Rügen: Suche nach verschüttetem Mädchen wird endgültig eingestellt
Die Suche nach dem auf Rügen verunglückten zehnjährigen Mädchen wird gänzlich eingestellt. Helfer hatten zwei Wochen lang nach der Leiche des Kindes gesucht.
Die Suche nach dem auf Rügen verunglückten zehnjährigen Mädchen wird endgültig eingestellt. "Wir sehen keine Chance, Katharina zu finden. Das ist der Punkt, an dem wir aufhören müssen", sagte Markus Zimmermann, Leiter Katastrophenschutz im Kreis Vorpommern-Rügen, am Sonntagnachmittag.
Bis zum Nachmittag hatten Einsatzkräfte vor der Steilküste von Rügen die Suche nach der vermissten Katharina fortgesetzt. Hundeführer liefen den Geröllhaufen an der Unglücksstelle mit Leichenspürhunden ab. Dort, wo die Tiere anschlugen, trug ein Bagger vorsichtig auf einer Fläche von rund 60 Quadratmetern Erde, Steine und Kreide ab. Weil die Hunde seit dem Unglück am zweiten Weihnachtsfeiertag immer wieder Signale gegeben hatten, gingen die Helfer bisher fest davon aus, dass das Kind verschüttet wurde. Inzwischen schließen sie aber auch nicht mehr aus, dass sie das Mädchen möglicherweise nicht finden werden. Es wird darüber spekuliert, dass die Zehnjährige von dem Druck der Gerölllawine auch ins Meer gespült worden sein könnte.
Katharina aus Plattenburg in Nordbrandenburg war am zweiten Weihnachtsfeiertag an der Steilküste verunglückt, als sich mehrere Tausend Kubikmeter Erde und Kreide aus dem Kliff lösten und in die Tiefe stürzten. Ihre Mutter und die 15-jährige Schwester konnten verletzt geborgen werden. Die Suche am Fuß des 35 Meter hohen Kliffs musste nach Regen, Sturm und einem erneuten Erdrutsch seitdem mehrfach unterbrochen werden.





Entfernt. Bitte verzichten Sie auf herabwürdigende Äußerungen und achten Sie auf einen respektvollen Tonfall. Danke. Die Redaktion/vn
Die Steilhänge sind sehr respekteinflösend. Doch die Gefahr verschüttet zu werden ist, wenn ich die hunderttausenden Touristen sehe, die sich jährlich dort aufhalten, eigentlich so gering, dass die Anfahrt zur Ostsee wesentlich gef#hrlicher ist. In den Blogs zuvor wurde der Mutter Leichtsinn vorgeworfen und den Behörden Versagen. Dies finde ich sinnlos. Auf den Schildern steht auch nicht drauf, bei welchen Wetterlagen es besonders gefährlich ist. Vielleicht würde ein Warnsystem ähnlich dem Sturmball helfen, das Besucher sich weniger unnötigen Gefahren aussetzen bzw. an ungefährlichen Strandabschnitten spazieren gehen. Dies würde auch nicht die Welt kosten. Der Familie wünsche ich viel Kraft für die Überwindung der Folgen dieses Unglücks.
Und den Besserwissern mehr Emphatie.
der Familie, die immer noch gehofft hat, dass Katharina gefunden wird, und dass sie wirklich Abschied nehmen kann! Ich habe die ganze Zeit mitgelitten und gebangt ... - es tut mir so schrecklich leid, dass nicht noch mehr getan werden konnte! Die Helfer haben sicher alles daran gesetzt und keine Mühen gescheut. Möge Katharina ihre Ruhe finden und ihre Seele ebenfalls. So hoffe ich. - Ich wünsche der Familie Alles Liebe und Gute, und ganz viel Kraft, sowie liebe Menschen, die zu Ihnen halten und Sie in dieser Zeit unterstützen, so viel und so lange es erforderlich ist. Es tut mir so unendlich leid, dass ein so junger Mensch so früh gehen musste!
Ein totes Kind - Viele Artikel darüber
Viele andere tote Kinder - keine Artikel über sie - nicht spektakulär
Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren