Mordserie: Polizei verhandelt mit Verdächtigem in Toulouse
Seit gestern Morgen belagert die Polizei ein Haus in Toulouse, in dem sich der Tatverdächtige verschanzt hat. Er hatte offenbar einen weiteren Anschlag geplant.
Der mutmaßliche Serienmörder von Toulouse plante vermutlich weitere Taten. Der Tatverdächtige habe zugegeben, dass er am Montagmorgen einen weiteren Soldaten töten wollte, sagte der zuständige Staatsanwalt. Er habe im Gespräch mit Polizisten bedauert, nicht noch mehr Menschen getötet zu haben. Ein Renault Clio werde noch gesucht, der wahrscheinlich Waffen und Sprengstoff enthalte. Ein Motorroller, der mutmaßlich bei den Taten genutzt wurde, sei ebenso wie eine Kamera gefunden worden.
Der Verdächtige hat sich in einem Haus in Toulouse verschanzt und bei Schusswechseln mindestens zwei Polizisten verletzt. Er steht im Verdacht, in Toulouse und Umgebung sieben Menschen getötet zu haben. Am Morgen war das Haus, in dem sich der Tatverdächtige befand, von der Polizei umstellt worden. Der 23-Jährige hat nun angekündigt, sich am Abend stellen zu wollen.
Am Nachmittag hieß es zeitweise, der Mann sei überwältigt worden. Die Meldungen der Fernsehsender BFN-TV und I-Tele wurden jedoch von Innenminister Claude Guéant dementiert.
Auf einer Trauerfeier für die drei getöteten Soldaten in Montauban in der Nähe von Toulouse verurteilte Präsident Nicolas Sarkozy die Taten als "terroristische Exekution". An der Zeremonie nahmen zahlreiche Spitzenpolitiker teil, darunter der sozialistische Präsidentschaftskandidat François Hollande.
Sarkozy warnt vor Rache
Sarkozy sagte nach einer Unterredung mit Vertretern der jüdischen und muslimischen Glaubensgemeinschaften, es werde alles getan, damit der Verdächtige sich vor der Justiz verantworte. Er dankte den Ermittlern für ihre schnelle Arbeit und betonte: "Der Terrorismus wird unsere nationale Gemeinschaft nicht zerbrechen." Er warnte vor Rachegedanken und einer Verquickung von Religion und Terrorismus.
Kurz nachdem der Verdächtige in einer Wohnung von der Polizei umstellt worden war, begann er die Verhandlungen mit der Polizei. Er habe nach "einem Kommunikationsmittel" verlangt, teilte der Innenminister Guéant mit. Um es zu erhalten, warf der Tatverdächtige einen Colt aus dem Fenster. Der Mann besitzt laut dem Minister aber auch noch andere Waffen: eine kleine Uzi-Maschinenpistole und außerdem mehrere Faustfeuerwaffen.
Bei dem Verdächtigen handelt es sich wahrscheinlich um den gesuchten Serientäter. Ihm werden drei Mordanschläge in Südfrankreich mit insgesamt sieben Toten zur Last gelegt. Er habe der Polizei gesagt, er gehöre zu Al-Kaida und habe seine Taten begangen, um palästinensische Kinder zu rächen, sagte der Innenminister, der an den Einsatzort gekommen war. Der Verdächtige sei einst in den Unruhegebieten an der pakistanisch-afghanischen Grenze unterwegs gewesen, hieß es. Die BBC berichtete, er sei seit Jahren vom französischen Geheimdienst beobachtet worden.
Beamte der Eliteeinheit RAID hatten sich in der Nacht einen Schusswechsel mit dem Verdächtigen geliefert. Polizisten mit schusssicheren Westen und Helmen riegelten das Haus weiträumig ab, die Bewohner mussten es auf Anweisung der Polizei verlassen. Ein Reporter zählte etwa sechs oder sieben Schüsse.
Zwei Polizisten seien verletzt worden, als der Verdächtige auf sie schoss, sagte der zuständige Staatsanwalt. Ein Beamter habe einen Knieschuss erlitten, der andere sei durch seine schusssichere Weste vor schweren Verletzungen bewahrt worden. Die Polizei habe Militärwaffen eingesetzt. Auch sei die Mutter des Verdächtigen von der Polizei an den Einsatzort geholt worden, habe aber keinen Kontakt mit ihrem Sohn aufnehmen wollen.
Mehrere Einsätze
Gegen 9 Uhr morgens war in der Nähe des Gebäudes eine laute Explosion zu hören. Später wurde klar, dass die Polizei ein Fahrzeug kontrolliert sprengte. Nahe des umstellten Hauses habe die Polizei ein Auto mit Waffen gefunden, sagte der Innenminister.
Das Haus ist nicht sehr weit von der jüdischen Schule entfernt, vor der mutmaßlich der 23-Jährige am Montagmorgen einen Lehrer und drei Kinder erschossen hatte. Nach Angaben der Polizei waren mehrere Einsätze in der Gegend um Toulouse im Gange.





steht quer zum teils realsatirischen Niveau der Debatte. Spon orakelte gestern noch, die beim Täter gesehene Kamera gebe möglicherweise einen Hinweis auf seine Identität: ehemaliger Fallschirmjäger, weil auch diese bei ihren Einsätzen...was war das? Journalistische Rasterfahndung nach dem Kriterium "Kamerabesitz"? - Erheblich schlimmer allerdings, dass manche es plötzlich nicht mehr für so wichtig erachten, wer der Täter ist und welchen Hintergrund er hat. Halten wir uns zukünftig an diese Sichtweise, dann ist offenbar auch nicht mehr entscheidend, ob ein Bombenleger (o.ä.) "Nazi" sei.
Mein Lob und Anerkennung gilt ZEIT-Online, die antiislmisches Gedankengut hier im Forum nicht duldet.
Nochmal: diese extremistische Einzeltat hat nichts mit dem friedliebenden Islam zu tun.
Und damit alles gesagt ist?
Gestern hatten Sie doch auch noch folgende Gewissheit, aus der ganz akuter Handlungsbedarf abgeleitet wurde:
"Die Fakten sprechen für eine rechtsradikale und antiislamische Motivation. Mehr denn je ist der Kampf gegen den Rechtspopulismus und die antiislamischen Brandstifter geboten.
Nicht umsonst werden auch unsere Moscheen von der Polizei geschützt.
Die NSU-Terroristen und ihre rechtsradikalen und rechtspopulistischen Brandstifter müssen auch in Hinsicht auf diese Verbrechen öffentlich gebrandmarkt werden."
Entfernt. Bitte bleiben Sie beim Thema. Danke, die Redaktion/lv
Ich hätte gerne alle Meinungen gelesen. Auch die, die Ihnen nicht passen. "Anti-islamisch", das habe ich noch nie gehört. Was ist das?
Diese Tat hat wirklich nichts mit dem friedliebendem Islam zu tun.
Ich würde Sie allerdings bitten, mir anhand des Heiligen Quran zu demonstrieren, worin die Friedensliebe des Islam besteht.
Im Voraus, besten Dank.
P.S.: Keinesfalls halte ich Muslime für an sich gewalttätig. Lediglich die Ideologie der Gewalt lehne ich ab. Ebenso wie ich als getaufter Christ nicht für die Hasspredigten des Alten Testamentes verantwortlich zu halten wäre, sind es auch nicht DIE Muslime. Solange sie sich von den Thesen die gegen unsere Gesellschaftsordnung stehen distanzieren, ist die Freiheit des Gewissens und der Religion unantastbar. Ist dies im Quran so vorgesehen?
Dass Sie "der Zeit" Lob kunden, obwohl Sie die gestrichenen Kommentare nicht kennen, ist Ihr gutes Recht. Wer aber lesen kann und den Koran gelesen hat, kennt die Friedfertigkeit des Islams.....(Sie dürfen diesen Kommentar gerne als bedenklich melden :-))
Und damit alles gesagt ist?
Gestern hatten Sie doch auch noch folgende Gewissheit, aus der ganz akuter Handlungsbedarf abgeleitet wurde:
"Die Fakten sprechen für eine rechtsradikale und antiislamische Motivation. Mehr denn je ist der Kampf gegen den Rechtspopulismus und die antiislamischen Brandstifter geboten.
Nicht umsonst werden auch unsere Moscheen von der Polizei geschützt.
Die NSU-Terroristen und ihre rechtsradikalen und rechtspopulistischen Brandstifter müssen auch in Hinsicht auf diese Verbrechen öffentlich gebrandmarkt werden."
Entfernt. Bitte bleiben Sie beim Thema. Danke, die Redaktion/lv
Ich hätte gerne alle Meinungen gelesen. Auch die, die Ihnen nicht passen. "Anti-islamisch", das habe ich noch nie gehört. Was ist das?
Diese Tat hat wirklich nichts mit dem friedliebendem Islam zu tun.
Ich würde Sie allerdings bitten, mir anhand des Heiligen Quran zu demonstrieren, worin die Friedensliebe des Islam besteht.
Im Voraus, besten Dank.
P.S.: Keinesfalls halte ich Muslime für an sich gewalttätig. Lediglich die Ideologie der Gewalt lehne ich ab. Ebenso wie ich als getaufter Christ nicht für die Hasspredigten des Alten Testamentes verantwortlich zu halten wäre, sind es auch nicht DIE Muslime. Solange sie sich von den Thesen die gegen unsere Gesellschaftsordnung stehen distanzieren, ist die Freiheit des Gewissens und der Religion unantastbar. Ist dies im Quran so vorgesehen?
Dass Sie "der Zeit" Lob kunden, obwohl Sie die gestrichenen Kommentare nicht kennen, ist Ihr gutes Recht. Wer aber lesen kann und den Koran gelesen hat, kennt die Friedfertigkeit des Islams.....(Sie dürfen diesen Kommentar gerne als bedenklich melden :-))
Sie klingen wie die meisten Politiker in F auch in D !
Nichts hören, sehen und tun !
Wenn man offenen Auges ins "normale Leben" gehtm sieht man
die Defizite ! Man kann auch wie Sie, die man früher
naiv und heute Gutmensch nennen würde, die Augen gen Himmel
richten und vom Leben nichts mitbekommen, alles OK !!!!!?
Jedem Menschen seine eigene Wahrnehmung und Erfahrung.
Da ich kein Politiker bin, sondern mitten im (wie Sie
es nennen) "normalen Leben" stehe, und das nicht nur
in der BRD, und mich für Menschen interessiere, mit
ihnen spreche, sie beobachte, möchte ich Sie doch
herzlich bitten, von Diffamierungen abzusehen.
Dort, wo ich Aggression und Irrationalität im
Miteinander von Menschen unterschiedlicher
Rassen/Religionen feststelle, benenne und kritisiere
ich diese.
Aus meiner Erfahrung sind dies aber Eigenschaften,
die überall anzutreffen sind.
Sie scheinen nur für manchen akzeptabler zu sein,
wenn sie dem eigenen Kulturkreis entstammen
und in "vertrauter" Form auftreten.
Das gilt, wie immer, für alle Kulturkreise.
Jedem Menschen seine eigene Wahrnehmung und Erfahrung.
Da ich kein Politiker bin, sondern mitten im (wie Sie
es nennen) "normalen Leben" stehe, und das nicht nur
in der BRD, und mich für Menschen interessiere, mit
ihnen spreche, sie beobachte, möchte ich Sie doch
herzlich bitten, von Diffamierungen abzusehen.
Dort, wo ich Aggression und Irrationalität im
Miteinander von Menschen unterschiedlicher
Rassen/Religionen feststelle, benenne und kritisiere
ich diese.
Aus meiner Erfahrung sind dies aber Eigenschaften,
die überall anzutreffen sind.
Sie scheinen nur für manchen akzeptabler zu sein,
wenn sie dem eigenen Kulturkreis entstammen
und in "vertrauter" Form auftreten.
Das gilt, wie immer, für alle Kulturkreise.
[Wie kann man nach den Taten von einem Jungen Mann sprechen ?]
Weil vielleicht dieser ein junger Mann ist, der kaltblütig jemanden umgebracht hat? Wozu muss man solche Täter dämonisieren, als ob diese keine Menschen sind?
[Junge Männer waren die ermordeten Soldaten.]
Ach, sind die Soldaten nicht auch nur ausgebildete "Killer", deren Arbeit darin besteht die Politik einer Nation mit gegebenen Mitteln auszuführen (man schaue in die Konflikte in Afghanistan, Irak, etc.).
Sorry, aber was glauben Sie was es ist, wenn man angebliche Terroristen + Kollateralschäden bombt? Ist es nicht auch Mord? Und wenn man jemand "angeblichen" tötet, der nicht nachweislich verurteilt wurde, was ist das dann? Ist es nicht auch Mord?
Aber das sind ja alles Fanatiker - nicht wahr? Aber ist es auch nicht Fanatismus, wenn man den Feind ohne rechtsstaatliche Mittel exekutiert? Wo ist hier der Unterschied zwischen den beiden?
Wissen Sie, man kann Menschen auf viele verschidene Arten "töten" (muss nicht heißen, dass dieser medizinisch tot ist), aber nur wenige sind auch bei uns VERBOTEN.
Schon mit unseren Kindern wird ein "Ausleseverfahren" vollzogen. Sieht so eine gute Erziehung aus, wenn man schon von klein auf lernt, besser und besonderer als andere zu sein? Sollte es hier einen verwundern, dass sich daraus Gruppierungen und Ideologien entstehen, welche auch in die Extreme führen?
Ich habe dem nichts hinzu zu fügen.
Wurde Breivick auch als Junger Mann dargestellt , oder gleich als Täter und Mörder, der er war ?
Der " Junge Mann " aus Toulouse ist auch nur ein unmenschlicher Mörder.
Ich habe dem nichts hinzu zu fügen.
Wurde Breivick auch als Junger Mann dargestellt , oder gleich als Täter und Mörder, der er war ?
Der " Junge Mann " aus Toulouse ist auch nur ein unmenschlicher Mörder.
Und damit alles gesagt ist?
Gestern hatten Sie doch auch noch folgende Gewissheit, aus der ganz akuter Handlungsbedarf abgeleitet wurde:
"Die Fakten sprechen für eine rechtsradikale und antiislamische Motivation. Mehr denn je ist der Kampf gegen den Rechtspopulismus und die antiislamischen Brandstifter geboten.
Nicht umsonst werden auch unsere Moscheen von der Polizei geschützt.
Die NSU-Terroristen und ihre rechtsradikalen und rechtspopulistischen Brandstifter müssen auch in Hinsicht auf diese Verbrechen öffentlich gebrandmarkt werden."
Ich bin neugierig, welche Brandstifter nun öffentlich gebrandmarkt werden sollen.
Ich bin neugierig, welche Brandstifter nun öffentlich gebrandmarkt werden sollen.
Beteiligen Sich sich gerne, wenn Sie auf pauschale Unterstellungen und Polemik verzichten wollen. Danke, die Redaktion/fk.
Entfernt. Bitte beteiligen Sie sich nur, wenn Sie einen konstruktiven Beitrag leisten möchten. Die Redaktion/lv
Entfernt. Bitte beteiligen Sie sich nur, wenn Sie einen konstruktiven Beitrag leisten möchten. Die Redaktion/lv
„Und die Deutschen werden weiter in Sippenhaft genommen?“
Es hat nicht alles mit den Deutschen zu tun. Aller Wahrscheinlichkeit nach ist der Täter ein Franzose mit islamistischem Gedankengut. Oder, spielen Sie hier auf die Vorgehensweise bei der Untersuchung der durch Rechte begangenen Morde in Deutschland an?
Jedem Menschen seine eigene Wahrnehmung und Erfahrung.
Da ich kein Politiker bin, sondern mitten im (wie Sie
es nennen) "normalen Leben" stehe, und das nicht nur
in der BRD, und mich für Menschen interessiere, mit
ihnen spreche, sie beobachte, möchte ich Sie doch
herzlich bitten, von Diffamierungen abzusehen.
Dort, wo ich Aggression und Irrationalität im
Miteinander von Menschen unterschiedlicher
Rassen/Religionen feststelle, benenne und kritisiere
ich diese.
Aus meiner Erfahrung sind dies aber Eigenschaften,
die überall anzutreffen sind.
Sie scheinen nur für manchen akzeptabler zu sein,
wenn sie dem eigenen Kulturkreis entstammen
und in "vertrauter" Form auftreten.
Das gilt, wie immer, für alle Kulturkreise.
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