Muslime: Was die Integrationsstudie wirklich sagt
Eine Untersuchung zu jungen Muslimen sorgt für Furore. Dabei zeigt sie nur: Deutsche und Einwanderer müssen sich für bessere Integration gemeinsam anstrengen.
An der Friedrich-Schiller-Universität in Jena ist man fassungslos: Eineinhalb Jahre hat ein Team aus Psychologen, Soziologen und Kommunikationswissenschaftlern akribisch geforscht. Wie es wirklich steht um die Lebenswelten junger Muslime in Deutschland, das wollten die Wissenschaftler gemeinsam mit Kollegen anderer Universitäten und einem Sozialforschungsinstitut herausfinden.
Die Forscher haben möglichst genau gearbeitet. Sie wollten endlich empirisch belastbare Aussagen treffen können. Eine 750 Seiten starke Schrift ist entstanden, die am Donnerstagmittag veröffentlicht werden sollte.
Doch dann das: "Studie belegt: Jeder fünfte Muslim in Deutschland will sich nicht integrieren", schrieb schon am Donnerstagmorgen die Bild-Zeitung. Innenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) erhob in dem Zeitungsbericht sogleich den mahnenden Zeigefinger: "Wer Freiheit und Demokratie bekämpft, wird hier keine Zukunft haben."
Ärger wegen einseitiger Darstellung
Die Mitarbeiter der Studie seien "emotional erregt" gewesen über dieses einseitige Urteil, sagt Projektleiter Wolfgang Frindte ZEIT ONLINE. "Da ist ein kleines Detail in den Mittelpunkt gerückt worden", betont der Jenaer Professor für Kommunikationswissenschaften. Denn das sehr komplexe Forschungsergebnis lässt sich nicht in eine knackige Überschrift fassen. Es ist vielmehr so ambivalent wie das Leben. Das Resümee der Forscher besagt nämlich vor allem eines, etwas eher Altbekanntes: "Integration ist ein wechselseitiger Prozess, der nur bei gemeinsamem Engagement sowohl der Migranten als auch der deutschen Mehrheitsbevölkerung gelingen kann."
Muslime wollen sich integrieren, aber Herkunft nicht aufgeben
Die Studie näherte sich auf mehreren Wegen der Lebenswirklichkeit der Muslime. Die Wissenschaftler haben sechs Familien und die in ihr lebenden Generationen ausführlich interviewt, sie haben eine Telefonbefragung von mehr als 700 deutsch-, arabisch- und türkischsprachigen jungen Menschen durchgeführt, sie haben über 6.700 Postings in muslimischen Internetforen ausgewertet.
Folgende Hauptergebnisse lassen sich zusammenfassen: Die meisten Muslime fühlen sich in Deutschland wohl. Vor allem die hierzulande geborenen Mitglieder der Einwandererfamilien identifizieren sich stark mit der Bundesrepublik. Gleichzeitig haben fast alle auch eine starke Bindung zu ihrer Heimatkultur, sie möchten diese muslimische Identität nicht völlig aufgeben.
Muslime finden, dass ihnen die deutsche Bevölkerung sehr distanziert gegenübertritt. Sie werden das Gefühl nicht los, dass von ihnen totale Assimilation verlangt wird. Tatsächlich unterhalten viele Muslime eher soziale Beziehungen zu anderen Muslimen, einfach weil sie diese als "vertraut und inniger empfinden".
Ein für die Integrationswilligkeit wichtiger Aspekt, das sagen auch die Forscher, scheint für Muslime das Gefühl zu sein, von ihrer deutschen Umwelt akzeptiert zu werden. So stellten die Forscher eine stärkere Betonung der eigenen muslimischen Identität bei ihren Befragten fest, nachdem 2010 Thilo Sarrazin ein integrationsskeptisches Buch veröffentlicht und damit für Verunsicherung und Verärgerung bei den Muslimen gesorgt hatte. Die Autoren der Studie betonen aber, dass man aus dieser Beobachtung nur bedingt empirisch belastbare Schlüsse ziehen könne.
Ein statistisch signifikantes Ergebnis hingegen ist, dass Muslime mit deutschem Pass eine stärkere Bereitschaft zeigen, sich zu integrieren, als Muslime mit ausländischer Staatsangehörigkeit. Die Forscher definieren Integration als das "Bewahren der traditionellen Herkunftskultur und die gleichzeitige Bereitschaft zur Übernahme der deutschen Mehrheitskultur". 78 Prozent der deutschen Muslime zwischen 18 und 32 Jahren befürworten laut der Studie Integration, 52 Prozent der Muslime ausländischer Nationalität. Für die anderen heiße das erst einmal nur, dass diese sich im Moment noch eher ihrer Herkunftskultur verbunden fühlten.





"Muslime wollen sich integrieren, aber Herkunft nicht aufgeben"
Was die Vorurteile gegen Israel und der USA angeht,so braucht die deutsche Mehrheitsgesellschaft,wenn man die Internetforen als Maßstab heranzieht, auch nicht zu verstecken.
So und nun können die Sarrazinos kommen und das Forum mit hunderten Postings vollmüllen,bis wir irgendwann wieder im Jahr 1683 sind mit der Türkenbelagerung vor Wien!
wieso mit sarazinos widerspruch gleich mal stigmatisieren.
der wille zur integration läßt sich doch ganz leicht objektivieren.
anteil an abschlüssen bei
- relal/hauptschule
- abi
- beruf
- studium
im artikel steht dann was von 60 prozent der befragten sind arbeitslos.
warum sollen dann nun wieder die deutschen sich mühe geben ...?
Ich mag es nicht mehr hoeren! Warum muss ich mich als Deutsche in Deutschland einer anderen Kultur anpassen? Ich habe selbst 22 Jahre lang im Ausland gelebt, tue es heute noch zeitweise. Inzwischen auch in einem muslimischem Land. Es hat sich nie die Frage gestellt, wer sich wem anpassen sollte. Natuerlich haben mein Mann und ich uns 'angepasst'. Es ist doch ganz selbstverstaendlich, dass man, moechte man in eine fremdsprachigen Land arbeiten und leben, die jeweilige Landessprache erlernt. Und zwar auf eigene Kosten. Genauso selbstverstaendlich (und aufregend) war und ist es fuer uns, die wir im Ausland sind, andere Kulturen kennenzulernen. Denn wir, nicht unsere Gastgeber sind ausgewandert oder suchen das 'gruenere Gras auf der anderen Seite'. Mein Mann u. ich wollen Geld verdienen (auf Grund unseres Alters haben wir es schwer in Deutschland). Unser Gastland bietet uns die Moeglichkeit zu arbeiten, also passen wir uns an !!!
Ich schließe mich meinem Vorredner an!
"Das ist wohl der Kern des Satzes"
"Muslime wollen sich integrieren, aber Herkunft nicht aufgeben"
Das ist eine Fehlinterpretation, denn kaum ein Migrant will seine Heimatwurzeln aufgeben. Aber mit keiner Migrationskultur ist Integration ein so schwieriges Paket, wenn überhaupt je schwierig, wie mit der islamischen Kultur.
Unabhängig Informierte wissen wo des Pudels Kern liegt, nämlich in der Kultur selbst, wie der Anleitung im Koran (u.a. Sure 4.90), „sich keine Freunde unter den Ungläubigen zu nehmen“. Muslime wollen sich integrieren, vielleicht, aber sie können nicht, wie sie wollten.
wieso mit sarazinos widerspruch gleich mal stigmatisieren.
der wille zur integration läßt sich doch ganz leicht objektivieren.
anteil an abschlüssen bei
- relal/hauptschule
- abi
- beruf
- studium
im artikel steht dann was von 60 prozent der befragten sind arbeitslos.
warum sollen dann nun wieder die deutschen sich mühe geben ...?
Ich mag es nicht mehr hoeren! Warum muss ich mich als Deutsche in Deutschland einer anderen Kultur anpassen? Ich habe selbst 22 Jahre lang im Ausland gelebt, tue es heute noch zeitweise. Inzwischen auch in einem muslimischem Land. Es hat sich nie die Frage gestellt, wer sich wem anpassen sollte. Natuerlich haben mein Mann und ich uns 'angepasst'. Es ist doch ganz selbstverstaendlich, dass man, moechte man in eine fremdsprachigen Land arbeiten und leben, die jeweilige Landessprache erlernt. Und zwar auf eigene Kosten. Genauso selbstverstaendlich (und aufregend) war und ist es fuer uns, die wir im Ausland sind, andere Kulturen kennenzulernen. Denn wir, nicht unsere Gastgeber sind ausgewandert oder suchen das 'gruenere Gras auf der anderen Seite'. Mein Mann u. ich wollen Geld verdienen (auf Grund unseres Alters haben wir es schwer in Deutschland). Unser Gastland bietet uns die Moeglichkeit zu arbeiten, also passen wir uns an !!!
Ich schließe mich meinem Vorredner an!
"Das ist wohl der Kern des Satzes"
"Muslime wollen sich integrieren, aber Herkunft nicht aufgeben"
Das ist eine Fehlinterpretation, denn kaum ein Migrant will seine Heimatwurzeln aufgeben. Aber mit keiner Migrationskultur ist Integration ein so schwieriges Paket, wenn überhaupt je schwierig, wie mit der islamischen Kultur.
Unabhängig Informierte wissen wo des Pudels Kern liegt, nämlich in der Kultur selbst, wie der Anleitung im Koran (u.a. Sure 4.90), „sich keine Freunde unter den Ungläubigen zu nehmen“. Muslime wollen sich integrieren, vielleicht, aber sie können nicht, wie sie wollten.
Seit Jahren ist es das gleiche Spiel. Es kann nicht sein, was nicht sein darf. Migranten sind in diesem Land willkommen, wer unsere Werte jedoch ablehnt und sich nicht anpassen will, hat hier keine Zukunft. Wer seine Ablehnung dann auch noch lautstark verkündet und mit entsprechenden Straftaten untermauert, sollte in sein Heimatland zurückgeschickt werden. Wenn wir nicht den Mut haben unsere Identität und Kultur zu schützen, werden wir alle große Probleme bekommen. Diese Erkenntnis muß sich noch durchsetzen. Weitere Studien sind dafür nun wirklich nicht mehr nötig.
"Wenn wir nicht den Mut haben unsere Identität und Kultur zu schützen, werden wir alle große Probleme bekommen."
Schützen Sie unsere Kultur auch vor der von dem Boulevardmedien ausgehenden Gefahr einer Entmenschlichung und Verrohung? Wo ist der Aufschrei, wenn Frauen im TV nur noch nach ihrem Äusseren beurteilt werden und - überspitzt formuliert - nur noch mit operierten Brüsten als Frauen gelten, wenn Bushido stolz verkündet, er war mit 700 Frauen im Bett und dafür auch noch Lob bekommt, wenn ein Dieter Bohlen Kandidaten, die offensichtlich geistig zurückgeblieben sind vor Millionen von Zuschauern beleidigt und mobbt und die Zuschauer dabei sogar noch mitmachen, wenn ein ehemaliger Zuhälter für seinen Reichtum bewundert wird, wenn Menschen in sogenannte Reality Formaten systematisch vorgeführt werden?
Wo ist der Aufschrei, wenn die Menschen immer stärker nur nach ihrem wirtschaftlichen Nutzen bewertet werden? Wo ist der Aufschrei, wenn die Menschen sich gegenseitig nur noch als Mittel zum Erreichen des eigenen Vorteils sehen und nicht mehr - wie Kant es einst forderte - in jedem Menschen auch einen Selbstzweck sehen?
Auf diese Kultur kann ich gerne verzichten.
"Wenn wir nicht den Mut haben unsere Identität und Kultur zu schützen, werden wir alle große Probleme bekommen. Diese Erkenntnis muß sich noch durchsetzen." schreiben sie einfach mal so dahin.
Bitte erklären Sie mir doch mal, was darunter zu verstehen ist: Caspar David Friedrich, Bach, Beethoven, Schiller, Goethe, Wagner, Mann, Brecht, R. Strauss, Schönberg, Henze, Böll, Grass? Oder auch Mozart, Ernst Lubitsch und Billy Wilder, Fassbinder und Wenders? Oder sogar Dieter Bohlen und Stefan Raab?
Oder geht es um Fleiß, Pünktlichkeit, Obrigkeitsglauben und A..kriecherei, Anti-AKW-Proteste? Adenauer oder 68er?
Ich bin in Deutschland als Kind von deutschen Eltern geboren, kann aber - mit Verlaub - nicht erkennen, dass es so etwas wie EINE deutsche Kultur oder Identität gäbe.
Was also muss Ihrer Meinung nach geschützt werden und vor Allem: Wer ist Ihrer Meinung nach "wir"?
Zuerst einmal: Die meisten Muslime, die Sie zurückschicken wollen, sind gebürtige Deutsche, genauer gesagt Nachkommen der Einwanderer-Arbeiter aus den 50ern und 60ern. Die können gar nicht rausgeschmissen werden.
Und zweitens: Warum ist diese Studie schockierend? Ein Fünftel der Muslime in D will sich nicht integrieren. Das bedeutet umgekehrt, dass 4/5 der Muslime in D sich integrieren will. Die überwältigende Mehrheit der Muslime in D ist also integrationswillig. So muss man die Studie lesen.
"Wenn wir nicht den Mut haben unsere Identität und Kultur zu schützen, werden wir alle große Probleme bekommen."
Schützen Sie unsere Kultur auch vor der von dem Boulevardmedien ausgehenden Gefahr einer Entmenschlichung und Verrohung? Wo ist der Aufschrei, wenn Frauen im TV nur noch nach ihrem Äusseren beurteilt werden und - überspitzt formuliert - nur noch mit operierten Brüsten als Frauen gelten, wenn Bushido stolz verkündet, er war mit 700 Frauen im Bett und dafür auch noch Lob bekommt, wenn ein Dieter Bohlen Kandidaten, die offensichtlich geistig zurückgeblieben sind vor Millionen von Zuschauern beleidigt und mobbt und die Zuschauer dabei sogar noch mitmachen, wenn ein ehemaliger Zuhälter für seinen Reichtum bewundert wird, wenn Menschen in sogenannte Reality Formaten systematisch vorgeführt werden?
Wo ist der Aufschrei, wenn die Menschen immer stärker nur nach ihrem wirtschaftlichen Nutzen bewertet werden? Wo ist der Aufschrei, wenn die Menschen sich gegenseitig nur noch als Mittel zum Erreichen des eigenen Vorteils sehen und nicht mehr - wie Kant es einst forderte - in jedem Menschen auch einen Selbstzweck sehen?
Auf diese Kultur kann ich gerne verzichten.
"Wenn wir nicht den Mut haben unsere Identität und Kultur zu schützen, werden wir alle große Probleme bekommen. Diese Erkenntnis muß sich noch durchsetzen." schreiben sie einfach mal so dahin.
Bitte erklären Sie mir doch mal, was darunter zu verstehen ist: Caspar David Friedrich, Bach, Beethoven, Schiller, Goethe, Wagner, Mann, Brecht, R. Strauss, Schönberg, Henze, Böll, Grass? Oder auch Mozart, Ernst Lubitsch und Billy Wilder, Fassbinder und Wenders? Oder sogar Dieter Bohlen und Stefan Raab?
Oder geht es um Fleiß, Pünktlichkeit, Obrigkeitsglauben und A..kriecherei, Anti-AKW-Proteste? Adenauer oder 68er?
Ich bin in Deutschland als Kind von deutschen Eltern geboren, kann aber - mit Verlaub - nicht erkennen, dass es so etwas wie EINE deutsche Kultur oder Identität gäbe.
Was also muss Ihrer Meinung nach geschützt werden und vor Allem: Wer ist Ihrer Meinung nach "wir"?
Zuerst einmal: Die meisten Muslime, die Sie zurückschicken wollen, sind gebürtige Deutsche, genauer gesagt Nachkommen der Einwanderer-Arbeiter aus den 50ern und 60ern. Die können gar nicht rausgeschmissen werden.
Und zweitens: Warum ist diese Studie schockierend? Ein Fünftel der Muslime in D will sich nicht integrieren. Das bedeutet umgekehrt, dass 4/5 der Muslime in D sich integrieren will. Die überwältigende Mehrheit der Muslime in D ist also integrationswillig. So muss man die Studie lesen.
Studie: "In der Gruppe der nichtdeutschen Muslime finden sich ca. 52 Prozent, die Integration mehr oder weniger befürworten, aber auch 48 Prozent mit starken Separationsneigungen."
Etwa die Hälfte der Moslems befürwortet in einem Telefoninterview also Integration. DIE HÄLFTE!
Und auch alleine die Aussage, dass diese Hälfte Integration "mehr oder weniger" befürwortet, ist doch erschreckend. Ich möchte gar nicht wissen, wieviele aufgrund mangelnder Deutschkenntnisse erst gar nicht befragt wurden konnten.
...befragt WERDEN konnten.
...befragt WERDEN konnten.
Entfernt. Bitte verzichten Sie auf Pauschalisierungen und Unterstellungen. Danke, die Redaktion/ls
Bitte unterlassen sie in Zukunft redaktionskritische Kommentare, sonst gehört auch ihr Account bald zu den unzähligen Gesperrten.
Bitte unterlassen sie in Zukunft redaktionskritische Kommentare, sonst gehört auch ihr Account bald zu den unzähligen Gesperrten.
Jeder sollte die Studie selber lesen. Googeln!
Zitate aus dem Artikel:
"Kernstück der Studie ist eine Telefonumfrage unter Muslimen und Nichtmuslimen im Alter von 18 bis 32 Jahren. Es handelt sich also um sehr junge Teilnehmer, die noch in der Ausbildung sind oder arbeitslos: 60 Prozent der Befragten gingen laut der Studie keinem Beruf nach."
"15 Prozent der deutschen Muslime und 24 Prozent der Muslime ohne deutschen Pass im Alter von 18 bis 32 Jahren fallen in eine Gruppe, die die Wissenschaftler als "streng religiös mit starken Abneigungen gegenüber dem Westen, tendenzieller Gewaltakzeptanz und ohne Integrationstendenz""
Liebe(r) lunisolar2,
Sie brauchen die Studie nicht zu googlen, sie ist im Artikel verlinkt. Im zweiten Absatz. Eine interessante Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse finden Sie außerdem hier: http://www.uni-jena.de/Mi...
Viele Grüße, Lisa Caspari
Ergänzend sollte man sich auch mal Folgendes zu Gemüte führen: http://www.uni-bielefeld....
Oder in Kürze: http://www.dradio.de/dkul... http://www.dradio.de/dlf/...
Das erklärt vielleicht auch viele Reaktionen hier im Kommentarbereich.
P.S.: http://www.zeit.de/gesell...
Zitat: "Manch einer legitimiert "Gewalt als Mittel zur Verteidigung der islamischen Welt gegen die Bedrohung durch den Westen".....Viele Muslime glaubten aber, der Westen wolle ihre Religion verdrängen."
Wie kann man Leute, die sowas meinen, anders als integrationsunwillig nennen? Wie viele sind das überhaupt? Das sagt der Artikel nicht.
.
Was bedeutet das überhaupt, dass "manch einer" der Befragten Gewalt legitimiert? Ist der dann ein Terrorist? Diese Frage wird hier nur unzureichend beantwortet: " Allerdings verweisen die Forscher darauf, dass damit nicht "persönliche Gewaltbereitschaft" gemeint ist. "
Wessen Gewaltbereitschaft ist denn gemeint, wenn nicht die "persönliche"? Sind die Befragten, die so geantwortet haben, damit also Unterstützer von Terroristen, ohne selber welche zu sein? Oder kann man den Satz noch anders verstehen?
Danke fuer den Link.
Es zeigt sich, dass zu den Millionen "junge" Muslimen, muessen wir auch noch Millionen von "alten" deutschen integrieren.
das BMI verschickt die 760 Seiten-Studie kostenlos - nur lesen muß man selber - aber vielleicht sind dann die Hüter des Deutschtums eine Weile lang still.
Liebe(r) lunisolar2,
Sie brauchen die Studie nicht zu googlen, sie ist im Artikel verlinkt. Im zweiten Absatz. Eine interessante Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse finden Sie außerdem hier: http://www.uni-jena.de/Mi...
Viele Grüße, Lisa Caspari
Ergänzend sollte man sich auch mal Folgendes zu Gemüte führen: http://www.uni-bielefeld....
Oder in Kürze: http://www.dradio.de/dkul... http://www.dradio.de/dlf/...
Das erklärt vielleicht auch viele Reaktionen hier im Kommentarbereich.
P.S.: http://www.zeit.de/gesell...
Zitat: "Manch einer legitimiert "Gewalt als Mittel zur Verteidigung der islamischen Welt gegen die Bedrohung durch den Westen".....Viele Muslime glaubten aber, der Westen wolle ihre Religion verdrängen."
Wie kann man Leute, die sowas meinen, anders als integrationsunwillig nennen? Wie viele sind das überhaupt? Das sagt der Artikel nicht.
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Was bedeutet das überhaupt, dass "manch einer" der Befragten Gewalt legitimiert? Ist der dann ein Terrorist? Diese Frage wird hier nur unzureichend beantwortet: " Allerdings verweisen die Forscher darauf, dass damit nicht "persönliche Gewaltbereitschaft" gemeint ist. "
Wessen Gewaltbereitschaft ist denn gemeint, wenn nicht die "persönliche"? Sind die Befragten, die so geantwortet haben, damit also Unterstützer von Terroristen, ohne selber welche zu sein? Oder kann man den Satz noch anders verstehen?
Danke fuer den Link.
Es zeigt sich, dass zu den Millionen "junge" Muslimen, muessen wir auch noch Millionen von "alten" deutschen integrieren.
das BMI verschickt die 760 Seiten-Studie kostenlos - nur lesen muß man selber - aber vielleicht sind dann die Hüter des Deutschtums eine Weile lang still.
... blond, blauäugig, großgewachsen und von Sarazins Gnaden und ich werde mich in diesem Land auch nicht integrieren.
Wer will schon so enden wie ihr.
Empfehlung: Auswandern!
Eine der grossen Errungenschaften unserer Republik ist die Freiheit zu gehen, wenn man unbedingt will. Dies sagte der australische Ministerpraesident und es gilt auch fuer Deutschland.
Sie sollten auswandern!
Netter Versuch, aber allem Anschein nach kommt deine Entscheidung zu spät: Du sprichst unsere Sprache, liest Zeitung, interessierst dich für Gesellschaftsprobleme und scheinst deiner Wortwahl/Aussage nach nicht ungebildet zu sein.
P.S. keiner fordert von dir mehr, z.B. Assimilation, guter Junge!
Empfehlung: Auswandern!
Eine der grossen Errungenschaften unserer Republik ist die Freiheit zu gehen, wenn man unbedingt will. Dies sagte der australische Ministerpraesident und es gilt auch fuer Deutschland.
Sie sollten auswandern!
Netter Versuch, aber allem Anschein nach kommt deine Entscheidung zu spät: Du sprichst unsere Sprache, liest Zeitung, interessierst dich für Gesellschaftsprobleme und scheinst deiner Wortwahl/Aussage nach nicht ungebildet zu sein.
P.S. keiner fordert von dir mehr, z.B. Assimilation, guter Junge!
"die Herkunft nicht aufgeben" ?
Wenn das bedeutet, wie ich glaube, daß Migranten hier ihre Kultur leben wollen, z. B. Kopftuch, Zwangsverheiratung, Macho-Auftreten bei jungen Muslimen, so ist das eben keine Integration, sondern Integrationsverweigerung.
Auch wenns von der Bildzeitung kommt.
Ich werde die Studie noch mal genau lesen, aber im Artikel hier stehen dazu keine Details.
"....aber im Artikel hier stehen dazu keine Details."
Entschuldigen Sie bitte, aber eine Kultur ist doch wohl mehr als eine Anreihung von "gehypten" Schlagwörtern?
"Die Herkunft nicht aufgeben", bedeutet doch viel mehr als nur das sture Ausleben von Klischees.
Das eine muss das andere (Integration) auch keinesfalls ausschließen.
Lebten Sie im Ausland (z.B. China), würden SIE Ihre Kultur dann komplett aufgeben?
"Wenn das bedeutet, wie ich glaube, daß Migranten hier ihre Kultur leben wollen, (...) so ist das eben keine Integration, sondern Integrationsverweigerung."
Sorry, aber Integration bedeutet nicht, eine Kultur am Eingangstor abzugeben und eine andere aufzunehmen. Derartiges gibt es nirgends. Integration bedeutet lediglich, sich in der Gesellschaft so einzurichten, dass Kommunikation nach allen Seiten stattfindet. Was Sie meinen, ist Assimilation.
...sie leben(meistens)in den gleichen Stadtteilen, sie gehen in den gleichen Geschäften einkaufen(abgesehen vom Discounter), sie reden in ihrer Sprache miteinander, usw. Eigentlich ein kleiner Mikrokosmos ! Das würde auch keinen stören, auch die Politiker nicht, wenn da nur nicht der zeitweise Kontakt mit den vermaledeiten Inländern wäre, sei es Schule oder Beruf ! Der Traum unserer Politiker von einem ständigen nachwachsenden Potential an Billiglöhnern hat sich zerschlagen ! Wie gemein ! Am Besten lassen wir es so, wie es ist ! Keiner der beiden Parteien hat wirklich Interesse an einer Änderung der Situation. Da hilft alles Gesundbeten nichts !
GoG
"....aber im Artikel hier stehen dazu keine Details."
Entschuldigen Sie bitte, aber eine Kultur ist doch wohl mehr als eine Anreihung von "gehypten" Schlagwörtern?
"Die Herkunft nicht aufgeben", bedeutet doch viel mehr als nur das sture Ausleben von Klischees.
Das eine muss das andere (Integration) auch keinesfalls ausschließen.
Lebten Sie im Ausland (z.B. China), würden SIE Ihre Kultur dann komplett aufgeben?
"Wenn das bedeutet, wie ich glaube, daß Migranten hier ihre Kultur leben wollen, (...) so ist das eben keine Integration, sondern Integrationsverweigerung."
Sorry, aber Integration bedeutet nicht, eine Kultur am Eingangstor abzugeben und eine andere aufzunehmen. Derartiges gibt es nirgends. Integration bedeutet lediglich, sich in der Gesellschaft so einzurichten, dass Kommunikation nach allen Seiten stattfindet. Was Sie meinen, ist Assimilation.
...sie leben(meistens)in den gleichen Stadtteilen, sie gehen in den gleichen Geschäften einkaufen(abgesehen vom Discounter), sie reden in ihrer Sprache miteinander, usw. Eigentlich ein kleiner Mikrokosmos ! Das würde auch keinen stören, auch die Politiker nicht, wenn da nur nicht der zeitweise Kontakt mit den vermaledeiten Inländern wäre, sei es Schule oder Beruf ! Der Traum unserer Politiker von einem ständigen nachwachsenden Potential an Billiglöhnern hat sich zerschlagen ! Wie gemein ! Am Besten lassen wir es so, wie es ist ! Keiner der beiden Parteien hat wirklich Interesse an einer Änderung der Situation. Da hilft alles Gesundbeten nichts !
GoG
Entfernt. Bitte verzichten Sie auf Diffamierungen. Danke, die Redaktion/ls
Widerstandskämpfer vs Zeit?! Sie kämpfen also gegen Demokratie, Liberalismus und Aufklärung?
Widerstandskämpfer vs Zeit?! Sie kämpfen also gegen Demokratie, Liberalismus und Aufklärung?
Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren