IntegrationGeschlechtertrennung im Muslimtaxi

Selim Reid hat eine Mitfahrzentrale für Muslime gegründet. Hier fahren Frauen mit Frauen und Männer mit Männern. Marktlücke oder Diskriminierung?

Eigentlich, sagt Selim Reid, wolle er nur den Dialog zwischen Muslimen und Nichtmuslimen fördern, "um für ein verständnisvolleres Zusammenleben aufeinander zuzugehen". Und anders als der Name Muslimtaxi zunächst vermuten lasse, könne bei ihm jeder mitmachen – egal ob er an Allah glaube oder nicht. Reid hat im Dezember 2011 die erste Mitfahrzentrale in Deutschland gegründet, die sich gezielt an Muslime richtet. Frauen und Männer fahren getrennt. Auf der Seite muslimtaxi.de steht direkt neben dem Inserat, ob es sich bei dem Anbieter um eine männliche oder eine weibliche Person handelt.

Reid ist 1996 mit seinen Eltern aus dem Irak nach Deutschland gekommen, heute studiert der 24-Jährige Flugzeugbau in Hamburg. Er spricht fließend Deutsch und will nirgendwo anders leben als hier. Der Islam bildet für ihn die Klammer, innerhalb derer sich sein ganze Leben abspielt. Er ist überzeugt, dass der "Islam alle Religionen verbindet und es nur einen wahren Gott gibt." Dazu gehört für ihn persönlich aber auch, dass die Geschlechtertrennung überall gilt, im Irak ebenso wie in Deutschland.

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Als seine Mutter einmal eine Mitfahrgelegenheit nutzte und wegen ihres Kopftuchs diskriminiert wurde, sei ihm die Idee zu Muslimtaxi gekommen. Außerdem habe er immer öfter von anderen Muslimen gehört, dass sie die herkömmliche Mitfahrgelegenheiten nicht nutzen wollten, weil die Geschlechter nicht getrennt würden.

Wer den Dialog sucht, findet ihn bei uns

Reid findet nicht, dass sein Unternehmen zur Abschottung der Muslime beiträgt. Er richte sich nur nach besonderen Kundenwünschen. "Mein Konzept ist vergleichbar mit dem eines Möbelhauses", sagt er. "Manche spezialisieren sich auf Küchen und Polstermöbel. Auch ich bediene eine Nische. HSV-Fans fahren doch auch nicht mit Fans vom FC Bayern." Aber dient es der Integration, wenn die Muslime unter sich bleiben? "Wer wirklich den Dialog sucht, der findet den bei uns", sagt er. "Denn es können auch Nicht-Muslime an den Fahrten teilnehmen".

Reid ist darüber hinaus überzeugt, dass er die Menschen vor Ehebruch schützt. Wie das? "Ich habe schon oft gehört, dass Verheiratete bei Mitfahrgelegenheiten einen Seitensprung kennengelernt haben und Familien daran kaputt gegangen sind", sagt er. "Ich biete eine einfache Möglichkeit, das Fremdgehrisiko weitgehend einzugrenzen."

Die Seite von muslimtaxi.de

Die Seite von muslimtaxi.de

Etwa 2.000 Zugriffe verzeichnete er gleich in den ersten Tagen nach der Freischaltung seiner Homepage. Der islamistische Prediger Pierre Vogel verlinkte Muslimtaxi auf seiner eigenen Website. Als Reid im Februar der taz ein Interview gab, begann ein Wirbel, mit dem er nicht gerechnet hatte. Natürlich gab es schon vorher Kritik an seiner Idee. Im Internet wurde er von Anfang an regelmäßig beschimpft. Apartheid wurde ihm vorgeworfen, er wurde als "Moslem-Nazi" und "Muselmane mit niederem Intellekt" beschimpft. Dann wurde auch noch das islamfeindliche Blog Politically Incorrect auf das Projekt aufmerksam und die Empörung war groß. Die Reaktionen waren so heftig, als hätte Reid den Kopftuchstreit gewonnen, zehn neue Moscheen an einem Tag gebaut und im Vorbeigehen die rechtlichen Fundamente des Abendlandes untergraben.

Werden Frauen diskriminiert? Oder Männer?

Man kann diese Debatte belächeln, seine Ideen absurd finden oder man kann Reid als religiösen Eiferer betrachten und sich ärgern. Arnd Diringer, Jurist an der Hochschule Ludwigsburg, ärgerte sich. In einem Beitrag für die Legal Tribune Online befand er das ganze nicht für harmlos und äußerte die Befürchtung, dass durch das Muslimtaxi die Scharia, das islamische Recht, Einzug in das Beförderungsgewerbe nehme. Frauen und Männer getrennt, "ein solches Geschäftsmodell scheint problematisch", schrieb Diringer, "es drängt sich die Frage auf, ob das mit dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) vereinbar ist".

Werden bei Muslimtaxi Frauen diskriminiert, weil sie nicht mit Männern in einem Auto fahren dürfen? Oder umgekehrt: Werden Männer benachteiligt, weil sie nicht mit Frauen im Auto sitzen sollen?

Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) sieht in dem Angebot keine Benachteiligung einzelner, "da jedermann unabhängig von seiner Religions- und Geschlechtszugehörigkeit das Portal nutzen kann". Das AGG sei außerdem hier nicht verletzt, weil es sich nicht um eine Massengesellschaft handele. Reid verstößt also nicht gegen Gesetze. Auch wenn Juristen wie Diringer den Untergang der deutschen Rechtsordnung fürchten, Reid darf sein Angebot weiterhin ganz legal betreiben.

Der ist mittlerweile aber so genervt von dem ganzen Trubel, dass er die Homepage seiner Mitfahrzentrale geändert hat. Bevor man auf die Angebote und Gesuche klicken kann, muss man zustimmen, "dass Muslimtaxi nur ein Angebot ist und keiner gezwungen ist, daran teilzunehmen". Die Kritik hat ihn aber auch angespornt weiterzumachen. "Auch Einstein wurde kritisiert", sagt er. Er hat sich eine Domain im Ausland gesichert und bastelt an einer englischen Version von Muslimtaxi. Er sagt: "Möge Allah uns in diesem Projekt Erfolg geben und die Muslime, inschallah, allesamt vereinen. Und möge er das schlechte Licht, das absichtlich auf den Islam geworfen wird, besänftigen."

 
Leserkommentare
    • Glik
    • 15.03.2012 um 14:51 Uhr

    So ein bis zweimal die Woche gehen Artikel durch die Presse, bei denen man glaubt, im falschen Film zu sein.
    Auch wieder so einer.

    Wir zerschleissen uns immer mehr im Spannungsfeld zwischen pseudo-politischer Korrektheit und angeblich religiöser Korrektheit. Was dabei auf der Strecke bleibt, sind unsere lebenswichtigen Werte - vom Humor (siehe Karikaturenstreit) bis hin zum Verlust der Meinungsfreiheit.
    Wo soll das alles eigentlich noch hinführen hier und in Europa ? Langsam wirds einem mulmig.

    75 Leserempfehlungen
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    Entfernt. Bitte verzichten Sie auf diskriminierende Beiträge. Danke, die Redaktion/se

    Der Mann führt das Wort "Dialog" auf den Lippen, das soll tolerant klingen. Sein Handeln widerlegt sein Reden. Er will einen großen Schritt weiter auf dem Weg in die Scharia.

    Wie steht's denn mit der Toleranz, wenn eine Frau in ein Männertaxi einsteigen will?

    Wie viele weibliche Taxifahrer stehen für die weiblichen Fahrgäste zur Verfügung?

    Und zu dem Argument, die Fans vom FC Bayern würden sich doch auch nicht mit denen von Schalke oder was das war, mischen wollen... Wenn ich als Arbeitgeber nun sage, meine Mitarbeiter möchten halt unter sich bleiben, so wie die Fans vom FC Bayern, und keine Ausländer als Kollegen dulden, dann wird das AGG mit großer Sicherheit aus der Schublade geholt. Dann gilt mein Betrieb plötzlich als "Massengesellschaft".

    Lügen, Lügen, Lügen.

    "Statt eine offene Gesellschaft zu schaffen, in der Einwanderer als Gleiche geachtet wurden, gingen deutsche Politiker seit den 1980er Jahren dazu über, sich des „türkischen Problems“ mittels der Politik des Multikulturalismus anzunehmen. Anstelle einer handfesten deutschen Staatsbürgerschaft wurde den Immigranten ihre eigene Kultur, ihre eigene Sprache und ihr eigener Lebensstil „zugebilligt“. Die Folge war die Schaffung so genannter „Parallelgesellschaften“. Der Politik ging es nicht so sehr darum, kulturelle Vielfalt zu respektieren. Man wollte vielmehr der schwierigeren Frage nach der Schaffung einer gemeinsamen, einenden Kultur ausweichen."
    http://www.novo-argumente...

    Entfernt. Bitte verzichten Sie auf diskriminierende Äußerungen. Danke, die Redaktion/mk

    In Deutschland gibt es immer noch die Freiheit bzw. die Liberalität, sich zu entscheiden, mit wem man Auto fahren will bzw. nicht will.

    Aus berechtigten Sicherheitsgründen benutzt meine Frau die Mitfahrzentrale nur in Zusammenhang mit anderen Frauen (und das hat mit diesem Muslim-Taxi hier nichts zu tun). Es gibt durchaus Übergriffe, Sie können das gerne googeln.

    Umgekehrt habe ich in jüngeren Jahren eine Menge hübscher Mädels bei der MZ kennengelernt - und es blieb beileibe nicht immer nur beim Mitfahren ;) Wer also bewusst die Vermischung der Geschlechter sucht, findet sie auch.

    Insofern ist es reine Polemik zu behaupten, 1) es gäbe kein Kennenlern-Effekt bei der MZ und 2) wir müssten die Gesetze ändern, damit die Menschen nicht fahren dürfen, mit wem sie wollen.

    Lassen Sie also bitte die Panikmache und kehren Sie zum freiheitlichen Boden des GG zurück. Lassen Sie die Menschen Auto fahren, mit wem sie wollen.

    Ihr,
    AV

    Entfernt. Bitte verzichten Sie auf diskriminierende Beiträge. Danke, die Redaktion/se

    Der Mann führt das Wort "Dialog" auf den Lippen, das soll tolerant klingen. Sein Handeln widerlegt sein Reden. Er will einen großen Schritt weiter auf dem Weg in die Scharia.

    Wie steht's denn mit der Toleranz, wenn eine Frau in ein Männertaxi einsteigen will?

    Wie viele weibliche Taxifahrer stehen für die weiblichen Fahrgäste zur Verfügung?

    Und zu dem Argument, die Fans vom FC Bayern würden sich doch auch nicht mit denen von Schalke oder was das war, mischen wollen... Wenn ich als Arbeitgeber nun sage, meine Mitarbeiter möchten halt unter sich bleiben, so wie die Fans vom FC Bayern, und keine Ausländer als Kollegen dulden, dann wird das AGG mit großer Sicherheit aus der Schublade geholt. Dann gilt mein Betrieb plötzlich als "Massengesellschaft".

    Lügen, Lügen, Lügen.

    "Statt eine offene Gesellschaft zu schaffen, in der Einwanderer als Gleiche geachtet wurden, gingen deutsche Politiker seit den 1980er Jahren dazu über, sich des „türkischen Problems“ mittels der Politik des Multikulturalismus anzunehmen. Anstelle einer handfesten deutschen Staatsbürgerschaft wurde den Immigranten ihre eigene Kultur, ihre eigene Sprache und ihr eigener Lebensstil „zugebilligt“. Die Folge war die Schaffung so genannter „Parallelgesellschaften“. Der Politik ging es nicht so sehr darum, kulturelle Vielfalt zu respektieren. Man wollte vielmehr der schwierigeren Frage nach der Schaffung einer gemeinsamen, einenden Kultur ausweichen."
    http://www.novo-argumente...

    Entfernt. Bitte verzichten Sie auf diskriminierende Äußerungen. Danke, die Redaktion/mk

    In Deutschland gibt es immer noch die Freiheit bzw. die Liberalität, sich zu entscheiden, mit wem man Auto fahren will bzw. nicht will.

    Aus berechtigten Sicherheitsgründen benutzt meine Frau die Mitfahrzentrale nur in Zusammenhang mit anderen Frauen (und das hat mit diesem Muslim-Taxi hier nichts zu tun). Es gibt durchaus Übergriffe, Sie können das gerne googeln.

    Umgekehrt habe ich in jüngeren Jahren eine Menge hübscher Mädels bei der MZ kennengelernt - und es blieb beileibe nicht immer nur beim Mitfahren ;) Wer also bewusst die Vermischung der Geschlechter sucht, findet sie auch.

    Insofern ist es reine Polemik zu behaupten, 1) es gäbe kein Kennenlern-Effekt bei der MZ und 2) wir müssten die Gesetze ändern, damit die Menschen nicht fahren dürfen, mit wem sie wollen.

    Lassen Sie also bitte die Panikmache und kehren Sie zum freiheitlichen Boden des GG zurück. Lassen Sie die Menschen Auto fahren, mit wem sie wollen.

    Ihr,
    AV

  1. 2. Als...

    ..jemand der seine Kindheit und Jugend als "Weißer" in Südafrika verlebt, und erlebt hat, wie Menschen ihr Leben für Gleichbehandlung und eine Ende von Segregation (Trennung) eingesetzt haben, kann ich nur den Kopf darüber schütteln, das sich Jahre später Gestalten finden, die eine freiwillige Apartheid der Geschlechter, eine weitere Segregation innerhalb der Gesellschaft organisieren.

    Und noch viel erschreckender: Das sich tatsächlich Anhänger finden lassen...

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    Sie wären auch so eifrig beim kritisieren wenn es um Geschlechtertrennung auf öffentlichen Klos geht, die auch völlig blödsinnig ist. Oder Geschlechtertrennung im Sportunterricht oder Geschlechtertrennung an Schulen. (Ich kritisiere das alles) Dann würde ich Ihnen auch glauben, dass Sie was gegen Geschlechtertrennung im Taxi haben.

    So muss ich leider glauben, dass Sie nur was gegen Geschlechtertrennung in Taxis haben, wenn es aus muslimischen Gründen passiert.

    Ich finde jede Art der Geschlechtertrennung idiotisch. Ich finde Geschlechter idiotisch. Ich finde es dämlich seine Identität von seinem biologischen Geschlecht so extrem abhängig zu machen und bin um jede Relativierung froh.

    Wer sowas wie im Artikel beschrieben nicht will, muss soetwas immer kritisieren, und nicht nur bei Muslimen, wie damals in Köln, als die Moschee noch in Planung war und "ProKöln" herausfand, dass es im Islam ja üblich ist, dass Frauen und Männer getrennt beten. Dann war das plötzlich ganz schlimm und diskriminierend (was ich so sehe), aber dass die Juden das in der Kölner Synagoge seit Jahrzehnten genau so machen ist denen wohl genau so entgangen.

    • bugme
    • 15.03.2012 um 17:33 Uhr

    Das ist erst der Anfang einer neuen Apartheid. Es geht ganz klar weiter in Richtung Scharia. So ist die Geschlechtertrennung mittlerweile auch schon bei Dönerläden angekommen. Per Trennscheibe werden in einem Laden in Essen Männer von Frauen getrennt. Die Westdeutsche Allgemeine Zeitung hat darüber Ende Februar – natürlich äußerst wohlwollend – berichtet.

    Und über die Badezeiten nur für moslemische Frauen, bei denen alle männlichen Personen (auch Bademeiser) entfernt und die Fenster verhängt werden müssen, will ich gar nicht einmal schreiben. Über das Vermummungsverbot, dass nur für moslemische Frauen außer Kraft gesetzt wurde, auch nicht. Ebenfalls nicht über die Geschlechtertrennung bei bestimmten Veranstaltungen (z.B. Salafisten), nicht einmal über die Geschlechtertrennung in Moscheen,......nein, nein, das dient ja schließlich der Integration. Und außerdem wird es immer weitere Forderungen nach mehr Scharia geben und wir werden all diesen Forderungen selbstverständlich nachgeben, ....alles wegen der Integration.

    • tecnyc
    • 16.03.2012 um 8:49 Uhr

    Was ich an diesem Artikel absolut unpassend finde, ist die Tatsache, dass man ihn in die Kategorie "Integration" einordnet(siehe über der Überschrift). "Segregation" müsste es hier heißen, aber das wäre wohl zu politisch inkorrekt.

    Ihr Versuch, den Apartheid mit Muslimtaxi auf die gleiche Ebene zu bringen, scheitert kläglich wegen der Tatsache, dass die während des Apartheids begangenen Verbrechen nicht mit einer Geschlechtertrennung gleichzusetzen sind.

    Ich würde das Auseinandersetzen mit Geschichtsbüchern und Reportagen aus der Apartheidszeit empfehlen, um den Fehler zu vermeiden, dass man Situationen wie diese mit dem Apartheid vergleicht.

    Sie wären auch so eifrig beim kritisieren wenn es um Geschlechtertrennung auf öffentlichen Klos geht, die auch völlig blödsinnig ist. Oder Geschlechtertrennung im Sportunterricht oder Geschlechtertrennung an Schulen. (Ich kritisiere das alles) Dann würde ich Ihnen auch glauben, dass Sie was gegen Geschlechtertrennung im Taxi haben.

    So muss ich leider glauben, dass Sie nur was gegen Geschlechtertrennung in Taxis haben, wenn es aus muslimischen Gründen passiert.

    Ich finde jede Art der Geschlechtertrennung idiotisch. Ich finde Geschlechter idiotisch. Ich finde es dämlich seine Identität von seinem biologischen Geschlecht so extrem abhängig zu machen und bin um jede Relativierung froh.

    Wer sowas wie im Artikel beschrieben nicht will, muss soetwas immer kritisieren, und nicht nur bei Muslimen, wie damals in Köln, als die Moschee noch in Planung war und "ProKöln" herausfand, dass es im Islam ja üblich ist, dass Frauen und Männer getrennt beten. Dann war das plötzlich ganz schlimm und diskriminierend (was ich so sehe), aber dass die Juden das in der Kölner Synagoge seit Jahrzehnten genau so machen ist denen wohl genau so entgangen.

    • bugme
    • 15.03.2012 um 17:33 Uhr

    Das ist erst der Anfang einer neuen Apartheid. Es geht ganz klar weiter in Richtung Scharia. So ist die Geschlechtertrennung mittlerweile auch schon bei Dönerläden angekommen. Per Trennscheibe werden in einem Laden in Essen Männer von Frauen getrennt. Die Westdeutsche Allgemeine Zeitung hat darüber Ende Februar – natürlich äußerst wohlwollend – berichtet.

    Und über die Badezeiten nur für moslemische Frauen, bei denen alle männlichen Personen (auch Bademeiser) entfernt und die Fenster verhängt werden müssen, will ich gar nicht einmal schreiben. Über das Vermummungsverbot, dass nur für moslemische Frauen außer Kraft gesetzt wurde, auch nicht. Ebenfalls nicht über die Geschlechtertrennung bei bestimmten Veranstaltungen (z.B. Salafisten), nicht einmal über die Geschlechtertrennung in Moscheen,......nein, nein, das dient ja schließlich der Integration. Und außerdem wird es immer weitere Forderungen nach mehr Scharia geben und wir werden all diesen Forderungen selbstverständlich nachgeben, ....alles wegen der Integration.

    • tecnyc
    • 16.03.2012 um 8:49 Uhr

    Was ich an diesem Artikel absolut unpassend finde, ist die Tatsache, dass man ihn in die Kategorie "Integration" einordnet(siehe über der Überschrift). "Segregation" müsste es hier heißen, aber das wäre wohl zu politisch inkorrekt.

    Ihr Versuch, den Apartheid mit Muslimtaxi auf die gleiche Ebene zu bringen, scheitert kläglich wegen der Tatsache, dass die während des Apartheids begangenen Verbrechen nicht mit einer Geschlechtertrennung gleichzusetzen sind.

    Ich würde das Auseinandersetzen mit Geschichtsbüchern und Reportagen aus der Apartheidszeit empfehlen, um den Fehler zu vermeiden, dass man Situationen wie diese mit dem Apartheid vergleicht.

  2. Entfernt. Bitte verzichten Sie auf Polemik. Nutzen Sie die Kommentarbereiche bitte, um sachliche Argumente und Meinungen auszutauschen. Danke. Die Redaktion/au.

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    Und bei Ihnen, ist es der Pawlowsche Reflex, ausgelöst durch die Wörter "Muslim" und "Kritik" in einem Satz?

    Die eigentliche Problematik zeigen Sie hier wunderbar auf:
    Sobald Muslime kritisiert werden, reduzieren Leute wie Sie die Kritik auf das Muslimsein des Kritisierten - eine inhaltliche Auseinandersetzung mit der Kritik, eine Feststellung, ob berechtigt oder unberechtigt, findet nicht statt. Und so vergeht Tag für Tag, ohne dass eine ernsthafte ihaltliche Diskussion aufkommen kann.

    Es ist doch immer wieder bemerkenswert zu beobachten, wie bestimmte Menschen, die normalerweise nicht gerade durch eine aufgeklärte, „progressive“ Haltung auffallen (Typ „Pro-NRW“-Sympathisant), plötzlich einen feministischen (oder gerne auch homophilen, philosemtischen usw.) Furor an den Tag legen und darum wetteifern, Alice Schwarzer alt aussehen zu lassen, wenn es nicht um Diskriminierung als solche geht, sondern um eine spezifische Variante, die - ob nun zu recht oder zu unrecht - irgendwelchen „Fremden“ vorgeworfen wird. Eine besondere Rolle spielt dabei der ebenso diffuse wie absolutierte Begriff der „Integration“. Wie, eine muslimische Frau will lieber mit einer anderen Frau fahren?! Lässt sich wohl auch noch freiwillig unterdrücken, die alte Integrationsverweigererin! Als gäbe es nicht genug nicht-muslimische Frauen, die sich wohler fühlen, wenn sie mit anderen Frauen zu fahren, oder Männer, die sich ungern von einer „Frau am Steuer“ chauffieren lassen.

    Auch Ihnen könnte man einen Reflex vorwerfen, da Sie pauschalisieren und sich nicht mit dem Inhalt auseinandersetzen, ja, problematischer noch, man könnte die Frage stellen, ob nicht Sie Muslime ausgrenzen, unzureichend in diese Gesellschaft inkludieren durch das Bedürfnis, diesen indirekt Verhaltensweisen pauschal zuzuschreiben, auf alle Muslime auszudehnen, um dann sogleich Kritik an diesen Verhaltensweisen als Kritik an dem Muslim an sich zu brandmarken.

    Diese Einschätzung und Darstellung meinerseits kann natürlich ungerechtfertigt sein, aber bedenken Sie bitte die Problematik, Menschen aus vermeintlich toleranter Sicht heraus schlicht zu exkludieren, zu trennen von der übrigen Gesellschaft - Muslime sind gleichberechtigter Teil dieser Gesellschaft, unterliegen gleichen Rechten wie Pflichten und Anforderungen und sind bei weitem nicht so monothematisch, wie Kritiker und Verteidiger diese gerne darstellen.

    Kritik an der Burka und an Zwangsverheiratungen zum Beispiel werden gerne von beiden Seiten zum Anlass genommen, jeweils die andere Seite zu beschuldigen - beide aber verbinden diese Themen und weiten diese auf die Muslime selbst aus - die einen, um alle zu diskriminieren, die anderen, um alle vor vermeintlich unzulässiger Kritik zu schützen.

    Ob nun der Euphemist oder der Dysphemist - der pauschale Kritiker oder pauschale Kritiker des Kritikers, beide agieren auf ihre Weise gegen die Inkludierung, gegen die Eingliederung auch aller Muslime als Teil einer Gemeinschaft.

    Oben gesagtes gilt auch für Muslime - Kritik, ja auch Spott und Hohn inkludiert hier gerade auch, er exkludiert nicht - denn selbst Hohn und Spott, zumal schlicht Kritik, ist gang und gäbe bei der Religion der Mehrheitsgesellschaft. Muslime und den Islam davon auszunehmen, bedeutet, diese aus der Gesellschaft auszugrenzen. Oder schlicht, diese zu ignorieren. Das aber ist dann keine Toleranz, sondern Ignoranz.

    Und fragen Sie doch einmal die Menschen, die kritisieren, wie sie zum Beispiel zu der Geschlechtertrennung allgemein stehen - diese wird doch auch hier gerade deshalb so vehement kritisiert, weil diese eben nicht Ziel unserer aufgeklärten Gesellschaft ist. Im Namen der Toleranz nun auf Aufklärung verzichten - das ist wie gesagt nicht der Weg dieser einen Gesellschaft für viele - und Muslime gehören zu dieser Gesellschaft. Umso schärfer darf die Kritik ausfallen, wenn einige im Namen einer Religion Apartheid propagieren.

    Und weder Religion noch Anhänger sind ausgenommen von Kritik, und ja, auch Hohn und Spott, Ablehnung und Unverständnis - auch Respekt darf jeder selbst verteilen und steht dem Menschen selbst zwar bereits zu, aber nicht einer Religion und Ideologie. Gerade, wenn Religionen und Ideologien selbst mitunter viele Defizite aufweisen, was den Respekt angeht. Des lieben Friedens willens nicht mehr Religionen, Traditionen und Ideologien infrage stellen zu dürfen - das ist dann natürlich die Kapitulation einer aufgeklärten Gesellschaft - Muslime gehören hierzu!

    Und bei Ihnen, ist es der Pawlowsche Reflex, ausgelöst durch die Wörter "Muslim" und "Kritik" in einem Satz?

    Die eigentliche Problematik zeigen Sie hier wunderbar auf:
    Sobald Muslime kritisiert werden, reduzieren Leute wie Sie die Kritik auf das Muslimsein des Kritisierten - eine inhaltliche Auseinandersetzung mit der Kritik, eine Feststellung, ob berechtigt oder unberechtigt, findet nicht statt. Und so vergeht Tag für Tag, ohne dass eine ernsthafte ihaltliche Diskussion aufkommen kann.

    Es ist doch immer wieder bemerkenswert zu beobachten, wie bestimmte Menschen, die normalerweise nicht gerade durch eine aufgeklärte, „progressive“ Haltung auffallen (Typ „Pro-NRW“-Sympathisant), plötzlich einen feministischen (oder gerne auch homophilen, philosemtischen usw.) Furor an den Tag legen und darum wetteifern, Alice Schwarzer alt aussehen zu lassen, wenn es nicht um Diskriminierung als solche geht, sondern um eine spezifische Variante, die - ob nun zu recht oder zu unrecht - irgendwelchen „Fremden“ vorgeworfen wird. Eine besondere Rolle spielt dabei der ebenso diffuse wie absolutierte Begriff der „Integration“. Wie, eine muslimische Frau will lieber mit einer anderen Frau fahren?! Lässt sich wohl auch noch freiwillig unterdrücken, die alte Integrationsverweigererin! Als gäbe es nicht genug nicht-muslimische Frauen, die sich wohler fühlen, wenn sie mit anderen Frauen zu fahren, oder Männer, die sich ungern von einer „Frau am Steuer“ chauffieren lassen.

    Auch Ihnen könnte man einen Reflex vorwerfen, da Sie pauschalisieren und sich nicht mit dem Inhalt auseinandersetzen, ja, problematischer noch, man könnte die Frage stellen, ob nicht Sie Muslime ausgrenzen, unzureichend in diese Gesellschaft inkludieren durch das Bedürfnis, diesen indirekt Verhaltensweisen pauschal zuzuschreiben, auf alle Muslime auszudehnen, um dann sogleich Kritik an diesen Verhaltensweisen als Kritik an dem Muslim an sich zu brandmarken.

    Diese Einschätzung und Darstellung meinerseits kann natürlich ungerechtfertigt sein, aber bedenken Sie bitte die Problematik, Menschen aus vermeintlich toleranter Sicht heraus schlicht zu exkludieren, zu trennen von der übrigen Gesellschaft - Muslime sind gleichberechtigter Teil dieser Gesellschaft, unterliegen gleichen Rechten wie Pflichten und Anforderungen und sind bei weitem nicht so monothematisch, wie Kritiker und Verteidiger diese gerne darstellen.

    Kritik an der Burka und an Zwangsverheiratungen zum Beispiel werden gerne von beiden Seiten zum Anlass genommen, jeweils die andere Seite zu beschuldigen - beide aber verbinden diese Themen und weiten diese auf die Muslime selbst aus - die einen, um alle zu diskriminieren, die anderen, um alle vor vermeintlich unzulässiger Kritik zu schützen.

    Ob nun der Euphemist oder der Dysphemist - der pauschale Kritiker oder pauschale Kritiker des Kritikers, beide agieren auf ihre Weise gegen die Inkludierung, gegen die Eingliederung auch aller Muslime als Teil einer Gemeinschaft.

    Oben gesagtes gilt auch für Muslime - Kritik, ja auch Spott und Hohn inkludiert hier gerade auch, er exkludiert nicht - denn selbst Hohn und Spott, zumal schlicht Kritik, ist gang und gäbe bei der Religion der Mehrheitsgesellschaft. Muslime und den Islam davon auszunehmen, bedeutet, diese aus der Gesellschaft auszugrenzen. Oder schlicht, diese zu ignorieren. Das aber ist dann keine Toleranz, sondern Ignoranz.

    Und fragen Sie doch einmal die Menschen, die kritisieren, wie sie zum Beispiel zu der Geschlechtertrennung allgemein stehen - diese wird doch auch hier gerade deshalb so vehement kritisiert, weil diese eben nicht Ziel unserer aufgeklärten Gesellschaft ist. Im Namen der Toleranz nun auf Aufklärung verzichten - das ist wie gesagt nicht der Weg dieser einen Gesellschaft für viele - und Muslime gehören zu dieser Gesellschaft. Umso schärfer darf die Kritik ausfallen, wenn einige im Namen einer Religion Apartheid propagieren.

    Und weder Religion noch Anhänger sind ausgenommen von Kritik, und ja, auch Hohn und Spott, Ablehnung und Unverständnis - auch Respekt darf jeder selbst verteilen und steht dem Menschen selbst zwar bereits zu, aber nicht einer Religion und Ideologie. Gerade, wenn Religionen und Ideologien selbst mitunter viele Defizite aufweisen, was den Respekt angeht. Des lieben Friedens willens nicht mehr Religionen, Traditionen und Ideologien infrage stellen zu dürfen - das ist dann natürlich die Kapitulation einer aufgeklärten Gesellschaft - Muslime gehören hierzu!

  3. Traurig, dass auch jemand der perfekt Deutsch spricht, einen anspruchsvollen Studiengang studiert, trotzdem eine gesellschaftliche Anschauung des Mittelalters vertritt.

    Wie so oft scheint auch hier wieder ein interessantes Frauenbild vorzuherrschen: Vorsicht, schütze deine Ehe und lasse deine Frau nicht mit einem anderen Mann mitfahren. Sie könnte sich warscheinlich nicht lange beherrschen und würde den Ehebruch begehen. Willkommen im Mittelalter.

    Dies zeigt nur, dass man von Sprachkenntnisses und Bildung nicht ableiten kann, wie integriert jemand ist.
    Denn jemand mit solchen Ansichen, ist für mich NICHT integriert.

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    ...das für alle? oder hängt das von nationalität/religion ab?

    • tecnyc
    • 16.03.2012 um 7:17 Uhr

    "Dies zeigt nur, dass man von Sprachkenntnisses und Bildung nicht ableiten kann, wie integriert jemand ist."
    Das stimmt. Die Geschichte hat schließlich auch gezeigt, dass Mohammed Atta (Akademiker, langjähriger Aufenthalt in Deutschland) kein Unschuldslamm war.

    Entfernt. Bitte verzichten Sie auf herabwürdigende Pauschalisierungen. Danke. Die Redaktion/sc

    Oder des Vormittelalters? Warum sagen alle Islamkritiker immer dasselbe? Der Islam entsteht im 7. JAhrhundert, also weit vom Beginn des Mittelalters.

    • fse69
    • 16.03.2012 um 10:08 Uhr

    "...Dies zeigt nur, dass man von Sprachkenntnisses und Bildung nicht ableiten kann, wie integriert jemand ist.
    Denn jemand mit solchen Ansichen, ist für mich NICHT integriert...."

    Nicht integriert in IHRE Wertewelt vielleicht - gemessen an einem freiheitlich-demokratischen, bürgerlichen Rechtsstaat hingegen sehr wohl. Dieser beinhaltet übrigens ausdrücklich auch das Recht, sich von Ihnen und Ihrer Wertewelt zu segregieren.

    ...das für alle? oder hängt das von nationalität/religion ab?

    • tecnyc
    • 16.03.2012 um 7:17 Uhr

    "Dies zeigt nur, dass man von Sprachkenntnisses und Bildung nicht ableiten kann, wie integriert jemand ist."
    Das stimmt. Die Geschichte hat schließlich auch gezeigt, dass Mohammed Atta (Akademiker, langjähriger Aufenthalt in Deutschland) kein Unschuldslamm war.

    Entfernt. Bitte verzichten Sie auf herabwürdigende Pauschalisierungen. Danke. Die Redaktion/sc

    Oder des Vormittelalters? Warum sagen alle Islamkritiker immer dasselbe? Der Islam entsteht im 7. JAhrhundert, also weit vom Beginn des Mittelalters.

    • fse69
    • 16.03.2012 um 10:08 Uhr

    "...Dies zeigt nur, dass man von Sprachkenntnisses und Bildung nicht ableiten kann, wie integriert jemand ist.
    Denn jemand mit solchen Ansichen, ist für mich NICHT integriert...."

    Nicht integriert in IHRE Wertewelt vielleicht - gemessen an einem freiheitlich-demokratischen, bürgerlichen Rechtsstaat hingegen sehr wohl. Dieser beinhaltet übrigens ausdrücklich auch das Recht, sich von Ihnen und Ihrer Wertewelt zu segregieren.

  4. Und bei Ihnen, ist es der Pawlowsche Reflex, ausgelöst durch die Wörter "Muslim" und "Kritik" in einem Satz?

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    Ich habe aber eine Vermutung - und muss Ihnen sagen das ich meine Zeit nicht verschwenden werde ihnen das Gegenteil zu beweisen. Ich habe keinen Bildungsauftrag, glauben Sie einfach von mir was Sie wollen.

    Ich habe aber eine Vermutung - und muss Ihnen sagen das ich meine Zeit nicht verschwenden werde ihnen das Gegenteil zu beweisen. Ich habe keinen Bildungsauftrag, glauben Sie einfach von mir was Sie wollen.

  5. Wenn, wie immer behauptet wird, real existierende Muslime den Islam gar nicht so extremistisch auslegen, wie von "Islamophoben" unterstellt wird, dann wird "Muslim-Taxi" in Kürze mangels Nachfrage eingestellt werden müssen.

    Oder man wird es irgendwie so hinbiegen müssen, daß Geschlechterapartheid etwas Gutes ist.

    Ich bin gespannt.

    35 Leserempfehlungen
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    die Frauenmitfahrzentrale http://www.frauenfahrgeme... gibt's übrigens schon eine ganze Weile, auch bei anderen Mitfahrzentralen kann nach rein weiblichen Fahrgemeinschaften gesucht werden. Insofern ist das Muslim-Taxi wenigstens für den weiblichen Kundenwunsch nach Sicherheit durch Geschlechtertrennung einigermaßen überflüssig.

    Der Bohei allerdings, der via pi auch hier bei ZO schon darum gemacht wurde, ist im Artikel sehr zutreffend beschrieben: 'Die Reaktionen waren so heftig, als hätte Reid den Kopftuchstreit gewonnen, zehn neue Moscheen an einem Tag gebaut und im Vorbeigehen die rechtlichen Fundamente des Abendlandes untergraben.'

    Weswegen sich mir die Frage stellt, ob bei pi und Konsorten tatsächlich Mitfahrzentralen in besonderer Weise genutzt werden? Oder ist einfach kein Anlaß zu blöd und unwichtig, um die übliche Form der 'Islamkritik' anzubringen?

    die Frauenmitfahrzentrale http://www.frauenfahrgeme... gibt's übrigens schon eine ganze Weile, auch bei anderen Mitfahrzentralen kann nach rein weiblichen Fahrgemeinschaften gesucht werden. Insofern ist das Muslim-Taxi wenigstens für den weiblichen Kundenwunsch nach Sicherheit durch Geschlechtertrennung einigermaßen überflüssig.

    Der Bohei allerdings, der via pi auch hier bei ZO schon darum gemacht wurde, ist im Artikel sehr zutreffend beschrieben: 'Die Reaktionen waren so heftig, als hätte Reid den Kopftuchstreit gewonnen, zehn neue Moscheen an einem Tag gebaut und im Vorbeigehen die rechtlichen Fundamente des Abendlandes untergraben.'

    Weswegen sich mir die Frage stellt, ob bei pi und Konsorten tatsächlich Mitfahrzentralen in besonderer Weise genutzt werden? Oder ist einfach kein Anlaß zu blöd und unwichtig, um die übliche Form der 'Islamkritik' anzubringen?

  6. Ich habe aber eine Vermutung - und muss Ihnen sagen das ich meine Zeit nicht verschwenden werde ihnen das Gegenteil zu beweisen. Ich habe keinen Bildungsauftrag, glauben Sie einfach von mir was Sie wollen.

    Eine Leserempfehlung
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    Ich verstehe auch nicht, worauf Sie hinaus wollen. Sie haben eine Vermutung, haben aber keine Zeit, um das Gegenteil zu beweisen. Das Gegenteil von was? Ihrer Vermutung?
    Es geht doch hier schlicht darum, ob man überwundene atavistische Vorstellungen fördern oder ihnen entgegentreten soll.
    Die unterschiedliche Bewertung pawlowscher Reflexe differenziert sich dadurch, ob sie für das eine oder wider das andere (oder umgekehrt) hervorgerufen werden.
    Lediglich mit der Phrase Andersdenkende stigmatisieren zu wollen ist keine gute Methode.

    Ich verstehe auch nicht, worauf Sie hinaus wollen. Sie haben eine Vermutung, haben aber keine Zeit, um das Gegenteil zu beweisen. Das Gegenteil von was? Ihrer Vermutung?
    Es geht doch hier schlicht darum, ob man überwundene atavistische Vorstellungen fördern oder ihnen entgegentreten soll.
    Die unterschiedliche Bewertung pawlowscher Reflexe differenziert sich dadurch, ob sie für das eine oder wider das andere (oder umgekehrt) hervorgerufen werden.
    Lediglich mit der Phrase Andersdenkende stigmatisieren zu wollen ist keine gute Methode.

  7. Entfernt. Bitte verzichten Sie auf überzogene Polemik. Danke. Die Redaktion/sc

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