete die Uhr am Spasski-Turm des Kreml das neue Jahr ein. Bei geradezu milden Temperaturen um den Gefrierpunkt prosteten sich auf den Straßen Einwohner und Touristen zu. An drei zentralen Plätzen boten die Behörden ein buntes Rahmenprogramm mit Bands und Artisten an.
Schon lange vor Mitternacht (21 Uhr MEZ) sperrte ein massives Sicherheitsaufgebot die Zugänge zum Roten Platz direkt am Kreml ab. Besucher mussten Metallrahmen passieren, um auf den Platz zu gelangen. Alkohol und Glasflaschen waren strikt verboten. Zuvor waren in Moskau bei einer nicht genehmigten Kundgebung der Opposition mindestens 70 Menschen festgenommen worden. Regierungschef Wladimir Putin wünschte in seiner Neujahrsansprache allen Bürgern ein frohes neues Jahr, "ohne Rücksicht auf ihre politische Gesinnung".
Auch in London und Paris kamen Hundertausende zusammen um das neue Jahr zu begrüßen. Sechs Stunden nach Deutschland war es schließlich auch in den USA soweit. In New York sang um Mitternacht etwa eine Million Menschen auf dem Times Square den Sinatra-Song New York, New York.
Den Schluss bildete Hawaii: Um 11 Uhr MEZ verabschiedeten die Menschen dort als Letzte das alte Jahr.







dann hat man dieses Neujahrsfest schon mindestens 20 mal gefeiert, erlebt, zelebriert. Am Anfang ist es vielleicht noch witzig, weil man interessiert ist, wie laut die Böller krachen oder dass man sich auf Partys einen runterrocken kann, aber es treten dann doch langsam Ermüdungserscheinungen auf. Vor allem auch, weil man die "lustigen" Fernsehsendungen die zu diesem Anlass gesendet werden, auch schon 20 bis 108 mal gesehen hat, Pariser Cabarett und Schlagerparade fürs Volk inclusive. Das ganze ist und bleibt ein deja-vue.
Nachdem man es in der BRD nicht lassen kann, an alten Zöpfen zu hängen wie z.B. am Bundespräsidentenamt, ist eine Neujahrsvorhersage für das Jahr 2050 nicht schwer. Also abschaffen das Ganze. Oder in den Sommer verlegen. Und weil wir schon mal beim Aufräumen sind: Weihnachten weg, Ostern weg, Feiertage weg. Stattdessen bekommt jeder persönliche Feiertage mit persönlicher freier Begründung 15 Tage im Jahr zusätzlich zum Urlaub.
Diese ganze Feiertagsabfeierei und Wiederholerei nervt abgrundtief, eigentlich ist es eine Art Knast. Vor allem hat sie sowas einschläferndes, man schaltet auf jahrelang geübte Routine und ist doch irgendwie froh, wenn dieser Normzirkus beendet ist. Man atmet frei durch, erlöst von all diesem Weihnachtsmief. Das schlimme ist nur, dass Ende Januar die ersten Marzipanostereier beim Aldi auftauchen, nachdem man den Hausfrauen eingebläut hat, ihre Putzmittelarmee aufzurüsten. Frühjahrtsputz droht. Also alle auf Kommando: UND LOS!
Ach je, DAS BÖSE, das klingt für mich ja irgendwie schwer lebensmüde. Wenn ich es Ihrem Beitrag richtig entnehme, dann begehen Sie Silvester regelmäßig vor dem Fernseher und wundern sich, dass Silvester irgendwie jedes Jahr genau wie das vorherige verläuft? Irgendwie langweilig? Na ja. Wenn man jedes Jahr das Gleiche macht, würde ich mich nicht wundern, wenn irgendwann ein gewisser Verdruss eintritt. Wir wäre es im kommenden Jahr damit, mal die Glotze ausgeschaltet zu lassen? Statt dessen könnte man ein paar nette Freunde einladen und mit denen einen lustigen Abend verbringen. Oder man trifft sich mit Freunden in einem schönen Restaurant und verbringt einen gemütlichen Abend in netter Runde. Das wird auch bei der 108. Wiederholung nicht langweilig (falls doch, würde ich mir ernsthaft Sorgen machen und Rat holen), und man muss auch nicht die Abschaffung von Feiertagen fordern, nur weil man selbst nicht feiert sondern auf dem Sofa abhängt.
Nach allgemeiner Expertenmeinung DAS BÖSE Ein Teil von jener Kraft, Die stets das Böse will und stets das Gute schafft. Also vertrauen Sie doch meinen Kommentaren in Zukunft.
PS: Wer das TV Programm an Sylvester über mehrere Jahre hinweg genossen hat, weilt soundso schon nicht mehr auf diesem Planeten. Ich schließe daraus, dass ich Ihrer Annahme nach als Geist aus dem Jenseits heraus schreibe. Ich versichere Ihnen aber, dass dies nicht der Fall ist.
Ach je, DAS BÖSE, das klingt für mich ja irgendwie schwer lebensmüde. Wenn ich es Ihrem Beitrag richtig entnehme, dann begehen Sie Silvester regelmäßig vor dem Fernseher und wundern sich, dass Silvester irgendwie jedes Jahr genau wie das vorherige verläuft? Irgendwie langweilig? Na ja. Wenn man jedes Jahr das Gleiche macht, würde ich mich nicht wundern, wenn irgendwann ein gewisser Verdruss eintritt. Wir wäre es im kommenden Jahr damit, mal die Glotze ausgeschaltet zu lassen? Statt dessen könnte man ein paar nette Freunde einladen und mit denen einen lustigen Abend verbringen. Oder man trifft sich mit Freunden in einem schönen Restaurant und verbringt einen gemütlichen Abend in netter Runde. Das wird auch bei der 108. Wiederholung nicht langweilig (falls doch, würde ich mir ernsthaft Sorgen machen und Rat holen), und man muss auch nicht die Abschaffung von Feiertagen fordern, nur weil man selbst nicht feiert sondern auf dem Sofa abhängt.
Nach allgemeiner Expertenmeinung DAS BÖSE Ein Teil von jener Kraft, Die stets das Böse will und stets das Gute schafft. Also vertrauen Sie doch meinen Kommentaren in Zukunft.
PS: Wer das TV Programm an Sylvester über mehrere Jahre hinweg genossen hat, weilt soundso schon nicht mehr auf diesem Planeten. Ich schließe daraus, dass ich Ihrer Annahme nach als Geist aus dem Jenseits heraus schreibe. Ich versichere Ihnen aber, dass dies nicht der Fall ist.
ist ja schön, aber die Knallerei geht mir mächtig auf die Nerven. Erinnert mich eher an Krieg. Ich war fünf Minuten auf der Straße, dann wieder im Haus. War eh nicht unbedingt in der Stimmung fürs Feiern. Vielleicht hatte ja Silvester mal eine bestimmte Bedeutung (Jahreslauf, Rückblick - Vorausblick), aber inzwischen ist es wie fast alles vom Kommerz überwuchert. Saufen und Besinnungslos feiern halt, das ganze Jahr über. In einer Gesellschaft die auf Dauerkonsum und Dauerspass getrimmt wird, hat ein Jahreswechsel, hat ein Jahresrrythmus überhaupt keinen Sinn mehr.
Wer nicht mitmacht, muss sich fast schon rechtfertigen. Zwar findet so ziehmlich jeder den allweihnachtlichen Konsumwahn irgendwie falsch, aber die wenigsten hören damit auch konsequenterweise auf (bei Kindern ist das sicherlich was anderes).
Bei Silvester kommt hinzu, dass man sich dem als Städter - wenn überhaupt - nur mit Ohropax entziehen kann. Mehr als 100 Millionen Euro verpulvern wir Deutschen jedes Jahr fürs Feuerwerk. So schlecht kann es uns dann ja doch eigentlich gar nicht gehen.
Besser mal abwarten, ob das Jahr wirklich Anlass zum Feiern bietet.
Bei allem "positiven Denken":
Man soll den Tag nicht vor'm Abend loben!
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Ach je, DAS BÖSE, das klingt für mich ja irgendwie schwer lebensmüde. Wenn ich es Ihrem Beitrag richtig entnehme, dann begehen Sie Silvester regelmäßig vor dem Fernseher und wundern sich, dass Silvester irgendwie jedes Jahr genau wie das vorherige verläuft? Irgendwie langweilig? Na ja. Wenn man jedes Jahr das Gleiche macht, würde ich mich nicht wundern, wenn irgendwann ein gewisser Verdruss eintritt. Wir wäre es im kommenden Jahr damit, mal die Glotze ausgeschaltet zu lassen? Statt dessen könnte man ein paar nette Freunde einladen und mit denen einen lustigen Abend verbringen. Oder man trifft sich mit Freunden in einem schönen Restaurant und verbringt einen gemütlichen Abend in netter Runde. Das wird auch bei der 108. Wiederholung nicht langweilig (falls doch, würde ich mir ernsthaft Sorgen machen und Rat holen), und man muss auch nicht die Abschaffung von Feiertagen fordern, nur weil man selbst nicht feiert sondern auf dem Sofa abhängt.
Nach allgemeiner Expertenmeinung DAS BÖSE Ein Teil von jener Kraft, Die stets das Böse will und stets das Gute schafft. Also vertrauen Sie doch meinen Kommentaren in Zukunft.
PS: Wer das TV Programm an Sylvester über mehrere Jahre hinweg genossen hat, weilt soundso schon nicht mehr auf diesem Planeten. Ich schließe daraus, dass ich Ihrer Annahme nach als Geist aus dem Jenseits heraus schreibe. Ich versichere Ihnen aber, dass dies nicht der Fall ist.
Trat für eine kleine Zigarre gestern gegen gegen 22:30 hinaus auf meinen Balkon. Berlin lag unter Dauerbeschuß. Gegen Mitternacht tobte der Straßenkampf in Mitte.
Habe heute noch nicht nachschauen können, welche Fahne auf dem Reichstag weht.
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