PriesterVorwürfe gegen Missbrauchsbeauftragten der Kirche

Im Bistum Trier sollen mehrere als pädophil aufgefallene Priester beschäftigt sein. Der dortige Bischof ist zugleich Missbrauchsbeauftragter der katholischen Kirche.

Der Missbrauchsbeauftragte der Deutschen Bischofskonferenz, der Trierer Bischof Stephan Ackermann, sieht sich mit Vorwürfen konfrontiert, pädophile Geistliche zu beschäftigen. "Bischof Ackermann lässt ehemalige und potenzielle Täter weiter Seelsorger sein", sagte Thomas Schnitzler von der Opferinitiative "MissBiT" dem Spiegel. Das Risiko, dem Kinder dadurch ausgesetzt würden, sei "absolut nicht vertretbar". Das Bistum Trier war am Sonntag für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.

Der Spiegel berichtete von mindestens sieben als pädophil aufgefallenen Pfarrern, die in Ackermanns Bistum im Einsatz seien. Darunter sei ein Geistlicher, der als Lehrer in einem Internat sexuelle Beziehungen zu einem seiner Schüler unterhalten haben soll, und zwei wegen des Besitzes von Kinderpornografie verurteilte Priester.

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Das Bistum wolle die genaue Zahl der Priester, die im "eingeschränkten Einsatz unter Auflagen" tätig seien, derzeit nicht veröffentlichen, berichtete das Magazin weiter. Als Missbrauchsbeauftragter hatte Ackermann zuvor eine "Null-Toleranz-Linie" gegenüber Tätern gefordert.

 
Leserkommentare
  1. Inzwischen wissen wir: weltweit hat die katholische Kirche schon immer viel in den Nachwuchs gesteckt.

    So viel und so systematisch, dass sich die Frage stellt, ob diese vereinigung nicht langsam mal unter ständige Überwachung gestellt werden sollte?

    In den Niederladen sollen sogar Jungen, die sich gegen den Missbrauch wehrten, zwangskastriert worden sein.

    http://www.spiegel.de/pan...

    Was muss noch aufgedeckt werden, damit endlich grundlegend durchgegriffen wird?

    Oder wurden die "als pädophil aufgefallenen Pfarrer" nur im Amt gelassen, da es der katholischen Kirche wegen Priestermangels schon heute schwer fällt, ihre Anhänger mit ausreichender Menge Ritualen zu versorgen?

    19 Leserempfehlungen
    • FahadA
    • 18.03.2012 um 13:31 Uhr

    Es gibt etwa 18000 katholische Priester in Deutschland. Die Praevalenz von Paedophilie unter Maennern wird auf etwa 1 % geschaetzt:

    Briere, J., & Runtz, M. (1989). University males’ sexual interest in children: Predicting potential indices of „pedophilia“ in a non-forensic sample. Child Abuse & Neglect: The International Journal, 13, 65–75

    Das heisst, man muss innerhalb der katholischen Kirche von etwa 180 Taetern ausgehen. Ist die Zahl hoeher, wuerde mich das nicht wundern. Es sollte trotzdem ein Leichtes sein, die alle zu identifizieren und zu entfernen, man kann das nicht "heilen", auch nicht durch eine Ludovico-Therapie, z.B. einfach mal Clint Eastwood's Mystic River anschauen.

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    ist das nicht ganz so einfach. Es gibt wahrscheinlich berufliche Millieus die eher Heteros anziehen (Profi-Fußball) und solche, die eher Schwule anziehen (das wird beispielsweise dem Modedesektor nachgesagt). Von pädophilen ist bekannt, dass sie, wenn sie nicht aktiv den Kampf gegen ihre Neigung suchen, einen Beruf wählen, in denen sie mit Kindern zu tun haben. Es ist durchaus möglich, dass die Kirche auch Leute mit dieser Veranlagung häufiger anzieht.

    Allerdings muss Missbrauch auch gar nicht mal auf Sexualität zurückzuführen sein.

    Letztendlich ist das mit den 180 zu suchenden Priestern eine Milchmädchenrechnung. Was das "identifizieren, entlassen" (und ahnden) angeht: Zustimmung.

    >> .. man muss innerhalb der katholischen Kirche von etwa 180 Taetern ausgehen. Ist die Zahl hoeher, wuerde mich das nicht wundern. Es sollte trotzdem ein Leichtes sein, die alle zu identifizieren und zu entfernen, .. <<

    Das sind doch nicht einzelne schwarze Schafe, mit deren Entfernung das Problem beseitigt wäre. Fraglich ist aus meiner Sicht, ob das Missbrauchsgeschehen nicht systemimmanent ist, und der Beruf des katholischen Priesters nicht tendenziell Männer anzieht, die eine Sexualität haben, die Kindern schaden kann. Eher als z.B. der Beruf des Bäckers.

    Ich bin davon überzeugt, dass das so ist.

    Glauben Sie wirklich, diese US-Zahlen bei Studenten von 1989 seien repräsentativ für deutsche Verhältnisse?

    In einer früheren Diskussion wurde mal behauptet:0,6% Missbrauch durch Priester...

    15.000 Priester bei rund 25 Mio. Männern in der Bevölkerung sind ca. 0,06% der männlichen Bevölkerung. Wenn tatsächlich 0,6% aller Missbrauchsfälle von Priestern verübt werden, dann wäre die mathematisch/statistische Schlussfolgerung, dass Priester ein 10 mal höheres Risiko darstellen als Nicht-Priester.

    Bei der Westphal-Untersuchung in der Diözese München-Freisig waren 159 Priester auffällig geworden, ebenso 15 Diakone, 96 Religionslehrer im Kirchendienst und sechs pastorale Mitarbeiter. Der ländliche Raum sei dabei besonders betroffen gewesen.

    RKK-hotline von Ackermann Stand 10/2010 (es gibt keine anderen Zahlen!!!)„1.057 Delikte. 606 (53,9% bei N = 1124) beratene Personen gaben an, selbst Opfer sexueller Gewaltdelikte gewesen zu sein. 432 Anruferinnen und Anrufer benannten dabei Priester oder Ordenspriester als Täter. 254 gaben an, selbst Opfer einer Tat von Priestern oder Ordenspriestern zu sein.“

    Und in den Niederlanden:Deetman-Kommission hat 800 Täter ermitteln, die in Bistümern oder kirchlichen Orden tätig waren. 105 davon leben nach den Erkenntnissen der Kommission noch. Und das bei 2,4 Millionen Katholiken bei 16.84 Millionen Gesamtbevölkerung!

    Glauben Sie also, hier wäre das Land der großen Ausnahme???

    ist das nicht ganz so einfach. Es gibt wahrscheinlich berufliche Millieus die eher Heteros anziehen (Profi-Fußball) und solche, die eher Schwule anziehen (das wird beispielsweise dem Modedesektor nachgesagt). Von pädophilen ist bekannt, dass sie, wenn sie nicht aktiv den Kampf gegen ihre Neigung suchen, einen Beruf wählen, in denen sie mit Kindern zu tun haben. Es ist durchaus möglich, dass die Kirche auch Leute mit dieser Veranlagung häufiger anzieht.

    Allerdings muss Missbrauch auch gar nicht mal auf Sexualität zurückzuführen sein.

    Letztendlich ist das mit den 180 zu suchenden Priestern eine Milchmädchenrechnung. Was das "identifizieren, entlassen" (und ahnden) angeht: Zustimmung.

    >> .. man muss innerhalb der katholischen Kirche von etwa 180 Taetern ausgehen. Ist die Zahl hoeher, wuerde mich das nicht wundern. Es sollte trotzdem ein Leichtes sein, die alle zu identifizieren und zu entfernen, .. <<

    Das sind doch nicht einzelne schwarze Schafe, mit deren Entfernung das Problem beseitigt wäre. Fraglich ist aus meiner Sicht, ob das Missbrauchsgeschehen nicht systemimmanent ist, und der Beruf des katholischen Priesters nicht tendenziell Männer anzieht, die eine Sexualität haben, die Kindern schaden kann. Eher als z.B. der Beruf des Bäckers.

    Ich bin davon überzeugt, dass das so ist.

    Glauben Sie wirklich, diese US-Zahlen bei Studenten von 1989 seien repräsentativ für deutsche Verhältnisse?

    In einer früheren Diskussion wurde mal behauptet:0,6% Missbrauch durch Priester...

    15.000 Priester bei rund 25 Mio. Männern in der Bevölkerung sind ca. 0,06% der männlichen Bevölkerung. Wenn tatsächlich 0,6% aller Missbrauchsfälle von Priestern verübt werden, dann wäre die mathematisch/statistische Schlussfolgerung, dass Priester ein 10 mal höheres Risiko darstellen als Nicht-Priester.

    Bei der Westphal-Untersuchung in der Diözese München-Freisig waren 159 Priester auffällig geworden, ebenso 15 Diakone, 96 Religionslehrer im Kirchendienst und sechs pastorale Mitarbeiter. Der ländliche Raum sei dabei besonders betroffen gewesen.

    RKK-hotline von Ackermann Stand 10/2010 (es gibt keine anderen Zahlen!!!)„1.057 Delikte. 606 (53,9% bei N = 1124) beratene Personen gaben an, selbst Opfer sexueller Gewaltdelikte gewesen zu sein. 432 Anruferinnen und Anrufer benannten dabei Priester oder Ordenspriester als Täter. 254 gaben an, selbst Opfer einer Tat von Priestern oder Ordenspriestern zu sein.“

    Und in den Niederlanden:Deetman-Kommission hat 800 Täter ermitteln, die in Bistümern oder kirchlichen Orden tätig waren. 105 davon leben nach den Erkenntnissen der Kommission noch. Und das bei 2,4 Millionen Katholiken bei 16.84 Millionen Gesamtbevölkerung!

    Glauben Sie also, hier wäre das Land der großen Ausnahme???

  2. ist das nicht ganz so einfach. Es gibt wahrscheinlich berufliche Millieus die eher Heteros anziehen (Profi-Fußball) und solche, die eher Schwule anziehen (das wird beispielsweise dem Modedesektor nachgesagt). Von pädophilen ist bekannt, dass sie, wenn sie nicht aktiv den Kampf gegen ihre Neigung suchen, einen Beruf wählen, in denen sie mit Kindern zu tun haben. Es ist durchaus möglich, dass die Kirche auch Leute mit dieser Veranlagung häufiger anzieht.

    Allerdings muss Missbrauch auch gar nicht mal auf Sexualität zurückzuführen sein.

    Letztendlich ist das mit den 180 zu suchenden Priestern eine Milchmädchenrechnung. Was das "identifizieren, entlassen" (und ahnden) angeht: Zustimmung.

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    • FahadA
    • 18.03.2012 um 14:10 Uhr

    ... was ich auch glaube, aber nicht schreibe, weil ich keine Daten habe. Mich wuerde interessieren, ob die katholische Kirche selber Untersuchungen in ihren eigenen Reihen veranlasst hat.

    Milchmaedchenrechnungen sind manchmal nuetzlich, als Ausgangspunkt fuer weitere Recherchen.

    • FahadA
    • 18.03.2012 um 14:10 Uhr

    ... was ich auch glaube, aber nicht schreibe, weil ich keine Daten habe. Mich wuerde interessieren, ob die katholische Kirche selber Untersuchungen in ihren eigenen Reihen veranlasst hat.

    Milchmaedchenrechnungen sind manchmal nuetzlich, als Ausgangspunkt fuer weitere Recherchen.

  3. ...ist der menschgewordene Sohn Gottes. So glauben wir Christen. Menschlich geworden.
    Er war ein emanzipierter Mann. Er liebte und achtete Frauen und Kinder.Er hatte keine Scheu, eine Frau (!) am Sabbat zu heilen. Frauen bezeugten seine Auferstehung. Er legte sich mit den Pharisäern, den damaligen "Geistlichen" an.
    Ich denke, er wollte weder die archaische(Bsp. 'unreine' Menses der Frau) Sexualmoral noch den Klerikerstand der katholischen Kirche.
    Rituale sind eine gute Hilfe für Gläubige jeder Religion.
    Sie an eine "geweihte" Person zu binden bedeutet jedoch, diese über die anderen zu erhöhen. Wie passt das zur Fusswaschung Christi? Wie sollte sich das Amt des Priesters verändern, um die Menschen noch für diesen Glauben zu gewinnen? 2000 Jahre sind noch kein Beweis, dass es 'ewig' halten wird. Zumindest nicht in der heutigen Gesternform.

    Es wird sich nur etwas ändern, wenn ich beginne etwas zu ändern - zunächst im Kopf und dann in Taten. Auf die Einsicht der "Geistlichen" zu warten, würde bedeuten, weitere wertvolle Jahrhunderte zu vergeuden.
    Wir müssen aufmerksam sein und bleiben für die Bedürfnisse der Menschen. Möge Gott uns dabei helfen.

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    es ist genau dieser selbstgerechte gott-möge-helfen gedanke der die menschen daran hindert tatsächlich selbstkritisch und selbstreflektiert auf die "bedürfnisse" der menschen einzugehen....

    gottesglauben ist eine den menschen und tier erniedrigende geisteshaltung. da die moral angeblich auch daher kommt soll man sich vor ihm/ihr/es rechtfertigen, nicht vor seiner umwelt. niedersten instinkten wird schnell mal nachgegeben, die möglichkeit zur beichte erleichtert das schlechte gewissen ungemein, während man sich in der religiösen gruppe gegenseitig einredet die moralischen standards wären irgendwie höher als im rest der gesellschaft...

    neutestmantarische bibelauslegungen und fehlende kirchenhirachien verfehlen das nötige verantwortungsgefühl gegenüber den mitmenschen im selben maße wie katholische strukturen.

    es gibt keine götter, wir müssen uns selbst um eine besser werdende welt kümmern!

    es ist genau dieser selbstgerechte gott-möge-helfen gedanke der die menschen daran hindert tatsächlich selbstkritisch und selbstreflektiert auf die "bedürfnisse" der menschen einzugehen....

    gottesglauben ist eine den menschen und tier erniedrigende geisteshaltung. da die moral angeblich auch daher kommt soll man sich vor ihm/ihr/es rechtfertigen, nicht vor seiner umwelt. niedersten instinkten wird schnell mal nachgegeben, die möglichkeit zur beichte erleichtert das schlechte gewissen ungemein, während man sich in der religiösen gruppe gegenseitig einredet die moralischen standards wären irgendwie höher als im rest der gesellschaft...

    neutestmantarische bibelauslegungen und fehlende kirchenhirachien verfehlen das nötige verantwortungsgefühl gegenüber den mitmenschen im selben maße wie katholische strukturen.

    es gibt keine götter, wir müssen uns selbst um eine besser werdende welt kümmern!

    • FahadA
    • 18.03.2012 um 14:10 Uhr

    ... was ich auch glaube, aber nicht schreibe, weil ich keine Daten habe. Mich wuerde interessieren, ob die katholische Kirche selber Untersuchungen in ihren eigenen Reihen veranlasst hat.

    Milchmaedchenrechnungen sind manchmal nuetzlich, als Ausgangspunkt fuer weitere Recherchen.

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    Mich wuerde interessieren, ob die katholische Kirche selber Untersuchungen in ihren eigenen Reihen veranlasst hat.

    ... nur die fallen unter das Stichwort "intern" und sind nur für den "inneren Gebrauch" gedacht.

    Mich wuerde interessieren, ob die katholische Kirche selber Untersuchungen in ihren eigenen Reihen veranlasst hat.

    ... nur die fallen unter das Stichwort "intern" und sind nur für den "inneren Gebrauch" gedacht.

  4. Männer mit Pädophilen Neigungen suchen sich halt ein Umfeld aus, welches es für Sie einfach macht, sich an die Opfer heranzumachen. Solche Personen gehören für immer aus diesem Umfeld entfernt, eine Bundesweite Datei mit diesen Straftätern
    muß angelegt werden. Besonders schlimm ist die Tatsache, daß
    die Kirche diese Personen auch noch schützt. In der jetztigen Form hat gerade die Katholische Kirche keine Daseinsberechtigung.

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  5. Meine Meinung zum Missbrauch ist die ,daß es da keine Verjährung geben darf. Ich bin Mutter von 3 Söhnen und Großmutter von 3 Enkelsöhnen. Das kann ich nicht ertragen dass Fälle wegen Verjährung nicht verfogt werden.!!

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    Das mag ja Ihre Wut befriedigen, aber es würde keinem Kind helfen. Triebtäter lassen sich nicht durch höhere Strafen abschrecken. Was helfen kann ist höchstens Therapie und damit Anerkennung als "Krankheit" oder etwas in der Richtung. Aber dazu sind die Menschen zu wütend.

    Das mag ja Ihre Wut befriedigen, aber es würde keinem Kind helfen. Triebtäter lassen sich nicht durch höhere Strafen abschrecken. Was helfen kann ist höchstens Therapie und damit Anerkennung als "Krankheit" oder etwas in der Richtung. Aber dazu sind die Menschen zu wütend.

  6. Das mag ja Ihre Wut befriedigen, aber es würde keinem Kind helfen. Triebtäter lassen sich nicht durch höhere Strafen abschrecken. Was helfen kann ist höchstens Therapie und damit Anerkennung als "Krankheit" oder etwas in der Richtung. Aber dazu sind die Menschen zu wütend.

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    Antwort auf "Unerträglich"
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    Es ist genau dieses Geschwätz was das alles so unerträglich macht. Selbst wenn man hier eine Krankheit ( oder so etwas ) diagnostizieren möchte, bleibt die Tat bestehen und ist durch nichts zu Rechtfertigen. Das Leben der Opfer bleibt ein Leben lang beeinträchtigt. Opferschutz ( auch das der eventuellen neuen Opfer durch den selben Täter ) muß vor dem Recht des Täters stehen. Es geht hier nicht um Rache sondern um Gerechtigkeit.

    Es ist genau dieses Geschwätz was das alles so unerträglich macht. Selbst wenn man hier eine Krankheit ( oder so etwas ) diagnostizieren möchte, bleibt die Tat bestehen und ist durch nichts zu Rechtfertigen. Das Leben der Opfer bleibt ein Leben lang beeinträchtigt. Opferschutz ( auch das der eventuellen neuen Opfer durch den selben Täter ) muß vor dem Recht des Täters stehen. Es geht hier nicht um Rache sondern um Gerechtigkeit.

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