Schiffsunglück: Taucher entdecken acht weitere Leichen in "Costa Concordia"
Die Bergung weiterer Opfer im Wrack der "Costa Concordia" geht nach Hinweisen von Überlebenden wieder voran. Taucher haben im Schiff acht Leichen entdeckt.
Am Vormittag entdeckten Bergungsteams vier Leichen in der gekenterten Costa Concordia, am Nachmittag kamen im überfluteten Teil des Kreuzfahrtschiffes vier weitere hinzu. Die italienische Nachrichtenagentur Ansa meldete, sie hätten unweit von den am Vormittag gefundenen Toten gelegen.
Sieben Passagiere und Crewmitglieder des Kreuzfahrtschiffes werden nun noch vermisst. Nach Angaben des italienischen Zivilschutzes waren die Körper nach Hinweisen Überlebender auf dem vierten Deck des Kreuzfahrtschiffs entdeckt worden. Die Taucher waren deshalb nach längerer Pause erneut auf Suche im Wrack gegangen.
Die Bergungsteams hatten ihre Suche nach Vermissten im überfluteten Teil des havarierten Schiffs eigentlich schon Ende Januar aus Sicherheitsgründen eingestellt. Befürchtet wurde unter anderem, dass die Taucher nicht mehr aus dem Wrack herauskommen könnten.
Die Costa Concordia war am Abend des 13. Januar mit 4.200 Menschen an Bord vor der italienischen Toskana-Insel Giglio gekentert. Gegen den Kapitän Francesco Schettino wird wegen mehrfacher fahrlässiger Tötung, Havarie und Verlassen des Schiffes während der Evakuierung ermittelt.






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