Islam: Gute Muslime, schlechte Muslime
Wir gestalten die Gesellschaft nicht, wenn wir Muslime aussortieren. Unser Umgang mit dem Islam ist unzeitgemäß, kommentiert Felix Stephan.
Die Globalisierung hat in ihrem Kern etwas zutiefst Unbequemes, denn sie zwingt einen durch ihren Hang zur fortschreitenden Vernetzung auch dort zum Austausch, wo man sich jahrzehntelang an gleichmütige Stille gewöhnt hat. Plötzlich ist es auch in Dithmarschen oder Chemnitz eine realistische Option, dass man sich im Alltag mit Hindus beschäftigen muss oder mit senegalesischen Evangelikalen.
Damit können nicht alle gleich gut umgehen. Der Westen erweckt mitunter den Eindruck, ihm wäre eine Globalisierung lieber, in der er allein die Regeln aufstellt. Dies allerdings wäre streng genommen gar keine Globalisierung, sondern eher jene "Latinisierung der Welt", von der Jacques Derrida so pessimistisch gesprochen hat.
Globalisierung heißt jedoch nicht nur, dass wir preiswert in die Welt fliegen und ihr unsere Schleifmaschinen und Sportschuhe andrehen können, sondern eben auch, dass die Welt hier bei uns vorstellig wird. Die Migrationsprozesse, die derzeit kontinentübergreifend in Gang kommen, sind historisch beispiellos und werden das Gesicht des 21. Jahrhunderts nicht nur in Deutschland prägen. Diese Tatsache ist weithin unbestritten.
Man sollte also annehmen, dass es einem multiethnischen Zuwanderungsland wie Deutschland besonders am Herzen liegen müsste, diesen Zusammenprall möglichst reibungslos zu moderieren. Stattdessen scheint das Antlitz des beschleunigten und entgrenzten Weltgeschehens bei vielen Deutschen eher ein diffuses Unbehagen hervorzubringen, das sich auf symptomatische Weise im Umgang mit dem Islam äußert.
Eine Gesinnungsprüfung gibt es für andere Gemeinden nicht
Die deutsche Politik nimmt unter den muslimischen Gemeinden in Deutschland eine Zweiteilung vor: Es gibt solche, die für unproblematisch erklärt werden, weil sie sich ausdrücklich zur Verfassung bekennen, und es gibt solche, die man für problematisch, weil verfassungsfeindlich hält. Eine Gesinnungsprüfung, der sich beispielsweise Schützenvereine, Burschenschaften, christliche oder jüdische Gemeinden niemals stellen müssen. Die guten Muslime werden gefördert, die bösen sanktioniert.
Was verfassungsfeindlich ist und was nicht, legt der Innenminister fest und übergibt die Angelegenheit dann an den Verfassungsschutz – und damit an eine Institution, die sich seit Monaten um eine befriedigende Erklärung zu ihren Verwicklungen mit der organisierten Neonazi-Szene herumdrückt. Doch selbst abseits dieser bedrückenden Konstellation äußert sich schon allein in dieser sortierenden Verfügungsgeste ein im Herzen kolonialistischer Deutungs- und Herrschaftsanspruch des weißen Mannes, der so unzeitgemäß ist, dass er fast skurril anmutet.
Es bietet sich an, in diesem Zusammenhang häufiger dem Berliner Kulturanthropologen Werner Schiffauer zuzuhören, der spätestens seit seinem 2010 erschienen Band "Nach dem Islamismus" eine neue Tonlage in die Islam-Debatte eingeführt hat. Schiffauer zeigt, dass diese Politik der ideellen Trennung selbst für jene Gemeinden ein Problem ist, die vermeintlich bevorzugt werden. Denn diese guten Gemeinden sehen sich einem permanenten Druck ausgesetzt, auf keiner Tagung, auf keinem Gottesdienst, auf keinem nachbarschaftlichen Hoffest auch nur ein einziges falsches Wort zu verlieren. Andernfalls fänden sie sich unversehens auf der falschen Seite der roten Linie wieder. Und die Gemeinden, die sich dort bereits befinden, werden in einer Endgültigkeit als Landesfeinde stigmatisiert, die Reformen innerhalb der Organisation unmöglich machen.
Die Regierung ignoriert, dass sich auch eine muslimische Organisation im freiheitlich-demokratischen Kontext denselben inneren Richtungskämpfen ausgesetzt sieht wie jede andere soziale Gruppe auch: Es gibt radikale und moderate Flügel, Meinungsverschiedenheiten, Generationskonflikte. Schiffauers Arbeiten zeigen, dass gerade jüngere Muslime, die deutsche Schulen besucht haben, tendenziell für eine demokratische Öffnung ihrer Gemeinden eintreten.
Kein Dialog
Indem die Bundesregierung ihnen allerdings den Dialog verweigert, nimmt sie diesen moderaten Stimmen jede Möglichkeit, ihre Gemeinden an den bundesdeutschen Diskurs anzuschließen. Anstatt also auf die moderierenden Effekte eines freien Debattenraumes zu vertrauen, werden deutsche Staatsbürger per Federstrich aus diesem Raum ausgeschlossen. Die Bundesregierung traut in der Islam-Debatte ihren eigenen Grundwerten nicht.
Von Jens Jessen stammt die Beobachtung, dass sich eine freie Gesellschaft dadurch auszeichnet, dass sie stets ihre Ränder neu aushandelt. In der deutschen Islam-Politik wird dieses Aushandeln kategorisch unterbunden und durch eine schaurige Herrschaftsgeste ersetzt, die die religiösen Minderheiten in Deutschland zur bedingungslosen Anpassung an konservative Leitkultur-Phantasien zwingen soll. Man gestaltet jedoch nicht die Gesellschaft von morgen, indem man sich in einem nostalgisch eingerichteten Keller einschließt und hofft, dass der Sturm schon vorüber geht.
Der Islam wird als undemokratisch, totalitär, homophob, frauenfeindlich, patriarchalisch, antisemitisch und einiges Weitere mehr dargestellt. Wenn aber eine einzige ethnische oder religiöse Gruppe als das Gegenteil von praktisch allem stigmatisiert wird, was unser Land idealerweise sein sollte, kann es nicht ganz mit rechten Dingen zugehen.





Die Pauschalurteile, Verallgemeinerungen, Vereinfachungen und Vorverurteilungen der Muslime stehen konträr zu den Grundzügen der Aufklärung. Viele Menschen, die dem islamischen Glauben angehören, werden einfach nur auf Ihre Konfession reduziert, ganz egal ob Sie streng gläubig, konservativ, liberal oder progressiv eingestellt sind.
Bestes Beispiel für die anti-aufklärerische Denkweise: Sarrazin und seine kruden Thesen, mit denen er alle Muslime in den gleichen Topf wirft und von oben herab verurteilt.
Und die muslimischen Mitbürger reduzieren Christen und Andere nicht als "Ungläubige"?! Nicht immer einseitig argumentieren, auf der anderen Seite gibt es genau dieselben Vorurteile!
Aufkärung?
Die Geschichte zeigt offenbar, dass zwischen den Kulturen Islamischer Orient und abendländisch-modernes Europa ein gedeihliches Zusammenleben nur dann möglich ist, wenn die eine oder andere Seite die Dominanz der Mehrheit hinnimmt und sich in Parallelgesellschaft zurückbegibt:
-Libanon
-Israel
-Türkei
-Syrien
...
Europa will mehrheitlich aber nach 50 Jahren Erfahrung keine Experimente mehr nach Afghanistan, Irak, dem Maghreb, den Kurden und Türken und den Ländern der Arabellion mehr machen.
Es kann für die EU nur noch eine streng qualitative Einwanderung aus den Ländern jenseits des Bosporus der Islamischen Welt geben.
Krude Thesen?:
Die Enttäuschungen auf beiden Seiten sind derart heftig, dass es keine Illusionen zu Multikulti in einer verschärften Globalisierung mehr gibt.
Das kulturell Trennende ist offensichtlich stärker als die binndenden Momente.
Israel liegt heute näher als neue Realität für Europa als der vergangene Urlaub an der Lykischen Küste.
Leider!
"... mit denen er alle Muslime in den gleichen Topf wirft und von oben herab verurteilt."
Bitte argumentieren Sie differenziert und vermeiden Sie Pauschalisierungen. Für die Redaktion/C.
"Sarrazin und seine kruden Thesen, mit denen er alle Muslime in den gleichen Topf wirft und von oben herab verurteilt."
Tut er das wirklich oder wird es ihm nur dauernd in den Mund geschoben?
Ich habe sein Buch zwar nicht gelesen, aber die mit Abstand häufigste Antwort, die er in Interviews, auf kritische Nachfragen oder Anfeindungen gibt, lautet: "Das hab ich doch gar nicht geschrieben!"
Egal, ob Muslime oder nicht: Weltweit ist zu beobachten, daß die Leute, die gute Eltern wären, mit Nachwuchs geizen, während diejenigen, die keinerlei Vorstellung von Verantwortung und Menschlichkeit haben, sich rasend schnell vermehren. Doppelt frustrierend ist, wenn einige Länder die Migranten der ersteren Gruppe abgreifen, während die europäischen Sozialstaaten auf denen der zweiten Kategorie sitzen bleiben.
Daß die USA erfolgreiche türkischstämmige Bürger haben wie Lev Yilmaz oder Muhtar Kent, liegt mMn weniger daran, daß die Amis so viel toller und offener sind als die rssistischen, ausgrenzenden Deutschen, sondern daran, daß der Vater des Einen Physiker, der Vater des Anderen Diplomat ist. Es handelt sich also nicht um Aufsteiger aus ungelernten Arbeiterfamilien, sondern um Hochwohlgeborene.
... der Islam sei "undemokratisch, totalitär, homophob, frauenfeindlich, patriarchalisch, antisemitisch" - oder die Vorwürfe sind ungerecht.
.
Offenbar meint Felix Stephan, das Zweite sei richtig. Anders ist nicht zu verstehen, wieso er vorschlägt, mit - offenbar allen! - Muslimen "auf Augenhöhe eine praktikable Form des zukünftigen Zusammenlebens auszuhandeln. Wie dieses Zusammenleben genau aussehen wird, ist noch unbekannt." Ja, das frage ich mich auch.
Das stimmt so nicht.
Die Religion des Islam steht der Aufklärung und dem Humanismus diametral gegenüber.[...]
Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf Pauschalisierungen. Wir wünschen uns eine differenzierte Diskussion von Argumenten. Danke, die Redaktion/au.
das ist einfach nicht wahr!, Lesen Sie das Buch!
Erstaunlich, dass die Red. empfiehlt.
Es Heißt doch immer: Belegen Sie Ihre Behauptung.
Sie haben im ersten Absatz gegen pauschale Urteile geschimpft, im nächsten Absatz tun Sie dasselbe...
"Beispiel für die anti-aufklärerische Denkweise: Sarrazin und seine kruden Thesen, mit denen er alle Muslime in den gleichen Topf wirft und von oben herab verurteilt".
Es ist nach dieser Ihrer Aussage anzunehmen, dass Sie das Buch nicht gelesen haben. Um es freundlich auszudrücken.
Ich bin mit vielem, was Sarrazin sagt, gewiss nicht einverstanden, aber das, was Sie Ihm hier vorwerfen, tut er gerade nicht. Zum Aufklären gehört zunächst differenziertes Denken.
Die allfällige Formulierung "krude Thesen" soll von
dieser notwendigen Denkarbeit entheben.Kann man ja machen, dann aber bitte nicht intellektuell "auf den Putz hauen."
Entfernt. Bitte verzichten Sie auf Pauschalisierungen. Danke, die Redaktion/ls
Entfernt wegen diskriminierender Pauschalisierungen. Die Redaktion/sh
Entfernt. Die Redaktion/sh
Keine Frage, es gibt durchaus eine kritische Einstellung gegenüber Muslimen und auch eine Ablehnung des Islams, nicht nur in Deutschland. Doch alle diese Menschen in einen pauschalen antimuslimischen Topf zu werfen, wie Sie es tun, ist ebenso wenig richtig.
Ich denke, ein aufgeklärter Mensch, zu denen Sie sich zu zählen scheinen, sollte dieses Thema differenzierter angehen, statt nur unkritisch die "Sarrazin-Keule " zu schwingen.
Sie verlangen Umgang mit dem Islam im Sinne der Aufklärung. Doch was ist, wenn Aufklärung auf Mauern stösst, die z.B. der militante Islamismus durch Intoleranz anderen Religionen gegenüber mit seinem Anspruch auf geistige Dominanz in allen Bereichen der Gesellschaft usw. errichtet. Will dies der gemäßigte, moderne Islam, den es durchaus gibt, auch oder will dies allein der radikale, vormoderne Islamismus erreichen ? Was vielfach als pauschale Ablehnung des Islam gedeutet wird , ist m. E. eindeutig allein gegen den Islamismus gerichtet.
Ist es daher nicht erforderlich , dass sich der moderne und aufgeklärte Islam darum bemühen sollte, dass er als solcher auch verstanden wird, indem er machtvoll und permanent öffentlich Stellung gegen den intoleranten Islamismus bezieht ? Doch im wesentlichen herrscht unverständliches Schweigen.
Tragen Sie doch , statt duch Pauschalverurteilungen die bestehenden Mauern noch weiter zu erhöhen, durch differenzierterem Umgang mit diesem Thema hier mit dazu bei, dass diese Mauern abgebaut werden.
An diesem Kommentar und der Redaktionsempfehlung kann man deutlich sehen, an was es der Diskussion mangelt. An der Qualität der Argumente und einer ehrlichen Analyse. Dass ausgerechnet im journalistischen Bereich so wenig Bereitschaft vorhanden ist, dem Problem an die Wurzeln zu gehen, ist um so bemerkenswerter, als dass es sich hier meist um Leute mit geisteswissenschaftlichen Hintergrund handelt, die in der Uni den gesamten Quellenritt durch die deutsche Geschichte mit gemacht haben, um sich selbst oder vom berufenen Munde die Frage nach dem "Warum" beantworten zu lassen. Deshalb müsste man an dieser Stelle genau wissen, dass Pauschalisierungen nie ein kritisches Problem darstellten, wenn man deutsche Kultur oder deutsche Mentalität sagte.
Im Falle der Islamkritik scheint nun allein eine Vorstellung von dem, was Rassismus ist, das Urteil zu bilden. Eine Vorstellung die eine Minderheit auf ihre Weise definiert und pauschalisiert, und die die Möglichkeit ein kulturelles Phänomen zu sichten und auf der Basis allgemeingültiger moralischer Kriterien zu untersuchen kategorisch ausschließt.
Ob es sich nun um mangelnde Fantasie, schlechtes Lernverhalten in der Uni-Zeit, oder einem vernagelten ideologischen Blickwinkel handelt, dem deutschen Journalismus fehlt es an dieser Stelle an Vermögen oder Bereitschaft trotz anders lautendem Selbstverständnis sich zu den Prinzipien der Aufklärung zu bekennen.
Entfernt. Bitte verzichten Sie auf diskriminierende Äußerungen und Pauschalisierungen. Danke, die Redaktion/au.
Solange diese und andere Fragen von Seiten der schweigenden Mehrheit der Muslime nicht beantwortet werden, braucht man sich bei aller Toleranz nicht darüber wundern, das der Graben zwischen der Mehrheitsgesellschaft und den Muslimen immer breiter wird und das einige an den rechten Rand driften!
Aus meiner Sicht ist nicht mehr viel Zeit für eine Reaktion von Seiten der schweigenden Mehrheit der Muslime, da ansonsten meiner Einschätzung nach der Graben unüberbrückbar wird. Kommt es jedoch zu einem Dialog über diese Fragen mit einem eindeutigen und klaren Bekenntnis der Muslime zum Grundgesetz und seiner Werteordnung, dann sehe ich Licht am Ende des Tunnels. Sich aber alleine in die Opferhaltung zurückzuziehen wird im Endeffekt dazuführen, das die Ausgrenzung erfolgt. Auch die Muslime haben für das Verhalten ihrer schwarzen Schafe die Verantwortung zu übernehmen, sei es in der einen oder anderen Weise!
Wohin soll der Weg nun führen? Zurück in die Religion und damit in die Ausgrenzung oder die Religion ordnet sich dem Grundgesetz und seinem Wertekanon unter und es kommt zur Integration!
Und die muslimischen Mitbürger reduzieren Christen und Andere nicht als "Ungläubige"?! Nicht immer einseitig argumentieren, auf der anderen Seite gibt es genau dieselben Vorurteile!
Aufkärung?
Die Geschichte zeigt offenbar, dass zwischen den Kulturen Islamischer Orient und abendländisch-modernes Europa ein gedeihliches Zusammenleben nur dann möglich ist, wenn die eine oder andere Seite die Dominanz der Mehrheit hinnimmt und sich in Parallelgesellschaft zurückbegibt:
-Libanon
-Israel
-Türkei
-Syrien
...
Europa will mehrheitlich aber nach 50 Jahren Erfahrung keine Experimente mehr nach Afghanistan, Irak, dem Maghreb, den Kurden und Türken und den Ländern der Arabellion mehr machen.
Es kann für die EU nur noch eine streng qualitative Einwanderung aus den Ländern jenseits des Bosporus der Islamischen Welt geben.
Krude Thesen?:
Die Enttäuschungen auf beiden Seiten sind derart heftig, dass es keine Illusionen zu Multikulti in einer verschärften Globalisierung mehr gibt.
Das kulturell Trennende ist offensichtlich stärker als die binndenden Momente.
Israel liegt heute näher als neue Realität für Europa als der vergangene Urlaub an der Lykischen Küste.
Leider!
"... mit denen er alle Muslime in den gleichen Topf wirft und von oben herab verurteilt."
Bitte argumentieren Sie differenziert und vermeiden Sie Pauschalisierungen. Für die Redaktion/C.
"Sarrazin und seine kruden Thesen, mit denen er alle Muslime in den gleichen Topf wirft und von oben herab verurteilt."
Tut er das wirklich oder wird es ihm nur dauernd in den Mund geschoben?
Ich habe sein Buch zwar nicht gelesen, aber die mit Abstand häufigste Antwort, die er in Interviews, auf kritische Nachfragen oder Anfeindungen gibt, lautet: "Das hab ich doch gar nicht geschrieben!"
Egal, ob Muslime oder nicht: Weltweit ist zu beobachten, daß die Leute, die gute Eltern wären, mit Nachwuchs geizen, während diejenigen, die keinerlei Vorstellung von Verantwortung und Menschlichkeit haben, sich rasend schnell vermehren. Doppelt frustrierend ist, wenn einige Länder die Migranten der ersteren Gruppe abgreifen, während die europäischen Sozialstaaten auf denen der zweiten Kategorie sitzen bleiben.
Daß die USA erfolgreiche türkischstämmige Bürger haben wie Lev Yilmaz oder Muhtar Kent, liegt mMn weniger daran, daß die Amis so viel toller und offener sind als die rssistischen, ausgrenzenden Deutschen, sondern daran, daß der Vater des Einen Physiker, der Vater des Anderen Diplomat ist. Es handelt sich also nicht um Aufsteiger aus ungelernten Arbeiterfamilien, sondern um Hochwohlgeborene.
... der Islam sei "undemokratisch, totalitär, homophob, frauenfeindlich, patriarchalisch, antisemitisch" - oder die Vorwürfe sind ungerecht.
.
Offenbar meint Felix Stephan, das Zweite sei richtig. Anders ist nicht zu verstehen, wieso er vorschlägt, mit - offenbar allen! - Muslimen "auf Augenhöhe eine praktikable Form des zukünftigen Zusammenlebens auszuhandeln. Wie dieses Zusammenleben genau aussehen wird, ist noch unbekannt." Ja, das frage ich mich auch.
Das stimmt so nicht.
Die Religion des Islam steht der Aufklärung und dem Humanismus diametral gegenüber.[...]
Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf Pauschalisierungen. Wir wünschen uns eine differenzierte Diskussion von Argumenten. Danke, die Redaktion/au.
das ist einfach nicht wahr!, Lesen Sie das Buch!
Erstaunlich, dass die Red. empfiehlt.
Es Heißt doch immer: Belegen Sie Ihre Behauptung.
Sie haben im ersten Absatz gegen pauschale Urteile geschimpft, im nächsten Absatz tun Sie dasselbe...
"Beispiel für die anti-aufklärerische Denkweise: Sarrazin und seine kruden Thesen, mit denen er alle Muslime in den gleichen Topf wirft und von oben herab verurteilt".
Es ist nach dieser Ihrer Aussage anzunehmen, dass Sie das Buch nicht gelesen haben. Um es freundlich auszudrücken.
Ich bin mit vielem, was Sarrazin sagt, gewiss nicht einverstanden, aber das, was Sie Ihm hier vorwerfen, tut er gerade nicht. Zum Aufklären gehört zunächst differenziertes Denken.
Die allfällige Formulierung "krude Thesen" soll von
dieser notwendigen Denkarbeit entheben.Kann man ja machen, dann aber bitte nicht intellektuell "auf den Putz hauen."
Entfernt. Bitte verzichten Sie auf Pauschalisierungen. Danke, die Redaktion/ls
Entfernt wegen diskriminierender Pauschalisierungen. Die Redaktion/sh
Entfernt. Die Redaktion/sh
Keine Frage, es gibt durchaus eine kritische Einstellung gegenüber Muslimen und auch eine Ablehnung des Islams, nicht nur in Deutschland. Doch alle diese Menschen in einen pauschalen antimuslimischen Topf zu werfen, wie Sie es tun, ist ebenso wenig richtig.
Ich denke, ein aufgeklärter Mensch, zu denen Sie sich zu zählen scheinen, sollte dieses Thema differenzierter angehen, statt nur unkritisch die "Sarrazin-Keule " zu schwingen.
Sie verlangen Umgang mit dem Islam im Sinne der Aufklärung. Doch was ist, wenn Aufklärung auf Mauern stösst, die z.B. der militante Islamismus durch Intoleranz anderen Religionen gegenüber mit seinem Anspruch auf geistige Dominanz in allen Bereichen der Gesellschaft usw. errichtet. Will dies der gemäßigte, moderne Islam, den es durchaus gibt, auch oder will dies allein der radikale, vormoderne Islamismus erreichen ? Was vielfach als pauschale Ablehnung des Islam gedeutet wird , ist m. E. eindeutig allein gegen den Islamismus gerichtet.
Ist es daher nicht erforderlich , dass sich der moderne und aufgeklärte Islam darum bemühen sollte, dass er als solcher auch verstanden wird, indem er machtvoll und permanent öffentlich Stellung gegen den intoleranten Islamismus bezieht ? Doch im wesentlichen herrscht unverständliches Schweigen.
Tragen Sie doch , statt duch Pauschalverurteilungen die bestehenden Mauern noch weiter zu erhöhen, durch differenzierterem Umgang mit diesem Thema hier mit dazu bei, dass diese Mauern abgebaut werden.
An diesem Kommentar und der Redaktionsempfehlung kann man deutlich sehen, an was es der Diskussion mangelt. An der Qualität der Argumente und einer ehrlichen Analyse. Dass ausgerechnet im journalistischen Bereich so wenig Bereitschaft vorhanden ist, dem Problem an die Wurzeln zu gehen, ist um so bemerkenswerter, als dass es sich hier meist um Leute mit geisteswissenschaftlichen Hintergrund handelt, die in der Uni den gesamten Quellenritt durch die deutsche Geschichte mit gemacht haben, um sich selbst oder vom berufenen Munde die Frage nach dem "Warum" beantworten zu lassen. Deshalb müsste man an dieser Stelle genau wissen, dass Pauschalisierungen nie ein kritisches Problem darstellten, wenn man deutsche Kultur oder deutsche Mentalität sagte.
Im Falle der Islamkritik scheint nun allein eine Vorstellung von dem, was Rassismus ist, das Urteil zu bilden. Eine Vorstellung die eine Minderheit auf ihre Weise definiert und pauschalisiert, und die die Möglichkeit ein kulturelles Phänomen zu sichten und auf der Basis allgemeingültiger moralischer Kriterien zu untersuchen kategorisch ausschließt.
Ob es sich nun um mangelnde Fantasie, schlechtes Lernverhalten in der Uni-Zeit, oder einem vernagelten ideologischen Blickwinkel handelt, dem deutschen Journalismus fehlt es an dieser Stelle an Vermögen oder Bereitschaft trotz anders lautendem Selbstverständnis sich zu den Prinzipien der Aufklärung zu bekennen.
Entfernt. Bitte verzichten Sie auf diskriminierende Äußerungen und Pauschalisierungen. Danke, die Redaktion/au.
Solange diese und andere Fragen von Seiten der schweigenden Mehrheit der Muslime nicht beantwortet werden, braucht man sich bei aller Toleranz nicht darüber wundern, das der Graben zwischen der Mehrheitsgesellschaft und den Muslimen immer breiter wird und das einige an den rechten Rand driften!
Aus meiner Sicht ist nicht mehr viel Zeit für eine Reaktion von Seiten der schweigenden Mehrheit der Muslime, da ansonsten meiner Einschätzung nach der Graben unüberbrückbar wird. Kommt es jedoch zu einem Dialog über diese Fragen mit einem eindeutigen und klaren Bekenntnis der Muslime zum Grundgesetz und seiner Werteordnung, dann sehe ich Licht am Ende des Tunnels. Sich aber alleine in die Opferhaltung zurückzuziehen wird im Endeffekt dazuführen, das die Ausgrenzung erfolgt. Auch die Muslime haben für das Verhalten ihrer schwarzen Schafe die Verantwortung zu übernehmen, sei es in der einen oder anderen Weise!
Wohin soll der Weg nun führen? Zurück in die Religion und damit in die Ausgrenzung oder die Religion ordnet sich dem Grundgesetz und seinem Wertekanon unter und es kommt zur Integration!
Der Islam wird als undemokratisch, totalitär, homophob, frauenfeindlich, patriarchalisch, antisemitisch und einiges Weitere mehr dargestellt. Wenn aber eine einzige ethnische oder religiöse Gruppe als das Gegenteil von praktisch allem stigmatisiert wird, was unser Land idealerweise sein sollte, kann es nicht ganz mit rechten Dingen zugehen.
Dem wäre bloß noch hinzuzufügen, dass es „die Muslime“ als homogene religiöse Gruppe natürlich ebensowenig gibt wie „die Christen“ (als ethnische ohnehin nicht!) - siehe Carolin Emckes exzellenten Aufsatz von vor zwei Jahren: http://www.zeit.de/2010/0...
Soweit es tatsächlich eine wachsende (Selbst-) Identifikation von Immigranten mit der Religion gibt, in die sie ebenso zufällig hineingeboren wurden wie jeder andere, ist diese auch eine Trotzreaktion auf diese Zuschreibungs- und Ausgrenzungsversuche durch die „christliche“ Mehrheitsgesellschaft.
- „Der Islam wird als undemokratisch, totalitär, homophob, frauenfeindlich, patriarchalisch, antisemitisch [...] dargestellt.“
- „Dem wäre bloß noch hinzuzufügen, dass es „die Muslime“ als homogene religiöse Gruppe natürlich ebensowenig gibt wie „die Christen“.
Selbstverständlich sind nicht alle Muslime undemokratisch, totalitär, homophob, frauenfeindlich, patriarchalisch oder antisemitisch.
Selbstverständlich ist es gefährlich zu pauschalisieren, von einer Religionszugehörigkeit auf sozial-politische Werturteile eines individuellen Menschen zu schließen.
Es ist jedoch ebenso gefährlich die Tatsache zu ignorieren, dass die Realität des heutigen Islam als sozial-politische „Ideologie“ geprägt wird durch oben genannte Merkmale. Das bringt den Islam als Ideologie (nicht als individuelles Glaubensbekenntnis) auf Konfrontationskurs gegen die Werte einer freiheitlich-demokratischen Gesellschaftsordnung.
- „Der Islam wird als undemokratisch, totalitär, homophob, frauenfeindlich, patriarchalisch, antisemitisch [...] dargestellt.“
- „Dem wäre bloß noch hinzuzufügen, dass es „die Muslime“ als homogene religiöse Gruppe natürlich ebensowenig gibt wie „die Christen“.
Selbstverständlich sind nicht alle Muslime undemokratisch, totalitär, homophob, frauenfeindlich, patriarchalisch oder antisemitisch.
Selbstverständlich ist es gefährlich zu pauschalisieren, von einer Religionszugehörigkeit auf sozial-politische Werturteile eines individuellen Menschen zu schließen.
Es ist jedoch ebenso gefährlich die Tatsache zu ignorieren, dass die Realität des heutigen Islam als sozial-politische „Ideologie“ geprägt wird durch oben genannte Merkmale. Das bringt den Islam als Ideologie (nicht als individuelles Glaubensbekenntnis) auf Konfrontationskurs gegen die Werte einer freiheitlich-demokratischen Gesellschaftsordnung.
Und die muslimischen Mitbürger reduzieren Christen und Andere nicht als "Ungläubige"?! Nicht immer einseitig argumentieren, auf der anderen Seite gibt es genau dieselben Vorurteile!
„Und die muslimischen Mitbürger reduzieren Christen und Andere nicht als "Ungläubige"?“
Wenn sie schon so pauschal fragen, bekommen Sie auch eine pauschale Antwort: Nein, „die“ tun das nicht.
aufgrund der Unterstellung, die "Anderen", gegen die man sie ins Feld führt, seien exemplarischer Teil einer Volksmasse oder kulturellen Bewegung, die pauschal ebenso Vorurteile gegen einen selbst hege, ist aber eine recht tumbe, wenn nicht gar paranoide Verstellung der Sicht auf die Wirklichkeit und Wahrheit, oder?
Auch bei den Muslimen wir vereinfacht, ein simples Freund-Feind-Schema aufgebaut und auch immer nur von DEM Westen abwertenden geredet, mit all seiner moralischen Verkommenheit und imperialistischen Machtansprüchen.
Menschen, die so argumentieren, sind das muslimische Gegenstück zu den abendländisch-christlichen Menschen, die den Islam (und somit alle 1. Mrd. Muslime) pauschal abverurteilen, nur weil einige Gruppen und Gesellschaften innerhalb des muslimischen Religionskreises es nicht geschafft haben, in der Moderne anzukommen.
NUR: Die meisten muslimischen Länder werden von Theokratien, Diktatoren und sonstigen undemokratischen Regien beherrscht. Bestens zu beobachten in Syrien, wo ein säkulerer Tyrann mithilfe einer Minderheit die Mehrheit des Volkes unterdrückt, ausbeutet und jetzt sogar verfolgt und tötet.
Es gab nie eine Aufklärung in diesen Ländern und folglich auch keine Möglichkeit, gegen die Vorurteile gegen den Westen stichhaltige Argumente zu setzen.
Wir hingegen leben augenscheinlich in einer aufgeklärten Welt, mit demokratischen Strukturen. Man müßte doch von UNS erwarten, zumindest nicht in die gleichen Pauschalisierungen und Schwarz-Weiß-Malereien abzudriften, wie Sie in rückständigen muslimischen Gesellschaften vorkommen.
Leider ist dies nicht nur so. Wir haben zwar Aufklärung, aber auch eine Art Parallelbewegung, eine Rückentwicklung in Schablonen- und Schubladendenken, wie es in der Prä-Aufklärung Gang und Gebe war.
Ich wiederhole nur: Sarrazin.
Ich war Zivi in einem Kindergarten in Berlin und ein 4-jähriges Kind meinte, seine Notdurft auf die Klobrille zu verrichten, weil wir Deutschen "dreckige Schweine" sind.
Die Haltungs-Position des Kindes bei der Notdurft war natürlich so, dass sich das Kind nicht normal hinsetzen wollte, wo wir (die "dreckigen Schweine") saßen, sondern es hockte auf dieser Klo-Brille.
Diese Einstellung kam natürlich durch das Elternhaus.
Die Ausgrenzung erfolgt also nicht ausschließlich (...), wie durch den Artikel suggeriert wird, vom Durchschnittsdeutschen, ohne Migrationshintergrund.
Nehmen wir also mal die Bibel - die "andere" Seite:
"3 7) Als er nun viele Pharisäer und Sadduzäer sah zu seineTaufe kommen, sprach er zu ihnen: Ihr Schlangenbrut, wer hat denn euch gewiss gemacht, dass ihr dem künftigen Zorn entrinnen werdet? 8 Seht zu, bringt rechtschaffene Frucht der Buße! 9 Denkt nur nicht, dass ihr bei euch sagen könntet: Wir haben Abraham zum Vater. Denn ich sage euch: Gott vermag dem Abraham aus diesen Steinen Kinder zu erwecken. 10 Es ist schon die Axt den Bäumen an die Wurzel gelegt. Darum: jeder Baum, der nicht gute Frucht bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen."
Wie die Bibel zeigt, die natürlich keiner gelesen haben will gibt es solche (und zahlreiche !!!) andere Stellen, in denen Christus den Unglauben und die Ungläubigen verwirft.
Gleichzeitig zeigt sich, dass sich die überwiegende Mehrheit der Christen, solche Sätze eben nicht zu eigen zu macht - und sich selbst trotzdem als Christ sieht.
Natürlich gibt es einige Christen und einige Muslime, die Ihren Glauben für den einzig richtigen halten. Wer aber allen Anghörigen einer Glaubensrichtung ohne Unterschied eine solche Haltung unterstellt, würde sich im Fall der Christen heute einfach nur lächerlich machen. Das Schlimme ist, dass man das im Fall der Muslime heute brandstifterisch mißbrauchen kann (auch von Dschihadisten, die genauso verallgemeinernd funktionieren...).
Und natürlich dürfen und sollen sich alle Religionen mit ihren ausgrenzenden Aspekten gerne befassen.
„Und die muslimischen Mitbürger reduzieren Christen und Andere nicht als "Ungläubige"?“
Wenn sie schon so pauschal fragen, bekommen Sie auch eine pauschale Antwort: Nein, „die“ tun das nicht.
aufgrund der Unterstellung, die "Anderen", gegen die man sie ins Feld führt, seien exemplarischer Teil einer Volksmasse oder kulturellen Bewegung, die pauschal ebenso Vorurteile gegen einen selbst hege, ist aber eine recht tumbe, wenn nicht gar paranoide Verstellung der Sicht auf die Wirklichkeit und Wahrheit, oder?
Auch bei den Muslimen wir vereinfacht, ein simples Freund-Feind-Schema aufgebaut und auch immer nur von DEM Westen abwertenden geredet, mit all seiner moralischen Verkommenheit und imperialistischen Machtansprüchen.
Menschen, die so argumentieren, sind das muslimische Gegenstück zu den abendländisch-christlichen Menschen, die den Islam (und somit alle 1. Mrd. Muslime) pauschal abverurteilen, nur weil einige Gruppen und Gesellschaften innerhalb des muslimischen Religionskreises es nicht geschafft haben, in der Moderne anzukommen.
NUR: Die meisten muslimischen Länder werden von Theokratien, Diktatoren und sonstigen undemokratischen Regien beherrscht. Bestens zu beobachten in Syrien, wo ein säkulerer Tyrann mithilfe einer Minderheit die Mehrheit des Volkes unterdrückt, ausbeutet und jetzt sogar verfolgt und tötet.
Es gab nie eine Aufklärung in diesen Ländern und folglich auch keine Möglichkeit, gegen die Vorurteile gegen den Westen stichhaltige Argumente zu setzen.
Wir hingegen leben augenscheinlich in einer aufgeklärten Welt, mit demokratischen Strukturen. Man müßte doch von UNS erwarten, zumindest nicht in die gleichen Pauschalisierungen und Schwarz-Weiß-Malereien abzudriften, wie Sie in rückständigen muslimischen Gesellschaften vorkommen.
Leider ist dies nicht nur so. Wir haben zwar Aufklärung, aber auch eine Art Parallelbewegung, eine Rückentwicklung in Schablonen- und Schubladendenken, wie es in der Prä-Aufklärung Gang und Gebe war.
Ich wiederhole nur: Sarrazin.
Ich war Zivi in einem Kindergarten in Berlin und ein 4-jähriges Kind meinte, seine Notdurft auf die Klobrille zu verrichten, weil wir Deutschen "dreckige Schweine" sind.
Die Haltungs-Position des Kindes bei der Notdurft war natürlich so, dass sich das Kind nicht normal hinsetzen wollte, wo wir (die "dreckigen Schweine") saßen, sondern es hockte auf dieser Klo-Brille.
Diese Einstellung kam natürlich durch das Elternhaus.
Die Ausgrenzung erfolgt also nicht ausschließlich (...), wie durch den Artikel suggeriert wird, vom Durchschnittsdeutschen, ohne Migrationshintergrund.
Nehmen wir also mal die Bibel - die "andere" Seite:
"3 7) Als er nun viele Pharisäer und Sadduzäer sah zu seineTaufe kommen, sprach er zu ihnen: Ihr Schlangenbrut, wer hat denn euch gewiss gemacht, dass ihr dem künftigen Zorn entrinnen werdet? 8 Seht zu, bringt rechtschaffene Frucht der Buße! 9 Denkt nur nicht, dass ihr bei euch sagen könntet: Wir haben Abraham zum Vater. Denn ich sage euch: Gott vermag dem Abraham aus diesen Steinen Kinder zu erwecken. 10 Es ist schon die Axt den Bäumen an die Wurzel gelegt. Darum: jeder Baum, der nicht gute Frucht bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen."
Wie die Bibel zeigt, die natürlich keiner gelesen haben will gibt es solche (und zahlreiche !!!) andere Stellen, in denen Christus den Unglauben und die Ungläubigen verwirft.
Gleichzeitig zeigt sich, dass sich die überwiegende Mehrheit der Christen, solche Sätze eben nicht zu eigen zu macht - und sich selbst trotzdem als Christ sieht.
Natürlich gibt es einige Christen und einige Muslime, die Ihren Glauben für den einzig richtigen halten. Wer aber allen Anghörigen einer Glaubensrichtung ohne Unterschied eine solche Haltung unterstellt, würde sich im Fall der Christen heute einfach nur lächerlich machen. Das Schlimme ist, dass man das im Fall der Muslime heute brandstifterisch mißbrauchen kann (auch von Dschihadisten, die genauso verallgemeinernd funktionieren...).
Und natürlich dürfen und sollen sich alle Religionen mit ihren ausgrenzenden Aspekten gerne befassen.
„Und die muslimischen Mitbürger reduzieren Christen und Andere nicht als "Ungläubige"?“
Wenn sie schon so pauschal fragen, bekommen Sie auch eine pauschale Antwort: Nein, „die“ tun das nicht.
Atheisten stehen eine Stufe unter den Anhängern der Buchreligionen...
Sie stehen noch eine Stufe unter den Anhängern der Buchreligionen und genießen auch dann keinen Schutz, wenn sie Schutzsteuern zahlen.
Behead those who say Islam is violent.
Atheisten stehen eine Stufe unter den Anhängern der Buchreligionen...
Sie stehen noch eine Stufe unter den Anhängern der Buchreligionen und genießen auch dann keinen Schutz, wenn sie Schutzsteuern zahlen.
Behead those who say Islam is violent.
aufgrund der Unterstellung, die "Anderen", gegen die man sie ins Feld führt, seien exemplarischer Teil einer Volksmasse oder kulturellen Bewegung, die pauschal ebenso Vorurteile gegen einen selbst hege, ist aber eine recht tumbe, wenn nicht gar paranoide Verstellung der Sicht auf die Wirklichkeit und Wahrheit, oder?
Entfernt. Bitte verzichten Sie auf Beiträge, die eine ganze Religionsgemeinschaft verleumden und diskreditieren. Wir wünschen uns eine differenzierte Diskussion zum Artikelthema. Danke, die Redaktion/jz
„Also in meiner Koran Ausgabe auf deutsch... steht das auch so drin. Es ist Gottes unveränderliches Wort. Punkt. Da gibts aus islamischer Sicht nichts zu rütteln.“
Sehen sie, im Gegensatz zu ihnen wissen die meisten „Muslime“ halt gar nicht so genau, was im Koran so alles steht. Ebensowenig, wie die meisten „Christen“ oder „Juden“ wissen, was im Alten Testament steht. Und wenn sie es wissen, sind sie ebenso gut in der Lage, davon zu abstrahieren und es nicht auf ihre heutige Lebenswelt zu beziehen, wie der durchschnittliche „Christ“. Oder glauben Sie etwa an Adam und Eva?
„Also in meiner Koran Ausgabe auf deutsch... steht das auch so drin. Es ist Gottes unveränderliches Wort. Punkt. Da gibts aus islamischer Sicht nichts zu rütteln.“
Sehen sie, im Gegensatz zu ihnen wissen die meisten „Muslime“ halt gar nicht so genau, was im Koran so alles steht. Ebensowenig, wie die meisten „Christen“ oder „Juden“ wissen, was im Alten Testament steht. Und wenn sie es wissen, sind sie ebenso gut in der Lage, davon zu abstrahieren und es nicht auf ihre heutige Lebenswelt zu beziehen, wie der durchschnittliche „Christ“. Oder glauben Sie etwa an Adam und Eva?
Auch bei den Muslimen wir vereinfacht, ein simples Freund-Feind-Schema aufgebaut und auch immer nur von DEM Westen abwertenden geredet, mit all seiner moralischen Verkommenheit und imperialistischen Machtansprüchen.
Menschen, die so argumentieren, sind das muslimische Gegenstück zu den abendländisch-christlichen Menschen, die den Islam (und somit alle 1. Mrd. Muslime) pauschal abverurteilen, nur weil einige Gruppen und Gesellschaften innerhalb des muslimischen Religionskreises es nicht geschafft haben, in der Moderne anzukommen.
NUR: Die meisten muslimischen Länder werden von Theokratien, Diktatoren und sonstigen undemokratischen Regien beherrscht. Bestens zu beobachten in Syrien, wo ein säkulerer Tyrann mithilfe einer Minderheit die Mehrheit des Volkes unterdrückt, ausbeutet und jetzt sogar verfolgt und tötet.
Es gab nie eine Aufklärung in diesen Ländern und folglich auch keine Möglichkeit, gegen die Vorurteile gegen den Westen stichhaltige Argumente zu setzen.
Wir hingegen leben augenscheinlich in einer aufgeklärten Welt, mit demokratischen Strukturen. Man müßte doch von UNS erwarten, zumindest nicht in die gleichen Pauschalisierungen und Schwarz-Weiß-Malereien abzudriften, wie Sie in rückständigen muslimischen Gesellschaften vorkommen.
Leider ist dies nicht nur so. Wir haben zwar Aufklärung, aber auch eine Art Parallelbewegung, eine Rückentwicklung in Schablonen- und Schubladendenken, wie es in der Prä-Aufklärung Gang und Gebe war.
Ich wiederhole nur: Sarrazin.
Aufkärung?
Die Geschichte zeigt offenbar, dass zwischen den Kulturen Islamischer Orient und abendländisch-modernes Europa ein gedeihliches Zusammenleben nur dann möglich ist, wenn die eine oder andere Seite die Dominanz der Mehrheit hinnimmt und sich in Parallelgesellschaft zurückbegibt:
-Libanon
-Israel
-Türkei
-Syrien
...
Europa will mehrheitlich aber nach 50 Jahren Erfahrung keine Experimente mehr nach Afghanistan, Irak, dem Maghreb, den Kurden und Türken und den Ländern der Arabellion mehr machen.
Es kann für die EU nur noch eine streng qualitative Einwanderung aus den Ländern jenseits des Bosporus der Islamischen Welt geben.
Krude Thesen?:
Die Enttäuschungen auf beiden Seiten sind derart heftig, dass es keine Illusionen zu Multikulti in einer verschärften Globalisierung mehr gibt.
Das kulturell Trennende ist offensichtlich stärker als die binndenden Momente.
Israel liegt heute näher als neue Realität für Europa als der vergangene Urlaub an der Lykischen Küste.
Leider!
Sie sprechen Huntingtons "Clash of Civilizations" an, der momentan in Europa, Nordafrika, dem Nahen Osten und in Zentralasien statt findet.
Auf der einen Seite sind die Muslime enttäuscht und schockiert, wie rücksichtslos und brutal der angeblich friedliche und aufgeklärte Westen seine Interessen in der Welt durchdrückt. Bestes Beispiel: Irak.
Auf der anderen Seite haben wir die Europäer, die erkennen müssen, das streng religiöse und konservative Muslime auch in der dritten Generation nicht angekommen und schon gar nicht integriert sind.
Was tun ? Wie schaffen wir es in Europa, die "guten" Muslime von den "schlechten" Muslimen zu unterscheiden ? Mein Vorschlag: Mit dem (Aus)Bildungsniveau sinkt oder steigt die Tendenz, das sich ein Muslim in die freiheitliche, westliche Gesellschaft integrieren kann. Also darf nur ein geregelter Zuzug von gebildeten Muslimen zugelassen werden, die auch wirklich einen Gewinn für unsere Gesellschaft darstellen.
Was machen wir aber mit den Menschen, die schon unter uns leben, sich aber in Ihren Parallelwelten Ihr Leben aufgebaut haben ? Denen müssen wir mit sanften, aber ausdauernden Druck die Integration schamckhaft machen, sprich attraktiv machen.
Wir werden sicher nicht alle diese Menschen erreichen. Denjenigen, die sich der Integration verweigern, müssen eben gesetzliche Grenzen gesetzt werden (Zwangsheirat als Straftatbestand, Ehrenmorde härter bestrafen, ...)
Sie sprechen Huntingtons "Clash of Civilizations" an, der momentan in Europa, Nordafrika, dem Nahen Osten und in Zentralasien statt findet.
Auf der einen Seite sind die Muslime enttäuscht und schockiert, wie rücksichtslos und brutal der angeblich friedliche und aufgeklärte Westen seine Interessen in der Welt durchdrückt. Bestes Beispiel: Irak.
Auf der anderen Seite haben wir die Europäer, die erkennen müssen, das streng religiöse und konservative Muslime auch in der dritten Generation nicht angekommen und schon gar nicht integriert sind.
Was tun ? Wie schaffen wir es in Europa, die "guten" Muslime von den "schlechten" Muslimen zu unterscheiden ? Mein Vorschlag: Mit dem (Aus)Bildungsniveau sinkt oder steigt die Tendenz, das sich ein Muslim in die freiheitliche, westliche Gesellschaft integrieren kann. Also darf nur ein geregelter Zuzug von gebildeten Muslimen zugelassen werden, die auch wirklich einen Gewinn für unsere Gesellschaft darstellen.
Was machen wir aber mit den Menschen, die schon unter uns leben, sich aber in Ihren Parallelwelten Ihr Leben aufgebaut haben ? Denen müssen wir mit sanften, aber ausdauernden Druck die Integration schamckhaft machen, sprich attraktiv machen.
Wir werden sicher nicht alle diese Menschen erreichen. Denjenigen, die sich der Integration verweigern, müssen eben gesetzliche Grenzen gesetzt werden (Zwangsheirat als Straftatbestand, Ehrenmorde härter bestrafen, ...)
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